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Promotion, PHD & DBADBA

Doctor of Business Administration (DBA)

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Das musst du aber bei einem DBA (zumindest USA/UK) auch?

Du kannst deinen PhD an der FH Burgenland auch machen. Da musst (das stimmt nicht) du auch in 'peer-reviewed' Journals publizieren oder eben auf Konferenzen. Es kommt aber auf die Qualität deiner Arbeiten an und auf dein Thema. Im Endeffekt schreibst du eine Monographie oder 3-5 working papers. Wenn eines der Paper es Wert ist, wird es für ein Journal aufbereitet. Aber ein Peer-Review Prozess dauert 6 Monate (schlechte Journals) bis 2,5 Jahre (gute Journals).

Nach dem Doktorat sollte man froh sein, wenn es zumindest eines der Working Papers in ein brauchbares Journals geschafft hat. Und ein DBA ist z.b. in Harvard der ganz normale Dr.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

die einzige verlaessliche quelle ist anabin

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Den DBA der POBS kannst du wohl nicht als Dr. tragen, da dies ein LEHRGANG auf Level 7 des EQR ist und KEIN Promotionsprogramm.

Anders bei der KMU - DBA auf Level 8 des EQR und ein zumindest 6 semestriges Promotionsprogramm (bis zu maximal 7 Jahren), soweit meine aktuellen und noch recht 'geringe' Informationen.

Habe mich für beide (neben anderen Anbietern) interessiert, die POBS ist für mich somit nicht interessant.

WiWi Gast schrieb am 02.03.2022:

Angelo24293 schrieb am 02.03.2022:

Moin,

ich spiele auch mit dem Gedanken des DBA Fernstudiums. Ich arbeite aktuell bei einem der o.g. Dax-Konzerne noch als Trainee, überlege meinem Chef das ganze mal vorzuschlagen.

Nun ist die Frage, ich habe ein Programm über die POBS in Kooperation mit einer polnischen Business School gefunden. Das ganze liest sich eigentlich gut und ich denke auch nebenberuflich machbar.
Hat einer von dem Programm gehört oder hat bereits Erfahrungen?

Des Weiteren wird immer davon gesprochen das man den DBA nur hinter dem Namen tragen darf. So steht es zumindest im Infomaterial obwohl die Business School auch normal akkreditiert ist. Das find ich irgendwie merkwürdig oder ist das immer so?

Ansonsten gehe ich so oder so davon aus, das beim Einwohnermeldeamt, der DBA als normaler Dr. auf dem Pass eingetragen wird, da die dort wenig Ahnung haben. Gibt es ja bereits einige Artikel im Netz zu, dass die selbst gedruckte Zertifikate von nicht vorhandenen Universitäten eintragen.

Den DBA kannst du immer als Dr. tragen

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Mhm, und wie lange dauert diese berufsbegleitende Promotion an der Uni? Ein Doktorant hat mehr als einen Fulltime Job ich verstehe nicht, wie du das nebenbei erledigst außer du benötigst nur 2 std Schlaf.

Und dein Arbeitgeber hat keine Beziehungen zum Lehrstuhl?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Bin Mathematiker und Physiker und kenne in meinen Fachbereichen keine Uni, die verpflichtend eien Publikation für die Promotion erwartet. Viele haben nie eine, oder bereiten dann halt ihre Thesis noch irgendwie so auf, dass man daraus ein Paper macht, dass dann eventuell dann irgendwann man es durchs peer-review macht.

Ich persönlich habe nicht klassisch promoviert, sondern kumulativ. Also ohne konkrete Promotionsbetreuung ein par Papers geschrieben und die dann als "Thesis" anerkannt bekommen. Fand ich die schönste Lösung, weil ich quasi komplett frei war, und von allem was ich so von anderen mitbekommen habe, ist die Betreuung meist eh eher durchwachsen, wenn man klassisch promoviert.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Lol, was sind 25k für nen DBA wenn ich in der Zeit im mittleren Management oder DAX30 Sachbearbeiter für 3-4 Jahre 300k-500k verdiene und vielleicht ne Beförderung mitnehme. Stört mich nicht wenn meine Diss es nur in C/D Journal schafft.

Der Vollzeit Doktorand, der aber nur nen befristeten 20h TöVD Vertrag bekommt aber für seinen Prof 50h ackern darf und sich mit Studies rumärgern darf, kann froh sein wenn er in den 4 Jahren auf 100k kommt.
Das sind schon 200-400k Gehaltsunterschied. Wer zahlt da mehr, der DBA mit 25k oder Doktorand?
Dann schafft er es VIELLEICHT in ein A Journal. Und was bringts? Richtig, nichts.
Auf FH Prof Stellen hat der 'Praktiker' DBA bessere Chancen weil Industrieerfahrung und Netzwerk.
In der Industrie sowieso, der Doktorand kommt mit 0 Praxiserfahrung und kann als Trainee anfangen während der DBA schon Abteilungsleiter oder Projektleiter ist und paar hundert k Gehaltsvorsprung hat.

Einzig bei ner Uni Professur hat der Doktorand Vorteile aber da streitet er sich mit 100 anderen Dr. habil. und einer wirds. Und die anderen 99 können mit Mitte 40 ne Habilitation vorweisen, kein Cash, keine Karriere, nichts.

Und so geil ist 'Forschung' in BWL nun auch nicht und nur mit mit BWL Doktor kann man den DBA vergleichen. Ist sehr viel heiße Luft, ist ja nicht Physik, Werkstoffkunde, Chemie, Medizin, etc also keine echte Wissenschaft mit handfester Forschung.

Wenn man on BWL promovieren will, um den Dr. Als Karriereboost zu nehmen oder um FH Prof zu werden, dann schlägt der DBA den klassischen Deutschen Promotions Doktor. Finaziell so oder so.

WiWi Gast schrieb am 20.03.2021:

Ein weiterer Unterschied ist: man arbeitet 4 Jahre 80% (20% Lehre) an der Dissertation und man veröffentlicht diverse peer reviewte Paper, während man bei der Titelmühle 3 Jahre vlt. 20% an der Diss arbeitet und nix peer reviewt wird. Das ist eine ganze andere Liga.

