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Praktika steuerlich geltend machen bzg. Lohnsteuer?

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WiWi Gast

Praktika steuerlich geltend machen bzg. Lohnsteuer?

Hallo!

Ich habe 4 Monate als Werkstudent gearbeitet und 5 Monate als Praktikant (freiwillig) jetzt haben mir schon mehrere Leute gesagt, ich soll doch mal eine Steuererklärung machen, um mir die bis zu einem bestimmten Maß die Lohnsteuer zurückzuholen.

Leider habe ich davon überhaupt keine Ahnung und wollte euch mal fragen, ob es Sinn macht eine Steuererklärung zu machen und wie dies vonstatten gehen soll?

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know-it-all

Praktika steuerlich geltend machen bzg. Lohnsteuer?

Ob es sich lohnt, kannst du wohl nur selbst am Besten beantworten. Du hast doch bestimmt eine Lohnsteuerbescheinigung vom Arbeitgeber bekommen. Darin steht nochmal als Summe die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohnsteuer. Die Höhe der Steuerrückzahlung kann logischerweise nicht höher sein, als dieser Wert.
Meist lohnt sich die Steuererklärung eher, wenn der Arbeitslohn ungleichmäßig über das Jahr verteilt ist. Denn die Berechnungslogik für den Steuerabzug durch den AG unterstellt ein gleichbleibendes Einkommen über die vollen 12 Monate. Sobald das ungleich verteilt ist - bspw. auf nur 5 Monate verteilt - wird in der Regel mehr abgezogen, als du eigentlich zahlen müsstest. In dem Fall lohnt sich entsprechend eine Steuererklärung.
Auch lohnen tut es sich, wenn du Werbungskosten in relevantem Umfang (>1000 EUR Jahressumme) vorweisen kannst. Das ist aber ein Kapitel für sich...

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WiWi Gast

Praktika steuerlich geltend machen bzg. Lohnsteuer?

know-it-all schrieb am 20.03.2019:

Ob es sich lohnt, kannst du wohl nur selbst am Besten beantworten. Du hast doch bestimmt eine Lohnsteuerbescheinigung vom Arbeitgeber bekommen. Darin steht nochmal als Summe die vom Arbeitslohn einbehaltene Lohnsteuer. Die Höhe der Steuerrückzahlung kann logischerweise nicht höher sein, als dieser Wert.
Meist lohnt sich die Steuererklärung eher, wenn der Arbeitslohn ungleichmäßig über das Jahr verteilt ist. Denn die Berechnungslogik für den Steuerabzug durch den AG unterstellt ein gleichbleibendes Einkommen über die vollen 12 Monate. Sobald das ungleich verteilt ist - bspw. auf nur 5 Monate verteilt - wird in der Regel mehr abgezogen, als du eigentlich zahlen müsstest. In dem Fall lohnt sich entsprechend eine Steuererklärung.
Auch lohnen tut es sich, wenn du Werbungskosten in relevantem Umfang (>1000 EUR Jahressumme) vorweisen kannst. Das ist aber ein Kapitel für sich...

Ja ich habe alle Unterlagen bzw. die jeweils ausgestellten elektronischen Steuerbescheide. Ich denke damit werde ich wohl mal zum Steuerhilfeverein gehen.

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