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Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

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WiWi Gast

Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Hallo allerseits,

habe demnächst bei Aldi NORD ein Vorstellungsgespräch für den sogenannten "Management-Nachwuchs" --> Verkaufsleiter (Lidl) bzw. Bereichsleiter (Aldi Süd).

Hat hier jemand Erfahrungswerte zur Unternehmenskultur, Gehältern, Aufstiegschancen und so weiter?

Besten Dank.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

habe bald auch ein VG bei Aldi Nord!

Wie sieht der Programm aus?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Kann Bitte jemand seine Eindrück aus dem VG schildern, sobald er diesen hinter sich gebracht hat?

Danke

Mfg
Comming Aldianer

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ich zitiere mich selbst:

Also ich war 18 Monate bei Aldi Nord, nähe Hamburg. Die Gehälter sind im hier diskutierten Rahmen. Mit 45 geht es los. Nach ein paar Monaten 48, der nächste Schritt wäre dann BL mit 55.

Ich würde es nicht wieder machen. Es verändert einen ziemlich. Das Unternehmen ist absolut auf einem absteigenden Ast, wenn auch sehr profitabel. Selbst der GF hat quasi nichts zu entscheiden, das ist schon sehr erschreckend. Geht da nur hin, wenn Ihr für immer Aldianer sein wollt, ansonsten, ausprobieren und schnell wieder weg - aber bitte nicht anderthalb Jahre - so wie bei mir. Das ist viel zu lang, um schnell was ganz anderes zu machen. Und bedenkt, der Samstag wird immer Arbeitstag sein (zumindest solange Ihr in der Filiale sitzt)

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Danke für dein Feedback,

was meinst du mit nicht "viel zu lang bleiben"? Sehen die Chancen denn so schlecht aus, um z.B. in die Beratungsbranche zu wechsel?
In der Konsumindustrie kann doch leicht was finden oder?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Hab mich da auch mal umgetan, wird immer gerne von der GF als "junges Unternehmen" (Durschnittsalter, warum wohl?!) angegeben. Ich denke ich würde es machen, weil ich einfach eine Hands-on Mentalität habe, aber da bleibt niemand lange. Im Gespräch hab ich gefragt, was denn nach 3 Jahren zu erwarten sei und wohin ich mich entwickeln könnte, die Antwort ganz entgeistert "Ja dann sind sie doch Bereichsleiter..." Ich wieder: Was ist denn nach 5 Jahren, komme ich dann in die Zentrale oder auf eine höhere Ebene z.B. im Ausland um dort ein Filialnetz aufzubauen/zu betreuen? Antwort:" Äh nein, sie sind doch Bereichsleiter..."
Schlussfolgerung "junges Unternehmen" weil alt wird da keiner aber so als Einstieg denke ich ganz ok. Du machst und lernst bestimmt viel (die suchen ja auch Generalisten), Freizeit geht leider gegen 0 und geh davon aus, wenn du 6 Filialen hast bist du an jedem Tag der Woche in einer anderen um da irgendwas zu machen.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - Traineeprogramm

Kannst du mir auch etwas über den Traineeprogramm an sich etwas berichten?

Ich demnächst ein VG. Entfernung ca. 400 km. Fahrtkosten werden nicht übernommen!!!

Ist das normal bei Aldi Nord??

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ich antworte auf den ersten Post vom 30.4:

Ja, was willst den sagen in den VG. Kann Waren verräumen, und Leute deligieren. Klar kannst Du das. Aber in welcher Branche will man das für einen Einstiegsjob, dann wirst bei Karstadt und co. eingeladen. Aber das war es auch. Bin übrigerns jetzt in der Beratung. Nach 3 Monaten Praktikum. WAs echt scheiße war, da ich bei Aldi Nord doch recht gut verdient hatte. Job macht aber jetzt tausendmal mehr Spaß.

Lounge Gast schrieb:

Hallo allerseits,

habe demnächst bei Aldi NORD ein Vorstellungsgespräch für den
sogenannten "Management-Nachwuchs" -->
Verkaufsleiter (Lidl) bzw. Bereichsleiter (Aldi Süd).

Hat hier jemand Erfahrungswerte zur Unternehmenskultur,
Gehältern, Aufstiegschancen und so weiter?

Besten Dank.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Wer etwas über die Stimmung und Kultur bei Aldi wissen möchte, dem sei der neue Spiegel ans Herz gelegt respektive in der ARD Mediathek die letzte Ausgabe von Jauch mit dem Aldithema - natürlich ist das nicht allsagend, gibt aber definitiv einen Einblick.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

vorigen Sonntag Abend (29.04.12) war eine Diskussion zu Aldi im Fernsehen (Günter Jauch, ARD, 21.45 h).
Dort waren auch Aldi-Insider und Ex-Manager da. Die Bezahlung ist gut (über Durchschnitt), aber die Erwartungen/Leistungsanspruch extrem hoch, (unbezahlte) Überstunden/Mehrarbeit und ständige Kontrollen. Die Arbeitsbedingungen und -zeiten sind am meisten kritisiert worden. Lästige Mitarbeiter werden schnell durch Abmahnungen und Kündigungen an die Luft gesetzt.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Hab den neuen Spiegel gekauft.
Fazit: Naja, neue Infos fehl am platz.

Empehlung zum Kauf: Nein

Günter Jauch kann man sich anschauen...

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ich habe auch ein VG in der nächsten Zeit und bin drauf und dran dies abzusagen.

Habe zunächst die Diskussionsrunde bei Jauch gesehen und auch hier in Foren schon immer mitgelesen, daraufhin dann Montags auch den Stern gekauft, wobei ich die Informationen, die dort drin standen für mich noch alle mehr oder weniger relativieren konnte. Kurz gesagt war ich nach der Stern-Lektüre immer noch der Meinung, dass man einfach dafür gemacht sein muss und ich es bin.

Habe jedoch gestern das Buch von dem Herrn Straube (Aldi - Einfach billig: Ein ehemaliger Manager packt aus) bekommen und direkt durchgelesen. Nach dem lesen dieses Buches kommt für mich eine Zukunft bei Aldi nicht mehr in Frage, obwohl ich zuvor auch vollends von dem Konzept, dem ausgeschriebenen Tätigkeitsprofil des Bereichtsleiters (RVL) und dem ganzen Unternehmen begeistert war. Habe dort bereits gearbeitet (jedoch im Filialbereich) und habe noch einen engen Kontakt zu dem Unternehmen und nach mehrmaligen Gesprächen und Erfahrungen bestätigt sich die in diesem Buch geschilderten Darstellungen.

