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Berufseinstieg: Wo & WieBig Data

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Hallo zusammen,

wie stehen die Chancen in oben genannten Bereich reinzukommen, wenn man lediglich ein reines BWL-Studium (Bachelor+Master) aufweisen kann?
Immerhin war mein Studium recht quantitativ ausgerichtet (viel Kapitalmarktforschung, Risikomanagement, Data Mining...) und auch in meinen Abschlussarbeiten habe ich empirisch gearbeitet.
Meine IT-Kenntnisse beschränken sich leider auf STATA und ein bisschen R. Zusätzlich fortgeschrittene Kenntnisse in Excel und ein bisschen SAP.

Mir geht es vor allem darum, statistische Methoden auf Daten anzuwenden, Rückschlüsse daraus zu ziehen und ökonomisch zu interpretieren. Auch das Programmieren gefällt mir sehr.
Schreibe gerade an meiner Masterarbeit und merke wieder, dass mir das ziemlich Spaß macht. Rückblickend hätte ich wsl. Statistik und IT studieren sollen, aber hinterher ist man schließlich immer schlauer^^

Da ich jetzt natürlich kein neues Studium mehr anfangen möchte, stellt sich mir die Frage, ob es auch Stellen für reine BWLer mit quantitativem Schwerpunkt gibt?
Was kann ich tun, um meine Chancen zu erhöhen? Mir privat das Programmieren beibringen (welche Sprache?)? Gibt es die Möglichkeit in einen verwandten Bereich (Controlling?) einzusteigen und sich dann durch Fortbildungen in diese Richtung zu entwickeln?

Vielen Dank für sämtliche Tipps! :)

PS: da ich noch nicht fertig bin mit meinem Studium, könnte ich noch ein Praktikum in diese Richtung absolvieren.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Hallo zusammen,

wie stehen die Chancen in oben genannten Bereich reinzukommen, wenn man lediglich ein reines BWL-Studium (Bachelor+Master) aufweisen kann?
Immerhin war mein Studium recht quantitativ ausgerichtet (viel Kapitalmarktforschung, Risikomanagement, Data Mining...) und auch in meinen Abschlussarbeiten habe ich empirisch gearbeitet.
Meine IT-Kenntnisse beschränken sich leider auf STATA und ein bisschen R. Zusätzlich fortgeschrittene Kenntnisse in Excel und ein bisschen SAP.

Mir geht es vor allem darum, statistische Methoden auf Daten anzuwenden, Rückschlüsse daraus zu ziehen und ökonomisch zu interpretieren. Auch das Programmieren gefällt mir sehr.
Schreibe gerade an meiner Masterarbeit und merke wieder, dass mir das ziemlich Spaß macht. Rückblickend hätte ich wsl. Statistik und IT studieren sollen, aber hinterher ist man schließlich immer schlauer^^

Da ich jetzt natürlich kein neues Studium mehr anfangen möchte, stellt sich mir die Frage, ob es auch Stellen für reine BWLer mit quantitativem Schwerpunkt gibt?
Was kann ich tun, um meine Chancen zu erhöhen? Mir privat das Programmieren beibringen (welche Sprache?)? Gibt es die Möglichkeit in einen verwandten Bereich (Controlling?) einzusteigen und sich dann durch Fortbildungen in diese Richtung zu entwickeln?

Vielen Dank für sämtliche Tipps! :)

PS: da ich noch nicht fertig bin mit meinem Studium, könnte ich noch ein Praktikum in diese Richtung absolvieren.

Hi,

ich bin auch purer BWLer und habe geswitched und hier etwas zu geschrieben:
https://www.wiwi-treff.de/Berufseinstieg-Wo-and-Wie/INF/Wo-habe-ich-noch-Chancen/Diskussion-43345

Prinzipiell interessiert deine Quant. Schwerpunkt erst einmal keinen Menschen, wenn die Leute nicht die Buzzwords hören, die sie hören möchten.

Erst einmal solltest du dich entscheiden ob Data Engineer oder Data Scientist. Google nach den Unterschieden und schau, was dir eher zusagt.

Deswegen lern die folgenden Basics:

  • SQL & Python
  • Mach dir ein Microsoft Azure oder AWS Account zum testen und Spiel etwas damit rum bzw. arbeite ein paar Tutorials durch
  • Arbeite dich in die Materie ein generell - um die Begriffe zu differenzieren und nicht wie ein Honk beim Gespräch zu sitzen
  • Arbeite dich etwas in Daten Visualisierung ein (PowerBI oder Tableau). Erstell paar schöne Charts und hefte diese mit an die Bewerbung
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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Schau dir Kurse auf datacamp, edX etc an. Die wichtigsten Sprachen für so einen Job sind SQL und R (dplyr, tidyverse, caret, ggplot) und/oder Python (pandas, numpy, seaborn, scikit-learn). Schau bei Kaggle vorbei und leg dir ein GiHub-Account an wo du paar Bsp.-Analysen vorzeigen kannst.
An welcher Uni studierst du?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Einzige Möglichkeit wären die UBs. Sonst wirst du nirgendwo ernstgenommen, du hast keine Statistik/Informatik studiert. Habe in zwei Konzernen in München gearbeitet, die Data Science machen. Da arbeiten nur Statistiker, Wirtschaftsmathematiker, vereinzelt VWLer und Ingenieure. Startups nehmen vor allem nur studierte Informatiker.
In den USA braucht man mittlerweile einen PhD. in Statistics/Computer Science.
Deine Chancen sehe ich nur bei solchen Firmen wie Big 4. Erwarte dort aber keine Innovationen wie bei Amazon oder Google.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

So ist es!

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Einzige Möglichkeit wären die UBs. Sonst wirst du nirgendwo ernstgenommen, du hast keine Statistik/Informatik studiert. Habe in zwei Konzernen in München gearbeitet, die Data Science machen. Da arbeiten nur Statistiker, Wirtschaftsmathematiker, vereinzelt VWLer und Ingenieure. Startups nehmen vor allem nur studierte Informatiker.
In den USA braucht man mittlerweile einen PhD. in Statistics/Computer Science.
Deine Chancen sehe ich nur bei solchen Firmen wie Big 4. Erwarte dort aber keine Innovationen wie bei Amazon oder Google.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

TE hier, vielen Dank schon mal für eure Antworten!!