Mal eine kleine Frage.
Viele von euch schreiben, dass ein DBA nicht vergleichbar mit einem doktor ist, ein gekaufter titel ist etc.; Aber... Warum eigentlich?
Bei einem normalen Doktor arbeitet man i.d.r. als Hiwi an der Uni und schreibt währenddessen seine dissertation. Beim DBA arbeitet man hauptberuflich im Management und schreibt nebenbei seine Dissertation. Sprich, jeweils Job + Dissertation.

in beiden Fällen wird eine Forschungsfrage beantwortet - gut, Dr. Was eher theoretisches, beim DBA was eher praktisches. Aber macht das echt so nen Unterschied?

Vom Umfang her sind die Dissertationen beider Varianten jetzt auch nicht so unterschiedlich...

Also, wo ist denn da jetzt der große, alles entscheidende Unterschied?

Und was ist jetzt am Ende mehr wert? Ein dr.,den man nach dem Master über 6 Jahre gemacht hat, oder ein DBA den man parallel zu einem 50 Stunden Job innerhalb von 3 Jahren gemacht hat? Klar, wissenschaftlich ist das womöglich way anderes, aber was will die Wirtschaft denn? Jemanden, der über Jahre seine Dissertation geschrieben hat, oder jemand, der das trotz Fulltimejob in 3 Jahren nebenbei gemacht hat (auch wenn man von weniger Umfang ausgeht)?

Mich erinnert das hier alles schwer an so manche Diskussion à la 'Fernstudium ist nichts wert im Vergleich zum Präsenzstudium". Ist doch auch quatsch - lieber hab ich doch nen Angestellten, der die Motivation hat, nebenbei zum fulltimejob zu studieren, als den Regelstudenten, der sich die wohnung und partyausgaben mit regelstudienzeit+2 Semester von Papi zahlen lässt.

Oder überseh ich hier beim DBA was?

Du hast sein Argument nicht verstanden. Selbst wenn es eine andere Liga ist, wird das außerhalb der akademischen Blase überhaupt wahrgenommen?

Es mag als Überraschung kommen, aber FH Profs sind keine Berufsschullehrer. Da wirst du mit einem DBA aus dem Ausland, schon etwas genauer unter die Lupe genommen.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Es mag als Überraschung kommen, aber FH Profs sind keine Berufsschullehrer. Da wirst du mit einem DBA aus dem Ausland, schon etwas genauer unter die Lupe genommen.

Schau mer mal, dann werden wir schon sehen. ;)

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Entsprechend weniger ist der Dr. dann wert.

Ein gewisser Publikationsoutput (oder zumindest nachweisbar, dass es mit ausreichender Qualität angestrebt worden ist) ist in vielen Forschungsbereichen fast schon Vorrausetzung für eine erfolgreiche Promotion. Viele Lehrstühle oder Forschungsinstitute arbeiten mit einem "Punktesystem" , d.h. die Publikationen werden mit Punkten gewertet, je nach Qualität des Journals oder der Konferenz. Oft reicht es aber auch schon aus im peer-review Prozess eines A journals zu sein (d.h. minor oder major revision bekommen zu haben), ist auch schon eine beachtliche Leistung.

Zumindest in meinem Gebiet kommt das immer mehr. Es reicht nicht mehr im luftleeren Raum eine Monografie zu verfassen für den Dr, Bei manchen Alt-Profs geht das ggf. noch, aber die jüngeren die Nachkommen haben einen deutlich anderen Anspruch. Auch das Ziel FH-Prof (von dem anscheinend viele träumen) geht in diese Richtung und der Forschungsoutput wird ein immer wichtigeres Einstellungskriterium, da die Konkurrenz groß ist.

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Mhm, und wie lange dauert diese berufsbegleitende Promotion an der Uni? Ein Doktorant hat mehr als einen Fulltime Job ich verstehe nicht, wie du das nebenbei erledigst außer du benötigst nur 2 std Schlaf.

Und dein Arbeitgeber hat keine Beziehungen zum Lehrstuhl?

Tatsächlich überhaupt keine Beziehungen. Ich kann das sehr gut vereinbaren, habe einen relativ guten Forschungsoutput und promoviere kumulativ. Hatte aber auch schon aus dem Master drei Publikationen und entsprechende Erfahrung. Aktuell verbringe ich etwa 10h/Woche dafür, neben meiner Vollzeittätigkeit.

Wissenschaftlicher Mitarbeiter an der Uni mag ein Vollzeitjob zu sein, dort beschäftigst du dich dann aber auch am Tag hauptsächlich mit Lehrstuhl kram, Forschungsanträge schreiben und den Studenten. Ich mache nichts anderes, außer Paper schreiben.

Das musst du aber bei einem DBA (zumindest USA/UK) auch?

Du kannst deinen PhD an der FH Burgenland auch machen. Da musst (das stimmt nicht) du auch in 'peer-reviewed' Journals publizieren oder eben auf Konferenzen. Es kommt aber auf die Qualität deiner Arbeiten an und auf dein Thema. Im Endeffekt schreibst du eine Monographie oder 3-5 working papers. Wenn eines der Paper es Wert ist, wird es für ein Journal aufbereitet. Aber ein Peer-Review Prozess dauert 6 Monate (schlechte Journals) bis 2,5 Jahre (gute Journals).

Nach dem Doktorat sollte man froh sein, wenn es zumindest eines der Working Papers in ein brauchbares Journals geschafft hat. Und ein DBA ist z.b. in Harvard der ganz normale Dr.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Realistisch: DBA (oder Titelmühlen Dr.) ist fast schon ein Ausschlusskriterium. Ich habe das Gefühl viele unterschätzen eine FH-Professur. Die stellen sind hart umkämpft, du konkurrierst mit Leuten, die in Praxis und Forschung extrem gut vernetzt sind (5 Jahre Juniorprof an der Uni waren, oder anderweitig als Post-Doc angestellt, aber es für eine Uni Professur nicht gereicht hat, da noch viel kompetitiver).

Der Forschungsoutput wird wg. der erhöhten Konkurrenz auch immer wichtiger. Wenn ihr keine Publikationen in guten Konferenzen oder Journals nachweisen könnt, wird es schwierig.

WiWi Gast schrieb am 20.03.2022:

Es mag als Überraschung kommen, aber FH Profs sind keine Berufsschullehrer. Da wirst du mit einem DBA aus dem Ausland, schon etwas genauer unter die Lupe genommen.

