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Ü50 MA im Konzern rar

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Bin noch Student, doch hatte Einblicke in 3 DAX-Unternehmen bis jetzt. Es gab nie Ü50 Ma und wenn dann waren es Führungskräfte aber keine Sacharbeiter. Werden die alle rausgeschmiessen?

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hatkeineahnung

Ü50 MA im Konzern rar

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bin noch Student, doch hatte Einblicke in 3 DAX-Unternehmen bis jetzt. Es gab nie Ü50 Ma und wenn dann waren es Führungskräfte aber keine Sacharbeiter. Werden die alle rausgeschmiessen?

Ich habe genau das Gegenteil erlebt, alle waren Ü40 als ich ein Praktikum gemacht habe.
Rausgeschmissen wird niemand, bzw. ist auch nicht möglich.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

was empfiehlst du stattdessen, bzw. gibt es Bereiche in denen es nicht so ist?

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Ne, eher nicht vielleicht gehen mal welche in Altersteilzeit oder nehmen die Vorruhestandsregelung aber tendenziell vermute ich eher dass es daran liegt in welchen Abteilungen du warst oder ggf. sogar Unternehmen (Delivery Hero? ;) )

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Keine Ahnung, wo du warst, aber in den zwei DAX30 in denen ich war, ist mit steigender Hierarchiestufe auch das Durchschnittsalter gestiegen. Bis man halbwegs mal Verantwortung bekommt ist man schon "alt". Übrigens der Hauptgrund, warum ich mich gegen einen Job in Großkonzernen entschieden habe. Ich bin extrem kreativ und dynamisch und diese altbacken Struckturen hätten mich wahnsinnig bis depressiv gemacht.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

Nach 20 Jahren Siemens im Lebenslauf sollte eine neue Stelle zu finden doch kein Problem sein ?!

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

@Vorposter: Genau du IGM Hengst. Deshalb haut Mahle auch knapp 10000 Leute raus. Ist kein Dax, das Prinzip aber das Selbe. Irgend einen strukturellen Wandel gibts immer.

Mein Kumpel hat so einen Eingestellt als Buchhalter. 18 Jahre Dax, Ü50, entlassen, hat 2 Jahre ALG 1 bezogen und bekommt bei meinem Kumpel Mindestlohn, weil ReWe im Kleinen Unternehmer reiner Kostenblock ist und für alles andere ist der zu Alt. Achja und ALG 2 gibts auch nicht, weil das Haus abbezahlt ist. Jetzt muss er iwas arbeiten um über die Runden zu kommen oder sein Haus verkaufen. Die Abfindung hat für das Ablösen ein paar Kredite gereicht, mehr ist oft eh nicht drin.

Gibt tausende solche Fälle…

@Vorvorposter: Werd Beamter oder hab Fähigkeiten für die Selbstständigkeit.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Ne, eher nicht vielleicht gehen mal welche in Altersteilzeit oder nehmen die Vorruhestandsregelung aber tendenziell vermute ich eher dass es daran liegt in welchen Abteilungen du warst oder ggf. sogar Unternehmen (Delivery Hero? ;) )

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Also die IGM Konzerne oder die Versicherungen haben definitiv viele Ü50.

Dann ca. 10 Jahre vor Regelaltersgrenze mit Abfindung raus und später dann AG fianzierte Rente.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

Sorry aber was für ein dummes Geschwätz. Ich war bisher ebenfalls in 3 DAX UN und in keinem wurde das so gelebt. Es gibt Möglichkeiten des Vorruhestandes und es gibt auch häufig die Möglichkeit, gegen Abfindung früher zu gehen, aber das ist immer freiwillig. Leben zur Hölle machen? Niemals, weil die Leute dann einfach mit BR, Krankschreibung oder sonstigem kommen. Abgesehen von Arbeit am unteren Leistungslimit etc. Den Kampf gewinnst du als Konzern nicht, vielleicht gegen Einzelne die dem Druck nicht stand halten, aber sicherlich nicht in der Breite.

Was ich gesehen habe war die Auslagerung in schwachsinnige Teams. So what? :D Die Leute verdienen nach wie vor ihre 100k + kriegen eine mega BAV, die sitzen den ganzen Tag ihre Zeit ab, jetzt dank HO Regelung von 3 Tagen haben die es noch besser und machen da das bisschen Arbeit was sie bekommen. Keiner von denen denkt nur eine Sekunde daran zu gehen, warum auch? Da bleibt man halt noch 2-3 Jahre auf der Position hocken, nimmt das Geld und die Benefits mit und bei der nächsten Welle nimmt man den "golden handshake" dann an.

Was bei mir gerade ist: Die Leute 58+ bekommen Vorruhestandsangebote. Viele nehmen die an, weil sie a) bisher einfach sehr gut verdient haben und viele (2 Kollegen von mir eingeschlossen) bereits jetzt aufhören könnten da abbezahltes Haus, Kinder raus und gut gespart + gute BAV und b) das Angebot einfach sehr sehr gut ist.

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hatkeineahnung

Ü50 MA im Konzern rar

Der gesamte DAX baut derzeit 100.000 Stellen ab laut diversen Zeitungsberichten, aber ja sicherlich. Ich verwette meine Zukunft an einen anonymen Poster, der wohl einen DAX-Konzern noch nie von innen gesehen hat. 3 Tage arbeiten und 100k+ plus sure...

Das verdienen sicherlich alle 1,5 Mio Angestellten im Dax *zwinker*

Wenn du an die 60 bist, dann geb ich dir recht. Das ist aber eine Generation von Vorgestern mit komplett anderen Verträgen. Die meisten DAX schauen heutzutage, dass Sie dich mit Ende/Anfang 50 raushauen um dich eben NICHT mit 60 auszahlen zu müssen.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

Sorry aber was für ein dummes Geschwätz. Ich war bisher ebenfalls in 3 DAX UN und in keinem wurde das so gelebt. Es gibt Möglichkeiten des Vorruhestandes und es gibt auch häufig die Möglichkeit, gegen Abfindung früher zu gehen, aber das ist immer freiwillig. Leben zur Hölle machen? Niemals, weil die Leute dann einfach mit BR, Krankschreibung oder sonstigem kommen. Abgesehen von Arbeit am unteren Leistungslimit etc. Den Kampf gewinnst du als Konzern nicht, vielleicht gegen Einzelne die dem Druck nicht stand halten, aber sicherlich nicht in der Breite.

Was ich gesehen habe war die Auslagerung in schwachsinnige Teams. So what? :D Die Leute verdienen nach wie vor ihre 100k + kriegen eine mega BAV, die sitzen den ganzen Tag ihre Zeit ab, jetzt dank HO Regelung von 3 Tagen haben die es noch besser und machen da das bisschen Arbeit was sie bekommen. Keiner von denen denkt nur eine Sekunde daran zu gehen, warum auch? Da bleibt man halt noch 2-3 Jahre auf der Position hocken, nimmt das Geld und die Benefits mit und bei der nächsten Welle nimmt man den "golden handshake" dann an.

Was bei mir gerade ist: Die Leute 58+ bekommen Vorruhestandsangebote. Viele nehmen die an, weil sie a) bisher einfach sehr gut verdient haben und viele (2 Kollegen von mir eingeschlossen) bereits jetzt aufhören könnten da abbezahltes Haus, Kinder raus und gut gespart + gute BAV und b) das Angebot einfach sehr sehr gut ist.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

da ist wohl jemand sauer, dass er es nie zum Dax-IG-Metall-Unternehmen geschafft hat...

aus meinem engen Familienkreis weiß ich: Du bist nach langer Betriebsdauer praktisch unkündbar, deshalb gibt es so viele Incentives wie Altersteilzeit und hohe Abfindungen. Dadurch versucht man zumindest ein paar Leute freiwillig zum gehen zu bewegen. Es gibt natürlich Ausnahmen (ganzer Standort wird geschlossen, etc.), aber der Großteil der Leute bekommt sein fürstliches Gehalt bis in den Ruhestand und dann eine super Betriebsrente bei minimalem Aufwand

Und klar: es gibt auch viele Abteilungen, welche wesentlich jünger sind. Das heißt aber sicher nicht, dass alte Leute rausgeschmissen werden

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

Sorry aber was für ein dummes Geschwätz. Ich war bisher ebenfalls in 3 DAX UN und in keinem wurde das so gelebt. Es gibt Möglichkeiten des Vorruhestandes und es gibt auch häufig die Möglichkeit, gegen Abfindung früher zu gehen, aber das ist immer freiwillig. Leben zur Hölle machen? Niemals, weil die Leute dann einfach mit BR, Krankschreibung oder sonstigem kommen. Abgesehen von Arbeit am unteren Leistungslimit etc. Den Kampf gewinnst du als Konzern nicht, vielleicht gegen Einzelne die dem Druck nicht stand halten, aber sicherlich nicht in der Breite.

