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Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Hallo,

ich hätte eine Frage an diejenigen, die sich mit dem Studium von Wirtschaftswissenschaftlichen Fächern auskennen. Ich überlege zunächst Wirtschaftsrecht zu studieren um in dem rechtlichen Bereich der Wirtschaft fit zu werden, und dann im Anschluss an der Privatuni WHU den Studiengang BWL. Das bedeuted also 2× Studium auf Bachelor und dann noch einen Master, auch an der WHU. Meint Ihr, unabhängig von der längeren Studiumszeit und dem Lernaufwand, dass mich das sehr gut für den Arbeitsmarkt qualifiziert, aber auch allgemein für die Aufgaben im Management qualifiziert.

Der Gedanke dazu war, dass wenn bereits ein Bwl Studium in Frage kommt, dass man von der Masse heraussticht in dem man in beiden Studiengängen Top abschließt und somit aus der Masse heraussticht, die Bwl studieren. Zudem muss gesagt werden, dass ich eine Frau bin, was ja allgemein in dem Wirtschaftssektor von Nachteil sein kann.

Mfg

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

wieso nicht Wirtschaftsrecht und dann BWL Master (MiM, MBA)?
der zweite BWL Bachelor bringt keinen Mehrwert

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Erstmal solltest du dir klar werden, was genau dein Ziel ist. Willst du lieber in's Management, in eine Rechtsabteilung oder einfach das Management in Rechtsthemen beraten? Zwei Bachelor zu machen, nur um aus der Masse herauszustehen macht nicht so viel Sinn. Ein "geradliniges" Profil, indem klar ersichtlich ist in welche Richtung es gehen soll ist empfehlenswerter. Stichwort hier sind natürlich Praktika. Ich würde dir daher eher einen Bachelor und einen Master empfehlen. Zur Not, kannst du dich immer noch mit einem zweiten Master spezialisieren. Vielleicht willst du nach dem Bachelor bei entsprechendem FT-Offer auch direkt einsteigen. Die WHU ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, vor allem im Bachelor (trotz so mancher Meinungen hier), allerdings würde ich nach dem Bachelor an der WHU für den Master an eine andere Uni gehen. Des Weiteren ist es im Wirtschaftssektor kein Nachteil (mehr) eine Frau zu sein, gibt unheimlich viele Events die nur an Frauen gerichtet sind, insbesondere von den Top-Playern (UB, IB, FAANG, DAX). Frauen mit guten Profilen werden teilweise händeringend gesucht und manchmal auch bevorzugt, selbst wenn Männer ein besseres Profil haben.

antworten
tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 10.09.2019:

Erstmal solltest du dir klar werden, was genau dein Ziel ist. Willst du lieber in's Management, in eine Rechtsabteilung oder einfach das Management in Rechtsthemen beraten? Zwei Bachelor zu machen, nur um aus der Masse herauszustehen macht nicht so viel Sinn. Ein "geradliniges" Profil, indem klar ersichtlich ist in welche Richtung es gehen soll ist empfehlenswerter. Stichwort hier sind natürlich Praktika. Ich würde dir daher eher einen Bachelor und einen Master empfehlen. Zur Not, kannst du dich immer noch mit einem zweiten Master spezialisieren. Vielleicht willst du nach dem Bachelor bei entsprechendem FT-Offer auch direkt einsteigen. Die WHU ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, vor allem im Bachelor (trotz so mancher Meinungen hier), allerdings würde ich nach dem Bachelor an der WHU für den Master an eine andere Uni gehen. Des Weiteren ist es im Wirtschaftssektor kein Nachteil (mehr) eine Frau zu sein, gibt unheimlich viele Events die nur an Frauen gerichtet sind, insbesondere von den Top-Playern (UB, IB, FAANG, DAX). Frauen mit guten Profilen werden teilweise händeringend gesucht und manchmal auch bevorzugt, selbst wenn Männer ein besseres Profil haben.

