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FATCA Depot in Deutschland eröffnen

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PvA

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

Ich bin aktuell in der Endphase meines Bachelor Studiums und möchte etwas Geld anlegen.
"Leider" bin ich in den USA geboren und habe dementsprechend die deutsche und US Amerikanische Staatsbürgerschaft. Das verursacht einige Probleme beim Eröffnen eines Depots.
Unter dem Umständen kann ich leider nur bei wenigen Banken etc. eine Depot eröffnen. Die Konditionen sind deutlich schlechter als am Markt üblich.

Daher habe ich einige Optionen in Betracht gezogen wie einen Freund das Geld anlegen lassen (vermutlich bringt das rechtliche Problematiken mit sich) oder die hohen Provisionen zu bezahlen (hier wären 8% Rendite im ersten Jahr ein Nullsummengeschäft für mich).

Daher hoffe ich auf Erfahrungsberichte und ggF Tipps, wie sich das Problem möglichst einfach lösen lässt.

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

Mit den besten Wünschen
PvA

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

Wieso legst du nicht bei einer US Bank ein Depot an und versteuerst entsprechend in DE die Quellensteuer nach?

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

WiWi Gast schrieb am 06.04.2021:

Wieso legst du nicht bei einer US Bank ein Depot an und versteuerst entsprechend in DE die Quellensteuer nach?

Vermutlich, weil nur wenige US-Banken eine Depoteröffnung ohne Adresse in den USA erlauben. Einige erlauben zumindest den Wegzug (während deutsche Banken ja mW. recht konsequent kündigen, sobald US-Steuerpflicht eintritt), aber von hier eröffnen stelle ich mir nicht ganz einfach vor. Mich trifft das im Lauf des Jahres voraussichtlich auch noch, da ich für meinen AG mit lokalem Vertrag in die USA entsendet werde.

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

PvA schrieb am 06.04.2021:

Ich bin aktuell in der Endphase meines Bachelor Studiums und möchte etwas Geld anlegen.
"Leider" bin ich in den USA geboren und habe dementsprechend die deutsche und US Amerikanische Staatsbürgerschaft. Das verursacht einige Probleme beim Eröffnen eines Depots.
Unter dem Umständen kann ich leider nur bei wenigen Banken etc. eine Depot eröffnen. Die
Konditionen sind deutlich schlechter als am Markt üblich.

Daher habe ich einige Optionen in Betracht gezogen wie einen Freund das Geld anlegen lassen (vermutlich bringt das rechtliche Problematiken mit sich) oder die hohen Provisionen zu bezahlen (hier wären 8% Rendite im ersten Jahr ein Nullsummengeschäft für mich).

Daher hoffe ich auf Erfahrungsberichte und ggF Tipps, wie sich das Problem möglichst einfach lösen lässt.

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

Mit den besten Wünschen
PvA

Also eigentlich gibt es zumindest eine handvoll Banken die auch US Bürger annehmen. Ich würde dir Comdirect, Consorsbank oder Smartbroker empfehlen. Sind zwar keine Konditionen wie bei Neobrokern, aber dafür verlässlich.

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

PvA schrieb am 06.04.2021:

Ich bin aktuell in der Endphase meines Bachelor Studiums und möchte etwas Geld anlegen.
"Leider" bin ich in den USA geboren und habe dementsprechend die deutsche und US Amerikanische Staatsbürgerschaft. Das verursacht einige Probleme beim Eröffnen eines Depots.
Unter dem Umständen kann ich leider nur bei wenigen Banken etc. eine Depot eröffnen. Die Konditionen sind deutlich schlechter als am Markt üblich.

Daher habe ich einige Optionen in Betracht gezogen wie einen Freund das Geld anlegen lassen (vermutlich bringt das rechtliche Problematiken mit sich) oder die hohen Provisionen zu bezahlen (hier wären 8% Rendite im ersten Jahr ein Nullsummengeschäft für mich).

Daher hoffe ich auf Erfahrungsberichte und ggF Tipps, wie sich das Problem möglichst einfach lösen lässt.

Vielen Dank im Voraus für die Hilfe!

