DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Berufseinstieg: Wo & WieTarget-Uni

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ganz und gar nicht.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Grundlagen Rechnungswesen ist an der Uni dasselbe wie an der FH. Es wird der gleiche Stoff gelehrt.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ich bin Personalerin in einem DAX-Konzern und bei uns schaut keiner auf die Hochschule. So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht. Das ist Foren-Blabla. Ist lustig zu lesen, aber Schwachsinn.

Den einzigen Unterschied, den wir machen ist bei unseren Trainee-Programmen. Da nehmen wir keine Bachelors mehr, da die alle oft mangelhaft ausgebildet sind. Das sind Vordiplomanten. Egal ob von Uni oder FH.

Da nehmen wir nur noch Master, schauen uns den Kandidaten in mehreren Vorstellungsgesprächen und einem AC an und können uns dann entscheiden. Die Noten selbst haben heute gar keine Aussagekraft mehr und bei uns wird alles unter 2,0 automatisch von der Software abgesagt. Gibt es überhaupt noch Leute, die studieren und schlechter als 2,5 abschließen? Ne, oder?

Wir zahlen für das Traineeprogamm übrigens 30.000 Euro brutto. Als DAX-Konzern. Das ist völlig ausreichend und die Highpotentials rennen uns die Bude ein. Auf eine Stelle kommen gut 2.500 Bewerbungen. Für 5 Jahren haben wir noch 38.000 Brutto bezahlt, aber es gibt doch Absolventen wie Sand am Meer. Angebot und Nachfrage manchen das Gehalt. Einem guten Facharbeiter für die Produktion zahlen wir teilweise deutlich mehr als einem Trainee im kaufmännischen Bereich, wenn er entsprechende BE hat. Angebot und Nachfrage. Ihr versteht?

Als BWLer sollte man das schon kennen und sich selbst auch dem Prinzip unterwefen: Gibt es viele wie mich? Kann ich was besonders? Wenn die Antwort dann ist: Ich bin ein Highpotential und von einer lol targetuni, dann war die falsch.

Apropos Gehalt. Die 30.000 Euro brutto. Sind aber kein Ende der Fahnenstange. Steigerungen gibt es später noch genug (Tarifvertrag, Karriere), aber im Programm muss man sich erstmal beweisen. Selbst bei einer mittelmäßigen Konzernkarriere bei uns kommt man im Rentenalter locker auf 55.000+ brutto. Je nach Entwicklung, die man aber als Trainee anstreben sollte.

So chillt mal, Leute und akzeptiert, dass eure Arguemte zum größten Teil aus den 90ern und 2000ern stammen. Die sind aber fast 20 Jahre rum. Die Bedinungen sind heute andere und wenn ihr alle studiert und damit die Preise drückt, seid ihr selbst schuld. Das System ist anspruchsbefreit und es ist das Zeitalter des Studiums für alle. Das ist fies für die wirklich guten Leute, aber schön für die, die sich sozial mit Hauptschulabschluss und Hilfsarbeiterjob abgehängt gefühlt haben, denn die bekommen heute auch einen Bachelor hin.

Ich kann euch nur den Rat geben, die Welt so zu sehen wie sie ist und euch nicht den Illusionen hinzugeben und hier Pseudodiskussionen zu führen, die den Markt 0,00 interessieren: Frische Absolventen ohne BE und mit guten Noten sind austauschbare Massenware und ihr Marktwert sinkt mit jedem neuen Jahr noch mehr, da die Generationen mit den hohen Studienanfängerquoten jetzt erst auf dem Markt kommen. Hinzu kommt die Digitalisierung, welche die nächsten Jahre gut 20% der Arbeitsplätze im BWL-Bereich weghauen wird.

Also differenziert euch. Macht Praktika, arbeitet, hebt euch irgendwie ab...die Note, FH/Uni oder der Abschluss an sich sind kein ausreichendes Differenzierungsmerkmal mehr. Ich hoffe ich konnte euch helfen, auch, wenn ich hart gesprochen habe!

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:
< auch, wenn ich hart gesprochen habe!

Vor allem: harten Unsinn. 30k für ein Traineeprogramm in Dax30, so ein Unsinn.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:
< auch, wenn ich hart gesprochen habe!

Vor allem: harten Unsinn. 30k für ein Traineeprogramm in Dax30, so ein Unsinn.

Kann ich nur zustimmen, Tarifvertrag bezahlen wollen aber dem Absolvent nur 30k bezahle ...

Frag mich wer dafür die Bude einrennen soll, für 30k werden die meisten nichtmal die Zeit in die Bewerbung investieren

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

2/10

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Ich bin Personalerin in einem DAX-Konzern und bei uns schaut keiner auf die Hochschule. So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht. Das ist Foren-Blabla. Ist lustig zu lesen, aber Schwachsinn.