Schau mer mal, dann werden wir schon sehen. ;)

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listrea

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Bin Mathematiker und Physiker und kenne in meinen Fachbereichen keine Uni, die verpflichtend eien Publikation für die Promotion erwartet. Viele haben nie eine, oder bereiten dann halt ihre Thesis noch irgendwie so auf, dass man daraus ein Paper macht, dass dann eventuell dann irgendwann man es durchs peer-review macht.

Ich schon, nämlich meine eigene. Wir mussten mindestens drei Artikel verfassen und einer musste(!) in einem Peer-Review-Journal angenommen(!) worden sein. Das gab dann auch bei dem ein oder anderen Promovenden auch Probleme und es wurde flux die Monographie vorgezogen.

Ich persönlich habe nicht klassisch promoviert, sondern kumulativ. Also ohne konkrete Promotionsbetreuung ein par Papers geschrieben und die dann als "Thesis" anerkannt bekommen. Fand ich die schönste Lösung, weil ich quasi komplett frei war, und von allem was ich so von anderen mitbekommen habe, ist die Betreuung meist eh eher durchwachsen, wenn man klassisch promoviert.

Keine Ahnung was du mit "klassisch" meinst, aber die Betreuung kann natürlich auch kumulativ Mist sein.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.03.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Das ist genau der Punkt. Wenn man den Sinn eines PhD Studiums erfasst hat und nicht nur einfach titelgeil ist, stellen sich die meisten der oben angeführten Fragen gar nicht. Ich kann aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung (über 35Jahre Erfahrung) berichten, dass es irgendwann herauskommt wo man promoviert hat und diese gekauften PhD's werden durch die Bank nicht anerkannt - Da bist du dann immer der Loser, der es notwendig gehabt hat sich seine akademischen Würden zu kaufen.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 26.08.2022:

Ich muss echt schmunzeln, wenn Leute für ihre schmalspur Promotion 5-stellige Beträge bezahlen, obwohl man auch ganz einfach für 0€ extern an einer staatlichen Universität promovieren kann, wie ich es aktuell berufsbegleitend (Vollzeit) mache.

Der Unterschied ist, dass man hier auch was leisten muss und in peer-reviewed Journals oder Konferenzen publizieren muss, je nach Anforderungen der Uni. Dafür hat man dann auch was handfestes und den Titel nicht offensichtlich erkauft.

Das ist genau der Punkt. Wenn man den Sinn eines PhD Studiums erfasst hat und nicht nur einfach titelgeil ist, stellen sich die meisten der oben angeführten Fragen gar nicht. Ich kann aus dem Bereich der Forschung und Entwicklung (über 35Jahre Erfahrung) berichten, dass es irgendwann herauskommt wo man promoviert hat und diese gekauften PhD's werden durch die Bank nicht anerkannt - Da bist du dann immer der Loser, der es notwendig gehabt hat sich seine akademischen Würden zu kaufen.

Der DBA ist doch vielmehr eine Alternative zum MBA als zum PhD.

Vermutlich haben 95% der DBA Absolventen die Intention in Management Positionen zu kommen und nicht in Forschung, Entwicklung oder Lehre. Und dafür ist der DBA zielgerichtet eine gute Lösung und keine Schmalspurpromotion.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Zuerst ist festzuhalten, dass der DBA keine Alternative zum MBA und auf Level 8 des Europäischen Qualifikationsrahmens befindet. Weiteres ist natürlich klar, es gibt wie doch im übrigen immer und überall Anbieter von Promotionsmöglichkeiten die die 'Titelgeilheit' der Interessenten fördern und entsprechend sich aufstellen.

Habe mich auch mit vielen Anbietern (nicht ausschließlich DBA) beschäftigt und der DBA ist aktuell wirklich gut und qualitativ angeboten und mit Sicherheit eine Option zum PhD, wer dies denn möchte.

Mein Weg führt in den nächsten Jahren wohl zu einem kostenpflichtigen Doctor of Business Administration, dieser Abschluss wird jedenfalls hart und seriös erarbeitet werden und ist bei den Arbeitgebern sehr gut darstellbar.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 01.09.2022:

Zuerst ist festzuhalten, dass der DBA keine Alternative zum MBA und auf Level 8 des Europäischen Qualifikationsrahmens befindet. Weiteres ist natürlich klar, es gibt wie doch im übrigen immer und überall Anbieter von Promotionsmöglichkeiten die die 'Titelgeilheit' der Interessenten fördern und entsprechend sich aufstellen.

Habe mich auch mit vielen Anbietern (nicht ausschließlich DBA) beschäftigt und der DBA ist aktuell wirklich gut und qualitativ angeboten und mit Sicherheit eine Option zum PhD, wer dies denn möchte.

Mein Weg führt in den nächsten Jahren wohl zu einem kostenpflichtigen Doctor of Business Administration, dieser Abschluss wird jedenfalls hart und seriös erarbeitet werden und ist bei den Arbeitgebern sehr gut darstellbar.

Ich habe den PhD und danach noch den DBA (beides berufsbegleitend) gemacht und muss sagen, dass beides lächerlich einfach war. Beim PhD muss man drei double blind-peer reviews Paper in Journals veröffentlichen, da haben auch 3 D-Journals gereicht. Der DBA war einfach nur eine etwas länger geschriebene Masterarbeit.

Da wird nichts hart umkämpft, sondern das Niveau ist m.E. deutlich geringer als der Bachelor an der RWTH Aachen.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

So cringe Leute macht doch einen nen Mathe PhD und geht dann zu nem HF in LDN für 400k Einstieg, Gehalt nach oben hin offen

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 28.09.2022:

Ich habe den PhD und danach noch den DBA (beides berufsbegleitend) gemacht und muss sagen, dass beides lächerlich einfach war. Beim PhD muss man drei double blind-peer reviews Paper in Journals veröffentlichen, da haben auch 3 D-Journals gereicht. Der DBA war einfach nur eine etwas länger geschriebene Masterarbeit.

An welcher Uni hast du den PHD und den DBA gemacht ? Würde mich sehr interessieren.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.10.2022:

Ich habe den PhD und danach noch den DBA (beides berufsbegleitend) gemacht und muss sagen, dass beides lächerlich einfach war. Beim PhD muss man drei double blind-peer reviews Paper in Journals veröffentlichen, da haben auch 3 D-Journals gereicht. Der DBA war einfach nur eine etwas länger geschriebene Masterarbeit.

