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Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Ich bin eben auf einen Livestream von Wissenschaft und Ärzteschaft gestoßen in dem endlich eine Strategieanpassung im Umgang mit Corona von der Politik gefordert wird.

Es geht ganz grob darum, dass aus ihrer Sicht eine singuläre Betrachtung der Neuinfektionszahlen als Grundlage ständig neuer Maßnahmen und der aktuellen Lockdown Erwägungen nicht sinnvoll ist.

https://youtu.be/hXtAOtGrYE0

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Positionspapier von Wissenschaft und Ärzteschaft zur Strategieanpassung im Umgang mit der Pandemie
Evidenz- und Erfahrungsgewinn im weiteren Managment der Covid-19-Pandemie berücksichtigen

Zusammenfassung der Kernthesen

Abkehr von der Eindämmung alleine durch Kontaktpersonennachverfolgung.

Einführung eines bundesweit einheitlichen Ampelsystems anhand dessen sowohl auf Bundes- als auch auf Kreisebene die aktuelle Lage auf einen Blick erkennbar wird.

Fokussierung der Ressourcen auf den spezifischen Schutz der Bevölkerungsgruppen, die ein hohes Risiko für schwere Krankheitsverläufe haben.

Gebotskultur an erste Stelle in die Risikokommunikation setzen.

Gemeinsames Positionspapier von Wissenschaft und Ärzteschaft zum Umgang mit der Covid-19-Pandemie (Stand: 28.10.2020, PDF, 220 KB)
https://www.kbv.de/media/sp/2020-10-28_KBV-Positionspapier_COVID-19.pdf

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

"Gebotskultur an erste Stelle in die Risikokommunikation setzen."

Da liegt das Problem. Das funktioniert in unseren von Priviliegen verwöhnten Ich-Kultur-Gesellschaft nicht. Alle beschweren sich über Verbote, aber nur mit Apellen hat bisher nie was funktioniert.

Damit können wir das aucht act acta legen.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

"Gebotskultur an erste Stelle in die Risikokommunikation setzen."

Da liegt das Problem. Das funktioniert in unseren von Priviliegen verwöhnten Ich-Kultur-Gesellschaft nicht. Alle beschweren sich über Verbote, aber nur mit Apellen hat bisher nie was funktioniert.

Damit können wir das aucht act acta legen.

Exakt. Man sieht zudem an unseren niederländischen Nachbarn wie gut sowas funktioniert. Die sind nach dem Motto gefahren, die Bevölkerung sei schlau genug selbst zu wissen was sie tue. Vor ein paar Tagen wurde in NRW angefragt, ob die evtl freie Intensivbetten für die Niederländer hätten ...

Sehe es auch so, dass vermutlich nicht alle Maßnahmen sinnvoll sind. Allerdings ist es eben für alle eine neue Situation. Niemand in der Politik will für (hundert)tausende Tote verantwortlich sein.
Aber aktuell sehe ich hier auch eine absolute "ich" Kultur. Alle möglichen Verbände pochen ja darauf, dass ihre Einrichtungen noch keine Infektionsherde seien. Dabei kann jetzt schon bei >90% nicht nachverfolgt werden wo sich jemand infiziert hat.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Nun erlaubt sich mir die Frage ob es der Bevölkerung nicht erlaubt ist auf ihr eigenes Übel zuzusteuern wenn der Großteil das für richtig hält? (Wenn es wirklich so ein Übel gibt ...)

Ich finde Regierungsmaßnahmen können nicht durchgeführt werden, wenn ein Großteil der Menschen dagegen ist. Gerade bei so einer Debatte - diejenigen die sich wegen dem Virus gefährdet sehen und davor Angst haben Schaden zu erleiden können ja ihre privaten Kontakte auf 0 reduzieren und gezielt ihr Infektionsrisiko minimieren.

Diejenigen die ihr Leben mit dem Virus weiter leben wollen sollen dies auch tun. Gerade für jüngere ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering überhaupt ein Intensivbett beanspruchen zu müssen, warum sollte diese Gruppe dann so massiv in ihren individuellen Freiheiten eingeschränkt werden?

Schützt lieber den unproduktiven Teil der Bevölkerung und lasst den produktiven raus.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Es sind auf jeden Fall einige interessanter Vorschläge dabei und die Unterstützerliste ist beachtlich. Das komplett zu übergehen wäre echt absurd.

BETEILIGTE
›Kassenärztliche Bundesvereinigung
›Prof. Hendrik Streeck, Direktor des Instituts für Virologie der Universität Bonn
›Prof. Jonas Schmidt-Chanasit, Leiter der Abteilung Arbovirologie am Bernhard-Nocht-Institut für Tropenmedizin in Hamburg

UNTERSTÜTZER
݀rzteverband Deutscher Allergologen e.V. (AeDA)
›Berufsverband der Coloproktologen Deutschlands e.V. (BCD)
›Berufsverband der Deutschen Chirurgen e.V. (BDC)
›Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD)
›Berufsverband der Deutschen Hämostaseologen e.V. (BDDH e.V)
›Berufsverband der Kinder- und Jugendärzte e. V. (BVKJ)
›Berufsverband der niedergelassenen Kinderchirurgen Deutschlands e.V. (BNKD)
›Bundesverband der Niedergelassenen Diabetologen in Deutschland (BVND)
›Bundespsychotherapeutenkammer (BPtK)›Deutsche Gesellschaft für Allgemeinmedizin und Familienmedizin (DEGAM)›Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
›Deutsche PsychotherapeutenVereinigung e.V. (DPtV)
›Deutscher Hausärzteverband e.V.
›Interessengemeinschaft Medizin (IG Med e.V.)
›Kassenzahnärztliche Bundesvereinigung (KZBV)
›NAV-Virchow-Bund, Verband der niedergelassenen Ärzte Deutschlands e.V. (NAV)
›Spitzenverband Fachärzte Deutschlands e.V., dieser vertritt:
·Akkreditierte Labore in der Medizin e.V. (ALM)
·Bundesverband Ambulantes Operieren e.V. (BAO)
·Berufsverband Deutscher Anästhesisten e.V. (BDA)
·Bundesverband der Belegärzte e.V. (BdB)
·Berufsverband Deutscher Internisten e.V. (BDI)
·Berufsverband Deutscher Nuklearmediziner e.V. (BDNukl)
·Berufsverband Deutscher Neurochirurgen e.V. (BDNC)
·Bundesverband der Pneumologen, Schlaf- und Beatmungsmediziner e.V. (BdP)
·Bundesverband Psychosomatische Medizin und Ärztliche Psychotherapie e.V. (BDPM) ·Berufsverband Deutscher Rheumatologen e.V. (BDRh) ·Berufsverband Niedergelassener Chirurgen e.V. (BNC)
·Berufsverband Niedergelassener Gastroenterologen Deutschlands e.V. (BNG) ·Berufsverband Niedergelassener Gynäkologischer Onkologen in Deutschland e.V. (BNGO) ·Berufsverband der Niedergelassenen Hämatologen und Onkologen in Deutschland e.V. (BNHO)
·Bundesverband Niedergelassener Kardiologen e.V. (BNK)
·Bundesverband Reproduktionsmedizinischer Zentren Deutschlands e. V. (BRZ)
·Deutscher Berufsverband der Hals-Nasen-Ohrenärzte e.V. (BV HNO)
·Berufsverband der Augenärzte Deutschlands e.V. (BVA)
·Berufsverband der Deutschen Dermatologen e.V. (BVDD)
·Berufsverband der Deutschen Urologen e.V. (BvDU)
·Berufsverband Deutscher Humangenetiker e.V. (BVDH)
·Berufsverband der Frauenärzte e.V. (BVF)
·Bundesverband Niedergelassener Diabetologen e.V. (BVND)
·Berufsverband für Orthopädie und Unfallchirurgie e.V. (BVOU)
·Berufsverband der Ärzte für Physikalische und Rehabilitative Medizin e.V. (BVPRM) ·Deutscher Berufsverband der Fachärzte für Phoniatrie und Pädaudiologie e.V. (DBVPP) ·Deutscher Facharztverband e.V. (DFV)
·Deutsche Gesellschaft für Mund-, Kiefer-und Gesichtschirurgie e.V. (DGMKG)
·Deutsche Gesellschaft der plastischen, rekonstruktiven und ästhetischen Chirurgen e.V. (DGPRÄG)

Spitzenverband ZNS (SPiZ), dieser vertritt:
·Berufsverband ärztlicher Psychoanalytikerinnen und Psychoanalytiker in der Deutschen Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT)
·Berufsverband der Fachärzte für Psychosomatische Medizin und Psychotherapie Deutschlands (BPM)·Berufsverband Deutscher Nervenärzte (BVDN)
·Berufsverband Deutscher Neurologen (BDN) ·Berufsverband Deutscher Psychiater (BVDP)
·Berufsverband für Kinder- und Jugendlichen-Psychiatrie und -Psychotherapie (BKJPP) ·Deutsche Gesellschaft für Psychoanalyse, Psychotherapie, Psychosomatik und Tiefenpsychologie (DGPT) e.V.

›Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in der Bundesrepublik Deutschland (ZI)

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Es gibt auch sehr "dumme" Ärzte und Wissenschaftler, das alleine heißt nichts. Es gibt gute Gründe warum Politiker Politiker sind und Ärzte Ärzte.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Das Problem der gesamten Corona Strategie liegt doch auch darin begründet, dass die Debattenkultur über angebrachte Maßnahmen völlig hinüber ist. Sobald man vorschlägt alte und Kranke zu isolieren / zu schützen, bei gleichzeitiger Vermeidung eines Lockdowns wird man direkt als Verharmloser beschimpft.

Wenn man die Daten von der WHO oder von angesehenen Wissenschaftern aus Harvard zitiert u.A. Punkte wie Sterblichkeit bei 0,2% - 0,45% wird man als Verharmloser beschimpft.

Angesehene Wissenschaftler und die BKV stellen sich heute hin und fordern einen anderen Weg als den Lockdown und was kommt. Überharte Maßnahmen über Debattenkultur! Ich habe meine Zweifel, wie das ein gutes Ende finden soll, wenn die Debattenkultur zu Lösungen immer weiter erstickt wird...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Nun erlaubt sich mir die Frage ob es der Bevölkerung nicht erlaubt ist auf ihr eigenes Übel zuzusteuern wenn der Großteil das für richtig hält? (Wenn es wirklich so ein Übel gibt ...)

Ich finde Regierungsmaßnahmen können nicht durchgeführt werden, wenn ein Großteil der Menschen dagegen ist. Gerade bei so einer Debatte - diejenigen die sich wegen dem Virus gefährdet sehen und davor Angst haben Schaden zu erleiden können ja ihre privaten Kontakte auf 0 reduzieren und gezielt ihr Infektionsrisiko minimieren.

Diejenigen die ihr Leben mit dem Virus weiter leben wollen sollen dies auch tun. Gerade für jüngere ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering überhaupt ein Intensivbett beanspruchen zu müssen, warum sollte diese Gruppe dann so massiv in ihren individuellen Freiheiten eingeschränkt werden?

Schützt lieber den unproduktiven Teil der Bevölkerung und lasst den produktiven raus.

Ich finde deine Denkweise sehr kurzsichtig gedacht. Ich habe keinen Bock mich anzustecken und würde wenn ich könnte mich daheim mit 0 Kontakten einschließen. Nur muss ich noch zur Arbeit und mich dem Risiko ob ich will oder nicht aussetzen. Wenn mehr ansteckende Leute unterwegs sind, ist auch mein Risiko höher und ich habe keine Chance daran etwas zu ändern, außer ich Kündige meinen Job. Nicht jeder kann sich das Aussuchen, ob er daheim bleibt oder nicht.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Gut, nur weil sich jeder XYZ-Ärzteverband hinter das Positionspapier stellt, heißt das noch laaaaange nicht, dass dieses auch gut ist.

Beispiel: Ich könnte auch von so ziemlich jedem kleinen Verband und Zusammenschluss der Automobil- und Zuliefererindustrie fordern, dass diese Unternehmen jetzt mit 100. Mrd € gefördert werden.

Da würde sich auch jeder Klitschenverband druntersetzen.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Nun erlaubt sich mir die Frage ob es der Bevölkerung nicht erlaubt ist auf ihr eigenes Übel zuzusteuern wenn der Großteil das für richtig hält? (Wenn es wirklich so ein Übel gibt ...)

Ich finde Regierungsmaßnahmen können nicht durchgeführt werden, wenn ein Großteil der Menschen dagegen ist. Gerade bei so einer Debatte - diejenigen die sich wegen dem Virus gefährdet sehen und davor Angst haben Schaden zu erleiden können ja ihre privaten Kontakte auf 0 reduzieren und gezielt ihr Infektionsrisiko minimieren.

Diejenigen die ihr Leben mit dem Virus weiter leben wollen sollen dies auch tun. Gerade für jüngere ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering überhaupt ein Intensivbett beanspruchen zu müssen, warum sollte diese Gruppe dann so massiv in ihren individuellen Freiheiten eingeschränkt werden?

Schützt lieber den unproduktiven Teil der Bevölkerung und lasst den produktiven raus.

Ich finde deine Denkweise sehr kurzsichtig gedacht. Ich habe keinen Bock mich anzustecken und würde wenn ich könnte mich daheim mit 0 Kontakten einschließen. Nur muss ich noch zur Arbeit und mich dem Risiko ob ich will oder nicht aussetzen. Wenn mehr ansteckende Leute unterwegs sind, ist auch mein Risiko höher und ich habe keine Chance daran etwas zu ändern, außer ich Kündige meinen Job. Nicht jeder kann sich das Aussuchen, ob er daheim bleibt oder nicht.