Den einzigen Unterschied, den wir machen ist bei unseren Trainee-Programmen. Da nehmen wir keine Bachelors mehr, da die alle oft mangelhaft ausgebildet sind. Das sind Vordiplomanten. Egal ob von Uni oder FH.

Da nehmen wir nur noch Master, schauen uns den Kandidaten in mehreren Vorstellungsgesprächen und einem AC an und können uns dann entscheiden. Die Noten selbst haben heute gar keine Aussagekraft mehr und bei uns wird alles unter 2,0 automatisch von der Software abgesagt. Gibt es überhaupt noch Leute, die studieren und schlechter als 2,5 abschließen? Ne, oder?

Wir zahlen für das Traineeprogamm übrigens 30.000 Euro brutto. Als DAX-Konzern. Das ist völlig ausreichend und die Highpotentials rennen uns die Bude ein. Auf eine Stelle kommen gut 2.500 Bewerbungen. Für 5 Jahren haben wir noch 38.000 Brutto bezahlt, aber es gibt doch Absolventen wie Sand am Meer. Angebot und Nachfrage manchen das Gehalt. Einem guten Facharbeiter für die Produktion zahlen wir teilweise deutlich mehr als einem Trainee im kaufmännischen Bereich, wenn er entsprechende BE hat. Angebot und Nachfrage. Ihr versteht?

Als BWLer sollte man das schon kennen und sich selbst auch dem Prinzip unterwefen: Gibt es viele wie mich? Kann ich was besonders? Wenn die Antwort dann ist: Ich bin ein Highpotential und von einer lol targetuni, dann war die falsch.

Apropos Gehalt. Die 30.000 Euro brutto. Sind aber kein Ende der Fahnenstange. Steigerungen gibt es später noch genug (Tarifvertrag, Karriere), aber im Programm muss man sich erstmal beweisen. Selbst bei einer mittelmäßigen Konzernkarriere bei uns kommt man im Rentenalter locker auf 55.000+ brutto. Je nach Entwicklung, die man aber als Trainee anstreben sollte.

So chillt mal, Leute und akzeptiert, dass eure Arguemte zum größten Teil aus den 90ern und 2000ern stammen. Die sind aber fast 20 Jahre rum. Die Bedinungen sind heute andere und wenn ihr alle studiert und damit die Preise drückt, seid ihr selbst schuld. Das System ist anspruchsbefreit und es ist das Zeitalter des Studiums für alle. Das ist fies für die wirklich guten Leute, aber schön für die, die sich sozial mit Hauptschulabschluss und Hilfsarbeiterjob abgehängt gefühlt haben, denn die bekommen heute auch einen Bachelor hin.

Ich kann euch nur den Rat geben, die Welt so zu sehen wie sie ist und euch nicht den Illusionen hinzugeben und hier Pseudodiskussionen zu führen, die den Markt 0,00 interessieren: Frische Absolventen ohne BE und mit guten Noten sind austauschbare Massenware und ihr Marktwert sinkt mit jedem neuen Jahr noch mehr, da die Generationen mit den hohen Studienanfängerquoten jetzt erst auf dem Markt kommen. Hinzu kommt die Digitalisierung, welche die nächsten Jahre gut 20% der Arbeitsplätze im BWL-Bereich weghauen wird.

Also differenziert euch. Macht Praktika, arbeitet, hebt euch irgendwie ab...die Note, FH/Uni oder der Abschluss an sich sind kein ausreichendes Differenzierungsmerkmal mehr. Ich hoffe ich konnte euch helfen, auch, wenn ich hart gesprochen habe!

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Bachelor mangelhaft ausgebildet, was ein Unsinn. Das von der Uni braucht man sowieso nie im Berufsleben. Ob Bachelor, Master oder Doktor ist dann auch schon egal.

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Ich bin Personalerin in einem DAX-Konzern und bei uns schaut keiner auf die Hochschule. So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht. Das ist Foren-Blabla. Ist lustig zu lesen, aber Schwachsinn.

Den einzigen Unterschied, den wir machen ist bei unseren Trainee-Programmen. Da nehmen wir keine Bachelors mehr, da die alle oft mangelhaft ausgebildet sind. Das sind Vordiplomanten. Egal ob von Uni oder FH.

Da nehmen wir nur noch Master, schauen uns den Kandidaten in mehreren Vorstellungsgesprächen und einem AC an und können uns dann entscheiden. Die Noten selbst haben heute gar keine Aussagekraft mehr und bei uns wird alles unter 2,0 automatisch von der Software abgesagt. Gibt es überhaupt noch Leute, die studieren und schlechter als 2,5 abschließen? Ne, oder?

Wir zahlen für das Traineeprogamm übrigens 30.000 Euro brutto. Als DAX-Konzern. Das ist völlig ausreichend und die Highpotentials rennen uns die Bude ein. Auf eine Stelle kommen gut 2.500 Bewerbungen. Für 5 Jahren haben wir noch 38.000 Brutto bezahlt, aber es gibt doch Absolventen wie Sand am Meer. Angebot und Nachfrage manchen das Gehalt. Einem guten Facharbeiter für die Produktion zahlen wir teilweise deutlich mehr als einem Trainee im kaufmännischen Bereich, wenn er entsprechende BE hat. Angebot und Nachfrage. Ihr versteht?

