DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Immobilien

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Bist du ein Arschloch? Na ja, vielleicht ein bisschen aber auch das ist ok.

Gerade wenn man sieht wie viele Sozialausgaben für Flüchtlinge herausgehauen werden, sollte man jetzt mal dem eigentlichen Volk helfen. Die Menschen da sind einfache Arbeiter, die ihr Leben lang ihr kleines Häuschen abgezahlt werden und stehen jetzt vor dem absoluten Nichts. Vielleicht haben sie sogar ihre Kinder oder Eltern verloren.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Wir leben in einem Land mit Solidargemeinschaft. Wenn dich die HIlfe für Flutopfer stört, könntest du auch fragen, ob es gerechtfertigt ist, dass die Allgemeinheit für die Krankenkassenkosten von Leuten aufkommt, die, sagen wir mal, nicht den gesündesten Lebensstil pflegen. Nach deiner Argumentation genau das Selbe.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Sehe ich tatsächlich so, wenn es um Schäden an Haus und Gut geht. Wenn man keine Versicherung für solche Fälle hat, ist man selbst Schuld. Ausnahmen gibt es meiner Meinung nach in Fällen, in denen die Versicherung wegen einer Vorlauffrist oder sowas noch nicht zahlt.

Anders, für mich jedenfalls, ist es mit den Kosten, die sich aus den Schäden in nächster Instanz ergeben. Also Bezahlung einer Bleibe für die Zeit des Wiederaufbaus und sowas. Man darf halt nicht vergessen, dass diese enormen Ausmaße der Hochwasser z.T. hätten verhindert werden können, wenn es von vornherein Schutzmaßnahmen für solche Fälle gegeben hätte. Im gewissen Maß sehe ich das deshalb als Pflichtverletzung der Städte/ Kommunen etc. und würde es als Bürger in diesen Orten nicht einsehen, wegen deren Entscheidung Geld zu sparen, jetzt auf den Schäden sitzen zu bleiben.

Aber ganz klar ist, wer keine ausreichenden Versicherungen hatte, ist leider selber Schuld. Wir haben selbst ein Haus, zahlen monatlich einen Beitrag, aber sind halt gegen sowas auch abgesichert.
Jetzt ist nur die Frage, ob das Geld wirklich in die Häuser fließt oder nicht viel eher in die Aufräumarbeiten etc.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Nennt sich Sozialstaat. Da sind mir Hilfsgelder für Jahrhundertfluten deutlich lieber als hunderste Steuerverschwendung á la BER, Autobahnmaut etc.

Ich bin froh, dass wir in Deutschland nicht im Turbokapitalismus leben. Über die Ausgabenhöhe und Zweck lässt sich immer moderat diskutieren, im Grundsatz unterstütze ich aber dieses Vorhaben.
Ich habe aber lange im EU-Ausland gelebt und erlebt wie unangenehm ein "liberaler" Staat sein kann.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Du bist einfach ignorant und empathielos. Da hilft es auch nichts zu sagen, dass dir deren Situation leid tut.

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Nachvollziehbare Position. Eine alternative Ansicht: Manchmal ist es sozial günstiger, so etwas zu sozialisieren, als jeden Einzelnen gegen alle potentiellen 4+ Sigma-Events zu versichern.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Das du selbst bei solchen Menschen Neid und Missgunst empfindest, sagt sehr viel über deinen Charakter aus....

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Lieber zahle ich meine Steuern für die Flutopfer, die überhaupt nichts für ihre traurige Situation können, als massenweise Hartzer durchzufüttern, die offensichtlich so gar keinen Bock auf Arbeit haben. Außerdem ist mir das immer noch 1000x lieber, als die jährlich versenkten Millionen oder gar Milliarden in öffentlichen Projekten (BER lässt grüßen).

Ich finde es absolut richtig, dass der Bund hier einspringt. Wir verschwenden jährlich so viel Geld, da kann man es ruhig auch mal für etwas sinnvolles einsetzen.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Zur letzten Frage: Ja.

Zu den restlichen Punkten: der Staat hat in diesem Falle auch einfach Dinge verpasst. Es war seit Jahren bekannt, dass das Hochwasserrisiko in diesem Gebiet sehr hoch ist. Wurde nur nicht wirklich transparent den Einwohnern dort gemacht. Die Einwohner haben dort ja auch Steuern gezahlt und sollten damit auch einen Anspruch darauf haben, dass die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird.

Und was hätten die hunderte Toten von einer Versicherung? Das ist einfach Versagen auf Staatsseite in Kombination mit übelstem Pech.
Wir leben in einem Sozialstaat und in diesem bin ich gerne bereit, dass meine Steuern für so etwas verwendet werden. Im Vergleich zu anderen Steuersünden ist das sowieso nur ein minimal kleiner Teil und trägt mehr Symbolcharakter

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

  1. Die staatlichen Hilfsgelder gehen zu 97% in die zerstörte öffentliche Infrastruktur. Hier kommt der Staat nur seinen ureigensten Aufgaben nach. Er ist dafür sowieso zuständig.

  2. Die restlichen 3% sind mehr Soforthilfe z.B. bei der Unterbringung, aber sicher nicht zum Wiederaufbau.

  3. Möglich wäre es aber, dass es für die Leuten mit großen Schäden verbilligte Kredite mit langen Laufzeiten gibt. Das wären aber eben keine Hilfsgelder.

  4. Dass man im Wahlkampf und öffentlich das sehr wolkig ausdrückt, kann jetzt doch keinen überraschen, oder?

  5. Spender privater Hilfsgelder können selbst entscheiden, wie sie Gelder zuteilen.
antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Wer hat denn konkret gesagt, dass jemand, der sein Häuschen verloren hat und nicht versichert ist, ein neues bekommt? Keiner und das passiert auch nicht.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Finde Katastrophen Hilfe im eigenen Land, ist eine der wenigen, wirklich guten und richtigen Steuergeld Ausgaben.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

Du übersiehst hier einiges:

(1) Nicht alle bekommen eine Elementarversicherung. Bei früheren Flutkatastrophen habe Leute, die nachweisen konnten, das sie eine Versicherung nachgefragt aber abgelehnt am ehesten Hilge bekommen.
(2) Trotz Naturkatastrophe, könnten auch staatliche Stellen mitverantwortlich für Schäden sein, zB wenn nicht früh genug gewarnt wurde, Schutzmaßnahmen wie Dämme nicht im Einklang mit Regularien waren oder wenn sich nachweisen lässt das Bodennachverdichtung oder sonstige Eingriffe in due Natur die Schäden vergrößert haben.
(3) Du bist Mieter, dein Vermieter hat nicht versichert und kann dir jetzt keinen Wohnraum bereitstellen.

...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Sicherlich ein kontroverses Thema und ich garantiere dir, dass hier ganz bald die ersten Moralwiwis auftauchen, sich als Gutmenschen aufspielen und dir Vorwürfe machen werden. Ich hingegen stimme dir zu. Über Hilfsgelder für Infrastruktur ließe sich noch diskutieren. Auch, wenn der Bund dafür nicht zuständig ist, haben Länder und Kommunen nun natürlich eine erhebliche Mehrbelastung zu stemmen, und hier kann man sich solidarisch zeigen – in angemessenem Umfang, nicht als Geldkoffer ohne Boden. Für Privateigentum aber sollten Steuergelder nicht aufkommen. Wie du sagst: Eigentum verpflichtet.
Übrigens bin ich zwar der Ansicht, dass noch für ganz andere, viel ungerechtfertigtere und vollkommen sinnlose, kontraproduktive Zwecke (Stichwort: illegale Migration) das Geld der Steuerzahler verschleudert wird, aber das hier gegeneinander aufzuwiegen, wäre Whataboutism. Das eine macht das andere nicht besser.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Da brauchen wir nicht sonderlich viel inhaltlich rumzudiskutieren. Es stehen Wahlen an, folglich will jeder Geld locker um Stimmen abzugreifen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Du vergisst in der Hinsicht, dass viele Leute entweder gar keine Möglichkeit hatten, die entsprechende Versicherung abzuschließen (Ablehnung durch die Versicherer) oder zu sehr hohen Beiträgen, die man kaum bezahlen kann.

Außerdem ist es so, dass extrem viel Infrastruktur zerstört ist (Straßen, Brücken, Schienen, Strom/Gasleitungen) und öffentliche Einrichtungen (Schwimmbäder, Schulen,..), wo der Staat sowieso mehr in der Verantwortung ist.

Zu guter letzt ist es auch auch so, dass DE für alles mögliche auf der ganzen Welt viel Geld raushaut, wo wir als Steuerzahler uns auch fragen, was das soll. Wenn man da jetzt anfängt Gelder zu verweigern wäre das mMn nicht solidarisch.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Nutzlose Diskussion. Es wird kaum staatliche Hilfsgelder für individuelle Flutopfer geben, höchstens Kredite und 99% der Gelder fließen in die Infrastruktur - so wie immer halt!

antworten
wasmachichhier

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Finde Katastrophen Hilfe im eigenen Land, ist eine der wenigen, wirklich guten und richtigen Steuergeld Ausgaben.

Denke ich auch.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Zu den restlichen Punkten: der Staat hat in diesem Falle auch einfach Dinge verpasst. Es war seit Jahren bekannt, dass das Hochwasserrisiko in diesem Gebiet sehr hoch ist. Wurde nur nicht wirklich transparent den Einwohnern dort gemacht. Die Einwohner haben dort ja auch Steuern gezahlt und sollten damit auch einen Anspruch darauf haben, dass die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird.

Und was hätten die hunderte Toten von einer Versicherung? Das ist einfach Versagen auf Staatsseite.

Das Bittere ist, dass trotzdem keine Köpfe rollen und Klagen eingereicht werden, weil wieder einmal einfach alles mit Steuergeldern zugeschüttet und ruhiggestellt wird.