Was ich gesehen habe war die Auslagerung in schwachsinnige Teams. So what? :D Die Leute verdienen nach wie vor ihre 100k + kriegen eine mega BAV, die sitzen den ganzen Tag ihre Zeit ab, jetzt dank HO Regelung von 3 Tagen haben die es noch besser und machen da das bisschen Arbeit was sie bekommen. Keiner von denen denkt nur eine Sekunde daran zu gehen, warum auch? Da bleibt man halt noch 2-3 Jahre auf der Position hocken, nimmt das Geld und die Benefits mit und bei der nächsten Welle nimmt man den "golden handshake" dann an.

Was bei mir gerade ist: Die Leute 58+ bekommen Vorruhestandsangebote. Viele nehmen die an, weil sie a) bisher einfach sehr gut verdient haben und viele (2 Kollegen von mir eingeschlossen) bereits jetzt aufhören könnten da abbezahltes Haus, Kinder raus und gut gespart + gute BAV und b) das Angebot einfach sehr sehr gut ist.

Meine Mutter ist in ähnlichem Alter im DAX30-Konzern, da werden teilweise sehr attraktive Altersteilzeit-Angebote gemacht, da man so sozialverträglich den Headcount reduzieren kann. Wer nicht gehen will, kann auch nicht mal einfach so gekündigt werden...

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hier der TE:

war im Finance-Bereich (Treasury, Controlling) bisher unterwegs. Und es waren große Dax-Firmen

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Bin auch seit zwei Jahren bei Siemens. Ich war dabei auch aktiv in die Ausgliederung von Siemens Engery involviert.

Zum einen gibt es in allen Großkonzernen viele Kollegen mit sehr langer Betriebszugehörigkeit und viele dieser Kollegen (v.a. in der Entwicklung) sind absolute Wissensträger.

Des Weiteren versucht man natürlich als Arbeitgeber immer, seine Kosten zu optimieren und ggf. alte Arbeitnehmer mit teuren Verträgen abzufinden. Aber gegen den Willen des Arbeitnehmers funktioniert das eigentlich nie und zumindest die Summen bei Siemens sind mehr als gut bemessen. Oftmals bekommt man fast 80% des verbleibenden Gehaltes bis zur Rente angeboten.

Andernfalls kannst du die verbleibenden Jahre auch immer aussitzen. Gegen deinen Willen wird einen niemand loswerden. Ob man das will als Arbeitnehmer, ist pauschal nicht zu beantworten.

Aus meiner Zeit vor Siemens war ich in der Beratung tätig und in einige Abbauprogramme involviert. Als erstes hatten wir immer versucht die Anzahl an "Managern" abzubauen bzw. die Führungsspannen zu erhöhen. Danach hat man versucht die "Low Performer" zu identifizieren und entsprechende Abfindungsangebote zu machen (unabhängig vom Alter). Wissensträger und "Performer" waren dabei immer geschützt.

Also mein Fazit ist klar: Wenn du gute Leistung bringst (egal wie alt), wirst du dir keine Sorgen machen müssen. Willst du eine Jobgarantie unabhängig von deiner Leistung, dann musst zu zum Staat. Mit allen Vor- und Nachteilen

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hatkeineahnung

Ü50 MA im Konzern rar

Wie schon gesagt, ihr labert hier irgendwelches Geschwätz mit subjektiver Erfahrung. Allein BWM zahlt regelmäßig Tausende Abfindungen jedes Jahr, im Durchschnitt sind es um die 60.000 Euro. Das sind die offiziellen Zahlen, die jeder mit ein paar Klicks in den jährlichen Reportings finden kann.

Mal schauen wie lange euch die 60k reichen.

antworten
WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Bei uns geht ATZ frühestens 6 Jahre vor abschlagsfreier Altersbedingter Rente, dann halbiert sich die AZ und man kriegt 80% seines letzten Nettos. Natürlich nimmt das bei uns JEDER an, der das angeboten bekommt. Man kann diese 6 Jahre auch aufteilen in 3 Jahre VZ und 3 Jahre gar nicht arbeiten (Gehalt bleibt gleich). Bei uns fiebern alle Leute 55+ darauf hin und hoffen, dass diese super Regelungen bestehen bleiben.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Der gesamte DAX baut derzeit 100.000 Stellen ab laut diversen Zeitungsberichten, aber ja sicherlich. Ich verwette meine Zukunft an einen anonymen Poster, der wohl einen DAX-Konzern noch nie von innen gesehen hat. 3 Tage arbeiten und 100k+ plus sure...

Das verdienen sicherlich alle 1,5 Mio Angestellten im Dax *zwinker*

Wenn du an die 60 bist, dann geb ich dir recht. Das ist aber eine Generation von Vorgestern mit komplett anderen Verträgen. Die meisten DAX schauen heutzutage, dass Sie dich mit Ende/Anfang 50 raushauen um dich eben NICHT mit 60 auszahlen zu müssen.

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Jop. So wie beim Mercedes erst vor kurzem. Oder bei Siemens jedes Jahr, die fahren ja im Prinzip nur von Entlassungswelle zu Entlassungswelle. Ich verstehe nicht wie die Leute hier im Forum oder da draußen glauben, dass man mit einem "unbefristeten Vertrag" bei einem Dax-Konzern "unkündbar" ist. Die zahlen dir 'ne Abfindung und hauen dich raus oder machen dir das Leben zur Hölle, wenn du es nicht akzeptierst. Schau mal wie hoch die Abfindung ist und wie lange sie dir reicht.

Dann hocken Sie da, mit Diplom/MSc, 20 Jahre Berufserfahrung und müssen mit Anfang 50 irgendwelche Sachbearbeiter Jobs für 1,3k netto annehmen, weil einen niemand mehr Einstellen will. Fähigkeiten für die Selbstständigkeit hat man dann nämlich auch nicht, der Markt zahlt ja nur nach Leistung, da ist man nach 20 Jahren als Bürohengst weit weg von Leistung.

Aber klar "Mir kann das nicht passieren" - Jeder 20er hier im Forum.

Sorry aber was für ein dummes Geschwätz. Ich war bisher ebenfalls in 3 DAX UN und in keinem wurde das so gelebt. Es gibt Möglichkeiten des Vorruhestandes und es gibt auch häufig die Möglichkeit, gegen Abfindung früher zu gehen, aber das ist immer freiwillig. Leben zur Hölle machen? Niemals, weil die Leute dann einfach mit BR, Krankschreibung oder sonstigem kommen. Abgesehen von Arbeit am unteren Leistungslimit etc. Den Kampf gewinnst du als Konzern nicht, vielleicht gegen Einzelne die dem Druck nicht stand halten, aber sicherlich nicht in der Breite.

Was ich gesehen habe war die Auslagerung in schwachsinnige Teams. So what? :D Die Leute verdienen nach wie vor ihre 100k + kriegen eine mega BAV, die sitzen den ganzen Tag ihre Zeit ab, jetzt dank HO Regelung von 3 Tagen haben die es noch besser und machen da das bisschen Arbeit was sie bekommen. Keiner von denen denkt nur eine Sekunde daran zu gehen, warum auch? Da bleibt man halt noch 2-3 Jahre auf der Position hocken, nimmt das Geld und die Benefits mit und bei der nächsten Welle nimmt man den "golden handshake" dann an.

Was bei mir gerade ist: Die Leute 58+ bekommen Vorruhestandsangebote. Viele nehmen die an, weil sie a) bisher einfach sehr gut verdient haben und viele (2 Kollegen von mir eingeschlossen) bereits jetzt aufhören könnten da abbezahltes Haus, Kinder raus und gut gespart + gute BAV und b) das Angebot einfach sehr sehr gut ist.

Stellenabbau heißt nicht Kündigungen, es reicht wenn Leute in Ruhestand gehen und die Leute nicht nachbesetzt werden...also bitte, du wirst 10x eher beim Mittelständler entlassen als im Dax-Konzern (Betriebsrate, Sozialplan, etc.)

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hatkeineahnung

Ü50 MA im Konzern rar

Muss ja ein tolles Leben (gewesen) sein, wenn man darauf hofft, in Rente zu gehen.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue auf meine Arbeit und hoffe, dass ich bis mindestens 70 auch weiterhin arbeiten kann (bin Selbstständig und hab ein paar Beteiligungen).

