DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BerufslebenFamilienfreundlichkeit

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Hallo liebes Forum,

ich würde hier gerne mal etwas diskutieren, das man wohl nur anonym im Internet ansprechen kann, da man sonst wahrscheinlich gleich als "Kinderhasser" o.ä. verschrieen ist. Und zwar die Frage, warum eigentlich Mitarbeiter mit Kinder ständig Privilegien genießen. Bzw. ob es eurer Erfahrung nach überhaupt generell so ist oder nur das Unternehmen (oder vielleicht auch nur mein Chef) irgendwie seltsam tickt. Ich meine damit also nicht steuerliche Privilegien wie Freibeträge und so, die ich noch nachvollziehen kann. Sondern eher, dass ich ständig beobachte, dass sich Mitarbeiter mit Kindern besondere Dinge rausnehmen können:

  • Mitarbeiter teilt einfach morgens mit, er bleibt heute zu Hause, weil "das Kind krank ist". Ob wichtige Termine anstehen oder Dinge erledigt werden müssen - egal, muss halt verschoben werden oder jemand anderer springt halt ein. Teilweise geht das dann über mehrere Tage (kann man sich nicht wenigstens mit der Frau abwechseln??) Und der Mitarbeiter muss dafür nicht mal Urlaub nehmen oder ein Attest vorlegen, dass das Kind wirklich krank war.
  • Mitarbeiter teilt mit, er müsse jetzt übrigens gehen (um 14 Uhr oder gleich direkt nach dem Mittagessen!), weil "die Kinderbetreuung kurzfristig abgesagt hat und ich das Kind abholen muss". Wieder wird selbstverständlich erwartet, dass Termine verschoben werden etc. Dies geschieht mehrfach, auf die Frage ob es nicht mal zu überlegen wäre, eine zuverlässigere Kinderbetreuung zu finden, gibt es nur ungläubige Blicke und die erstaunte Frage "Warum das denn, nur weil sie jetzt einmal abgesagt hat?!" (Hallo?! EINMAL??)
  • Mitarbeiter mit Kindern haben während der Schulferien grundsätzlich Vorrecht auf Urlaubstage. Mitarbeiter ohne Kinder müssen im Zweifel also den ganzen Hochsommer im Büro schwitzen und dürfen nur in Urlaub, wenn in der Woche zufällig mal nicht mehrere Mitarbeiter mit Kindern weg sind. Denn mehr als zwei Mitarbeiter aus der Gruppe dürfen auch nie gleichzeitig weg (was grundsätzlich ja auch vernünftig ist, wir sind ja auch insgesamt nur zu siebt + ich als Gruppenleiter)
  • Neuer Mitarbeiter frisch von der Uni informiert mich noch während seiner Probezeit(!), dass er demnächst Vater wird und dann natürlich in Elternzeit gehen will. Kann also gleich alle Pläne wieder über den Haufen werfen, da er ab Dezember, wenn er gerade gut eingearbeitet ist, erstmal für ein halbes Jahr weg ist. Hat selbstverständlich niemand ein Problem damit, weder Personalabteilung noch der Abteilungsleiter (hab's schon gar nicht erst versucht anzusprechen weil ich genau weiß was er mir wieder antworten würde...)

Ich verstehe es einfach nicht. Am ehesten noch den zweiten Fall, zumindest wenn es eine Ausnahme ist, aber nicht wenn es immer wieder passiert und es keine Einsicht gibt, dass man das wohl mal anders organisieren müsste. Es ist doch komplett Privatsache, ob jemand Kinder hat oder nicht, das hat doch mit dem Job Nullkommanull zu tun. Es sollte natürlich kein Nachteil sein, Kinder zu haben, aber wieso ist es gerecht, dass es Privilegien bietet? Es sollte schlicht egal sein. Wenn Termin ist, ist Termin. Wer wegen krankem Kind zu Hause bleiben will, soll halt Urlaub nehmen müssen usw.