An welcher Uni hast du den PHD und den DBA gemacht ? Würde mich sehr interessieren.

An der Triagon Academy

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Ist der DBA genauso viel wert wie ein normaler PhD in BWL? Im Gegensatz zu anderen Wissenschaften ist der Erkenntnisgewinn in dieser Disziplin ja sowieso eher gering. Da kann man doch gleich nen DBA machen und mit anderen berufserfahrenen Promovierenden connecten, oder?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Ist der DBA genauso viel wert wie ein normaler PhD in BWL? Im Gegensatz zu anderen Wissenschaften ist der Erkenntnisgewinn in dieser Disziplin ja sowieso eher gering. Da kann man doch gleich nen DBA machen und mit anderen berufserfahrenen Promovierenden connecten, oder?

PhD > DBA

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PwC18

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Ist der DBA genauso viel wert wie ein normaler PhD in BWL? Im Gegensatz zu anderen Wissenschaften ist der Erkenntnisgewinn in dieser Disziplin ja sowieso eher gering. Da kann man doch gleich nen DBA machen und mit anderen berufserfahrenen Promovierenden connecten, oder?

Es ist nicht wirklich vergleichbar, auch wenn in DE beides in einem Dr. mündet.
Der PhD ist wissenschaftlich anspruchsvoller und angesehener. Der DBA soll und will das gar nicht challengen, sondern stellt eher eine wissenschaftlichere Alternative zum MBA dar.

Für die klassische "BWL-Karriere" empfinde ich den DBA als sinnvollen Schritt auf dem weiteren Karriereweg. Vor allem wirkt es für mich stimmiger als ein MBA auf einen bereits bestehenden wirtschaftl. Master. Der DBA ist wohl auch deutlich zielgerichteter und networking-lastiger als ein PhD.

Für alles, was in Richtung Wissenschaft, Forschung oder Lehre geht, würde ich den PhD jedoch vorziehen.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Mal Fakten - wie viele DAX100 Vorstände haben denn einen DBA?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Mal Fakten - wie viele DAX100 Vorstände haben denn einen DBA?

Leute die ein DBA machen müssen, werden wohl kaum die charakterlichen Voraussetzung haben DAX Vorstand zu werden.
Da kommt man mit dem Weg des geringsten Widerstandes nicht weit.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Mal Fakten - wie viele DAX100 Vorstände haben denn einen DBA?

Leute die ein DBA machen müssen, werden wohl kaum die charakterlichen Voraussetzung haben DAX Vorstand zu werden.
Da kommt man mit dem Weg des geringsten Widerstandes nicht weit.

Naja und was bringt das dann? Quasi?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Mal Fakten - wie viele DAX100 Vorstände haben denn einen DBA?

Das ist halt einfach ein Abschluss den es in Deutschland lange nicht gab. Wie viele hatten einen MBA in den 70er Jahren als es in den USA schon die Mehrheit war?

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Mal Fakten - wie viele DAX100 Vorstände haben denn einen DBA?

Leute die ein DBA machen müssen, werden wohl kaum die charakterlichen Voraussetzung haben DAX Vorstand zu werden.
Da kommt man mit dem Weg des geringsten Widerstandes nicht weit.

Da der DBA in Harvard "erfunden" wurde und zunächst vor allem in den USA und GB verbreitet war aber eben nicht Deutschland, ist das natürlich kein sinnvoller Vergleich.

Das ist als würde ich fragen, wie viele NBA Basketball Profis haben eine Deutsche Meisterschaft im Fußball gewonnen?

Wenn müsste man fragen, wie viele der amerikanischen oder britischen DAX Vorstände haben einen DBA? Und da würde die Stichprobe wohl zu gering ausfallen.

Ob ein Deutscher mit DBA Abschluss mal DAX Vorstand wird, keine Ahnung, aber du wirst sicher kein DAX Vorstand. DAX Vorstände sind in der Regel Macher, die machen ihr eigenes Ding. Und haben es nicht nötig andere Menschen oder unbekannte Dinge schlecht zu reden um sich selbst besser zu fühlen. ;)

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Mag sich vielleicht mal ändern, aber aktuell gilt der DBA als Schmalspur Doktor in Deutschland.

Wer es für sein Ego braucht, der soll es machen.

Sinn und nutzen eines aufgemotzten MBAs lassen wir mal dahin gestellt - sowie Erlangung.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

BWL ist keine Raketenwissenschaft. Ob man da eine klassische Promotion, einen PhD oder DBA hat, sollte keine Rolle spielen. Da sind so Dinge wie Berufserfahrung deutlich wichtiger. Zumal klassische Forschung in BWL ja eh nicht stattfindet.

Bei einem Arzt bspw. ist es mir deutlich wichtiger, dass er einen klassischen Dr. hat.

antworten
Voltago

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

Mag sich vielleicht mal ändern, aber aktuell gilt der DBA als Schmalspur Doktor in Deutschland.

Wer es für sein Ego braucht, der soll es machen.

Sinn und nutzen eines aufgemotzten MBAs lassen wir mal dahin gestellt - sowie Erlangung.

Schmalspur hin oder her, man outet sich damit also jemand der mehr möchte als andere, das ist es dorch , woauf es amkommt. International ist er die höchstmögliche Anerkennung und in Deutschland darf man sich obendrein Doktor schimpfen. Hoch bezahlte Jobs kann man damit noch mehr in die Höhe treiben, das Ega wird gestreichelt, Herz was willst du mehr :D

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

BWL ist keine Raketenwissenschaft. Ob man da eine klassische Promotion, einen PhD oder DBA hat, sollte keine Rolle spielen. Da sind so Dinge wie Berufserfahrung deutlich wichtiger. Zumal klassische Forschung in BWL ja eh nicht stattfindet.

Bei einem Arzt bspw. ist es mir deutlich wichtiger, dass er einen klassischen Dr. hat.