Danke für die sehr ausführliche Antwort. Mein Ziel ist es nicht in der Rechtabteilung zu arbeiten, sondern selbst im Management tätig zu sein. Das Wirtschaftsrechtstudium als Bonus im Lebenslauf scheint wie du beschreibst nicht zum "geradlinigem" Profil zu passen, aber eine kompetente Führungskraft muss auch im Bereich Recht ordentliche Kenntnisse haben oder reichen die Module zu Wirtschaftsrecht im Bachelorstudium an der WHU hierzu? Welcher Master wäre erstrebenswert für's Management und warum schlägst du vor es lieber an einer anderen Hochschule zu machen?

Um meinen Gedankengang zum Wirschaftsrechtsdtudium zu verstehen, sei noch gesagt, dass mein Numerus Clausus bei 2.5 liegt, weshalb die Chance an der WHU nicht gering ist, aber sicherlich durch mein Profil im Bereich soziale Arbeit, Sportliches etwas "aufpoliert" werden muss. Wenn ich jedoch Wirtschaftsrecht in den drei Jahren studiere, hätte ich eine deutlich besser Bachelornote und der Platz an der Whu wäre sicher. Bwl möchte ich nicht an irgendeiner Uni studieren, nur der letzte Gedanke damit du mich verstehst.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Bei der WHU gehts nach der Abi Note. Dein Bachelor wäre egal.

Aber, was lässt dich glauben, dass du einen deutlich besseren Bachelor - als dein Abitur - schaffst?

tam1 schrieb am 11.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 10.09.2019:

Erstmal solltest du dir klar werden, was genau dein Ziel ist. Willst du lieber in's Management, in eine Rechtsabteilung oder einfach das Management in Rechtsthemen beraten? Zwei Bachelor zu machen, nur um aus der Masse herauszustehen macht nicht so viel Sinn. Ein "geradliniges" Profil, indem klar ersichtlich ist in welche Richtung es gehen soll ist empfehlenswerter. Stichwort hier sind natürlich Praktika. Ich würde dir daher eher einen Bachelor und einen Master empfehlen. Zur Not, kannst du dich immer noch mit einem zweiten Master spezialisieren. Vielleicht willst du nach dem Bachelor bei entsprechendem FT-Offer auch direkt einsteigen. Die WHU ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, vor allem im Bachelor (trotz so mancher Meinungen hier), allerdings würde ich nach dem Bachelor an der WHU für den Master an eine andere Uni gehen. Des Weiteren ist es im Wirtschaftssektor kein Nachteil (mehr) eine Frau zu sein, gibt unheimlich viele Events die nur an Frauen gerichtet sind, insbesondere von den Top-Playern (UB, IB, FAANG, DAX). Frauen mit guten Profilen werden teilweise händeringend gesucht und manchmal auch bevorzugt, selbst wenn Männer ein besseres Profil haben.

Danke für die sehr ausführliche Antwort. Mein Ziel ist es nicht in der Rechtabteilung zu arbeiten, sondern selbst im Management tätig zu sein. Das Wirtschaftsrechtstudium als Bonus im Lebenslauf scheint wie du beschreibst nicht zum "geradlinigem" Profil zu passen, aber eine kompetente Führungskraft muss auch im Bereich Recht ordentliche Kenntnisse haben oder reichen die Module zu Wirtschaftsrecht im Bachelorstudium an der WHU hierzu? Welcher Master wäre erstrebenswert für's Management und warum schlägst du vor es lieber an einer anderen Hochschule zu machen?

Um meinen Gedankengang zum Wirschaftsrechtsdtudium zu verstehen, sei noch gesagt, dass mein Numerus Clausus bei 2.5 liegt, weshalb die Chance an der WHU nicht gering ist, aber sicherlich durch mein Profil im Bereich soziale Arbeit, Sportliches etwas "aufpoliert" werden muss. Wenn ich jedoch Wirtschaftsrecht in den drei Jahren studiere, hätte ich eine deutlich besser Bachelornote und der Platz an der Whu wäre sicher. Bwl möchte ich nicht an irgendeiner Uni studieren, nur der letzte Gedanke damit du mich verstehst.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Studiere direkte BWL und mache einen LL.B. an der FernUni parallel. Dann hast du die Rechtskomponente, stichst aus der Masse heraus und zeigst, dass du leistungsfähig bist.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Studiere direkte BWL und mache einen LL.B. an der FernUni parallel. Dann hast du die Rechtskomponente, stichst aus der Masse heraus und zeigst, dass du leistungsfähig bist.