Dass das DAX-Bürohengste, die 1/2 ihres Lebens für Anfahrt, Absitzen und Abfahrt wegwerfen, nicht nachvollziehen (können), ist mir klar.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bei uns geht ATZ frühestens 6 Jahre vor abschlagsfreier Altersbedingter Rente, dann halbiert sich die AZ und man kriegt 80% seines letzten Nettos. Natürlich nimmt das bei uns JEDER an, der das angeboten bekommt. Man kann diese 6 Jahre auch aufteilen in 3 Jahre VZ und 3 Jahre gar nicht arbeiten (Gehalt bleibt gleich). Bei uns fiebern alle Leute 55+ darauf hin und hoffen, dass diese super Regelungen bestehen bleiben.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Für Siemens kann ich dir explizit sagen, dass Kollegen älter als 50 Jahre, Abfindungen im Bereich >250k angeboten bekommen. Die Rechnung ist auch ziemlich einfach. Du bekommst jedes Jahr deiner Zugehörigkeit "vergütet". Dazu gibt es einen Faktor, bei dem der Betriebsrat oft mitreden kann und oft noch einen "Fast Signing Bonus". Hier ein theoretisches Beispiel dazu:

  • Alter 55 (seit 27 Jahren im Betrieb)
  • Monatsgehalt ca. 7.000 EUR (EG11 mit Zulagen, Leistungszulage, etc.)
  • Abfindungsfaktor: 1.7x Gehälter pro Jahr
  • Fast Signing Bonus: 30.000 EUR

= 7.000 EUR x 1.7 x 27 Jahre = 321.300 EUR + 30.000 EUR (fast Signing) = ca. 350.000 EUR

Teilweise sind die Abfindungen gedeckelt für manche Mitarbeiter. Aber dort gibt es auch Unterschiede.

Unter der Annahme, dass der Mitarbeiter noch ca. 10 Jahre arbeiten würde, stünde noch folgendes Gehalt aus: 10 Jahre x (7.000 EUR x 12) = 840.000 EUR

Eine Abfindung in der Größenordnung kann also für den Arbeitgeber schon Sinn ergeben, da ein solcher Mitarbeiter quasi unkündbar ist. Ob die 350.000 EUR für den Arbeitnehmer interessant sind oder zu "gefährlich" mit der Arbeitslosigkeit, muss jeder selbst beurteilen.

Aber Abfindungen im Bereich von 60.000 EUR sind tatsächlich weit vorbei an der Realität. Als Beispiel dazu kann man einfach zum aktuellen Daimler Programm "googeln". Dort gibt es Rechenbeispiele mit noch höherer Abfindung.

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Wie schon gesagt, ihr labert hier irgendwelches Geschwätz mit subjektiver Erfahrung. Allein BWM zahlt regelmäßig Tausende Abfindungen jedes Jahr, im Durchschnitt sind es um die 60.000 Euro. Das sind die offiziellen Zahlen, die jeder mit ein paar Klicks in den jährlichen Reportings finden kann.

Mal schauen wie lange euch die 60k reichen.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Ein Verwandter hat als Teamleiter bei Daimler nach knapp 30 Jahren Betriebszugehörigkeit eine Abfindung von 300k angeboten bekommen. Er hat diese ausgeschlagen.

Es ist Tatsache, dass solche Angebote gemacht werden. Allerdings heißt das nicht, dass er morgen gehen muss. Er lässt es jetzt entspannt weiter laufen und wenn es noch 5 Jahre gut geht, kann er mit 60 entspannt in Rente gehen.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Muss ja ein tolles Leben (gewesen) sein, wenn man darauf hofft, in Rente zu gehen.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue auf meine Arbeit und hoffe, dass ich bis mindestens 70 auch weiterhin arbeiten kann (bin Selbstständig und hab ein paar Beteiligungen).

Dass das DAX-Bürohengste, die 1/2 ihres Lebens für Anfahrt, Absitzen und Abfahrt wegwerfen, nicht nachvollziehen (können), ist mir klar.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bei uns geht ATZ frühestens 6 Jahre vor abschlagsfreier Altersbedingter Rente, dann halbiert sich die AZ und man kriegt 80% seines letzten Nettos. Natürlich nimmt das bei uns JEDER an, der das angeboten bekommt. Man kann diese 6 Jahre auch aufteilen in 3 Jahre VZ und 3 Jahre gar nicht arbeiten (Gehalt bleibt gleich). Bei uns fiebern alle Leute 55+ darauf hin und hoffen, dass diese super Regelungen bestehen bleiben.

gibt eben Leute, die haben mehr im Leben als die Arbeit und wissen mit Freizeit was anzufangen... du wirkst im ganzen Tread schon ziemlich unsympatisch, arrogant und uninformiert

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

@hatkeineahnung wie sehr kann man eigentlich getriggered sein :D Es ist ganz einfach Fakt dass in DAX Konzernen niemand einfach mal so gekündigt wird.

Das mag passieren bei Standortschließung etc., die meisten Stellenabbau Programme laufen aber ganz einfach über freiwilliges Ausscheiden durch ATZ oder durch Stellenwechsel, bei dem man sogar dafür bezahlt wird das UN zu verlassen (selber gemacht, gab 1,5 Monatsgehälter pro Jahr Betriebszugehörigkeit).

Zum Thema ATZ annehmen: Wenn du bis 70 arbeiten willst ist das doch schön für dich. Ich persönlich denke, wer mit 25 angefangen hat, ist jetzt nicht unbedingt geil drauf, bis 67 durchzuziehen, wenn er auch mit 61 in den Vorruhestand bei >80% seines letzten nettos die Hälfte der Zeit arbeiten kann. Aber naja, red du dir ruhig weiter ein dass man im DAX immer und jederzeit gekündigt werden kann und die Abfindung nach 20 Jahren Betriebszugehörigkeit bei unter 60k liegt.

Das jemand mit 5 Jahren Zugehörigkeit nur 60k kriegt glaube ich hingegen gerne, das sind Leute wie ich, die so ein Angebot freiwillig annehmen, weil sie schon einen neuen Job in Aussicht haben.

Und zum Thema 100k: Der Post ist von mir. In dem vorliegenden Fall war es die HR Abteilung, ein ehemaliger Bereichsleiter mit 100k Gehalt wurde nicht mehr benötigt, da 2 Bereiche zusammengelegt wurden und man nur noch einen BL brauchte. Der andere war jünger und besser und wurde daher dafür auserkoren. Dem anderen BL legte man daher einen Firmenwechsel mit Abfindung nahe. Der war zu dem Zeitpunkt 52 und wollte nicht weg. Einen richtigen, vor dem Arbeitsgericht geltenden Kündigungsgrund hatte man nicht und auf Gericht + am Ende sehr hohe Abfindung (>30 Jahre Zugehörigkeit) wollte man sich nicht einlassen. Also hat man ihn als Projektleiter in ein HR Operations Team gesetzt. Dort kaum Aufgaben bzw. nur strategisch unwichtige gegeben etc. Der sitzt heute noch da, 5 Jahre später, das Team ist mittlerweile 4 Leute groß, jeder von denen macht mittlerweile paar Projekte hier und da, man hat also gelernt die Leute doch noch zu nutzen, und sobald der golden Handshake angeboten wird, wird der angenommen. Das alles zu unveränderten Konditionen (100k, BAV, Benefits, HO etc.) DAS ist die Realität, aber leb du ruhig weiter in der Blase :-)

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Klar ist es ein tolles Leben, wenn man nicht aus finanziellen Gründen bis 67 oder 70 arbeiten muss.

Man muss seine Arbeit ja nicht hassen, um sich auch mal etwas anderes vorstellen zu können. Ich würde z.B. gerne noch mal ein Fach studieren oder zumindest Gastvorlesungen hören, mit dem ich mich auch jetzt schon als Hobby beschäftige.

Meiner Ansicht nach gibt es im Leben verschiedene Phasen, die alle toll sein können, zumindest so lange man gesund ist und keine Existenzängste hat. Mir hat auch meine Schulzeit gefallen, aber ich habe mich trotzdem gefreut, als es vorbei war und ein neuer Lebensabschnitt begonnen hat.

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Muss ja ein tolles Leben (gewesen) sein, wenn man darauf hofft, in Rente zu gehen.

Ich freue mich jeden Tag aufs Neue auf meine Arbeit und hoffe, dass ich bis mindestens 70 auch weiterhin arbeiten kann (bin Selbstständig und hab ein paar Beteiligungen).