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Erst einmal solltest du dich entscheiden ob Data Engineer oder Data Scientist. Google nach den Unterschieden und schau, was dir eher zusagt.
Data Scientist/Analyst.

Eine Tätigkeit bei den Big4 in diesem Bereich könnte ich mir auch vorstellen, jedoch wird bei denen in der Stellenanzeige auch immer ein Mathematik- oder Informatik-Studium verlangt. Also ihr meint es wäre leichter in UB reinzukommen?

Werde jetzt versuchen mir privat SQL und R/Phyton beizubringen (Danke für die Tipps mit den Kursen). Aber wird das von den Unternehmen überhaupt honoriert? Schließlich kann man ja seine Kenntnisse nicht nachweisen wie durch eine Klausur oder ein Zertifikat.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

TE hier, vielen Dank schon mal für eure Antworten!!

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Erst einmal solltest du dich entscheiden ob Data Engineer oder Data Scientist. Google nach den Unterschieden und schau, was dir eher zusagt.
Data Scientist/Analyst.

Eine Tätigkeit bei den Big4 in diesem Bereich könnte ich mir auch vorstellen, jedoch wird bei denen in der Stellenanzeige auch immer ein Mathematik- oder Informatik-Studium verlangt. Also ihr meint es wäre leichter in UB reinzukommen?

Werde jetzt versuchen mir privat SQL und R/Phyton beizubringen (Danke für die Tipps mit den Kursen). Aber wird das von den Unternehmen überhaupt honoriert? Schließlich kann man ja seine Kenntnisse nicht nachweisen wie durch eine Klausur oder ein Zertifikat.

Deswegen danach ein Praktikum in dem Bereich nachschießen.

Ein weiterer Tipp: Bewerbe dich besser abseits der Big 4. Die mittelständischen Beratungen die wirklich auf die Thematik spezialisiert sind bieten dir bessere Konditionen, eine bessere Work-Life Balance und vor allem ein breiteres Einsatzfeld. Und Firmenwagen gibt es nach oben on-top vielfach drauf.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Welche mittelständischen Beratungen meinst du?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Kann ich auch so bestätigen, dass mittelständische bzw. Boutique-Beratungen besser geeignet sind, da viel spezialisierter in Sachen Data Science als die klassischen Berater.

Gutes Beispiel in München: Alexander Thamm

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 05.03.2018:

Kann ich auch so bestätigen, dass mittelständische bzw. Boutique-Beratungen besser geeignet sind, da viel spezialisierter in Sachen Data Science als die klassischen Berater.

Gutes Beispiel in München: Alexander Thamm

Kann nur von solchen Firmen abraten. Weder sind sie toll für den Lebenslauf noch machen die wirklich "Data Science". Aber auch Alexander Thamm stellt keine BWler ein. Es ist einfach das falsche Studium, Data Science ist nunmal Mathematik. Wenn ihr das machen müsst, dann studiert eben kein BWL.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Für Python und R kann ich dir DataCamp empfehlen, die Tracks geben dir einen sehr guten Überblick, außerdem die Machine sowie Deep Learning Kurse von Andrew Ng auf Coursera. Für SQL kann ich Udemy empfehlen, gibt dort 1 - 2 gute Kurse. Danach zum Üben entweder Kaggle Competitions oder (noch besser) eigene Projekte starten.

Und ganz wichtig: schiebe wenigstens noch ein Praktikum im Bereich Data Analytics ein. Bin selber BWL'er und habe mir das Programmieren sowie gängige ML-Methoden im Selbststudium beigebracht. Ist nicht unmöglich, erfordert aber durchaus einiges an Arbeit. Entsprechende Projekte zeigen, dass du a) großes Interesse an der Materie hast und b) die Konzepte verstehst sowie diese c) in Code implementieren kannst.

Viel Erfolg!

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Joa, Alexander Thamm ist recht nett. Die machen im Moment viel Werbung, zB letztens in der S-Bahn in München. Es gibt hunderte andere Läden, einfach mal Google benutzen. Alles in allem ist es aber so, dass auch die grossen Beratungen spezialisierte Teams haben, die genauso funktionieren und auf dem gleichen Level arbeiten. Meiner Meinung nach macht es nicht viel Unterschied, ob man in einer der bekannten Beratungen arbeitet oder bei den angesprochenen Boutiquen. Es könnte durchaus ein Vorteil sein, wenn man einen der grossen Namen im CV stehen hat.

WiWi Gast schrieb am 05.03.2018:

Kann ich auch so bestätigen, dass mittelständische bzw. Boutique-Beratungen besser geeignet sind, da viel spezialisierter in Sachen Data Science als die klassischen Berater.

Gutes Beispiel in München: Alexander Thamm

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Der Name ist schnurz egal, denn am Ende zählen im Bereich Data Science und Analytics nur die Projekte, die man gemacht hat.

Bei Alexander Thamm habe ich bspw. gehört, dass BWL'er oftmals nur den Visual Teil übernehmen, die Modelle (bzw. eigentliche DS Arbeit) allerdings von Mathematikern, Informatikern etc. entwickelt werden. Ist erst einmal nicht schlimm, da ein typischer BWL'ler dafür nicht die Qualifikation besitzt, aber da die Firma angeblich auch mit Weiterbildungen geizt, würde ich da etwas vorsichtig sein.

WiWi Gast schrieb am 05.03.2018:

Joa, Alexander Thamm ist recht nett. Die machen im Moment viel Werbung, zB letztens in der S-Bahn in München. Es gibt hunderte andere Läden, einfach mal Google benutzen. Alles in allem ist es aber so, dass auch die grossen Beratungen spezialisierte Teams haben, die genauso funktionieren und auf dem gleichen Level arbeiten. Meiner Meinung nach macht es nicht viel Unterschied, ob man in einer der bekannten Beratungen arbeitet oder bei den angesprochenen Boutiquen. Es könnte durchaus ein Vorteil sein, wenn man einen der grossen Namen im CV stehen hat.