Mich betrifft in erster Linie ALDI Süd aber bin der Überzeugung, dass das "Aldi-Management-System" wie es in der Praxis praktiziert wird unternehmensübergreifend (also bei ALDI Nord und ALDI Süd) so funktioniert.

Grüße

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Leute Danke für eure qualitativ hochwertige Berichte!!!

Werden die Fahrtkosten zum VG übernommen?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

...klingt ja wie im Investment Banking...komischerweise stört es da keinen....

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ja, finde ich auch. Ich würde mich nicht so ohne weiteres zutrauen, einen oder gar mehrer Aldi-Märkte zu leiten. Hinterm Spreadsheet ist es viel gemütlicher.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ja, finde ich auch. Ich habe doch nicht BWL studiert, um am operativen Geschäft mitzuwirken.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Jungs der @!#$, den wir in der Uni gelernt haben ist erst mal für den Berugseinstieg nichts Wert...

Ohne Erfahrung bzw. Praktika kommt man nirgends so einfach rein, also sich nicht nur auf den tollen Abschluss verlassen...

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Was bieten die Unternehmen einen Vl oder Trainee als Entschädigung für einen Aufhebungsvertrag???

Dienstwagen plus ein Monatsgehalt???

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Hatte keinen av, hatte mich kündigen lassen. 3 monatsgehälter über anwalt

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Warst du als Trainee oder Vl tätig??

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

War letzte Woche in einem VG!

Angesprochen wurde auch das aktuelle Thema, welche sich in den Medien forciert wird.

Aldi Nord tätigt die größte Investition seiner Firmengeschichte für die Modernisierung der Filialen.

Spez. Fragen zur Aldi Nord gab es nicht.

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WiWi Gast

Aldi Buch von Herrn Straube

Habe es gelesen und muss doch sehr an der Wahrnehmung des Herrn Straube zweifeln. Es ist schon komisch, dass er immer nur auf unfähige oder intrigante Menschen trifft. Arbeite selber in einem Discounter (allerdings nicht mehr als Bereichsleiter und auch nicht bei Aldi Süd). Natürlich ist der Umgang oft recht direkt und die Fokussierung auf Personalkosten fragwürdig.

Der Umgang unter den Kollegen ist aber insgesamt angenehm. Bin aufgrund von Beförderung auch schon in der 3. Niederlassung. Ist bisher überall so gewesen.

Ich glaube Herr Straube muss nach seiner Kündigung nachtreten. Auch scheint es ihm selbst an Sozialkompetenz zu fehlen.

Ich jedenfalls kann jedem, der bereit ist auch mal viel zu arbeiten, durchaus empfehlen es bei einem Discounter zu versuchen.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ich glaube, Aldi und IB ist von der zwischenmenschlichen Seite und dem Druck her gut vergleichbar:-)

Oder meint ihr, bei JPM oder MS im Equity Sales sitzen alle fein und sagen "Guten Morgen, Herr Doktor" zueinander?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Die Frage ist für mich eher: Welche Perspektiven hat man danach? UB ist ja auch kein Zuckerschlecken, aber ein Wechsel in andere Branchen/Tätigkeiten gut möglich.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Hier gibt es sehr viele negative Stimmen dazu. Alle berichten, dass es sehr schwer sei, etwas gescheiteres nach der Discountkarriere zu finden.

Gibt es auch Leute, die danach etwas schöneres gefunden haben???

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Will übrigens demnächst heiraten - wie sind eigentlich die Exitmöglichkeiten, was kann man danach machen?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Wieviele Gespräche finden denn statt, bevor man den Vertrag unterschreibt?
Bekommt man den Firmenwagen sofort oder nach Einarbeitung???

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Also nach meiner Erfahrung war es so, dass es zwei VG´s gab plus ein Probetag und anschließend Vertragsunterzeichnung.

Fimenwagen sofort oder nach Einarbeitung zum Bl hängt von der Regionalgesellschaft ab. Man kann hier aber ein bisschen verhandeln.

Hoffe die Fragen geklärt zu haben.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Was bieten die Unternehmen einen Vl oder Trainee als Entschädigung für einen Aufhebungsvertrag???

Dienstwagen plus ein Monatsgehalt???

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Wo sind denn die aktuellen Bl´s oder Vl´s?
Wir brauchen infos....

Wie schaut es aus bei der Besteuerung des Firmenwagens, d.h., wie viel muss ich anteilig bezahlen?

Kann ich von der Pendlerpauschale gebrauch machen, wenn ja, wie ist das mit den km zu ermitteln?

Spesen 152 ? pro Monat und die Hotelkosten während der Traineezeit werden übernommen, stimmt das?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Das mit 152 pro Monat stimmt, jedoch wurden bei mir diie Penisonskosten nicht übernommen. Ich glaub bei aldi süd wird das übernommen.

Gib mal Firmenwagen Besteuerung hier im Forum ein, dann findest du es.

Fahrtenbuch führen wäre eine Option..

Also der Job ist nichts für Warmduscher. Nur auf das Geld zu schauen ist ein sehr sehr sehr großer Fehler. Man wird den ganzen Tag durchgenommen. Hunderttausend mal den Gang hoch und runter...
Wollt ihr Lieber einen Schreibtisch und fünf Tage Woche oder...
vollen Körpereinsatz mit ungeregelten Arbeitszeiten..

Euere Entscheidung.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Ich (Controller) habe nach dem Studium Angebote von Lidl, Aldi und Norma gehabt. Habe dann bei Lidl als VL (= bei Aldi BL) angefangen.

Exit kannst Du vergessen. Habe dort KEINEN zufriedenen Verkaufsleiter kennengelernt. Habe mich nach ca. 6 Monaten (zum Glück rechtzeitig) wegbeworben - war allerdings schon schwierig. Es hat erst mit einem neuen Job geklappt, nachdem ich die Lidl-Zeit im Lebenslauf als Studienzeit ausgewiesen habe...

Einzelhandel verbrennt den Lebenslauf. Nur zu empfehlen, wenn man gar nichts anderes findet oder das nur als schnelle Zwischenlösung machen möchte. Dafür war es gut! (= viel Kohle, Audi, freigestellt bis zum Kündigungstermin mit Auto)

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

hast du eine abfindung bekommen??

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Lounge Gast schrieb:

hast du eine abfindung bekommen??

Nein. Abfindungen gibt es nicht. Man wird bis zum Wirksamwerden der Kündigung freigestellt. Das Gehalt gibt's also weiter und den Audi darf man auch behalten, bis dann die Kündigung wirksam wird.

