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Konjunktur Studienabschluss

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Hi,
ich stehe kurz vor Abschluss meines Masters (TU). Beim durchforsten des Stellenmarktes ist mir aufgefallen, dass kaum Stellen für Absolventen (BWL, WING) ausgeschrieben sind, hauptsächlich Praktika. Als ich meinen Bachelor vor zwei Jahren abgeschlossen habe, sah es noch ganz anders aus. Wann ist Besserung in Sicht? Oder kommt das ganz große Übel noch?

VG

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Ob der Unterschied wirklich so groß ist wie du behauptest, kann ich nicht bestätigen. Allerdings läuft der Arbeitsmarkt der Konjunktur immer hinterher und die Konjunktur läuft schon seit Q3 letzten Jahres nicht mehr rund.

Aussichten sind jetzt auch nicht grandios, aber verlässliche Vorhersagen kann dir niemand geben.

Aber sieh es positiv, wir sind noch nicht in der Rezession. Empirisch betrachtet sind Absolventen die während einer Rezession in den Arbeitsmarkt eintreten nämlich auch nach 10 Jahren gehaltstechnisch schlechter dran.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Ich fürchte das kommt erst noch

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Im Bereich Steuerberatung gibt es aktuell im Vergleich zu vor 5 Jahren noch tatsächlich viel weniger Stellenangebote in allen von mir beobachteten Medien.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Ich hab das gleiche Problem. Leider hagelt es nur Absagen. Die Frage die ich mir stelle, sind die anderen Bewerber deutlich besser oder gibt es fast überall einen Einstellungsstopp...

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Aktuell baut doch alles was Rang und Namen hat Stellen ab. Bayer, Schaeffler, VW, Ford, Audi, Kuka, Bosch, Borg, Amazon, RWE, Intel, NordLB, Handtmann, Schoeller und UPM fallen mir spontan ein. Die unzähligen Dienstleister, Lieferanten etc. die direkt abhängig sind von den Großen Unternehmen kommen auch noch hinzu.

Diese ganzen Sparmaßnahmen erleichtern einen Einstieg nicht unbedingt. Ich denke aber, dass es tatsächlich erst schlimmer wird. 2020 wird wehtun, aber 2021 könnte schon wieder deutlich besser aussehen.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Ist eine Kombination aus folgenden Elementen:

  1. Die Auftragsbücher für die Gegenwart sind noch gefüllt, für die nächsten Jahre sind sie aber leer. Das heißt, die Unternehmen wissen schon heute, dass sie künftig weniger Leute brauchen. Deswegen stellen sie weniger ein und reduzieren die Einstiegsprogramme. Hier sind natürlich primär Industrie und Zulieferer betroffen.

  2. Viele Branchen bereiten sich zudem auf die nächste Phase der Digitalisierung vor. Das heißt, man muss eher Leute loswerden, die man schon hat, als einstellen. da man von einer Arbeitsplatzreduktion von ca. 20% ausgeht. Da betrifft natürlich extrem Versicherungs- und Bankenbranche aber nicht nur.

  3. Generell geht die weltweite Tendenz in Richtung massive Abkühlung oder Wirtschaftskrise. Es wird kein deutsches Phänomen sein, sondern ein internationales

  4. Im Jahr 2012 gab es noch mehr Azubis als Studierende. Das Verhältnis hat sich dann so verändert, dass ab 2015 fast 60% eines Jahrganges studieren, 30% eine Lehre machen und 10% untauglich sind. Da davon viele BWL studieren, wird der Markt seit 2018 in einer Dimension mit Berufseinsteigern geflutet, wie nie zuvor.
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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Die wirtschaftliche Lage ist natürlich etwas schlechter als vor 2 Jahren. Wärst besser mit Bsc. eingestiegen und hättest den Msc. nebenberuflich gemacht.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Die Unternehmen schmeissen teure, nicht mehr leistungsgerechte Altverträge raus und stellen gleichzeitig wieder viele junge Mitarbeiter ein. Also nicht von solchen Meldungen abschrecken lassen...

Der junge, motivierte, hungrige Mitarbeiter der 45h runterklopft, sich freut morgen in Tokio arbeiten und Projekte übernehmen zu dürfen, gleichzeitig aber Angst hat mehr als 50k im Jahresgespräch zu verlangen hat nichts zu befürchten und wird weiterhin händeringend gesucht.

