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Promotion, PHD & DBADBA

DBA doch kein Dr.?

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WiWi Gast

DBA doch kein Dr.?

Vor wenigen Tagen wurde der DBA aus UK von der Kultusministerkonferenz von Promotion auf postgraduales Studium herabgestuft.
http://www.sueddeutsche.de/karriere/anerkennung-bei-nacht-und-nebel-1.2744303

Könnte interessant sein für alle, die sich gerade in einem DBA Program befinden oder ein solches starten wollen. Bei der Rückkehr nach Deutschland kann dann das Erwachen kommen.

Interessant ist doch auch, dass wir ständig davon reden ausländische Abschlüsse besser anerkennen zu müssen (Fachkräftemangel, qualifizierte Flüchtlinge).

Wäre interessaant wenn die Promotion aus dem Iran, Irak oder Syrien höher eingestuft wird als der DBA aus UK, Australien oder den USA.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Das ist ne heftige Sache. Vor allem für Leute, die gerade im Studium sind und 30-50K auf den Tisch gelegt haben.
Ich muss als normaler Wi-Ma im Promotionsvorhaben sagen, dass ich einige Promotionsprogramme von privaten Unis kritisch betrachte. Aber 4 jährige DBA Prorgramme von teilweise Tripple-Crown Unis (inkl. Harvard zum Beispiel) zu einem normalen Master, von der Wertigkeit her, herabzustufen ist ein Witz.

Sind das die gleichen, die einen Friseurmeister auf Bachelorniveau gehoben haben?

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Bei Anabin ist der DBA aus UK nach wie vor als D1 eingestuft.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Das Problem beim DBA und bei vielen anderen ausländischen Abschlüssen ist, dass diese in Qualität und Anspruch sehr stark schwanken können. Einige Programme sind zweifellos auf deutschem Niveau, andere sind vom Anspruch her ein ziemlicher Witz. Pauschalieren ist da sehr schwierig.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Richtig so!

DBAs machen in meinen Augen eh nur Leute, die sich den Titel erkaufen.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Das ist richtig.

Aber dahingehend sollte man mal im eigenen Vorgarten kehren. Es gibt so einige Bachelor- und Master-Programme von deutschen Privat-FHs, bei denen der zahlnde Kunde überhaupt nicht so blöd sein kann, den Abschluss nicht zu schaffen.

Außerdem werden die entsprechenden Institutionen reagieren, und einfach den DBA ind PhD umbennen.
Zudem soll mir mal jemand sagen, wieso ein DBA von Harvard weniger Wert sein soll, als ein PhD von einer rumänischen Privat-Uni (aber dank EU ohne weiteres als Dr. führbar).
Völlign sinnfreie Entscheidung. Und ich bin sicher kein DBA oder "Doktor in Teilzeit" Freund.

Lounge Gast schrieb:

Das Problem beim DBA und bei vielen anderen ausländischen
Abschlüssen ist, dass diese in Qualität und Anspruch sehr
stark schwanken können. Einige Programme sind zweifellos auf
deutschem Niveau, andere sind vom Anspruch her ein ziemlicher
Witz. Pauschalieren ist da sehr schwierig.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Natürlich wird mit solch einer Entscheidung die Qualität eines Doktorgards gesichert, solange man im tollen Elitebildungsland Deutschland einen Dr. med. in 3 Monaten Vollzeit absolvieren kann... *Ironie aus*

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Der Witz an der Sache ist, dass es wohl nur für UK gilt.
Nicht für Australien, USA oder Liberia ;)

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

"DBAs machen in meinen Augen eh nur Leute, die sich den Titel erkaufen."

Diese Sichtweise wird ja in Deutschland häufig vertreten weil wir es gewohnt sind für Schule und Studium nichts extra zu bezahlen.

Aber gerade bei einem DBA lohnt es sich doch mal nachzurechnen.
Studiengebühren in UK von 30 bis 50t ?. Aber nebenberuflich dank Master ein Jahresgehalt von viellicht in teilzeit 60t ? über einen Zeitraum von 4 bis 5 Jahren.

In Deutschland keine Gebühren. Wenige hundert ? als HiWi und tatsächlich zusätzliche Arbeit am Lehrstuhl oder besser gesagt für den Prof.