WiWi Gast schrieb am 05.03.2018:

Kann ich auch so bestätigen, dass mittelständische bzw. Boutique-Beratungen besser geeignet sind, da viel spezialisierter in Sachen Data Science als die klassischen Berater.

Gutes Beispiel in München: Alexander Thamm

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Eine weitere Weiterbildungsoption ist übrigens das "Microsoft Professional Program for Data Science". Die Kurse laufen über edX. Kannst die entweder gratis absolvieren (ohne Zertifikat) oder für je 99$ zertifizieren lassen und abschließend noch von Microsoft ein zusätzliches Zertifikat erhalten.

Ist sehr praxisorientiert und auch für BWLer machbar.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

TE hier,

wurde - wider Erwarten - zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum im Bereich Data Analytics (Industrieunternehmen) eingeladen.
Hat jmd Tipps wie ich mich vorbereiten kann und mit welchen Fragen man als BWLer rechnen darf? Laut Stellenanzeige geht es vor allem um Datenmodellierung und -analyse.

Vielen Dank für Eure Antworten!

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2018:

TE hier,

wurde - wider Erwarten - zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum im Bereich Data Analytics (Industrieunternehmen) eingeladen.
Hat jmd Tipps wie ich mich vorbereiten kann und mit welchen Fragen man als BWLer rechnen darf? Laut Stellenanzeige geht es vor allem um Datenmodellierung und -analyse.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Aber hast du denn mittlerweile was in dem Bereich gemacht? Weil das klingt ja schon eher sehr stark nach Wirtschaftsinformatik-Schwerpunkt und weniger BWL... Nicht, dass du da auf die Nase fliegst im Bewerbungsgespräch.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2018:

Aber hast du denn mittlerweile was in dem Bereich gemacht? Weil das klingt ja schon eher sehr stark nach Wirtschaftsinformatik-Schwerpunkt und weniger BWL... Nicht, dass du da auf die Nase fliegst im Bewerbungsgespräch.

Mehr als das Praktikum nicht bekommen kann ja nicht passieren^^

Außerdem wurde in der Stellenanzeige nicht nur nach Mathe/Informatik-Studenten gesucht sondern auch nach "WiWi mit quantitativer Ausrichtung". Und anhand meiner Zeugnisse und meinem Anschreiben sollte man ja einschätzen können, was ich kann und was nicht.
Kann natürlich trotzdem sein, dass ich deren Anforderungen nicht erfülle. Drum hätte ich mich über ein paar Tipps zur Vorbereitung gefreut, um meine Chancen zumindest etwas zu erhöhen. Wäre wirklich für jede Hilfe dankbar.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 21.03.2018:

TE hier,

wurde - wider Erwarten - zu einem Vorstellungsgespräch für ein Praktikum im Bereich Data Analytics (Industrieunternehmen) eingeladen.
Hat jmd Tipps wie ich mich vorbereiten kann und mit welchen Fragen man als BWLer rechnen darf? Laut Stellenanzeige geht es vor allem um Datenmodellierung und -analyse.

Vielen Dank für Eure Antworten!

Was wird in der Stellenausschreibung denn verlangt? Wenn Python/R sowie SQL vorausgesetzt wird, dann kannst du dich auf Programming Assignments einstellen, denn niemand will dir für ein Praktikum Programmiersprachen beibringen müssen. Das ganze wird dann entweder live im Gespräch oder per 24h - 72h Case Study geprüft.

Während solcher Praktika bist du hauptsächlich für Daten Manipulation zuständig (was ca. 60 - 70% der Data Science Arbeit ausmacht), damit die Data Scientists mit der eigentlichen Arbeit beginnen können.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 22.03.2018:

Was wird in der Stellenausschreibung denn verlangt? Wenn Python/R sowie SQL vorausgesetzt wird, dann kannst du dich auf Programming Assignments einstellen, denn niemand will dir für ein Praktikum Programmiersprachen beibringen müssen. Das ganze wird dann entweder live im Gespräch oder per 24h - 72h Case Study geprüft.

Während solcher Praktika bist du hauptsächlich für Daten Manipulation zuständig (was ca. 60 - 70% der Data Science Arbeit ausmacht), damit die Data Scientists mit der eigentlichen Arbeit beginnen können.

Verlangt werden neben MS Office-Kenntnissen "idealerweise Erfahrung mit weiteren Analyse-Instrumenten (z.B. R, SAP BI, …)" und "erste praktische Erfahrung auf dem Gebiet der Datenmodellierung und Datenanalyse (z.B. durch bereits absolvierte Praktika)".

Langsam macht ihr mir tatsächlich etwas Sorgen, dass sie eig einen Informatiker suchen^^ Aber ich hab wirklich alles wahrheitsgemäß angegeben und mein Bachelorzeugnis samt Transcript of Records mitgeschickt. Hab wirklich keine Ahnung was da auf mich zukommt....

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Vielleicht kann ich ja bisschen was erzählen:

Bachelor Wiwi mit "quantitativem Schwerpunkt" (sprich Statistik/Ökonometrie und Finance)

4.Semster Master Statistik u.a auch ML-Sachen dabei (die Mathematik dahinter, ziemlicher harter Tobak) ansonsten auch ziemlich viel Big Data Sachen belegbar aus der Info-Fakultät. Nebenbei Werkstudent in Data Analytics und Tutor für Statistik ( ich weiß, ziemlicher Burch im CV aber hat sich ausgezahlt :D)

Big Data ist aus BWLer Perspektive ungemein schwierig da dir einfach die tehmathematische/technische Ausbildung dahinter fehlt. Big Data ist in erster Linie die nutzbar-Machung gewaltiger(!) Datenmenge, sprich Cluster-Verfahren zur Strukturierung von Daten etc. Das machen Leute mit MINT-Hintergrund, BWLer dürfen da fast sicher nicht "mitspielen".