Die Altverträge deren letztes Projekt 15 Jahre zurück liegt aber heute noch gehaltstechnisch von diesem profitieren, seit 10 Jahren nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, sich nur noch auf dem Sportplatz austoben, schon an die Rente denken... Die können und wollen sich auch ein Audi und Co. Nicht mehr leisten.

Disneyland IGM ist mittlerweile auch zu den Vorständen durchgedrungen...

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Die Unternehmen schmeissen teure, nicht mehr leistungsgerechte Altverträge raus und stellen gleichzeitig wieder viele junge Mitarbeiter ein. Also nicht von solchen Meldungen abschrecken lassen...

Der junge, motivierte, hungrige Mitarbeiter der 45h runterklopft, sich freut morgen in Tokio arbeiten und Projekte übernehmen zu dürfen, gleichzeitig aber Angst hat mehr als 50k im Jahresgespräch zu verlangen hat nichts zu befürchten und wird weiterhin händeringend gesucht.

Die Altverträge deren letztes Projekt 15 Jahre zurück liegt aber heute noch gehaltstechnisch von diesem profitieren, seit 10 Jahren nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, sich nur noch auf dem Sportplatz austoben, schon an die Rente denken... Die können und wollen sich auch ein Audi und Co. Nicht mehr leisten.

Disneyland IGM ist mittlerweile auch zu den Vorständen durchgedrungen...

+1

So sieht es aus schon. Habe schon mit mehreren Managern von Universalbanken gesprochen und immer ist es das gleiche Bild.

Alte mit teuren Verträgen "rausschmeißen" d.h. abfinden und dann ungefähr 1:5 bis 1:7 neu einstellen.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Wundern, dass es im !April! weniger Stellenausschreibungen gibt und dann eine Kausalität zur Konjunktur herstellen. Und so etwas will studiert haben.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Die Unternehmen schmeissen teure, nicht mehr leistungsgerechte Altverträge raus und stellen gleichzeitig wieder viele junge Mitarbeiter ein. Also nicht von solchen Meldungen abschrecken lassen...

Der junge, motivierte, hungrige Mitarbeiter der 45h runterklopft, sich freut morgen in Tokio arbeiten und Projekte übernehmen zu dürfen, gleichzeitig aber Angst hat mehr als 50k im Jahresgespräch zu verlangen hat nichts zu befürchten und wird weiterhin händeringend gesucht.

Die Altverträge deren letztes Projekt 15 Jahre zurück liegt aber heute noch gehaltstechnisch von diesem profitieren, seit 10 Jahren nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, sich nur noch auf dem Sportplatz austoben, schon an die Rente denken... Die können und wollen sich auch ein Audi und Co. Nicht mehr leisten.

Disneyland IGM ist mittlerweile auch zu den Vorständen durchgedrungen...

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So sieht es aus schon. Habe schon mit mehreren Managern von Universalbanken gesprochen und immer ist es das gleiche Bild.

Alte mit teuren Verträgen "rausschmeißen" d.h. abfinden und dann ungefähr 1:5 bis 1:7 neu einstellen.

What? Willst du sagen für einen alten abgefundenen werden 5 neue für 50k eingestellt? Neue eingestellt werden erst vllt. 3 Jahre später wieder.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Die Unternehmen schmeissen teure, nicht mehr leistungsgerechte Altverträge raus und stellen gleichzeitig wieder viele junge Mitarbeiter ein. Also nicht von solchen Meldungen abschrecken lassen...

Der junge, motivierte, hungrige Mitarbeiter der 45h runterklopft, sich freut morgen in Tokio arbeiten und Projekte übernehmen zu dürfen, gleichzeitig aber Angst hat mehr als 50k im Jahresgespräch zu verlangen hat nichts zu befürchten und wird weiterhin händeringend gesucht.

Die Altverträge deren letztes Projekt 15 Jahre zurück liegt aber heute noch gehaltstechnisch von diesem profitieren, seit 10 Jahren nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, sich nur noch auf dem Sportplatz austoben, schon an die Rente denken... Die können und wollen sich auch ein Audi und Co. Nicht mehr leisten.

Disneyland IGM ist mittlerweile auch zu den Vorständen durchgedrungen...