Übrigens: Eine Kündigung oder Entlassung ist dort absolut nichts ungewöhnliches. Da gibt's ein Standard-Vorgehen. Der Vertriebsleiter sprach mal von ca. 80% Fluktuation im ersten Jahr. Der Geschäftsführer der Regionalgesellschaft hatte im Vorstellungsgespräch keine Zahl genannt. Habe aber später von Kollegen (Ex-Aldi) gehört, dass es überall so ca. 70-80% sein sollen. Aldi, Lidl, Netto, Norma, Penny. Alles ähnlich...

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

bezahlte Lidl die Hotelkosten während der Traineezeit?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Akutelles Gehalt für das Management Nachwuchs Programm
Minimum 46000 Euro.
In den alten Bundesländern kann man bis zu 50000 Euro verlangen.
Firmenwagen gibt es ab dem 1. Tag
Ein durchgelutschter VW Passat 101 PS bei ca. 180 000 km.
Keine übernahme der Hotelkosten während der gesamten Zeit.
Spesen 152 Euro.

Einen Vertrag zu bekommen, ultra schwer!!

Wenn ihr noch mehr wissen wollt nur zu!!!

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Kann man so sagen, dass zu Aldi Nord nur die gehen die weder bei Lidl, noch bei Süd genommen werden?

Weil: Schlechteres Auto, schlechteres Gehalt, veraltete Filialen. Ich habe in meinem Bewerbungsverfahren keinen Grund gesehen zu Nord zu gehen und dann vor dem letzten Gespräch nach Einreichung des handschriftlichen Lebenslaufes und neuer Einladung (noch so ein unseriöses Ding!) von selbst abgesagt, da ich einen Vertrag bei Lild bekommen habe. Aldi Süd leider Absage von vornherein auf Basis der Bewerbungsunterlagen...

Also Aldi Nord ist ja dann eher auf einer Stufe mit Norma usw... :D

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Mein lieber Branchenkollege,

schau dir doch mal die Schulden von Lidl an und vergleiche es mit Aldi Nord.

Hinzu kommt dass Lidl so gut wie keine Immobilie gehört, die haben das alles verkauft und anschließend wieder gemietet.

Aldi´s Liquitditätsresereven betragen 1 Mrd. Euro.

Aldi hat die größte (Modernisation) Investition seiner Firmengeschichte gestartet ca. 1,3 Mrd. Euro.

Die Bezahlung ist weniger als bei AS oder Lidl, da hast du recht.

Aber immer noch schwer reinzukommen.

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

wie schaut eigentlich die Chance als BL aus, sich von einer Niederlassung in ein andere Niederlassung zu versetzten?

Muss man sich seperat bewerben und bleibt der Gehalt gleich?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD Duales Studium - "Management-Nachwuchs"

Hat jemand Erfahrungen bei Aldi Nord mit einem Duales Studium? Wurde zum VG eingeladen. Weiß jemand, wie es weitergeht? Findet danach noch ein Einstellungstest statt?

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WiWi Gast

Re: Aldi NORD - "Management-Nachwuchs"

Es ist grundsätzlich so, dass zu Lidl, Aldi und Co. nicht gerade die high performer hingehen...

Lounge Gast schrieb:

Kann man so sagen, dass zu Aldi Nord nur die gehen die weder
bei Lidl, noch bei Süd genommen werden?

Weil: Schlechteres Auto, schlechteres Gehalt, veraltete
Filialen. Ich habe in meinem Bewerbungsverfahren keinen Grund
gesehen zu Nord zu gehen und dann vor dem letzten Gespräch
nach Einreichung des handschriftlichen Lebenslaufes und neuer
Einladung (noch so ein unseriöses Ding!) von selbst abgesagt,
da ich einen Vertrag bei Lild bekommen habe. Aldi Süd leider
Absage von vornherein auf Basis der Bewerbungsunterlagen...

Also Aldi Nord ist ja dann eher auf einer Stufe mit Norma
usw... :D

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WiWi Gast

Aldi NORD - "Management-Nachwuchs" aktuelle Erfahrungen ??

Hallo zusammen.

Man liest ja immer so viel schlechtes über Aldi Nord und die Arbeitsbedingungen. Allerdings sind fast alle Berichte mehrere Jahre alt.

Hat denn jemand aktuelle Erfahrungen aus 2016/2017 was Bewerbungsverfahren, Arbeitsbedingungen, Arbeitszeiten etc. angeht? Schön wäre dann auch zu wissen, aus welcher Region diese Berichte sind.
Ich selbst interessiere mich für die Region Berlin/Brandenburg.

Also bitte möglichst keine Pauschalisierungen. Super wäre, echte Erfahrungen zu hören.

Vielleicht liest ja hier jemand mit, der sich aktuell grade im Management-Programm befindet oder es kürzlich abgeschlossen hat.

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Hallo lieber Vorredner,

ich habe mich vor kurzem bei einer Aldi Nord Gesellschaft beworben.
Auch hier auf die Trainee Stelle zum Management Nachwuchs eines Bezirksleiters.

Die Bewerbung erfolgt online unter Einsendung von Anschreiben, Zeugnissen sowie Lebenslauf. Nach kurzer Zeit folgte eine telefonische Einladung zum ersten Bewerbungsgespräch mit Verkaufsleiter sowie Personaler.

Mit ankommen in der Zentrale musste man seinen Lebenslauf händisch und ausformuliert auf ein weißes A4 Blatt schreiben.

Nach dieser Maßnahme folgte die Begrüßung vom Verkaufsleiter und der Gang in dessen Büro, wo mich auch ein Personaler freundlich empfang. Es erwartete mich eine großzügige Auswahl an Kaffee und Kaltgetränken.

Das Gespräch war von Anfang bis Ende äußerst freundlich und "entspannend" mit den bekannten Fragen warum man sich beworben hat, warum gerade für Aldi, und hierbei im auch Hinblick auf seinen Lebenslauf -> warum denn gerade Einzelhandel / Discount . Dies allerdings da ich aus einem anderen Bereich stamme und keine Erfahrungen im Lebensmitteldiscount besitze.

Im weiteren Verlauf legte man mir dar, wie sich das erste Jahr gestalten wird, immer wieder ( und das fand ich absolut Fair!!! ) unter dem Aspekt dass von einem wirklich viel Engagement und Fleiß abverlangt wird da man auch in der kurzen Zeit sehr viel Input bekommt. Wer denkt viel zu bekommen, für wenig tun, ist hier falsch.
Das erste Jahr besteht aus einer Mischung von Filialzeit in der man vom einräumen der Ware, sauberhalten des Verkaufsraumes, über Kassendienste, stellvertrendender bis hin zu Leitender Funktion geschult wird. Ein zweiter Teil ( Welcher immer abwechselnd mit der Filialzeit eingeteilt ist) ist das begleiten eines erfahrenen Bezirksleiters, um auch die Aspekte des Arbeitsalltags aus dessen Blickweise zu verstehen und zu erlernen.

