DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Gehalt & BerufserfahrungGehaltsreport

Nur 56,4 Prozent sind mit dem Gehalt zufrieden

Der Monster Gehaltsreport 2015 hat die Zufriedenheit von Arbeitnehmern mit ihrem Gehalt, Kollegen und weiteren Jobfaktoren ausgewertet. Nur 56,4 Prozent sind mit dem Gehalt zufrieden. Im internationalen Vergleich zeigen Deutsche die höchste Zufriedenheit bei der Zusammenarbeit mit den Kollegen.

Rote Ziegelsteinmauer in einer Turnhallenkabine auf dem ein lachendes Gesicht aufgemalt ist.

Nur 56,4 Prozent sind mit dem Gehalt zufrieden
Eschborn, 15.01.2015 (mo) – In Kooperation mit der WageIndicator Foundation veröffentlicht Monster nun den zweiten Report aus seiner internationalen Serie von Berichten rund um das Thema Gehalt. Die Wage Index Reports enthalten Analysen von Gehaltsstrukturen in Europa und in den USA hinsichtlich regionaler Unterschiede, Branchen und anderer vergleichbarer Faktoren. Der Fokus des zweiten Reports liegt auf der Zufriedenheit von Mitarbeitern in Bezug auf ihre Gehälter und andere Jobfaktoren.

Die Ergebnisse der Umfrage unter mehr als 22.000 deutschen Teilnehmern zeigen, dass deutsche Gehälter in kleinen Firmen, mit weniger als zehn Mitarbeitern, im Durchschnitt bei 11,80 Euro pro Stunde liegen. Mitarbeiter in großen Firmen, mit mehr als 5.000 Angestellten, verdienen hingegen durchschnittlich fast doppelt so viel, nämlich 23,50 Euro in der Stunde. „Insgesamt sind aber nur 56,4 Prozent aller Mitarbeiter zufrieden mit ihrem Lohn“, fasst Bernd Kraft Vice President General Manager der Monster Worldwide Deutschland GmbH eines der aktuellen Kernergebnisse zusammen.



Hauptsache, die Kollegen sind nett
Deutlich höher sind die Zahlen, wenn es um die Zufriedenheit mit den eigenen Kollegen geht. Acht von zehn Befragten (81,4 Prozent) geben an, zufrieden mit ihren beruflichen „Mitstreitern“ zu sein. Besonders interessant sind die Zahlen im direkten Ländervergleich zwischen USA, UK, Deutschland und Spanien: Die Ergebnisse zeigen, dass deutsche Arbeitnehmer am zufriedensten mit ihren Kollegen sind. UK (76,2 Prozent), USA (77,6 Prozent) und Spanien (79,6 Prozent) liegen im Ranking hinter der Bundesrepublik. Aber auch im Hinblick auf die Zufriedenheit mit der Einkommenshöhe liegt Deutschland ganz vorne: Während in Deutschland die Mehrheit aller Befragten angibt, zufrieden zu sein, ist die knappe Mehrheit in Spanien (50,6 Prozent), UK (51,4 Prozent) und USA (55,4 Prozent) nicht zufrieden mit der Höhe des Gehalts.

Weitere Zufriedenheitsfaktoren für Deutschland im Überblick

„Die Umfrage zeigt, dass deutsche Arbeitnehmer deutlich zufriedener mit ihren Kollegen sind als mit ihren Gehältern“, erklärt Dr. Martin Kahanec, Wissenschaftlicher Leiter bei CELSI (Central European Labour Studies Institute), derzeit Gastwissenschaftler im Programm für Arbeit und Arbeitsleben an der Harvard University. „Dies lässt vermuten, dass andere Faktoren als nur die Gehaltshöhe deutsche Mitarbeiter dazu motivieren, hart zu arbeiten und loyal gegenüber ihren Kollegen und der Firma zu sein.“

Die länderspezifischen Ergebnisse im Vergleich


„Wir beobachten einen in vielen Bereichen angespannten Arbeitsmarkt: hohe Nachfrage trifft auf knappes Angebot. Bereits im Unternehmen beschäftigte Mitarbeiter stellen daher eine Priorität für viele Arbeitgeber dar. Ist eine Erhöhung des Gehalts keine Option im Unternehmen, gibt es aber noch andere Wege, um Mitarbeiter zufrieden zu stellen und zu motivieren“, sagt Bernd Kraft, Vice President General Manager der Monster Worldwide Deutschland GmbH. „Eine Möglichkeit ist es beispielsweise, günstige Bedingungen für ein gemeinschaftliches und angenehmes Arbeitsklima zu schaffen. Mitarbeiter bei einer guten Leistung mit einem zusätzlichen Urlaubstag zu belohnen, ist ein weiterer Weg um Wertschätzung zu zeigen.“

Im Forum zu Gehaltsreport

23 Kommentare

StepStone Gehaltsreport 2017

WiWi Gast

Lounge Gast schrieb: Es geht um Angestellte. Die ganzen Freiberufler mit "Garagen-Kanzlei" und 1,5k im Monat raus sind da garnicht enthalten. Das wundert mich nun auch nicht. We ...