Glaubst du das ist neben einem Masterstudium (Maastricht) machbar? Kennst du noch andere BWLer Fortbildungen in Richtung Recht?

LG

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Die Relevanz des Inhalts des Studiums in der Praxis wird (von Studenten) meist überschätzt. Sehr gute Noten + gute Uni reichen als Türöffner für fast alle Bereiche. Weitaus wichtiger sind dann genügend Praktika bei den Adressen, die dich in die gewünschte Richtung bringen.

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Studiere direkte BWL und mache einen LL.B. an der FernUni parallel. Dann hast du die Rechtskomponente, stichst aus der Masse heraus und zeigst, dass du leistungsfähig bist.

Danke für den sehr interessanten Vorschlag. Auch dann Bwl an der WHU im Bachelor und gleichzeitig während des Bachelorstudiums an der Fernuni den LL.B.?

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Weil beim Abitur sowohl die Q1/2, als auch die Abiprüfungen von Relevanz sind und da ich leider in der Q1 vorallem nicht wirklich mein bestes gegeben habe, kommt dann trotz guter Abiprüfungen diese Durschnittsnote zustande.

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Bei der WHU gehts nach der Abi Note. Dein Bachelor wäre egal.

Aber, was lässt dich glauben, dass du einen deutlich besseren Bachelor - als dein Abitur - schaffst?

Weil beim Abitur sowohl die Q1/2, als auch die Abiprüfungen von Relevanz sind und da ich leider in der Q1 vorallem nicht wirklich mein bestes gegeben habe, kommt dann trotz guter Abiprüfungen diese Durschnittsnote zustande.

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

tam1 schrieb am 11.09.2019:

Erstmal solltest du dir klar werden, was genau dein Ziel ist. Willst du lieber in's Management, in eine Rechtsabteilung oder einfach das Management in Rechtsthemen beraten? Zwei Bachelor zu machen, nur um aus der Masse herauszustehen macht nicht so viel Sinn. Ein "geradliniges" Profil, indem klar ersichtlich ist in welche Richtung es gehen soll ist empfehlenswerter. Stichwort hier sind natürlich Praktika. Ich würde dir daher eher einen Bachelor und einen Master empfehlen. Zur Not, kannst du dich immer noch mit einem zweiten Master spezialisieren. Vielleicht willst du nach dem Bachelor bei entsprechendem FT-Offer auch direkt einsteigen. Die WHU ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, vor allem im Bachelor (trotz so mancher Meinungen hier), allerdings würde ich nach dem Bachelor an der WHU für den Master an eine andere Uni gehen. Des Weiteren ist es im Wirtschaftssektor kein Nachteil (mehr) eine Frau zu sein, gibt unheimlich viele Events die nur an Frauen gerichtet sind, insbesondere von den Top-Playern (UB, IB, FAANG, DAX). Frauen mit guten Profilen werden teilweise händeringend gesucht und manchmal auch bevorzugt, selbst wenn Männer ein besseres Profil haben.

Danke für die sehr ausführliche Antwort. Mein Ziel ist es nicht in der Rechtabteilung zu arbeiten, sondern selbst im Management tätig zu sein. Das Wirtschaftsrechtstudium als Bonus im Lebenslauf scheint wie du beschreibst nicht zum "geradlinigem" Profil zu passen, aber eine kompetente Führungskraft muss auch im Bereich Recht ordentliche Kenntnisse haben oder reichen die Module zu Wirtschaftsrecht im Bachelorstudium an der WHU hierzu? Welcher Master wäre erstrebenswert für's Management und warum schlägst du vor es lieber an einer anderen Hochschule zu machen?

Um meinen Gedankengang zum Wirschaftsrechtsdtudium zu verstehen, sei noch gesagt, dass mein Numerus Clausus bei 2.5 liegt, weshalb die Chance an der WHU nicht gering ist, aber sicherlich durch mein Profil im Bereich soziale Arbeit, Sportliches etwas "aufpoliert" werden muss. Wenn ich jedoch Wirtschaftsrecht in den drei Jahren studiere, hätte ich eine deutlich besser Bachelornote und der Platz an der Whu wäre sicher. Bwl möchte ich nicht an irgendeiner Uni studieren, nur der letzte Gedanke damit du mich verstehst.