Nachdem nun bei diesem Bewerbungsgespräch über eine Stunde vergangen war, und man sich äußerst gut unterhalten und verstanden hatte, folgte die Verabschiedung und der Verweis, vom Unternehmen binnen einer Woche zu hören.

Nach ca. einer Woche folgte wiederum ein Anruf aus der Zentrale mit der Terminabsprache für das zweite Gespräch, diesmal mit Geschäftsführer und Verkaufsleiter.

Das zweite Gespräch war nach eben der selben freundlichen Begrüßung, nun durch den Geschäftsführer, auf gut 25 min verkürzt.
Hierbei schilderte man mir nochmals den Ablauf des ersten Jahres sowie die Einarbeitung als Bezirksleiter, und unterstrich ERNEUT (was ich wie bereits erwähnt absolut fair fand) wie viel Verantwortung, Engagement und Herzblut man in dieser Position mitbringen muss, um somit dem Bewerber absolut zu verdeutlichen dass man viel von demjenigen erwartet.

Spätestens hier sollten Zweifler oder lediglich Geldinteressierte, deren Arbeitszeit eine 37,5 oder 40 h Woche nicht übertsteigen sollte kehrtwende machen und nach Haus fahren.

Man muss in diesem Gespräch nochmals seine Bereitschaft darlegen, und überzeugend dem Gegenüber erklären - diesen Job will ich, ich bin der richtige Mann/Frau für diese Position - WIESO WESHALB WARUM. Seit ehrlich und spielt nichts vor!!!!

Anschließend wurden noch Details zum (eventuellen) Arbeitsvertrag geklärt. (Gehalt, Auto,Handy,Urlaub etc.)

Man verabschiedete sich und es wurde erneut darum gebeten geduldig auf Zu-/Absage in den nächsten drei Tagen zu warten.

Nach etwa drei Tagen folgte telefonisch die Zusage mit Einladung zur Arbeitsvertragsunterzeichnung.

Nun beginne ich in wenigen Wochen das Traineeprogramm und bin stolz Aldianer zu werden.

Vom Bewerbungsablauf gibt es hierbei von mir 5 von 5 Punkte. Ich kann absolut nichts negatives feststellen und fand den Ablauf von Anfang bis Ende hoch professionell.

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Erstmal herzlichen Glückwunsch zu der Zusage und viel Erfolg im weiteren Verlauf des Management-Programms.
Vielen Dank auch für die ausführliche Antwort.
Das klingt ja alles erst mal sehr seriös und fair.
Fraglich ist natürlich was genau diese fairen Hinweise in ungefähren Stunden bedeuten.
Natürlich ist es nicht sehr durchdacht diese Stelle in Betracht zu ziehen und zu denken, man kommt auf ein bequemes Stundenniveau von knapp 40 Stunden.
Allerdings sollte es dennoch Grenzen nach oben geben. Irgendwo kommt schließlich der Punkt, wo Leistungsfähigkeit Richtung Ausgebranntheit kippt. Und dieser Punkt existiert bei jedem Menschen. Die Grenze liegt nur bei jedem anders.

Darf ich fragen wie die vertraglichen Konditionen jetzt aussehen? Interessant wäre natürlich trotzdem das Einstiegsgehalt aber auch der Urlaubsanspruch, Sonderabsprachen etc.

Generell würde ich mich sehr freuen ab und zu von ein paar Erfahrungen zu lesen.

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Vielen Dank zu deinem Glückwunsch.

Ich möchte nicht zu ins Detail gehen aus datenschutzrechtlichen Gründen dem Unternehmen gegenüber.

Das Einstiegsgehalt entspricht in der Tat einer Summe von über 50.000, je nach Verhandlungsgeschick eventuell auch über 60.000 EUR pro Jahr. Die genaue Summe möchte ich allerdings nicht verraten.

Zu den wöchentlichen Stunden kann man minimum von 50/ 60 Stunden ausgehen, so die Geschäftsleitung. Je nach dem vielleicht auch mehr. Ich spreche hier allerdings nicht aus eigener Erfahrung.

Habe mich auch über eine vielzahl an Bekannten, welche Leute aus Bezirksmanagementebene bei Aldi/ Norma kennen erkundigt, und es werden immer wieder Zahlen von 60-70 h genannt.

Aber bitte, ihr seit keine einfachen Angestellten, sondern Führungskräfte mit Verantwortung von bis zu 70 Angestellten und 7 Fillialen. Das muss JEDEM bewusst sein.

Aus meinem Familienkreis sind mehrere Leute Selbstständig mit bei weitem weniger Angestellten. Und die sitzen mindestens genauso lang wenn nicht sogar länger!!!!!!!

Ihr seid dann Unternehmer. Realisiert das !!!!

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Lounge Gast schrieb:

Aber bitte, ihr seit keine einfachen Angestellten, sondern
Führungskräfte mit Verantwortung von bis zu 70 Angestellten
und 7 Fillialen. Das muss JEDEM bewusst sein.

Aus meinem Familienkreis sind mehrere Leute Selbstständig mit
bei weitem weniger Angestellten. Und die sitzen mindestens
genauso lang wenn nicht sogar länger!!!!!!!

Ihr seid dann Unternehmer. Realisiert das !!!!

Kannst du noch ein paar mehr Ausrufezeichen hinschreiben?

Wenn du kein Marketingswerber von ALDI bist, dann hast du aber sehr gut das Werbematerial aus dem Gespräch aufgesaugt. Ist nichts verkehrt dran, Motivation, Ehrgeiz und Brennen für den Job ist ganz gut (und als ein Einzelhandelsleiter musst du das auch). Nur solltest du auch vielleicht einen Gang runterschalten und die Sachen nüchtern betrachten.

Du bist kein Unternehmer, du bist ein Angestellter. Leitender Angestellter mit Verantwortung, sicher, aber schluck bitte nicht die alberne Leier von wegen du bist Unternehmer. Unternehmer arbeiter mit ihrem Erfolg in ihre eigene Tasche und nicht in die Tasche von anderen Unternehmen. Diese Tour von wegen "Du bist Unternehmen quetsch noch den letzten Cent raus" wird dir jeder dieser Läden einreden damit du keine Bange hast den Druck an die Arbeiter in den Filialen weiterzureichen.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Ich bin kein Marketingswerber.