Bin mal auf eure Meinungen gespannt. Ach übrigens - ihr habt sicher richtig geraten: Ich habe noch keine Kinder, und mein Chef, der Abteilungsleiter, hat Kinder. In der Gruppe haben vier jetzt Kinder und der fünfte (siehe oben) ab nächsten Monat. Zwei haben (noch?) keine.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

2/10

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Kurz und knapp: das sind keine Privilegien sondern Rücksichtsnahmen. Kinder sind teures gut.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

  1. Überleg Mal wer deine Rente zahlt.
  2. Scheinbar ist das ein Familienfreundliches Unternehmen, nichts hindert dich in ein Unternehmen zu wechseln, welches nicht so familienfreundlich ist.
  3. Kriegt auch mal Kinder und Druck den Post deiner Frau aus...

Unglaublich, dass man minimalste Privilegien von Eltern direkt so kritisiert, kein Wunder dass die Geburtenrate so ist wie sie ist...

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Hat alles seine 2 Seiten.
Kinderkrankentage und Elternzeit stehen einem Mitarbeiter gesetzlich zu und haben letzten Endes den Sinn, Beruf und Kinder miteinander verbinden zu können. Das muss man nicht gut finden aber das muss man hinnehmen (bis zu einem gewissen Punkt).

Die meisten Kinderlosen, die ich kenne wollen in den Ferien keinen Urlaub, höchstens um Weihnachten oder Ostern rum, um die Feiertage mitzunehmen aber im Sommer höre ich jetzt gerade das erste mal. Da ist verreisen 2 Wochen davor bzw. danach doch deutlich preiswerter.

Insbesondere bei der Unzuverlässigkeit von neuen Eltern, kann ich den Frust verstehen aber letzten Endes, wie ist den die alternative?

Ich bin selbst auch noch kinderlos, habe aber kein Problem damit, jungen Eltern gewisse Privilegien einzuräumen auch wenn das heißt das ich evtl mehr machen muss. Ich bin aber auch vorbelastet, ich war selbst mal Kind. Ich bin mir ziemlich sicher, das andere früher diese Kompromisse auch für meine Eltern eingegangen sind.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich habe selbst noch keine Kindern und habe viele Kollegen mit Kindern. Für mich ist es selbstverständlich auf die Kollegen Rücksicht zu nehmen. Gleiches gilt für eine Kollegin, die ihre Mutter pflegt. Warum auch nicht?

Mitarbeiter werden krank. Kinder auch. Wo ist da der Unterschied?
Bei kranken Kindern muss trotzdem ein Nachweis erbracht werden, wenn nicht liegt es an deiner Unternehmensstruktur. Immerhin muss der AG dafür nicht zahlen.

Ich nehme gerne außerhalb der Ferien Urlaub, weil mir die Zeiten besser gefallen und es einfach günstiger ist. Übrigens das Bundesurlaubsgesetz sieht sogar eine Bevorzugung für eine Personen vor. Die Betrachtung muss nach soziale Gesichtspunkten erfolgen.

Sie doch froh, dass dein Kollege Elternzeit nimmt.

Wenn ich deinen Beitrag so lese, dann bin froh, dass ich dich nicht als Vorgesetzen habe.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Wow, nicht mal zehn Minuten und gleich der erste Hasspost... Klar, wegen sowas wechsele ich gleich das Unternehmen, in dem ich die Chance bekommen habe erste Führungserfahrung zu sammeln und in dem ich seit über fünf Jahren tätig bin.

Was genau ist jetzt zuviel verlangt, wenn man erwartet dass der Mitarbeiter sich dann wenigstens mit der Frau abwechselt um nicht gleich zwei Tage am Stück zu Hause zu bleiben? Oder dass man wenigstens mal so höflich ist zu fragen ob das jetzt OK ist zu gehen, da jemand das Kind abholen muss? Dann sage ich schon nicht "Nein, das Kind kann auch mal ein paar Stunden warten." Stattdessen einfach "Tschau, ich muss jetzt mein Kind abholen (man könnte danach übrigens auch wieder zur Arbeit zurück, aber das ist wohl auch zuviel verlangt...), ach und unseren Termin können wir doch auf morgen verschieben, gell?"