Dass das DAX-Bürohengste, die 1/2 ihres Lebens für Anfahrt, Absitzen und Abfahrt wegwerfen, nicht nachvollziehen (können), ist mir klar.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bei uns geht ATZ frühestens 6 Jahre vor abschlagsfreier Altersbedingter Rente, dann halbiert sich die AZ und man kriegt 80% seines letzten Nettos. Natürlich nimmt das bei uns JEDER an, der das angeboten bekommt. Man kann diese 6 Jahre auch aufteilen in 3 Jahre VZ und 3 Jahre gar nicht arbeiten (Gehalt bleibt gleich). Bei uns fiebern alle Leute 55+ darauf hin und hoffen, dass diese super Regelungen bestehen bleiben.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Die Sache ist ganz einfach. Die Altmitarbeiter verdienen viel zu viel. Da kommt manchmal ein Bandarbeiter locker auf seine 60k.

Daher versucht man diese Leute loszuwerden. In der Regel geräuschlos durch Frühverrentungen und die entweder durch Maschinen oder aber durch billige Neuverträge zu ersetzen, Einstufungen zu veränden usw..

Das führt dann zu kuriosen Situationen, dass zwei im gleichen Büro zwei das gleiche machen, aber der eine Mitarbeiter 25.000 Euro mehr im Jahr verdient.
Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Also die IGM Konzerne oder die Versicherungen haben definitiv viele Ü50.

Dann ca. 10 Jahre vor Regelaltersgrenze mit Abfindung raus und später dann AG fianzierte Rente.

Versicherungen sicher nicht. Bei den drei größten Versicherern gab es in den letzten 10 Jahren 4 Frühverrentungsphasen, in denen ca. 8.000 Mitarbeiter "ausgeschieden" sind. Vielleicht bei den selbstständigen Agenturen nicht, aber das sind keine Angestellten der Konzerne.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Ich fasse die gesamte Diskussion nochmal KURZ UND BÜNDIG zusammen, sodass diese vlt auch von "hatkeineAhnung" verstanden wird.

Mitarbeiter in DAX Konzernen sind mehr oder weniger unkündbar, weil:

  • a) Eine Vertragsauflösung (bzw. Abfindung) i.d.R. der Zustimmung beider Parteien Bedarf (Arbeitnehmer & Arbeitgeber) - Fehlverhalten ausgenommen.
  • b) Betriebsbedingte Kündigungen bei DAX Konzernen auf Grund der weiter sprudelnden Gewinne schwer durchzukriegen sind.
  • c) ATZ nur mit Zustimmung des Mitarbeiters

Hoffe das hilft.
GLG

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Ich war / bin ebenfalls bei 2 Dax einmal Elektro mit IGM einmal Versicherung mit Verdi.

Der Altersschnitt war / ist in beiden Firmen sehr hoch gewesen.

Kündigungen nach langer Zugehörigkeit waren / sind sehr kompliziert. Die meisten gehen entweder im Zuge einer freiwilligen Abfindungswelle oder durch Altersteilzeit. Ich bin mir nicht mal sicher ob ich überhaupt jemals jemanden bis zum regulären Rentenalter dort habe arbeiten sehen.

Ich persönlich hoffe auch auf einen goldenen Handschlag im Bereich 50-58 oder wenigstens auf Altersteilzeit mit 58. Ansonsten ist das Paket halt oft einfach zu gut um sich den Stress zu machen für einen "normalen" Job zu wechseln. Da müsste in meinem Fall schon eine Bereichsleiter oder C Level Position angeboten werden wo die Luft einfach sehr dünn wird.

Im Tarif wäre es sogar noch denkbar das Gehalt herunterzusetzen wenn jemand die Position wechselt aber sobald man es einmal in den ÜT Bereich geschafft hat ist da kein rankommen mehr.

Das ist in anderen Bereichen übrigens ähnlich. Ich war vorher auch einige Jahre im Sparkassen Umfeld tätig was da gerade noch die Älteren an Rahmenbedingungen haben. Selbst ich bekomme durch 4 Jahre Zugehörigkeit eine kleine Betriebsrente von knapp 300€ monatlich.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Vergiss nicht die anderen Arbeitnehmeranteile (Krankenversicherung, Schulungen, HR, etc.pp.), da kommt weit mehr als 1 Mio für 10 Jahre zusammen.

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Für Siemens kann ich dir explizit sagen, dass Kollegen älter als 50 Jahre, Abfindungen im Bereich >250k angeboten bekommen. Die Rechnung ist auch ziemlich einfach. Du bekommst jedes Jahr deiner Zugehörigkeit "vergütet". Dazu gibt es einen Faktor, bei dem der Betriebsrat oft mitreden kann und oft noch einen "Fast Signing Bonus". Hier ein theoretisches Beispiel dazu:

  • Alter 55 (seit 27 Jahren im Betrieb)
  • Monatsgehalt ca. 7.000 EUR (EG11 mit Zulagen, Leistungszulage, etc.)
  • Abfindungsfaktor: 1.7x Gehälter pro Jahr
  • Fast Signing Bonus: 30.000 EUR

= 7.000 EUR x 1.7 x 27 Jahre = 321.300 EUR + 30.000 EUR (fast Signing) = ca. 350.000 EUR

Teilweise sind die Abfindungen gedeckelt für manche Mitarbeiter. Aber dort gibt es auch Unterschiede.

Unter der Annahme, dass der Mitarbeiter noch ca. 10 Jahre arbeiten würde, stünde noch folgendes Gehalt aus: 10 Jahre x (7.000 EUR x 12) = 840.000 EUR

Eine Abfindung in der Größenordnung kann also für den Arbeitgeber schon Sinn ergeben, da ein solcher Mitarbeiter quasi unkündbar ist. Ob die 350.000 EUR für den Arbeitnehmer interessant sind oder zu "gefährlich" mit der Arbeitslosigkeit, muss jeder selbst beurteilen.

Aber Abfindungen im Bereich von 60.000 EUR sind tatsächlich weit vorbei an der Realität. Als Beispiel dazu kann man einfach zum aktuellen Daimler Programm "googeln". Dort gibt es Rechenbeispiele mit noch höherer Abfindung.

hatkeineahnung schrieb am 15.06.2021:

Wie schon gesagt, ihr labert hier irgendwelches Geschwätz mit subjektiver Erfahrung. Allein BWM zahlt regelmäßig Tausende Abfindungen jedes Jahr, im Durchschnitt sind es um die 60.000 Euro. Das sind die offiziellen Zahlen, die jeder mit ein paar Klicks in den jährlichen Reportings finden kann.

Mal schauen wie lange euch die 60k reichen.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

hier haben einige noch nicht verstanden dass die DAX Konzerne ihre Werke in den nächsten Jahren immer weiter herunter fahren werden, da kann dein unbefristeter Vertrag dir auch nicht den Hintern retten.

Schöne Abfindung gibt es und dann heißt es erstmal wieder kleine Brötchen backen

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Dito. Bei uns ist der Schnitt locker um die 50. Größtenteils unterqualifizierte Boomer, die seit Jahren Schema F fahren und die Kohle abgreifen

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bin noch Student, doch hatte Einblicke in 3 DAX-Unternehmen bis jetzt. Es gab nie Ü50 Ma und wenn dann waren es Führungskräfte aber keine Sacharbeiter. Werden die alle rausgeschmiessen?

Ich habe genau das Gegenteil erlebt, alle waren Ü40 als ich ein Praktikum gemacht habe.
Rausgeschmissen wird niemand, bzw. ist auch nicht möglich.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

hier haben einige noch nicht verstanden dass die DAX Konzerne ihre Werke in den nächsten Jahren immer weiter herunter fahren werden, da kann dein unbefristeter Vertrag dir auch nicht den Hintern retten.

Schöne Abfindung gibt es und dann heißt es erstmal wieder kleine Brötchen backen

Die Hälfte davon hat doch nicht mal Fabriken und beim Rest sind ein Großteil der Fabriken im Ausland

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Nach 20 Jahren Siemens im Lebenslauf sollte eine neue Stelle zu finden doch kein Problem sein ?!

Gerade Siemens ist so ziemlich das schlimmste was man als sehr lange Dauer im Lebenslauf stehen haben kann. Jeder weiß, dass die Mentalität dort noch näher am Beamtenraum dran ist als in vielen anderen Großkonzernen. Mein früherer Chef hat z.B. Bewerber von Siemens aus diesen Gründen pauschal abgelehnt.