Es geht einfach nur darum, dass du (wie du sagst ) ein Angestellter mit leitender Funktion bist, du allerdings nach eins zwei Jahren ein Gehalt bekommst welches sich ein Unternehmer, welcher in seine eigene Tasche wirtschaftet, ebenfalls (wenn überhaupt) nur sehr sehr mühaftet erwirtschten kann und wird.

Mir ist völlig klar dass ich kein Unternehmer im eigenständigen Sinn bin.

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Hallo,

Glückwunsch erst mal...Bist du denn frischer Absolvent gewesen oder ehe als Quereinsteiger eingestiegen? Ich überlege nämlich auch, mich bei Aldi zu bewerben. Ich habe 5 Wiwi studiert und bin seit 5 Jahren in Finanzbranche tätig. Daher die Frage, wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, zum Gespräch eingeladen zu werden? Könntest du ggf. dein Anschreiben hochladen?
VG

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Hallo,

Glückwunsch erst mal... Warst du denn frischer Absolvent oder biat du als Quereinsteiger eingestiegen? Ich überlege, mich bei Aldi zu bewerben daher wollte ich kurz fragen was für Hintergrund du hattest. Ich habe Wiwi studiert und bin seit 5 Jahren in der Finanzbranche tätig. Könntest du ggf. dein Anschreiben hochladen?

schrieb:

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Leute, die kein Anschreiben selbst hinbekommen. Gefühlt passt du damit zu Aldi. Zumindestens aus meiner Konsumentensicht (bzw. Nicht-Konsums im Falle Aldi).

Lounge Gast schrieb:

Hallo,

Glückwunsch erst mal... Warst du denn frischer Absolvent oder
biat du als Quereinsteiger eingestiegen? Ich überlege, mich
bei Aldi zu bewerben daher wollte ich kurz fragen was für
Hintergrund du hattest. Ich habe Wiwi studiert und bin seit 5
Jahren in der Finanzbranche tätig. Könntest du ggf. dein
Anschreiben hochladen?

schrieb:

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Darf ich wissen was du studiert hast?

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Hallo lieber Vorredner der im Februar bei Aldi Nord angefangen hat,

ich wäre sehr dankbar, wenn Du ein paar erste Erfahrungen aus dem Job mit uns teilen würdest. Vielen Dank im Voraus!

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Hallo,
Da ich mich auch bei Aldi bewerben möchte, wäre ein Erfahrungsbericht echt super.
P.s. Das Anschreiben wäre auch sehr interessant zwecks soft und hardskills welche relevant sind bzw. welche man neben seinem Studium mitbringen sollte.
Grüße

antworten
ano nymous

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Wer nicht mal in der Lage ist, ein Anschreiben SELBSTSTÄNDIG zu formulieren oder nötige Softskills zu identifizieren, der wird es bei ALDI nicht lange aushalten.

WiWi Gast schrieb am 09.10.2017:

Hallo,
Da ich mich auch bei Aldi bewerben möchte, wäre ein Erfahrungsbericht echt super.
P.s. Das Anschreiben wäre auch sehr interessant zwecks soft und hardskills welche relevant sind bzw. welche man neben seinem Studium mitbringen sollte.
Grüße

antworten
WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

Ich kann gerne meine Erfahrungen bei ALDI Nord wiedergeben, ich denke mal die Bedingungen werden ähnlich sein wie bei Süd.

Zunächst einmal kann ich den Vorrednern nur recht geben, der Job ist tatsächlich nicht für jedermann geeignet. Ich habe vor und während meines Studiums bereits jede Menge Erfahrung im Handel gesammelt und habe bei Top Adressen wie METRO, Edeka und Markant gearbeitet. Deshalb war es für mich nach dem Studium selbstverständlich, einen Einstieg im Handel zu finden. Bei meinen Recherchen nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann auf Aldi gestoßen. Die Tätigkeit schien interessant zu sein, die Möglichkeit früh Verantwortung zu übernehmen sowie das attraktive Gehalt waren die Hauptgründe für meine Bewerbung.

Die Realität ist allerdings nicht ganz so spannend wie man aufgrund der Stellenanzeige vermuten kann. Gerade wenn man wie ich vorher bei den "Premium- Händlern" gearbeitet hat, ist die Arbeit im Discount eine ganz schöne Umstellung. Ich habe relativ schnell festgestellt, dass ich mich mit dem Discounter-Prinzip nicht identifizieren kann, habe es allerdings dennoch einige Zeit durchgezogen, bevor mich dann entschied, das Unternehmen wieder zu verlassen. Schlecht reden möchte ich den Job nicht, die Zeit bei Aldi war interessant, ich bin um einige Erfahrungen reicher und alleine deshalb hat es sich gelohnt. So nun zu den Fakten:

Das Gehalt ist wirklich super und zu beginn bekommt man direkt einen Firmenwagen mit Tankkarte zur privaten Nutzung - in meinem Fall ein 2006er Passat Variant mit 307.000km auf der Uhr und in einem ziemlich ungepflegten Zustand innen wie außen. Die ersten 12 Wochen wird man als Filialleiter eingearbeitet. Nach jedem Schritt der Einarbeitung findet eine mündliche Zwischenprüfung statt und am Ende noch mal eine abschließende Prüfung. Das theoretische Wissen welches man für die Lösung der Prüfungsaufgaben benötigt, muss man sich im Selbststudium neben der Arbeitszeit erarbeiten. Ist aber alles ohne Probleme machbar und intellektuell nicht besonders fordernd. Die 12 Wochen Einarbeitung waren bei mir relativ entspannt, ich war in der Umsatzstärksten Filiale meiner Gesellschaft eingesetzt, deshalb hatte man hier immer genug Stunden zur Verfügung, so dass immer in einer 3er bis 4er Besetzung gearbeitet wurde. In dieser Zeit habe ich nie mehr als 40 Stunden die Woche + Zeit fürs Selbststudium gearbeitet.