Ich warte auf den großen Blackout als Konsequenz des Atomausstiegs und der Energiewende. Hier wird ja bereits fleißig das Narrativ des "Cyberangriffs" als Ursache etabliert, damit die verantwortlichen Politiker keine Verantwortung für ihr verantwortungsloses Vorgehen und Vollversagen übernehmen müssen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Hier scheint niemand auch nur in der Nähe eines Flusses zu wohnen, sonst wüsstest ihr dass die Versicherung euch gar keine anbieten. Die einzigen die entsprechende Versicherungen besitzen sind noch aus der DDR oder den 70ern.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

Darum geht es doch gar nicht. Die Frage ist nicht, ob die Kosten entstehen, sondern wer für sie aufkommt. Scholz hat angekündigt, Steuergelder vom Bund springen zu lassen. Eigentlich wären hier aber Kommunen und Länder (Ausnahme: B265) in der Verantwortung. Wenn der Bund hier einspringt, sparen diese damit einiges an Geld. Und da stellt sich eben die Frage, ob der Steuerzahler aus Brandenburg für Wasserschäden in Rheinland-Pfalz aufkommen müssen sollte.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Gegen die Zustände in einigen Gemeinden hätte man keine sinnvollen Vorsichtsmassnahmen ergreifen können. Dafür war die Welle zu hoch.

Zur eigentlichen Frage: Ich finde sie schwierig aber berechtigt. Mir tun alle Leute sehr Leid die ihr Haus und all ihr Hab und Gut verloren haben (ich kenne mindestens 3 davon). Und ich bin dafür dass ihnen so gut wie möglich geholfen wird. Auch mit Geld aus einem Aufbaufond.

Wenn ich länger darüber nachdenke kann ich aber verstehen, wenn man es unfair findet. Denn es gibt ja schließlich Versicherungen, und wenn jetzt Leuten die keine Versicherung haben vom Staat ihr Verlust ersetzt wird, sind im Prinzip die, die sich versichern die dummen. Oder ähnlich die die keine haben weil ihre Police teuer gewesen wäre.

Mein Herz sagt trotzdem, dass man jetzt helfen muss und keine Erbsen zählen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Finde es komisch, dass hier manche Leute Dich wirklich als A-Loch sehen.
Ganz nüchtern betrachtet benachteiligt eine "übertriebene" Hilfe all jene, die seit Jahr/zenten schon für ihre entsprechenden Versicherungen bezahlen. Ist halt so. Daher sollte man Fluthilfeopfer gewiss unterstützten, aber nicht zu 100% - wäre schlichtweg ungerecht und auch zu teuer. Primär sollte das Geld in den Wiederaufbau der Infrastruktur gehen, die ja ohnehin in öffentlicher Hand liegt und damit von Steuermitteln betrieben wird.

Argumente bzgl. BER oder Flüchtlinge taugen nichts zur Relativierung.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

  1. Die staatlichen Hilfsgelder gehen zu 97% in die zerstörte öffentliche Infrastruktur. Hier kommt der Staat nur seinen ureigensten Aufgaben nach. Er ist dafür sowieso zuständig.

  2. Die restlichen 3% sind mehr Soforthilfe z.B. bei der Unterbringung, aber sicher nicht zum Wiederaufbau.

  3. Möglich wäre es aber, dass es für die Leuten mit großen Schäden verbilligte Kredite mit langen Laufzeiten gibt. Das wären aber eben keine Hilfsgelder.

  4. Dass man im Wahlkampf und öffentlich das sehr wolkig ausdrückt, kann jetzt doch keinen überraschen, oder?

  5. Spender privater Hilfsgelder können selbst entscheiden, wie sie Gelder zuteilen.

Der Beitrag trifft es doch exakt. Hier wird über Dinge diskutiert, die gar nicht real sind. Kein Flutopfer bekommt ein neues Häuschen spendiert, fast alles geht in die Infrastruktur. Die Neidebatte ist fehl am Platze.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

EU Rettungspakete, Corona Hilfen, Leute jetzt kommt es auf das bisschen auch nicht mehr drauf an. Wir helfen damit Menschen die alles verloren haben. Geld kostet dem Bund quasi nichts, also wozu der Geiz.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Richtig. Im Westen gibt es normalerweise nichts. In der ehemaligen DDR ist das anders. Da haben die Leute bei der Oderüberschwemmung vor 19 Jahren neue Häuser von der Versicherung bezahlt bekommen.

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hier scheint niemand auch nur in der Nähe eines Flusses zu wohnen, sonst wüsstest ihr dass die Versicherung euch gar keine anbieten. Die einzigen die entsprechende Versicherungen besitzen sind noch aus der DDR oder den 70ern.

antworten
Voice of Reason

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.
Und wenn doch, dann nur zu absurden Preisen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

Darum geht es doch gar nicht. Die Frage ist nicht, ob die Kosten entstehen, sondern wer für sie aufkommt. Scholz hat angekündigt, Steuergelder vom Bund springen zu lassen. Eigentlich wären hier aber Kommunen und Länder (Ausnahme: B265) in der Verantwortung. Wenn der Bund hier einspringt, sparen diese damit einiges an Geld. Und da stellt sich eben die Frage, ob der Steuerzahler aus Brandenburg für Wasserschäden in Rheinland-Pfalz aufkommen müssen sollte.

Diese Nullsummendiskussion kannst dir sparen. Wohin soll das führen?
Schaue dir die Eurofinanzierung an. Das schreibe ich ohne Bewertung.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Zeigt halt mal wieder, dass Immobilien kaufen nicht immer besser als mieten ist.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

Darum geht es doch gar nicht. Die Frage ist nicht, ob die Kosten entstehen, sondern wer für sie aufkommt. Scholz hat angekündigt, Steuergelder vom Bund springen zu lassen. Eigentlich wären hier aber Kommunen und Länder (Ausnahme: B265) in der Verantwortung. Wenn der Bund hier einspringt, sparen diese damit einiges an Geld. Und da stellt sich eben die Frage, ob der Steuerzahler aus Brandenburg für Wasserschäden in Rheinland-Pfalz aufkommen müssen sollte.

Es ist eine hoheitliche Aufgabe und damit ist die Zuständigkeit in so einem Fall auch gegeben. Es ist ja nicht so, dass die Kommunen und Länder nicht ständig vom Bund bezuschusst werden würden bei Bauprojekten und ähnlichem.

Der TE wollte sich aber gar nicht darüber empören, sondern über angebliche Steuergelder für Private. Die gibt es aber gar nicht. Bestenfalls Kredite.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

Darum geht es doch gar nicht. Die Frage ist nicht, ob die Kosten entstehen, sondern wer für sie aufkommt. Scholz hat angekündigt, Steuergelder vom Bund springen zu lassen. Eigentlich wären hier aber Kommunen und Länder (Ausnahme: B265) in der Verantwortung. Wenn der Bund hier einspringt, sparen diese damit einiges an Geld. Und da stellt sich eben die Frage, ob der Steuerzahler aus Brandenburg für Wasserschäden in Rheinland-Pfalz aufkommen müssen sollte.

Das ist quasi auch eine Solidaritätsgemeinschaft. Denn bei den Oder- und Elbe-Hochwässern haben die Steuerzahler aus Rheinland-Pfalz denen in Brandenburg geholfen. Ist im Endeffekt vergleichbar mit der Funktionsweise der Krankenkassen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Freu dich, dass du sowas nicht erleben musst. Würdest dann nicht solche Threads eröffnen

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Ja da sollte man sich mal überlegen warum das so ist und nicht die Hände über dem Kopf zusammen schlagen, wenn das was der Aktuar mit einer Wahrscheinlichkeit von 90% in 30 Jahren einkalkuliert auch tatsächlich eintritt.

Wenn die Leute ihr Haus jetzt an selber stelle wieder Aufbauen, wird das in 40 Jahren wieder im Eimer sein...

Grüße
Ein Aktuar

Voice of Reason schrieb am 19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.
Und wenn doch, dann nur zu absurden Preisen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Finde einige Kommentare hier erschreckend, aber auch überraschend viele, die verstehen was "Solidargemeinschaft" bedeutet. So Zustände wie in Amerika, wo jeder nur sich selber der nächste ist, möchte ich nicht. Und wie schon gesagt, wenn für Beraterverträge, Mautskandal, BER, ... Milliarden zur Verfügung stehen, wird für Flutopfer definitiv was übrig sein. Btw, wenn der Staat nicht hilft, verliert er auch an Glaubwürdigkeit und Legitimität in der Bevölkerung. Das würde nur der Spaltung der Gesellschaft Vorschub leisten

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Katastrophenschutz ist eine elementare staatliche Aufgabe, und der Staat hat hier versagt (keine ausreichenden Hochwasserschutzmaßnahmen und massive Systemfehler beim Katastrophenmanagement wie fehlende Warnungen der Bevölkerung). Außerdem sind staatlich genehmigte Kiesgruben mitverantwortlich für die entstandenen Erdrutsche und die hierbei mitgerissenen Häuser.

Die Lasten aus diesem Staatsversagen nun einzelnen auferlegen zu wollen (und die Opfer allein zu lassen) wäre absolut perfide.
Bei sehr vielem lässt sich diskutieren, ob der Staat nötig ist, und der Staat nimmt in Deutschland generell zu viel Raum ein und ist zu teuer; aber die elementaren Aufgaben muss der Staat übernehmen! Und da gehört der Bevölkerungsschutz dazu.

Es wäre absolut traurig wenn Deutschland keine einstellige Milliardensumme hat, um die betroffenen Menschen und Gebiete zu unterstützen. Das sind Menschen, die wohl meist seit Jahrzehnten Steuern zahlen, nur um dann im Fall des Falles im Stich gelassen zu werden?
Kürzlich hatte Deutschland erst über 60 Milliarden Euro "Wiederaufbauhilfe" an andere EU-Länder zugesagt; und Deutschland hat jährlich eine zweistellige Milliardensumme für Flüchtlinge übrig.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Jetzt mal ehrlich.

Es gibt da nicht viel zu diskutieren. Natürlich sollte der Staat dafür eigentlich nicht für bezahlen, sondern nur wenn er was verbockt hat. Aber weil Deutschland Deutschland ist und wir paar Milliarden für Flüchtlinge raushauen, BER Stuttgart, schlechte Masken etc kann man da das Geld nicht verweigern. Man möge sich mal diese Situation vorstellen, wo der Bund das ablehnt. Im September sind Wahlen und man möchte ganz sicher nicht halb NRW als Wähler an die AfD verlieren. denn das würde zu 100% passieren. In Deutschland wäre der Bär los.

