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Warum stumme Fische nie Chef werden

Nicht was sie sollten oder möchten, sondern was sie sagen, macht Menschen erfolgreich. Und wie sie es sagen. Kommunikation beeinflusst die Position und den Erfolg von Menschen. Sieglinde Schneider behandelt in ihrem Artikel "Die hohe Schule der Kommunikation".

Viele Fische schwimmen vorbei.

Warum stumme Fische nie Chef werden
Wiesbaden, 26.09.2011 (ewmd) Nicht was sie sollten oder möchten, sondern was sie sagen, macht Menschen erfolgreich. Und wie sie es sagen. Wer sich selbst und seine Anliegen nicht vermitteln kann, wird lange auf den Erfolg warten. Karriere macht, wer wahrgenommen wird. Beziehungen schaden nur dem, der sie nicht hat. Ohne Plan und klug inszenierte Kommunikation geht gar nichts. Projekte scheitern, wenn man aneinander vorbeiredet. Das alles ist ebenso bekannt wie die Tatsache, dass man nicht nicht kommunizieren kann. Klar: alle Menschen können kommunizieren. Die entscheidende Frage ist nur - wie?? Und was kommt am Ende dabei raus?

Kommunikation beeinflusst die Position und den Erfolg von Menschen - in ihrem privaten Umfeld, in der Gesellschaft und vor allem im Arbeitsleben. Kommunikation hat auch eine handfeste wirtschaftliche Dimension. Der Marktwert börsennotierter Unternehmen hängt zu 40 Prozent von ihrer Kommunikationsarbeit ab, haben amerikanischer Forscher herausgefunden. Und Sprachwissenschaftler haben berechnet, dass der deutschen Wirtschaft jährlich Schäden in Höhe von 1 Milliarde Euro durch unverständliche Texte entstehen. Unternehmensberater beziffern den Kommunikationsschaden bei der Durchführung von IT-Projekten durch Missverständnisse und Reibungsverluste sogar auf über 20 Milliarden Euro im Jahr. Wenn Projekte scheitern, dann überwiegend an schlechter Kommunikation und fehlender Fähigkeit zur Auseinandersetzung und Lösung anstehender Probleme. Wie schafft man es, sich ins Gespräch zu bringen, den richtigen Ton, die richtigen Worte, den richtigen Kontext zu finden, souverän und in Klartext zu sprechen – mal diplomatisch zurückhaltend und vermittelnd, mal knallhart die Fakten – auch die unangenehmen – auf den Tisch zu legen?

Raus ans Licht der Öffentlichkeit
Bienenfleißig, mit großem Einsatz und beeindruckenden Ergebnissen zu arbeiten bringt – wenn es gut läuft – Fleißkärtchen beim Chef. Die Frage aber ist, wofür und von wem man dafür Anerkennung und Aufmerksamkeit über den eigenen Schreibtisch hinaus erhält? Wer sich nicht selbst profilieren und seine Leistungen positionieren kann, der kann das auch nicht fürs Unternehmen. Das ist die simple Analogie, die gezogen wird. Und einer der Gründe, warum viele Frauen sich in Unternehmen unter Wert verkaufen und sich wundern, dass man nicht auf sie aufmerksam wird. Sie sind bescheiden und bleiben stumm wie ein Fisch. Die Frage aber sollte am Ende – oder auch schon im Verlauf - eines Projektes immer sein: wie vermittele ich meinen Erfolg nach außen? Ein Beitrag in der Mitarbeiterzeitung, ein Vortrag, ein Tweed an Kollegen, überzeugende Erfolgsbeispiele oder intelligente Analogien. Vieles ist denkbar, jeder Versuch ist mehr wert als nichts zu tun. Gerade am Beginn einer Karriere gehört auch Mut dazu, sich als Experte seines oder ihres Fachs ins Gespräch zu bringen. Es lohnt sich immer und es trainiert. Und es verschafft die nötige öffentliche Aufmerksamkeit.