Als BWLer sollte man das schon kennen und sich selbst auch dem Prinzip unterwefen: Gibt es viele wie mich? Kann ich was besonders? Wenn die Antwort dann ist: Ich bin ein Highpotential und von einer lol targetuni, dann war die falsch.

Apropos Gehalt. Die 30.000 Euro brutto. Sind aber kein Ende der Fahnenstange. Steigerungen gibt es später noch genug (Tarifvertrag, Karriere), aber im Programm muss man sich erstmal beweisen. Selbst bei einer mittelmäßigen Konzernkarriere bei uns kommt man im Rentenalter locker auf 55.000+ brutto. Je nach Entwicklung, die man aber als Trainee anstreben sollte.

So chillt mal, Leute und akzeptiert, dass eure Arguemte zum größten Teil aus den 90ern und 2000ern stammen. Die sind aber fast 20 Jahre rum. Die Bedinungen sind heute andere und wenn ihr alle studiert und damit die Preise drückt, seid ihr selbst schuld. Das System ist anspruchsbefreit und es ist das Zeitalter des Studiums für alle. Das ist fies für die wirklich guten Leute, aber schön für die, die sich sozial mit Hauptschulabschluss und Hilfsarbeiterjob abgehängt gefühlt haben, denn die bekommen heute auch einen Bachelor hin.

Ich kann euch nur den Rat geben, die Welt so zu sehen wie sie ist und euch nicht den Illusionen hinzugeben und hier Pseudodiskussionen zu führen, die den Markt 0,00 interessieren: Frische Absolventen ohne BE und mit guten Noten sind austauschbare Massenware und ihr Marktwert sinkt mit jedem neuen Jahr noch mehr, da die Generationen mit den hohen Studienanfängerquoten jetzt erst auf dem Markt kommen. Hinzu kommt die Digitalisierung, welche die nächsten Jahre gut 20% der Arbeitsplätze im BWL-Bereich weghauen wird.

Also differenziert euch. Macht Praktika, arbeitet, hebt euch irgendwie ab...die Note, FH/Uni oder der Abschluss an sich sind kein ausreichendes Differenzierungsmerkmal mehr. Ich hoffe ich konnte euch helfen, auch, wenn ich hart gesprochen habe!

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

"Die Noten selbst haben heute gar keine Aussagekraft mehr und bei uns wird alles unter 2,0 automatisch von der Software abgesagt."

Die beiden Satzteile passen nicht so richtig zueinander.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

Du solltest die FH Pjöngjang nicht in den Dreck ziehen. Wenn man bedenkt, dass es das Land immer noch schafft genügend Geld heranzuschaffen, bei den ganzen Sanktionen, dann scheinen die wohl recht gute BWLer zu haben. Auch was die mutmaßlichen Cyberangriffe und Viren etc. betrifft, so muss man auch hier sagen, dass die IT Absolventen auch recht gut sein müssen.

Wenn Du BWL oder IT studierst, solltest Du es vielleicht mal in Erwägung ziehen, an die FH Pjöngjang zu gehen. Dann wird bestimmt auch was aus Dir und Du musst hier nicht mehr rum jammern.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Warum sollte man Universitäten bevorzugen? Das tiefere akademische Wissen hilft abseits von F&L in der Praxis doch sowieso nichts? Mag sein, dass Uni-Absolventen schlussendlich mehr theoretisches Wissen mitbringen, nur leider ist das halt für so gut wie alle Positionen absolut irrelevant.
95% der Einstiegsjobs der BWLer könnte genauso gut jemand erledigen, der nie studiert hat. Alles was ihr für den Job braucht, lernt ihr dort.

Euer Uni-Wissen braucht ihr dann vielleicht für höhere Positionen mit Personalverantwortung - aber wieso sollte man da schon beim Einstieg auf eine Sachbearbeiter Position zwischen Uni und FH differenzieren?

Nicht umsonst steigen meistens in der Industrie und definitiv bei den BIG 4 die dualen Studenten gleichwertig mit der Vergütung der Uni-Master Absolventen ein. Weil softskills und Erfahrung heutzutage einfach deutlich mehr Wert sind, als irrelevanter Theoriestuff, den man entweder nicht brauch oder wenn doch, in der heutigen vernetzten Welt sowieso anderweitig in Erfahrung bringen kann.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Tut mir leid, aber ihr müsst echt alle irgendwelche Komplexe haben, wenn ihr euch an dem Schwierigkeitsgrad eures Studiums aufgeilt. Ich habe mich bei der Studienwahl nach Interessen entschieden und nicht nach Schwierigkeitsgrad. Euer Verhalten hier finde ich echt albern.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

Ernsthaft? Wenn dir deine Target Uni keine bessere Ausbildung verschafft als die no name FH machen entweder du oder die Uni was falsch.