Ich persönlich finde das auch gut, dass den Menschen geholfen wird, weil Steuergelder tatsächlich nirgends besser aufgehoben wäre, außer im Breitbandausbau und dem Verfassungsschutz...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

und dem Verfassungsschutz...

Interessant. Ich sehe den Verfassungsschutz bloß als weitere Institution, an dessen Spitze Angela Merkel einen ihrer Vasallen (siehe auch Verfassungsgericht, EU) installierte, um die eigene Macht und Einfluss zu sichern. Die eventuelle Beobachtung einer unliebsamen Partei durch den Inlandsgeheimdienst, ein Vorgehen, das ausdrücklich untersagt war (Durchsickern an die Presse, obwohl gerichtlich zur Geheimhaltung verpflichtet), das ist einer Demokratie nicht würdig und nicht weniger als skandalös. Übrigens sind wir auch das einzige Land mit zumindest vorgeblicher Demokratie, das sich so etwas (Inlandsgeheimdienst zur Eliminierung einer demokratisch legitimierten Partei, die aber einigen schlicht nicht genehm ist) leistet. Aber gut, "Demokratie" gilt natürlich nur so lange, bis es die Richtigen trifft, siehe Thüringen, Verengung des Meinungskorridors mit Cancel Culture usw.

Aber ist ein anderes Thema.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Richtig. Im Westen gibt es normalerweise nichts. In der ehemaligen DDR ist das anders. Da haben die Leute bei der Oderüberschwemmung vor 19 Jahren neue Häuser von der Versicherung bezahlt bekommen.

Hier scheint niemand auch nur in der Nähe eines Flusses zu wohnen, sonst wüsstest ihr dass die Versicherung euch gar keine anbieten. Die einzigen die entsprechende Versicherungen besitzen sind noch aus der DDR oder den 70ern.

In jeder deutschen Großstadt (FFM/MUE/K) kannst du problemlos eine Elementar oder wie sie auch genannt wird ÜRS Versicherung abschließen....ich bin nicht gut in Geografie, aber ich meine gehört zu haben, dass diese Städte ziemlich Fluss nah liegen....

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Sehe ich genauso.
Im Normalfall würde ich auch sagen, dass der Staat nicht das Risiko tragen sollte, wenn Einzelne ihr Haus im Hochwassergebiet bauen wollen. In Deutschland haben wir Eigenverantwortung aber ja schon lange abgeschafft und im Zweifelsfall ist das Geld bei den Bürgern dort vermutlich besser aufgehoben als bei den meisten anderen Alimentierungsprogrammen die sich unser Staat sonst so einfallen lässt.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Jetzt mal ehrlich.

Es gibt da nicht viel zu diskutieren. Natürlich sollte der Staat dafür eigentlich nicht für bezahlen, sondern nur wenn er was verbockt hat. Aber weil Deutschland Deutschland ist und wir paar Milliarden für Flüchtlinge raushauen, BER Stuttgart, schlechte Masken etc kann man da das Geld nicht verweigern. Man möge sich mal diese Situation vorstellen, wo der Bund das ablehnt. Im September sind Wahlen und man möchte ganz sicher nicht halb NRW als Wähler an die AfD verlieren. denn das würde zu 100% passieren. In Deutschland wäre der Bär los.

Ich persönlich finde das auch gut, dass den Menschen geholfen wird, weil Steuergelder tatsächlich nirgends besser aufgehoben wäre, außer im Breitbandausbau und dem Verfassungsschutz...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Immerhin haben die meisten von den Opfern wenigstens in das Sozialsystem eingezahlt....

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Sehe ich genauso.
Im Normalfall würde ich auch sagen, dass der Staat nicht das Risiko tragen sollte, wenn Einzelne ihr Haus im Hochwassergebiet bauen wollen. In Deutschland haben wir Eigenverantwortung aber ja schon lange abgeschafft und im Zweifelsfall ist das Geld bei den Bürgern dort vermutlich besser aufgehoben als bei den meisten anderen Alimentierungsprogrammen die sich unser Staat sonst so einfallen lässt.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Jetzt mal ehrlich.

Es gibt da nicht viel zu diskutieren. Natürlich sollte der Staat dafür eigentlich nicht für bezahlen, sondern nur wenn er was verbockt hat. Aber weil Deutschland Deutschland ist und wir paar Milliarden für Flüchtlinge raushauen, BER Stuttgart, schlechte Masken etc kann man da das Geld nicht verweigern. Man möge sich mal diese Situation vorstellen, wo der Bund das ablehnt. Im September sind Wahlen und man möchte ganz sicher nicht halb NRW als Wähler an die AfD verlieren. denn das würde zu 100% passieren. In Deutschland wäre der Bär los.

Ich persönlich finde das auch gut, dass den Menschen geholfen wird, weil Steuergelder tatsächlich nirgends besser aufgehoben wäre, außer im Breitbandausbau und dem Verfassungsschutz...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

Prinzipiell gebe ich dir echt. Zudem kann man solche Sachen auch steuerlich geltend machen.

Allerdings ersetzen Versicherungen oftmals nur den "Zeitwert".
Also das Haus bekommst (finanziell) ersetzt, aber den Hausrat oftmals nicht. Und im schlimmsten Fall stehst du zwar mit Geld aber ohne Dach über dem Kopf da.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Versicherungen sind in meinem Augen sowieso das betrügerischeste Konstrukt, der letzten Jahrzehnte.

Dort, wo ein gewisses Risiko für den Versicherungsnehmer herrscht, wird entweder gar nicht versichert oder nur zu Mondpreisen.

Dort, wo kein Risiko herrscht, versichert die Versicherung liebend gerne und der Nehmer sieht seine gezahlten Beiträge relativ wahrscheinlich nie wieder.

Wenn es dann doch Mal für die Versicherung teuer werden könnte und die Leistung gerechtfertigt in Anspruch genommen werden möchte, wird ganz genau hingeschaut und jedes Detail gesucht, doch nicht leisten zu müssen. Bestes Beispiel bei Berufsunfähigkeitsversicherungen. Sehr sinnvolle Versicherung, ja, aber die Leistung wird oft paradox verweigert aus welchen Gründen auch immer. Dazu gibt es die wildesten Stories.

Der Deutsche neigt leider dazu, sich zu überversichern. Ich fahre seit Jahrzehnten gut damit, potenzielle Versicherungsbeiträge lieber selber anzulegen, um für einen Notfall vorzusorgen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Naja.. mittlerweile versichern viele sowohl Hausrat als auch Wohngebäude unbegrenzt im Neuwert. Selbst ohne Angabe einer Versicherungssumme. Einfach neu.

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

Prinzipiell gebe ich dir echt. Zudem kann man solche Sachen auch steuerlich geltend machen.

Allerdings ersetzen Versicherungen oftmals nur den "Zeitwert".
Also das Haus bekommst (finanziell) ersetzt, aber den Hausrat oftmals nicht. Und im schlimmsten Fall stehst du zwar mit Geld aber ohne Dach über dem Kopf da.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

Man findet darüber keine genauen Zahlen die Spanne reicht von 4 Mrd Jährlich bis zu 150 Mrd insgesamt .
So oder So liegt ein brutales Missverhältniss vor , wenn der BUND jetzt geizt und tatsächlich nur 200 Mio locker machen will .
Bevor du mit dem Argument kommst , dass Flüchtlinge in Not waren und man ihnen helfen musste 2 Sachen.
Die Flutopfer sind auch in Not und brauchen Hilfe , die haben sogar Jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt
Und etwa 60% der Flüchtlinge waren nicht in Not und trotzdem haben wir Mrd für sie ausgeben und tun es immer noch .

Finde das soll man nicht aufwiegen , aber zumindest darf man es ansprechen ohne das man in eine Ecke gedrängt wird . ( Eventuell weil die Fakten nicht in das Weltbild passen )
Deutschland sollte jetzt nicht an der eigen Bevölkerung sparen , wenn sie gleichzeitig für Fremde so hilfsbereit sind .

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Ich habe gerade einen Artikel gelesen, dass bei einer Flut vor fünf Jahren in Bayern der Freistaat = der Steuerzahler 80 % der Kosten des Wiederaufbaus DER PRIVATHÄUSER übernahm. So viel dazu... Würde mich ja interessieren, wie RLP und NRW das handhaben.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Ich empfinde es als schön, dass sich die Gesamtheit aller Beteiligten hier einig sind. #solidaritaet

Ich möchte nur noch eine Ergänzung hinzufügen und gehe da in Konfrontation mit einigen Mitforisten:
Ich bin auch dafür, dass wir alle kostenlose, professionelle Corona-Tests bekommen.
Ich bin auch dafür, dass Flüchtlinge und Asylanten in Deutschland ein Dach über ihrem Kopf bekommen.
Ich bin auch dafür, dass Arbeitslose in Deutschland Transferleistungen erhalten, um am öffentlichen Leben teilzunehmen.
...
Da gibt es aus meiner Sicht noch viele weitere Punkte, denen ich vollkommen zustimme. Aber nachträglich stellen wir dann fest, dass sich asoziale Elemente an der Gesellschaft bereichern. Das finde ich dann immer wieder sehr schade (#steuerverschwendung).
Dass wir hier alle Menschen unterstützen, die Familienmitglieder sowie ihr Hab und Gut verloren haben, ist für mich absolut richtig.

Ich sehe aber auch schon wieder die Schlagzeilen in einem halben Jahr, welche Politiker/Clans/Investoren... mit welchen Summen und Geschäften aus dieser Geschichte als "Sieger" herauskommen.

Das wünschte ich verhindert.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Versicherungen sind in meinem Augen sowieso das betrügerischeste Konstrukt, der letzten Jahrzehnte.

Dort, wo ein gewisses Risiko für den Versicherungsnehmer herrscht, wird entweder gar nicht versichert oder nur zu Mondpreisen.

Dort, wo kein Risiko herrscht, versichert die Versicherung liebend gerne und der Nehmer sieht seine gezahlten Beiträge relativ wahrscheinlich nie wieder.