Aus dem Text entnehme ich dass du vorallem Daten analysieren sollst: Wie du das machst, ist dir überlassen. Standard ist Excel und/oder Phyton/R , gerne auch gemischt, etwas fancy wird das mit BI-Software wo man richtig coole Visualisierungen von Daten hinbekommt. Die meisten "Analyst" Position enthalten genau solche Aufgaben; die BWLer die das machen haben dann einen richtig guten Skill was Quantitativen Sachen angehen, aber so Positionen können dann aber auch MINT-Leute besetzen, die brauchen dann den BWL-Fokus.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

TE hier,

mit dem Praktikum hat es leider nicht geklappt :(
Zum Interview: gab keine wirklichen Fachfragen, man wollte nur genau wissen, was ich bis jetzt gelernt habe in meinem Studium bezüglich Statistik und STATA/R. Dazu "Denkfragen" bezüglich möglicher Problemstellungen bei der Umsetzung einer Big Data Strategie (Scheinkorrelationen, etc.).
Weiß im Endeffekt nicht genau woran es gelegen hat, vllt. haben sie sich doch lieber für einen Mathematiker/Informatiker entschieden...

Hat jmd sonst noch einen Tipp für Data Science Beratungen im Raum München - außer Alexander Thamm und den Big 4 - bei denen ich mich für ein Praktikum bewerben kann? Würde weiterhin wirklich gerne in diesem Bereich einsteigen und nichts unversucht lassen^^

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Niemand?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Hier mal eine kleine Roadmap, wenn du dir die statistischen Kenntnisse aneignen willst:

  1. https://www.coursera.org/specializations/mathematics-machine-learning

  2. https://www.coursera.org/learn/machine-learning

  3. https://www.coursera.org/specializations/deep-learning

Der Bereich Data Analytics und Science verlangt sehr viele Kompetenzen ab. Neben statistischer Kenntnisse (mit obigen Kursen solltest du den Großteil abgedeckt haben) ist es wichtig, dass du entsprechende Computer Science Skills mitbringst (R oder Python, SQL und Kenntnisse zu Datenbanken, dazu Hadoop und/oder Spark für Big Data) um die jeweiligen Modelle zu implementieren. Weiterhin brauchst du noch einen gewisses Business Verständnis, sprich in der Lage sein auf Stakeholderbedürfnisse einzugehen und darauf basierend deine Modelle zu gestalten. Schlussendlich musst du ebenfalls diese äußerst komplexen Dinge so simpel wie möglich erklären können und in der Lage sein deine Daten auf möglichst simple Art und Weise darzustellen.

Datacamp deckt mMn sehr gut die Python/R Skills ab, auf Udemy findest du Weiterbildungen zu Big Data Programmen und Data Warehousing Geschichten.

Nur noch ein kurzer Reality Check: zu 99% wirst du nicht die eigentliche Data Science Arbeit erledigen (bspw. Parameter Tuning, Model Selection etc.), sondern aller Voraussicht nach den Data Scientists zuarbeiten (sprich Datenmanipulation, Data Retrieval etc.). Ich würde mal schauen, dass du weiterhin versuchst an Praktika zu kommen, denn nur so wird man dich in dem Bereich einstellen..

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Noch als Zusatz: die statistischen Kenntnisse sind insb. wichtig, um zu verstehen, was du da implementierst und welcher Algorithmus wann eingesetzt wird. Heutzutage geht das meiste über packages (als Python'ista für gewöhnlich pandas, scikit learn, keras, tensorflow etc.), sodass die hauptsächliche Machine-Learning Arbeit aus Modelloptimierung besteht...

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Mach dir mal bewusst, ob du Data Science oder Data Engineering meinst!

Data Science wird ziemlich schwierig.

Es sind zwei verschiedene Berufsfelder.

Als Tipp: Probier es über Business Intelligence. BI ist die Schnittstelle BWL / IT, eher für Wirtschaftsinfos, aber wenn du etwas SQL kannst, evtl. Basics in Microsoft SSIS und SSAS (falls du dich auf MS Technologie festlegen willst), und du solltest safe ein Praktikum bekommen.

Über die BI Schiene, kannst du später auf Big Data bzw. BI + Big Data kommen und evtl. dann auf Data Science. ;-)

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Hat jmd sonst noch einen Tipp für Data Science Beratungen im Raum München - außer Alexander Thamm und den Big 4 - bei denen ich mich für ein Praktikum bewerben kann? Würde weiterhin wirklich gerne in diesem Bereich einsteigen und nichts unversucht lassen^^

Vergiss Data Science bei "Beratungen". Richtig Data Science machst du bei Firmen, die Daten haben. In keinem Unternehmen, das seriös diese Dinge angeht, wirst als BWLer eingestellt. Eventuell neu studieren.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 16.04.2018:

Hat jmd sonst noch einen Tipp für Data Science Beratungen im Raum München - außer Alexander Thamm und den Big 4 - bei denen ich mich für ein Praktikum bewerben kann? Würde weiterhin wirklich gerne in diesem Bereich einsteigen und nichts unversucht lassen^^

Vergiss Data Science bei "Beratungen". Richtig Data Science machst du bei Firmen, die Daten haben. In keinem Unternehmen, das seriös diese Dinge angeht, wirst als BWLer eingestellt. Eventuell neu studieren.

Das würde ich so nicht sagen. Ich bin BWLer, bin jedoch als Data Engineer in einer mittelständischen UB tätig, welche auf BI / Big Data / Data Science spezialisiert ist. In der Regel lernst du bei spezialisierten Beratungen auch am besten.

Jedoch wird der Switch von BWL auf Data Science direkt eben NICHTS. Bei mir war das auch ein kleiner Struggle. Ich bin im BI Bereich eingestiegen, dann langsam mich in den Big Data Bereich vorgearbeitet & Cloud Computing.

Ich könnte theoretisch mich auch langsam in Richtung Data Science entwickeln (haha, die Datenmenge habe ich ja schon ;-)), aber richtiges DS ist einfach nerdig. Aber generell bist du einmal in der Branche drin, kannst du deine Fähigkeiten immer weiter ausbauen. Du fängst natürlich nicht mit Rocket Data Science an, aber geht halt langsam.