Exakt das ist der Punkt.
Ein Bekannter wurde vor einem Monat auf der Arbeit kritisch beäugt, weil er sich (vorschriftsmäßig) hat testen lassen, nachdem er aus einem Risikogebiet kam. Der Arbeitgeber meinte er solle schon vor dem Testergebniss zur Arbeit kommen, was natürlich illegal gewesen wäre.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Exakt. Man sieht zudem an unseren niederländischen Nachbarn wie gut sowas funktioniert. Die sind nach dem Motto gefahren, die Bevölkerung sei schlau genug selbst zu wissen was sie tue. Vor ein paar Tagen wurde in NRW angefragt, ob die evtl freie Intensivbetten für die Niederländer hätten ...

Sehe es auch so, dass vermutlich nicht alle Maßnahmen sinnvoll sind. Allerdings ist es eben für alle eine neue Situation. Niemand in der Politik will für (hundert)tausende Tote verantwortlich sein.

Wir haben 10' Verstorbene in 8 Monaten von denen jeder einer zuviel ist aber bei denen man nicht mal weiß wie viele davon ursächlich an Corona oder was auch immer gestorben sind. Und du kommst mit Prognosen von hundertausenden Toten.

Das soll doch nur von der sinnvollen Debatte über die weitere Strategie ablenken. Warum auch immer. Hast du das Paper überhaupt gelesen?

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Das Problem der gesamten Corona Strategie liegt doch auch darin begründet, dass die Debattenkultur über angebrachte Maßnahmen völlig hinüber ist. Sobald man vorschlägt alte und Kranke zu isolieren / zu schützen, bei gleichzeitiger Vermeidung eines Lockdowns wird man direkt als Verharmloser beschimpft.

Wenn man die Daten von der WHO oder von angesehenen Wissenschaftern aus Harvard zitiert u.A. Punkte wie Sterblichkeit bei 0,2% - 0,45% wird man als Verharmloser beschimpft.

Angesehene Wissenschaftler und die BKV stellen sich heute hin und fordern einen anderen Weg als den Lockdown und was kommt. Überharte Maßnahmen über Debattenkultur! Ich habe meine Zweifel, wie das ein gutes Ende finden soll, wenn die Debattenkultur zu Lösungen immer weiter erstickt wird...

Auch wenn ich ein befürworter der Maßnahmen bin, muss ich dir recht geben. Aber diese Debattenkultur ist leider immer mehr im kommen. Wir nähern uns da leider immer mehr den USA an. Blos, dass bei uns in seriösen Medien oft nur ein Standpunkt als richtig dargestellt wird.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Ich finde deine Denkweise sehr kurzsichtig gedacht. Ich habe keinen Bock mich anzustecken und würde wenn ich könnte mich daheim mit 0 Kontakten einschließen. Nur muss ich noch zur Arbeit und mich dem Risiko ob ich will oder nicht aussetzen. Wenn mehr ansteckende Leute unterwegs sind, ist auch mein Risiko höher und ich habe keine Chance daran etwas zu ändern, außer ich Kündige meinen Job. Nicht jeder kann sich das Aussuchen, ob er daheim bleibt oder nicht.

Aber ist deine individuelle Angst den Preis wert, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in ihrem Leben einschränken muss damit du dich sorgenfrei bewegen kannst?

Wer entscheidet über diesen Trade Off? Meiner Meinung nach könnte man das nur über eine Volksabstimmung lösen. Die Gefahr auf dem Weg zur Arbeit kannst du mit Vorsichtsmaßnahmen minimieren. Ganz auf 0 wird die Ansteckungswahrscheinlichkeit sowieso nie gehen. Aber führen wir diese Debatte bei anderen Themen denn auch? Wenn ja, dann müsste man auch viel höhere Restriktionen fürs Autofahren einfügen, denn die Wahrscheinlichkeit steigt massiv je mehr Verkehr auf den Straßen ist dann irgendein Autofahrer einen Fehler macht und andere dabei verletzt / schädigt.

Gilt übrigens für alle Themen ...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Auch wenn ich ein befürworter der Maßnahmen bin, muss ich dir recht geben. Aber diese Debattenkultur ist leider immer mehr im kommen. Wir nähern uns da leider immer mehr den USA an. Blos, dass bei uns in seriösen Medien oft nur ein Standpunkt als richtig dargestellt wird.

Das hiesige Medien sich zu Haltungsjournalismus bekannt haben, ist nichts neues.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Auch wenn ich ein befürworter der Maßnahmen bin, muss ich dir recht geben. Aber diese Debattenkultur ist leider immer mehr im kommen. Wir nähern uns da leider immer mehr den USA an. Blos, dass bei uns in seriösen Medien oft nur ein Standpunkt als richtig dargestellt wird.

Wir haben leider keine seriösen Medien mehr.

Es wird nicht kritisch berichtet, Pro und Contra abgewogen.
Es wird nicht berichtet, es wird geschrieben und gezeigt was wir zu denken und zu tun haben.

Jeder der nur kritisch fragt wird abqualifiziert als schlechter Mensch.

Unsere Medien, insbesondere ARD&ZDF haben eine vorauseilende Gehorsamkeit gegenüber unserer Politik, aber kein Wunder wenn in deren Aufsichtsräten 95% Politiker der etablierten Parteien sitzen. EIne Hand cremt die andere.

Da ich fließend Englisch und Russisch spreche, schaue ich auch mal in Nachrichten in Russland & USA rein.. schon krass, wie weit ein und die selbe Wahrheit gegenseitig polarisieren kann.

Am ehesten kann man sich, m. M. n. noch in schweizer Medien informieren.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Aber ist deine individuelle Angst den Preis wert, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in ihrem Leben einschränken muss damit du dich sorgenfrei bewegen kannst?

Wer entscheidet über diesen Trade Off? Meiner Meinung nach könnte man das nur über eine Volksabstimmung lösen. Die Gefahr auf dem Weg zur Arbeit kannst du mit Vorsichtsmaßnahmen minimieren. Ganz auf 0 wird die Ansteckungswahrscheinlichkeit sowieso nie gehen. Aber führen wir diese Debatte bei anderen Themen denn auch? Wenn ja, dann müsste man auch viel höhere Restriktionen fürs Autofahren einfügen, denn die Wahrscheinlichkeit steigt massiv je mehr Verkehr auf den Straßen ist dann irgendein Autofahrer einen Fehler macht und andere dabei verletzt / schädigt.

Gilt übrigens für alle Themen ...

Wie super Volksabstimmungen sind, hat ja die Abstimmung über den Brexit gezeigt.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Nun erlaubt sich mir die Frage ob es der Bevölkerung nicht erlaubt ist auf ihr eigenes Übel zuzusteuern wenn der Großteil das für richtig hält? (Wenn es wirklich so ein Übel gibt ...)

Ich finde Regierungsmaßnahmen können nicht durchgeführt werden, wenn ein Großteil der Menschen dagegen ist. Gerade bei so einer Debatte - diejenigen die sich wegen dem Virus gefährdet sehen und davor Angst haben Schaden zu erleiden können ja ihre privaten Kontakte auf 0 reduzieren und gezielt ihr Infektionsrisiko minimieren.

Diejenigen die ihr Leben mit dem Virus weiter leben wollen sollen dies auch tun. Gerade für jüngere ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering überhaupt ein Intensivbett beanspruchen zu müssen, warum sollte diese Gruppe dann so massiv in ihren individuellen Freiheiten eingeschränkt werden?

Schützt lieber den unproduktiven Teil der Bevölkerung und lasst den produktiven raus.

Der Großteil der Bevölkerung befürwortet aber doch die Maßnahmen. Nur weil es eine laute Gruppe gibt, die das nicht tut, ist das bei weitem noch nicht die Mehrheit. Zeigt sich ja auch in Zustimmungswerten wie z.B. bei Seehofer, der mit seiner strikten Linie zeitweise 94 (!!) % Zustimmung hatte.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Du scheinst überhaupt nicht nachzudenken. Das Virus verschwindet nicht mehr.
Auch nicht mit Impfstoff, der auf sich warten lässt und gar nicht die Wirksamkeit haben kann wie manche sich das vorstellen.
Wir können jetzt alle paar Monate dasselbe Spiel spielen und damit die gesamte Volkswirtschaft killen bis alle ihren Job verloren haben.

Das Unvermeidliche ist eben nicht vermeidbar! Hier zeigt sich aber der heutige Infantilismus der Gesellschaft und besonders Politik: man will es nicht wahrhaben. Auch die WHO spricht sich gegen einen Lockdown aus, da die Kollateralschäden einfach viel zu groß sind.
Das Schicksal Aller ist eben wichtiger als das Schicksal Einzelner. So ist es nunmal!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Ich finde deine Denkweise sehr kurzsichtig gedacht. Ich habe keinen Bock mich anzustecken und würde wenn ich könnte mich daheim mit 0 Kontakten einschließen. Nur muss ich noch zur Arbeit und mich dem Risiko ob ich will oder nicht aussetzen. Wenn mehr ansteckende Leute unterwegs sind, ist auch mein Risiko höher und ich habe keine Chance daran etwas zu ändern, außer ich Kündige meinen Job. Nicht jeder kann sich das Aussuchen, ob er daheim bleibt oder nicht.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Wir haben leider keine seriösen Medien mehr.

Es wird nicht kritisch berichtet, Pro und Contra abgewogen.
Es wird nicht berichtet, es wird geschrieben und gezeigt was wir zu denken und zu tun haben.

Jeder der nur kritisch fragt wird abqualifiziert als schlechter Mensch.

Unsere Medien, insbesondere ARD&ZDF haben eine vorauseilende Gehorsamkeit gegenüber unserer Politik, aber kein Wunder wenn in deren Aufsichtsräten 95% Politiker der etablierten Parteien sitzen. EIne Hand cremt die andere.

Da ich fließend Englisch und Russisch spreche, schaue ich auch mal in Nachrichten in Russland & USA rein.. schon krass, wie weit ein und die selbe Wahrheit gegenseitig polarisieren kann.

Am ehesten kann man sich, m. M. n. noch in schweizer Medien informieren.

Vollkommener Unsinn. Wahrscheinlich nutzt du dein Englisch für FoxNews und dein Russisch für RussiaToday.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Aber ist deine individuelle Angst den Preis wert, dass sich ein Großteil der Bevölkerung in ihrem Leben einschränken muss damit du dich sorgenfrei bewegen kannst?

Wer entscheidet über diesen Trade Off? Meiner Meinung nach könnte man das nur über eine Volksabstimmung lösen. Die Gefahr auf dem Weg zur Arbeit kannst du mit Vorsichtsmaßnahmen minimieren. Ganz auf 0 wird die Ansteckungswahrscheinlichkeit sowieso nie gehen. Aber führen wir diese Debatte bei anderen Themen denn auch? Wenn ja, dann müsste man auch viel höhere Restriktionen fürs Autofahren einfügen, denn die Wahrscheinlichkeit steigt massiv je mehr Verkehr auf den Straßen ist dann irgendein Autofahrer einen Fehler macht und andere dabei verletzt / schädigt.

Gilt übrigens für alle Themen ...

Du darfst dabei nicht vergessen, dass die Corona Situation eine sehr neue ist. Niemand kann abschätzen wie sich die gesamte Situation entwickelt. Da ist Vorsicht doch das naheliegende.
Gerade weil du das Thema Auto ansprichst: Auch da wurden über die Zeit immer mehr Maßnahmen und Einschränkungen eingeführt. Die Zahl der Todesopfer bei Verkehrsunfällen ist bis in die 70er hinein gesteigen. Damals war sie mehr als fünf so hoch wie heute (laut Destatis). Und das obwohl heute viel mehr Autos rumfahren als vor 50 Jahren.
Insofern haben wir gelernt mit vielen Risiken zu leben und vor allem die Risiken zu minimieren. Bei Corona sind wir davon noch etwas entfernt. Zwar sind wir heute viel vernetzter und lernen dadurch schneller aber ich denke es wird noch 1-2 Jahre dauern bis man ein normales Leben wie vor Corona führen kann als Gesellschaft.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Wir haben leider keine seriösen Medien mehr.

Es wird nicht kritisch berichtet, Pro und Contra abgewogen.
Es wird nicht berichtet, es wird geschrieben und gezeigt was wir zu denken und zu tun haben.

Jeder der nur kritisch fragt wird abqualifiziert als schlechter Mensch.

Unsere Medien, insbesondere ARD&ZDF haben eine vorauseilende Gehorsamkeit gegenüber unserer Politik, aber kein Wunder wenn in deren Aufsichtsräten 95% Politiker der etablierten Parteien sitzen. EIne Hand cremt die andere.

Da ich fließend Englisch und Russisch spreche, schaue ich auch mal in Nachrichten in Russland & USA rein.. schon krass, wie weit ein und die selbe Wahrheit gegenseitig polarisieren kann.

Am ehesten kann man sich, m. M. n. noch in schweizer Medien informieren.

Du bist der Meinung, dass wir keine seriösen Medien mehr haben, gönnst dir aber russisches Staatsfernsehen?
Es waren schon seit Beginn der öffentlich-rechtlichen immer eine Menge SPD/Unionspolitiker im Aufsichtsrat, trotzdem wurde nahezu jeder Politikskandal von (oder mit Hilfe) der öffentlich-rechtlichen aufgedeckt.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Am ehesten kann man sich, m. M. n. noch in schweizer Medien informieren.

Stimmt! Wobei die NZZ auch schon als Verschwörungstheoretiker gilt.

https://www.reitschuster.de/post/merkel-sprecher-gibt-empfehlung-fuer-reitschuster-de/

Macht auch nachdenklich.