Den Zusammenhang zur Geburtenrate und meiner Rente gibt es wohl auch nur in deiner Gedankenwelt.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

  1. Überleg Mal wer deine Rente zahlt.
  2. Scheinbar ist das ein Familienfreundliches Unternehmen, nichts hindert dich in ein Unternehmen zu wechseln, welches nicht so familienfreundlich ist.
  3. Kriegt auch mal Kinder und Druck den Post deiner Frau aus...

Unglaublich, dass man minimalste Privilegien von Eltern direkt so kritisiert, kein Wunder dass die Geburtenrate so ist wie sie ist...

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

Sie doch froh, dass dein Kollege Elternzeit nimmt.

Sorry, aber warum? Außerdem ist es nicht mein Kollege sondern mein neuer Mitarbeiter, der dringend eine entstandene Lücke schließen müsste, aber stattdessen gleich wieder eine neue reißt. Mitte 20 und im ersten Job nach der Uni sollte man doch erstmal seine Karriere vorantreiben und nicht gleich während der Probezeit schon Elternzeit beantragen. So sehe ich das jedenfalls. Dann steinigt mich doch von mir aus dafür.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

  • Mitarbeiter teilt einfach morgens mit, er bleibt heute zu Hause, weil "das Kind krank ist".

Ja, das heisst tatsächlich "Kind krank" und steht jedem Elternteil ich meine 10 Tage pro Jahr, zu. Allerdings ohne Gehalt. Eventuell zahlt die KKR etwas.

(kann man sich nicht wenigstens mit der Frau abwechseln??)

Muss man sogar. Es darf kein anderer das Kind betreuen können.

Und der Mitarbeiter muss dafür nicht mal Urlaub nehmen oder ein Attest vorlegen, dass das Kind wirklich krank war.

Urlaub nehmen nicht, es ist unbezahlter sonderurlsub.
Aztest vom Arzt ist Pflicht!

Soweit die gesetzlichen Fakten. Da dein Unternehmen weit darüber geht.ist nicht normal.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ganz Deiner Meinung!
...bis ich selbst ein Kind bekommen habe.

Leider lässt sich beruflich mit Kindern nicht mehr alles so planen wie man es möchte.
Ich arbeite gern und viel (Vollzeit) in einer sehr guten Position und habe auch eine gewisse Qualifikation. Nur leider auch ein Kind. Spätestens wenn Dir Dein Kind um 3 Uhr nachts das Bett komplett vollkotzt müssen Dir die Termine am kommenden Tag leider egal sein, da du für dein krankes Kind da sein muss. Genauso ist es, wenn die Kita den gefühlt 50sten "Teamtag" macht und den ganzen Laden dicht macht. Mein Kind geht mittlerweile in die Schule und hat verdammt viele Ferien. Es gibt zwar dann eine Hortbetreuung, aber das Kind die ganze Zeit dort parken ist auch keine Lösung. Und außerhalb der Ferien geht Urlaub wegen Schulpflicht schlicht und einfach nicht.

Man kann und muss ständig organisieren. Großeltern wohnen nicht in der Nähe, gute Babysitter sind rar und meist auch nicht sonderlich spontan.

Manchmal fällt man beruflich wegen den Kindern einfach aus. Bei mehreren Kindern im Zweifel auch öfter. Das ist leider die Kehrseite, wenn man wie von unserer Gesellschaft gefordert, versucht Arbeit und Familie zu vereinbaren und spätere Rentenzahler groß zu ziehen. Denn Kinder machen sehr viel Arbeit, beanspruchen viel Zeit die leider nicht immer im Vorhinein planbar ist.

Ich hatte das zu meinen kinderlosen Zeiten auch nicht verstanden und mich oft über die Mamas und Papas geärgert die wie selbstverständlich mit dem Totschlagargument "ich muss mich ums Kind kümmern" abgehauen sind und man selbst alles alleine machen musste.

Ich bin froh, dass ich in einer Gesellschaft leben kann, in der ich nicht wie vor 50 Jahren als Hausfrau und Mutter zu Hause sitzen muss und von Mann oder Hartz 4 abhängig sein, sondern auch meinen beruflichen Weg gehen kann. Daher bitte ich hier doch im Namen aller Eltern um ein klein wenig Nachsicht. Man hat als Eltern nunmal zwei Jobs, die man beide zusammen nicht immer zu 100% erfüllen kann.