Ich bin der vom ausführlichen Beitrag. Rechtskenntnisse sind natürlich immer von Vorteil, aber selbst im Management kein muss. Falls du wirklich sehr an Rechtsthemen interessiert bist, dann sollten dir die Wirtschaftsrechtvorlesungen im Bachelor erstmal als Basis reichen.

Der LL.B. könnte ganz interessant sein, würde mich aber erstmal auf ein Bachelorstudium konzentrieren. Lieber ein Studium mit <1,7 abschließen als zwei parallel mit >2,0. Der Aufwand für ein Bachelorstudium an Uni's wie der WHU würde ich nicht unterschätzen, vor allem da deine peers sehr stark sind bzw. momentan die meisten sogar stärker (viele mit NC <1,7). Hänge dich lieber in ein Bachelorstudium richtig rein und versuche Top-Praktika zu bekommen. Später kannst du auch beispielweise immernoch einen LL.M machen.

Pauschal kann ich dir keinen Master nennen der für dich am Besten wäre, kommt auf dein Curriculum im Bachelor an und daran würde ich im Master anknüpfen. Bei entsprechenden Noten wäre ein Master bei den üblichen Verdächtigen natürlich von Vorteil also LSE, LBS, Imperial, HEC, HSG, Bocconi ggf. Mannheim, SSE, CBS, ESSEC etc. Kommt natürlich drauf an wo du hinwillst, ob UB, IB, PE, Tech oder DAX30. Es gibt viele Vorteile einer anderen Uni im Master, persönliche Weiterentwicklung, andere peers, networking, andere Umgebung = andere Möglichkeiten, um mal ein paar zu nennen.

Wie mein Vorredner schon erwähnt hat, als Türöffner reichen meistens sehr guten Noten + Top-Praktika, da ist der Name der Uni eher zweitrangig. Was ich dir noch auch auf den Weg mitgeben kann, Absolventen (selbst von den "Targets") werden nicht direkt im Management eingestellt, der Weg bis nach oben ist oftmals hart, dass kann dir jeder bestätigen, egal ob UB, IB, PE, Tech oder DAX30.

Viele Wege führen nach Rom bzw. zum Ziel ;)
Soll heißen, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt.

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

tam1 schrieb am 11.09.2019:

Erstmal solltest du dir klar werden, was genau dein Ziel ist. Willst du lieber in's Management, in eine Rechtsabteilung oder einfach das Management in Rechtsthemen beraten? Zwei Bachelor zu machen, nur um aus der Masse herauszustehen macht nicht so viel Sinn. Ein "geradliniges" Profil, indem klar ersichtlich ist in welche Richtung es gehen soll ist empfehlenswerter. Stichwort hier sind natürlich Praktika. Ich würde dir daher eher einen Bachelor und einen Master empfehlen. Zur Not, kannst du dich immer noch mit einem zweiten Master spezialisieren. Vielleicht willst du nach dem Bachelor bei entsprechendem FT-Offer auch direkt einsteigen. Die WHU ist mit Sicherheit keine schlechte Adresse, vor allem im Bachelor (trotz so mancher Meinungen hier), allerdings würde ich nach dem Bachelor an der WHU für den Master an eine andere Uni gehen. Des Weiteren ist es im Wirtschaftssektor kein Nachteil (mehr) eine Frau zu sein, gibt unheimlich viele Events die nur an Frauen gerichtet sind, insbesondere von den Top-Playern (UB, IB, FAANG, DAX). Frauen mit guten Profilen werden teilweise händeringend gesucht und manchmal auch bevorzugt, selbst wenn Männer ein besseres Profil haben.

Danke für die sehr ausführliche Antwort. Mein Ziel ist es nicht in der Rechtabteilung zu arbeiten, sondern selbst im Management tätig zu sein. Das Wirtschaftsrechtstudium als Bonus im Lebenslauf scheint wie du beschreibst nicht zum "geradlinigem" Profil zu passen, aber eine kompetente Führungskraft muss auch im Bereich Recht ordentliche Kenntnisse haben oder reichen die Module zu Wirtschaftsrecht im Bachelorstudium an der WHU hierzu? Welcher Master wäre erstrebenswert für's Management und warum schlägst du vor es lieber an einer anderen Hochschule zu machen?