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So sieht es aus schon. Habe schon mit mehreren Managern von Universalbanken gesprochen und immer ist es das gleiche Bild.

Alte mit teuren Verträgen "rausschmeißen" d.h. abfinden und dann ungefähr 1:5 bis 1:7 neu einstellen.

Nein, du hast ganz bestimmt mit niemanden gesprochen. Gerade der Banken- und Versicherungssektor baut zwar massiv Personal ab. Er stellt aber wegen der Digitalisierung nicht mehr ein. Ein "Manager von Universalbanken" hätte schon wissen können, dass das Thema bei jeder Sitzung ganz dick auf er Tagesordnung steht.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Die Unternehmen schmeissen teure, nicht mehr leistungsgerechte Altverträge raus und stellen gleichzeitig wieder viele junge Mitarbeiter ein. Also nicht von solchen Meldungen abschrecken lassen...

Der junge, motivierte, hungrige Mitarbeiter der 45h runterklopft, sich freut morgen in Tokio arbeiten und Projekte übernehmen zu dürfen, gleichzeitig aber Angst hat mehr als 50k im Jahresgespräch zu verlangen hat nichts zu befürchten und wird weiterhin händeringend gesucht.

Die Altverträge deren letztes Projekt 15 Jahre zurück liegt aber heute noch gehaltstechnisch von diesem profitieren, seit 10 Jahren nur noch Dienst nach Vorschrift leisten, sich nur noch auf dem Sportplatz austoben, schon an die Rente denken... Die können und wollen sich auch ein Audi und Co. Nicht mehr leisten.

Disneyland IGM ist mittlerweile auch zu den Vorständen durchgedrungen...

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So sieht es aus schon. Habe schon mit mehreren Managern von Universalbanken gesprochen und immer ist es das gleiche Bild.

Alte mit teuren Verträgen "rausschmeißen" d.h. abfinden und dann ungefähr 1:5 bis 1:7 neu einstellen.

What? Willst du sagen für einen alten abgefundenen werden 5 neue für 50k eingestellt? Neue eingestellt werden erst vllt. 3 Jahre später wieder.

Hast du falsch verstanden. Andersrum wird ein Schuh draus. Die hauen die Alten raus wegen der Digitalisierung. Einstellen brauchen die aber keinen mehr, weil es wegen der Digitalisierung keine Aufgaben mehr ist. 1:5 oder 1:7 heißt, dass auf einen Neueinsteiger 5 oder 7 Alte gehen.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Nein, du hast ganz bestimmt mit niemanden gesprochen. Gerade der Banken- und Versicherungssektor baut zwar massiv Personal ab. Er stellt aber wegen der Digitalisierung nicht mehr ein. Ein "Manager von Universalbanken" hätte schon wissen können, dass das Thema bei jeder Sitzung ganz dick auf er Tagesordnung steht.

Es werden noch junge Leute eingestellt, wenn auch nur sehr wenige.

Auch, um auf diese den persönlichen Kontakt zu deren - der jüngeren - Generation zu halten.

Quelle: persönliche Anschauung in von mir besuchten Bankfilialen bzw. Versicherungsagentur.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Es werden in den nächsten Jahren viel mehr Alte in den Ruhestand gehen, als Junge nachkommen. Der Personalbedarf wird zwar gleichzeitig auch abnehmen, allerdings wird der demografische Effekt viel stärker sein.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Es werden in den nächsten Jahren viel mehr Alte in den Ruhestand gehen, als Junge nachkommen. Der Personalbedarf wird zwar gleichzeitig auch abnehmen, allerdings wird der demografische Effekt viel stärker sein.

Deswegen hat doch die deutsche Regierung die "Fachkräfte" importiert in den letzten Jahren.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 09.04.2019:

Aktuell baut doch alles was Rang und Namen hat Stellen ab. Bayer, Schaeffler, VW, Ford, Audi, Kuka, Bosch, Borg, Amazon, RWE, Intel, NordLB, Handtmann, Schoeller und UPM fallen mir spontan ein. Die unzähligen Dienstleister, Lieferanten etc. die direkt abhängig sind von den Großen Unternehmen kommen auch noch hinzu.

Diese ganzen Sparmaßnahmen erleichtern einen Einstieg nicht unbedingt. Ich denke aber, dass es tatsächlich erst schlimmer wird. 2020 wird wehtun, aber 2021 könnte schon wieder deutlich besser aussehen.