Wenn es dann doch Mal für die Versicherung teuer werden könnte und die Leistung gerechtfertigt in Anspruch genommen werden möchte, wird ganz genau hingeschaut und jedes Detail gesucht, doch nicht leisten zu müssen. Bestes Beispiel bei Berufsunfähigkeitsversicherungen. Sehr sinnvolle Versicherung, ja, aber die Leistung wird oft paradox verweigert aus welchen Gründen auch immer. Dazu gibt es die wildesten Stories.

Der Deutsche neigt leider dazu, sich zu überversichern. Ich fahre seit Jahrzehnten gut damit, potenzielle Versicherungsbeiträge lieber selber anzulegen, um für einen Notfall vorzusorgen.

So ein Quatsch.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Diese Hilfsgelder sind um Welten besser angelegt als die hunderten von Milliarden, welche in Form von Direkthilfen, Garantien oder Target-Salden ins Finanzsystem geflossen sind, um das Risiko von Finanzdienstleistungsunternehmen bei ihrer Zockerei abzusichern. Und damit ihr Geschäftsmodell überhaubt erst zu ermöglichen.

Ich bin für Eigenverantwortung. Aber in den Fällen der FLut sollte hier der Sozialstaat definitv helfen.

Wer einerseits die FLuthilfen verurteilt und andererseits dann als WIWI evtl im Finanzsystem hockt und von Eigenverantwortung phantasiert, widerspricht sich selbst....

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Beim letzten Elbehochwasser hat die Regierung schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. Auch einige Jahre danach mußten Hochwasseropfer darum kämpfen. Nebenbei haben sich Politiker am Hilfsfond bedient und Geld für anderes genommen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Voice of Reason schrieb am 19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.

Und das vollkommen zurecht! Warum baut man auch in so einem Gebiet? Da kann man genausogut sagen: Selbst schuld. Aber wenn einem die malerische Lage halt wichtiger war, tja...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

Beim letzten Elbehochwasser hat die Regierung schnelle und unbürokratische Hilfe versprochen. Auch einige Jahre danach mußten Hochwasseropfer darum kämpfen. Nebenbei haben sich Politiker am Hilfsfond bedient und Geld für anderes genommen.

Es ist Wahlkampf. Welcher Politiker würde jetzt nicht schnelle und unbürokratische Hilfe zusagen? Zudem; niemand hat konkret davon gesprochen, die einzelnen Privatiers zu entschädigen. DIe Hilfgelder werden daher auch zu 90% in die Infrastruktur fließen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Voice of Reason schrieb am 19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.

Und das vollkommen zurecht! Warum baut man auch in so einem Gebiet? Da kann man genausogut sagen: Selbst schuld. Aber wenn einem die malerische Lage halt wichtiger war, tja...

Dir ist aber bewusst dass das hier kein normaler Fall von Hochwasser mit ein paar überschwemmten Kellern ist?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Voice of Reason schrieb am 19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.

Und das vollkommen zurecht! Warum baut man auch in so einem Gebiet? Da kann man genausogut sagen: Selbst schuld. Aber wenn einem die malerische Lage halt wichtiger war, tja...

Unglaublich, was für Menschen es gibt. Mit deiner Argmumentation könnte man genauso sagen: " Warum machst Du auch in Berlin Urlaub? Dich lassen wir liegen und es wird nichts gezahlt". Wenn dort jemand abgestochen wird (was seeehr unwahrscheinlich ist, aber eben um Welten wahrscheinlicher als im Bayrischen Wald). Hierbei handelt es sich - genauso wie bei dem Hochwasser- um einen sehr unwahrscheinlichen Sonderfall in einer sehr extreme Ausprägung.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

Man findet darüber keine genauen Zahlen die Spanne reicht von 4 Mrd Jährlich bis zu 150 Mrd insgesamt .
So oder So liegt ein brutales Missverhältniss vor , wenn der BUND jetzt geizt und tatsächlich nur 200 Mio locker machen will .
Bevor du mit dem Argument kommst , dass Flüchtlinge in Not waren und man ihnen helfen musste 2 Sachen.
Die Flutopfer sind auch in Not und brauchen Hilfe , die haben sogar Jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt
Und etwa 60% der Flüchtlinge waren nicht in Not und trotzdem haben wir Mrd für sie ausgeben und tun es immer noch .

Finde das soll man nicht aufwiegen , aber zumindest darf man es ansprechen ohne das man in eine Ecke gedrängt wird . ( Eventuell weil die Fakten nicht in das Weltbild passen )
Deutschland sollte jetzt nicht an der eigen Bevölkerung sparen , wenn sie gleichzeitig für Fremde so hilfsbereit sind .

Erstmal möchte ich sagen, dass ich die Grundsatzdiskussion, ob den Flutopfer geholfen werden sollte, schrecklich finde. NATÜRLICH muss ihnen geholfen werden. Und ja, ich sehe das absolut genauso, dass ins Ausland und an Flüchtlinge extrem viel Geld fließt, was nachweislich der eigenen Bevölkerung schadet (Stichwort: Einzelfall).
Der Staat sollte ein Großteil der Schadenssumme übernehmen, was natürlich nie passieren wird, weil die Politiker nur Wahlkampf machen und sonst nix passiert.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Voice of Reason schrieb am 19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.

Und das vollkommen zurecht! Warum baut man auch in so einem Gebiet? Da kann man genausogut sagen: Selbst schuld. Aber wenn einem die malerische Lage halt wichtiger war, tja...

Unglaublich, was für Menschen es gibt. Mit deiner Argmumentation könnte man genauso sagen: " Warum machst Du auch in Berlin Urlaub? Dich lassen wir liegen und es wird nichts gezahlt". Wenn dort jemand abgestochen wird (was seeehr unwahrscheinlich ist, aber eben um Welten wahrscheinlicher als im Bayrischen Wald). Hierbei handelt es sich - genauso wie bei dem Hochwasser- um einen sehr unwahrscheinlichen Sonderfall in einer sehr extreme Ausprägung.

Wenn es denn soooo unwahrscheinlich ist, wieso will dann kein Versicherer dort Versicherungen anbieten?
Verfrühtes Ableben lässt sich prima versichern

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Es gibt sehr schöne Dokumentationen rund um das Thema Begradigung/Kanalisierung von Flußbetten...

Bildet euch bitte einmal dahingehend eine Meinung und fragt euch anschließend, ob der Mensch, der den Fluß umgebaut hat oder derjenige, der dort ein Haus gebaut hat, Schuld ist.

Für mich steht außer Frage, dass hier unsere Regierung vor Ort helfen muss, gerade in einem sinnvollen Verhältnis zu den Summen, die für alle nicht in Deutschland einzahlenden Profiteuren angeht. Ich frage mich, was und wie schnell gezahlt würde, wenn es dasselbe Thema z.B. in Italien gegeben hätte...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

Man findet darüber keine genauen Zahlen die Spanne reicht von 4 Mrd Jährlich bis zu 150 Mrd insgesamt .
So oder So liegt ein brutales Missverhältniss vor , wenn der BUND jetzt geizt und tatsächlich nur 200 Mio locker machen will .
Bevor du mit dem Argument kommst , dass Flüchtlinge in Not waren und man ihnen helfen musste 2 Sachen.
Die Flutopfer sind auch in Not und brauchen Hilfe , die haben sogar Jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt
Und etwa 60% der Flüchtlinge waren nicht in Not und trotzdem haben wir Mrd für sie ausgeben und tun es immer noch .

Finde das soll man nicht aufwiegen , aber zumindest darf man es ansprechen ohne das man in eine Ecke gedrängt wird . ( Eventuell weil die Fakten nicht in das Weltbild passen )
Deutschland sollte jetzt nicht an der eigen Bevölkerung sparen , wenn sie gleichzeitig für Fremde so hilfsbereit sind .

Erstmal möchte ich sagen, dass ich die Grundsatzdiskussion, ob den Flutopfer geholfen werden sollte, schrecklich finde. NATÜRLICH muss ihnen geholfen werden. Und ja, ich sehe das absolut genauso, dass ins Ausland und an Flüchtlinge extrem viel Geld fließt, was nachweislich der eigenen Bevölkerung schadet (Stichwort: Einzelfall).
Der Staat sollte ein Großteil der Schadenssumme übernehmen, was natürlich nie passieren wird, weil die Politiker nur Wahlkampf machen und sonst nix passiert.

"Der Staat sollte..." hört sich immer so passiv an. Wer ist denn der "Staat"? Der Staat ist nur ein Ordnungssystem und kann gar keine Kosten übernehmen, sondern nur die Menschen, die der staatlichen Ordnung unterworfen sind, ob gewollt oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

"Der Staat sollte..." hört sich immer so passiv an. Wer ist denn der "Staat"? Der Staat ist nur ein Ordnungssystem und kann gar keine Kosten übernehmen, sondern nur die Menschen, die der staatlichen Ordnung unterworfen sind, ob gewollt oder nicht.

Blödsinn. Mit "Der Staat" meint man staatliche Institutionen, die sehr wohl Gelder zur Verfügung haben und Kosten übernehmen können. Lass solche infantilen sprachlichen Spitzfindigkeiten doch bitte. Und wo das Geld ursprünglich her kommt spielt dabei keine Rolle.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

"Der Staat sollte..." hört sich immer so passiv an. Wer ist denn der "Staat"? Der Staat ist nur ein Ordnungssystem und kann gar keine Kosten übernehmen, sondern nur die Menschen, die der staatlichen Ordnung unterworfen sind, ob gewollt oder nicht.

Blödsinn. Mit "Der Staat" meint man staatliche Institutionen, die sehr wohl Gelder zur Verfügung haben und Kosten übernehmen können. Lass solche infantilen sprachlichen Spitzfindigkeiten doch bitte. Und wo das Geld ursprünglich her kommt spielt dabei keine Rolle.

Wo das Geld herkommt, spielt sehr wohl eine Rolle - es stammt nämlich von der arbeitenden Bevölkerung des Staates! Ich zahle jedes Jahr über 40k Steuern und Abgaben exklusive MwSt. Für mich ist relevant, was damit passiert.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Kurzes Update: RLP hat Hilfe über bis zu 3.500 € je Privathaushalt (!) zugesichert. Soll unbürokratisch und schnell über die Kommunen vergeben werden.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Voice of Reason schrieb am IO19.07.2021:

Man kann sich typischerweise in Hochwassergebieten nicht gegen Elementarschäden versichern.

