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Tipps zum BerufseinstiegBerufseinstieg

Nach der Uni ohne Job?!

Endlich alle Prüfungen geschafft und die Abschlussarbeit gemeistert. Mit dem Bachelor oder sogar Master in die Tasche kann es nun losgehen. Leider ist das oft einfacher gesagt als getan, denn viele Absolventen finden nicht gleich nach dem Studium einen Job.

Jobsuche: Tastatur mit der Aufschrift auf einer Taste "Find your job".

Nach dem Studium auf Jobsuche
Jedes Jahr erlangen ungefähr 400.000 junge Menschen laut dem Statistischen Bundesamt ihren Hochschulabschluss in Deutschland. Anschließend wird der Traumjob gesucht, doch allen von ihnen gelingt der nahtlose Übergang natürlich nicht. Die Statistik der Arbeitsagentur besagt, dass 20 Prozent der Angänger sechs Monate benötigen, um einen passenden Job zu finden. 15 Prozent benötigen sogar 12 Monate und 12 Prozent länger als ein Jahr, um tatsächlich eine Anstellung zu finden.

Arbeitsamt oder Job
Eine Lücke im Lebenslauf ist nicht gerade erfreulich, doch in vielen Fällen spielt die finanzielle Frage eine viel größere Rolle. Viele Absolventen suchen sich zum Beispiel über kleinanzeigen.ebay.de übergangsweise einen Job, der nicht unbedingt etwas mit dem studierten Fach zu tun hat, um ihren Lebensunterhalt finanzieren zu können.

Auch der Weg zum Arbeitsamt bleibt in einigen Fällen nicht aus. Hier ist jedoch die nächste Hürde zu bewältigen. Nicht jeder hat Anspruch auf Arbeitslosengeld I. Um diese Leistungen zu erhalten, muss ein Absolvent bis zum Zeitpunkt des Antrags mindestens ein Jahr lang sozialversicherungspflichtig gearbeitet haben. Im Normalfall haben Studenten jedoch während ihres Studiums kaum Zeit für einen Vollzeitjob und erfüllen diese Voraussetzung somit nur selten. Die Agentur für Arbeit prüft anschließend ob zumindest ein Anspruch auf ALG II besteht. Theoretisch haben den alle Absolventen. Doch praktisch?

Arbeitslosengeld II – eine Option?
Wer über Erspartes verfügt bekommt oft nicht einmal den Regelsatz, denn es wird verrechnet. Zusätzlich wird für die Berechnung nicht nur der einzelne Antragssteller herangezogen. sondern die komplette Bedarfsgemeinschaft. Ist der Absolvent also gerade aufgrund des mangelnden Einkommen eventuell wieder bei den Eltern oder auch beim Partner eingezogen, so kann ihm das nun zum Verhängnis werden.

Selbst Absolventen, die Unterstützung bekommen, sind noch nicht aus dem Schneider. Mit der finanziellen Unterstützung sind immer auch Auflagen verbunden, welche der Antragssteller zu erfüllen hat. Beispielsweise muss der Antragsteller eine bestimmte Anzahl von Bewerbungen pro Monat absenden. Außerdem können Stellen, die durch die Arbeitsagentur vermittelt werden, nicht einfach abgelehnt werden.

Grundsätzlich ist es für die jungen Studiumsabsolventen oft deswegen so schwierig, weil sie frisch von der Uni mit hohen Erwartungen auf die Jobsuche gehen. Die ernüchternde Realität sieht zwar im ersten Moment oft anders aus, doch die Chance auf den Traumjob besteht auch später noch.

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