Was kostet hier mehr?

Wenn mehrere Doktorranden Deutschland den Rücken kehren, wer korriegiert dann die Massen an Klausuren. Der Prof hat keine Zeit, diese benötigt er für die Forschung.

Nun zum eigentlichen Problem.
Unterschiede (auch in der Qualität) gibt es in jedem Land und natürlich auch im Vergleich mit anderen Ländern.

Der Sinn sollte doch sein, dass ein Student den Bachelor in Land A den Master in Land B und den Dr. in Land C erwirbt. Letzlich kann er alle Titel innerhalb der EU gleich führen. Wenn das nicht so wäre, müsste er viellicht in Land A den Bachelor mit Zusatz den Master aber ohne und den Dr. dürfte er evtl. gar nicht führen.

Noch besser wird das ganze bei einem grenzüberschreitenden Mitarbeiter. Für jedes Land innerhalb der EU müsste der Mitarbeiter die juristisch korrekte Visitenkarte bei sich führen um sich nicht strafbar zu machen. Das kann doch nicht gewollt sein.

Der mündige EU-Bürger muss halt nachfragen/schauen wo die Abschlüsse den genau erworben wurden wenn er es wissen will.

Die Reaktion der KMK ist echt eine neue Dimension!

Bisher haben alle Länder in der EU selbst ihre Abschlüsse eingestuft. Die in Osteuropa vergebenen PhDr. sind dort selbst auch nicht dem PhD gleichstellt und daher bei uns auch nicht D1.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Es ist völlig falsch pauschal einem Doktorgrad, hier der DBA, die Qualität abzusprechen. Es gibt Unis da erkauft man sich den DBA quasi, aber es gibt auch einige, da ist das härteste Arbeit. Härter als so manche PhDs. Ihr glaubt ja wohl kaum, dass Harvard und Triple Crown Unis aus dem UK den Abschluss verschenken.

Es gibt genug normale PhDs aus dem EU-Ausland, die wirklich verschenkt werden. Kenne selbst einen Kandidaten, der plötzlich mit einem Doktor um die Ecke kam, ohne das jemand wusste, dass er überhaupt promoviert. Und wirklich sagen, was er da gemacht hat konnte oder wollte er auch nicht. Publikationen oder Kongressbeiträge ebenfalls Fehlanzeige. Kann man 1 und 1 zusammen zählen. Die Uni ist in Rumänien, aber dank EU ist der Doktorgrad einfach so fürhbar. Ähnliche Gedchichten habe ich aus Bulgarien oder Lettland gehört.

Zudem gibt es bei uns noch den Dr.med., den man, wie schon erwähnt, in teilweise 3 Monaten Vollzeit oder 9-12 Monaten Teilzeit absolvieren kann. Der hat nichtmal das Niveau einer Master-Thesis, ist aber hier komischerweise hoch angesehen (der Herr "Doktor" aus gesellschaftlicher Sicht). Die USA lachen über den Dr.med und erkennen ihn übrigens nicht an.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Halte die Entscheidung grundsätzlich für richtig. Ein Doktortitel, für den man bezahlen muss ist ziemlich dubios. Wenn die wissenschaftliche Arbeit fundiert ist, dann muss die Hochschule und der Doktovater ein ganz natürliches Interesse an den Ergebnissen und der Veröffentlichung haben und somit den Doktoranden entweder dafür bezahlen oder zumindest die Betreuung und Lehrmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen. Wissenschaft zu betreiben und Wissen zu generieren ist doch der eigentliche Grund, warum Universitäten und Lehrstühle existieren und Geld vom Staat bekommen!

Und überhaupt, wie kann ein Doktoratsstudium 50k (!!) kosten? Es soll um selbständige Forschung gehen und eben nicht vordergründig um Wissenstransfer von der Uni zum Doktoranden. Der Doktorand selbst soll das Wissen generieren.

Kurzum: Wenn ich bezahlen muss, um für andere etwas zu leisten, wie kann meine Leistung dann etwas wert sein?