Bzgl. Kündigungen:
In der freien Wirtschaft ist jeder immer kündbar, es ist lediglich eine Frage des Geldes. Ich war mittlerweile einige Male bei "Restrukturierungsprogrammen" auf der Gegenseite beteiligt, habe also z.B. die Strategie gegen den Betriebsrat mit vorbereitet. Wenn die Firma es wirklich will, geht es immer. Das Problem dabei ist auch, dass das noch nicht Mal für's Unternehmen sinnvolle Entscheidungen sein müssen. Oftmals gibt es für solche Themen Töpfe, die verwendet werden können und wenn jemand Abbauziele vorgegeben hat, dann nutzt er diese Töpfe auch aus. Insbesondere dann, wenn der Topf garnicht von seiner BU zur Verfügung gestellt wird, sondern z.B. zentral und die BU dadurch nur Kosten los wird und Abfindungen auf andere Konzernbereiche abschieben kann. Vieles in dem Bereich ist schlicht auch Politik.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Das mag in deinem Konzern so sein, in meinem ist es nicht so. Bei uns gibt es equal pay, was bedeutet der 27 Jährige bekommt dasselbe wie der 55 Jährige, wenn sie die gleiche Aufgabe, zB Controller, machen. Dafür setzt sich der BR ein. Und wenn ich sehe das bei uns HR Sachbearbeiter Stellen in der Payroll mit E11 oder sogar 12 eingruppiert werden (13 ist das höchste!) dann weiß ich dass hier nach wie vor sehr gut gezahlt wird und nicht versucht wird, Stellen künstlich klein zu halten und weniger zu zahlen.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Exakt. Ist auch logisch. Man will nicht 10.000ende erfahrene und hochqualifizierte MA loswerden, um dann genauso teure Absolventen einzustellen, sondern Kosten sparen. Die Regel heute ist:

  • mehr Arbeit
  • schlechtere Stufung
  • schlechtere BAV
  • teilweise mehr Stunden

Und klar, der häufigste Trick ist dabei Stellenumbenennung + Neueinstufung + neue Gehaltsstruktur, gefolgt von Ausgliederung Tochterunternehmen, Befristung und Zeitarbeit.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Dito. Bei uns ist der Schnitt locker um die 50. Größtenteils unterqualifizierte Boomer, die seit Jahren Schema F fahren und die Kohle abgreifen

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Bin noch Student, doch hatte Einblicke in 3 DAX-Unternehmen bis jetzt. Es gab nie Ü50 Ma und wenn dann waren es Führungskräfte aber keine Sacharbeiter. Werden die alle rausgeschmiessen?

Ich habe genau das Gegenteil erlebt, alle waren Ü40 als ich ein Praktikum gemacht habe.
Rausgeschmissen wird niemand, bzw. ist auch nicht möglich.

Die unqualifizierten Boomer sind diejenigen, die vor 20/25 Jahren den laden mit der damaligen Technik gerockt haben und ihn zu dem gemacht haben was er heute ist. Irgendwann ab Mitte 30 sind dann hat andere, private Dinge in den Fokus gerückt... Das selbe wird dir auch passieren, also solltest du dich hüten solche platten Attitüden vom Stapel zu lassen.

Aber, und da gebe ich dir Recht, mit der Leistung von vor +20 Jahre kann man sich keine 30 Jahre zurücklehnen, insb. wenn man noch die dicken Paycheck-Runden mitgenommen hat.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Exakt. Ist auch logisch. Man will nicht 10.000ende erfahrene und hochqualifizierte MA loswerden, um dann genauso teure Absolventen einzustellen, sondern Kosten sparen. Die Regel heute ist:

  • mehr Arbeit
  • schlechtere Stufung
  • schlechtere BAV
  • teilweise mehr Stunden

Und klar, der häufigste Trick ist dabei Stellenumbenennung + Neueinstufung + neue Gehaltsstruktur, gefolgt von Ausgliederung Tochterunternehmen, Befristung und Zeitarbeit.

Das ist exakt meine Erfahrung. Bin seit 20 Jahren im DAX und die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Gehaltsgenerationen ist gigantisch.

Mal ein Beispiel von uns bei der BAV:

  • Einstieg 2001: BAV: 100% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 4%)
  • Einstieg 2010: BAV: 50% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 2,5%)
  • Einstieg 2015: BAV: 25% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 1%)
  • Einstieg 2020: BAV: 18% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 0,2%)

Das bedeutet im Schnitt nur in dem Bereich ca. 2500 Euro weniger im Jahr nur in dem Bereich im Vergleich zu meinem Einstiegsjahr. Sind bei 30 Jahren Betriebszugehörigkeit schon 75.000 ohne die Zinsen. Jetzt nehmt noch die Zinsen hinzu und dann sind das in dem Bereich über 120.000 Euro Unterschied.

Über 30 Jahre ist das nichts? Tja, das ist nur die BAV. Haben oder nicht haben ist da die Frage.

Hat schon einen Grund, warum man sich früher dicke Häuser mit einem Alleinverdiener hinstellen konnte und heute nicht mehr.
Wer heute für die die gleiche Position einsteigt, hat in der Regel überall schlechtere Konditionen. Die Betriebsräte spielen da (leider) auch immer mit.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Exakt. Ist auch logisch. Man will nicht 10.000ende erfahrene und hochqualifizierte MA loswerden, um dann genauso teure Absolventen einzustellen, sondern Kosten sparen. Die Regel heute ist:

  • mehr Arbeit
  • schlechtere Stufung
  • schlechtere BAV
  • teilweise mehr Stunden

Und klar, der häufigste Trick ist dabei Stellenumbenennung + Neueinstufung + neue Gehaltsstruktur, gefolgt von Ausgliederung Tochterunternehmen, Befristung und Zeitarbeit.

Traurigerweise ist das wahr und entspricht meiner Erfahrung, da wir bereits in der 3. Generation in einem großen Automobilkonzern sind.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

nein, will ich nicht. Es reicht aber um zu sehen, dass neue Stellen bei Großkonzernen nicht in großem Maße (> 3 EGs) heruntergestuft werden. Viel mehr als E15 hatten ältere Mitarbeiter bei ihrer Einstellung als einfacher Sachbearbeiter sicher auch nicht. Kurze Recherche in der Stellenbörse: Kein Controller unter EG15, keine Einkäufer unter EG 13, kein Ingenieur unter EG15 etc.

PS: Ausgliederungen, Tochterunternehmen, AÜ, etc. ist ein komplett anderes Thema: Da werden in der Tat für gleiche Stellen deutlich geringere Gehälter vergeben

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

Achso, aber für die anderen subjektiven Posts, die das Gegenteil behaupten, gilt das nicht? Unnötiger Kommentar

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Komisch, dass IGMetall-Konzerne bei jeder Stelle mit Bewerbungen (teilweise > 500) zugeschüttet werden, wenn es doch mittlerweile dort nur unterbezahlte Stellen gibt und man mit spätestens 50 gekündigt wird...

ja, auch bei Konzernen wird die Zukunft (wahrscheinlich negative) Veränderungen mit sich bringen und niemand weiß, ob die Top-Arbeitgeber von heute auch in 30 Jahren noch so gut aufgestellt sind.

Aber eins ist klar: Aktuell gibt es bezüglich Gehalt, Work-Life-Balance, Reputation, Karrierechancen etc. wenig Arbeitgeber, die attraktiver sind als die Konzerne (und das ist keine "Typsache", sondern das sehen 95% der Leute auch genau so)

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

nein, will ich nicht. Es reicht aber um zu sehen, dass neue Stellen bei Großkonzernen nicht in großem Maße (> 3 EGs) heruntergestuft werden. Viel mehr als E15 hatten ältere Mitarbeiter bei ihrer Einstellung als einfacher Sachbearbeiter sicher auch nicht. Kurze Recherche in der Stellenbörse: Kein Controller unter EG15, keine Einkäufer unter EG 13, kein Ingenieur unter EG15 etc.