Nach den 12 Wochen wurde mir dann meine eigene Filiale übertragen. Eine Filiale in einem sozialen Brennpunkt gelegen, die Kunden waren hauptsächlich Alkoholiker, Arbeitslose etc.. Aufgrund dieser Kundenstruktur waren die Umsätze dementsprechend niedrig und lagen wöchentlich im Schnitt bei 68.000?. Der Umsatzfaktor den der BL vorgab, lag je nach Monat zwischen 410 und 420. Wenn man den Wochenumsatz nun durch den Umsatzfaktor teilt, erhält man die Anzahl der Stunden die man pro Woche verbrauchen darf. Wenn ich also von einem geplanten Wochenumsatz von 68.000? und einem Umsatzfaktor von 420 ausgehe, darf ich in dieser Woche ca. 162 Stunden verbrauchen (68.000/420). Das sind dann bei 6 Tagen die der Laden in der Woche geöffnet ist ca. 27 Stunden am Tag. Mit Vor- und Nachbereitung ist der Laden 12 Stunden pro Tag geöffnet, also darf ich um meinen Umsatzfaktor zu erreichen, lediglich in einer 2er Besetzung arbeiten. Das heißt, eine Kassiererin an der Kasse und ich als FL bzw. meine Vertretungskraft muss alles andere machen: dazu gehört Obst- und Gemüsebearbeitung, Inventurlauf (3mal täglich), backen bis zu 6 mal täglich, Warenannahme, Ware verräumen, Zweitplatzierungen aktualisieren, Aldi Aktuell Strecke überarbeiten+ 2 Mal die Woche aufbauen, Disposition, Büroarbeit, Kontrollprogramm etc. und dann kommen noch Sonderaufgaben vom BL hinzu wie z.B. Warenaustausch für andere Filialen etc. Wer also glaubt dass man diese Aufgaben in einer 8 Stundenschicht (wie es von ALDI vorgegeben ist) schafft, der irrt sich gewaltig. Ich habe jeden Tag im Schnitt von 6.45 bis 19 Uhr manchmal auch bis 20 Uhr gearbeitet. Auf Pausen habe ich komplett verzichtet. Wenn man dann aus irgendwelchen Gründen den Planumsatz nicht gemacht hat, hat man automatisch den vom BL vorgegebenen Umsatzfaktor nicht erreicht, was zu Diskussionen führte. Der BL meinte dann immer, dass ich dann rechtzeitig die Stunden kürzen müsse, wenn der Umsatz nicht so wie geplant kommt. Wenn man aber permanent in einer 2er Besetzung arbeitet, kann man keine Stunden kürzen. Auf meinen Einwand ob ich den Laden dann ganz alleine schmeißen soll, wusste der BL keine Antwort und suchte den nächsten Punkt, den er kritisieren kann.

Ich könnte noch Stundenlang weitererzählen aber um das ganze zum Ende zubringen, kann ich zusammenfassend sagen, dass ich von morgens bis abends nur am Malochen war wie ein Tier und geistig absolut gar nicht gefordert wird. Das ist in der Tätigkeit als BL übrigens vermutlich auch nicht anders... man muss stupide Listen abarbeiten und das wars. Für Akademiker absolut unterfordernd, was für mich der ausschlaggebende Punkt war das Unternehmen zu verlassen. Weitere Gründe war einfach das widersprüchliche Unternehmensleitbild. Aldi schreibt sich Qualität und Kundenfreundlichkeit auf die Fahnen, aufgrund der niedrigen Stunden die man verbrauchen darf, ist es aber nicht möglich, diese Ziele zu erfüllen. In den Filialen wird so unglaublich viel gepfuscht, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Eine Unternehmenskultur gibt es für mich nicht wirklich, es herrschte eine Jeder gegen Jeden Stimmung. Anstatt im Team Lösungen für Probleme oder Fehler in den Filialen zu finden, verbreiteten die BL oder VL nur Druck und Angst bei den Mitarbeitern, meiner Meinung nach nicht zielführend. Alles im allem läuft dort in meinen Augen jede Menge falsch und bei näherer Betrachtung läuft auch alles aufgrund der veralteten Strukturen sehr ineffizient. Das Prinzip von Aldi Nord widerspricht sich in vielen Aspekten selbst und ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Aber wie gesagt probiert es aus, ob diese Tätigkeit zu euch passt und tut euch den Gefallen und gesteht euch selbst früh genug ein, wenn es nicht passt.

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Ich kann gerne meine Erfahrungen bei ALDI Nord wiedergeben, ich denke mal die Bedingungen werden ähnlich sein wie bei Süd.

Zunächst einmal kann ich den Vorrednern nur recht geben, der Job ist tatsächlich nicht für jedermann geeignet. Ich habe vor und während meines Studiums bereits jede Menge Erfahrung im Handel gesammelt und habe bei Top Adressen wie METRO, Edeka und Markant gearbeitet. Deshalb war es für mich nach dem Studium selbstverständlich, einen Einstieg im Handel zu finden. Bei meinen Recherchen nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann auf Aldi gestoßen. Die Tätigkeit schien interessant zu sein, die Möglichkeit früh Verantwortung zu übernehmen sowie das attraktive Gehalt waren die Hauptgründe für meine Bewerbung.

Die Realität ist allerdings nicht ganz so spannend wie man aufgrund der Stellenanzeige vermuten kann. Gerade wenn man wie ich vorher bei den "Premium- Händlern" gearbeitet hat, ist die Arbeit im Discount eine ganz schöne Umstellung. Ich habe relativ schnell festgestellt, dass ich mich mit dem Discounter-Prinzip nicht identifizieren kann, habe es allerdings dennoch einige Zeit durchgezogen, bevor mich dann entschied, das Unternehmen wieder zu verlassen. Schlecht reden möchte ich den Job nicht, die Zeit bei Aldi war interessant, ich bin um einige Erfahrungen reicher und alleine deshalb hat es sich gelohnt. So nun zu den Fakten:

Das Gehalt ist wirklich super und zu beginn bekommt man direkt einen Firmenwagen mit Tankkarte zur privaten Nutzung - in meinem Fall ein 2006er Passat Variant mit 307.000km auf der Uhr und in einem ziemlich ungepflegten Zustand innen wie außen. Die ersten 12 Wochen wird man als Filialleiter eingearbeitet. Nach jedem Schritt der Einarbeitung findet eine mündliche Zwischenprüfung statt und am Ende noch mal eine abschließende Prüfung. Das theoretische Wissen welches man für die Lösung der Prüfungsaufgaben benötigt, muss man sich im Selbststudium neben der Arbeitszeit erarbeiten. Ist aber alles ohne Probleme machbar und intellektuell nicht besonders fordernd. Die 12 Wochen Einarbeitung waren bei mir relativ entspannt, ich war in der Umsatzstärksten Filiale meiner Gesellschaft eingesetzt, deshalb hatte man hier immer genug Stunden zur Verfügung, so dass immer in einer 3er bis 4er Besetzung gearbeitet wurde. In dieser Zeit habe ich nie mehr als 40 Stunden die Woche + Zeit fürs Selbststudium gearbeitet.