Insgesamt muss man aber der Staatskommunikation attestieren, dass weite Teile der Bevölkerung erreicht werden und auf ein Stichwort schön nachgeplappert wird.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Wir haben leider keine seriösen Medien mehr.

Es wird nicht kritisch berichtet, Pro und Contra abgewogen.
Es wird nicht berichtet, es wird geschrieben und gezeigt was wir zu denken und zu tun haben.

Jeder der nur kritisch fragt wird abqualifiziert als schlechter Mensch.

Unsere Medien, insbesondere ARD&ZDF haben eine vorauseilende Gehorsamkeit gegenüber unserer Politik, aber kein Wunder wenn in deren Aufsichtsräten 95% Politiker der etablierten Parteien sitzen. EIne Hand cremt die andere.

Da ich fließend Englisch und Russisch spreche, schaue ich auch mal in Nachrichten in Russland & USA rein.. schon krass, wie weit ein und die selbe Wahrheit gegenseitig polarisieren kann.

Am ehesten kann man sich, m. M. n. noch in schweizer Medien informieren.

Schau jetzt im Netz nach Berichten.
Da steht die gesamte Ärzteschaft auf, weil ihr Rat in "medizinischen" Fragen seit Wochen ignoriert wird und kaum eine Zeitung schreibt heute Stand 17 Uhr was dazu. Das ist kaum zu glaublich.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Schau jetzt im Netz nach Berichten.
Da steht die gesamte Ärzteschaft auf, weil ihr Rat in "medizinischen" Fragen seit Wochen ignoriert wird und kaum eine Zeitung schreibt heute Stand 17 Uhr was dazu. Das ist kaum zu glaublich.

Also Stand halb 12 wurde davon berichtet. Siehe Link unten

Um 17 Uhr sollen neue Maßnahmen verkündet werden, die aktuell nach und nach eintrudeln. Klar bestimmen die gerade alle Medien.

https://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/kampf-gegen-corona-aerzte-warnen-vor-neuem-lockdown-17023747.html

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Mein eigentliches Problem ist, dass so eine weitreichende Maßnahme am Parlament vorbei entschieden wird. Millionen Menschen werden hier in ihrem Handeln eingeschränkt und Existenzen auf Ewig zerstört. Das ist einfach unglaublich.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Mein eigentliches Problem ist, dass so eine weitreichende Maßnahme am Parlament vorbei entschieden wird. Millionen Menschen werden hier in ihrem Handeln eingeschränkt und Existenzen auf Ewig zerstört. Das ist einfach unglaublich.

Ich bin ganz deiner Meinung. Man beschließt hier Maßnahmen ohne irgendwelche Notzusammenkünfte des Bundestags. Eigentlich müsste man auf die Straße gehen und protestieren... Was aktuell abgezogen wird hat nicht mehr viel mit Demokratie und auch nicht viel mit der propagierten „Solidarität“ zu tun.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Die Strategien zum Schutz der Risikogruppen müssen besser werden und das fordert auch die Great Barrington Declaration die fast 45.000 Ärzte und Wissenschaftler weltweit mittlerweile unterzeichnet haben.
https://gbdeclaration.org/die-great-barrington-declaration/

Nix davon taucht in den neuen Ankündigungen aus dem Kanzleramt auf aber dafür reichlich Lockdown-Bazooka. So wird man das Land in meinen Augen sozial (bei allen ohnehin Benachteiligten), psychologisch und wirtschaftlich an die Wand fahren.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Jetzt haben wir Hygienekonzepte und diese werden jetzt als zu schwach betitelt. Man hat einen Lockdown beinahe wie im März. Also 0,0 Fortschritt fürs alltägliche Leben.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Nein, gerade wenn du liberale Überzeugungen hast (und nein damit meine ich nicht die fdp...) gibt es so einen Grundsatz, dass wir nicht die Freiheit von anderen einschneiden können, nur weil wir ein Übel für uns hinnehmen und die Gefahr besteht hier deutlich.

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Nun erlaubt sich mir die Frage ob es der Bevölkerung nicht erlaubt ist auf ihr eigenes Übel zuzusteuern wenn der Großteil das für richtig hält? (Wenn es wirklich so ein Übel gibt ...)

Ich finde Regierungsmaßnahmen können nicht durchgeführt werden, wenn ein Großteil der Menschen dagegen ist. Gerade bei so einer Debatte - diejenigen die sich wegen dem Virus gefährdet sehen und davor Angst haben Schaden zu erleiden können ja ihre privaten Kontakte auf 0 reduzieren und gezielt ihr Infektionsrisiko minimieren.

Diejenigen die ihr Leben mit dem Virus weiter leben wollen sollen dies auch tun. Gerade für jüngere ist die Wahrscheinlichkeit verschwindend gering überhaupt ein Intensivbett beanspruchen zu müssen, warum sollte diese Gruppe dann so massiv in ihren individuellen Freiheiten eingeschränkt werden?

Schützt lieber den unproduktiven Teil der Bevölkerung und lasst den produktiven raus.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Also ist natürlich eine Abwägung, aber ich persönlich denke, dass die Folgen des neuen Lockdowns dramatischer sind, als die Folgen der Pandemie. Und zwar hauptsächlich, was soziale Themen anbelangt und in der Folge die Stabilität unserer Demokratie gefährdet.

Wir wägen schon immer ab, zwischen Risiko und Nutzen. Wir nehmen die vielen Toten durch Luftverschmutzung, Stress, Alkohol in Kauf, obwohl es viel einfacher wäre hier etwas zu tun. Aber für ein natürliches Virus, das etwa doppelt so schlimm ist wie die Grippe fahren wir alles herunter? Risikogruppen schützen ja, alles runterfahren nein.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Also ist natürlich eine Abwägung, aber ich persönlich denke, dass die Folgen des neuen Lockdowns dramatischer sind, als die Folgen der Pandemie. Und zwar hauptsächlich, was soziale Themen anbelangt und in der Folge die Stabilität unserer Demokratie gefährdet.

Wir wägen schon immer ab, zwischen Risiko und Nutzen. Wir nehmen die vielen Toten durch Luftverschmutzung, Stress, Alkohol in Kauf, obwohl es viel einfacher wäre hier etwas zu tun. Aber für ein natürliches Virus, das etwa doppelt so schlimm ist wie die Grippe fahren wir alles herunter? Risikogruppen schützen ja, alles runterfahren nein.

Ich verstehs nicht, i.W. werden Restaurants und jedwede Gruppen-Veranstaltungen geschlossen, der Einzelhandel kann weiter machen, Grenzen bleiben offen und 95% unserer wohlsstandsstiftenden Wirtschaft kann ebenfalls weitermachen. Schulen und Kita bleiben sowieso auf.

Ist doch ok wenn man damit augenscheinlich eine Überforderung unserer Krankenhäuser verhindert (wie bspw bereits in den Niederlanden eingetreten).

Bleibt mal generell auf dem Teppich Leute, kann ja verstehen, dass man eine gewisse Frustration empfindet weil man wenig machen kann was Spaß macht aber man muss jetzt auch nicht so tun als wär das jetzt die DDR 2.0..

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Also ist natürlich eine Abwägung, aber ich persönlich denke, dass die Folgen des neuen Lockdowns dramatischer sind, als die Folgen der Pandemie. Und zwar hauptsächlich, was soziale Themen anbelangt und in der Folge die Stabilität unserer Demokratie gefährdet.

Wir wägen schon immer ab, zwischen Risiko und Nutzen. Wir nehmen die vielen Toten durch Luftverschmutzung, Stress, Alkohol in Kauf, obwohl es viel einfacher wäre hier etwas zu tun. Aber für ein natürliches Virus, das etwa doppelt so schlimm ist wie die Grippe fahren wir alles herunter? Risikogruppen schützen ja, alles runterfahren nein.

Der neue Lockdown ist pauschal und es wird sich zeigen, ob er auch vor Gerichten Bestand haben wird. Zwar wollen Bund und Länder entspechenes im Bundestag und Bundesrat verabschieden (vermutlich auch, um den Rechtsweg zu erschweren), es ist aber m. E. mehr als fraglich, ob das helfen wird. In bestimmten Gebieten (z. B. Mecklenburg Vorpommern) sind die Zahlen so gering, dass man eigentlich keinen Lockdown rechtfertigen kann. Es würde mich also nicht wundern, wenn die Entscheidungen im Wege des einstweiligen Rechtschutzes kassiert würden.

Derzeit schränken sich die Jungen im Land für die Alten und Gefährdeten ein. Jetzt kann man sagen, dass das gut ist, so nach dem Motto "dann lernen die Jungen auch mal Solidarität", etc. Geschenkt. Trotzdem muss man sich mal fragen, wie lange das so weiter gehen soll. Schätzungen zufolge kann es Jahre dauern, bis die gesamte Bevölkerung durchgeimpft ist, und die Jungen sind die, die das System am laufen halten, die arbeiten, die Reisen (und damit den Tourismus in anderen Ländern ankurbeln, wo Leute nichts mehr zu essen am Teller haben), die die Renten der Alten bezahlen und die rausgehen, damit die Kneipe ums Eck Umsatz macht.

Und auf die Interessen der jüngeren Leute wird gepfiffen. Abibälle werden gestrichen, die Schulen und Kitas geschlossen, sodass junge Familien überhaupt nicht mehr wissen, wie sie die Kinderbetreuung auf die Kette kriegen sollen. Jüngere Paare, die sowieso die Hälfte ihres Nettoeinkommens für eine Zweizimmerwohnung in München ausgeben, können jetzt Homeoffice in Wohn- und Schlafzimmer machen.

Alles egal, weil wir als Gesellschaft nicht bereit sind zu akzeptieren, dass Menschen an diesem Virus sterben, so wie Menschen in anderen Ländern an Malaria, Dengue-Fieber, Cholera und ähnlichen Krankheiten sterben, für die es keine Impfstoffe gibt. Hey, wir leben doch im Land der Freiheit und Gleichheit und wenn dir was nicht passt, kannst du ja umziehen, deinen Arbeitgeber wechseln oder bleiben wo der Pfeffer wächst, denn der Deutsche ist ja am Ende was? An allem selbst schuld. Danke für nichts.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Jeden Tag sterben zwischen 2.000 und 3.000 Menschen in Deutschland, also rund 1 Mio. im Jahr und das jedes Jahr.

Mit und an Corona sind bisher etwa 10.000 gestorben.

Betroffen sind zu fast 100% Ältere, die nicht mehr erwerbstätig, allerdings Wähler der beiden Regierungsparteien sind.

Warum werden die Anzahl der Infizierten statt die Anzahl der stark Erkrankten gemeldet?

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Jeden Tag sterben zwischen 2.000 und 3.000 Menschen in Deutschland, also rund 1 Mio. im Jahr und das jedes Jahr.

Mit und an Corona sind bisher etwa 10.000 gestorben.

Betroffen sind zu fast 100% Ältere, die nicht mehr erwerbstätig, allerdings Wähler der beiden Regierungsparteien sind.

Warum werden die Anzahl der Infizierten statt die Anzahl der stark Erkrankten gemeldet?

In den Niederlanden, Frankreich und UK nähern sich die Krankenhäuser einer Überforderung an. Das will man hierzulande einfach verhindern. Mag ja sein, dass ständig Leute sterben aber die Krankenhäuser sollten schon noch funktionsfähig bleiben. Glaub mir, das ist auch in deinem Interesse, früher oder später zumindest.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Das Problem ist mMn, dass weder ein Großteil der Bevölkerung noch die Mehrheit der Politiker dazu in der Lage ist, rational Risiken einzuschätzen und sinnvolle Handlungsmaßnahmen abzuleiten. Stattdessen wird nur Panik geschoben, worst case Szenarien gesponnen (unser Gesundheitssystem wird zusammenbrechen wenn wir nichts tun etc. - ist es übrigens in Schweden mit ihrer viel liberaleren Coronapolitik auch nicht, nur mal so nebenbei) und Aktionismus betrieben.

Keine der jetzt beschlossenen Maßnahmen wird substantiell irgendwas bringen. Die Leute stecken sich doch nicht überwiegend in Restaurants oder Hotels, die schon aus Eigennutz meist gute Hygienekonzepte haben, an. Sondern bei privaten Zusammenkünften, im ÖPNV, usw. Gerade bei letzterem will man aber nicht durchgreifen. Auch dass Schulen und Kitas (Virenschleudern erster Güte) oder Kirchen (???) offen bleiben, ist komplett sinnlos. Man macht nur das was beim Wahlvolk gut ankommt, und wenn es dann doch nicht klappt, dann findet man halt wieder irgendewlche Sündenböcke wie böse "rechte" Demonstranten, die sich nicht an die Maskenpflicht im Freien (noch so ein Blödsinn - Ansteckungen finden überwiegend in geschlossenen Räumen statt) gehalten haben, die dann Schuld sind. Oder sowas in der Art.

Weiteres zentrales Problem: Das Wahlvolk besteht ja zu großen Teilen aus Rentnern, die natürlich zur Risikogruppe gehören (tun sie allerdings auch bei Influenza und anderen Krankheiten) und die man mit den Maßnahmen nicht verärgern will. Die gehen aber nicht so oft feiern, reisen nicht so viel etc., das ist ihnen dann meist wurscht ob es da Beschränkungen gibt. Für große Teile der Bevölkerung ist die Krankheit nicht gefährlicher als alles, was wir bislang schon an Viren&Co rumschwirrt. Man müsste Beschränkungen dort machen, wo es für die Leute gefährlich ist - aber dann würde man ja die Senioren verärgern und sie würden sich "diskriminiert" etc. fühlen und die regierenden Parteien abstrafen.