Der kalte Switch wird nichts.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Frage mich ein bisschen, wenn dich das so interessiert, warum hast du dann nicht Wirtschaftsinformatik studiert? Oder Business Anaytics? Wenn du es wirklich richtig machen willst, kannst Du in UK einen zweiten 1-Jahres-Master ranhängen in diesem Bereich, dann lernst du es richtig, kannst dich beweisen und hast ernsthaft was vorzuweisen. Im Zweifel werden bei solchen Stellen nämlich logischerweise die bevorzugt, die sowas auch intensiv studiert haben.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Das Geld kann er sich auch sparen und lieber entsprechende Zertifizierungen in Deutschland machen (bspw. Online von Microsoft, udemy etc.). Ist praxisorientierter und auch mit deutlich mehr Inhalten gefüllt als solch ein ~3 wöchiger Kurs an der LSE....

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

In dem Bereich kommt es nicht auf Abschlüsse oder Studienfächer an, sondern rein auf können.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Hi,

kann ich nur bestätigen!!

BG
BWLer mit "quantitativen" Hintergrund

WiWi Gast schrieb am 18.04.2018:

In dem Bereich kommt es nicht auf Abschlüsse oder Studienfächer an, sondern rein auf können.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Einzige Möglichkeit wären die UBs. Sonst wirst du nirgendwo ernstgenommen, du hast keine Statistik/Informatik studiert. Habe in zwei Konzernen in München gearbeitet, die Data Science machen. Da arbeiten nur Statistiker, Wirtschaftsmathematiker, vereinzelt VWLer und Ingenieure. Startups nehmen vor allem nur studierte Informatiker.
In den USA braucht man mittlerweile einen PhD. in Statistics/Computer Science.
Deine Chancen sehe ich nur bei solchen Firmen wie Big 4. Erwarte dort aber keine Innovationen wie bei Amazon oder Google.

Woran liegt das denn eigentlich? Tatsächlich an der wachsenden Komplexität oder einfach nur daran, dass immer mehr Absolventen auf den Markt geschwemmt werden und man dadurch einfacher selektieren kann?

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Ich bin als reiner BWLer mit ein paar ML Kursen und starken Blockchain Bezug an der Uni hierzu eingeladen worden.

https://www.karriere.at/jobs/4603145

Weder hab ich Erfahrung in Matlab, noch in SQL etc. Hatte grad das Interview und er meinte was du nicht hast wird dir schon zügig beigebracht.

Angeblich 40% R Modelling und 60% Beratung (Say dem Kunden erklären),
Dass du nach der Uni nichts kannst wissen die und du musst in der zweiten Runde einen kleinen Case lösen, der dir die Türe in die dritte Runde öffnet

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Wünsch dir viel Glück für die nächste Runde.

Big Data und Analytics geht auch als BWLer ganz gut, so habe ich das auch mitbekommen. Selbst Online-Marketing Komilitonen müssen schon viel mit Python und R Modelle basteln, und mit riesigen Datenmengen arbeiten (so viel zum Vorurteil "Marketing ist nur blabla").

Wo es dann aber schwieriger wird ist Data Science, das ist eine eigene Domäne, wo man wirklich tiefergehende mathematische Kenntnisse braucht, und sich auch schon mal tiefer mit neuronalen Netzen und solchen Dingen beschäftigt, und auch diesbezüglich aus dem Stegreif die Aspekte der Modellierung auspacken kann.

Achja, Empfehlung von mir, statt irgendwelchen Microsoft Grundlagenkurse, dessen Fähigkeiten man sich aus Youtube Videos sich holen kann, lieber mal selbst die Hände schmutzig machen auf Kaggle - da gibt es verschiedene, auch spaßige Projekte, die von Beginner bis Profi alles abdecken.

WiWi Gast schrieb am 18.04.2018:

Ich bin als reiner BWLer mit ein paar ML Kursen und starken Blockchain Bezug an der Uni hierzu eingeladen worden.

https://www.karriere.at/jobs/4603145

Weder hab ich Erfahrung in Matlab, noch in SQL etc. Hatte grad das Interview und er meinte was du nicht hast wird dir schon zügig beigebracht.

Angeblich 40% R Modelling und 60% Beratung (Say dem Kunden erklären),
Dass du nach der Uni nichts kannst wissen die und du musst in der zweiten Runde einen kleinen Case lösen, der dir die Türe in die dritte Runde öffnet

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Also um mal einige Dinge klarer zu machen:
Big Data/Data Analytics fällt unter Data Science. Data Scientists sind so gut wie nie BWLer (es gibt ein paar, die sich so bezeichnen aber eigentlich eher Analysten sind). Für echte Data Science fehlen da einfach die notwendigen Mathe Kenntnisse, die auch unter Informatikern als harter Tobak angesehen werden. Data Science ist definitiv mathematisch eines der anspruchsvollsten Berufe, daher findet man dort meistens Physiker, Mathematiker und Informatiker.

(Daten) Analysten sind häufiger BWLer, weil es da eher um business value und Präsentation geht. (Big) Data Engineering und Machine Learning (Engineering) hingegen ist rein technisch und geht um Softwareentwicklung.

Ich hoffe das hilf einigen. wer die Begriffe googelt findet auch oft noch genauere Definitionen.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.03.2018:

Hallo zusammen,

wie stehen die Chancen in oben genannten Bereich reinzukommen, wenn man lediglich ein reines BWL-Studium (Bachelor+Master) aufweisen kann?
Immerhin war mein Studium recht quantitativ ausgerichtet (viel Kapitalmarktforschung, Risikomanagement, Data Mining...) und auch in meinen Abschlussarbeiten habe ich empirisch gearbeitet.
Meine IT-Kenntnisse beschränken sich leider auf STATA und ein bisschen R. Zusätzlich fortgeschrittene Kenntnisse in Excel und ein bisschen SAP.

Mir geht es vor allem darum, statistische Methoden auf Daten anzuwenden, Rückschlüsse daraus zu ziehen und ökonomisch zu interpretieren. Auch das Programmieren gefällt mir sehr.
Schreibe gerade an meiner Masterarbeit und merke wieder, dass mir das ziemlich Spaß macht. Rückblickend hätte ich wsl. Statistik und IT studieren sollen, aber hinterher ist man schließlich immer schlauer^^

Da ich jetzt natürlich kein neues Studium mehr anfangen möchte, stellt sich mir die Frage, ob es auch Stellen für reine BWLer mit quantitativem Schwerpunkt gibt?
Was kann ich tun, um meine Chancen zu erhöhen? Mir privat das Programmieren beibringen (welche Sprache?)? Gibt es die Möglichkeit in einen verwandten Bereich (Controlling?) einzusteigen und sich dann durch Fortbildungen in diese Richtung zu entwickeln?