Seilschaften finden und binden
Wer gewinnen will, darf nicht alleine kämpfen. Bündnispartner sind wichtig. Für die eigene Positionierung ebenso wie beim Erreichen wichtiger Unternehmensziele. Eine alte Netzwerkregel lautet: Es ist wichtig, wie man sich an Sie erinnert, wichtiger aber ist es, DASS man sich an Sie erinnert. Hier soll nicht dem Blender das Wort geredet werden, wohl aber dem Netzwerker und den damit verbundenen strategischen Bündnispartnern. Ein persönliches Netzwerk wird wertvoller, wenn es mit etablierten Businessnetzwerken verknüpft wird. Einzelkämpfer sind einsam und passen nicht in unsere teamorientierte Unternehmenswelt. Wer Verantwortung trägt und Interessen vertritt, braucht Unterstützer und die kommen nicht von allein. Sie müssen frühzeitig gesucht, klug eingebunden – und kontinuierlich gepflegt werden. Gute Netzwerker verschaffen sich Zutritt zu Gremien und öffentlichen Bühnen. Sie betätigen sich in Verbänden, Institutionen und Politik - nicht ohne Eigennutz. Sie investieren Zeit und Geld, in oft ehrenamtliches Engagement. Dafür erhalten sie einen Vorsprung an Wissen, Kontakten und Beziehungen. Dieses Pfund nutzen sie geschickt, um im eigenen Hause auf sich aufmerksam zu machen und sich für Höheres zu empfehlen.

Ein wahres Wort ist ein klares Wort
Wer sich öffentlich äußert – mündlich im Vortrag, schriftlich gegenüber Mitarbeitern oder auch der Presse – muss jedes Wort bedenken und seine Formulierungen sehr genau und auf die Zielgruppe hin abwägen. Die Menschen sind, wenn sie betroffen sind, sehr wachsam. Glaubwürdigkeit und Stimmigkeit sind im Google-Zeitalter noch wichtiger, lässt sich doch alles archivieren, was einmal geschrieben oder vorgetragen wurde. Das Internet dokumentiert alles - erbarmungslos. Unwahrheiten, Widersprüche, ungehaltene Versprechen lassen sich leicht aufdecken. Wahr und klar soll Kommunikation sein. Wie ein Mensch sich äußert, welche Wörter, Metaphern oder Vergleiche er verwendet, wie anschaulich er spricht, das alles sagt viel aus über ihn und seine Anliegen. Deshalb müssen Formulierungen kritisch überprüft werden. Sie sollen direkt, klar und unmissverständlich sein – wenn man Botschaften glaubwürdig adressieren will. Gerade in gesprochenen Texten, bei Vorträgen oder Reden schleichen sich leicht komplizierte Satzgefüge, inhaltsfreie Schachtelsätze und Anglizismen ein. Je schwieriger oder unangenehmer eine schlechte Nachricht oder eine Stellungnahme ist, umso leichter verstecken sich die Vortragenden hinter distanzierender Schriftsprache, die nur so vor Worthülsen, Fremdwörtern und Substantivierungen strotzt. Schauen Sie sich einmal an, wie gestelzt Entlassungen, Gewinnwarnungen, schlechte Jahresabschlüsse kommuniziert werden. Diese gewundenen Sätze haben nichts mit Thomas Mann und einer fein ziselierten Spracharchitektur zu tun. Das ist die pure Angst. Rufen im Wald. Ein solcher Sprachduktus weist förmlich mit dem Finger darauf, wie unwohl dem Redner bei seinem Vortrag ist. Die Zuhörer spüren das und nehmen nicht ab, was da gesagt wird. Schon ist es vorbei mit der Glaubwürdigkeit.

Offenheit statt Betroffenheit
Natürlich wollen Unternehmen heute offen, partizipativ und transparent kommunizieren. Spätestens aber, wenn weitreichende Unternehmensentscheidungen getroffen wurden oder ein Krisenfall eintritt, ist es schnell vorbei mit der Offenheit. Führungskräfte kommunizieren Informationen dann zurückhaltend – oft weil auch sie nicht mehr wissen – halten Bekanntes unter der Decke, weil sie die Wahrheit fürchten und auf wundersame Hilfe hoffen. Sie glauben, die Karre allein aus dem Dreck ziehen zu müssen. Dabei ertragen die Menschen auch schlechte Nachrichten oft viel besser, als von ihren Vorgesetzten angenommen wird. Die Wirklichkeit wird sie sowieso treffen. Wer als Führungskraft früh, verantwortungsvoll und nachvollziehbar mit den Menschen redet - direkt und klar, ohne Verklausulierung – der hält die Türen für einen Dialog offen. Eine Atmosphäre der Offenheit statt Betroffenheit erfordert Mut. Aber es ist der bessere Weg, um gerade bei schlechten Nachrichten und in unsicheren Zeiten, nach vorn zu blicken und Ideen und Lösungen zu entwickeln – im Gespräch miteinander.