Nach den 12 Wochen wurde mir dann meine eigene Filiale übertragen. Eine Filiale in einem sozialen Brennpunkt gelegen, die Kunden waren hauptsächlich Alkoholiker, Arbeitslose etc.. Aufgrund dieser Kundenstruktur waren die Umsätze dementsprechend niedrig und lagen wöchentlich im Schnitt bei 68.000?. Der Umsatzfaktor den der BL vorgab, lag je nach Monat zwischen 410 und 420. Wenn man den Wochenumsatz nun durch den Umsatzfaktor teilt, erhält man die Anzahl der Stunden die man pro Woche verbrauchen darf. Wenn ich also von einem geplanten Wochenumsatz von 68.000? und einem Umsatzfaktor von 420 ausgehe, darf ich in dieser Woche ca. 162 Stunden verbrauchen (68.000/420). Das sind dann bei 6 Tagen die der Laden in der Woche geöffnet ist ca. 27 Stunden am Tag. Mit Vor- und Nachbereitung ist der Laden 12 Stunden pro Tag geöffnet, also darf ich um meinen Umsatzfaktor zu erreichen, lediglich in einer 2er Besetzung arbeiten. Das heißt, eine Kassiererin an der Kasse und ich als FL bzw. meine Vertretungskraft muss alles andere machen: dazu gehört Obst- und Gemüsebearbeitung, Inventurlauf (3mal täglich), backen bis zu 6 mal täglich, Warenannahme, Ware verräumen, Zweitplatzierungen aktualisieren, Aldi Aktuell Strecke überarbeiten+ 2 Mal die Woche aufbauen, Disposition, Büroarbeit, Kontrollprogramm etc. und dann kommen noch Sonderaufgaben vom BL hinzu wie z.B. Warenaustausch für andere Filialen etc. Wer also glaubt dass man diese Aufgaben in einer 8 Stundenschicht (wie es von ALDI vorgegeben ist) schafft, der irrt sich gewaltig. Ich habe jeden Tag im Schnitt von 6.45 bis 19 Uhr manchmal auch bis 20 Uhr gearbeitet. Auf Pausen habe ich komplett verzichtet. Wenn man dann aus irgendwelchen Gründen den Planumsatz nicht gemacht hat, hat man automatisch den vom BL vorgegebenen Umsatzfaktor nicht erreicht, was zu Diskussionen führte. Der BL meinte dann immer, dass ich dann rechtzeitig die Stunden kürzen müsse, wenn der Umsatz nicht so wie geplant kommt. Wenn man aber permanent in einer 2er Besetzung arbeitet, kann man keine Stunden kürzen. Auf meinen Einwand ob ich den Laden dann ganz alleine schmeißen soll, wusste der BL keine Antwort und suchte den nächsten Punkt, den er kritisieren kann.

Ich könnte noch Stundenlang weitererzählen aber um das ganze zum Ende zubringen, kann ich zusammenfassend sagen, dass ich von morgens bis abends nur am Malochen war wie ein Tier und geistig absolut gar nicht gefordert wird. Das ist in der Tätigkeit als BL übrigens vermutlich auch nicht anders... man muss stupide Listen abarbeiten und das wars. Für Akademiker absolut unterfordernd, was für mich der ausschlaggebende Punkt war das Unternehmen zu verlassen. Weitere Gründe war einfach das widersprüchliche Unternehmensleitbild. Aldi schreibt sich Qualität und Kundenfreundlichkeit auf die Fahnen, aufgrund der niedrigen Stunden die man verbrauchen darf, ist es aber nicht möglich, diese Ziele zu erfüllen. In den Filialen wird so unglaublich viel gepfuscht, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Eine Unternehmenskultur gibt es für mich nicht wirklich, es herrschte eine Jeder gegen Jeden Stimmung. Anstatt im Team Lösungen für Probleme oder Fehler in den Filialen zu finden, verbreiteten die BL oder VL nur Druck und Angst bei den Mitarbeitern, meiner Meinung nach nicht zielführend. Alles im allem läuft dort in meinen Augen jede Menge falsch und bei näherer Betrachtung läuft auch alles aufgrund der veralteten Strukturen sehr ineffizient. Das Prinzip von Aldi Nord widerspricht sich in vielen Aspekten selbst und ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Aber wie gesagt probiert es aus, ob diese Tätigkeit zu euch passt und tut euch den Gefallen und gesteht euch selbst früh genug ein, wenn es nicht passt.

Ich bin noch bei Aldi (Einarbeitung RVL ) und kann zu 100% zustimmen !!!!!

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

WiWi Gast schrieb am 07.11.2017:

Ich kann gerne meine Erfahrungen bei ALDI Nord wiedergeben, ich denke mal die Bedingungen werden ähnlich sein wie bei Süd.

Zunächst einmal kann ich den Vorrednern nur recht geben, der Job ist tatsächlich nicht für jedermann geeignet. Ich habe vor und während meines Studiums bereits jede Menge Erfahrung im Handel gesammelt und habe bei Top Adressen wie METRO, Edeka und Markant gearbeitet. Deshalb war es für mich nach dem Studium selbstverständlich, einen Einstieg im Handel zu finden. Bei meinen Recherchen nach einem passenden Arbeitgeber bin ich dann auf Aldi gestoßen. Die Tätigkeit schien interessant zu sein, die Möglichkeit früh Verantwortung zu übernehmen sowie das attraktive Gehalt waren die Hauptgründe für meine Bewerbung.

Die Realität ist allerdings nicht ganz so spannend wie man aufgrund der Stellenanzeige vermuten kann. Gerade wenn man wie ich vorher bei den "Premium- Händlern" gearbeitet hat, ist die Arbeit im Discount eine ganz schöne Umstellung. Ich habe relativ schnell festgestellt, dass ich mich mit dem Discounter-Prinzip nicht identifizieren kann, habe es allerdings dennoch einige Zeit durchgezogen, bevor mich dann entschied, das Unternehmen wieder zu verlassen. Schlecht reden möchte ich den Job nicht, die Zeit bei Aldi war interessant, ich bin um einige Erfahrungen reicher und alleine deshalb hat es sich gelohnt. So nun zu den Fakten:

Das Gehalt ist wirklich super und zu beginn bekommt man direkt einen Firmenwagen mit Tankkarte zur privaten Nutzung - in meinem Fall ein 2006er Passat Variant mit 307.000km auf der Uhr und in einem ziemlich ungepflegten Zustand innen wie außen. Die ersten 12 Wochen wird man als Filialleiter eingearbeitet. Nach jedem Schritt der Einarbeitung findet eine mündliche Zwischenprüfung statt und am Ende noch mal eine abschließende Prüfung. Das theoretische Wissen welches man für die Lösung der Prüfungsaufgaben benötigt, muss man sich im Selbststudium neben der Arbeitszeit erarbeiten. Ist aber alles ohne Probleme machbar und intellektuell nicht besonders fordernd. Die 12 Wochen Einarbeitung waren bei mir relativ entspannt, ich war in der Umsatzstärksten Filiale meiner Gesellschaft eingesetzt, deshalb hatte man hier immer genug Stunden zur Verfügung, so dass immer in einer 3er bis 4er Besetzung gearbeitet wurde. In dieser Zeit habe ich nie mehr als 40 Stunden die Woche + Zeit fürs Selbststudium gearbeitet.

