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Stinnes Logistics Award - Dissertation über »Bullwhip«-Effekt

Für ihre betriebswirtschaftliche Analyse des Bullwhip-Effektes hat Dr. Susanne Keller den Stinnes Logistics Award 2004 erhalten.

Stinnes-Logistics-Award Dissertation Bullwhip-Effekt
Stinnes Logistics Award - Dissertation über »Bullwhip«-Effekt
Essen, 01.12.2004 (idw) - Für ihre Dissertation mit dem Titel »Die Reduzierung des Bullwhip-Effektes - eine quantitative Analyse aus betriebswirtschaftlicher Perspektive« hat Dr. Susanne Keller, wissenschaftliche Mitarbeiterin im Fachbereich Wirtschaftswissenschaften der Universität Duisburg-Essen, den Stinnes Logistics Award 2004 erhalten. Die Auszeichnung ist mit einer Prämie von 10.000 Euro einer der höchstdotierten Preise der deutschen Wirtschaft für herausragende wissenschaftliche Leistungen in den Wirtschaftswissenschaften. Keller setzte sich mit ihrer Arbeit gegen eine Konkurrenz von 14 weiteren Bewerbungen - darunter mehrere Habilitationsschriften - durch. Die Preisverleihung fand anlässlich des Stinnes Global Forums in Berlin statt.

Keller hatte sich mit dem »Aufschaukeln« zufälliger Nachfrageschwankungen befasst, die auf der Kundenseite zunächst zufällig und geringfügig auftreten, sich dann jedoch entlang der Stufen einer »Supply Chain« - vom Einzelhändler über Großhändler und Produzenten bis hin zu einer mitunter großen Zahl von Lieferanten und deren Sublieferanten - oftmals drastisch verstärken und dadurch zum so genannten »Bullwhip«-Effekt führen: Die Schwankungen werden wie bei einem »Peitschenschlag« umso größer, je weiter eine Stufe der Supply Chain von der schwankungsverursachenden Kundennachfrage entfernt ist. Die Beherrschung dieses »Bullwhip«-Effekts stellt das Supply Chain Management vor große Herausforderungen, da er weder theoretisch vollständig erforscht ist, noch in der Praxis zufriedenstellend bekämpft werden kann.

Keller hat ihre Dissertation als wissenschaftliche Mitarbeiterin von Professor Dr. Stephan Zelewski am Institut für Produktion und Industrielles Informationsmanagement des Fachbereichs Wirtschaftswissenschaften verfasst und wurde im Mai 2004 mit der Bestnote »summa cum laude« promoviert. Für die inhaltliche Betreuung der Dissertation durch Professor Zelewski erhielt das Essener Institut im Rahmen des Stinnes Logistics Award 2004 zusätzlich eine Prämie von 5.000 Euro.

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3 Kommentare

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