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WiWi Gast

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„Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtete, spekulierten Bafin-Mitarbeiter in diesem Jahr mit mehr als 25 Derivaten auf die Wirecard-Aktie – darunter Optionsscheine, Knock-out-Papiere und Turbozertifikate auch auf fallende Kurse.“

Zitat aus der Welt. Das muss doch Konsequenzen haben, oder?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

„Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtete, spekulierten Bafin-Mitarbeiter in diesem Jahr mit mehr als 25 Derivaten auf die Wirecard-Aktie – darunter Optionsscheine, Knock-out-Papiere und Turbozertifikate auch auf fallende Kurse.“

Zitat aus der Welt. Das muss doch Konsequenzen haben, oder?

Nö!

Der öD ist froh überhaupt Mitarbeiter zu bekommen.

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WiWi Gast

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Warum, solang sie keine insiderindormationen hatten dürfen sie das. Ich geh mal davon aus, dass die BaFin wie auch jede Bank entsprechende Sicherungsmechanismen hat. Daher erstmal i.O.

WiWi Gast schrieb am 18.09.2020:

„Wie das Wirtschaftsmagazin „Capital“ berichtete, spekulierten Bafin-Mitarbeiter in diesem Jahr mit mehr als 25 Derivaten auf die Wirecard-Aktie – darunter Optionsscheine, Knock-out-Papiere und Turbozertifikate auch auf fallende Kurse.“

Zitat aus der Welt. Das muss doch Konsequenzen haben, oder?

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WiWi Gast

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Da angeblich keine Insiderinformationen missbraucht wurden, nein.
Es soll nur laut Medien in Zukunft möglicherweise verboten werden.
Bei BuBa/ECB sind Aktien beaufsichtigter Institutionen für MAs bereits tabu.

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WiWi Gast

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Naja da haben ja nicht Leute dagegen gewettet, die Wirecard beaufsichtigen, sondern irgendwelche Randoms bei der Bafin. Die Leute da sind ja nicht blöd.

Ich arbeite auch bei EY und habe Wirecard leer verkauft.

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WiWi Gast

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Wenn Du für Wirecard zuständig gewesen wärst, wäre es Dir verboten worden, right?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Wenn Du für Wirecard zuständig gewesen wärst, wäre es Dir verboten worden, right?

Das ist vollkommen richtig und gilt sogar für nähere Angehörige. Der Independence Prozess wird regelmäßig durchgeführt und ist verpflichtend. Wenn du Partner bist, darfst du mWn sogar überhaupt keine Aktien von Unternehmen halten, die von EY geprüft werden.

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WiWi Gast

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Ist eigentlich bekannt um was für Beträge es hier geht?

Hat einer dieser Mitarbeiter wenigstens einen Gewinn höher als seine Jahresbezüge erzielt?

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WiWi Gast

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Bei CUM ex hat Scholz auch schon beide Augen zugedrückt - passt leider ins Bild. Hauptsache die privaten Kleinanleger besteuern

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Wenn Du für Wirecard zuständig gewesen wärst, wäre es Dir verboten worden, right?

Natürlich. Ist bei der BaFin bestimmt nicht anders.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Da angeblich keine Insiderinformationen missbraucht wurden, nein.
Es soll nur laut Medien in Zukunft möglicherweise verboten werden.
Bei BuBa/ECB sind Aktien beaufsichtigter Institutionen für MAs bereits tabu.

Wer's glaubt wird selig.
Die betroffenen MA arbeiteten in Abteilung WA2 Marktüberwachung der Wertpapieraufsicht.
Vielmehr vermute ich ein Ablenkungsmanöver der BaFin, die zuletzt heftig an Kritik einstecken musste. Reiner Selbstschutz sozusagen. Es müsste eine unabhängige Untersuchung eingeleitet werden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Wenn Du für Wirecard zuständig gewesen wärst, wäre es Dir verboten worden, right?

Das ist vollkommen richtig und gilt sogar für nähere Angehörige.

So ein Käse. Wie soll dass denn zu Lasten eines Dritten durchgesetzt werden?

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WiWi Gast

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auf jeden Fall müssen sich die Bafin Mitarbeiter wohl Transaktionen vom Vorgesetzten genehmigen lassen. Einige haben wohl über externe Broker agiert und deshalb ist angeblich vieles nicht mehr genau nachvollziehbar. Schade, dass scheinbar niemand Interesse an Aufklärung hat.

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WiWi Gast

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Ich kann mir durchaus vorstellen, dass unter den Kollegen viel geredet wird, da sickern auch solche Infos mal durch. Es muss definitiv geprüft werden

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Naja da haben ja nicht Leute dagegen gewettet, die Wirecard beaufsichtigen, sondern irgendwelche Randoms bei der Bafin. Die Leute da sind ja nicht blöd.

Ich arbeite auch bei EY und habe Wirecard leer verkauft.

Dürft ihr das überhaupt? Wenn du bei MBB tätig bist, darfst du nicht mal eben die Aktien der Klienten handeln. Insofern kann ich mir nicht vorstellen, dass das bei den Big4 erlaubt ist?

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WiWi Gast

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Es gibt sicherlich Menschen, die das Interesse hegen, die Sache aufzuklären. Aber vermutlich sind diejenigen, die kein Interesse daran haben, am längeren Hebel.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Wenn Du für Wirecard zuständig gewesen wärst, wäre es Dir verboten worden, right?

Das ist vollkommen richtig und gilt sogar für nähere Angehörige.