Vielen Dank für sämtliche Tipps! :)

PS: da ich noch nicht fertig bin mit meinem Studium, könnte ich noch ein Praktikum in diese Richtung absolvieren.

Hi,

ich bin auch purer BWLer und habe geswitched und hier etwas zu geschrieben:
https://www.wiwi-treff.de/Berufseinstieg-Wo-and-Wie/INF/Wo-habe-ich-noch-Chancen/Diskussion-43345

Prinzipiell interessiert deine Quant. Schwerpunkt erst einmal keinen Menschen, wenn die Leute nicht die Buzzwords hören, die sie hören möchten.

Erst einmal solltest du dich entscheiden ob Data Engineer oder Data Scientist. Google nach den Unterschieden und schau, was dir eher zusagt.

Deswegen lern die folgenden Basics:

  • SQL & Python
  • Mach dir ein Microsoft Azure oder AWS Account zum testen und Spiel etwas damit rum bzw. arbeite ein paar Tutorials durch
  • Arbeite dich in die Materie ein generell - um die Begriffe zu differenzieren und nicht wie ein Honk beim Gespräch zu sitzen
  • Arbeite dich etwas in Daten Visualisierung ein (PowerBI oder Tableau). Erstell paar schöne Charts und hefte diese mit an die Bewerbung

Könntest du ein paar UBs nennen, bei der deine dabei ist? Thx!

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Welche weiteren Kurse könnt ihr empfehlen? Codecademy?
Reichen diese Online Kurse tatsächlich, um sich selbst Coding beizubringen?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Kurse von Coursera und Udacity sind ein guter Anfang. Wer glaubt man könne Data Scientist mit einigen online Kursen werden oder könnte das gar ohne tiegreifende Mathe und Statistik Kenntnisse schaffen, der irrt. SQL, R sind sowie multivariante Statistik sind Mindestanforderungen, wenn es in Richtung neuronale Netze geht, wird es ohne Python auch schon fast unmöglich. Also natürlich kann man das lernen nur ist es natürlich wesentlich aufwendiger als BWL Absolvent, weil die ganzen Grundlagen fehlen.

Klar es gibt Stellen, die sich Data Science auf die Visitenkarte schreiben und dann mit Buzzwords um sich werfen, aber das ist kein Data Science. Man sollte immer die Jobbeschreibungen lesen, nicht dem Titel glauben. 50% aller Stellen sind eher Data Analyst (Statistiker) oder auf der anderen Seite Data Engineer (Informatik) als Data Scientist (kann beides ganz vernünftig)..

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 03.11.2018:

Kurse von Coursera und Udacity sind ein guter Anfang. Wer glaubt man könne Data Scientist mit einigen online Kursen werden oder könnte das gar ohne tiegreifende Mathe und Statistik Kenntnisse schaffen, der irrt. SQL, R sind sowie multivariante Statistik sind Mindestanforderungen, wenn es in Richtung neuronale Netze geht, wird es ohne Python auch schon fast unmöglich. Also natürlich kann man das lernen nur ist es natürlich wesentlich aufwendiger als BWL Absolvent, weil die ganzen Grundlagen fehlen.

Klar es gibt Stellen, die sich Data Science auf die Visitenkarte schreiben und dann mit Buzzwords um sich werfen, aber das ist kein Data Science. Man sollte immer die Jobbeschreibungen lesen, nicht dem Titel glauben. 50% aller Stellen sind eher Data Analyst (Statistiker) oder auf der anderen Seite Data Engineer (Informatik) als Data Scientist (kann beides ganz vernünftig)..

Und was ist eigentlich Data Science? Kannst du konkrete Beispiele von Fragestellungen und Technologien nennen?

Sind ANN "noch" Datenanalyse oder "schon" Data Science? Und andere Machine Learning-Modelle?

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Typisch Data Science: R, SPSS, SAS, Spark, SQL, RapidMinder, Tableau, Excel

Wenns dann in Richtung komplexere Modelle geht und damit eher in die Softwareentwicklung geht: Python, Scala, sci-kit learn, tensorflow, keras

Schwer zu sagen, wo man die Grenze zieht. Data Science ist auch in jedem Unternehmen etwas anders. Aber im Prinzip ist es die Schnittstelle zwischen Domänenwissen, der Softwareentwicklung und der Statistik. Man muss sich klar sein, dass derzeit sehr gerne Data Sciene auf alle möglichen Jobs geschrieben wird, weil es so toll klingt. Es gitb aber definitiv eine Verschiebung hin zur Softwareentwicklung, weil tolle Modelle im isolierten Toool der Wahl ist eine andere Geschichte, wie Modelle in Produktivsystemen einzusetzen.

Hier gibt es eine Aufteilung:
https://blog.udacity.com/2018/01/4-types-data-science-jobs.html
Oder hier:
https://www.linkedin.com/pulse/one-data-science-job-doesnt-fit-all-elena-grewal/

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Typisch Data Science: R, SPSS, SAS, Spark, SQL, RapidMinder, Tableau, Excel

Ich stimme dir zu, dass man schwer eine Grenze ziehen kann.

Was du hier aufgelistet hast würde ich eher als Analytics bezeichnen. Falls das schon zu Data Science gehört, was ist dann deiner Meinung nach für Data Science typisch?

Für mich:

typisch Analytics: R, SPSS, SAS, SQL, RapidMinder, Tableau, Excel, (Python)
typisch Data Science: Hadoop, Spark, Python, R, C+ ...

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Ja könnte man so sehen, dass es eher Data Analytics ist. Aber bei mir im Unternehmen wird das als Data Science bezeichnet. Wie gesagt das ist überall anders.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Ich verstehe nicht wie man glauben kann, dass ein online Kurs - welcher Art und Dauer auch immer - ein Mathe-/Statistik- oder Informatikstudium von insgesamt 10 Semestern (+ Promotion evtl.) ersetzen kann. Mit anderem Hintergrund und sei er noch so quantitativ ausgerichtet, wird man in ernsthaften Data Science Jobs nicht konkurriren können.