Wir diskriminieren nicht nach FH/Uni, haben aber dennoch fast ausschließlich Uni Absolventen bei uns, da sich diese scheinbar in unserem Auswahlverfahren besser durchsetzen. Aber grundsätzlich ist es bei uns vollkommen irrelevant ob du von der HSG oder der FH irgendwo kommst.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

Weil die Uni dich (hoffentlich) wissenschaftliche Methoden lehrt und dir ein tieferes theoretisches Verständnis vermittelt. Brauchst du das nicht in deinem Wunschjob, kann eine FH auch das richtige sein.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

Weil die Uni dich (hoffentlich) wissenschaftliche Methoden lehrt und dir ein tieferes theoretisches Verständnis vermittelt. Brauchst du das nicht in deinem Wunschjob, kann eine FH auch das richtige sein.

Aber was bringt mir das wenn ich später mit den selben Chancen da stehe?

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

So einen Quatsch wie den Uni/FH-Konflikt oder Target-Unis gibt es in der Realität überhaupt nicht.

Stimmt, wieso sich auf der Uni Semester für Semester den Arsch aufreissen, wenn man mit wenig bis gar keinen Aufwand und FH Bachelor die selben Chancen hat.

Und nach Mannheim oder St. Gallen muss man dann auch nicht mehr , wenn es die FH Pjöngjang auch tut

Wieso gibt es Unis überhaupt noch...?

Weil die Uni dich (hoffentlich) wissenschaftliche Methoden lehrt und dir ein tieferes theoretisches Verständnis vermittelt. Brauchst du das nicht in deinem Wunschjob, kann eine FH auch das richtige sein.

Aber was bringt mir das wenn ich später mit den selben Chancen da stehe?

Dein Leben endet nicht mit der Einladung zu einem Bewerbungsgespräch und schon gar nicht mit dem Berufseinstieg. Die Uni hilft dir im Job gute Leistungen zu erzielen und wenn in deinem Job die Kompetenzen die dir ein Uni Studium vermittelt nicht benötigt werden, hättest auch an eine FH gehen können ;).

Rein theoretisch kann es 2 Gründe geben, warum Uni Absolventen bevorzugt werden:

  1. Signaling
  2. Im Studium erworbene Fähigkeiten, die sich von FHlern unterscheiden und dem Unternehmen einen Mehrwert bieten

Top UB/IB bevorzugt wegen 1 Unileute, forschungsnahe und sehr analytische Bereiche Uni Absolventen wegen 2.

Für alle anderen ist es egal und ein FH Studium kann sogar relevantere Inhalte vermitteln.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Aber was bringt mir das wenn ich später mit den selben Chancen da stehe?

Leiste im Leben was, dann kommst du auch vorwärts.
Ein Uni Studium schaffen kann jeder mit Zeit und etwas Intelligenz. Von daher kein Wunder, dass dich die Firmen nicht direkt nach der Uni mit Kusshand nehmen, nur weil du einen "Uni-Abschluss" hast.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Das was man in einem BWL Studium lernt, ist meist wenig relevant in der Wirtschaft. Gewisse Grundlagen wie Märkte funktionieren sind wichtig, aber die versteht auch mancher mit einer Einzelhandelsausbildung. In der freien Wirtschaft kommt es viel mehr darauf an, ob man sich und seine Firma gut verkaufen kann, sich gut vernetzt mit anderen und ein Gespür für Märkte und Trends hat. Da bringt es nichts, wenn man weiss wie man mit irgendwelchen mathematisch-ökonomischen Modellen da was ausrechnet, wenn die Kunden unzufrieden sind oder gar nicht erst kommen. Ich kenne da so ein Fall. Baustofffirma, Vater übergibt den Laden an seinen älteren Sohn, BWL Studium an einer guten Uni, Top Noten. Er brachte die Firma fast in den Ruin. Dann übernahm der andere Sohn, Handwerker, danach Meister. Super vernetzt in der Branche, guter Draht zu seinen Kunden (Handwerkern) und zu den Mitarbeitern. Mit ihm fing die Firma an zu boomen und kommt kaum noch nach mit einstellen.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Kann mir mal einer erklären welche sagenumwobenen Methoden und Kompetenzen man nur an einer Uni im Fach BWL lernt die später im Beruf nützlich sind?

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Kann mir mal einer erklären welche sagenumwobenen Methoden und Kompetenzen man nur an einer Uni im Fach BWL lernt die später im Beruf nützlich sind?