Stattdessen wird alles dafür getan, möglichst viel Angst zu schüren damit sich auch alle objektiv gesehen kaum Gefährdeten in Gefahr wähnen (gab ja anfangs mal so ein geleaktes Dokument der Leopoldina, in der bewusst als Strategie ausgegeben wurde, der Bevölkerung Angst zu machen, damit sie bei den Maßnahmen mitziehen).

Das fängt ja schon bei dieser ominösen 7 Tage Inzidenz, die Maßstab für alles ist, an. "mehr als 50 pro 100.000 EW" klingt ja schon ganz anders, als wenn man sagen würde "Einer von 2000" oder "0,05%". Das klingt doch schon viel weniger beunruhigend, oder? Wird aber bewusst nicht so genannt weil dann jeder sehen würde, dass das gar nicht so viel ist wie immer getan wird. Und als Kennzahl zur Steuerung ist das sowieso ungeeignet.

Man müsste eher Belegungsquoten der Krankenhäuser je Region o.ä. betrachten.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Der neue Lockdown ist pauschal und es wird sich zeigen, ob er auch vor Gerichten Bestand haben wird. Zwar wollen Bund und Länder entspechenes im Bundestag und Bundesrat verabschieden (vermutlich auch, um den Rechtsweg zu erschweren), es ist aber m. E. mehr als fraglich, ob das helfen wird. In bestimmten Gebieten (z. B. Mecklenburg Vorpommern) sind die Zahlen so gering, dass man eigentlich keinen Lockdown rechtfertigen kann. Es würde mich also nicht wundern, wenn die Entscheidungen im Wege des einstweiligen Rechtschutzes kassiert würden.

Derzeit schränken sich die Jungen im Land für die Alten und Gefährdeten ein. Jetzt kann man sagen, dass das gut ist, so nach dem Motto "dann lernen die Jungen auch mal Solidarität", etc. Geschenkt. Trotzdem muss man sich mal fragen, wie lange das so weiter gehen soll. Schätzungen zufolge kann es Jahre dauern, bis die gesamte Bevölkerung durchgeimpft ist, und die Jungen sind die, die das System am laufen halten, die arbeiten, die Reisen (und damit den Tourismus in anderen Ländern ankurbeln, wo Leute nichts mehr zu essen am Teller haben), die die Renten der Alten bezahlen und die rausgehen, damit die Kneipe ums Eck Umsatz macht.

Und auf die Interessen der jüngeren Leute wird gepfiffen. Abibälle werden gestrichen, die Schulen und Kitas geschlossen, sodass junge Familien überhaupt nicht mehr wissen, wie sie die Kinderbetreuung auf die Kette kriegen sollen. Jüngere Paare, die sowieso die Hälfte ihres Nettoeinkommens für eine Zweizimmerwohnung in München ausgeben, können jetzt Homeoffice in Wohn- und Schlafzimmer machen.

Alles egal, weil wir als Gesellschaft nicht bereit sind zu akzeptieren, dass Menschen an diesem Virus sterben, so wie Menschen in anderen Ländern an Malaria, Dengue-Fieber, Cholera und ähnlichen Krankheiten sterben, für die es keine Impfstoffe gibt. Hey, wir leben doch im Land der Freiheit und Gleichheit und wenn dir was nicht passt, kannst du ja umziehen, deinen Arbeitgeber wechseln oder bleiben wo der Pfeffer wächst, denn der Deutsche ist ja am Ende was? An allem selbst schuld. Danke für nichts.

Top! Besser hätte ich es nicht formulieren können.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Glaubst Du wirklich, dass jüngere Leute von einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht betroffen wären? Auf den Intensivstationen liegen normalerweise ja nicht nur Covid-19-Patienten, sondern andere Patienten mit schweren Erkrankungen, die dort z.B. nach einer Op versorgt werden. Ein Problem bei Covid-19 scheint zu sein, dass diese Patienten mit Beatmung teilweise ein Intensivbett 3 Wochen lang benötigen und nicht nur mehrere Tage. Wenn alle Betten belegt sind, wäre da auch kein Platz mehr für einen 20jährigen Studenten, der z.B. einen schweren Verkehrsunfall gehabt haben könnte. Also sollten alle Altersgruppen daran interessiert sein, dass für sie im Notfall freie Betten vorhanden wären.
Absolut jeder kann ganz schnell als Notfall in einer Klinik landen. Und ganz davon abgesehen gibt es auch Studenten, die zur Risikogruppe gehören. Diabetiker u.a.

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Und auf die Interessen der jüngeren Leute wird gepfiffen. Abibälle werden gestrichen, die Schulen und Kitas geschlossen, sodass junge Familien überhaupt nicht mehr wissen, wie sie die Kinderbetreuung auf die Kette kriegen sollen. Jüngere Paare, die sowieso die Hälfte ihres Nettoeinkommens für eine Zweizimmerwohnung in München ausgeben, können jetzt Homeoffice in Wohn- und Schlafzimmer machen.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Und was wäre, wenn Deine Freundin einen schweren Unfall hätte und in der Klinik wären alle Intensivbetten belegt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Top! Besser hätte ich es nicht formulieren können.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Wenn der Mangel wirklich eintreten sollte ist alles zu spät. Dann kann man nichts mehr regeln. Schon jetzt können in einigen Bereichen die Kontakte von den Gesundheitsämtern nicht mehr nachverfolgt werden. Wenn man die Corona-Warn-App für alle verpflichtend gemacht hätte, wäre die jetzige Situation möglicherweise vermeidbar gewesen. Aber davor "schützt" uns natürlich der Datenschutz.

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Das Problem ist mMn, dass weder ein Großteil der Bevölkerung noch die Mehrheit der Politiker dazu in der Lage ist, rational Risiken einzuschätzen und sinnvolle Handlungsmaßnahmen abzuleiten. Stattdessen wird nur Panik geschoben, worst case Szenarien gesponnen (unser Gesundheitssystem wird zusammenbrechen wenn wir nichts tun etc. - ist es übrigens in Schweden mit ihrer viel liberaleren Coronapolitik auch nicht, nur mal so nebenbei) und Aktionismus betrieben.

Keine der jetzt beschlossenen Maßnahmen wird substantiell irgendwas bringen. Die Leute stecken sich doch nicht überwiegend in Restaurants oder Hotels, die schon aus Eigennutz meist gute Hygienekonzepte haben, an. Sondern bei privaten Zusammenkünften, im ÖPNV, usw. Gerade bei letzterem will man aber nicht durchgreifen. Auch dass Schulen und Kitas (Virenschleudern erster Güte) oder Kirchen (???) offen bleiben, ist komplett sinnlos. Man macht nur das was beim Wahlvolk gut ankommt, und wenn es dann doch nicht klappt, dann findet man halt wieder irgendewlche Sündenböcke wie böse "rechte" Demonstranten, die sich nicht an die Maskenpflicht im Freien (noch so ein Blödsinn - Ansteckungen finden überwiegend in geschlossenen Räumen statt) gehalten haben, die dann Schuld sind. Oder sowas in der Art.

Weiteres zentrales Problem: Das Wahlvolk besteht ja zu großen Teilen aus Rentnern, die natürlich zur Risikogruppe gehören (tun sie allerdings auch bei Influenza und anderen Krankheiten) und die man mit den Maßnahmen nicht verärgern will. Die gehen aber nicht so oft feiern, reisen nicht so viel etc., das ist ihnen dann meist wurscht ob es da Beschränkungen gibt. Für große Teile der Bevölkerung ist die Krankheit nicht gefährlicher als alles, was wir bislang schon an Viren&Co rumschwirrt. Man müsste Beschränkungen dort machen, wo es für die Leute gefährlich ist - aber dann würde man ja die Senioren verärgern und sie würden sich "diskriminiert" etc. fühlen und die regierenden Parteien abstrafen.

Stattdessen wird alles dafür getan, möglichst viel Angst zu schüren damit sich auch alle objektiv gesehen kaum Gefährdeten in Gefahr wähnen (gab ja anfangs mal so ein geleaktes Dokument der Leopoldina, in der bewusst als Strategie ausgegeben wurde, der Bevölkerung Angst zu machen, damit sie bei den Maßnahmen mitziehen).

Das fängt ja schon bei dieser ominösen 7 Tage Inzidenz, die Maßstab für alles ist, an. "mehr als 50 pro 100.000 EW" klingt ja schon ganz anders, als wenn man sagen würde "Einer von 2000" oder "0,05%". Das klingt doch schon viel weniger beunruhigend, oder? Wird aber bewusst nicht so genannt weil dann jeder sehen würde, dass das gar nicht so viel ist wie immer getan wird. Und als Kennzahl zur Steuerung ist das sowieso ungeeignet.

Man müsste eher Belegungsquoten der Krankenhäuser je Region o.ä. betrachten.

Wenn du Ahnung von exponentialrechnung hättest wüsstest du das bereits 0,05 ein zu großer Startwert ist.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

Stichwort: Exponentialles Wachstum.
Rechne mal nach, wie schnell die Situation anders aussehen kann. Tipp: Es sind keine Monate.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Glaubst Du wirklich, dass jüngere Leute von einer Überlastung des Gesundheitssystems nicht betroffen wären? Auf den Intensivstationen liegen normalerweise ja nicht nur Covid-19-Patienten, sondern andere Patienten mit schweren Erkrankungen, die dort z.B. nach einer Op versorgt werden. Ein Problem bei Covid-19 scheint zu sein, dass diese Patienten mit Beatmung teilweise ein Intensivbett 3 Wochen lang benötigen und nicht nur mehrere Tage. Wenn alle Betten belegt sind, wäre da auch kein Platz mehr für einen 20jährigen Studenten, der z.B. einen schweren Verkehrsunfall gehabt haben könnte. Also sollten alle Altersgruppen daran interessiert sein, dass für sie im Notfall freie Betten vorhanden wären.
Absolut jeder kann ganz schnell als Notfall in einer Klinik landen. Und ganz davon abgesehen gibt es auch Studenten, die zur Risikogruppe gehören. Diabetiker u.a.

Das war im April schon das zentrale Argument. Wo es geendet hat, wissen wir: Deutschland konnte sogar Franzosen in die Krankenhäuser packen, weil die Betten leer waren. Auch jetzt sind wir nicht mal nah an der Kapazitätsgrenze dran, trotz steigender Zahlen.

Darüber hinaus scheint die Zahl der Todesfälle und schweren Verläufe im Verhältnis deutlich zurückzugehen. Es wäre aus meiner Sicht deutlich zielführender, wenn man das Virus akzeptiert. Wir werden es eh nie wieder los, tun aber so, als könnte ein Pseudo-Lockdown die Zahlen tatsächlich senken.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Die letzten Antworten sind mal wieder ein gutes Beispiel für die mittlerweile vorherrschende Diskussions"kultur". Einfach nur traurig ist das. Anstatt sich inhaltlich mit Argumenten auseinanderzusetzen, wird einfach pauschal Dummheit und Ignoranz unterstellt, man wird als "20 jähriger Student" der "keine Ahnung von Exponentialrechnung hat" bezeichnet. Nur mal als Hinweis - ich habe Mathematik studiert und bin schon über 30. ;-)

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Es ist schade, dass selbst viele Akademiker nicht verstehen wo das Problem liegt. Wir haben zwar noch Kapazitäten auf Intensivstation, aber wenn sie dann voll sind, ist die K*cke bereits vorher schon am Dampfen gewesen. Mal abgesehen davon, dass wir nicht genügen Intensivpfleger haben und auch diese krank werden können...

Zur "Ärzteschaft" sag ich mal besser gar nichts.

Und zum RT-Jünger hier sowieso nicht...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

Stichwort: Exponentialles Wachstum.
Rechne mal nach, wie schnell die Situation anders aussehen kann. Tipp: Es sind keine Monate.

Dieses dämliche Gerede von einem exponentiellen Wachstum verkennt, dass die Wachstumsrate eben nicht konstant ist, sondern nach einiger Zeit abflacht und sogar negativ wird, da die Zahl der Neuinfektionen ein oberes Limit hat. Dieses Limit kennt sicherlich niemand, aber liberale Ansätze im Ausland (Schweden, Brasilien etc.) zeigen, dass das Massensterben ausbleibt und die Kurve von alleine abflacht. So wie das bei jeder Grippewelle auch ist. Wir haben das auch bereits im Frühjahr gesehen. Das Infektionsatum (unten rechts im Robert Koch Dashboard schön zu sehen) hatte den Peak schon vor dem totalen Lockdown. Möglicherweise war das aufkommende Frühjahr und das simple Verbot von Massenveranstaltungen viel entscheidender.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 28.10.2020:

Die Leute stecken sich doch nicht überwiegend in Restaurants oder Hotels, die schon aus Eigennutz meist gute Hygienekonzepte haben, an. Sondern bei privaten Zusammenkünften, im ÖPNV, usw. Gerade bei letzterem will man aber nicht durchgreifen. Auch dass Schulen und Kitas (Virenschleudern erster Güte) oder Kirchen (???) offen bleiben, ist komplett sinnlos.

Bei 80-90% der Fälle weiß man aktuell doch gar nicht wo sich eine Person angesteckt hat. Deshalb ist das Argument "Die Leute stecken sich im privaten Umfeld an" völlig sinnlos. Im privaten Umfeld hat man halt besser den Überblick, klar dass wenn meine Frau Corona hat, ich es auch bald bekomme und dann ziemlich sicher weiß wo ich es her habe. Aber wo sich meine Frau angesteckt hat, weiß niemand.