14 Kommentare

Focus Gehaltsreport

WiWi Gast

Hallo checker, der Klammerzusatz findet sich hinter dem Gehalt deiner Studienkollegen und scheint sich daher darauf zu beziehen. Im Mittel liegst du auch dann, wenn einer von denen 10.000 der andere 9 ...

2 Kommentare

gehaltsreport

WiWi Gast

ja, aber die zugrunde gelegten daten sind nicht immer transparent. je nachdem, wie und wo die daten erhoben werden, kommt man zu unterschiedlichen ergebnissen. letztendlich ist das entscheidende, was ...

7 Kommentare

Gehalt bei Exit nach 3 Jahren MBB

WiWi Gast

Würde erst nach dem Leave wechseln.

1 Kommentare

Vorstellungsgespräch ThyssenKrupp Presta in Liechtenstein

Fluptoris

Servus, ich habe nächste Woche ein VG bei der TKP in Liechtenstein. Telefoninterview gemeistert und jetzt folgt ein VG. Habe ein paar Fragen: - Was kann ich bzgl. dem Gehalt rechnen? - Wie g ...

24 Kommentare

Gehalt startegischer Einkauf BOSCH

WiWi Gast

Spricht nicht gegen deutsche Unis, die mit Ausnahme von paar sauteuren Elite Unis wie Yale oder Harvard die amerikanischen Colleges locker in die Tasche stecken, sondern für die Ignoranz der Amis. Un ...

6 Kommentare

Gehalt Senior Sanierungsberater

WiWi Gast

Welche Anforderungen werden an einen Seniorberater gestellt? Wenn man die Karrierestufen Junior => Consultant => Senior => Partner durchläuft, sind die Gehälter denke ich realistisch, Senior bedeutet ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Gehaltsreport

Gehaltsreport-2015 Führungskräfte Deutschland

StepStone Gehaltsreport 2015: Das verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

 Wortspinnennetz - An Fäden hängen mehrere kleine Würfel mit Buchstaben, die Hochschulabschlüsse: PHD, BA, DR, MA und DIPL vor grauem Hintergrund zeigen.

Bachelorabsolventen verdienen langfristig viel weniger

Höhere Abschlüsse zahlen sich aus. Das Gehalt von Bachelorabsolventen ist im Alter von 25 Jahren bei 2.750 Euro mit dem bei beruflichen Fortbildungsabschlüsse vergleichbar. Masterabsolventen erzielen dann bereits ein Einkommen von rund 2.900 Euro im Monat. Dieser Einkommensunterschied wächst mit steigender Berufserfahrung, wie eine Studie des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung zeigt. 34-jährige Masterabsolventen verdienen im Durchschnitt etwa 4.380 Euro im Monat, Bachelorabsolventen 3.880 Euro.

Die Finanzmetropole Frankfurt.

Gehaltsanalyse 2017: Was Fach- und Führungskräfte nach Bundesländern verdienen

Wer in Städten lebt und arbeitet, bekommt mehr Gehalt - das stimmt zumindest im Fall München. Fach- und Führungskräfte aus München verdienen durchschnittlich über 3.200 Euro mehr im Jahr als außerhalb der bayrischen Hauptstadt. Das gilt jedoch nicht für alle Bundesländer. Das Online-Portal Gehalt.de hat die Durchschnittsgehälter aller Bundesländer - ohne die Stadtstaaten - mit und ohne Hauptstadt analysiert.

Geldscheine und kleine Buchstabenwürfel zum Thema Gehälter liegen zusammen.

Gehaltsstudie 2016: Gehälter in Marketing und Vertrieb steigen um 2,6 Prozent

Die Gehälter im Marketing und Vertrieb wurden in Deutschland in 2016 um durchschnittlich 2,6 Prozent angehoben. Führungskräfte in Marketing und Vertrieb verdienen durchschnittlich 113.000 Euro jährlich, Spezialisten 73.000 Euro und Sachbearbeiter 49.000 Euro. Im Vertrieb ist die variable Vergütung Standard. Fast alle Vertriebsleiter, Außendienstleiter und Außendienstmitarbeiter erhalten etwa 20 Prozent vom Gehalt als leistungsabhängige Vergütung. Das zeigt die Gehaltsstudie 2016 der Managementberatung Kienbaum.

Buchstabenwürfel ergeben das Wort: Gehälter, welches sich auf einer roten, glatten Oberfläche wiederspiegelt.

Gehaltsstudie 2015: Controller verdienen 2015 rund 3,5 Prozent mehr als im Vorjahr

Das Gehalt von Controllern steigt mit zunehmender Verantwortung und je anspruchsvoller die Position der Controller, desto höher ist entsprechend der Bonus zum Festgehalt. Sachbearbeiter verdienen im Controlling im Schnitt 63.000 Euro pro Jahr. Das durchschnittliche Jahresgehalt von Controllern in Führungspositionen beträgt 116.000 Euro. In großen Unternehmen verdienen Controller mehr als in kleinen Firmen, wie eine aktuelle Gehaltsstudie für das Jahr 2015 von Kienbaum zeigt.