Keine bis wenige aber darum geht es nicht. Jemand hat mit einem harten Uni Studium bestimmte Eigenschaften mehr bewiesen als jemand mit einer schlechteren Ausbildung. Sonst könnte man ja auch ungelernte auf Controller Stellen schicken.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Keine bis wenige aber darum geht es nicht. Jemand hat mit einem harten Uni Studium bestimmte Eigenschaften mehr bewiesen als jemand mit einer schlechteren Ausbildung. Sonst könnte man ja auch ungelernte auf Controller Stellen schicken.

Erst wird behauptet, die fachliche Tiefe wäre entscheidend besser. Das kann nicht belegt werden.
Dann wird behauptet, an der Uni lernt man Methoden und wissenschaftliches Arbeiten. Das kann nicht belegt werden.
Und jetzt diese Behauptung.

Die Argumentation wird wahrlich immer dünner...

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Habe selbst an einer Uni studiert und habe mehrere Bekannte die an einer FH waren. Bei unserem direkten Vergleich waren die Vorlesungen selbst inhaltlich genauso anspruchsvoll und auch die Hausaufgaben waren in etwa gleich.

Der einzige, entscheidente, Unterschied, waren dann aber die Klausuren. Die waren an der FH deutlich leichter konzipiert.

Das sind aber nur persönliche, subjektive, Erfahrungen.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

WiWi Gast schrieb am 26.12.2018:

Keine bis wenige aber darum geht es nicht. Jemand hat mit einem harten Uni Studium bestimmte Eigenschaften mehr bewiesen als jemand mit einer schlechteren Ausbildung. Sonst könnte man ja auch ungelernte auf Controller Stellen schicken.

Erst wird behauptet, die fachliche Tiefe wäre entscheidend besser. Das kann nicht belegt werden.
Dann wird behauptet, an der Uni lernt man Methoden und wissenschaftliches Arbeiten. Das kann nicht belegt werden.
Und jetzt diese Behauptung.

Die Argumentation wird wahrlich immer dünner...

Dann kannst du uns sicher sagen warum an Unis trotz höherer NCs schlechtere Durchschnitte erzielt werden. Die Regelstudienzeiten und Durchfallquoten liegen auch höher. Übrings alles empirisch belegt.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ich bin aus persönlichen Gründen von der WU in eine andere Stadt auf einer der besten FHs in Österreich gewechselt und merke kaum einen Unterachied. Ja, VWL, Statistik etc ist an der FH deutlich weniger quantitativ aber in den restlichen Fächern sehe ich keinen Unterschied. Die Prüfungen an der FH finde ich sogar fordernder als an der WU, da offene Fragen, während es an der WU fast nur MC gibt.

Klar, in meinem konkreten Fall muss man sagen, dass sich mit der WU noch mehr Türen geöffnet hätten, aber die lokale Uni wo meine FH ist, hat einen geringeren Ruf als die FH. Daher kann man pauschal echt nicht sagen, dass Uni generell besser ist.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ich bin jetzt gut und gerne seit 6 Jahren für die Einarbeitung von Trainees zuständig und muss ganz klar sagen, dass es keinerlei relevante Unterschiede zwischen den Absolventen gibt. Fachliche Tiefe sehe ich nicht und falls es sie geben sollte, dann existiert sie nur auf dem Papier und ist für die Praxis irrelevant. Umgedreht ist auch das Pflichtpraktikum für FH-Absolventen nur bei Teilen ein Vorteil. Viele scheinen da nicht mehr gemacht zu haben, als Kaffee und anschließend wird das im Zeugnis schöngeredet.

Das einzige, was ich feststellen muss ist, dass gerade die Bachelor-Absolventen immer weniger können und teilweise extreme Defizite bei ganz banalen Dingen wie der Rechtsschreibung aufweisen. Klar, da sind die Defizite schon früher entstanden, aber es fällt auf, dass sie nicht mehr behoben werden.

Fachlich sehe ich da auch einen Abbau. Das liegt auch daran, dass man mit ein wenig Auswendiglernen problemlos gut durch das Studium kommen kann. Nur nützt es mir in der Realität nichts, möglichst viele Folien auswendigzulernen, wenn ich geistig nicht mehr in der Lage bin, das auswendiggelernte auch irgendwie in die Realität zu transferieren. Viele können das nicht mehr bzw. haben von Natur auch keinerlei Befähigung zum Denken, was gar nicht desrespektierlich gemeint ist, sondern nur ne Feststellung sein soll.
Da wird halt gelernt, hingeschrieben, aber was es bedeutet, wissen kaum welche. In Zusammenhängen denken ist sowieso out. Muss man ja auch nicht, denn das System provoziert Bulemielernen und fordert es weder, noch prüft es das, wobei natürlich nicht jeder Bachelor diese Probleme hat, sie sind da halt nur extrem auffällig.