Zum Thema Schulen: Es ist absolut richtig, dass die Schulen offen bleiben. Nur so kann man von Bildungsgerechtigkeit sprechen. Nicht jedes Kind hat Akademiker Eltern, die mal eben bei den Hausaufgaben helfen können. Nicht jeder Grundschüler hat Eltern die gutes Deutsch können. Gerade für diese Kinder ist Schulbildung enorm wichtig und darf nicht abhängig vom Bildungsgrad der Eltern sein!
Ohne Schulen und Kitas müssten zudem wieder ein Großteil der Eltern zuhause bleiben und sich um die Kinder kümmern.

Bei Kirchen bin ich bei dir. Aber da hatte die Regierung wohl Bedenken zwecks der Religionsfreiheit ...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

Es gibt doch aktuelle Zahlen zur Intensivbettbelegung. aktuell verdoppeln sich die Zahlen der Coronapatienten auf der Intensivstation alle 10-14 Tage ....

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Was sind das für bescheuerte Argumente bitte?! Wir sind meilenweit von einem Mangel in Intensivbetten entfernt, so weit, dass sogar noch aus dem Ausland Kranke aufgenommen werden. Solange es dazu keine Statistiken bzw. "Messwerte" gibt, obwohl sie weitaus Sinnvoller wären als das was das RKI da immer vorlegt, kann man nicht sagen wie und ob ein Mangel überhaupt besteht. Mir kommt es zurzeit eher nicht so vor...

Stichwort: Exponentialles Wachstum.
Rechne mal nach, wie schnell die Situation anders aussehen kann. Tipp: Es sind keine Monate.

Eigentlich sollte auch die letzte Entwicklung gezeigt haben, wie schnell man die Kontrolle verlieren kann. Die Anzahl der neu Infizierten wächst stark, wir haben regelmäßig neue Höchstwerte aktuell über 16k, vergleicht man diese Zahlen mit den Werten Ende September, wird einen schon ganz anders.

Ich für meinen Teil finde es gut das die Regierung frühzeitig reagiert und eben nicht wartet bis die Situation außer Kontrolle geraten ist und ich glaube den meisten geht es genauso. Ob alle Maßnahmen sinnvoll sind weiß ich nicht, natürlich kann man das ein oder andere sicher angreifen oder anders lösen aber schlecht ist auch nicht alles. Die Maskenpflicht ist sinnvoll genauso die Begrenzung der Personen im Laden. Ich finde es auch gut dass man versucht Schulen und Kitas offen zu lassen.

Grundsätzlich glaube ich immer dass die Situation ernst ist, wenn sich eine Regierung gegen die Interessen der Wirtschaft (und auch der Lobbyisten) entscheidet.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Es gibt genügend Forschung, um zu beweisen, dass dieses "exponentielle Wachstum" ein Mythos ist. Siehe Arbeit von Prof. Sunetra (Professor in Oxford).

Einfach gesagt, es ist unmöglich, dass eine Krankheit exponentiell wächst, wenn nicht JEDER Fall asymptomatisch ist. Symptomatische Menschen verringern aufgrund der Natur der Krankheit den Kontakt mit anderen - was sie daran hindert, die Krankheit an jede Person weiterzugeben, mit der sie in Kontakt kommen (eine Voraussetzung für exponentielles Wachstum). Es gibt einfach nicht genug asymptomatische Fälle, um ein exponentielles Wachstum in dem Ausmaß zu verursachen, von dem die Angstmacher sprechen.

Die Angstmacherei ist echt. Der Post oben ist richtig - 100 Fälle/100.000 Einwohner klingt erschreckender als 1 von 1000...

So wie ich es sehe, haben die meisten Menschen diese in ihrem Leben -

  1. Arbeit (kann von den Politikern nicht angefasst werden (schlechte Wirtschaft wird ihnen nicht die Stimmen bringen), also entschuldigt vom Lockdown)
  2. Schulen und Kitas (dürfen nicht angefasst werden, sonst können Erwachsene nicht zur Arbeit gehen - also entschuldigt vom Lockdown)
  3. Läden (Können nicht angefasst werden (aus demselben Grund - aus wirtschaftlichen Gründen), also entschuldigt vom Lockdown)
  4. Restaurants, Sporteinrichtungen, Kino usw. (leichtes Opfer. Die Leute nutzen diese Dienste nicht jeden Tag, können sie also abschalten, ohne dass die Leute auf der Straße protestieren).
  5. Verbot des Kontakts in offenen Räumen (Man kann den Leuten nicht verbieten, sich in geschlossenen Räumen zu treffen, das würde die öffentliche Meinung umkehren - also verbieten sie den Kontakt überall (auch unter freiem Himmel, also bescheurt), so dass der Eindruck entsteht, dass die Politiker etwas unternehmen).

Im Grunde genommen ist 'Lockdown Light' ein nutzloser Akt der Selbstzerstörung, der nichts ändern wird. Die Zahl der Fälle wird steigen (nicht exponentiell, das ist selbstverständlich), und die Politiker werden Anerkennung für die Fälle fordern die NICHT exponentiell ansteigen, und behaupten, dass dieses Lockdown Light funktioniert hat.

Und im Dezember wird sich jeder daran gewöhnen, etwa 30.000 Fälle pro Tag zu hören, und die Krankenhäuser werden immer noch nicht überfordert sein, und wir werden einfach wieder so leben, wie es im Juli-Oktober war.

Es ist lächerlich transparent und ein verzweifelter Versuch der Politiker, "kompetent" zu wirken. Ich bezweifle allerdings, dass viele der 'Regeln' überhaupt vor Gericht Bestand haben. Wir werden sehen.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Es gibt genügend Forschung, um zu beweisen, dass dieses "exponentielle Wachstum" ein Mythos ist. Siehe Arbeit von Prof. Sunetra (Professor in Oxford).

Einfach gesagt, es ist unmöglich, dass eine Krankheit exponentiell wächst, wenn nicht JEDER Fall asymptomatisch ist. Symptomatische Menschen verringern aufgrund der Natur der Krankheit den Kontakt mit anderen - was sie daran hindert, die Krankheit an jede Person weiterzugeben, mit der sie in Kontakt kommen (eine Voraussetzung für exponentielles Wachstum). Es gibt einfach nicht genug asymptomatische Fälle, um ein exponentielles Wachstum in dem Ausmaß zu verursachen, von dem die Angstmacher sprechen.

Die Angstmacherei ist echt. Der Post oben ist richtig - 100 Fälle/100.000 Einwohner klingt erschreckender als 1 von 1000...

So wie ich es sehe, haben die meisten Menschen diese in ihrem Leben -

  1. Arbeit (kann von den Politikern nicht angefasst werden (schlechte Wirtschaft wird ihnen nicht die Stimmen bringen), also entschuldigt vom Lockdown)
  2. Schulen und Kitas (dürfen nicht angefasst werden, sonst können Erwachsene nicht zur Arbeit gehen - also entschuldigt vom Lockdown)
  3. Läden (Können nicht angefasst werden (aus demselben Grund - aus wirtschaftlichen Gründen), also entschuldigt vom Lockdown)
  4. Restaurants, Sporteinrichtungen, Kino usw. (leichtes Opfer. Die Leute nutzen diese Dienste nicht jeden Tag, können sie also abschalten, ohne dass die Leute auf der Straße protestieren).
  5. Verbot des Kontakts in offenen Räumen (Man kann den Leuten nicht verbieten, sich in geschlossenen Räumen zu treffen, das würde die öffentliche Meinung umkehren - also verbieten sie den Kontakt überall (auch unter freiem Himmel, also bescheurt), so dass der Eindruck entsteht, dass die Politiker etwas unternehmen).

Im Grunde genommen ist 'Lockdown Light' ein nutzloser Akt der Selbstzerstörung, der nichts ändern wird. Die Zahl der Fälle wird steigen (nicht exponentiell, das ist selbstverständlich), und die Politiker werden Anerkennung für die Fälle fordern die NICHT exponentiell ansteigen, und behaupten, dass dieses Lockdown Light funktioniert hat.

Und im Dezember wird sich jeder daran gewöhnen, etwa 30.000 Fälle pro Tag zu hören, und die Krankenhäuser werden immer noch nicht überfordert sein, und wir werden einfach wieder so leben, wie es im Juli-Oktober war.

Und das medizinische System in anderen Ländern ist einfach inkompetent oder wie, weil die mit der Situtation teils bereits jetzt überfordert sind?

Kein exponentielles Wachstum? Hast du mal auf die Zahlen geschaut?

Das ein solches Wachstum nicht ewig geht ist klar, das nennt sich ja Herdenimmunität und ist die Idee vom Impfen. Aber dazu müssen sich erst deutlich mehr angesteckt haben. Und das Problem von Corona ist ja gerade, dass es soviele asymptomatische Fälle gibt und lange Zeiten bis erste Symptome auftreten, so dass die Infizierten viel mehr Leute bereits angesteckt haben, bevor ihnen überhaupt klar ist, dass sie Corona haben, als bei der Grippe, um sich selbst zu isolieren. Das ist doch der ganze Punkt bei der Corona Geschichte.

Es ist lächerlich transparent und ein verzweifelter Versuch der Politiker, "kompetent" zu wirken. Ich bezweifle allerdings, dass viele der 'Regeln' überhaupt vor Gericht Bestand haben.

Wir werden sehen.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Ich bin wirklich froh diesen offenen & kritischen Diskurs hier lesen zu dürfen! Fehlt leider medial völlig..

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Sicherlich wird das vor den Gerichten nicht haltbar sein. Ganze Branchen für 4 Wochen in den Lockdown zu schicken ist nicht zielgerecht. Vor allem in Fitnessstudios trainiert jeder für sich und sitzt nicht an einem Tisch mit mehreren Personen wie in einer Bar.

Wir werden bereits nächste Woche bessere Zahlen sehen, da viele Firmen bereits letzte Woche wieder deutlich mehr Mitarbeiter ins Home Office geschickt haben und die Sensibilisierung wieder gestiegen ist. Die Fallzahlen der letzten Tage waren auch alles andere als dramatisch.
Wäre jedenfalls interessant zu sehen wenn wir nächste Woche deutlich unter 10.000 Fällen sind.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Warum gab es in den weniger entwickelten Ländern, wie beispielsweise Bangladesh, kein exponentielles Wachstum? Keine Ahnung.

Eines habe ich gelernt: unser ach so tolles und teures Gesundheitssystem stößt sehr schnell an seine Grenzen. Merken darf es nur keiner.

Bei linearen 20.000 Neuinfektionen pro Tag brauchen wir noch etwa 8 Jahre zur Herdenimmunität.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Ich bin wirklich froh diesen offenen & kritischen Diskurs hier lesen zu dürfen! Fehlt leider medial völlig..

Verstehe diese dauernde Medienschelte nicht. Ich habe bei allen online Portalen der großen Tageszeitungen heute sowohl Pro als auch Kontra Kommentare der Redakteure gesehen...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Es ist lächerlich transparent und ein verzweifelter Versuch der Politiker, "kompetent" zu wirken. Ich bezweifle allerdings, dass viele der 'Regeln' überhaupt vor Gericht Bestand haben.

Wir werden sehen.

Das werden wir. Die Beherbergungsverbote sind gefallen, weil letztlich niemand signifikante Infektionsrisiken in Hotels nachweisen oder zumindest glaubhaft machen konnte, die einen derart schwerwiegenden Eingriff in die Berufs- und Handlungsfreiheit der Hotelbetreiber rechtfertigen würden.

Im April war die Situation eine andere, damals wussten wir nicht, womit wir es zu tun haben, heute sind wir schlauer und kommen deswegen - sehr zurecht - wieder zurück zu der Situation, dass der Staat sich für Eingriffe in Grundrechte der Bürger rechtfertigen muss und nicht der Bürger dafür, dass er seine Grundrechte wahrnehmen will.

Ich bezweifle auch, dass der neuerliche Lockdown vor Gericht Bestand haben wird. Jedenfalls gibt es keine belastbaren Informationen dazu, dass die Leute sich bei Einhaltung der Abstandsregelungen überproportional häufig in Restaurants oder sonst wo anstecken (oder sie sind mir nicht bekannt). Darüber hinaus erschließt sich mir nicht, warum der Einzelhandel aller Voraussicht nach offenbleiben darf.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Sicherlich wird das vor den Gerichten nicht haltbar sein. Ganze Branchen für 4 Wochen in den Lockdown zu schicken ist nicht zielgerecht. Vor allem in Fitnessstudios trainiert jeder für sich und sitzt nicht an einem Tisch mit mehreren Personen wie in einer Bar.

Wir werden bereits nächste Woche bessere Zahlen sehen, da viele Firmen bereits letzte Woche wieder deutlich mehr Mitarbeiter ins Home Office geschickt haben und die Sensibilisierung wieder gestiegen ist. Die Fallzahlen der letzten Tage waren auch alles andere als dramatisch.
Wäre jedenfalls interessant zu sehen wenn wir nächste Woche deutlich unter 10.000 Fällen sind.

Keine Ahnung warum jetzt plötzlich alles so ein viel größeres Drama machen wegen den Maßnahmen als im Frühjahr, denn im Frühjahr wahren die Maßnahmen und Schließungen doch viel umfangreicher als jetzt. Da war ja wirklich alles zu.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

...

Bei Kirchen bin ich bei dir. Aber da hatte die Regierung wohl Bedenken zwecks der Religionsfreiheit ..

Wohl eher Bedenken wegen der Wähler... absolute Klientelpolitik der CDU

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Warum gab es in den weniger entwickelten Ländern, wie beispielsweise Bangladesh, kein exponentielles Wachstum? Keine Ahnung.

Bei solchen Entwicklungsländern sollte man generell vorsichtig sein, was die Zahlen betrifft.