Nach den 12 Wochen wurde mir dann meine eigene Filiale übertragen. Eine Filiale in einem sozialen Brennpunkt gelegen, die Kunden waren hauptsächlich Alkoholiker, Arbeitslose etc.. Aufgrund dieser Kundenstruktur waren die Umsätze dementsprechend niedrig und lagen wöchentlich im Schnitt bei 68.000?. Der Umsatzfaktor den der BL vorgab, lag je nach Monat zwischen 410 und 420. Wenn man den Wochenumsatz nun durch den Umsatzfaktor teilt, erhält man die Anzahl der Stunden die man pro Woche verbrauchen darf. Wenn ich also von einem geplanten Wochenumsatz von 68.000? und einem Umsatzfaktor von 420 ausgehe, darf ich in dieser Woche ca. 162 Stunden verbrauchen (68.000/420). Das sind dann bei 6 Tagen die der Laden in der Woche geöffnet ist ca. 27 Stunden am Tag. Mit Vor- und Nachbereitung ist der Laden 12 Stunden pro Tag geöffnet, also darf ich um meinen Umsatzfaktor zu erreichen, lediglich in einer 2er Besetzung arbeiten. Das heißt, eine Kassiererin an der Kasse und ich als FL bzw. meine Vertretungskraft muss alles andere machen: dazu gehört Obst- und Gemüsebearbeitung, Inventurlauf (3mal täglich), backen bis zu 6 mal täglich, Warenannahme, Ware verräumen, Zweitplatzierungen aktualisieren, Aldi Aktuell Strecke überarbeiten+ 2 Mal die Woche aufbauen, Disposition, Büroarbeit, Kontrollprogramm etc. und dann kommen noch Sonderaufgaben vom BL hinzu wie z.B. Warenaustausch für andere Filialen etc. Wer also glaubt dass man diese Aufgaben in einer 8 Stundenschicht (wie es von ALDI vorgegeben ist) schafft, der irrt sich gewaltig. Ich habe jeden Tag im Schnitt von 6.45 bis 19 Uhr manchmal auch bis 20 Uhr gearbeitet. Auf Pausen habe ich komplett verzichtet. Wenn man dann aus irgendwelchen Gründen den Planumsatz nicht gemacht hat, hat man automatisch den vom BL vorgegebenen Umsatzfaktor nicht erreicht, was zu Diskussionen führte. Der BL meinte dann immer, dass ich dann rechtzeitig die Stunden kürzen müsse, wenn der Umsatz nicht so wie geplant kommt. Wenn man aber permanent in einer 2er Besetzung arbeitet, kann man keine Stunden kürzen. Auf meinen Einwand ob ich den Laden dann ganz alleine schmeißen soll, wusste der BL keine Antwort und suchte den nächsten Punkt, den er kritisieren kann.

Ich könnte noch Stundenlang weitererzählen aber um das ganze zum Ende zubringen, kann ich zusammenfassend sagen, dass ich von morgens bis abends nur am Malochen war wie ein Tier und geistig absolut gar nicht gefordert wird. Das ist in der Tätigkeit als BL übrigens vermutlich auch nicht anders... man muss stupide Listen abarbeiten und das wars. Für Akademiker absolut unterfordernd, was für mich der ausschlaggebende Punkt war das Unternehmen zu verlassen. Weitere Gründe war einfach das widersprüchliche Unternehmensleitbild. Aldi schreibt sich Qualität und Kundenfreundlichkeit auf die Fahnen, aufgrund der niedrigen Stunden die man verbrauchen darf, ist es aber nicht möglich, diese Ziele zu erfüllen. In den Filialen wird so unglaublich viel gepfuscht, das kann man sich gar nicht vorstellen.

Eine Unternehmenskultur gibt es für mich nicht wirklich, es herrschte eine Jeder gegen Jeden Stimmung. Anstatt im Team Lösungen für Probleme oder Fehler in den Filialen zu finden, verbreiteten die BL oder VL nur Druck und Angst bei den Mitarbeitern, meiner Meinung nach nicht zielführend. Alles im allem läuft dort in meinen Augen jede Menge falsch und bei näherer Betrachtung läuft auch alles aufgrund der veralteten Strukturen sehr ineffizient. Das Prinzip von Aldi Nord widerspricht sich in vielen Aspekten selbst und ist einfach nicht mehr zeitgemäß.

Aber wie gesagt probiert es aus, ob diese Tätigkeit zu euch passt und tut euch den Gefallen und gesteht euch selbst früh genug ein, wenn es nicht passt.

Ich bin "nur" Verkäufer und bin auf dieses Forum durch Zufall gestoßen, aber viele Jahrzehnte bei Aldi Nord

Mein Vorredner hat ja soooo Recht.
Genau, wie er es beschreibt, ist es bei Aldi Nord. Ein RVL hat nichts zu melden. Er muss nur die von Aldi geforderten Zahlen umsetzen. Das ist alles! Und wie er das macht ist Aldi relativ egal. Solange sich niemand von den Unterstellten beschwert, kann er machen, was er will. Sollte sich aber doch mal jemand über Unzulänglichkeiten beschweren, ist der RVL schneller Geschichte, als er gucken kann. Dann ist es vorbei mit Kaffee und Kuchen. Dann heißt es Firmenwagen auf dem Parkplatz stehen lassen und mit dem Taxi nach Hause .

Mir kann heutzutage kein RVL erzählen , dass er diesen Job aus "Nächstenliebe "für irgendetwas macht, er macht es nur aus Gier nach dem recht üppigen Geld und Firmenwagen.
Zahlen, Daten, Fakten....das ist alles was zählt. Am unwichtigsten ist der Verkäufer, der kostet nur Geld und genau diesen "Posten" gilt es für den RVL klein zu halten. Und dafür braucht es Null Emotionen, denn Gefühlsmäßig müsst ihr abgestumpft sein, um diesen Job machen zu können.

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WiWi Gast

Re: Bewerbungsgespräch Aldi NORD Traineeprogramm "Management-Nachwuchs" zum Bezirksleiter

mitlerweile ist das Ganze noch viel viel schlimmer. Es sind viel mehr Aufgaben dazu gekommen und weil die Umsätze rückläufig sind, dürfen dennoch nicht mehr Stunden verbraucht werden.

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