Ärzte sind jetzt nicht das beste Beispiel. Wenn man überhaupt etwas Schmalspurpromotion nennen kann, dann die der Mediziner.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 14.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

Wieviele die den DBA-Weg gegangen sind, der ja anscheinend irgendwie leichter ist als ne echte Promotion an deutsche Top-Uni, sind denn ganz oben gelandet, oder schneller/weiter/höher als die Vergleichsgruppe? Nenn mir 5 aus dem DAX100.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.
Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Den Dr. Vor dem Namen darfst du allerdings nur mit der klassischen Promotion tragen. So darfst du "nur" Vorname DBA Nachname tragen.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 06.09.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.
Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Den Dr. Vor dem Namen darfst du allerdings nur mit der klassischen Promotion tragen. So darfst du "nur" Vorname DBA Nachname tragen.

Nein, die Info ist nicht korrekt. Der DBA befähigt dich den Dr. vor dem Vornamen zu tragen.

antworten
Voice of Reason

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Kultusministerkonferenz in 2016 hat DBA und Dr. als gleichwertig anerkannt.

WiWi Gast schrieb am 06.09.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.
Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Den Dr. Vor dem Namen darfst du allerdings nur mit der klassischen Promotion tragen. So darfst du "nur" Vorname DBA Nachname tragen.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Lol, diese Zeit ist doch längst vorbei. Bei unseren Eltern oder Großeltern wirkte der Dr. noch ehrfurchteinflößend. Aber heutzutage? Es wird doch inflationär promoviert und die Qualität geht spürbar zurück.

antworten
WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 07.09.2023:

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Lol, diese Zeit ist doch längst vorbei. Bei unseren Eltern oder Großeltern wirkte der Dr. noch ehrfurchteinflößend. Aber heutzutage? Es wird doch inflationär promoviert und die Qualität geht spürbar zurück.

Woran merkst du denn, dass die Qualität zurück geht?
Ist das über alle Fachgruppen hinweg der Fall?
Und vor alle, woran soll denn ein Rückgang der Qualität liegen?

Finde solche Behauptungen immer sehr problematisch. Die Zeiten unserer Großeltern war eine andere.
Damals gab es nicht mal ansatzweise die Kommunikation von Wissenschaftlern untereinander. Es wurde viele Dinge, die heute normal sind, noch gar nicht entdeckt.
Heute ist es in der Flut der Innovationen und Entdeckungen schlichtweg schwieriger einen wissenschaftlichen Beitrag zu finden.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 07.09.2023:

WiWi Gast schrieb am 16.07.2023:

ok -anders gefragt: in welchem Land ist denn der DBA "der" Abschluss, der als Karriereturbo wirkt?

In Deutschland, da man den DBA hier auch als Dr. tragen kann. Und statistisch gesehen sind Menschen mit Dr. Signifikant erfolgreicher als diejenigen ohne Doktortitel.

Zumal 99% deines Umfelds eh keine Ahnung hat was der Unterschied zwischen klassischer Promotion, PhD und DBA ist. Die sehen den Dr. vor dem Namen und halten dich für einen Halbgott.

Lol, diese Zeit ist doch längst vorbei. Bei unseren Eltern oder Großeltern wirkte der Dr. noch ehrfurchteinflößend. Aber heutzutage? Es wird doch inflationär promoviert und die Qualität geht spürbar zurück.

Völliger Unsinn, das Delta zwischen dem Durchschnittsgehalt promovierter Personen und Personen mit einem Masterabschluss nach jeweils 5 Jahren ist so hoch wie noch nie zuvor, alleine das zeigt die Wertigkeit einer Promotion in der heutigen Zeit.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Existieren mittlerweile Erfahrungen mit dem deutschsprachigen DAB an der KMU, Triagon oder sogar dem Business-Science-Institute?

An alle Vollzeit-Studenten, diese Frage richtet sich an Leistungsträger die seit mehr wie 5-10 Jahren Verantwortung in der Wirtschaft tragen, also an Menschen aus dem echten Leben. An jede Personen die tatsächlich den Aufwand einer berufsbegleitenden Weiterbildung tragen können. Antworten nach Anerkennung solcher Weiterbildungen von z.B. Personalabteilungen, die aufgrund von Praktika oder bloßem "Hören-Sagen" beruhen, sind irrelevant.

Danke und Gruß

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 03.11.2023:

Existieren mittlerweile Erfahrungen mit dem deutschsprachigen DAB an der KMU, Triagon oder sogar dem Business-Science-Institute?

An alle Vollzeit-Studenten, diese Frage richtet sich an Leistungsträger die seit mehr wie 5-10 Jahren Verantwortung in der Wirtschaft tragen, also an Menschen aus dem echten Leben. An jede Personen die tatsächlich den Aufwand einer berufsbegleitenden Weiterbildung tragen können. Antworten nach Anerkennung solcher Weiterbildungen von z.B. Personalabteilungen, die aufgrund von Praktika oder bloßem "Hören-Sagen" beruhen, sind irrelevant.

Danke und Gruß

BSI nicht anerkannt, Triagon zu wenig ECTS (nur 120) für Titelführung, KMU ja, weil nur Vermittler. Uni ist ja in der UK und somit anerkannt.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 03.11.2023:

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 04.11.2023:

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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Nein, gibts nicht. Es gibt quasi keinen Einzigen als Doktor-Gleichwertig anerkannten DBA in ganz Kontinentaleuropa. Auch der von der Triagon nicht und die haben quasi alle Zertifikate auf das Ding geklatscht, die man klatschen kann, aber er hat halt nur 120 ECTS. Es bleibt nur UK und da ist Master pflicht. PhD in Osteuropa „an den richtigen Unis“ geht in 2 Jahren locker. Da hat man seine 180 ECTS und ein ordentliches Promotionsverfahren.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 16.05.2023:

Ist der DBA genauso viel wert wie ein normaler PhD in BWL? Im Gegensatz zu anderen Wissenschaften ist der Erkenntnisgewinn in dieser Disziplin ja sowieso eher gering. Da kann man doch gleich nen DBA machen und mit anderen berufserfahrenen Promovierenden connecten, oder?

Kann ich als externer Doktorand bestätigen in BWL. Habe auch schon knapp 13 Jahre BWL-Berufserfahrung und muss sagen, betriebswirtschaftlich gesehen bringt der Dr. nichts. Habe selbst BWL bist Master studiert und laufend den Kontrast der Theorie im Studium zur Praxis miterleben dürfen. Der Master bringt da noch inhaltlich/Know-How mäßig was, aber sicherlich nicht der Dr. Ausser den Titel. Null, gar nix.
Die ganzen LVs im Doktorrat drehen sich um sozialwissenschaftliche Methodiken, Theorien, Statistik usw.
Selbst wenn man in einem "echten" BWL-Gebiet wie Marketing, Accounting, Investition, Unternehmensführung promovieren will, bist vielleicht auf einem kleinen Teilgebiet noch mehr Spezialist, aber das war es schon. Für die Praxis irrelevant.