Und das vollkommen zurecht! Warum baut man auch in so einem Gebiet? Da kann man genausogut sagen: Selbst schuld. Aber wenn einem die malerische Lage halt wichtiger war, tja...

Unglaublich, was für Menschen es gibt. Mit deiner Argmumentation könnte man genauso sagen: " Warum machst Du auch in Berlin Urlaub? Dich lassen wir liegen und es wird nichts gezahlt". Wenn dort jemand abgestochen wird (was seeehr unwahrscheinlich ist, aber eben um Welten wahrscheinlicher als im Bayrischen Wald). Hierbei handelt es sich - genauso wie bei dem Hochwasser- um einen sehr unwahrscheinlichen Sonderfall in einer sehr extreme Ausprägung.

Wenn es denn soooo unwahrscheinlich ist, wieso will dann kein Versicherer dort Versicherungen anbieten?
Verfrühtes Ableben lässt sich prima versichern

Eben, Risikolebensversicherung ist kein Problem.
Elementarschäden in gewissen Gebieten eben schon.
Ich bin der Aktuar von oben... ich Würfel doch die Zahlen nicht aus...

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Lol, Seehofer verspricht Millionen für private Soforthilfe und betont: "Am Geld wird die Hilfe nicht scheitern!" Klar, wir ham's ja, für alles und jeden.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Eigentlich ist es nicht gerechtfertigt, weil man privat hätte Vorsorgen müssen. Aber da wir in Deutschland Geld für alles und jeden raushauen und der Großteil der Steuern für Subventionen (aka Korruptionen) raushauen, finde ich es nur gerechtfertigt, da jetzt auch großzügig zu helfen. Fiat Geld ist am Ende. Wer es jetzt nicht merkt, merkt es nie mehr.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Hierbei handelt es sich - genauso wie bei dem Hochwasser- um einen sehr unwahrscheinlichen Sonderfall in einer sehr extreme Ausprägung.
Hast du den Beitrag überhaupt verstanden? Es ging um Hochwassergebiete. Und da ist Hochwasser ein unwahrscheinlicher Sonderfall?! Dein Ernst?

Nochmal: Wer in der Nähe von Flüssen ein Haus baut oder kauft ist einfach nur selber Schuld wenn sowas passiert. Klar kann man sich dafür entscheiden, das Risiko einzugehen wenn man meint dass es ja sooo unwahrscheinlich ist. Nur muss man dann mit den Konsequenzen leben wenn das vermeintlich absurde Szenario irgendwann doch eintritt. Oder man findet halt doch einen Versicherer, der einem das versichert, und zahlt kräftig dafür. Aber hinterher über irgendeine vermeintliche Ungerechtigkeit rumjammern ist albern. Ein Hausbau oder -kauf ist ja wohl nix, das man aus einer Laune heraus macht (außer vielleicht man ist Milliardär oder so), das gilt es eben sehr gut zu überlegen. Und die Lage ist doch nun wirklich etwas so entscheidendes für jede Immobilie, dass man sich das gut überlegen sollte.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

"Der Staat sollte..." hört sich immer so passiv an. Wer ist denn der "Staat"? Der Staat ist nur ein Ordnungssystem und kann gar keine Kosten übernehmen, sondern nur die Menschen, die der staatlichen Ordnung unterworfen sind, ob gewollt oder nicht.

Blödsinn. Mit "Der Staat" meint man staatliche Institutionen, die sehr wohl Gelder zur Verfügung haben und Kosten übernehmen können. Lass solche infantilen sprachlichen Spitzfindigkeiten doch bitte. Und wo das Geld ursprünglich her kommt spielt dabei keine Rolle.

Wo das Geld herkommt, spielt sehr wohl eine Rolle - es stammt nämlich von der arbeitenden Bevölkerung des Staates! Ich zahle jedes Jahr über 40k Steuern und Abgaben exklusive MwSt. Für mich ist relevant, was damit passiert.

Stell dir doch einfach vor, dass hierbei nur die Steuern der Privatpersonen und Unternehmen draufgehen, die letzte Woche alles verloren haben.
Vllt zaubert dir das ja wieder ein Lächeln auf die Lippen.

antworten
Voice of Reason

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Nein, wir haben es nicht für alle und jeden.
Wir haben für die, die es benötigen für den Zweck für den sie es benötigen.
Und in der aktuellen Situation benötigen einfach erstmal alle in den betroffenen Gebieten Soforthilfe.

Und wir können uns sehr glücklich schätzen, in einem Land zu wohnen, in dem es in solchen Situationen tatsächlich nicht am Geld scheitert.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Lol, Seehofer verspricht Millionen für private Soforthilfe und betont: "Am Geld wird die Hilfe nicht scheitern!" Klar, wir ham's ja, für alles und jeden.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 20.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

Man findet darüber keine genauen Zahlen die Spanne reicht von 4 Mrd Jährlich bis zu 150 Mrd insgesamt .
So oder So liegt ein brutales Missverhältniss vor , wenn der BUND jetzt geizt und tatsächlich nur 200 Mio locker machen will .
Bevor du mit dem Argument kommst , dass Flüchtlinge in Not waren und man ihnen helfen musste 2 Sachen.
Die Flutopfer sind auch in Not und brauchen Hilfe , die haben sogar Jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt
Und etwa 60% der Flüchtlinge waren nicht in Not und trotzdem haben wir Mrd für sie ausgeben und tun es immer noch .

Finde das soll man nicht aufwiegen , aber zumindest darf man es ansprechen ohne das man in eine Ecke gedrängt wird . ( Eventuell weil die Fakten nicht in das Weltbild passen )
Deutschland sollte jetzt nicht an der eigen Bevölkerung sparen , wenn sie gleichzeitig für Fremde so hilfsbereit sind .

Erstmal möchte ich sagen, dass ich die Grundsatzdiskussion, ob den Flutopfer geholfen werden sollte, schrecklich finde. NATÜRLICH muss ihnen geholfen werden. Und ja, ich sehe das absolut genauso, dass ins Ausland und an Flüchtlinge extrem viel Geld fließt, was nachweislich der eigenen Bevölkerung schadet (Stichwort: Einzelfall).
Der Staat sollte ein Großteil der Schadenssumme übernehmen, was natürlich nie passieren wird, weil die Politiker nur Wahlkampf machen und sonst nix passiert.

Von diesen Einzelfällen hatten wir nur leider schon ein paar mehr. ....
Wir schicken jedes Jahr hunderte Mio teilweise sogar Mrd Eur Entwicklungshilfe nach China Indien Syrien Afghanistan. Aber bei der eigenen Bevölkerung drehen wir die Steuerschraube immer weiter an.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Natürlich bezahlt der Staat den Leuten ihre Privatschäden. Das ist aber nix neues, ich wundere mich, dass das hier so diskutiert und angezweifelt wird. Als jemand der ursprünglich mal im Flutgebiet 2002 in Sachsen gelebt hat, kann ich dir aus erster Hand sagen, dass dort nur ein Teil das Geld über Versicherungen erhalten hat für ihren Schaden. Viele viele haben so eine Versicherung nie gehabt, die haben diese Ausgaben vom Staat erhalten. Teils über Darlehen, aber zu einem nicht unerheblichen Teil auch geschenkt.

Ich kenne Leute, die haben jetzt schönere Häuser als vor der Flut und das ohne jemals gegen Elementarschäden versichert zu sein.

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Lol, Seehofer verspricht Millionen für private Soforthilfe und betont: "Am Geld wird die Hilfe nicht scheitern!" Klar, wir ham's ja, für alles und jeden.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

48 Mrd für Flüchtlinge aber nur 200 Mio für die Flutopfer. Muss man dazu noch was sagen?

Was für ein dummer Vergleich. Tut mir leid!

Sehe ich anders, stimme der VP zu und würde korrigieren, dass es jährlich nicht 48 Mrd., sondern mindestens 55 Mrd. (natürlich schön gesplittet, vertuscht und verschleiert, damit kein Bürger das gesamte Ausmaß kennt) sind.

Dann bitte ich doch mal darum diese 55Mrd. Euro für uns aufzuschlüsseln und zu belegen (da du ja den genauen Überblick hast). Ansonsten wäre es klasse, wenn wir hier in einem Forum für Akademiker keine Fake News verbreiten, die dazu noch einen gewissen Unterton haben der nun wirklich nicht in eine liberale und progressive First World Gesellschaft gehört ;).

Man findet darüber keine genauen Zahlen die Spanne reicht von 4 Mrd Jährlich bis zu 150 Mrd insgesamt .
So oder So liegt ein brutales Missverhältniss vor , wenn der BUND jetzt geizt und tatsächlich nur 200 Mio locker machen will .
Bevor du mit dem Argument kommst , dass Flüchtlinge in Not waren und man ihnen helfen musste 2 Sachen.
Die Flutopfer sind auch in Not und brauchen Hilfe , die haben sogar Jahrelang in das Sozialsystem eingezahlt
Und etwa 60% der Flüchtlinge waren nicht in Not und trotzdem haben wir Mrd für sie ausgeben und tun es immer noch .

Finde das soll man nicht aufwiegen , aber zumindest darf man es ansprechen ohne das man in eine Ecke gedrängt wird . ( Eventuell weil die Fakten nicht in das Weltbild passen )
Deutschland sollte jetzt nicht an der eigen Bevölkerung sparen , wenn sie gleichzeitig für Fremde so hilfsbereit sind .

Erstmal möchte ich sagen, dass ich die Grundsatzdiskussion, ob den Flutopfer geholfen werden sollte, schrecklich finde. NATÜRLICH muss ihnen geholfen werden. Und ja, ich sehe das absolut genauso, dass ins Ausland und an Flüchtlinge extrem viel Geld fließt, was nachweislich der eigenen Bevölkerung schadet (Stichwort: Einzelfall).
Der Staat sollte ein Großteil der Schadenssumme übernehmen, was natürlich nie passieren wird, weil die Politiker nur Wahlkampf machen und sonst nix passiert.