Auseinandersetzung statt (purer) Information
Je klarer Ziele und Visionen sind, umso eher lassen sich Menschen dafür begeistern und mitnehmen auf den Weg dorthin. Wie bringt man Mitarbeitern wichtige Nachrichten, wie Veränderungen nahe? Genügt es, eine neue Unternehmensstrategie, eine Umstrukturierung, eine Fusion – wortreich und in schönen Bildern zu beschreiben und dies in Hochglanz für alle zu drucken? Schön, aber nicht genug. Reichen kontinuierliche Information über Fortschritte, Veränderungen, und Zwischenergebnisse? Tenor: „Wir haben einen Newsletter und einen Blog im Intranet“? Schon besser. Doch ein eindimensionales Berichtswesen ist - auch wenn es noch so umfänglich informiert – nicht ausreichend. Die Menschen wollen Austausch und Auseinandersetzung, wenn es um die große Linie, um grundlegende Veränderungen und um die richtige Richtung geht. Wenn alle mitziehen sollen, dann müssen alle auch eingebunden werden. Dazu eignen sich unterschiedliche Dialogformen: virtuelle Austauschformen im Intranet, Foren und Blogs. Hohe Intensität entsteht aber erst dann, wenn Menschen sich direkt begegnen. Wenn sie miteinander reden und ihre Erfahrungen und Einschätzungen austauschen. Um gegenseitige Positionen zu verstehen, Missverständnisse auszuräumen oder sich über gemeinsame Ziele, auch auf Kompromisse zu verständigen, braucht man gut strukturierte Dialogformate. Hier sind Offenheit und Zielstrebigkeit zugleich gefordert. Kreative Dialog-Methoden, wie das World Café, sollten intensiver genutzt werden, weil sie so erstaunlich einfach Gemeinsamkeiten zutage befördern. Mit solchen Kommunikationsformaten werden andere Perspektiven eröffnet und neue Wege gefunden, sehr effizient und mit erstaunlichen Ergebnissen. Mit einem überschaubaren Zeitkontingent von einem halben Tag schon können langwierige Kommunikationsschleifen vermieden und wichtige Weichen gestellt werden – und das in einer entspannten Gesprächs- Atmosphäre. Eine gute Führungskraft kann - mit Unterstützung von Experten – damit frühzeitig Dialoge initiieren, Raum schaffen und sich dann für die Ergebnisse und deren Umsetzung vor den Mitarbeitern klar positionieren und verpflichten.

Medienkontakte weitsichtig managen
Auch von der Öffentlichkeit werden Unternehmer und Manager aufmerksam beobachtet. Doch wer als erfolgreiche Managerin oder Manger wahrgenommen werden will, braucht mediale Präsenz. Echte Typen sind gefragt, denn die Medien personalisieren Sachthemen immer stärker. Je bunter ein Hund ist, umso gefragter ist er. Die Unternehmen müssen hier ausbalancieren: einerseits ihre Anliegen offensiv platzieren, andererseits aber auch ihre Themen und Personen pointiert inszenieren. Gefragt sind Geschichten hinter den Fakten und die Menschen, die sie bewegen. Wirtschaftsvertreter konzentrieren sich dabei auf Sachthemen und wollen Persönliches und Home-Stories außen vor lassen. Trotzdem muss es ihnen gelingen, mehr als nur emotionslose Experten und Vorbeter nüchterner Zahlenkolonnen zu sein. Um die Story hinter den Unternehmensnachrichten zu finden und sie in anschauliche Geschichten zu übersetzen, braucht man Kommunikationsprofis. Sie sind wichtige Pflegekräfte für die Beziehungen zu Multiplikatoren in den Medien, Institutionen und Verbänden der Branche sowie zur Politik. Sie beobachten und werten aus, was in den Medien steht und wo die öffentliche Agenda wie bedient werden kann. Um sich ein eigenes Bild der medialen Wirklichkeit – offline und online - machen zu können sind wir heute weit über das bloße Clipping zählen hinaus. Hochgradig differenzierte Medienbeobachtungstools stehen zur Verfügung, die eine differenzierte Ansprache wie noch nie möglich machen. Und doch: Medienarbeit ist Chefsache. Denn wer die Kommunikation beherrscht, hat die Macht. Deshalb sollte die systematische und persönliche Kontaktpflege zu relevanten Medienvertretern essentieller Bestandteil jedes Managerkalenders sein. Hier kann Vertrauen und Vertrautheit mit den Medien und ihrer Akteure aufgebaut werden. Auch wenn es zu kritischen Berichten kommt, sollte man sich eine unvoreingenommene, faire Haltung gegenüber den Medien bewahren – und dabei die gesamte Klaviatur moderner interaktiver Medien nutzen.