Meine Motivation ist einfach, es zu Ende zu bringen, da ich vor Jahren damit begann, aber berufsbedingt abbrechen musste kurz vor dem Ende.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 05.11.2023:

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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Nein, gibts nicht. Es gibt quasi keinen Einzigen als Doktor-Gleichwertig anerkannten DBA in ganz Kontinentaleuropa. Auch der von der Triagon nicht und die haben quasi alle Zertifikate auf das Ding geklatscht, die man klatschen kann, aber er hat halt nur 120 ECTS. Es bleibt nur UK und da ist Master pflicht. PhD in Osteuropa „an den richtigen Unis“ geht in 2 Jahren locker. Da hat man seine 180 ECTS und ein ordentliches Promotionsverfahren.

So ein Blödsinn. Der Triagon DBA ist EQR Stufe 8 und selbstverständlich und ohne Auflagen als Dr. in BRD/Europa führbar.
Und auch dass es auf Kontinentaleuropa keine DBA gibt ist unwissender Blödsinn, in Lyon, Luxenbourg und einige andere Unis bieten entsprechende Programme.

Wenn man keine Ahung hat besser den Mund halten.

Aber ja, nur mit Bachelor wird das nichts.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Kein Grund unfreundlich zu werden. Voraussetzung für die Führbarkeit ist aber, dass der DBA von einer anerkannten Hochschule kommt. Und genau das ist Knackpunkt bei Triagon. In Anabin ist Triagon nicht gelistet, daher ist die Führbarkeit als Dr. zumindest zweifelhaft. Dazu muss man wissen, das Triagon sich offenbar seit Jahren erfolglos um Aufnahme in Anabin bemüht (zumindest wenn man dem Forum hier traut). Wenn Triagon gleichwertig ist, warum klappt dann die Anabin-Aufnahme nicht? Bei vielen Hochschulen ist das nur eine Formalie.

WiWi Gast schrieb am 19.11.2023:

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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Nein, gibts nicht. Es gibt quasi keinen Einzigen als Doktor-Gleichwertig anerkannten DBA in ganz Kontinentaleuropa. Auch der von der Triagon nicht und die haben quasi alle Zertifikate auf das Ding geklatscht, die man klatschen kann, aber er hat halt nur 120 ECTS. Es bleibt nur UK und da ist Master pflicht. PhD in Osteuropa „an den richtigen Unis“ geht in 2 Jahren locker. Da hat man seine 180 ECTS und ein ordentliches Promotionsverfahren.

So ein Blödsinn. Der Triagon DBA ist EQR Stufe 8 und selbstverständlich und ohne Auflagen als Dr. in BRD/Europa führbar.
Und auch dass es auf Kontinentaleuropa keine DBA gibt ist unwissender Blödsinn, in Lyon, Luxenbourg und einige andere Unis bieten entsprechende Programme.

Wenn man keine Ahung hat besser den Mund halten.

Aber ja, nur mit Bachelor wird das nichts.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Laut triagon ist der dr titel führbar. Wieso sollte triagon lügen?Spätestens wenn die ersten Absolventen die Lüge herausfinden

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

WiWi Gast schrieb am 19.11.2023:

Weiß einer ob man einen DBA mit einem Bachelor machen kann ? Oder gibt es so eine Art Master DBA Track mit abschließenden Doc ?

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Nein, gibts nicht. Es gibt quasi keinen Einzigen als Doktor-Gleichwertig anerkannten DBA in ganz Kontinentaleuropa. Auch der von der Triagon nicht und die haben quasi alle Zertifikate auf das Ding geklatscht, die man klatschen kann, aber er hat halt nur 120 ECTS. Es bleibt nur UK und da ist Master pflicht. PhD in Osteuropa „an den richtigen Unis“ geht in 2 Jahren locker. Da hat man seine 180 ECTS und ein ordentliches Promotionsverfahren.

So ein Blödsinn. Der Triagon DBA ist EQR Stufe 8 und selbstverständlich und ohne Auflagen als Dr. in BRD/Europa führbar.

Nein. Die Triagon wäre doch die erste, die auf ihrer Webseite schreiben würde, dass man den DBA als Dr. führen kann, wenn dem so wäre. Tut sie das? Nein, tut sie nicht. Ein vollständiges Doktorat hat 180 ECTS. Das hat JEDES Doktorat in Kontinentaleuropa. Schau dir doch mal an was das KMK schreibt. Das KMK akzeptiert nur DBAs aus England. Alle anderen Titel müssen eine Gleichwertigkeit zum deutschen/europäischen Doktorat haben. Fehlt diese, keine Anerkennung. 120 ECTS sind nun mal keine 180 ECTS. Es fehlt die Gleichwertigkeit.

Und auch dass es auf Kontinentaleuropa keine DBA gibt ist unwissender Blödsinn, in Lyon, Luxenbourg und einige andere Unis bieten entsprechende Programme.

Ich kenne alle Programme. Das Programm in Lyon, du meinst wohl das an der Lyon III, ist ein französischer Eigentitel und kein Doktorat. Den DBA gibt es im französischen Universitätssystem nicht. Darum geht's aber. In Frankreich, Italien und in Spanien verleiht (anders als in Deutschland) NICHT NUR die Hochschule den Titel, sondern das jeweilige Bildungsministerium (warum ist das eigentlich so schwer zu verstehen??). Ohne Verleihung durch das Bildungsministerium ist es - wie schon gesagt - ein hochschuleigenes Zertifikat und damit nichts wert. Deshalb sind die ganzen französischen, italienischen und spanischen DBAs auch nicht anerkannt, weil das jeweilige Bildungsministerium kann nicht etwas vergeben, was es im französischen Bildungssystem nicht gibt. Das ist genau das gleiche wie mit dem DBA von der Humanum aus Polen. Da hat das polnische Ministerium ebenfalls die Anerkennung als Doktorat versagt, weil es den DBA in den polnischen Satzungen als Titel nicht gibt. Abgesehen davon hat der DBA nur 90 ECTS. Diese sog. Eigentitel (im spanischen "Titulo propio") werden von der KMK/Anabin als postgraduale Weiterbildungen eingestuft, aber eben keine offiziellen Titel, weil diese JA SELBST IM JEWEILIGEN LAND keine offiziellen Titel sind.