Und viele Jobs, die als Data Scientist betitelt werden, sind eher Richtung Data Engeneer und es geht vor allem um Programmieren oder SE. Aber da hilft auch ein bisschen Programmieren lernen nichts. Und ich würde auh immer empfehlen sich erstmal auf eine Sprache/Software zu fokusieren der Einfachheit halber, wenn man noch keine Erfahrung hat.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Ich verstehe nicht wie man glauben kann, dass ein online Kurs - welcher Art und Dauer auch immer - ein Mathe-/Statistik- oder Informatikstudium von insgesamt 10 Semestern (+ Promotion evtl.) ersetzen kann. Mit anderem Hintergrund und sei er noch so quantitativ ausgerichtet, wird man in ernsthaften Data Science Jobs nicht konkurriren können.

Und viele Jobs, die als Data Scientist betitelt werden, sind eher Richtung Data Engeneer und es geht vor allem um Programmieren oder SE. Aber da hilft auch ein bisschen Programmieren lernen nichts. Und ich würde auh immer empfehlen sich erstmal auf eine Sprache/Software zu fokusieren der Einfachheit halber, wenn man noch keine Erfahrung hat.

+1 Kurse bringen zudem null, wenn man nicht auf richtigen (Research-)projekten mit echten Daten arbeiten kann. Neben dem erforderlichen Wissen steckt eben auch viel Übung dahinter.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Alles was mit STATA gemacht werden kann ist noch kein big data.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Ich verstehe nicht wie man glauben kann, dass ein online Kurs - welcher Art und Dauer auch immer - ein Mathe-/Statistik- oder Informatikstudium von insgesamt 10 Semestern (+ Promotion evtl.) ersetzen kann. Mit anderem Hintergrund und sei er noch so quantitativ ausgerichtet, wird man in ernsthaften Data Science Jobs nicht konkurriren können.

Ich habe einen Freund, der einen sehr guten M.Sc.-Abschluss in Mathe hat.

Dann hat er aus Interesse einen Master-Abschluss in PoWi angefangen. Im Rahmen des Studiums musste er ein paar Statistik-Kurse machen. Das war ihm total neu, er konnte am Anfang mit den einfachsten Begriffen nichts anfangen.

Ähnlich: Als ich versucht habe, mich im Studium auf meine Statistik-Prüfungen vorzubereiten, habe ich den Fehler gemacht, einen Freund (Doktorant mit Abschlüssen in Physik und Ingenieurwissenschaften) um Hilfe zu bitten. Es war eine totale Zeitverschwendung. Er wusste nicht was "Korrelation" ist.

Ein Freund hat IT studiert. Wenn ich versuche, mit ihm über Data Minining zu reden, macht er große Augen. Er ist Webentwickler und hat mit Datenanalyse wirklich nichts am Hut. Im Studium - an der besten Uni in seinem Land - hat er auch nichts davon gelernt.

Natürlich haben es IT-, Mathe- und Physik-Absolventen einfacher, wenn es darum geht, sich bestimmte Sachinhalte schnell anzueignen. Er wird aber manchmal überbewertet, was sie nach dem Studium wirklich können.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Klingt unglaubwürdig, was du da erzählst. Wahrscheinlich haben deine Bekannten einfach nur nicht aufgepasst oder du verwechselst Buzzwords mit Kompetenz. Jeder der Informatik studiert hat Statistik. Erst recht Doktoranden in Physik, die Statistik allein schon aufgrund der wissenschaftlichen Methodik lernen müssen.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Hier, ein Data Engineer als (tataaa) BWLer.

Folgendes ist der Fall:
Natürlich wirst du durch die Online Kurse kein Data Engineer, Data Scientist oder sonst was

ABER

das wirst du auch nicht durch ein Informatik Studium. Du lernst in Informatik - ähnlich wie BWL - einen Blumenstraus an Dingen. Programmieren gehört dazu, genauso wie Datenbanken und Netzwerke.

In meiner täglichen Arbeit programmiere ich etwas (20%), 60% SQL und Datenbanken, 20% Business Logik verstehen (BWL).

Wenn du zumindest Grundkenntnisse darlegen kannst und du Glück hast, so wird dich ein Unternehmen entwickeln. Ich habe ca. 3 Monate SQL gelernt, 3 Monate Basics Programmierung.

Danach ein Praktikum wo ich die Dinge weiter vertieft habe. Auch als Prakti konnte ich noch relativ wenig - aber es wurde mir halt beigebracht.

Danach kam der Festeinstieg und ich werde mit Job Anfragen wirklich regelrecht...überhäuft.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Alles was mit STATA gemacht werden kann ist noch kein big data.

Stata 15 in der MP-Version kann 120.000 Variablen und 20 Milliarden Beobachtungen verarbeiten. Ab wann beginnt denn bitte Big Data, wenn 20 Milliarden Beobachtungen noch nicht ausreichen?

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 13.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.11.2018:

Alles was mit STATA gemacht werden kann ist noch kein big data.

Stata 15 in der MP-Version kann 120.000 Variablen und 20 Milliarden Beobachtungen verarbeiten. Ab wann beginnt denn bitte Big Data, wenn 20 Milliarden Beobachtungen noch nicht ausreichen?

Naja, das ist alles Theorie, und ehrlich gesagt recht schwach. MATLAB konnte schon vor über zehn Jahren (theoretisch) Arrays von bis zu 8 Terabyte (d.h. eine Beobachtungszahl mit über 40 Nullen) verarbeiten. Nur gab es halt kein System mit 8 TB RAM.
Braucht in der Praxis (fast) niemand, obwohl ich durchaus einige Projekte miterlebt habe, die bis zu 100 Mrd. Datenpunkte hatten.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Big Data ist es dann, wenn man mir den entsprechenden Frameworks arbeitet.
Kafka, Spark, Hadoop, NoSQL etc.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Push — welche UBs kommen als BWLer in Frage

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 14.11.2018:

Push — welche UBs kommen als BWLer in Frage

Ohne Kentnisse gar keine. Mit Basic Kentnnissen in SQL, Python etc. - ALLE.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 10.11.2018:

WiWi Gast schrieb am 04.11.2018:

Ich verstehe nicht wie man glauben kann, dass ein online Kurs - welcher Art und Dauer auch immer - ein Mathe-/Statistik- oder Informatikstudium von insgesamt 10 Semestern (+ Promotion evtl.) ersetzen kann. Mit anderem Hintergrund und sei er noch so quantitativ ausgerichtet, wird man in ernsthaften Data Science Jobs nicht konkurriren können.