So ein Käse. Wie soll dass denn zu Lasten eines Dritten durchgesetzt werden?

Solltest du ein EY Employee sein, dann empfehle ich dringend einen Blick auf die Sharepoint Seiten zum Thema Independence (unter A-Z zu finden), ebenso ein Blick auf die Site des GSA Risk Management und auf jeden Fall die Broschüre Independence and You for all professionals and New Joiners.

Solltest du kein EY oder Big4 Employee sein, dann poste nicht einfach nur irgendeinen Sche*ß, nur weil du gerade keine Lust hast, deinem Prof zuzuhören, das nervt.

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WiWi Gast

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Ich meine die causa " Wirecard" hat doch bisher höchste Wellen geschlagen; reicht das etwa noch nicht?

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WiWi Gast

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Doofe Frage:
Wie kann/soll man eigentlich kontrollieren, welche Aktien ein Mitarbeiter hält?

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WiWi Gast

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NEIN! denn es fehlen die Konsequenzen. Wer mit Insiderinformationen handelt, sollte definitiv bestraft werden - auch die Vorgesetzten die das genehmigen. Wer seiner Aufsichtspflicht nicht nachkommt - sollte auch bestraft werden. Das Problem in Deutschland ist, dass viele mit großen Straftaten ungeschoren wegkommen. Auf der anderen Seite werden Menschen, die die Rundfunkgebühr nicht zahlen, in Gefängnis eingesperrt.
CumEx hatte trotz hoher Wellen auch noch keine Konsequenzen für die Beteiligten am Milliarden - Steuerraub.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Ich meine die causa " Wirecard" hat doch bisher höchste Wellen geschlagen; reicht das etwa noch nicht?

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WiWi Gast

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genau. Vielleicht haben auch Kollegen Geschäfte für die Kollegen gemacht, die Informationen hatten, selbst aber nicht handeln durften.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Ich kann mir durchaus vorstellen, dass unter den Kollegen viel geredet wird, da sickern auch solche Infos mal durch. Es muss definitiv geprüft werden

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WiWi Gast

Wirecard

leider, wird das so kommen.

WiWi Gast schrieb am 19.09.2020:

Es gibt sicherlich Menschen, die das Interesse hegen, die Sache aufzuklären. Aber vermutlich sind diejenigen, die kein Interesse daran haben, am längeren Hebel.

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WiWi Gast

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gute Frage - der Überprüfungsprozess ist nicht wasserdicht. Zum Beispiel sollen auch MA der BaFin mit Produkten spekuliert haben, bei denen man nicht mehr nachvollziehen kann, wer genau die Transaktion getätig hat - ich empfehle den Artikel in Capital dazu

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Doofe Frage:
Wie kann/soll man eigentlich kontrollieren, welche Aktien ein Mitarbeiter hält?

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WiWi Gast

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auch wenn zum Beispiel ein Freund eines Bafin Mitarbeiters für ihn handelt, kann das nicht mehr nachvollzogen werden

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WiWi Gast

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Wenn nun Frau, Kinder, Verwandte sonstige Bekannte im Auftrag und nach Anweisung spekulieren?

Beispielsweise war es beim Präsident der Schweizerischen Nationalbank dessen Frau.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

gute Frage - der Überprüfungsprozess ist nicht wasserdicht. Zum Beispiel sollen auch MA der BaFin mit Produkten spekuliert haben, bei denen man nicht mehr nachvollziehen kann, wer genau die Transaktion getätig hat - ich empfehle den Artikel in Capital dazu

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Doofe Frage:
Wie kann/soll man eigentlich kontrollieren, welche Aktien ein Mitarbeiter hält?

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WiWi Gast

Wirecard

das wird kein Einzelfall sein, weil es nicht mehr nachvollziehbar ist

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Wenn nun Frau, Kinder, Verwandte sonstige Bekannte im Auftrag und nach Anweisung spekulieren?

Beispielsweise war es beim Präsident der Schweizerischen Nationalbank dessen Frau.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

gute Frage - der Überprüfungsprozess ist nicht wasserdicht. Zum Beispiel sollen auch MA der BaFin mit Produkten spekuliert haben, bei denen man nicht mehr nachvollziehen kann, wer genau die Transaktion getätig hat - ich empfehle den Artikel in Capital dazu

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Doofe Frage:
Wie kann/soll man eigentlich kontrollieren, welche Aktien ein Mitarbeiter hält?

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WiWi Gast

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WiWi Gast

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Vergangenheit ist, wenn es nicht mehr weh tut.

Mark Twain

    1. November 1835 † 21. April 1910
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WiWi Gast

Wirecard

Früher oder später wird Insider Trading aufgedeckt, gerade wenn nahe Verwandte *lach* als Strohmänner eingesetzt werden

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Wenn nun Frau, Kinder, Verwandte sonstige Bekannte im Auftrag und nach Anweisung spekulieren?

Beispielsweise war es beim Präsident der Schweizerischen Nationalbank dessen Frau.

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

gute Frage - der Überprüfungsprozess ist nicht wasserdicht. Zum Beispiel sollen auch MA der BaFin mit Produkten spekuliert haben, bei denen man nicht mehr nachvollziehen kann, wer genau die Transaktion getätig hat - ich empfehle den Artikel in Capital dazu

WiWi Gast schrieb am 20.09.2020:

Doofe Frage:
Wie kann/soll man eigentlich kontrollieren, welche Aktien ein Mitarbeiter hält?

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