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Typisch deutsche Mentalität. Wer für Bildung zahlt, macht direkt einen "dubiosen" Abschluss. Ich finde die Entscheidung schade. Ich bin zu alt um 3 Jahre an der Uni den Bückling für einen Prof zu machen. Gerne hätte ich nebenberuflich einen DBA gemacht. Hoffentlich wird die Entscheidung mittelfristig wieder geändert.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Dir ist schon klar, dass so eine Aussage Stammtischniveau ist?
Du hast keine Ahnung was in solch einen Studium verlangt wird, aber wertest es pauschal ab, nur weil man dafür zahlen muss?

An der Uni dauert die Promotion gut und gerne 4-5 Jahre. Allerdings ist man da in Lehere involviert, muss sonstige Sklavenarbeit machen und kann sich vor alem nicht m Anfang auf das eigene Thema fokussieren, so dass maximal 30-40% der Zeit auf die eigentliche Promotion entfallen.
Ich kann da schon verstehen, dass einige dafür bezahlen, weil sie sich nicht versklaven lassen wollen.

Kein Professor nimmt einfach so einen Doktoraden an. Der bedeutet erstmal nur Arbeit. Nur die Wi-Ma nimmt man mit, weil die für einen Hungerlohn noch auf akademischen Niveau gute Arbeit nebenbei leisten. Also ist das bezahlen die einzige Möglichkeit wenn an extern promovieren will. Und das gilt nicht nur für DBAs! Auch für andere Dr. oec./PhDs muss man zahlen.
Daher ist diese Pauschalisierung quatsch. Eine Einzelfallprüfung wäre angebrachter.

Lounge Gast schrieb:

Halte die Entscheidung grundsätzlich für richtig. Ein
Doktortitel, für den man bezahlen muss ist ziemlich dubios.
Wenn die wissenschaftliche Arbeit fundiert ist, dann muss die
Hochschule und der Doktovater ein ganz natürliches Interesse
an den Ergebnissen und der Veröffentlichung haben und somit
den Doktoranden entweder dafür bezahlen oder zumindest die
Betreuung und Lehrmittel kostenlos zur Verfügung zu stellen.
Wissenschaft zu betreiben und Wissen zu generieren ist doch
der eigentliche Grund, warum Universitäten und Lehrstühle
existieren und Geld vom Staat bekommen!

Und überhaupt, wie kann ein Doktoratsstudium 50k (!!) kosten?
Es soll um selbständige Forschung gehen und eben nicht
vordergründig um Wissenstransfer von der Uni zum Doktoranden.
Der Doktorand selbst soll das Wissen generieren.

Kurzum: Wenn ich bezahlen muss, um für andere etwas zu
leisten, wie kann meine Leistung dann etwas wert sein?

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Um wieder auf die Ursprungsfrage zurückzukommen: Die Herabstufung auf anabin wurde kurze Zeit später revidiert. Der DBA wird als D1 eingestuft - also Promotion - und nicht als PGS (Postgraduales Studium).

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Ich arbeite seit 4,5 Jahren an meinem DBA-Abschluss-bin nun fast fertig. Viele dieser Wichtigtuer hier haben keinen blassen Schimmer was das Studium für einen Absolventen an Entbehrungen bedeutet. 50-70 Stunden im Monat zu investieren ist keine Seltenheit und das neben Beruf und Familie. Ich kann euch versichern, dass trotz der hohen Kosten, sofern man den Abschluss an einer renommierten Uni vollzieht, einem nichts geschenkt wird. Natürlich gibt es auch Unterschiede, deshalb ist es auch wichtig sich eine seriöse Uni zu suchen-und zu kaufen oder gratis gibt es dort mit Sicherheit nichts.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Ich arbeite seit 4,5 Jahren an meinem DBA-Abschluss-bin nun fast fertig.

Ärgerlich, 4.5 Jahre investiert und kein Dr. vor dem Namen...

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 04.06.2018:

Ich arbeite seit 4,5 Jahren an meinem DBA-Abschluss-bin nun fast fertig.

Ärgerlich, 4.5 Jahre investiert und kein Dr. vor dem Namen...

Wieso? DBA ist in Deutschland gleichwertig zu Dr. - Absolventen dürfen beide Titel führen.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Gut dass ich den alten qualitativ hochwertigen Dr. Med habe.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Schön.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 09.02.2019:

Gut dass ich den alten qualitativ hochwertigen Dr. Med habe.