Ich habe einen Freund, der einen sehr guten M.Sc.-Abschluss in Mathe hat.

Dann hat er aus Interesse einen Master-Abschluss in PoWi angefangen. Im Rahmen des Studiums musste er ein paar Statistik-Kurse machen. Das war ihm total neu, er konnte am Anfang mit den einfachsten Begriffen nichts anfangen.

Ähnlich: Als ich versucht habe, mich im Studium auf meine Statistik-Prüfungen vorzubereiten, habe ich den Fehler gemacht, einen Freund (Doktorant mit Abschlüssen in Physik und Ingenieurwissenschaften) um Hilfe zu bitten. Es war eine totale Zeitverschwendung. Er wusste nicht was "Korrelation" ist.

Ein Freund hat IT studiert. Wenn ich versuche, mit ihm über Data Minining zu reden, macht er große Augen. Er ist Webentwickler und hat mit Datenanalyse wirklich nichts am Hut. Im Studium - an der besten Uni in seinem Land - hat er auch nichts davon gelernt.

Natürlich haben es IT-, Mathe- und Physik-Absolventen einfacher, wenn es darum geht, sich bestimmte Sachinhalte schnell anzueignen. Er wird aber manchmal überbewertet, was sie nach dem Studium wirklich können.

Natürlich muss man sich schon in diese Richtung spezialisiert haben. Ein Semester Statistik und/oder Stochastik ist doch überall dabei. Wenn jemand bwl studiert hat und sich auf Marketing spezialisiert hat und du ihn was zu GARCH Modellen fragst, kommt wahrscheinlich auch keine zufriedenstellende Antwort obwohl auf dem Papier steht die Person hat bwl studiert und müsste ich sich auskennen.
Wichtig ist auch praktische Erfahrung in dem Bereich.

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WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Aus meiner Erfahrung kann ich sagen, dass Ihr auch ohne einschlägiges Informatik-, Mathestudium etc. in diesem Bereich gut arbeiten könnt. Vorraussetzung ist aber, dass Ihr nachweisen könnt, dass Ihr entsprechende Fähigkeiten besitzt.
Ein aktiver Github Account, gute Kaggle Rakings etc. helfen.
Ich habe selbst WiIng studiert und dann in Finance promoviert, wobei ich damals nur noch programmiert habe (hauptschlich R). Ich bin dann immer mehr in das Thema reingerutscht und habe diverse technische Erfahrungen gesammelt (mehr Programmiersprachen, Frameworks etc.).
Ich bin nun knapp über 30 und arbeite in einer bekannten UB in diesem Bereich als Projektleiter und arbeite haupsächlich mit Physikern, Mathematikern, Informatikern etc. Aus meiner Erfahrung kann ich aber sagen, dass Interesse und Praxiserfahrung wichtiger sind als das vermeintlich einschlägige Studium. Sicherlich ist dieser Weg der natürlichere, aber ein Quereinstieg ist sicherlich möglich.

Also nur Mut: solange Du das wirklich willst, kannst Du das schaffen!

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Ich habe es auch geschafft, arbeite seit ein paar Monaten in dem Bereich und kann nur sagen: Ich könnte nicht glücklicher sein.

Vieles kommt natürlich auf das Unternehmen an, wenn jemand aber gerne analytisch mit Daten arbeitet, ist das ein super spannender Beruf. Und die Nachfrage ist gerade riesig.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Ganz ehrlich.. dass jemand mit BWL-Studium ernsthaft denkt er wäre qualifiziert genug für eine Stelle als Data Scientist zeigt doch schon wie abgehoben ihr seit!

Hättet ihr mal lieber etwas ernsthaftes studiert und nicht nur im bwl Studium gechillt!

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

also bei uns im team gibts BWLer, Mathematiker, Ingenieure, Wimas und Informatiker die alle das mehr oder weniger die gleichen Aufgaben erledigen

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Klar können das auch BWLer, das ist keine Raketenwissenschaft.

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Klar können das auch BWLer, das ist keine Raketenwissenschaft.

Kompletter BS

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Klar können das auch BWLer, das ist keine Raketenwissenschaft.

Kompletter BS

Das suggererieren leider viele Unternehmen aber, stellen BWLer für "Data Science" ein, ohne das die Unternehmen wissen, wie denn Data Science definiert ist.

Für viele Unternehmen zählt schon ein SVERWEIS als Data Science/Big Data...(grüße vom OEM...)

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Ganz ehrlich.. dass jemand mit BWL-Studium ernsthaft denkt er wäre qualifiziert genug für eine Stelle als Data Scientist zeigt doch schon wie abgehoben ihr seit!

Hättet ihr mal lieber etwas ernsthaftes studiert und nicht nur im bwl Studium gechillt!

seit XD Hättest lieber mal im Deutschunterricht nicht gechillt.

antworten
Cantabrigian

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.04.2019:

Klar können das auch BWLer, das ist keine Raketenwissenschaft.

Kompletter BS

Das suggererieren leider viele Unternehmen aber, stellen BWLer für "Data Science" ein, ohne das die Unternehmen wissen, wie denn Data Science definiert ist.

Für viele Unternehmen zählt schon ein SVERWEIS als Data Science/Big Data...(grüße vom OEM...)

Auch wieder wahr

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

data science ist ueberhaupt nicht einheitlich definiert also koennen sie definieren wie sie es wollen und du auch

antworten
WiWi Gast

Big Data/Data Analytics als reiner BWLer?

Jeder Analyst der mit Excel hantiert bezeichnet sich als Data Scientist. Wer nicht mit R oder Python etc. arbeitet, ist in Wahrheit aber kein Data Scientist, sondern Excel Analyst, nicht zu verwechseln mit dem Powerpoint Ingenieur.

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