  1. Wird da sicher nicht so flächenddeckend getestet wie hier
  2. Gibt es sicher nicht so viele Ärzte und oder Labore, dass die tests auch alle vernüftig verarbeitet werden.
  3. Bin mir bei Bangladesh jetzt nicht so sicher: Aber viele Länder und deren Regierungen haben es nicht so mit transparenz.
  4. Durch die relativ junge Bevölkerung gibt es weniger schwere Verläufe.
antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Keine Ahnung warum jetzt plötzlich alles so ein viel größeres Drama machen wegen den Maßnahmen als im Frühjahr, denn im Frühjahr wahren die Maßnahmen und Schließungen doch viel umfangreicher als jetzt. Da war ja wirklich alles zu.

Weil wir jetzt einen komplett anderen Wissenstand als im März haben und solche Maßnahmen speziell sich nicht mehr rechtfertigen lassen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Keine Ahnung warum jetzt plötzlich alles so ein viel größeres Drama machen wegen den Maßnahmen als im Frühjahr, denn im Frühjahr wahren die Maßnahmen und Schließungen doch viel umfangreicher als jetzt. Da war ja wirklich alles zu.

Im April dachte man noch, dass das Virus weggeht. Jetzt weiß man, dass der Lockdown eh nichts bringt, weil die Zahlen ohnehin sofort wieder hochgehen, wenn im Dezember alles wieder aufgemacht wird.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Im April dachte man noch, dass das Virus weggeht. Jetzt weiß man, dass der Lockdown eh nichts bringt, weil die Zahlen ohnehin sofort wieder hochgehen, wenn im Dezember alles wieder aufgemacht wird.

Das wird aber nicht der Fall sein. Ich gehe davon aus, dass die Maßnahmen bis Februar monatlich verlängert werden... sollten Sie nicht gerichtlich gekippt werden. Wahrscheinlich gibt es dann ein Ausnahme über die Feiertage.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Warum gab es in den weniger entwickelten Ländern, wie beispielsweise Bangladesh, kein exponentielles Wachstum? Keine Ahnung.

Bei solchen Entwicklungsländern sollte man generell vorsichtig sein, was die Zahlen betrifft.

  1. Wird da sicher nicht so flächenddeckend getestet wie hier
  2. Gibt es sicher nicht so viele Ärzte und oder Labore, dass die tests auch alle vernüftig verarbeitet werden.
  3. Bin mir bei Bangladesh jetzt nicht so sicher: Aber viele Länder und deren Regierungen haben es nicht so mit transparenz.
  4. Durch die relativ junge Bevölkerung gibt es weniger schwere Verläufe.

Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Zahlen sind in allen asiatischen Ländern verschwindend gering, die meisten (z. B. Thailand) sind ja nicht mal mehr Risikogebiete. Es gibt Theorien, dass die Menschen dort über eine gewisse Grundimmunität verfügen, was schwere Verläufe zumindest unwahrscheinlich werden lässt, da man in Asien mit Coronaviren (Schnupfenviren) häufiger zu tun hat und der Körper somit besser drauf eingestellt ist.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Fitnesscenter ist ja absolut verständlich, dort werden extrem viele Aerosole ausgetauscht. Ist doch völlig klar, dass das nicht geht.

Bei Restaurants oder irgendwelchen Freizeiteinrichtugen im Freien sieht das ganz anders aus.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Zahlen sind in allen asiatischen Ländern verschwindend gering, die meisten (z. B. Thailand) sind ja nicht mal mehr Risikogebiete. Es gibt Theorien, dass die Menschen dort über eine gewisse Grundimmunität verfügen, was schwere Verläufe zumindest unwahrscheinlich werden lässt, da man in Asien mit Coronaviren (Schnupfenviren) häufiger zu tun hat und der Körper somit besser drauf eingestellt ist.

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Menschen dort disziplinierter und Regierungshöriger sind. Die machen einfach alles was man von ihnen verlangt. Bei uns stellt ja jeder erstmal wieder alles in Frage und sucht nach dem Schlupfloch. Solche Anti Corona Maßnahmen Demos wie bei uns, sind dort unvorstellbar. Die können das Verhalten der Menschen hier, die auf solche Demos gehen, absolut nicht nachvollziehen.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Zahlen sind in allen asiatischen Ländern verschwindend gering, die meisten (z. B. Thailand) sind ja nicht mal mehr Risikogebiete. Es gibt Theorien, dass die Menschen dort über eine gewisse Grundimmunität verfügen, was schwere Verläufe zumindest unwahrscheinlich werden lässt, da man in Asien mit Coronaviren (Schnupfenviren) häufiger zu tun hat und der Körper somit besser drauf eingestellt ist.

Was für ein Schwachsinn. Kann man so'n Blödsinn ernsthaft selbst glauben?!?
Die haben einfach total alles dichtgemacht, keiner rein oder raus ausm Land damit's keinen Kontrollverlust gibt. Haben die paar Kranken rausgefiltert, gesund werden lassen und dann einfach jedes kleinste Aufflammen, dass es noch gab rigoros nachverfolgt!
Taiwan, Singapur, Thailand - schau mal wie du hinkommst. Ohne Arbeitsvisum mit 2-Wochen-Quarantäne (wo die Polizei täglich bei dir vorbeischaut) nämlich gar nicht!

Bei offenen Grenzen wie in der EU und der individualen Ich-Gesellschaft geht das halt schwerer.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

In Deutschland gibt es diese Grundimmunität auch. Ca. 80 Prozent der Menschen haben sie, wie die Uni Tübingen bei alten Blutproben festgestellt hat. Das Coronavirus ist für unser Immunsystem keinesfalls neu und im Regelfall völlig harmlos. Leider ist es hochansteckend und die neueste Version im Einzelfall mit sehr schlimmen Verläufen verbunden. Aufgrund der reinen Masse, kommen dann eben auch erhebliche Fallzahlen mit schweren Verläufen zustande.

Dennoch ist die Panik übertrieben. Eine überalterte Gesellschaft ist nun mal anfällig. Jüngere Gesellschaften würden die Pandemie nicht mal bemerken, was man ja auch in der 3. Welt sieht, die trotz horrender Fallzahlen, wie man in Studien über Antikörpertest festgestellt hat, lediglich geringe Zahlen an Opfer zu beklagen haben. Dies war bei Grippewellen in der Vergangenheit teils ganz anders, da hatten jüngere europäische Gesellschaften ebenfalls mit hohen Todesraten zu kämpfen.

Insofern sind die Maßnahmen für mich nicht nachvollziehbar. Das Leben ist nicht ohne Risiko, Viren gehören zum Leben dazu. Der gesellschaftliche Schaden der Maßnahmen übersteigt den Nutzen bei weitem. Insofern bin ich als Utilitarist gegen diese mehr als umfangreichen Maßnahmen.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

In Deutschland gibt es diese Grundimmunität auch. Ca. 80 Prozent der Menschen haben sie, wie die Uni Tübingen bei alten Blutproben festgestellt hat. Das Coronavirus ist für unser Immunsystem keinesfalls neu und im Regelfall völlig harmlos.

Hast du dafür auch eine Quelle oder lässt du diese Behauptung einfach so stehen?
Bei 80% Grundimmunität gäbe es die Herdenimmunität bereits und das Virus könnte sich nicht so schnell ausbreiten.
Es geht hierbei um das Covid 19 nicht allgemein um Coronaviren, nur mal nebenbei...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Bei 80-90% der Fälle weiß man aktuell doch gar nicht wo sich eine Person angesteckt hat.

Ach, interessant, bei Merkel waren es gestern noch 75% (wo auch immer die Zahl herkam, wurde vorher noch nie irgendwo genannt) und jetzt sind wir schon bei bis zu 90%.

Zum Thema Schulen: Es ist absolut richtig, dass die Schulen offen bleiben.

Lass mich raten: Da kann sich ja niemand anstecken, weil es perfekte Hygienekonzepte gibt, Lüftung überall kein Problem ist, und Kinder sich bekanntermaßen immer an Regeln halten?
Obwohl, nee, warte mal...

Nicht jedes Kind hat Akademiker Eltern, die mal eben bei den Hausaufgaben helfen können. Nicht jeder Grundschüler hat Eltern die gutes Deutsch können.

Wenn wir endlich das Thema Digitalisierung ernsthaft angegangen wären dieses Jahr und Homeschooling möglich wäre, dann wäre das komplett irrelevant. Wieso sollen alle Firmen wenn es nur irgendwie geht Homeoffice ermöglichen (wurde extra nochmal appelliert), aber bei Bildungseinrichtungen ist das nicht notwendig? Wenn man wenigstens ehrlich zugäbe dass man es einfach nicht hinbekommt...

Bei Kirchen bin ich bei dir. Aber da hatte die Regierung wohl Bedenken zwecks der Religionsfreiheit ...

Wo wäre diese eingeschränkt? Beten kann ich auch zu Hause. Zu jedem Gott den ich will.

Die Anzahl der neu Infizierten wächst stark, wir haben regelmäßig neue Höchstwerte

Wir haben Höchstwerte positiver Tests, aber nicht von Infizierten! Wir testen aktuell rund vier Mal so viel wie im Frühjahr, wir müssten aktuell in den Bereich von 20-25 Tausend Positiven pro Tag kommen damit es den Höchstständen vom Frühjahr entspricht!

Das ist auch Teil der Verdummungsstrategie - anstatt den Anteil positiver Testergebnisse zu berichten, geht man immer auf absolute Zahlen und kehrt die gestiegenen Testkapazitäten unter den Teppich. Und wenn es doch mal zur Sprache kommt, heißt es gleich "ja, es wird mehr getestet, aber es liegt nicht daran". Doch, zum Teil schon. Im August und September war der Anstieg sogar nur durch Ausweitung der Testkapazität zu erklären. Wer sich die Mühe macht, die RKI-Berichte zu lesen findet dazu Statistiken - in den Medien sucht man das vergebens. Wohl nicht spektakulär genug...

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Im April dachte man noch, dass das Virus weggeht. Jetzt weiß man, dass der Lockdown eh nichts bringt, weil die Zahlen ohnehin sofort wieder hochgehen, wenn im Dezember alles wieder aufgemacht wird.

Außer Trump und seinen Jüngern hat da niemand gedacht, dass das Virus einfach verschwindet.

Und der Lockdown hat uns eine niedrige Sterberate gebracht. Wenn man es mit einigen europäischen Ländern wir UK, Italien, Spanien oder Schweden vergleicht, nur etwa 20%.

Das bedeutet, dass etwa 40.000 Menschen weniger gestorben sind. Selbst wenn sie sich jetzt infizieren, haben die aufgrund der besseren Behandlungsmöglichkeiten eine größere Chance. Das ist schon was.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

In Deutschland gibt es diese Grundimmunität auch. Ca. 80 Prozent der Menschen haben sie, wie die Uni Tübingen bei alten Blutproben festgestellt hat.

doi dieser Studie bitte

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Es geht hier nicht um das neue Coronavirus, das aus dem Labor oder dem Tiermarkt von Wuhan entsprungen ist. Das ist neu, hier hat niemand eine Hintergrundimmunität. Nicht hier, aber auch nicht in Asien. Hier kam die Behauptung auf, dass asiatische Gesellschaften weniger auf das neue Coronavirus reagieren würden, weil sie bereits mehr Kontakt mit bisher bekannten Coronavirus gehabt hätten. Dies ist aber falsch. Ja, es gibt diese Kreuzreaktionen, so wie es sie auch bei Grippeviren gibt. Die Uni Tübingen hat das auch getestet. Dort hat man alte Blutbeutel genommen und die Blutzellen dem neuen Virus ausgesetzt. Und oh Wunder, in 80 Prozent der Fälle wurden die Gedächtnizellen (die zweite Säule der Immunabwehr neben den Antikörpern selbst) aktiv, weil sie eine bekannte Gefahr wiedererkannt haben. Das heißt nichts anderes, als dass dieses Virus eben doch nicht völlig neu ist, sondern die Exposition ggü gängigen Coronaviren durchaus hilfreich sein könnte. Selbst Christian Drosten, den ich persönlich als egozentrischer Panikmache ansehe, hat diese Vermutung in seinem Podcast geäußert. Die Mär vom für unser Immunsystem völlig neuen Virus sollte eigentlich schon lange widerlegt sein.

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115217/T-Zellen-gegen-saisonale-Coronaviren-erkennen-auch-SARS-CoV-2

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Vielleicht liegt es aber auch nur daran, dass die Menschen dort disziplinierter und Regierungshöriger sind. Die machen einfach alles was man von ihnen verlangt. Bei uns stellt ja jeder erstmal wieder alles in Frage und sucht nach dem Schlupfloch. Solche Anti Corona Maßnahmen Demos wie bei uns, sind dort unvorstellbar. Die können das Verhalten der Menschen hier, die auf solche Demos gehen, absolut nicht nachvollziehen.

Lol. Warst du schonmal in Indien, oder Nepal? Oder in Südostasien? Dann wüsstest du, dass eine Vielzahl an Leuten dort einen F*** auf die Regeln gibt. Brauchst ja nur mal den Verkehr anzuschauen ;)

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Ein Arzt schlägt Expertengruppe der 100 schlausten Köpfe aus verschiedensten Berufsgruppen vor. Helfen uns die "Coronaweisen" aus der Krise?

https://www.youtube.com/watch?v=bt5tfP33idQ

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Lol. Warst du schonmal in Indien, oder Nepal? Oder in Südostasien? Dann wüsstest du, dass eine Vielzahl an Leuten dort einen F*** auf die Regeln gibt. Brauchst ja nur mal den Verkehr anzuschauen ;)

Ich dachte bei Asien mehr an Japan oder Südkorea. In Indien siehts mit der Corona Entwicklung ja auch schlecht aus.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Das ist nur die halbe Wahrheit. Die Zahlen sind in allen asiatischen Ländern verschwindend gering, die meisten (z. B. Thailand) sind ja nicht mal mehr Risikogebiete. Es gibt Theorien, dass die Menschen dort über eine gewisse Grundimmunität verfügen, was schwere Verläufe zumindest unwahrscheinlich werden lässt, da man in Asien mit Coronaviren (Schnupfenviren) häufiger zu tun hat und der Körper somit besser drauf eingestellt ist.