PS: Ausgliederungen, Tochterunternehmen, AÜ, etc. ist ein komplett anderes Thema: Da werden in der Tat für gleiche Stellen deutlich geringere Gehälter vergeben

Das Problem dabei ist, dass das alle Stellen für Leute mit entsprechender BE sind und keine Stellen für Berufsanfänger. Es ist einfach einen Unterschied, ob ich einen berufserfahrenen Spezialisten anwerben will oder einen 0815-Posten besetze.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

Dann nenne doch konkret das Unterenhmen, damit wir das nachvollziehen können. Ich war bei den DAX-Unterenhmen Allianz, Müncher Rück und Ergo aktiv und kann bestätigen, dass es exakt so lief:

Neue Stellenbeschreibung, neue Einstufungen, alles schlechter, mehr Arbeit und ein Betriebsrat der abnickt. Das lässt sich auch überall nachvollziehen. Wurde überall offen kommuiziert. Übrigens wirst du genau das auch hier in allen Allianz, Ergo & Co. Threads lesen, die teilweise über ein Jahrzehnt alt sind. Da lässt sich das exakt nachvollziehen.

Ich kann das also für 10% der DAX-Unterenhmen belegen. Das ist etwas anderes, als deine subjektive Behauptung.

antworten
WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Exakt. Ist auch logisch. Man will nicht 10.000ende erfahrene und hochqualifizierte MA loswerden, um dann genauso teure Absolventen einzustellen, sondern Kosten sparen. Die Regel heute ist:

  • mehr Arbeit
  • schlechtere Stufung
  • schlechtere BAV
  • teilweise mehr Stunden

Und klar, der häufigste Trick ist dabei Stellenumbenennung + Neueinstufung + neue Gehaltsstruktur, gefolgt von Ausgliederung Tochterunternehmen, Befristung und Zeitarbeit.

Traurigerweise ist das wahr und entspricht meiner Erfahrung, da wir bereits in der 3. Generation in einem großen Automobilkonzern sind.

Irgendwo muss es doch herkommen, dass die Leute heute keine Häuschen mehr bauen können und früher ein Alleinverdiener gelangt hat, um ein Haus zu bauen, zwei dicke Autos zu haben, drei Kinder und zweimal Urlaub im Jahr. Etwas, was offensichtlich nur noch für die Top-Leute möglich ist.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

Achso, aber für die anderen subjektiven Posts, die das Gegenteil behaupten, gilt das nicht? Unnötiger Kommentar

Ist glaube ich ein Unterschied, ob man "Subjektivität" mit Presseartikeln und Unternehmungsmeldungen untermauern kann oder mit einer 10-Sekunden "Stichprobe" im internen Bewerbermarkt mit 3 Stellen ohne Aussagekraft.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

also wenn ich (DAX30, IG-Metall, BW) auf die interne Stellenbörse schaue, dann sieht dass nicht danach aus, dass Stellen unverhältnismäßig niedrig eingruppiert werden... es gibt so viele E14,E15,E16 Stellen komplett ohne Personal- und Budgetverantwortung, wo man eher über-als unterbezahlt ist

Willst du uns ehrlich erzählen, dass deine subjektive Stichprobe repräsentativ ist und du exakt einschätzen kannst, welche Aufgabenfelder und Einstufungen sich wie verändert haben, nur, weil du 5 Minuten die Stellenbörse "studierst"?

nein, will ich nicht. Es reicht aber um zu sehen, dass neue Stellen bei Großkonzernen nicht in großem Maße (> 3 EGs) heruntergestuft werden. Viel mehr als E15 hatten ältere Mitarbeiter bei ihrer Einstellung als einfacher Sachbearbeiter sicher auch nicht. Kurze Recherche in der Stellenbörse: Kein Controller unter EG15, keine Einkäufer unter EG 13, kein Ingenieur unter EG15 etc.

PS: Ausgliederungen, Tochterunternehmen, AÜ, etc. ist ein komplett anderes Thema: Da werden in der Tat für gleiche Stellen deutlich geringere Gehälter vergeben

Das Problem habe ich gar nicht so im Tarif wahrgenommen sondern wenn man ÜT werden will. Ich habe nach Einstieg bei einem Igm Bayern Unternehmen dafür 6 Jahre gebraucht. Früher gab es wohl regelrechte ÜT Massen Hochstufungen

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Das ist exakt meine Erfahrung. Bin seit 20 Jahren im DAX und die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Gehaltsgenerationen ist gigantisch.

Mal ein Beispiel von uns bei der BAV:

  • Einstieg 2001: BAV: 100% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 4%)
  • Einstieg 2010: BAV: 50% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 2,5%)
  • Einstieg 2015: BAV: 25% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 1%)
  • Einstieg 2020: BAV: 18% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 0,2%)

Das bedeutet im Schnitt nur in dem Bereich ca. 2500 Euro weniger im Jahr nur in dem Bereich im Vergleich zu meinem Einstiegsjahr. Sind bei 30 Jahren Betriebszugehörigkeit schon 75.000 ohne die Zinsen. Jetzt nehmt noch die Zinsen hinzu und dann sind das in dem Bereich über 120.000 Euro Unterschied.

Über 30 Jahre ist das nichts? Tja, das ist nur die BAV. Haben oder nicht haben ist da die Frage.

Hat schon einen Grund, warum man sich früher dicke Häuser mit einem Alleinverdiener hinstellen konnte und heute nicht mehr.
Wer heute für die die gleiche Position einsteigt, hat in der Regel überall schlechtere Konditionen. Die Betriebsräte spielen da (leider) auch immer mit.

Der sinkende Garantiezins hat ja noch andere Gründe..

Und wie sieht das denn für dich aus? Kriegst du für 2020 nach 100% Finanzierung vom AG oder hat sich das für dich auch angepasst?

Zumindest bei uns gibt es bei den jetzigen Benefits keinen Unterschied zwischen den Generationen.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Das ist exakt meine Erfahrung. Bin seit 20 Jahren im DAX und die Diskrepanz zwischen den verschiedenen Gehaltsgenerationen ist gigantisch.

Mal ein Beispiel von uns bei der BAV:

  • Einstieg 2001: BAV: 100% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 4%)
  • Einstieg 2010: BAV: 50% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 2,5%)
  • Einstieg 2015: BAV: 25% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 1%)
  • Einstieg 2020: BAV: 18% Arbeitgeber (garantierte Verzinsung: 0,2%)

Das bedeutet im Schnitt nur in dem Bereich ca. 2500 Euro weniger im Jahr nur in dem Bereich im Vergleich zu meinem Einstiegsjahr. Sind bei 30 Jahren Betriebszugehörigkeit schon 75.000 ohne die Zinsen. Jetzt nehmt noch die Zinsen hinzu und dann sind das in dem Bereich über 120.000 Euro Unterschied.

Über 30 Jahre ist das nichts? Tja, das ist nur die BAV. Haben oder nicht haben ist da die Frage.

Hat schon einen Grund, warum man sich früher dicke Häuser mit einem Alleinverdiener hinstellen konnte und heute nicht mehr.
Wer heute für die die gleiche Position einsteigt, hat in der Regel überall schlechtere Konditionen. Die Betriebsräte spielen da (leider) auch immer mit.

Der sinkende Garantiezins hat ja noch andere Gründe..

Und wie sieht das denn für dich aus? Kriegst du für 2020 nach 100% Finanzierung vom AG oder hat sich das für dich auch angepasst?

Zumindest bei uns gibt es bei den jetzigen Benefits keinen Unterschied zwischen den Generationen.

Ich habe einen Altvertrag und bekomme sowohl die 100% Finanzierung der BAV als auch den Garantiezins. Da lässt sich nichts daran machen. Ein Neueinsteiger bekommt die neuen Konditionen von 2021. Das macht mich aber auf jeder Ebene natürlich teuer für alle Beteiligten.

Das mit dem Garantiezins hat natürlich auch andere Gründe, aber der Versicherer hinter der Pensionskasse hat ja einen Rahmenvertrag und wenn der zu Ungunsten des Arbeitnehmers abgeändert wird, ist das auch eine Entwicklung, die man erwähnen sollte.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Komisch, dass IGMetall-Konzerne bei jeder Stelle mit Bewerbungen (teilweise > 500) zugeschüttet werden, wenn es doch mittlerweile dort nur unterbezahlte Stellen gibt und man mit spätestens 50 gekündigt wird...

ja, auch bei Konzernen wird die Zukunft (wahrscheinlich negative) Veränderungen mit sich bringen und niemand weiß, ob die Top-Arbeitgeber von heute auch in 30 Jahren noch so gut aufgestellt sind.