Du meinst der Dr. der nicht mal ein Jahr dauert und von allen anderen Akademikern belächelt wird?

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Gut dass ich den alten qualitativ hochwertigen Dr. Med habe.

Du meinst der Dr. der nicht mal ein Jahr dauert und von allen anderen Akademikern belächelt wird?

Unwahrheit, da man während des Studium schon überdurchschnittlich performt und allen anderen vom wissen her weit voraus ist. Man darf nicht vergessen das man bei Medizin keine vorlesungsfreie Zeit hat und das Hammer Examen kommt auch nicht von irgendwo her. Zudem 6 Jahre 3 Monate Studium. Belächelt wird somit keiner und das ist auch richtig so.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Mag sein. Aber warum soll das eine Rechtfertigung für Doktor sein? Der Lohn deiner Knechtschaft ist schließlich die Approbation und nicht deine pseudowissenschaftliche Sch...

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Mag sein. Aber warum soll das eine Rechtfertigung für Doktor sein? Der Lohn deiner Knechtschaft ist schließlich die Approbation und nicht deine pseudowissenschaftliche Sch...

Ich bin mir sicher so ein halbakademisches Winf Studium ist dahingehend sehr vorbildlich und verdient den "akademischen Grad" genauso. Die Approbation kann wohl kaum der Lohn dafür sein, denn die bekommen die Pharmazeuten auch und haben über 2 Jahre kürzer studiert. Der Lohn ist das man überdurchschnittlicher viel Wissen erwirbt und leistet. Eine Dr. Med Promotion mag vom Umfang her vielleicht nur eine Masterarbeit sein aber man macht sie noch neben allem anderen.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Mag sein. Aber warum soll das eine Rechtfertigung für Doktor sein? Der Lohn deiner Knechtschaft ist schließlich die Approbation und nicht deine pseudowissenschaftliche Sch...

Ich bin mir sicher so ein halbakademisches Winf Studium ist dahingehend sehr vorbildlich und verdient den "akademischen Grad" genauso. Die Approbation kann wohl kaum der Lohn dafür sein, denn die bekommen die Pharmazeuten auch und haben über 2 Jahre kürzer studiert. Der Lohn ist das man überdurchschnittlicher viel Wissen erwirbt und leistet. Eine Dr. Med Promotion mag vom Umfang her vielleicht nur eine Masterarbeit sein aber man macht sie noch neben allem anderen.

Die Dr. med Arbeiten, die ich bisher gesehen habe, waren vom Inhalt und Umfang flacher, als jede Praktikumsauswertung die ich während meinem Studium für Laborpraktika schreiben musste (NatWis). Ich unterstütze definitiv keine Vorurteile, aber mein bissheriger Kontakt mit med. Arbeiten hat keinen gute Meinung bei mir hinterlassen. Es gibt natürlich immer auch Ausnahmen.

antworten
WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Mag sein. Aber warum soll das eine Rechtfertigung für Doktor sein? Der Lohn deiner Knechtschaft ist schließlich die Approbation und nicht deine pseudowissenschaftliche Sch...

Ich bin mir sicher so ein halbakademisches Winf Studium ist dahingehend sehr vorbildlich und verdient den "akademischen Grad" genauso. Die Approbation kann wohl kaum der Lohn dafür sein, denn die bekommen die Pharmazeuten auch und haben über 2 Jahre kürzer studiert. Der Lohn ist das man überdurchschnittlicher viel Wissen erwirbt und leistet. Eine Dr. Med Promotion mag vom Umfang her vielleicht nur eine Masterarbeit sein aber man macht sie noch neben allem anderen.

Die Dr. med Arbeiten, die ich bisher gesehen habe, waren vom Inhalt und Umfang flacher, als jede Praktikumsauswertung die ich während meinem Studium für Laborpraktika schreiben musste (NatWis). Ich unterstütze definitiv keine Vorurteile, aber mein bissheriger Kontakt mit med. Arbeiten hat keinen gute Meinung bei mir hinterlassen. Es gibt natürlich immer auch Ausnahmen.