Von diesen Einzelfällen hatten wir nur leider schon ein paar mehr. ....
Wir schicken jedes Jahr hunderte Mio teilweise sogar Mrd Eur Entwicklungshilfe nach China Indien Syrien Afghanistan. Aber bei der eigenen Bevölkerung drehen wir die Steuerschraube immer weiter an.

Stimmt , aber in beide Richtungen . Einerseits sollen wir immer mehr Zahlen und anderer Seits bekommt die eigene Bevölkerung davon immer weniger.
Ist aber für mich eine gute Motivation um Steuerberater zu werden , gebe dann alles um möglichst viele Steuern zu sparen . Versprochen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Zu den restlichen Punkten: der Staat hat in diesem Falle auch einfach Dinge verpasst. Es war seit Jahren bekannt, dass das Hochwasserrisiko in diesem Gebiet sehr hoch ist. Wurde nur nicht wirklich transparent den Einwohnern dort gemacht. Die Einwohner haben dort ja auch Steuern gezahlt und sollten damit auch einen Anspruch darauf haben, dass die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird.

Und was hätten die hunderte Toten von einer Versicherung? Das ist einfach Versagen auf Staatsseite.

Das Bittere ist, dass trotzdem keine Köpfe rollen und Klagen eingereicht werden, weil wieder einmal einfach alles mit Steuergeldern zugeschüttet und ruhiggestellt wird.

Ich warte auf den großen Blackout als Konsequenz des Atomausstiegs und der Energiewende. Hier wird ja bereits fleißig das Narrativ des "Cyberangriffs" als Ursache etabliert, damit die verantwortlichen Politiker keine Verantwortung für ihr verantwortungsloses Vorgehen und Vollversagen übernehmen müssen.

Ich stimme euch beiden absolut zu.

Der Katastrophenschutz hat hier absolut versagt. Es wurde z.B. bereits vier Tage vor der Flut vor Überschwemmungen gewarnt und dennoch wurde nichts unternommen. Die Menschen in diesen Gebieten wurden von den Wassermassen völlig überrascht. Daher sind die Hilfsgelder absolut gerechtfertigt. Ich könnte TEs Argumentation nachvollziehen, wenn die Menschen durch ihre eigene Ignoranz ihr Hab und Gut verloren hätten aber so war es nicht.

Es stimmt auch absolut dass es in der Politik mittlerweile keine Konsequenzen für massives Fehlverhalten gibt.

Ein paar Beispiele der jüngeren Vergangenheit:

Franziska Giffey verliert ihren Doktortitel aber will dennoch Bürgermeisterin von Berlin werden, Andreas Scheuer von der CSU hat dem Steuerzahler mit seinem PKW- Maut Fiasko Schulden in Höhe von 700 Mio. eingebrockt aber ist dennoch weiterhin Verkehrsminister. Ursula von der Leyen hat als Verteidigungsministerin über 150 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben und wurde kurz danach Präsidentin der Europäischen Union.

Für diese Katastrophe werden wie oben erwähnt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Köpfe rollen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Es gibt mehrere Spiegel-Artikel. Zb "Pflichtversicherung für alle " oder ähnlich. In den Kommentarspalten ist der grund-tenor meiner Einschätzung nach ähnlich wie hier: der Staat solle nicht die "Hausrenovierungen" sponsern.
Entweder hätten die Leute sich versichern sollen; oder wenn keine Versicherung möglich sei- erst gar nicht dort bauen.

Manche schreiben auch zb dass sie ihre eigene teure elementarversicherung dann kündigen würden wenn hier staatlich Ersatzzahlungen fliessen.
Das entspricht irgendwie auch meiner Meinung: wenn es die letzten hundert Jahre keine Überschwemmung gab, hätten sie eine gute/ günstige Versicherung abschließen können, wenn es alle 20 Jahre geringfügig passiert ist diese vlt schweineteuer aber u.U möglich und notwendig . Und wenn alle 30 Jahre überflutet wird sollte man dort halt nicht bauen (und schon gar nicht dort wieder neu errichten).

Das Haus ist immerhin für die meisten das wertvollste vermögensgut das sie haben und sollte entsprechend abgesichert sein. Ich würde zb ja auch keinen Neuwagen ohne Vollkasko kaufen (Ausser ich Zahl den aus der Portokasse).

Obiges heisst aber nicht dass man den Leuten gar nicht helfen sollte; Soforthilfen (paar Euro) Grundstückstausch, 0,0x% Kredit oä kann man schon anbieten.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Werden die Gebäude eigentlich wieder an der selben Stelle aufgebaut? Weiß jemand wie das damals in Sachsen war?
Wäre ja total dämlich, die da wieder hinzubauen, damit sie in 30-50 Jahren wieder weggespült werden.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Zu den restlichen Punkten: der Staat hat in diesem Falle auch einfach Dinge verpasst. Es war seit Jahren bekannt, dass das Hochwasserrisiko in diesem Gebiet sehr hoch ist. Wurde nur nicht wirklich transparent den Einwohnern dort gemacht. Die Einwohner haben dort ja auch Steuern gezahlt und sollten damit auch einen Anspruch darauf haben, dass die entsprechende Infrastruktur geschaffen wird.

Und was hätten die hunderte Toten von einer Versicherung? Das ist einfach Versagen auf Staatsseite.

Das Bittere ist, dass trotzdem keine Köpfe rollen und Klagen eingereicht werden, weil wieder einmal einfach alles mit Steuergeldern zugeschüttet und ruhiggestellt wird.

Ich warte auf den großen Blackout als Konsequenz des Atomausstiegs und der Energiewende. Hier wird ja bereits fleißig das Narrativ des "Cyberangriffs" als Ursache etabliert, damit die verantwortlichen Politiker keine Verantwortung für ihr verantwortungsloses Vorgehen und Vollversagen übernehmen müssen.

Ich wohne in Erftstadt und kann für hier sagen, dass es hier kein bekanntes Hochwasserrisiko gab. Der Staat hat hier nicht "verpasst".
Mal wieder niveauloses Bashing.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Werden die Gebäude eigentlich wieder an der selben Stelle aufgebaut? Weiß jemand wie das damals in Sachsen war?
Wäre ja total dämlich, die da wieder hinzubauen, damit sie in 30-50 Jahren wieder weggespült werden.

Natürlich macht man das .... Dämlich aber da steht morgen wieder eine weinende Frau vor der Kamera und das wird durchgewunken.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Werden die Gebäude eigentlich wieder an der selben Stelle aufgebaut? Weiß jemand wie das damals in Sachsen war?
Wäre ja total dämlich, die da wieder hinzubauen, damit sie in 30-50 Jahren wieder weggespült werden.

Wird aber wohl so passieren. Und die nächste Flut wird sicher nicht erst in 30-50 Jahren sondern spätestens in 10-20 Jahren passieren.

Menschen umzusiedeln ist politisch und rechtlich einfach ein hochbrisantes Thema. Und kurz vor der Wahl wird sich da niemand die Finger verbrennen wollen.
Warum sind die Grünen plötzlich so still, obwohl sie inhaltlich auf Linie des BUND (Umsiedlung aus Umweltgründen) stehen? Weil Auto und das Eigenheim rote Tücher für den deutschen Wähler sind.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 21.07.2021:

Es stimmt auch absolut dass es in der Politik mittlerweile keine Konsequenzen für massives Fehlverhalten gibt.

Ein paar Beispiele der jüngeren Vergangenheit:

Franziska Giffey verliert ihren Doktortitel aber will dennoch Bürgermeisterin von Berlin werden, Andreas Scheuer von der CSU hat dem Steuerzahler mit seinem PKW- Maut Fiasko Schulden in Höhe von 700 Mio. eingebrockt aber ist dennoch weiterhin Verkehrsminister. Ursula von der Leyen hat als Verteidigungsministerin über 150 Millionen Euro für externe Berater ausgegeben und wurde kurz danach Präsidentin der Europäischen Union.

Für diese Katastrophe werden wie oben erwähnt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit auch keine Köpfe rollen.

Ich denke, dass das auch mit Grund für die zunehmende Politikverdrossenheit ist; weil "die" eh nur noch machen, was sie wollen, alles in den Sand setzen und keinerlei Konsequenzen zu befürchten haben. Früher traten Politiker noch zurück. Ich wünschte, die Deutschen hätten nicht so eine Opfermentalität, so eine Obrigkeitshörigkeit. In anderen Ländern lässt sich der Souverän das nicht gefallen, man denke zum Beispiel an die Gelbwesten.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Nein, normalerweise werden sie nicht 1:1 wieder aufgestellt. Hier noch mal derjenige aus dem Flutgebiet 2002 in Sachsen. Man überlegt sich vorher welche Änderungen bzw. Schutzmaßnahmen für so eine Flut errichtet werden müssen und diskutiert dann politisch und auch mit den Bürgern ( der Bürgermeister war da in Grimma sehr aktiv) wie man diese umsetzen kann. So entstand z.b. auch die Flutmauer in Grimma, dort standen eigentlich mal Häuser. Die neuen Häuser stehen jetzt direkt hinter der Flutmauer. Da hat man auch mit den Menschen darüber diskutiert, dass man nicht ein paar Meter dahinter wieder neu errichtet.
Das hat in Sachsen wunderbar geklappt.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Werden die Gebäude eigentlich wieder an der selben Stelle aufgebaut? Weiß jemand wie das damals in Sachsen war?
Wäre ja total dämlich, die da wieder hinzubauen, damit sie in 30-50 Jahren wieder weggespült werden.

Natürlich macht man das .... Dämlich aber da steht morgen wieder eine weinende Frau vor der Kamera und das wird durchgewunken.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Es gibt mehrere Spiegel-Artikel. Zb "Pflichtversicherung für alle " oder ähnlich. In den Kommentarspalten ist der grund-tenor meiner Einschätzung nach ähnlich wie hier: der Staat solle nicht die "Hausrenovierungen" sponsern.
Entweder hätten die Leute sich versichern sollen; oder wenn keine Versicherung möglich sei- erst gar nicht dort bauen.