Um meinen Gedankengang zum Wirschaftsrechtsdtudium zu verstehen, sei noch gesagt, dass mein Numerus Clausus bei 2.5 liegt, weshalb die Chance an der WHU nicht gering ist, aber sicherlich durch mein Profil im Bereich soziale Arbeit, Sportliches etwas "aufpoliert" werden muss. Wenn ich jedoch Wirtschaftsrecht in den drei Jahren studiere, hätte ich eine deutlich besser Bachelornote und der Platz an der Whu wäre sicher. Bwl möchte ich nicht an irgendeiner Uni studieren, nur der letzte Gedanke damit du mich verstehst.

Ich bin der vom ausführlichen Beitrag. Rechtskenntnisse sind natürlich immer von Vorteil, aber selbst im Management kein muss. Falls du wirklich sehr an Rechtsthemen interessiert bist, dann sollten dir die Wirtschaftsrechtvorlesungen im Bachelor erstmal als Basis reichen.

Der LL.B. könnte ganz interessant sein, würde mich aber erstmal auf ein Bachelorstudium konzentrieren. Lieber ein Studium mit <1,7 abschließen als zwei parallel mit >2,0. Der Aufwand für ein Bachelorstudium an Uni's wie der WHU würde ich nicht unterschätzen, vor allem da deine peers sehr stark sind bzw. momentan die meisten sogar stärker (viele mit NC <1,7). Hänge dich lieber in ein Bachelorstudium richtig rein und versuche Top-Praktika zu bekommen. Später kannst du auch beispielweise immernoch einen LL.M machen.

Pauschal kann ich dir keinen Master nennen der für dich am Besten wäre, kommt auf dein Curriculum im Bachelor an und daran würde ich im Master anknüpfen. Bei entsprechenden Noten wäre ein Master bei den üblichen Verdächtigen natürlich von Vorteil also LSE, LBS, Imperial, HEC, HSG, Bocconi ggf. Mannheim, SSE, CBS, ESSEC etc. Kommt natürlich drauf an wo du hinwillst, ob UB, IB, PE, Tech oder DAX30. Es gibt viele Vorteile einer anderen Uni im Master, persönliche Weiterentwicklung, andere peers, networking, andere Umgebung = andere Möglichkeiten, um mal ein paar zu nennen.

Wie mein Vorredner schon erwähnt hat, als Türöffner reichen meistens sehr guten Noten + Top-Praktika, da ist der Name der Uni eher zweitrangig. Was ich dir noch auch auf den Weg mitgeben kann, Absolventen (selbst von den "Targets") werden nicht direkt im Management eingestellt, der Weg bis nach oben ist oftmals hart, dass kann dir jeder bestätigen, egal ob UB, IB, PE, Tech oder DAX30.

Viele Wege führen nach Rom bzw. zum Ziel ;)
Soll heißen, dass es nicht den einen richtigen Weg gibt.

Danke nochmal, dass du dich wieder meldest.
Der LL.B. wird für mich nach den Beiträgen/ Überlegen keine Wahl mehr sein. Der Vorredner führt sowohl sehr gute Noten, als auch entsrechende Uni als wichtige Kriterien an. Selbst im Falle dessen, wie du beschreibt, dass der Name der Uni eher zweitrangig wäre, lässt sich mir dann nicht erschließen, weshalb viele Richtung Mannheim/ WHU gehen. Den entsprechende Praktika sind sicherlich wegen dem Network der genannten Uni's bei passenden Noten gesichert, als im Vergleich bei irgendeiner Hochschule/Uni trotz sehr guten Noten. Ich werde mich auch darauf einstellen, dass ich nicht direkt von Anfang an im höchsten Management lande, jedoch sollten die Grundpfeiler mittels der Qualifikationen gelegt werden ;).

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

By the way: Falls du dich für Jura interessierst: Die WHU kooperiert sehr eng mit der Buccerius Law School (der besten privaten Jura Uni in DE) und bietet die Möglichkeit, dort zusätzliche Credits zu sammeln. Damit kannst du deinen Lebenslauf wohl am besten in Richtung Jura pushen.