  • spontan SAP, ABB, BASF (Fokus nur mal auf Rhein-Neckar-Region)
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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

Es werden in den nächsten Jahren viel mehr Alte in den Ruhestand gehen, als Junge nachkommen. Der Personalbedarf wird zwar gleichzeitig auch abnehmen, allerdings wird der demografische Effekt viel stärker sein.

Dein Post ignoriert folgende Themen:

  • Digitalisierung -> ca. 20% bis 25% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze fallen laut Studien bis 2025 weg

  • Wirtschaftsabschwung -> Die Auftragsbücher für die nächsten 10(!) Jahre müssen in den Schlüsselindustrien bereits jetzt gefüllt werden. Die Austragsbücher sind aber relativ leer. Weniger Aufträge bedeutet weniger Bedarf nach Arbeitskräften

  • Fachkräftemangel -> heute Absolvieren nur noch 30% der Jungen eine Lehre und wird in ein paar Jahren einen gravierenden Mangel im Handwerk oder bei Pflegekräften geben. Das nützt Akademikern aber absolut gar nichts

  • Überakademisierung -> Wenn die Leute heute keine Lehre mehr machen, machen sie etwas anderes. Sie studieren. Inzwischen gut 60% eines Jahrganges (die restlichen 10% sind aus verschiedenen Gründen untauglich für alles). Die braucht nur keiner und um die geht es in diesem Thread

  • Marktauswirkungen -> Das durchschnittliche Einkommen eines Akademikers unter 30 beträgt laut statistischem Bundesamt ca. 32 bis 33k brutto. Der errechnete Bruttostundenlohn liegt bei 17,60 Euro brutto. Das heißt, die Gesamtsituation hat sich in den letzten zwei, drei Jahren bereits brutal auf die Einstiegsgehälter ausgewirkt. Ist auch logisch, denn eine Niedrigere Nachfrage nach Absolventen und ein hohes Angebot, bei gleichzeitig sinkender Qualität bedeuten sinkende Preise/Gehälter

Mein Fazit: Die Situation für den Durchschnittsabsolventen werden sich weiter verschlechert. Einkommensmäßig ist man bereits unter das Niveau eines guten Handwerkers gefallen und der Trend setzt sich fort. Die Spitze der Akademiker wird davon nicht tangiert sein. Aber Spitze wird morgen mehr denn je ein tadelloser Lebenslauf mit mindestens sehr guten Noten und einem entsprechenden Profil sein. Wie immer gibt es aber auch die Faktoren Glück und Vitamin B.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Nimm die Geistes und Sozialwissenschaftler aus deiner Statistik raus, dann bist wieder bei >40k pa (im Süden mehr).

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 11.04.2019:

Nimm die Geistes und Sozialwissenschaftler aus deiner Statistik raus, dann bist wieder bei >40k pa (im Süden mehr).

Was bleibt da denn noch außer MINT?
BWL ist auch ne Sozialwissenschaft.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 11.04.2019:

Nimm die Geistes und Sozialwissenschaftler aus deiner Statistik raus, dann bist wieder bei >40k pa (im Süden mehr).

Und die Juristen und Mediziner. Die ziehen die Statistik hoch. In MINT verdient man doch nicht viel.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Und Mathe ne Geistenswissenschaft...

Im allgemeinen weiß man was damit gemeint ist wenn jemand sagt ohne Sozialwissenschaften...

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

In DE zu studieren ist mittlerweile das Dümmste was man machen kann. Hätte ich die Möglichkeit nochmal zurückzugehen, dann würde ich eine Ausbildung im handwerklichen Bereich machen, ein paar Jahre irgendwo arbeiten und dann schön selbstständig etwas eigenes aufmachen. Nirgendwo geht das einfacher als im Handwerk. Und vor Aufgaben können die sich gar nicht mehr retten. Zusätzlich dann noch die Sicherheit, dass so schnell keine Automatisierung kommen wird usw.

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

Ein Beitrag voller Populismus ....

WiWi Gast schrieb am 10.04.2019:

  • Digitalisierung -> ca. 20% bis 25% der sozialversicherungspflichtigen Arbeitsplätze fallen laut Studien bis 2025 weg

Quelle? Das sind doch wieder nur aus der Luft gegriffene Zahlen ... Ich beschäftige mich intensiv mit diesem Thema, kann deine Zahlen aber nicht bestätigen. Einerseits werden zwar bestimmte Berufe verschwinden, dafür aber auch neue entstehen. Der Saldo wird aber nicht bei -25% liegen!