Aber eins ist klar: Aktuell gibt es bezüglich Gehalt, Work-Life-Balance, Reputation, Karrierechancen etc. wenig Arbeitgeber, die attraktiver sind als die Konzerne (und das ist keine "Typsache", sondern das sehen 95% der Leute auch genau so)

Denk mal mit! Der Reallohnverlust ist doch kein DAX-Phänomen. Das passiert in den KMU doch auch. Am Ende fahre ich im DAX dann immer noch besser als in der KMU.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

Dann nenne doch konkret das Unterenhmen, damit wir das nachvollziehen können. Ich war bei den DAX-Unterenhmen Allianz, Müncher Rück und Ergo aktiv und kann bestätigen, dass es exakt so lief:

Neue Stellenbeschreibung, neue Einstufungen, alles schlechter, mehr Arbeit und ein Betriebsrat der abnickt. Das lässt sich auch überall nachvollziehen. Wurde überall offen kommuiziert. Übrigens wirst du genau das auch hier in allen Allianz, Ergo & Co. Threads lesen, die teilweise über ein Jahrzehnt alt sind. Da lässt sich das exakt nachvollziehen.

Ich kann das also für 10% der DAX-Unterenhmen belegen. Das ist etwas anderes, als deine subjektive Behauptung.

Europäischer Pharma Konzern mit >80k MA. Du beschreibst hier Versicherungen, mag sein dass es dort schechter zugeht, Pharma ist halt eine Branche der es prinzipiell eher gut geht. Ich spreche auch nicht für andere Konzerne sondern nur für meinen. Und wenn bei uns Trainees mit 60k einsteigen, glaube ich nicht dass man davon sprechen kann dass das UN Stellen künstlich runterwirtschaftet.

antworten
WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

Dann nenne doch konkret das Unterenhmen, damit wir das nachvollziehen können. Ich war bei den DAX-Unterenhmen Allianz, Müncher Rück und Ergo aktiv und kann bestätigen, dass es exakt so lief:

Neue Stellenbeschreibung, neue Einstufungen, alles schlechter, mehr Arbeit und ein Betriebsrat der abnickt. Das lässt sich auch überall nachvollziehen. Wurde überall offen kommuiziert. Übrigens wirst du genau das auch hier in allen Allianz, Ergo & Co. Threads lesen, die teilweise über ein Jahrzehnt alt sind. Da lässt sich das exakt nachvollziehen.

Ich kann das also für 10% der DAX-Unterenhmen belegen. Das ist etwas anderes, als deine subjektive Behauptung.

Europäischer Pharma Konzern mit >80k MA. Du beschreibst hier Versicherungen, mag sein dass es dort schechter zugeht, Pharma ist halt eine Branche der es prinzipiell eher gut geht. Ich spreche auch nicht für andere Konzerne sondern nur für meinen. Und wenn bei uns Trainees mit 60k einsteigen, glaube ich nicht dass man davon sprechen kann dass das UN Stellen künstlich runterwirtschaftet.

Schlechter nicht man muss sich nur mal anschauen was dort umgesetzt wird die Münchner Rück macht laut Geschäftsbericht 2019 pro Tag etwa 145.000.000€ Umsatz und das bei gut 20.000 Mitarbeitern.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

Dann nenne doch konkret das Unterenhmen, damit wir das nachvollziehen können. Ich war bei den DAX-Unterenhmen Allianz, Müncher Rück und Ergo aktiv und kann bestätigen, dass es exakt so lief:

Neue Stellenbeschreibung, neue Einstufungen, alles schlechter, mehr Arbeit und ein Betriebsrat der abnickt. Das lässt sich auch überall nachvollziehen. Wurde überall offen kommuiziert. Übrigens wirst du genau das auch hier in allen Allianz, Ergo & Co. Threads lesen, die teilweise über ein Jahrzehnt alt sind. Da lässt sich das exakt nachvollziehen.

Ich kann das also für 10% der DAX-Unterenhmen belegen. Das ist etwas anderes, als deine subjektive Behauptung.

Europäischer Pharma Konzern mit >80k MA. Du beschreibst hier Versicherungen, mag sein dass es dort schechter zugeht, Pharma ist halt eine Branche der es prinzipiell eher gut geht. Ich spreche auch nicht für andere Konzerne sondern nur für meinen. Und wenn bei uns Trainees mit 60k einsteigen, glaube ich nicht dass man davon sprechen kann dass das UN Stellen künstlich runterwirtschaftet.

Schlechter nicht man muss sich nur mal anschauen was dort umgesetzt wird die Münchner Rück macht laut Geschäftsbericht 2019 pro Tag etwa 145.000.000€ Umsatz und das bei gut 20.000 Mitarbeitern.

was auch immer das jetzt aussagen soll. In meinem Pharma Konzern jedenfalls ist es nicht so, dass Stellen künstlich niedriger eingestuft werden. Trainees bekommen ein Grundgehalt, das E12 Stufe 1 entspricht und nach Übernahme darf man entsprechend nicht tiefer als E12 eingestuft werden (es sei denn man bewirbt sich ausdrücklich auf was tieferes, logischerweise). Also ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass hier künstlich runtergestuft wird. Das mag vll bei branchen stimmen, denen es nicht so gut geht (Zulieferer, Stahl whatever) für Pharma gilt es jedenfalls nicht.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

WiWi Gast schrieb am 17.06.2021:

Lustigerweise wird sich in den Foren hier ja auch immer an den Altmitarbeitern orientiert und nie an den Neuverträgen, wenn es um Gehaltsargumente geht.

Im Forum wird sich wohl eher an den im Internet öffentlich einsehbaren Gehaltstabellen von IGM und IGBCE orientiert. Wenn ich hier bspw. schreibe, dass man mit E12 80k all in bzw E13 86k all in im Chemie Tarif kriegt und die Leute mir dann mit Altverträgen kommen... was soll man da sagen? Ist für jeden einsehbar und es werden nach wie vor Stellen in diesen Tarifregionen eingruppiert und besetzt, das ist Fakt. Hat daher auch nix mit Altverträgen oder sonstigem zu tun. Gleiches gilt sicherlich für IGM.

Nur werden Stellen die 2005 noch E12 waren 2020 einfach neu benannt sowie die Aufgaben anders formuliert und schon ist das E9. Das ist Fakt.

Wenn jemand "Das ist Fakt" sagt, weiß man zu 100%, dass der Post eben kein Fakt ist

Genauer lesen. Das "Fakt" wurde vom Vorgängerpost übernommen und parodiert. Wenn deine Aussage schlüssig wäre, wären beide Positionen kein Fakt und es gibt keine Wirklichkeit.

Ich bin der "parodierte" User und ich muss nur schnell in die Stellenbörse schauen und nach E12 bzw. E11 Stellen filtern um zu sehen, das mein Fakt wenigstens wirklich einer ist. Ich weiß nicht woher diese Mythen kommen, dass Controller oder Einkauf oder Supply Chain oder sonstiges, was damals E12 war, heute mit E8 eingruppiert werden soll. Das ist bei uns dank starken BR gar nicht möglich. Aber gut, redet es euch ruhig weiter ein.

Was sich geändert hat ist schlechtere BAV, schlechtere Benefits etc. Aber an den Eingruppierungen hat sich m.E. nicht geändert, wenn ich wie weiter oben schon gesagt sehe das hier HR Sachbearbeiter in der Payroll E11 oder sogar 12 eingruppiert werden.

Dann nenne doch konkret das Unterenhmen, damit wir das nachvollziehen können. Ich war bei den DAX-Unterenhmen Allianz, Müncher Rück und Ergo aktiv und kann bestätigen, dass es exakt so lief:

Neue Stellenbeschreibung, neue Einstufungen, alles schlechter, mehr Arbeit und ein Betriebsrat der abnickt. Das lässt sich auch überall nachvollziehen. Wurde überall offen kommuiziert. Übrigens wirst du genau das auch hier in allen Allianz, Ergo & Co. Threads lesen, die teilweise über ein Jahrzehnt alt sind. Da lässt sich das exakt nachvollziehen.

Ich kann das also für 10% der DAX-Unterenhmen belegen. Das ist etwas anderes, als deine subjektive Behauptung.

Europäischer Pharma Konzern mit >80k MA. Du beschreibst hier Versicherungen, mag sein dass es dort schechter zugeht, Pharma ist halt eine Branche der es prinzipiell eher gut geht. Ich spreche auch nicht für andere Konzerne sondern nur für meinen. Und wenn bei uns Trainees mit 60k einsteigen, glaube ich nicht dass man davon sprechen kann dass das UN Stellen künstlich runterwirtschaftet.