Wenn du Angst hast dass dein Abi zu schlecht wird würde ich eher ein Jahr im Ausland, mit sozialen Projekten etc. verbringen. Bringt deinem Lebenslauf deutlich mehr als Wirtschaftsrechsstudium das du nicht weiterverfolgst

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Ich bin's nochmal, mit der Zweitrangigkeit der Uni war gemeint, dass beispielsweise bei einer Bewerbung bei MBB, der Recruiter nicht differenziert, ob du einen Master von der LSE, LBS oder HEC hast. In diesem Forum wird gerne von Target-Uni's gesprochen, manche sind "mehr" Target als andere für bestimmte Bereiche, aber von allen sogenannten Target-Uni's wirst du keine Probleme haben ein Interview zu ergattern, natürlich entsprechende Noten und ggf. Vorpraktika vorausgesetzt. Welche Uni inwiefern Target ist, ist wieder ein anderes Thema. Für BWL in Deutschland (vor allem im Bachelor) sind Mannheim und WHU top-notch. Das Netzwerk und Recruiting-Events an der Uni spielen schon eine große Rolle, aber es gibt auch immer mal wieder Leute von der FH oder DH, die in Top-Bereichen landen.

antworten
tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Ich bin's nochmal, mit der Zweitrangigkeit der Uni war gemeint, dass beispielsweise bei einer Bewerbung bei MBB, der Recruiter nicht differenziert, ob du einen Master von der LSE, LBS oder HEC hast. In diesem Forum wird gerne von Target-Uni's gesprochen, manche sind "mehr" Target als andere für bestimmte Bereiche, aber von allen sogenannten Target-Uni's wirst du keine Probleme haben ein Interview zu ergattern, natürlich entsprechende Noten und ggf. Vorpraktika vorausgesetzt. Welche Uni inwiefern Target ist, ist wieder ein anderes Thema. Für BWL in Deutschland (vor allem im Bachelor) sind Mannheim und WHU top-notch. Das Netzwerk und Recruiting-Events an der Uni spielen schon eine große Rolle, aber es gibt auch immer mal wieder Leute von der FH oder DH, die in Top-Bereichen landen.

Danke nochmal, dass du dir die Zeit nimmst. Das mit der Zweitrangigkeit der Uni's habe ich soweit jetzt verstanden. Wenn mich jedoch die WHU nicht nehmen sollte (bei Mannheim ohne Vorstudium und entspreche der Bachelornote/ oder einer Kaufmännischen Ausbildung sowieso nicht), macht es dann Sinn an eine Uni die nicht von den sogenannten Target- Uni's zu gehen und dann für den Master in Richtung Target, sprich Whu/Mannheim oder zunächst den LL.B. zu machen und mit einer sehr guten Bachelornote erneut für Bwl in Mannheim/ WHU zu bewerben. Für letzteres spricht ja das von dir bereits angesprochene weniger "geradlinige" Profil dagegen.

antworten
tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

By the way: Falls du dich für Jura interessierst: Die WHU kooperiert sehr eng mit der Buccerius Law School (der besten privaten Jura Uni in DE) und bietet die Möglichkeit, dort zusätzliche Credits zu sammeln. Damit kannst du deinen Lebenslauf wohl am besten in Richtung Jura pushen.

Wenn du Angst hast dass dein Abi zu schlecht wird würde ich eher ein Jahr im Ausland, mit sozialen Projekten etc. verbringen. Bringt deinem Lebenslauf deutlich mehr als Wirtschaftsrechsstudium das du nicht weiterverfolgst

Danke für den Tipp mit der Buccerius Law School. Glaubst du aber, dass ich ein ganzes Jahr im Bereich Soziales usw. tätig sein muss um den Lebenslauf etwas besser darzustellen oder auch etwa 5 Monate, da die Bewerbungen bereits ab Fabruar 2020 laufen?