Ich bin froh, dass mein Arbeitgeber das akzeptiert. Wenn Du, lieber Threadersteller, damit absolut nicht klarkommst würde ich dir empfehlen, Dir einen weniger familienfreundlichen Arbeitgeber zu suchen oder selbst Vater/Mutter zu werden.

Viele Grüße, eine nicht perfekte, aber stets bemühte Mutter und Kollegin.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Den Zusammenhang zur Geburtenrate und meiner Rente gibt es wohl auch nur in deiner Gedankenwelt.

Ich bin nicht der Vorposten, aber das musst du erklären.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

Was genau ist jetzt zuviel verlangt, wenn man erwartet dass der Mitarbeiter sich dann wenigstens mit der Frau abwechselt um nicht gleich zwei Tage am Stück zu Hause zu bleiben? Oder dass man wenigstens mal so höflich ist zu fragen ob das jetzt OK ist zu gehen, da jemand das Kind abholen muss? Dann sage ich schon nicht "Nein, das Kind kann auch mal ein paar Stunden warten." Stattdessen einfach "Tschau, ich muss jetzt mein Kind abholen (man könnte danach übrigens auch wieder zur Arbeit zurück, aber das ist wohl auch zuviel verlangt...), ach und unseren Termin können wir doch auf morgen verschieben, gell?"

schonmal daran gedacht, dass die Frau auch arbeiten geht? Vllt. ist es ja so, dass er sich mit der Frau abwechselt und das Kind aber halt die ganze Woche krank ist.

Wie groß sind denn eure Meetings?
Habt ihr kein Telefon oder Video, um den Kollegen ggfs. doch noch mit einzubinden?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich kann Deine Gedanken nachvollziehen. Auch bei uns schieben viele Mitarbeiter ihre Kinder als Ausrede vor sich her, um später kommen, früher gehen zu dürfen etc.. "Ach, ich konnte sooo schlecht schlafen, das Projekt habe ich leider nicht vorbereiten können" und und und.
Mich nervt es und ich fördere als Gruppenleiter keinen Mitarbeiter, der sein Privatleben die Arbeitsleistung beeinflussen lässt.

Aus meiner Sicht muss hier jedoch der Staat dafür sorgen, dass Kinder tagsüber in sehr guter Qualität betreut werden können, denn ja, Kinder sind die Zukunft des Landes und dürfen keine Nachteile erzeugen. Aus der ehemaligen DDR gibt es noch gute Betreuungsstrukturen, die durch unsere unfähige Regierung aber auch langsam zerstört werden. Im Westen: Katastrophe.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Mal abgesehen von der Gesetzeslage, die meisten Firmen sind nun mal auf Mitarbeiter mit Kindern angewiesen und wollen diese halten.

Dir Firma ist aber nicht auf Gruppenleiter angewiesen, die sich über die Umstände beschweren. Dafür werden sie nicht bezahlt. Wenn der Job einfach wäre, könnte man das Gehalt auch halbieren.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Ich kann Deine Gedanken nachvollziehen. Auch bei uns schieben viele Mitarbeiter ihre Kinder als Ausrede vor sich her, um später kommen, früher gehen zu dürfen etc.. "Ach, ich konnte sooo schlecht schlafen, das Projekt habe ich leider nicht vorbereiten können" und und und.
Mich nervt es und ich fördere als Gruppenleiter keinen Mitarbeiter, der sein Privatleben die Arbeitsleistung beeinflussen lässt.

Aus meiner Sicht muss hier jedoch der Staat dafür sorgen, dass Kinder tagsüber in sehr guter Qualität betreut werden können, denn ja, Kinder sind die Zukunft des Landes und dürfen keine Nachteile erzeugen. Aus der ehemaligen DDR gibt es noch gute Betreuungsstrukturen, die durch unsere unfähige Regierung aber auch langsam zerstört werden. Im Westen: Katastrophe.

Wo kämen wir nur hin, wenn der Mensch sein komplettes Leben nicht nach dem kapitalistischen System ausrichtet?