Manche schreiben auch zb dass sie ihre eigene teure elementarversicherung dann kündigen würden wenn hier staatlich Ersatzzahlungen fliessen.
Das entspricht irgendwie auch meiner Meinung: wenn es die letzten hundert Jahre keine Überschwemmung gab, hätten sie eine gute/ günstige Versicherung abschließen können, wenn es alle 20 Jahre geringfügig passiert ist diese vlt schweineteuer aber u.U möglich und notwendig . Und wenn alle 30 Jahre überflutet wird sollte man dort halt nicht bauen (und schon gar nicht dort wieder neu errichten).

Das Haus ist immerhin für die meisten das wertvollste vermögensgut das sie haben und sollte entsprechend abgesichert sein. Ich würde zb ja auch keinen Neuwagen ohne Vollkasko kaufen (Ausser ich Zahl den aus der Portokasse).

Obiges heisst aber nicht dass man den Leuten gar nicht helfen sollte; Soforthilfen (paar Euro) Grundstückstausch, 0,0x% Kredit oä kann man schon anbieten.

Lmao, stell dir mal vor die amerikanische Regierung würde nach einem hurricane keine Hilfe anbieten sondern einfach nur sagen "Eure Schuld wenn ihr da lebt ¯\_(ツ)_/¯ Pech gehabt". Sehr infantiles Argument.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Es gibt mehrere Spiegel-Artikel. Zb "Pflichtversicherung für alle " oder ähnlich. In den Kommentarspalten ist der grund-tenor meiner Einschätzung nach ähnlich wie hier: der Staat solle nicht die "Hausrenovierungen" sponsern.
Entweder hätten die Leute sich versichern sollen; oder wenn keine Versicherung möglich sei- erst gar nicht dort bauen.

Manche schreiben auch zb dass sie ihre eigene teure elementarversicherung dann kündigen würden wenn hier staatlich Ersatzzahlungen fliessen.
Das entspricht irgendwie auch meiner Meinung: wenn es die letzten hundert Jahre keine Überschwemmung gab, hätten sie eine gute/ günstige Versicherung abschließen können, wenn es alle 20 Jahre geringfügig passiert ist diese vlt schweineteuer aber u.U möglich und notwendig . Und wenn alle 30 Jahre überflutet wird sollte man dort halt nicht bauen (und schon gar nicht dort wieder neu errichten).

Das Haus ist immerhin für die meisten das wertvollste vermögensgut das sie haben und sollte entsprechend abgesichert sein. Ich würde zb ja auch keinen Neuwagen ohne Vollkasko kaufen (Ausser ich Zahl den aus der Portokasse).

Obiges heisst aber nicht dass man den Leuten gar nicht helfen sollte; Soforthilfen (paar Euro) Grundstückstausch, 0,0x% Kredit oä kann man schon anbieten.

ja, so sollte es sein in einem Land, indem a) bürger mündig sind und b) bürger verantwortung für ihr eigenes leben übernehmen. Beides trifft aber schon lange nicht mehr auf deutschland zu.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Werden die Gebäude eigentlich wieder an der selben Stelle aufgebaut? Weiß jemand wie das damals in Sachsen war?
Wäre ja total dämlich, die da wieder hinzubauen, damit sie in 30-50 Jahren wieder weggespült werden.

Na ja, wenn im Zweifel der Staat wieder einspringt und das finanziert, warum nicht... Wird natürlich oft genug passieren.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 19.07.2021:

Selbstverständlich haben die Leute ein Recht darauf, dass ihr Ort, ihre Gemeinde wiederaufgebaut wird. Dafür haben die Steuern gezahlt. Umgekehrt würde auch dir geholfen, wenn du betroffen wärst.

Darum geht es doch gar nicht. Die Frage ist nicht, ob die Kosten entstehen, sondern wer für sie aufkommt. Scholz hat angekündigt, Steuergelder vom Bund springen zu lassen. Eigentlich wären hier aber Kommunen und Länder (Ausnahme: B265) in der Verantwortung. Wenn der Bund hier einspringt, sparen diese damit einiges an Geld. Und da stellt sich eben die Frage, ob der Steuerzahler aus Brandenburg für Wasserschäden in Rheinland-Pfalz aufkommen müssen sollte.

Es ist eine hoheitliche Aufgabe und damit ist die Zuständigkeit in so einem Fall auch gegeben. Es ist ja nicht so, dass die Kommunen und Länder nicht ständig vom Bund bezuschusst werden würden bei Bauprojekten und ähnlichem.

Der TE wollte sich aber gar nicht darüber empören, sondern über angebliche Steuergelder für Private. Die gibt es aber gar nicht. Bestenfalls Kredite.

Es wird vermutlich so sein, dass auch die EU eine nennenswerte finanzielle Unterstützung leisten wird.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

Nein, das bist du sicherlich nicht, denn jeder Gedankengang sollte erlaubt sein.

Letzendlich ist es ja nur eine staatliche Starthilfe und wer in der Nähe eines Gewässers wohnt und - aus welchen Gründen auch immer - nicht allumfassend versichert ist und sich somit bewusst einem durchaus hohen finanziellen Risiko bzw. einem Totalverlust aussetzt, der muss für den privaten Gesamtschaden letztendlich alleine haften, denn alles andere wäre unsolidarisch ggü. denen, die jahrelang hohe Prämien gezahlt haben.

Folglich wird einen Neubau oder eine Renovierung demnach entsprechend finanzieren müssen und das könnte durchaus ein Problem sein, wenn man der Bank keine Sicherheiten bieten kann und man sich nicht auf eine Nullfinanzierung einlässt.

Die Versicherungen werden nach ausgezahlter Leistung vermutlich zahlreiche Verträge kündigen und spät. dann muss man sich ohne jeglichen Absicherung durchaus überlegen, aus Hochwassergebieten (nach neuer Definition) wegzuziehen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Es gibt mehrere Spiegel-Artikel. Zb "Pflichtversicherung für alle " oder ähnlich. In den Kommentarspalten ist der grund-tenor meiner Einschätzung nach ähnlich wie hier: der Staat solle nicht die "Hausrenovierungen" sponsern.
Entweder hätten die Leute sich versichern sollen; oder wenn keine Versicherung möglich sei- erst gar nicht dort bauen.

Manche schreiben auch zb dass sie ihre eigene teure elementarversicherung dann kündigen würden wenn hier staatlich Ersatzzahlungen fliessen.
Das entspricht irgendwie auch meiner Meinung: wenn es die letzten hundert Jahre keine Überschwemmung gab, hätten sie eine gute/ günstige Versicherung abschließen können, wenn es alle 20 Jahre geringfügig passiert ist diese vlt schweineteuer aber u.U möglich und notwendig . Und wenn alle 30 Jahre überflutet wird sollte man dort halt nicht bauen (und schon gar nicht dort wieder neu errichten).

Das Haus ist immerhin für die meisten das wertvollste vermögensgut das sie haben und sollte entsprechend abgesichert sein. Ich würde zb ja auch keinen Neuwagen ohne Vollkasko kaufen (Ausser ich Zahl den aus der Portokasse).

Obiges heisst aber nicht dass man den Leuten gar nicht helfen sollte; Soforthilfen (paar Euro) Grundstückstausch, 0,0x% Kredit oä kann man schon anbieten.

Lmao, stell dir mal vor die amerikanische Regierung würde nach einem hurricane keine Hilfe anbieten sondern einfach nur sagen "Eure Schuld wenn ihr da lebt ¯\_(ツ)_/¯ Pech gehabt". Sehr infantiles Argument.

Doch:
Man setzt sich bewusst einem (hohen Risiko) aus und hat im Falle des Falles letztendlich Pech gehabt.

Aus welchen Gründen sollten sämtliche Steuerzahler für die Wiederherstellung des Grundbesitzes eines Einzelnen einspringen?

Ein Hilfsgeld für den Anfang ist durchaus solidarisch, aber alles darüberhinaus insbes. in hohen Beträgen nicht.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 18.07.2021:

Hallo zusammen,

würde hier gerne eine bestimmt kontroverse Meinung diskutieren:
Wie steht ihr zu Hilfsgeldern für Menschen die durch die Überschwemungen Schäden an ihrem Hab und Gut erlitten haben?

Ich meine die Leute die alles/viel verloren haben tun mir Leid und sowas wünscht man keinem aber auf der anderen Seite gibt es ja genau für solche Fälle Versicherungen. Wenn man keine hat ist einem sein Eigentum vielleicht doch nicht soviel wert.
Meiner Meinung nach wird bei sowas immer zu schnell der staatliche Geldkoffer geöffnet und es wird immer vergessen woher das Geld eigentlich kommt nämlich Steuern die wir alle bezahlen.
Ich meine heißt es nicht immer EIgentum verpflichtet? Und jetzt soll die Allgemeinheit für die Schäden aufkommen? Das heißt im Endeffekt ja, dass z.B. eine Person die vielleicht gerade soviel Einkommen hat um Steuern zu bezahlen jetzt dem Eigenheimbesitzer Geld gibt. Oder auch unsere Generation die vllt nie in die Lage kommen wird sich ein Eigenheim zu leisten... Es wird einfach wieder Geld von unten nach oben verteilt.

Etwas ähnliches haben wir schon bei den Coronahilfsgeldern gesehen.

Ich wiederhole mir tut jeder Leid der etwas verloren hat aber ist das wirklich ein Problem der Allgemeinheit?

Seht ihr das ähnlich? Übersehe ich was? Bin ich einfach ein Arschloch?

Nein, das bist du sicherlich nicht, denn jeder Gedankengang sollte erlaubt sein.

Letzendlich ist es ja nur eine staatliche Starthilfe und wer in der Nähe eines Gewässers wohnt und - aus welchen Gründen auch immer - nicht allumfassend versichert ist und sich somit bewusst einem durchaus hohen finanziellen Risiko bzw. einem Totalverlust aussetzt, der muss für den privaten Gesamtschaden letztendlich alleine haften, denn alles andere wäre unsolidarisch ggü. denen, die jahrelang hohe Prämien gezahlt haben.