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WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

tam1 schrieb am 12.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Ich bin's nochmal, mit der Zweitrangigkeit der Uni war gemeint, dass beispielsweise bei einer Bewerbung bei MBB, der Recruiter nicht differenziert, ob du einen Master von der LSE, LBS oder HEC hast. In diesem Forum wird gerne von Target-Uni's gesprochen, manche sind "mehr" Target als andere für bestimmte Bereiche, aber von allen sogenannten Target-Uni's wirst du keine Probleme haben ein Interview zu ergattern, natürlich entsprechende Noten und ggf. Vorpraktika vorausgesetzt. Welche Uni inwiefern Target ist, ist wieder ein anderes Thema. Für BWL in Deutschland (vor allem im Bachelor) sind Mannheim und WHU top-notch. Das Netzwerk und Recruiting-Events an der Uni spielen schon eine große Rolle, aber es gibt auch immer mal wieder Leute von der FH oder DH, die in Top-Bereichen landen.

Danke nochmal, dass du dir die Zeit nimmst. Das mit der Zweitrangigkeit der Uni's habe ich soweit jetzt verstanden. Wenn mich jedoch die WHU nicht nehmen sollte (bei Mannheim ohne Vorstudium und entspreche der Bachelornote/ oder einer Kaufmännischen Ausbildung sowieso nicht), macht es dann Sinn an eine Uni die nicht von den sogenannten Target- Uni's zu gehen und dann für den Master in Richtung Target, sprich Whu/Mannheim oder zunächst den LL.B. zu machen und mit einer sehr guten Bachelornote erneut für Bwl in Mannheim/ WHU zu bewerben. Für letzteres spricht ja das von dir bereits angesprochene weniger "geradlinige" Profil dagegen.

Me again. Es gibt viele gute staatliche Uni's mit denen du dir nichts verbaust und bei sehr guten Noten immer noch einen "Target-Master" machen kannst. Dazu zählen unter anderem LMU, TUM, Goethe, Köln, und die WWU in Deutschland. Im Ausland mit deinem NC vielleicht Maastricht, RSM und WU Wien. An deiner Stelle würde ich lieber einen BWL-Bachelor machen und danach nach einem "Target-Master" schauen. Wenn du in Deutschland arbeiten willst dann natürlich Mannheim/WHU, aber auch außerhalb Deutschlands gibt es sehr gute/teilweise auch bessere Programme. Jura und ein LL.B. sind zwar kein super guter Vergleich, aber ein paar meiner Freunde wollten schon immer Jura studieren und als sie es dann studiert haben, waren viele nicht mehr so begeistert und haben dann abgebrochen. Mit einem BWL-Bachelor bist du viel breiter aufgestellt und kannst dich trotzdem noch spezialisieren. Der Ruf der Uni ist zwar wichtig, aber das Curriculum ist meist wichtiger.

Btw Management ist ein breiter Begriff, in welche Richtung möchtest du später gehen?

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tam1

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

WiWi Gast schrieb am 12.09.2019:

tam1 schrieb am 12.09.2019:

WiWi Gast schrieb am 11.09.2019:

Ich bin's nochmal, mit der Zweitrangigkeit der Uni war gemeint, dass beispielsweise bei einer Bewerbung bei MBB, der Recruiter nicht differenziert, ob du einen Master von der LSE, LBS oder HEC hast. In diesem Forum wird gerne von Target-Uni's gesprochen, manche sind "mehr" Target als andere für bestimmte Bereiche, aber von allen sogenannten Target-Uni's wirst du keine Probleme haben ein Interview zu ergattern, natürlich entsprechende Noten und ggf. Vorpraktika vorausgesetzt. Welche Uni inwiefern Target ist, ist wieder ein anderes Thema. Für BWL in Deutschland (vor allem im Bachelor) sind Mannheim und WHU top-notch. Das Netzwerk und Recruiting-Events an der Uni spielen schon eine große Rolle, aber es gibt auch immer mal wieder Leute von der FH oder DH, die in Top-Bereichen landen.

Danke nochmal, dass du dir die Zeit nimmst. Das mit der Zweitrangigkeit der Uni's habe ich soweit jetzt verstanden. Wenn mich jedoch die WHU nicht nehmen sollte (bei Mannheim ohne Vorstudium und entspreche der Bachelornote/ oder einer Kaufmännischen Ausbildung sowieso nicht), macht es dann Sinn an eine Uni die nicht von den sogenannten Target- Uni's zu gehen und dann für den Master in Richtung Target, sprich Whu/Mannheim oder zunächst den LL.B. zu machen und mit einer sehr guten Bachelornote erneut für Bwl in Mannheim/ WHU zu bewerben. Für letzteres spricht ja das von dir bereits angesprochene weniger "geradlinige" Profil dagegen.