Weiteres zum Thema Gehalt & Berufserfahrung

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

Gehaltsübersicht 2017: Buchhalter und Einkäufer verzeichnen Gehaltszuwachs

Die Gehälter im Finance-, Assistenz- und kaufmännischen Bereich steigen im Jahr 2017 erneut. Besonders profitieren Lohnbuchhalter, Gehaltsbuchhalter sowie Einkäufer von den steigenden Gehältern. Lohnbuchhalter und Gehaltsbuchhalter erwarten einen Zuwachs von 5,9 Prozent, bei Einkäufern sind es 4,3 Prozent. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse der neuen Gehaltsübersicht 2017 von Personaldienstleister Robert Half.

Ein Lego-Männchen im Anzug mit vielen 50 Euro Scheinen symoblisiert das Thema Gehalt.

Gehaltsstudie 2015: Das verdienen Diplom-Kaufleute und Diplom-Betriebswirte

Diplom-Kaufleute verdienen in Deutschland im Durchschnitt 4.851 Euro im Monat. Das Einkommen der Diplom-Kaufleute steigt dabei mit der Dauer der Berufserfahrung von durchschnittlichen Einstiegsgehältern von gut 4.100 Euro bis hin zu etwa 6.000 Euro bei mehr als 20 Jahren Berufserfahrung. Auch Diplom-Kaufleute profitieren in tarifgebundenen Unternehmen von höheren Gehältern. Sie liegen 17,4 Prozent über dem Gehalt ihrer Kollegen in Betrieben ohne Tarifvertrag, so das aktuelle Ergebnis der LohnSpiegel Einkommensstudie für die Berufsgruppe „Diplom-Kaufmann/-frau, Diplom-Betriebswirt/in“.

Gehaltsreport-2016 Führungskräfte Wirtschaftsstudium

StepStone Gehaltsreport 2016: Das verdienen Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 28 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 58.871 Euro, in Wirtschaftsinformatik 62.382 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 62.231 Euro.

Gehaltsübersicht-2016 Einkäufer-Kundenberater Manager

Gehaltsübersicht 2016: Einkäufer mit größter Gehaltsentwicklung

Die Gehälter bei kaufmännischen Fachkräften steigen im Jahr 2016. Der Gehaltsübersicht 2016 von Personaldienstleister Robert Half zufolge tendiert vor allem die Vergütung von Einkäufern, Kundenberatern, Office-Managern und Projektassistenten in diesem Jahr zu höheren Gehältern. Die Einkäufer erwartet bei den Office-Jobs mit 2,4 Prozent Gehaltssteigerung die beste Gehaltsentwicklung.

Gehaltsreport-2015 Führungskräfte Deutschland

StepStone Gehaltsreport 2015: Das verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland

Durchschnittlich 52.000 Euro verdienen Fach- und Führungskräfte in Deutschland. Akademiker verdienen im Schnitt 35 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Bruttojahresgehalt inklusive variablem Anteile in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 56.438 Euro, in Wirtschaftsinformatik 60.929 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen 60.790 Euro.

Stepstone Gehaltsreport 2014

Stepstone Gehaltsreport 2014 - Angehende Wirtschaftsingenieure verdienen am meisten

Zum Jahresende stehen die Gehaltsverhandlungen an. Eine gute Vorbereitung auf das Gespräch mit dem Chef ist wichtig. Mit welchen Jahresgehältern ist in einer Branche und Berufsgruppe zu rechnen? Für den Stepstone Gehaltsreport 2014 wurden 50.000 Fach- und Führungskräfte in Vollzeit zu ihren Gehältern befragt. Durchschnittlich 42.000 Euro verdienen Absolventen beim Einstieg.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

Absolventen-Gehaltsreport 2017: Wirtschaftsingenieure mit 48.200 Euro die Spitzenverdiener

Die Wirtschaftsingenieure verdienen unter den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit durchschnittlich 48.238 Euro am meisten. Auch bei den Einstiegsgehältern aller Studiengänge liegen die Wirtschaftsingenieure hinter den Medizinern auf Rang zwei im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2017. Wirtschaftsinformatiker erhalten 45.449 Euro, Absolventen der BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften steigen mit 42.265 Euro ein.

Ein aufgeschlagener Atlas, alte Bücher und eine Tasse.

Gehaltsatlas 2016: Berufseinsteiger mit BWL-Abschluss verdienen durchschnittlich 43.788 Euro

Akademische Berufseinsteiger mit einem Abschluss in Betriebswirtschaftslehre verdienen aktuell rund 43.800 Euro im Jahr. Das ist knapp unter dem deutschen Durchschnittsgehalt junger Akademiker mit 45.397 Euro im Jahr. Am besten verdienen BWL-Absolventen in Bayern, Baden-Württemberg, Hessen und Nordrhein-Westfalen. In welchen Städten akademischen Berufseinsteigern am meisten gezahlt wird, zeigt der diesjährige Gehaltsatlas 2016 von der Frankfurter Allgemeinen Zeitung (F.A.Z.) und Gehalt.de.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Feedback +/-

Feedback