Fazit:
Kommunikation ist ein gewichtiges Instrument, das Managerinnen und Managern Gestaltungsmacht und –spielräume verleiht, um Unternehmen und Menschen erfolgreich zu führen. Kommunikation ist aber auch immer ein Minenfeld, das fehlgeleitet zu Problemen und Krisen führen kann. Letztlich ist sie eine Gradwanderung zwischen Kalkül und Gefühl, Offensive und Defensive, zwischen Themen und Timing. Wer zuerst spricht, verschafft sich Definitionsmacht und wer Themen öffentlich setzt, bestimmt die Agenda. Es kommt darauf an, aus der Vielzahl der Möglichkeiten, die für sich selbst und für sein Unternehmen wichtigen Themen zum richtigen Zeitpunkt in der richtigen Tonalität zu transportieren. Wer dann auch noch weiß, wer mit wem worüber redet und wer wem vertraut, der beherrscht die hohe Schule der Kommunikation.

Das Management Forum 2000und
ist eine Gruppe von Managerinnen, Unternehmerinnen und Beraterinnen, die sich mit den Zukunftsanforderungen an das Management des 21. Jahrhunderts beschäftigen. Als Projektgruppe innerhalb des internationalen Managerinnen Networks EWMD (European Women´s Management Development International Network) www.ewmd.org gegründet, hat die Gruppe dazu das Diskussions-Forum 2000und konzipiert. Im Vordergrund stehen Themen wie Verantwortung, Diversity-Management und Leadership, aber auch Verhaltensmaximen in einer wertschätzenden Management- und Unternehmenskultur, in der Frauen gleichberechtigt Führungsaufgaben innehaben. In einer Artikelserie zu diesen Themen treten die Mitglieder des Frankfurter Management Forums 2000und in den Dialog mit der interessierten Öffentlichkeit.

Leser-Kommentare

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WiWi Gast

Re: Warum stumme Fische nie Chef werden

WiWi-Treff Leser schrieb:

Kann man auch kürzer fassen und auf ein alt bewährtes Sprichwort verweisen: "Du musst ein Schwein sein in dieser Welt".

Traurig, aber wahr.

Ähm nein, Deine Schlussfolgerung lässt sich an keiner Stelle des Textes ziehen. Artikel und Hintergrund sagen was ganz anderes aus.

Was soll der Chef machen? Korrekt: Sein Team führen, Aufgaben und Ressourcen optimal verteilen. Interessen der Firma (Seiner eigenen Chefs) vertreten und gleichzeitig die seiner Mitarbeiter.

Da spielt Kommunikationstalent nunmal eine sehr große Rolle. Wer den Mund nicht aufbekommt, wenn der Vorstand sinnlose Aufgaben verteilt, tut sich selbst und seinen Mitarbeitern (die ja die Suppe später auslöffeln müssen) keinen Gefallen. Wenne s im Projekt mal wieder hakt, weil 2 PArteien sich im Stellungskrieg befinden, muss er vermitteln und das Projekt vorantreiben. Denn kann er das nicht und es passiert öfter, ist nicht nur der Chef seinen Job los, sondern auch die Querulanten aus den Projekten finden sich betriebsbedingt nach Sibirien versetzt.

Du siehst: Ist also auch im Interesse der Mitarbeiter. Immerhin vertritt Dein Chef Dich gegenüber der Personalabteilung und dem Vorstand / GF, wenn es um Gehaltserhöhungen oder Beförderungen geht.

Und auch hier nochml, weil es von den einfachen Arbeitern nie verstanden wird: Die Aufgabe des Chefes ist es nicht, operativ am Fließband im Projekt etc. zu arbeiten! Dafür gibt es Fachkräfte. Und eine Fachkraft macht sich meist nicht so gut als Chef, weil sie ständig versucht ist, sich operativ reinzuhängen (schließlich kann sie das am besten). Wer nach toller Arbeitsleistung oder betriebszugehörigkeit seine Fachkräfte zu Chefs befördert, findet sich im sog. "Peter-Prinzip" (findest Du bei Wikipedia) wieder.

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WiWi Gast

Warum stumme Fische nie Chef werden

Kann man auch kürzer fassen und auf ein alt bewährtes Sprichwort verweisen: "Du musst ein Schwein sein in dieser Welt".

Traurig, aber wahr.

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