Anmerkung: Die einzigen, die das in Kontinentaleuropa richtig machen, sind die Belgier an der KU Leuven/ Uni Ghent. Die nennen das Ding aus marketing-technischen Gründen DBA (weil die damit Manager ansprechen möchten), der verliehene Titel ist aber ein lupenreiner PhD bzw. ein echtes, belgisches Doktorat in Wirtschaftswissenschaften.

Wenn man keine Ahung hat besser den Mund halten.

Seh ich auch so.

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WiWi Gast

Re: Doctor of Business Administration (DBA

Natürlich schreibt triagon dass man den titel führen darf. Einfach mal 2 min die webseite anschauen.

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WiWi Gast

Doctor of Business Administration (DBA)

WiWi Gast schrieb am 05.04.2020:

Hallo Zusammen,

ich habe 2018 meinen PhD-Abschluss an der UCN (an der Außenstelle in Österreich, Danuvius in Linz) im Fernstudium absolviert. Mit diesem Titel (PhD/Dr.) wollte ich mich in Deutschland (da ich in Deutschland lebe) als Professor an einer Hochschule beworben. Als es dann zur Prüfung an das Ministerium in Nordrhein-Westfalen (NRW) ging, begann ein schrecklicher Rechtsstreit, da das Ministerium mir verboten hat, sowohl den Dr. als auch PhD-Titel in der BRD zu führen. Ich habe natürlich dagegen geklagt, aber leider in allen Instanzen letztendlich verloren (Finaler Beschluss vom OVG in Düsseldorf). Meine Anwältin und ich konnte keine rechtmäßige Absolvierung des Fernstudiums sowie den verleihen Titel (gemäß Urkunde der UCN aus Nicaragua) belegen. Die Prüfungsordnung der UCN ist absolut schwammig und das Fernstudium des Doktorats wird auch nicht in Deutschland anerkannt. Die UCN hat (wie auch hier schon aufgeführt einen H+ Eintrag, allerdings mit einem negativen Eintrag der KMK/ZAK). Das Ministerium ist kein Schritt von dieser Empfehlung abgewichen.
Also, bitte lasst besser die Finger von einem PhD/Dr. Abschluss der UCN insbesondere in Deutschland weg; in Österreich kann der Titel wohl bedenkenlos geführt werden.

Hallo,
habe meinen Abschluss auch über die DANUVIUS in Kooperation mit der UCN in 2020 gemacht. Analoges Thema seitens des Central Office for Foreign Education (ZAB) des Kultusministeriums.
Lt. Aussage ZAB gab es im Zeitraum 2016 - 2020 wurde ein Postgraduiertenprogramm „Doctorado en Administración de Empresas“ an der Mutteruniversität "Universidad Central de Nicaragua" (UCN) in Managua nicht angeboten. Somit ist eine Gewährleistung der Qualität des Programms seitens der UCN nicht möglich!!!
Das nicaraguanische Hochschulautonomiegesetz („Ley de autonomía de las instituciones de educación superior - Ley No. 89 de 5 de abril de 1990“) ermöglicht den dortigen Hochschulen die Verleihung von Titeln aller Art, nimmt jedoch keine Normierung der dafür zu erbringenden Voraussetzungen vor.
Die von der UCN im Rahmen der „Programas Internacionales“ verliehenen Abschlüsse genügen nicht den hiesigen Anforderungen und akademischen Standards einer hochschulischen Einrichtung.

Die auf diesem Wege des Fernstudiums erworbenen Abschlüsse können hier nicht zur Anerkennung empfohlen werden

das wars :-(

Die DANUVIS.at gibt es nicht mehr. Auch keinen Antworten auf meine gestellten Fragen.

antworten
WiWi Gast

Doctor of Business Administration (DBA)

WiWi Gast schrieb am 09.01.2024:

Hallo Zusammen,

ich habe 2018 meinen PhD-Abschluss an der UCN (an der Außenstelle in Österreich, Danuvius in Linz) im Fernstudium absolviert. Mit diesem Titel (PhD/Dr.) wollte ich mich in Deutschland (da ich in Deutschland lebe) als Professor an einer Hochschule beworben. Als es dann zur Prüfung an das Ministerium in Nordrhein-Westfalen (NRW) ging, begann ein schrecklicher Rechtsstreit, da das Ministerium mir verboten hat, sowohl den Dr. als auch PhD-Titel in der BRD zu führen. Ich habe natürlich dagegen geklagt, aber leider in allen Instanzen letztendlich verloren (Finaler Beschluss vom OVG in Düsseldorf). Meine Anwältin und ich konnte keine rechtmäßige Absolvierung des Fernstudiums sowie den verleihen Titel (gemäß Urkunde der UCN aus Nicaragua) belegen. Die Prüfungsordnung der UCN ist absolut schwammig und das Fernstudium des Doktorats wird auch nicht in Deutschland anerkannt. Die UCN hat (wie auch hier schon aufgeführt einen H+ Eintrag, allerdings mit einem negativen Eintrag der KMK/ZAK). Das Ministerium ist kein Schritt von dieser Empfehlung abgewichen.
Also, bitte lasst besser die Finger von einem PhD/Dr. Abschluss der UCN insbesondere in Deutschland weg; in Österreich kann der Titel wohl bedenkenlos geführt werden.

Hallo,
habe meinen Abschluss auch über die DANUVIUS in Kooperation mit der UCN in 2020 gemacht. Analoges Thema seitens des Central Office for Foreign Education (ZAB) des Kultusministeriums.
Lt. Aussage ZAB gab es im Zeitraum 2016 - 2020 wurde ein Postgraduiertenprogramm „Doctorado en Administración de Empresas“ an der Mutteruniversität "Universidad Central de Nicaragua" (UCN) in Managua nicht angeboten. Somit ist eine Gewährleistung der Qualität des Programms seitens der UCN nicht möglich!!!
Das nicaraguanische Hochschulautonomiegesetz („Ley de autonomía de las instituciones de educación superior - Ley No. 89 de 5 de abril de 1990“) ermöglicht den dortigen Hochschulen die Verleihung von Titeln aller Art, nimmt jedoch keine Normierung der dafür zu erbringenden Voraussetzungen vor.
Die von der UCN im Rahmen der „Programas Internacionales“ verliehenen Abschlüsse genügen nicht den hiesigen Anforderungen und akademischen Standards einer hochschulischen Einrichtung.