Mit den besten Wünschen
PvA

Flatex nimmt auch Amerikaner auf - man kann lediglich keine ETFs oder Fonds kaufen. Alles andere ist problemlos & die sind top für Aktienkäufe.

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

WiWi Gast schrieb am 11.05.2021:

Also eigentlich gibt es zumindest eine handvoll Banken die auch US Bürger annehmen. Ich würde dir Comdirect, Consorsbank oder Smartbroker empfehlen. Sind zwar keine Konditionen wie bei Neobrokern, aber dafür verlässlich.

Das ist so nicht korrekt. Comdirect hat meiner Frau und meinem Stiefsohn (US-Bürger) gerade die Depots gekündigt – da weht offensichtlich seit der vollständigen Übernahme durch die Commerzbank jetzt ein anderer Wind. Und Consors antwortete auf meine Anfrage:
"Für US-Bürger bieten wir keine Konto-/Depotverbindung an. Das gilt auch für Personen mit Wohnsitz in den USA.
Der Grund dafür sind die US-amerikanischen Vorschriften im Wertpapierrecht. Danach dürfen US-Bürger Wertpapier-Dienstleistungen, auch über das Internet, nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen nutzen."

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

Auch wenn dass leider nicht viel beiträgt, sowas kann man auch mal Leuten erzählen, die immer über deutsche Bürokratie nörgeln.

Als Tipp, Flatex wurde hier ja schon genannt. In ähnliche Richtung gibt es noch paar Broker und ansonsten noch Flynx ist dafür bekannt, die Sparkassen und Volksbanken um US-Bases herum, falls du da in der Nähe bist.

WiWi Gast schrieb am 17.05.2021:

Also eigentlich gibt es zumindest eine handvoll Banken die auch US Bürger annehmen. Ich würde dir Comdirect, Consorsbank oder Smartbroker empfehlen. Sind zwar keine Konditionen wie bei Neobrokern, aber dafür verlässlich.

Das ist so nicht korrekt. Comdirect hat meiner Frau und meinem Stiefsohn (US-Bürger) gerade die Depots gekündigt – da weht offensichtlich seit der vollständigen Übernahme durch die Commerzbank jetzt ein anderer Wind. Und Consors antwortete auf meine Anfrage:
"Für US-Bürger bieten wir keine Konto-/Depotverbindung an. Das gilt auch für Personen mit Wohnsitz in den USA.
Der Grund dafür sind die US-amerikanischen Vorschriften im Wertpapierrecht. Danach dürfen US-Bürger Wertpapier-Dienstleistungen, auch über das Internet, nur unter sehr eingeschränkten Bedingungen nutzen."

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

Deutsche Broker sind doch generell teuer und bieten schlechteren Service an als US Broker.

Wähle einfach einen US Broker, der explizit ausländische Kunden willkommen heisst - zum Beispiel Interactive Brokers oder Charles Schwab.

Da hast Du dann auch keinerlei Einschränkungen, hast mehr Märkte auf denen du handeln kannst und sparst wahrscheinlich noch an Gebühren. Und FATCA Complliance ist kein Problem, da es ja ein US Broker ist!

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WiWi Gast

FATCA Depot in Deutschland eröffnen

Das ist korrekt, aber du unterliegst dann dem Währungsrisiko und die Besteuerung erscheint mir da etwas unklar. (Habe gerade Kopfschmerzen zu exakt dem gleichen Problem).
Artikel 10-13 vom Doppelbesteuerungsabkommen ist für Dividends und Gains eine zusätzliche Steuerlast zu erwarten sein oder?: https://www.irs.gov/pub/irs-trty/germany.pdf

Klingt darum einfacher, mit einem deutschen Depot in Deutschland anzulegen.

WiWi Gast schrieb am 23.05.2021:

Deutsche Broker sind doch generell teuer und bieten schlechteren Service an als US Broker.

Wähle einfach einen US Broker, der explizit ausländische Kunden willkommen heisst - zum Beispiel Interactive Brokers oder Charles Schwab.

Da hast Du dann auch keinerlei Einschränkungen, hast mehr Märkte auf denen du handeln kannst und sparst wahrscheinlich noch an Gebühren. Und FATCA Complliance ist kein Problem, da es ja ein US Broker ist!

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