Beim Master ist es aber deutlich besser als beim Bachelor. Ich vermute, dass das damit zusammenhängt, dass man die Dinge erstmals vertieft und es dann erstmals klick im Kopf macht und Zusammenhänge im Kopf entstehen. Der Master ist sicher nicht deswegen besser, weil er schwerer ist, sondern weil, so erscheint es mir, lose Ende zusammenfügt und dem ganzen einen Sinn gibt. Ist aber nur mein subjektiver Eindruck. Dieser Zusatz tut vielen unfertigen Köpfen sehr sehr gut.

Das ist aber unabhängig davon, ob sie auf einer Uni waren oder FH. Die Probleme sind die gleichen bei beiden Formen und wer da etwas anderes erzählt, will sich nur selbst aufwerten. Deswegen nehmen wir fast nur noch Master-Absolventen. Die sind einfach weiter und es ist leichter, als darauf zu warten, dass es bei einem Bachelor klick macht, denn bei manchen macht es das nie, weil sie mit dem Ausweniglernen bereits ihr intellektuelles Maximum erreicht haben. Ein Bachelor wäre für mich eher jemand für eine normale Sachbearbeiterstelle, für die man keinen fertigen Azubi mehr bekommt, weil die leider alle studieren.

Ich weiß, dass ich gleich angegriffen werde, dafür, dass ich die Wahrheit geschrieben habe, aber so ging es der Kollegin oben auch. Die Wahrheit wollen hier viele nicht hören, aber deswegen ist sie trotzdem wahr.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Der Punkt ist der, dass jemand der an einer guten Uni eine 1,0 hat mit sicherheit auch an der FH eine 1,0 packen würde. Jedoch wird nicht jeder 1,0 FHler an einer guten Uni eine 1,0 erreichen.

Genau das gleiche gilt für WiMas und WiIngs im vergleich zu BWLer.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Keine bis wenige aber darum geht es nicht. Jemand hat mit einem harten Uni Studium bestimmte Eigenschaften mehr bewiesen als jemand mit einer schlechteren Ausbildung. Sonst könnte man ja auch ungelernte auf Controller Stellen schicken.

Erst wird behauptet, die fachliche Tiefe wäre entscheidend besser. Das kann nicht belegt werden.
Dann wird behauptet, an der Uni lernt man Methoden und wissenschaftliches Arbeiten. Das kann nicht belegt werden.
Und jetzt diese Behauptung.

Die Argumentation wird wahrlich immer dünner...

Dann kannst du uns sicher sagen warum an Unis trotz höherer NCs schlechtere Durchschnitte erzielt werden. Die Regelstudienzeiten und Durchfallquoten liegen auch höher. Übrings alles empirisch belegt.

Quellen?

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

WiWi Gast schrieb am 27.12.2018:

Der Punkt ist der, dass jemand der an einer guten Uni eine 1,0 hat mit sicherheit auch an der FH eine 1,0 packen würde. Jedoch wird nicht jeder 1,0 FHler an einer guten Uni eine 1,0 erreichen.

Genau das gleiche gilt für WiMas und WiIngs im vergleich zu BWLer.

Gibt es dafür auch belastbare Quellen oder ist das nur deine Meinung? Ich meine, das war vielleicht mal so, aber wir haben 2018, Also Quellen bitte. Zumindest für 2017.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ich stimme meiner Kollegin aus der HR zu. Hab dort selber ein paar Jahre gearbeitet, bevor ich in die Kommunikation gewechselt habe. Die Elite Unis, egal ob staatlich oder privat, haben nur den Vorteil, dass man besser Netzwerken kann. Und deswegen durch die Kontakte schon einen Einstieg ohne "richtige" Bewerbungen hat. Die Führungskraft sagt einfach er will den Kandidaten haben. Wer BWL o.ä. dort studiert und das bei Abschluss nicht verstanden hat, hat sicher Probleme in Vorstellungsrunden. Dort sind nämlich Sozialkompetenzen gefragt.

Notentechnisch ist es den Unternehmen schon bewusst, dass jemand der in Mannheim studiert, wahrscheinlich eine andere Leistung bringen muss für die Note. Allerdings hat der Student es sich auch selber ausgesucht. Die Personaler stellen sich dann natürlich die Frage, ob das Profil vom Student wirklich zur Stelle passt. Die Mannheimer beispielsweise sind nicht unbedingt als großartige Teamplayer bekannt. Natürlich gibt es Ausnahmen. Die heben sich meistens aber auch durch Hochschulgruppen etc. ab.

Ein Beispiel aus meiner Studienlaufbahn hat mir auch gezeigt, dass man Studenten nicht nur an den Leistungen bewerten sollte. Ich selbst habe an einer öffentlichen renommierten Fh studiert und ein Semester im Ausland an einer Businessschool verbracht, an der auch deutsche Austausch-Studenten von renommierten Businessschools waren. Diese Studenten schlossen die Kurse durchschnittlich ab. Meine Kommilitonen von der FH waren bei den Dozenten dagegen schon für ihre Topleistungen bekannt. Dazu muss ich sagen, mein Studiengang hatte einen NC von 1,5. D.h. Nicht die Uni, FH, Businessschool entscheidet. Eurer Können und eure Leistung tut es. Wenn ihr Analyst werden wollt, ist die kluge Entscheidung im Master natürlich Uni, weil viel und tiefergehende Mathematik. Wenn ihr ein mittelständisches technisches Unternehmen leiten wollt, seid ihr an einer technischen Hochschule wahrscheinlich besser aufgehoben. Die Grundlagen bei BWL im Bachelor sind nahezu gleich bzw. nicht so unterschiedlich, dass eine Führungskraft sich ernsthaft dürber Gedanken machen würde.