Jetzt mal nicht übertreiben und nur neiden. Wenn es so einfach ist, mach doch selber ein Medizinstudium aber 90% kommen nicht mal rein und der Rest hält nicht durch.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Als promovierter Physiker hatte ich viele Mediziner im Universitäts-Praktikum bei uns. Erschreckend kann ich da nur sagen, absolut NULL Verständnis von Naturwissenschaften. Dabei sollte doch ein guter Arzt auch ein guter Forscher sein? Momentan wendet ein Arzt eher bekannte Zusammenhänge aus Büchern an. Daher haben in vielen Feldern einfache Bilderkennungsalgorithmen die Fachärzte bereits übertrumpft (Man google einfach mal AI Hautkrebserkennung).

Das Studium ist hart im Sinne von viel Lernstoff und viele Prüfungen, aber eine Forschungsleistung ist es definitiv nicht. Die amerikanische Lösung mit einem MD ist eindeutig angebrachter für praktizierende Ärzte.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Ich bin mir sicher so ein halbakademisches Winf Studium ist dahingehend sehr vorbildlich und verdient den "akademischen Grad" genauso. Die Approbation kann wohl kaum der Lohn dafür sein, denn die bekommen die Pharmazeuten auch und haben über 2 Jahre kürzer studiert. Der Lohn ist das man überdurchschnittlicher viel Wissen erwirbt und leistet. Eine Dr. Med Promotion mag vom Umfang her vielleicht nur eine Masterarbeit sein aber man macht sie noch neben allem anderen.

Noch einmal: Warum sollte der Doktor ein Lohn für etwas sein, was damit inhaltlich überhaupt nicht zu tun hat? Und wieso erwirbt man üeberdurchschnittlich viel wissen? gegenüber was überdurchschnittlich?
Du hast eine ziemlich seltsame Vorstellung von Wissenschaft. Das ist nicht lernen, sondern anwenden.
Man sollte mal diese untragbare Praxis abschaffen, dass man den Medi-Doc schon vor dem Studienende beginnen darf. Kein Wunder dass Ärzte mittlerweile nicht mal mehr die Grundrechenarten beherrschen (siehe aktuelle Feinstaubdebatte).

Abgesehen davon ist Medizin zu studieren nicht inhaltlich schwer, sondern weil es einfach nur viel ist. Telefonbuchwissen hilft dir aber später eher weniger wenn es mal tiefgründig wird.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

Das Medizinstudium hat die geringsten Abbrecherquoten überhaupt. Kannst du googlen.

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast schrieb am 14.02.2019:

Gut dass ich den alten qualitativ hochwertigen Dr. Med habe.

Du meinst der Dr. der nicht mal ein Jahr dauert und von allen anderen Akademikern belächelt wird?

Unwahrheit, da man während des Studium schon überdurchschnittlich performt und allen anderen vom wissen her weit voraus ist. Man darf nicht vergessen das man bei Medizin keine vorlesungsfreie Zeit hat und das Hammer Examen kommt auch nicht von irgendwo her. Zudem 6 Jahre 3 Monate Studium. Belächelt wird somit keiner und das ist auch richtig so.

Die Formulierung "6 Jahre 3 Monate Studium" kommt mir bekannt vor. Du bist nicht zufällig der (oder die?), der sich in der Arzt vs. Konzerning. ständig als Halbgott in weiß aufgespielt hat?

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WiWi Gast

Re: DBA doch kein Dr.?

"Kein Wunder dass Ärzte mittlerweile nicht mal mehr die Grundrechenarten beherrschen (siehe aktuelle Feinstaubdebatte)."

Haha, ja das war eine schöne Zusammenfassung wie isoliert diese Gruppe sich gegenseitig (mit dem Scheuer zusammen) hochschaukelt - fernab jeder Realität und Überprüfungen. Die Aussagen sind absolut peinlich. Wie seine "Publikationen" einfach nur zerstört wurden - Ich würde mich sowas in Grund und Boden schämen. Ich kann Ärzte leider auch nicht mehr ernst nehmen. Nach 10 Minuten Internet habe ich bereits mehr Wissen als ein gemeiner Hausarzt zum Thema. Chirurgen respektiere ich u.a. noch - Das ist wenigstens ein wichtiges und schweres Handwerk.

Wer mehr wissen will - "Dieter Köhler" googeln

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