Folglich wird einen Neubau oder eine Renovierung demnach entsprechend finanzieren müssen und das könnte durchaus ein Problem sein, wenn man der Bank keine Sicherheiten bieten kann und man sich nicht auf eine Nullfinanzierung einlässt.

Die Versicherungen werden nach ausgezahlter Leistung vermutlich zahlreiche Verträge kündigen und spät. dann muss man sich ohne jeglichen Absicherung durchaus überlegen, aus Hochwassergebieten (nach neuer Definition) wegzuziehen.

Das perverse Ist doch, dass eine Versicherung mein Risiko kündigen darf sobald es zu hoch wird. Faktisch schneiden die sich so die Tailrisks ab.

Hier sollte man mal angreifen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Warum die Steuerzahler sich hier beteiligen sollten - vielleicht aus Solidarität? Falls du es verpasst hast, es war eine Naturkatastrophe und eine Jahrhundertflut. Beim Hauskauf/-bau konnten die Eigentümer nicht mit so etwas rechnen.

Doch:
Man setzt sich bewusst einem (hohen Risiko) aus und hat im Falle des Falles letztendlich Pech gehabt.

Aus welchen Gründen sollten sämtliche Steuerzahler für die Wiederherstellung des Grundbesitzes eines Einzelnen einspringen?

Ein Hilfsgeld für den Anfang ist durchaus solidarisch, aber alles darüberhinaus insbes. in hohen Beträgen nicht.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Dein ganzer Kommentar ist deine eigene Interpretation, nichts davon (bis auf hohe Steuer- und Abgabenlast) habe ich geschrieben.

Dein letzter Satz ist unverständlich und es ist unklar, was du damit sagen willst.

Trotz der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein vernünftiger Hochwasserschutz anscheinend nicht möglich, aber durch noch mehr Steuern und Abgaben wird es sicherlich besser!

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

Zusammengefasst. Steuergelder müssen ausreichen. Der Staat muss lernen zu wirtschaften.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

https://www.nzz.ch/wirtschaft/hochwasser-in-deutschland-braucht-es-eine-versicherungspflicht-ld.1637111

Guter Artikel zum Thema.

Mich persönlich frustrieren das sozialistische Deutschland, der übermächtige Staat und die kollektive Ablehnung jeglicher Eigenverantwortung nur noch. Wozu geh ich denn überhaupt noch arbeiten. Für mich ist das alles nur wieder eine Bestätigung, dass es richtig ist, hier so schnell wie möglich abhauen zu wollen.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

...was die Interpretation dieser generischen Aussage eines Laien auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes und der Staatsverwaltung aber nicht deligitimiert.

Und wenn für technischen Hochwasserschutz mehr Steuermittel zur Verfügung gestellt werden, wird dieser selbstverständlich besser bzw. flächendeckend schneller umgesetzt, das wird doch nicht ernsthaft in Frage gestellt... (wobei Konzepte zu Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge übrigens mindestens genauso wichtig sind)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Dein ganzer Kommentar ist deine eigene Interpretation, nichts davon (bis auf hohe Steuer- und Abgabenlast) habe ich geschrieben.

Dein letzter Satz ist unverständlich und es ist unklar, was du damit sagen willst.

Trotz der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein vernünftiger Hochwasserschutz anscheinend nicht möglich, aber durch noch mehr Steuern und Abgaben wird es sicherlich besser!

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

"...was die Interpretation dieser generischen Aussage eines Laien auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes und der Staatsverwaltung aber nicht deligitimiert."

Sag doch einfach klar und deutlich was du meinst.

Ja, genau, der Staat, seine Beamten und Politiker verwenden die Mittel, die zur Verfügung stehen, immer höchst vernünftig und effizient, und je mehr Geld desto besser... an den Nikolaus glaubst du wohl auch noch? Man muss schon sehr naiv sein, Nachrichten sehr selektiv verfolgen und noch keine Behörde von innen gesehen haben, um so etwas zu glauben.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

...was die Interpretation dieser generischen Aussage eines Laien auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes und der Staatsverwaltung aber nicht deligitimiert.

Und wenn für technischen Hochwasserschutz mehr Steuermittel zur Verfügung gestellt werden, wird dieser selbstverständlich besser bzw. flächendeckend schneller umgesetzt, das wird doch nicht ernsthaft in Frage gestellt... (wobei Konzepte zu Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge übrigens mindestens genauso wichtig sind)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Dein ganzer Kommentar ist deine eigene Interpretation, nichts davon (bis auf hohe Steuer- und Abgabenlast) habe ich geschrieben.

Dein letzter Satz ist unverständlich und es ist unklar, was du damit sagen willst.

Trotz der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein vernünftiger Hochwasserschutz anscheinend nicht möglich, aber durch noch mehr Steuern und Abgaben wird es sicherlich besser!

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Wahlkampf. Da es nicht die eigene Brieftasche ist, ist man als Politiker in diesen Zeiten besonders spendierfreudig. Oder habt ihr mitbekommen, wie Laschet oder Scholz privat ein Sümmchen locker gemacht haben?

Ganz ehrlich... ich bin auch gegen Staatshilfen in diesem Fall. Soll der Wut der Bürger sich doch endlich mal im Wahlergebnis widerspiegeln. Wer diese Inkompetenz alle Jahre wiederwählt hat es nicht anders verdient.

antworten
WiWi Gast

Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

WiWi Gast schrieb am 25.07.2021:

"...was die Interpretation dieser generischen Aussage eines Laien auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes und der Staatsverwaltung aber nicht deligitimiert."

Sag doch einfach klar und deutlich was du meinst.

Ja, genau, der Staat, seine Beamten und Politiker verwenden die Mittel, die zur Verfügung stehen, immer höchst vernünftig und effizient, und je mehr Geld desto besser... an den Nikolaus glaubst du wohl auch noch? Man muss schon sehr naiv sein, Nachrichten sehr selektiv verfolgen und noch keine Behörde von innen gesehen haben, um so etwas zu glauben.

Ich denke es sollte inzwischen deutlich geworden sein, dass ich die ein oder andere Behörde (aber auch verschiedene private Betriebe) von innen kenne. Daher ist meine Meinung etwas differenzierter als die BILD dir deine Meinung Meinung.

Die Staatsverwaltung verwendet die Mittel gemäß ihrer gesetzlich zugewiesenen Aufgaben im Rahmen der Haushaltsgrundsätze. Und ist dabei genauso
vernünftig wie es menschliche Systeme erlauben.

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

...was die Interpretation dieser generischen Aussage eines Laien auf dem Gebiet des Hochwasserschutzes und der Staatsverwaltung aber nicht deligitimiert.

Und wenn für technischen Hochwasserschutz mehr Steuermittel zur Verfügung gestellt werden, wird dieser selbstverständlich besser bzw. flächendeckend schneller umgesetzt, das wird doch nicht ernsthaft in Frage gestellt... (wobei Konzepte zu Vorsorge, Ereignisbewältigung und Nachsorge übrigens mindestens genauso wichtig sind)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Dein ganzer Kommentar ist deine eigene Interpretation, nichts davon (bis auf hohe Steuer- und Abgabenlast) habe ich geschrieben.

Dein letzter Satz ist unverständlich und es ist unklar, was du damit sagen willst.

Trotz der höchsten Steuer- und Abgabenlast weltweit ist ein vernünftiger Hochwasserschutz anscheinend nicht möglich, aber durch noch mehr Steuern und Abgaben wird es sicherlich besser!

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Genau, auf den Staat und Steuern schimpfen, flächendeckenden Hochwasserschutz und - Vorsorge fordern und sollte die Mauer vor der eigenen Hütte gebaut werden, klagt man. Eine so generische wie langweilige Antwort...

Übrigens wurden aus Steuermitteln die überschwemmungsgebiete für 100 bzw 1000 jährliches Hochwasser ermittelt ;)

WiWi Gast schrieb am 24.07.2021:

Weil die hohe Steuer- und Abgabenbelastung zu einem großen Teil für einen ineffizienten Beamtenstaat verwendet wird und das Geld häufig nicht bei denen ankommt, die es bräuchten.

WiWi Gast schrieb am 22.07.2021:

Warum spenden wenn man doch schon 50% Steuern zahlt?

antworten

Artikel zu

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Mehrfamilienhaus kaufen: Die Vor- und Nachteile einer Kapitalanlage

Vor einem Mehrfamilienhaus parkt nachts ein Smart.

Die Investition in ein Mehrfamilienhaus oder eine andere Wohnimmobilie als Kapitalanlage wird in Zeiten schwankender Börsenkurse und niedriger (Bau-)Zinsen für viele Anleger interessant. Bei der Suche nach einem möglichst profitablen Renditeobjekt fragen sich viele Privatinvestoren, welche Immobilienart voraussichtlich die höchsten Gewinne abwirft. Neben Gewerbeimmobilien und Ferienwohnungen sind hier vor allem Mehrfamilienhäuser (im Folgenden auch Miet- bzw. Zinshäuser) zu nennen. Wer sich auf ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage festlegt, sollte vor dem Kauf sämtliche Vor- und Nachteile festhalten und in Ruhe gegeneinander abwägen.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 - Im Osten leben 37 Prozent weniger Menschen

Bevölkerungsvorausberechnung 2060 des Statistischen Bundesamtes: Der Osten Deutschlands wird bis zum Jahr 2060 in viel stärkerem Maße vom Rückgang und der Alterung der Bevölkerung betroffen sein als der Westen.

Als Student ein geerbtes Haus verkaufen - Infos zu Verkehrswert, Nachlassgericht und Finanzamt

Das richtige Vorgehen ermöglicht einen reibungslosen Verkauf der geerbten Immobilie.

Nicht jeder möchte eine ihm vermachte Immobilie behalten. Viele junge Menschen, etwa Studenten, wollen ein geerbtes Haus verkaufen und mit dem Erlös eigene Träume verwirklichen. Wer als Student ein geerbtes Haus verkaufen möchte, der muss sich nach dem Antritt des Erbes mit dem Nachlassgericht und dem Finanzamt auseinandersetzen. Welche Rolle spielt dabei die Wertermittlung einer Immobilie?

Antworten auf Hilfsgelder für Flutopfer gerechtfertigt?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 103 Beiträge

Weitere Themen aus Immobilien