Btw schaut auch mal den CV vom Siemens CEO an.

antworten
WiWi Gast

Unfaire Gleichstellung der Studenten

Ich denke es kommt auf den Job an. Viele Jobs sind leider standart Aufgaben Jobs wo man mit duchschnittlichen Personal ganz gut fährt. Ich persönlich bin auch in so einem Job. Einige Kollgen sind akademisch echt schlecht - es ist aber egal. Man versucht zwar gute Leute zu kriegen, auch promovierte - aber gleichzeitig nimmt man für die gleichen Aufgaben gern auch jemanden von der FH der vorher ein Studium schon abgebrochen hat.
ABER ich bin fest davon überzeugt und gehe davon aus, dass in Unternehmen die an der Front arbeiten (das heißt Inovativ, wachsend und kompetitiv), dass dort sehr wohl geschaut wird, dass man nur die besten kriegt. Beratungen etc. sind sicherlich nicht solche Unternehmen, Eher google und facebook etc.

antworten

Artikel zu Target-Uni

Bain-Karriereprogramm »Red Carpet« für Berufseinsteiger

Bain-Karriereprogramm "Red Carpet": Von oben aufgenommen betritt eine Business-Frau gerade einen roten Teppich.

Das neue Karriereprogramm „Red Carpet“ der Strategieberatung Bain & Company unterstützt Studenten beim Berufseinstieg. Ob Wirtschaftswissenschaftlerin oder Wirtschaftswissenschaftler im ersten Semester, Jurist im Staatsexamen oder Psychologiestudentin im Master: Das Karriereprogramm „Red Carpet“ richtet sich an Studierende aller Fachrichtungen und Semester.

Studie: Hochschulabsolventen starten erfolgreich ins Berufsleben

Berufsstart: Ein Vogel landet im Getümmel.

Die Arbeitslosenquote liegt sowohl für Fachhochschul- als auch für Universitätsabsolventen mit traditionellen Abschlüssen – Diplom, Magister, Staatsexamen - nach einem Jahr bei 4 Prozent. Bachelors sind sogar noch seltener arbeitslos (3 Prozent, FH bzw. 2 Prozent Uni). Das zeigt die aktuelle Absolventenstudie des HIS-Instituts für Hochschulforschung (HIS-HF).

Broschüre: Startklar - Tipps und Infos für Uni-Absolventen

Berufseinstieg: Ein Lego-Männchen steht am Start in einem Labyrint.

Wie gelingt der Start in den Beruf am besten? Hilfestellung leistet die Broschüre »Startklar«, die vom Informationszentrum der deutschen Versicherer ZUKUNFT klipp + klar neu aufgelegt wurde. Uni-Absolventen finden dort nützliche Tipps, wie sie ihrem Traumjob näher kommen.

Millenials mit Angst um Arbeitsplatz durch holprigen Berufsstart

Eine Frau klettert - wie nach dem Berufseinstieg - in einer Halle nach oben.

Die Generation Y, der zwischen 1980 und 1999 Geborenen, ist durch Probleme beim Berufseinstieg geprägt. Die Konsequenzen sind ein Gefühl der Unsicherheit und Angst um den Arbeitsplatz. Die unter 35-Jährigen Millenials denken zudem überwiegend individualistisch, zeigt eine von der Hans-Böckler-Stiftung geförderte Studie.

Bildung auf einen Blick 2016: Start ins Berufsleben funktioniert

Blick auf Berufseinstieg: Der Gesichtsausschnitt einer Frau mit Auge und Augenbraue.

Die aktuelle OECD-Studie „Bildung auf einen Blick 2016“ bestätigt: Die deutsche Erwerbslosenquote liegt in allen Bildungsbereichen unter dem OECD-Durchschnitt. Das berufliche Bildungssystem in Deutschland beweist seine Stärke durch den reibungslosen Übergang von der Ausbildung in den Beruf. Der Bericht zeigt, wer einen Studienabschluss ergreift, hat einen Gehaltsvorteil von mehr als 50 Prozent. Im Ländervergleich sind in Deutschland besonders MINT-Studiengänge beliebt.

Vitamin-B beim Berufseinstieg der Königsweg

Eine goldene selbstgebastelte Krone symbolisiert die kostbaren Beziehungen beim Berufseinstieg.