Nachher machen sich noch Menschen Gedanken wie sie etwas sinnvolles im Leben machen können, anstatt dem Aktionär reicher.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich sehe das Problem nicht in den Eltern, sondern in dir. Du als Führungskraft stellst die Spielregeln und solltest dir nicht alles gefallen lassen.

Hast du schon mal deinen Team gesagt, dass du gerne im Vorfeld gefragt werden möchtest, ob jemand eher gehen kann?

Gibt es klare Vertretungsregeln für Verhinderungen?

Meine Vermutung. Du kannst dich gegen deinen AL nicht durchsetzen was sowas angeht und wirst es akzeptieren müssen. Hast du mit ihm gesprochen?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Dein Weltbild von Familie und Kindern ist absolut realitätsfremd.

antworten
Quereinsteiger

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Menschen sind soziale Wesen. Unsere Gesellschaft ist so ausgelegt, dass man "Schwächeren" mehr Unterstützung anbietet, um deren Benachteiligungen etwas zu kompensieren. Fortpflanzung wird unterstützt, weil es eine Gesellschaft am Leben hält. Irgendwann wird dir z.B. jemand den Hintern abputzen, wenn du es nicht mehr kannst.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Ganz Deiner Meinung!
...bis ich selbst ein Kind bekommen habe.

Leider lässt sich beruflich mit Kindern nicht mehr alles so planen wie man es möchte.
Ich arbeite gern und viel (Vollzeit) in einer sehr guten Position und habe auch eine gewisse Qualifikation. Nur leider auch ein Kind. Spätestens wenn Dir Dein Kind um 3 Uhr nachts das Bett komplett vollkotzt müssen Dir die Termine am kommenden Tag leider egal sein, da du für dein krankes Kind da sein muss. Genauso ist es, wenn die Kita den gefühlt 50sten "Teamtag" macht und den ganzen Laden dicht macht. Mein Kind geht mittlerweile in die Schule und hat verdammt viele Ferien. Es gibt zwar dann eine Hortbetreuung, aber das Kind die ganze Zeit dort parken ist auch keine Lösung. Und außerhalb der Ferien geht Urlaub wegen Schulpflicht schlicht und einfach nicht.

Man kann und muss ständig organisieren. Großeltern wohnen nicht in der Nähe, gute Babysitter sind rar und meist auch nicht sonderlich spontan.

Manchmal fällt man beruflich wegen den Kindern einfach aus. Bei mehreren Kindern im Zweifel auch öfter. Das ist leider die Kehrseite, wenn man wie von unserer Gesellschaft gefordert, versucht Arbeit und Familie zu vereinbaren und spätere Rentenzahler groß zu ziehen. Denn Kinder machen sehr viel Arbeit, beanspruchen viel Zeit die leider nicht immer im Vorhinein planbar ist.

Ich hatte das zu meinen kinderlosen Zeiten auch nicht verstanden und mich oft über die Mamas und Papas geärgert die wie selbstverständlich mit dem Totschlagargument "ich muss mich ums Kind kümmern" abgehauen sind und man selbst alles alleine machen musste.

Ich bin froh, dass ich in einer Gesellschaft leben kann, in der ich nicht wie vor 50 Jahren als Hausfrau und Mutter zu Hause sitzen muss und von Mann oder Hartz 4 abhängig sein, sondern auch meinen beruflichen Weg gehen kann. Daher bitte ich hier doch im Namen aller Eltern um ein klein wenig Nachsicht. Man hat als Eltern nunmal zwei Jobs, die man beide zusammen nicht immer zu 100% erfüllen kann.

Ich bin froh, dass mein Arbeitgeber das akzeptiert. Wenn Du, lieber Threadersteller, damit absolut nicht klarkommst würde ich dir empfehlen, Dir einen weniger familienfreundlichen Arbeitgeber zu suchen oder selbst Vater/Mutter zu werden.

Viele Grüße, eine nicht perfekte, aber stets bemühte Mutter und Kollegin.

Sehr reflektierter Post, danke für den Beitrag!
Kinderloser Mann in Führungsposition hier, Nachwuchs ist in mittelfristiger Planung.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

Sie doch froh, dass dein Kollege Elternzeit nimmt.

