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Deutsche Manager hadern mit Business-Umgangsformen im Ausland

83 Prozent der Topmanager sind durch unpassendes Verhalten bereits in peinliche Situationen bei Verhandlungen mit internationalen Gesprächspartnern gekommen.

Deutsche Manager hadern mit Business-Umgangsformen im Ausland
Düsseldorf, 06.02.2008 (lab) - In Zeiten der Globalisierung wird die präzise Kenntnis internationaler Benimmregeln immer entscheidender. 96 % der deutschen Führungskräfte halten dieses Wissen für den Geschäftserfolg für wichtig oder sehr wichtig. 83 Prozent der Topmanager sind durch unpassendes Verhalten bereits in peinliche Situationen bei Verhandlungen mit internationalen Gesprächspartnern gekommen. Doch nur 28 % der Unternehmen bieten ihren Top-Managern systematische Unterstützung beim Erlernen internationaler Business-Etikette an. Das sind Ergebnisse des LAB Managerpanels, durchgeführt von der internationalen Personalberatung LAB Lachner Aden Beyer & Company in Kooperation mit der Wirtschaftswoche.

Nicht bestätigt hat sich in der Umfrage das Vorurteil, dass interkulturelle Schwierigkeiten vor allem im Umgang mit Asiaten bestehen. Zwar bezeichnen 34 % der Führungskräfte vor allem Gespräche mit Chinesen als problematisch. Nicht viel einfacher scheint aber der Umgang mit Franzosen zu sein. Hier klagen 30 % der Manager über interkulturelle Friktionen. Es folgen die USA (25 %), Japan (24 %) und Russland (20%). Kritisiert wird an Vertretern asiatischer Länder vor allem eine langwierige, emotionale und hierarchisch geprägte Verhandlungsführung. »In China stehen Beziehungen vor dem Geschäft«, sagt etwa einer der Umfrageteilnehmer. Insofern sei eine straffe Gesprächsführung eher schädlich. Den Franzosen werfen die befragten Führungskräfte vor allem hierarchisches Denken und Handeln vor, was schnelle Entscheidungen auf operativen Ebenen erschwere.

»Erstaunlicherweise halten viele Unternehmen interkulturelle Kompetenz ihrer Top-Manager für so selbstverständlich, wie bei Weinen den Unterschied zwischen einem Bordeaux und einem Barolo zu kennen«, sagt Klaus Aden, Geschäftsführender Gesellschafter von LAB & Company. »Dabei kann von niemandem erwartet werden, sich ohne systematische Vorbereitung auf allen Märkten der Welt gleichermaßen formvollendet zu bewegen.«

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