Hochschulabsolventen, die über persönliche Kontakte ihre erste Stelle finden, erzielen höhere Gehälter, haben bessere Aufstiegschancen und bleiben diesem Arbeitgeber länger treu, so lautet das Ergebnis einer Absolventenbefragung vom Bayerischen Staatsinstitut für Hochschulforschung.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Junge Menschen starten immer später ins Berufsleben

Ein Gemälde an einer geschlossenen Garage von Menschen, die in einer Kneipe sitzen und der Schrift:...what else?!

Anteil der Erwerbstätigen unter den jungen Menschen im Alter von 15 bis 29 Jahren von April 1991 bis Mai 2003 deutlich von 63% auf 48% gesunken.

McKinsey-Fellowship: Einstiegsprogramm Marketing & Sales für Studenten

Ein weißes Schild an einer roten Wand mit roter Aufschrift Warenausgabe und einem Pfeil nach links.

Hochschulabsolventen mit ersten Berufserfahrungen und Interesse an Marketing und Vertrieb können sich ab sofort für das Marketing & Sales Fellowship von der Unternehmensberatung McKinsey & Company bewerben. Der neue Jahrgang des Programms startet zum 1. Oktober 2017 in Düsseldorf, München oder Köln. Die Bewerbung ist bis zum 23. April 2017 möglich.

Berufseinstieg: Stipendiaten fordern bessere Digitalausbildung im Studium

Einstieg, Enter, Berufseinstieg,

Die Digitalisierung ist längst nicht mehr aufzuhalten. Um auf dem zukünftigen Arbeitsmarkt bestehen zu können, sollten junge Talente während des Studiums darauf vorbereitet werden. Fähigkeiten in der Analyse großer Datenmengen, Webanalysen und Programmierung zu besitzen, sehen Toptalente für den Berufseinstieg als zentral an. Das ergeben die neuen Ergebnisse der Umfrage „Most Wanted“ des Karrierenetzwerks e-fellows.net und der Unternehmensberatung McKinsey & Company.

Literatur-Tipp: Top-Karriere mit Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler

Handbuch-Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler 2010

Der erste Job soll top sein: Wer als Wirtschaftswissenschaftler nach der Uni durchstarten will, sollte auch Experte in Sachen Karriere, Bewerbung, Arbeitgeber und Einstiegsgehälter sein. Wie es mit Karriere und Jobeinstieg klappt, das zeigt zweimal im Jahr jeweils die aktuelle Ausgabe von »Staufenbiel Wirtschaftswissenschaftler«.

Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf Praxiserfahrung

Eine blaue Mappe mit der weißen Aufschrift Bewerbung rechts oben in der Ecke, auf einem Hocker im Garten.

Die Hochschul-Recruiting-Studie 2014 der Jobbörse Jobware und der Hochschule Koblenz deckt die wichtigsten Einstellungskriterien auf. Die Unternehmen legen bei Absolventen am meisten Wert auf die Praxiserfahrung, den passenden Studiengang und Studienschwerpunkt.

OECD-Bildungsbericht 2014 - Rekordniveau bei Hochschulabschlüssen

Eine bunte Rechenmaschine für Kinder aus Holzkugeln.

In Deutschland erwerben mit 31 Prozent so viele wie nie einen Hochschulabschluss und ihre Jobaussichten sind perfekt. Nur 2,4 Prozent der Akademiker sind arbeitslos und sie verdienten 2012 mit einem Studium 74 Prozent mehr als ohne. Das geht aus dem aktuellen OECD-Bericht 2014 „Bildung auf einen Blick“ hervor.

6 Prozent mehr Hochschul­absol­venten im Jahr 2013

Eine undurchsichtige Tür mit dem angeklebten Papierschild Prüfung.

Im Prüfungsjahr 2013 erwarben rund 436 400 Absolventinnen und Absolventen einen Hochschul­abschluss an deutschen Hochschulen. In den Rechts-, Wirtschafts- und Sozialwissenschaften waren es insgesamt 139 756 Hochschul­absol­venten, von denen 80 529 einen Bachelorabschluss machten.

Meister sind Akademikern ab sofort gleichgestellt

Ein Frisörgeschäft mit dem Namen: Meisterschnitt.

Der berufliche Meister und der akademische Bachelorabschluss sind ab sofort gleichwertig. Meisterbriefe enthalten fortan den Hinweis, dass der Abschluss im Deutschen und Europäischen Qualifikationsrahmen dem Niveau 6 entspricht. Dieser Stufe ist auch der Bachelorabschluss zugeordnet.

Antworten auf Unfaire Gleichstellung der Studenten

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 129 Beiträge

Diskussionen zu Target-Uni

4 Kommentare

Master BWL - Wo?

WiWi Gast

Ich hab mir die Zulassungsvoraussetzungen bereits angeschaut und auch das Forum durchforstet. Dachte es kommt vielleicht auch Inpu ...

Weitere Themen aus Berufseinstieg: Wo & Wie