Was für ein Schwachsinn. Kann man so'n Blödsinn ernsthaft selbst glauben?!?
Die haben einfach total alles dichtgemacht, keiner rein oder raus ausm Land damit's keinen Kontrollverlust gibt. Haben die paar Kranken rausgefiltert, gesund werden lassen und dann einfach jedes kleinste Aufflammen, dass es noch gab rigoros nachverfolgt!
Taiwan, Singapur, Thailand - schau mal wie du hinkommst. Ohne Arbeitsvisum mit 2-Wochen-Quarantäne (wo die Polizei täglich bei dir vorbeischaut) nämlich gar nicht!

Bei offenen Grenzen wie in der EU und der individualen Ich-Gesellschaft geht das halt schwerer.

Na klar. Deswegen hatte Vietnam auch nach 3 Monaten Lockdown und Grenzschließung im Juli nochmal Fälle, die zur Abriegelung von Danang geführt haben und in Bhutan trat der erste Fall im August auf, als die Grenzen ebenfalls seit Monaten geschlossen waren. Soviel dazu, dass die Kontrolle behalten wurde. Bitte äußer dich doch nicht, wenn du keine Ahnung hast. Du warst wahrscheinlich noch nicht in einem der Länder selbst und den Stadtstaat Singapur und Taiwan als stellvertretend für ganz Asien rauszupicken, das ist Schwachsinn.

Ich würde mir persönlich nicht anmaßen, Sinn oder Unsinn solcher Theorien beurteilen zu können. Aber im Gegensatz zu dir lasse ich jedem selbst seine Meinung dazu und nutze sie nicht, um meine völlig verfehlte Gesellschaftskritik loszuwerden.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Ein Arzt schlägt Expertengruppe der 100 schlausten Köpfe aus verschiedensten Berufsgruppen vor. Helfen uns die "Coronaweisen" aus der Krise?

www.youtube.com/watch?v=bt5tfP33idQ

Finde ich gut. Dann behält man die nachteiligen Auswirkungen von Coronamaßnahmen vielleicht noch mehr im Blick.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Ein Arzt schlägt Expertengruppe der 100 schlausten Köpfe aus verschiedensten Berufsgruppen vor. Helfen uns die "Coronaweisen" aus der Krise?

www.youtube.com/watch?v=bt5tfP33idQ

Finde ich gut. Dann behält man die nachteiligen Auswirkungen von Coronamaßnahmen vielleicht noch mehr im Blick.

Wen schicken wir von uns ins Rennen Hans-Werner Sinn?

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Die Zahlen gehen eigentlich nur wieder hoch, weil sich, sobald alles auf macht, keiner mehr Gedanken macht und so lebt als gäbe es Corona nicht.

Die Leute sitzen zu 100 in der Shishabar und gucken Fußball während sie sich Aerosole gegenseitig direkt ins Gesicht pusten, gehen feiern und treffen sich privat wie wild.

Wenn die Leute auch umsichtig handeln würden, wenn ein Lockdown zu Ende ist, würde es auch keinen Lockdown geben.

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Sicherlich wird das vor den Gerichten nicht haltbar sein. Ganze Branchen für 4 Wochen in den Lockdown zu schicken ist nicht zielgerecht. Vor allem in Fitnessstudios trainiert jeder für sich und sitzt nicht an einem Tisch mit mehreren Personen wie in einer Bar.

Wir werden bereits nächste Woche bessere Zahlen sehen, da viele Firmen bereits letzte Woche wieder deutlich mehr Mitarbeiter ins Home Office geschickt haben und die Sensibilisierung wieder gestiegen ist. Die Fallzahlen der letzten Tage waren auch alles andere als dramatisch.
Wäre jedenfalls interessant zu sehen wenn wir nächste Woche deutlich unter 10.000 Fällen sind.

Keine Ahnung warum jetzt plötzlich alles so ein viel größeres Drama machen wegen den Maßnahmen als im Frühjahr, denn im Frühjahr wahren die Maßnahmen und Schließungen doch viel umfangreicher als jetzt. Da war ja wirklich alles zu.

Im April dachte man noch, dass das Virus weggeht. Jetzt weiß man, dass der Lockdown eh nichts bringt, weil die Zahlen ohnehin sofort wieder hochgehen, wenn im Dezember alles wieder aufgemacht wird.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Die Zahlen gehen eigentlich nur wieder hoch, weil sich, sobald alles auf macht, keiner mehr Gedanken macht und so lebt als gäbe es Corona nicht.

Die Leute sitzen zu 100 in der Shishabar und gucken Fußball während sie sich Aerosole gegenseitig direkt ins Gesicht pusten, gehen feiern und treffen sich privat wie wild.

Wenn die Leute auch umsichtig handeln würden, wenn ein Lockdown zu Ende ist, würde es auch keinen Lockdown geben.

Diese Aussage halte ich zwar für falsch, da das gleiche Verhalten im Sommer egal war. Es ist einfach der Herbst. Aber selbst wenn es an den uneinsichtigen Menschen läge: Glaubst du im Ernst, daran wird sich was ändern? Du redest wie jemand der behauptet, dass der Sozialismus funktionieren würde, wenn nur der Mensch anders wäre. Er ist aber nunmal, wie er ist. Also müsste der Sozialismus den Mensch unterdrücken, weil freiwillig niemand dabei war.

Eine Politik, die den Menschen ändern möchte, wird nicht funktionieren. Stattdessen müsste sich die Politik endlich mal die richtigen Ziele setzen, die mit der hiesigen Gesellschaft vereinbar und erreichbar ist. Das Vermeiden von Neuinfektionen war zu jeder Zeit zum Scheitern verurteilt. Schweden hat das erkannt und setzt auf milde, dafür aber nachhaltige Maßnahmen. Ziel müsste es sein, den Kollateralschaden auf das Gesundheitssystem langfristig! gering zu halten. Das geht mit einfacheren Mitteln, die vor allem viel geringere Nebenwirkungen als diese ständigen Lockdowns haben.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Die Anzahl der neu Infizierten wächst stark, wir haben regelmäßig neue Höchstwerte

Wir haben Höchstwerte positiver Tests, aber nicht von Infizierten! Wir testen aktuell rund vier Mal so viel wie im Frühjahr, wir müssten aktuell in den Bereich von 20-25 Tausend Positiven pro Tag kommen damit es den Höchstständen vom Frühjahr entspricht!

Das ist auch Teil der Verdummungsstrategie - anstatt den Anteil positiver Testergebnisse zu berichten, geht man immer auf absolute Zahlen und kehrt die gestiegenen Testkapazitäten unter den Teppich. Und wenn es doch mal zur Sprache kommt, heißt es gleich "ja, es wird mehr getestet, aber es liegt nicht daran". Doch, zum Teil schon. Im August und September war der Anstieg sogar nur durch Ausweitung der Testkapazität zu erklären. Wer sich die Mühe macht, die RKI-Berichte zu lesen findet dazu Statistiken - in den Medien sucht man das vergebens. Wohl nicht spektakulär genug...

Tu jetzt bitte nicht so, als würden in Deutschland irgendwelche Zahlen verheimlicht etc. Das RKI bringt jeden Tag einen sehr ausführlichen Lagebericht raus. Dort steht u.a. bei wie vielen Infizierten man die Infekton nachverfolgen kann. Auch steht da die Rate der Infektionen. Aktuell sind es glaube ich etwa 6% der Tests die positiv sind. Und ja positiver Test heißt in den allermeisten Fällen auch Infiziert, da meist auf mindestens 2 Gene getestet wird. Zudem wird bei positiven Befunden immer noch ein zweittest gemacht. Klar gibt es hin und wieder Skandale, wie neulich beim bayerischen Labor. Aber daraus jetzt die Theorie zu spinnen, dass jeder zweite Positive Test falsch ist, ist absurd.

Zum Thema Schulen: Es gibt nunmal keine Digitalisierung. Da sind wir in Deutschland eben sehr schlecht aufgestellt. Selbst wenn es sie gäbe, kannst du Digitalunterricht erst ab einem gewissen Alter machen. Will mal sehen wie du Grunschüler online Unterrichtest, während die alleine daheim sind.

Es gibt ja durchaus berechtigte Kritik an der Maßnahmen. Aber wenn ich schon lese dass die Testkapazität unter den Teppich gekehrt wird... . 30 Sekunden googlen hätte dich zu den offiziellen Zahlen gebracht.

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Schweden hat das erkannt und setzt auf milde, dafür aber nachhaltige Maßnahmen. Ziel müsste es sein, den Kollateralschaden auf das Gesundheitssystem langfristig! gering zu halten. Das geht mit einfacheren Mitteln, die vor allem viel geringere Nebenwirkungen als diese ständigen Lockdowns haben.

Wir haben bis heute bzw. bis vor 1-2 Wochen auch milde Maßnahmen. Was hat es gebracht?
Man hat es doch in vielen Gastrobetrieben gesehen wie sehr man die Maßnahmen angenommen hat. Da saßen die Menschen aufeinander. Masken wurden unterm Kinn getragen und auch Kontaktzettel wurde verzichtet.

BTW gibt es immernoch sehr hohe Zustimmungswerte für die Maßnahmen...

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 29.10.2020:

Die Zahlen gehen eigentlich nur wieder hoch, weil sich, sobald alles auf macht, keiner mehr Gedanken macht und so lebt als gäbe es Corona nicht. Die Leute sitzen zu 100 in der Shishabar und gucken Fußball während sie sich Aerosole gegenseitig direkt ins Gesicht pusten, gehen feiern und treffen sich privat wie wild. Wenn die Leute auch umsichtig handeln würden, wenn ein Lockdown zu Ende ist, würde es auch keinen Lockdown geben.

Diese Aussage halte ich zwar für falsch, da das gleiche Verhalten im Sommer egal war. Es ist einfach der Herbst. Aber selbst wenn es an den uneinsichtigen Menschen läge: Glaubst du im Ernst, daran wird sich was ändern? Du redest wie jemand der behauptet, dass der Sozialismus funktionieren würde, wenn nur der Mensch anders wäre. Er ist aber nunmal, wie er ist. Also müsste der Sozialismus den Mensch unterdrücken, weil freiwillig niemand dabei war.

Eine Politik, die den Menschen ändern möchte, wird nicht funktionieren. Stattdessen müsste sich die Politik endlich mal die richtigen Ziele setzen, die mit der hiesigen Gesellschaft vereinbar und erreichbar ist. Das Vermeiden von Neuinfektionen war zu jeder Zeit zum Scheitern verurteilt. Schweden hat das erkannt und setzt auf milde, dafür aber nachhaltige Maßnahmen. Ziel müsste es sein, den Kollateralschaden auf das Gesundheitssystem langfristig! gering zu halten. Das geht mit einfacheren Mitteln, die vor allem viel geringere Nebenwirkungen als diese ständigen Lockdowns haben.

Warum hier immer Schweden genannt wirde verstehe ich nicht. Diesen Mythos vom erfolgreichen Schweden haben viele verbreitet, nur stimmt das halt nicht. Die haben zumindest eine sehr hohe Totesrate. Ich weiss nicht ob ich das gut finden soll.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Zitat aus JP: Das Leben findet immer seinen Weg. Corona ist nicht Ebola, das wußte man im Frühjahr noch nicht.

Wer will es verdenken wenn gerade junge Menschen feiern? Klar, paar alte Kollegen bei mir lästern auch über die junge Generation. Selber haben sie damals alles erlebt, aber die Jüngeren sollen sich jahrelang zurückhalten? Denn darauf läufts ja hinaus. Wir können ewig so weitermachen. Am Ende haben wir dann in Deutschland vllt 2 Jahre mit Maske und ohne soziales Leben verbracht. Kann man das als Leben bezeichnen?

Vor allem die Politiksteuerung über Inzidenzzahlen von 50 sind völlig lächerlich. In keiner Weise evidenzbasiert! Politiker haben kein großes privats soziales Leben, denen ist das egal.
Aber die Gesellschaft wird das nicht mehr lange mitmachen.

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Die Zahlen gehen eigentlich nur wieder hoch, weil sich, sobald alles auf macht, keiner mehr Gedanken macht und so lebt als gäbe es Corona nicht.

Die Leute sitzen zu 100 in der Shishabar und gucken Fußball während sie sich Aerosole gegenseitig direkt ins Gesicht pusten, gehen feiern und treffen sich privat wie wild.

Wenn die Leute auch umsichtig handeln würden, wenn ein Lockdown zu Ende ist, würde es auch keinen Lockdown geben.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

...
Eine Politik, die den Menschen ändern möchte, wird nicht funktionieren. Stattdessen müsste sich die Politik endlich mal die richtigen Ziele setzen, die mit der hiesigen Gesellschaft vereinbar und erreichbar ist. Das Vermeiden von Neuinfektionen war zu jeder Zeit zum Scheitern verurteilt. Schweden hat das erkannt und setzt auf milde, dafür aber nachhaltige Maßnahmen. Ziel müsste es sein, den Kollateralschaden auf das Gesundheitssystem langfristig! gering zu halten. Das geht mit einfacheren Mitteln, die vor allem viel geringere Nebenwirkungen als diese ständigen Lockdowns haben.

Was sind denn deiner Meinung nach diese "einfacheren Mitteln" mit geringen Nebenwirkungen?