Die auf diesem Wege des Fernstudiums erworbenen Abschlüsse können hier nicht zur Anerkennung empfohlen werden

das wars :-(

Die DANUVIS.at gibt es nicht mehr. Auch keinen Antworten auf meine gestellten Fragen.

Warum macht man den auch nicht an einer deutschen Universität? Achja, weil das Niveau ein komplett anderes ist als die Titelmühlen. :D

antworten
WiWi Gast

Doctor of Business Administration (DBA)

Hallo zusammen,

wer im Berufsleben steht und nebenbei weiter studieren/ promovieren möchte, steht vor einer Flut an Weiterbildungseinrichtungen. Da ich einen großen Teil meiner Weiterbildungen nebenberuflich absolviert habe, möchte ich aus persönlichen Gründen und als Abschluss meiner eigenen Weiterbildung promovieren.

Es ist äußerst schwierig, als Praktiker ohne direkten universitären Bezug überhaupt einen Doktorvater zu finden, der externe Promovenden betreut - sehr schwierig. Selbst die Professoren, welche ich im letzten Master-Studium hatte, kommen hierfür nicht in Frage.

Also fragt man sich nach Alternativen und es gibt so einige...

Für mich persönlich kommt letztlich nur eine "Business School" in Frage. Jeder darf sich gerne unter dem Begriff "Business School" seine eigenen Vorstellungen machen; letztlich sind es vermutlich ohnehin alles nur Decknamen für "mit Universitäten kooperierende Unternehmen", die letztlich überwiegend organisieren und vermitteln. Ob jetzt vom Status her eine "FH-Business School" oder "Uni-Business-School" sei mal dahingestellt, wobei in Deutschland das Angebot dt. FH´s in Kooperation mit ausländischen Unis (oftmals aus dem anglo-sächs. Raum) stark zunimmt.

Der Wert des Abschlusses:

Mein Fokus liegt klar auf Karriere in der freien Wirtschaft mit Bezug zu Praxisthemen und NICHT auf wissenschaftlicher Karriere. Wissenschaftliche Arbeit ist wichtig, aber ich möchte in diesem Kontext nicht über das nötige Maß hinaus tätig werden. Ein Doktortitel bringt mir einerseits eine gewisse berufliche Sicherheit und ggf. einen beruflichen Aufstieg, aber letztlich möchte ich diese Weiterbildung als Abschluss meines persönlichen Weiterbildungswegs beschreiten (s.o.).

Die Kosten:

Sie sind für mich sehr wichtig, denn wer arbeitet und im Geschäft wie auch Privat viel Verantwortung (auch monetär) trägt, achtet genau auf die Kosten.

Wissenschaftliches Ansehen sowie die vermeintliche Wertigkeit des AbschlussORTES sind das Eine, praktikable und bezahlbare Umsetzung das Andere. Man kann gut und gerne 50.000 € ausgeben, um einen entsprechenden Titel zu erlangen...

Mittlerweile bin ich über sehr viele Gespräche und Informationsunterlagen vieler Anbieter aus Deutschland und dem nahe liegenden europäischen Ausland gut informiert, meine abschließende Frage hier ins Forum:

Wer hat Erfahrungswerte mit dem DBA / PHD Programm des SHW - Studienzentrums Hohe Warte aus Wien/ Österreich in Kooperation mit der Hochschule in Malta?

Bitte keine Infos bzgl. der vorherigen Kooperation mit osteuropäischen Hochschulen. Die Triagon Academy aus München kooperiert ebenfalls mit der Hochschule Malta. Beide DBA-Programme (Triagon und SHW) können zudem in deutscher Sprache absolviert werden und sind durch die Malta Further and Higher Education Authority (MFHEA) zugelassen und akkreditiert; zudem EQF Level 8 und Bologna Stufe 3!

Wer kann mir hierzu etwas aus dem "Nähkästchen" erzählen, wer hat dort eine Studium absolviert? Ich bin für jeden konstruktiven Tipp sehr dankbar.

VG Jochen

P. S.: An alle, die sich nunmehr bemüht sehen, jedes Mal auf´s Neue & im Allgemeinen ein DBA-Studium als Schmalspurpromotion zu bezeichnen, da man ja nur auf einfachstem und billigstem Weg den Dr. vor dem Namen führen will, damit das Ego größer ist und/ oder diese Einrichtungen als "Titelmühlen" benennt und/oder dies nichts mit wissenschaftlicher Arbeit im Sinne von Erkenntnisgewinnen und wissenschaftlichen Beiträgen zu tun hat und / oder der Meinung sind, dies würde alle ordnungsgemäß erworbenen Doktor-Grade aus Deutschland ins Lächerliche ziehen, können sich gerne die Zeit hierfür sparen, denn all diese Thematiken sind bekannt, wurden ausführlich kommentiert und sind in der Sache bzw. auf Basis meines ausführlich beschriebenen Anliegens nicht zielführend - vielen Dank vorab für Euer Verständnis.

antworten
WiWi Gast

Doctor of Business Administration (DBA)

Kurze Erweiterung zum letzten Post vom 26.01.2024:

Wer hat zudem Erfahrungswerte mit dem DBA Programm der Kalaidos Fachholschule Schweiz (aus Zürich) in Kooperation mit der Middlesex University London?

VG Jochen

antworten
WiWi Gast

Doctor of Business Administration (DBA)

Leider keine Erfahrung.

Welche seriösen definitiv anerkannten DBA Studiengänge gibt es denn im Moment? (US oder UK Abschluss + 180 ECTS) Habe nur folgende gefunden:

  • KMU/Middlesex
  • SIBE/ Heriot-Watt
  • Munich Business School/SHU
  • FHDW Hannover/Heriot-Watt

Kennt ihr noch andere?

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31 Kommentare

DBA doch kein Dr.?

WiWi Gast

"Kein Wunder dass Ärzte mittlerweile nicht mal mehr die Grundrechenarten beherrschen (siehe aktuelle Feinstaubdebatte)." Haha, ...

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