Me again. Es gibt viele gute staatliche Uni's mit denen du dir nichts verbaust und bei sehr guten Noten immer noch einen "Target-Master" machen kannst. Dazu zählen unter anderem LMU, TUM, Goethe, Köln, und die WWU in Deutschland. Im Ausland mit deinem NC vielleicht Maastricht, RSM und WU Wien. An deiner Stelle würde ich lieber einen BWL-Bachelor machen und danach nach einem "Target-Master" schauen. Wenn du in Deutschland arbeiten willst dann natürlich Mannheim/WHU, aber auch außerhalb Deutschlands gibt es sehr gute/teilweise auch bessere Programme. Jura und ein LL.B. sind zwar kein super guter Vergleich, aber ein paar meiner Freunde wollten schon immer Jura studieren und als sie es dann studiert haben, waren viele nicht mehr so begeistert und haben dann abgebrochen. Mit einem BWL-Bachelor bist du viel breiter aufgestellt und kannst dich trotzdem noch spezialisieren. Der Ruf der Uni ist zwar wichtig, aber das Curriculum ist meist wichtiger.

Btw Management ist ein breiter Begriff, in welche Richtung möchtest du später gehen?

Hey nochmal, IB interressiert mich nicht sonderlich, eher der Bereich Controlling da aber zu Dax30 in Richtung Traineeprogramm wobei es mit nicht ersichtlich ist, ob die UB Branche das Sprungbrett wäre, wenn man eine Führungsposition in der Industrie anstrebt. UB wäre aber nicht das eigentliche Ziel.

antworten
WiWi Gast

Wirtschaftsrechtstudium und dann BWL an der WHU

Also wenn IB/UB nicht die eigentlichen Ziele sind, dann reichen auch gute staatliche Uni's um an entsprechende Praktika und danach an FT-Offer zu kommen. Um in Führungspositionen in der Industrie zu kommen gibt es verschiedene Wege. Viele UBler machen nach ein paar Jahren den Exit in die Industrie und steigen in relativ hohen Positionen ein, daher kann UB schon ein Sprungbrett sein. Gibt genügend Beispiele von ehemaligen MBBlern die als Teamleiter oder höher eingestiegen sind. Für UB muss man sich aber auch begeistern können und bereit sein sich eine Weile "knechten" zu lassen. Wie man zu Führungspositionen in der Industrie kommt, da hat fast jeder eine andere Meinung. Ich persönlich würde eher über den sicheren Weg gehen, FT-Offer Industrie und dann nach oben arbeiten, vielleicht auch AG-Wechsel innerhalb der Industrie.

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In der Regel steht in vielen Arbeits- und Tarifverträgen geschrieben, dass nur ein Anspruch auf Weihnachtsgeld besteht, wenn sich das Arbeitsverhältnis bei der Auszahlung oder zu einem Stichtag in einem unkündbaren Zustand befindet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass ein Weihnachtsgeldanspruch maßgeblich von der Höhe und wofür abhängt.

Firmenwagen: Kein Anspruch auf private Dienstwagennutzung bei längerer Arbeitsunfähigkeit

Der vordere Innenraum eines Audis.

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ist ein Arbeitnehmer dauerhaft erkrankt, darf der Arbeitgeber ihm den Firmenwagen entziehen. Die private Nutzung von Dienstwagen gilt als geldwerter Vorteil und an erbrachter Arbeitsleistung gekoppelt.

Arbeitsvertrag: Bonuszahlungen bei Investmentbank sind nicht immer verpflichtend

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Haben Investmentbanker das Recht Bonuszahlungen einzustreichen, auch wenn sich das Unternehmen in einer wirtschaftlichen Krise befindet? Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Ob eine Bonuszahlung erfolgt, hängt von den individuellen Zielvereinbarungen im Arbeitsvertrag fest.

Personalakte: Arbeitnehmer darf Personalakte trotz Beendigung des Arbeitsverhältnisses einsehen

Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden: Nach der Beendigung eines Arbeitsverhältnisses besteht seitens des Arbeitnehmers weiterhin das Recht zur Einsicht in die Personalakte.

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