Schlechter nicht man muss sich nur mal anschauen was dort umgesetzt wird die Münchner Rück macht laut Geschäftsbericht 2019 pro Tag etwa 145.000.000€ Umsatz und das bei gut 20.000 Mitarbeitern.

was auch immer das jetzt aussagen soll. In meinem Pharma Konzern jedenfalls ist es nicht so, dass Stellen künstlich niedriger eingestuft werden. Trainees bekommen ein Grundgehalt, das E12 Stufe 1 entspricht und nach Übernahme darf man entsprechend nicht tiefer als E12 eingestuft werden (es sei denn man bewirbt sich ausdrücklich auf was tieferes, logischerweise). Also ich kann beim besten Willen nicht erkennen, dass hier künstlich runtergestuft wird. Das mag vll bei branchen stimmen, denen es nicht so gut geht (Zulieferer, Stahl whatever) für Pharma gilt es jedenfalls nicht.

Ja denke auch dass man da zwischen den Toparbeitgebern (IGM, IGBCE), den „T2/T3“ wie eben den Versicherungen (Verdi) und dem Rest (Post, Vonovia, etc) unterscheiden muss. Daher reicht die Spanne beim Einstiegsgehalt natürlich auch von 40-70k bei vergleichbaren Positionen.

antworten
WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Wir haben hier zig Threads, die leider die neue Wirklichkeit beschreiben: Es wird umgestuft, abgebaut...ach, was soll man da noch sagen.

antworten
WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Ja denke auch dass man da zwischen den Toparbeitgebern (IGM, IGBCE), den „T2/T3“ wie eben den Versicherungen (Verdi) und dem Rest (Post, Vonovia, etc) unterscheiden muss. Daher reicht die Spanne beim Einstiegsgehalt natürlich auch von 40-70k bei vergleichbaren Positionen.

Ja natürlich, das sage ich ja die ganze Zeit schon. Nur weil es in Konzern A so läuft, muss es nicht in B so laufen. Deshalb finde ich auch manche Kommentare hier so sinnlos. Jemand behauptet bei Siemens werden regelmäßig Leute gefeuert, daher gibt es in KEINEM Konzern Ü50 Arbeitnehmer, da die immer alle gefeuert werden, überall. So pauschal lässt sich das halt nicht sagen. Genauso wenig kann man sagen, dass nirgendwo Stellen tiefer eingestuft werden, nur weil es in Konzern XY nicht der Fall ist. Entsprechend habe ich ja auch nur von meinem Konzern berichtet, in den ich zurzeit Einblicke hab. Wieso hier dennoch Leute diskutieren und sagen das wär nicht so, keine Ahnung.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Also ich bin bei Siemens Gruppenleiter.
Mit 35 bin ich einer der jüngsten, nur einer meiner Mitarbeiter ist jünger.
Ansonsten geht die Spanne von Ende 30 bis kurz vor der Rente.

Ein Mitarbeiter geht jetzt in Kürze in Altersteilzeit und alle sind traurig weil es ein engagierter und fachlich super kompetenter Kollege ist. Meine 3 Teamleiter sind alle Mitte 50.

In anderen Bereichen ist die Alterstruktur querbeet. Hab auch einige Mitarbeiter die >50km pendeln, weil ihr früherer Standort geschlossen wurde. Die Leute hatte dort die Wahl zwischen versetzen lassen in anderen Siemens Standort oder üppiger Abfindung.
Ein paar haben sich beidem verweigert, für die gibt es am alten Standort wohl ein Büro wo die jeden Tag hingehen und ihre 7h absitzen. Also nix mit einfach rauswerfen.

Vielleicht etwas naiv aber mein Eindruck nach 2 Jahren bei Siemens ist nicht, dass 'ständig entlassen wird' oder dass 'Ü50 Mitarbeiter' rausgemobt werden.

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ja denke auch dass man da zwischen den Toparbeitgebern (IGM, IGBCE), den „T2/T3“ wie eben den Versicherungen (Verdi) und dem Rest (Post, Vonovia, etc) unterscheiden muss. Daher reicht die Spanne beim Einstiegsgehalt natürlich auch von 40-70k bei vergleichbaren Positionen.

Ja natürlich, das sage ich ja die ganze Zeit schon. Nur weil es in Konzern A so läuft, muss es nicht in B so laufen. Deshalb finde ich auch manche Kommentare hier so sinnlos. Jemand behauptet bei Siemens werden regelmäßig Leute gefeuert, daher gibt es in KEINEM Konzern Ü50 Arbeitnehmer, da die immer alle gefeuert werden, überall. So pauschal lässt sich das halt nicht sagen. Genauso wenig kann man sagen, dass nirgendwo Stellen tiefer eingestuft werden, nur weil es in Konzern XY nicht der Fall ist. Entsprechend habe ich ja auch nur von meinem Konzern berichtet, in den ich zurzeit Einblicke hab. Wieso hier dennoch Leute diskutieren und sagen das wär nicht so, keine Ahnung.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

WiWi Gast schrieb am 19.06.2021:

Also ich bin bei Siemens Gruppenleiter.
Mit 35 bin ich einer der jüngsten, nur einer meiner Mitarbeiter ist jünger.
Ansonsten geht die Spanne von Ende 30 bis kurz vor der Rente.

Ein Mitarbeiter geht jetzt in Kürze in Altersteilzeit und alle sind traurig weil es ein engagierter und fachlich super kompetenter Kollege ist. Meine 3 Teamleiter sind alle Mitte 50.

In anderen Bereichen ist die Alterstruktur querbeet. Hab auch einige Mitarbeiter die >50km pendeln, weil ihr früherer Standort geschlossen wurde. Die Leute hatte dort die Wahl zwischen versetzen lassen in anderen Siemens Standort oder üppiger Abfindung.
Ein paar haben sich beidem verweigert, für die gibt es am alten Standort wohl ein Büro wo die jeden Tag hingehen und ihre 7h absitzen. Also nix mit einfach rauswerfen.

Vielleicht etwas naiv aber mein Eindruck nach 2 Jahren bei Siemens ist nicht, dass 'ständig entlassen wird' oder dass 'Ü50 Mitarbeiter' rausgemobt werden.

WiWi Gast schrieb am 18.06.2021:

Ja denke auch dass man da zwischen den Toparbeitgebern (IGM, IGBCE), den „T2/T3“ wie eben den Versicherungen (Verdi) und dem Rest (Post, Vonovia, etc) unterscheiden muss. Daher reicht die Spanne beim Einstiegsgehalt natürlich auch von 40-70k bei vergleichbaren Positionen.

Ja natürlich, das sage ich ja die ganze Zeit schon. Nur weil es in Konzern A so läuft, muss es nicht in B so laufen. Deshalb finde ich auch manche Kommentare hier so sinnlos. Jemand behauptet bei Siemens werden regelmäßig Leute gefeuert, daher gibt es in KEINEM Konzern Ü50 Arbeitnehmer, da die immer alle gefeuert werden, überall. So pauschal lässt sich das halt nicht sagen. Genauso wenig kann man sagen, dass nirgendwo Stellen tiefer eingestuft werden, nur weil es in Konzern XY nicht der Fall ist. Entsprechend habe ich ja auch nur von meinem Konzern berichtet, in den ich zurzeit Einblicke hab. Wieso hier dennoch Leute diskutieren und sagen das wär nicht so, keine Ahnung.

Das ist ja auch nichts weiter als es Mythos, den sich die Leute hier gerne einreden um die Konzerne schlecht darzustellen. Gleiches Spiel kenne ich von der Deutschen Bank, wo nach Postbank Übernahme einige doppelt vorhandene Stellen, wie bspw Service Hotline oder HR, in Köln wegfallen sollten und nach FFM gehen sollten. Abfindung oder Versetzung war das Stichwort, einer hat sich geweigert, der geht heute noch jeden Tag in Köln ins Büro, bekommt dort irgendwelche Praktikantenaufgaben und sitzt die Zeit ab. Das hat auch nichts mit Mobbing zu tun, sondern einfach damit dass alles von FFM läuft. Aber rausgeworfen wurde der nicht.

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WiWi Gast

Ü50 MA im Konzern rar

Natürlich versuchen die Konzerne seit Jahren Personal mit üppigen Altverträgen abzubauen. Die verdienen für die gleiche Arbeit oft das doppelte, wie ein junger Kollege, aber so einfach ist das nicht, da man in dem Alter einen extremen Kündigungsschutz hat.
Auch die Altersteilzeit/Frühverrentung geht oft erst ab 55, d.h. es sollten noch genügend 50jährige in den Konzernen rumturen. Die wird man praktisch gar nicht los.
Die Grenze wurde vom Threadersteller einfach falsch gesetzt. Hätter er besser Ü55 geschrieben. Zwischen 55 und 65 sollten es aber dann doch deutlich weniger werden.

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