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WiWi Gast

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WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Zitat aus JP: Das Leben findet immer seinen Weg. Corona ist nicht Ebola, das wußte man im Frühjahr noch nicht.

Wer will es verdenken wenn gerade junge Menschen feiern? Klar, paar alte Kollegen bei mir lästern auch über die junge Generation. Selber haben sie damals alles erlebt, aber die Jüngeren sollen sich jahrelang zurückhalten? Denn darauf läufts ja hinaus. Wir können ewig so weitermachen. Am Ende haben wir dann in Deutschland vllt 2 Jahre mit Maske und ohne soziales Leben verbracht. Kann man das als Leben bezeichnen?

Vor allem die Politiksteuerung über Inzidenzzahlen von 50 sind völlig lächerlich. In keiner Weise evidenzbasiert! Politiker haben kein großes privats soziales Leben, denen ist das egal.
Aber die Gesellschaft wird das nicht mehr lange mitmachen.

Ich bin mit mit 35 jetzt noch nicht so weit vom jungendlichem Leben entfernt und finde schon, dass man erwarten kann auf Party und Co zu verzichten. Das was du schreibst ist eine 1 Welt Verwöhntheitshaltung. Man ist so in dies priviliergte Leben hier in Deutschland hineingewachsen, dass man die "Entbehrung", seien es auch zwei Jahre, auf Parties und Co. zu verzichten als eine Zumutung empfindet. Frag mal Jugendliche und junge Erwachsene in nicht so priviligierten Ländern, wie derren Leben (auch ohne Corona), aussieht. Und damit meine ich nicht irgendwelche dritte Welt Ländern. Es reicht schon einen Blick nach Osteuropa zu werfen. Die hatten nie den Luxus eines solchen Lebens. Erst recht nicht die, die aus Kriesen/Kriegsgebieten kommen. Ich würde mal ernsthaft versuchen mal etwas aus der eigenen priviligierten Lebensbubble heraus zu zoomen und sich mal darüber klar werden, wie gut es einem hier geht. Auf Parties eine Zeitlang zu verzichten wenn einem nicht das ganze Leben zerstören.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Zitat aus JP: Das Leben findet immer seinen Weg. Corona ist nicht Ebola, das wußte man im Frühjahr noch nicht.

Wer will es verdenken wenn gerade junge Menschen feiern? Klar, paar alte Kollegen bei mir lästern auch über die junge Generation. Selber haben sie damals alles erlebt, aber die Jüngeren sollen sich jahrelang zurückhalten? Denn darauf läufts ja hinaus. Wir können ewig so weitermachen. Am Ende haben wir dann in Deutschland vllt 2 Jahre mit Maske und ohne soziales Leben verbracht. Kann man das als Leben bezeichnen?

Vor allem die Politiksteuerung über Inzidenzzahlen von 50 sind völlig lächerlich. In keiner Weise evidenzbasiert! Politiker haben kein großes privats soziales Leben, denen ist das egal.
Aber die Gesellschaft wird das nicht mehr lange mitmachen.

Bei einer Sterbewahrscheinlichkeit von 0,009 (20-49)Jahren auch kein Wunder(Handelsblatt). Hoffe die Menschen stehen ein und rasten Komplett aus. Irgendwann werden es die Menschen nicht mehr mitmachen und sich die Frage stellen wieso Risikogruppen nicht gesonderte „Maßnahmen“ bekommen. Ein Großteil der Deutschen wird sich nicht zurücknehmen weil Leute70/80+ für eine Krankheit draufgehen,die für dieses Alter genauso gefährlich ist wie eine Grippe. Versteht mich nicht falsch ja ältere Menschen müssen geschützt werden(Masken, Abstand usw.)

Aber dauerhaft dir Lockdowns auf dem Rücken der großteils Unterschicht,Bildungsfernen und Unternehmern(Gastronomen,Hoteliers ) auszutragen wird nicht mehr gut gehen.
Kleines Gedankenspiel: überlegt euch mal jeder Mensch würde seine Zahlung für Fitnesstudios in diesem Monat aussetzen? Was meint ihr wie sehr die kacke am dampfen wäre? Wer fängt es auf? Keiner. Maßnahmen die wirtschaftlich getroffen werden sind mehr als unzureichend.
Und unabhängig von allem geht mir die Entwicklung im Hinblick auf Diskussionsmentalität auch auf den Sack. Schwarz/Weiß denke, wer kritisch hinterfragt ist ein Leugner bla bla bla. Hab das Gefühl die Leute lassen ihr Hirn dauerhaft auf Standby

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Ja, in Schweden hatte! man eine höhere Todesrate als in Deutschland. Man hatte aber keine höhere als in Frankreich oder Italien. Vor allem hatte man aber nicht den gesellschaftlichen, medizinischen und wirtschaftlichen Kollateralschaden der Lockdown-Maßnahmen.

Es ist nicht klug und richtig die kurzfristige Todeszahlen zu minimieren, ohne das gleichzeitig die Kosten der Maßnahmen berücksichtigt werden. Das ist unethisch und falsch. Es ist schlichtweg das falsche Ziel. Sagt mittlerweile auch die Kassenärztliche Vereinigung.

Das Gesundheitssystem als Ganzes muss geschützt werden. Das geht viel besser über einen Schutz der Risikogruppen. Ein wirtschaftlicher Niedergang wird unser Gesundheitssystem von morgen nicht besser machen und sehr viele Menschenleben kosten.

Die Wahrheit ist einfach, dass man einen Preis zahlen muss und es nicht ohne Opfer geht. Aktuell ist uns ein Opfer morgen weniger wert als ein Opfer heute. Vor allem ist uns aktuell ein junges Opfer morgen weniger wert als ein altes Opfer heute. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich der Wunsch der alten Generation ist. Meine persönliche Erfahrung ist da eine andere.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Zu den Ärtzen, die sich gegen den Lockdown ausgesprochen haben, gibt es einen lesenswerten Artikel der Zeit:
https://www.zeit.de/wissen/gesundheit/2020-10/lockdown-coronavirus-strategie-aerzteverband-hendrik-streeck-andreas-gassen?utm_source=pocket-newtab-global-de-DE

Generell sehe ich hier viel gemecker über die Maßnahmen, aber keine Alternativen. Wir hatten doch vom Sommer bis vor wenigen Tagen recht ähnliche Regelungen wie in Schweden. Was hat es uns gebracht? Fallzahlen schießen in die höhe, genau wie Covid Patienten auf der Intensivstation.
Schwedens Wirtschaft wird laut Prognosen übrigens ähnlich einbrechen wie die deusche. Zudem gibt es auch in Schweden langsam ein umdenken bezüglich der Coronapolitik.
Schaut mal in die Nachbarländer, deren Umgang noch lockerer war (Niederlande, Belgien). Deren Gesundheitssystem ist aktuell am limit.
Das einzige was hilft, ist nunmal Kontakte reduzieren, das sagt man uns aber schon seit März. Ohne gesetzliche Vorgaben scheinen das aber viele nicht machen zu wollen. Bringt dann ja auch nichts, wenn alle möglichen Leute alle paar Tagen an die Vernunft der Menschen appelieren...

Wir werden diesen Winter wohl noch so ausharren müssen. Hoffentlich vielleicht wird es bis zum Nächsten Herbst ja alternative Maßnahmen geben, die auch helfen könnten.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Tu jetzt bitte nicht so, als würden in Deutschland irgendwelche Zahlen verheimlicht etc. Das RKI bringt jeden Tag einen sehr ausführlichen Lagebericht raus.

Und wie viele denkst du lesen den?
In den Nachrichten heißt es immer nur "wieder neuer Höchststand, xxx Infizierte". Was auf mehreren Ebenen falsch ist - es sind xxx positiv getestete und die Höchststände bei den Infektionen hatten wir nach wie vor im Frühjahr. Damals waren auch ca- 8-10% der Tests positiv und nicht rund 5% wie aktuell. Das meine ich mit Verdummungsstrategie - dass es die differenzierten Berichte ja sogar gibt, sie aber nicht in den Massenmedien vorkommen und man sich selbst auf die Suche danach machen muss wenn man ein differenzierteres Bild haben möchte.

Dass mittlerweile auch schon rund 6000 Personen pro Tag als wieder gesundet gelten wird übrigens auch nie erwähnt. Es werden immer nur die Infektionen aufaddiert und suggeriert, dass es immer nur weiter hochgeht. Klar ist die Zahl der Gesundungen mit Unsicherheiten behaftet da man nicht immer genau weiß wann sich jemand angesteckt hat, aber das gilt für den R-Wert genauso. Der wird dennoch immer zitiert, die Schätzung für die Gesundeten und damit wie viele überhaupt akut als infiziert gelten, nicht erwähnt. Warum? Die Zahl steigt z.Zt. natürlich auch, aber längst nicht so stark.

Aber daraus jetzt die Theorie zu spinnen, dass jeder zweite Positive Test falsch ist, ist absurd.

Wer hat das behauptet?
Was aber übrigens schon der Fall ist: Nicht jeder mit positivem Testergebnis ist noch ansteckend, der Test prüft nämlich nur ob virale RNA gefunden werden kann, nicht ob es vermehrungsfähige Viren gibt. Stichwort "Ct-Wert". Liegt dieser über 30, ist die Virenlast so gering dass eine Ansteckung (und auch eine Erkrankung) schon unwahrscheinlich ist. Erfasst werden aber auch höhere Werte, angeblich bis zu 40. Man gilt dann trotzdem als "positiv getestet". Und Zahlen dazu, wie sich die Ct-Werte verteilen, habe ich auch in besagten RKI-Berichten bisher vergeblich gesucht.

Zum Thema Schulen: Es gibt nunmal keine Digitalisierung. Da sind wir in Deutschland eben sehr schlecht aufgestellt.

Man hätte die Zeit seit dem Frühjahr ja auch mal dafür nutzen können, dann stünden wir zumindest bereits besser da auch wenn sicher noch nicht alles optimal wäre.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Das ist auch Teil der Verdummungsstrategie - anstatt den Anteil positiver Testergebnisse zu berichten, geht man immer auf absolute Zahlen und kehrt die gestiegenen Testkapazitäten unter den Teppich. Und wenn es doch mal zur Sprache kommt, heißt es gleich "ja, es wird mehr getestet, aber es liegt nicht daran". Doch, zum Teil schon. Im August und September war der Anstieg sogar nur durch Ausweitung der Testkapazität zu erklären. Wer sich die Mühe macht, die RKI-Berichte zu lesen findet dazu Statistiken - in den Medien sucht man das vergebens. Wohl nicht spektakulär genug...

Sehe gerade die Tagesschau und wie von dir gefordert wird er Anteil der positiven Corona-Tests gezeigt.

KW36: 0,74%
KW37: 0,86%
KW38: 1,16%
KW39: 1,22%
KW40: 1,66%
KW41: 2,51%
KW42: 3,62%
KW43: 5,62%

Das unterstützt die Meinung, das wir ein starkes Wachstum der Erkrankungen haben, und widerspricht komplett deiner Ansicht, dass es sich nur um gesteigerte Testkapazitäten handelt.

antworten
WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

Die Wahrheit ist einfach, dass man einen Preis zahlen muss und es nicht ohne Opfer geht. Aktuell ist uns ein Opfer morgen weniger wert als ein Opfer heute. Vor allem ist uns aktuell ein junges Opfer morgen weniger wert als ein altes Opfer heute. Ich bin mir nicht sicher, ob das wirklich der Wunsch der alten Generation ist. Meine persönliche Erfahrung ist da eine andere.

Genau DAS. Es scheint so, als ob um jeden Preis jeder alte Mensch gerettet werden muss ohne auf die Kollateralschäden bei den jungen Menschen zu denken. Man hält Kapazitäten für mögliche Covid-19 Intensivpatienten frei aber verschiebt Operation von Krebspatienten. Muss man um jeden Preis einen 80-jährigen mit Vorerkrankungen retten? Ist es zukunftsfähig nur auf die Alten zu schauen, die schon ein ganzes Leben leben durfte anstatt auf die junge Bevölkerung, die noch alles vor sich hat?

Und ja ich weiß, dass nicht nur die alten Risikopatienten sind aber das sind nunmal aktuell die, die an Corona sterben. Vielleicht muss man auch einfach mal akzeptieren, dass wir nicht alle Krankheiten beherrschen können und es ab einem gewissen Alter in Ordnung ist wenn nicht alle möglichen lebensverlängernden Massnahmen angeordnet werden? Dies gilt auch unabhängig von Corona.

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WiWi Gast

Wissenschaftler und Ärzte fordern Anpassung der Coronapolitik!

WiWi Gast schrieb am 30.10.2020:

Sehe gerade die Tagesschau und wie von dir gefordert wird er Anteil der positiven Corona-Tests gezeigt.

Zum vermutlich ersten Mal überhaupt... Aber immerhin mal ein Anfang, löblich!
Schaue die auch regelmäßig und kann mich nicht erinnern, dass das schon jemals zuvor gezeigt wurde.

Das unterstützt die Meinung, das wir ein starkes Wachstum der Erkrankungen haben

Hat niemand bestritten. Aber wird sind noch ein ganzes Stück vom Frühjahr weg. Damals in der Spitze 9,x%.

und widerspricht komplett deiner Ansicht, dass es sich nur um gesteigerte Testkapazitäten handelt.

???
Da hast du wohl (absichtlich?) was falsch verstanden... Dass es nur daran lag, war im Sommer so. Jetzt trägt es aber immer noch dazu bei. In KW 43 hatten wir nämlich auch einen Rekord bei der Zahl der durchgeführten Tests. Und nicht nur knapp mehr als zuvor, sondern rund 150.000 Tests mehr als in KW 41/42. (1,36 Mio gg. 1,21 Mio)

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