  • Wirtschaftsabschwung -> Die Auftragsbücher für die nächsten 10(!) Jahre müssen in den Schlüsselindustrien bereits jetzt gefüllt werden. Die Austragsbücher sind aber relativ leer. Weniger Aufträge bedeutet weniger Bedarf nach Arbeitskräften

Von genrell leeren Auftragsbüchern kann nicht die Rede sein! In letzter Zeit haben lediglich die Unsicherheiten in der Weltwirtschaft für etwas schlechte Stimmung gesorgt. 10 Jahre in die Zukunft zu blicken ist unseriös!

  • Fachkräftemangel -> heute Absolvieren nur noch 30% der Jungen eine Lehre und wird in ein paar Jahren einen gravierenden Mangel im Handwerk oder bei Pflegekräften geben. Das nützt Akademikern aber absolut gar nichts

Fachkräftemangel wird sicherlich zum Problem, aber hier wird von der Regierung gegengesteuert werden. Die Zahl der Menschen, die 2018 eine Ausbildung begonnen haben, ist übrigens höher als in den vorherigen Jahren.
Auch wird das Bildungsministerium einschreiten und wieder für mehr Mittelschüler und Realschüler sorgen, deren relativer Anteil übrigens bereits wieder zunimmt.

  • Überakademisierung -> Wenn die Leute heute keine Lehre mehr machen, machen sie etwas anderes. Sie studieren. Inzwischen gut 60% eines Jahrganges (die restlichen 10% sind aus verschiedenen Gründen untauglich für alles). Die braucht nur keiner und um die geht es in diesem Thread

Totaler Mist! Die Studienanfängerquote war noch in keinem Jahr über 60%!
Außerdem können viele diese Quote nicht richtig interpretieren. Es studieren nämlich keine 50 oder 60 Prozent eines Jahrgangs, diese Quote rechnet einfach alle Studierenden auf die Geburtszahl herunter. Da sind dann auch die ganzen ausländischen Studenten/Gaststudenten miterfasst. Die Deutschen, die im Auslandssemester studieren, werden dagegen aber schon erfasst.

Beispiel 2014:
Studienanfängerquote: 58,3%
bereinigte Quote: 47,9%

  • Marktauswirkungen -> Das durchschnittliche Einkommen eines Akademikers unter 30 beträgt laut statistischem Bundesamt ca. 32 bis 33k brutto. Der errechnete Bruttostundenlohn liegt bei 17,60 Euro brutto. Das heißt, die Gesamtsituation hat sich in den letzten zwei, drei Jahren bereits brutal auf die Einstiegsgehälter ausgewirkt. Ist auch logisch, denn eine Niedrigere Nachfrage nach Absolventen und ein hohes Angebot, bei gleichzeitig sinkender Qualität bedeuten sinkende Preise/Gehälter

Aha, in meinem Studiengang sind die Einstiegsgehälter kontinuierlich gestiegen ...

Mein Fazit: Die Situation für den Durchschnittsabsolventen werden sich weiter verschlechert. Einkommensmäßig ist man bereits unter das Niveau eines guten Handwerkers gefallen und der Trend setzt sich fort. Die Spitze der Akademiker wird davon nicht tangiert sein. Aber Spitze wird morgen mehr denn je ein tadelloser Lebenslauf mit mindestens sehr guten Noten und einem entsprechenden Profil sein. Wie immer gibt es aber auch die Faktoren Glück und Vitamin B.

Mein Fazit: Spar dir deine Beiträge ...

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WiWi Gast

Konjunktur Studienabschluss

WiWi Gast schrieb am 11.04.2019:

Mein Fazit: Spar dir deine Beiträge ...

Schade...du hast einen echt guten, konstruktiven Beitrag verfasst, warum den dem Vorposter nicht zustimmst und dann sowas am Ende.

Die Zukunft des Arbeitsmarktes ist keine harte Wissenschaft und entsprechend kann es mehr als eine sinnvolle Meinungen geben. Ich (als stiller Mitleser) fand beide eurer Beiträge sehr interessant und schlüssig.

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