Sorry, aber warum? Außerdem ist es nicht mein Kollege sondern mein neuer Mitarbeiter, der dringend eine entstandene Lücke schließen müsste, aber stattdessen gleich wieder eine neue reißt. Mitte 20 und im ersten Job nach der Uni sollte man doch erstmal seine Karriere vorantreiben und nicht gleich während der Probezeit schon Elternzeit beantragen. So sehe ich das jedenfalls. Dann steinigt mich doch von mir aus dafür.

Karriere vorantreiben XD
und irgendwann landet man im WiWi-Treff und beschwert sich über andere Lebensmodelle... was für ein erfülltes Leben.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich denke es gibt hier nicht nur schwarz oder weiß.
Natürlich gibt "schwarze Schafe", die ihr Kind für alles vorschieben. Das sind aber wie überall die Ausnahmen.
Letztlich ist es aber so, dass man Krankheiten eines Kindes nicht planen kann. Wenn also das Kind die ganze Nacht kotzt und man keine Großeltern in der Nähe hat, wer soll sich um das kranke Kind kümmern? Soll man es in die Kita oder Schule bringen (kotzend?) und alle anderen Kinder bzw. Erzieher bzw. Lehrkräfte anstecken?

Ein Babysitter ist spontan selten verfügbar. Außerdem hat er auch keinen Bock auf ein kotzendes Kind.
Die Hauptperson, dein Kind, geht es schlecht. Das wünscht sich nichts sehnlicheres, dass Mama oder Papa für es da ist.

Wenn der Threadersteller mal Kinder haben sollte und keine Omas und Opas in der Rückhand haben sollte,, wird er zum Großteil anders denken als heute. Und er wird sich trotzdem genauso über die "schwarzen Schafe" ärgern, die ihre Kinder für alles vorschieben.

Aber letztlich kennt jeder die "Schwarzen Schafe" (miit oder ohne Kinder) und ärgert sich über diese. Bei den "normalen" Mitarbeitern mit Kindern werden diese Situationen deutlich weniger vorkommen, außer man hat das Pech, dass das oder die Kinder vielleicht mal über den Winter ständig unerwartet krank werden.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Das Mitarbeiter mit Kindern bevorzugt werden, ist vielmehr ein Nachteilsausgleich. Bedenkt alleine wieviel leichter es sich Karriere machen lässt ohne Kinder, wer eure Pflege später finanziert oder wer später eure Rente zahlt.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Das mit dem Sommerurlaub hat mich auch immer gestört, da wurden Familienmütter und Väter immer vorgezogen, und ich durfte in die Röhre gucken. "Ja, der hat ja Familie!" und ich konnte dann zusehen, wann ich mit der Planung durch komme, meine Partnerin daheim galt nicht als Familie die zur Planung wichtig war. Das hat mich immer extrem gestört. Aber jetzt mit eigenen Kindern - was soll man tun? :) die haben ihre festen Ferien, da muss sie jemand betreuen. Vielleicht ändert sich das bei dir, wenn du eigene hast.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

  1. Du sprichst von Privilegien und meinst eigentlich gesetzliche Ansprüche.

  2. Ich bin selbst seit 17 Monaten Vater und Steuerberater/Wirtschaftsprüfer - also tendenziell mit hohem Workload. Es ist schon vorgekommen, dass unsere Tochter 10 von 20 Arbeitstagen krank zu Hause bleiben musste - das kann dann auch mal so aussehen, dass sie in der Nacht aufwacht und Fieber hat. Schwups, umorganisieren.

  3. Aus eigener Erfahrung und Beobachtung behaupte ich, dass Eltern viel besser strukturiert sind und arbeiten (aber auch Typ-abhängig).

  4. Mal abgesehen von einigen projektgetriebenen Branchen und kritischer Schlüsselfunktionen ist es m.E. ein Zeichen schlechter Arbeitsorganisation/ Führung, wenn der Ausfall eines MA von 1-3 Tagen operative Probleme bereitet.
antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Interessantes Thema, manches könnte auch von mir stammen. :-) Bin in einer ähnlichen Situation, arbeite als Teamleiter (bei uns heißt das so, müsste aber nach meinem Verständnis dasselbe sein - unterste Führungsebene halt) bei einer mittelständischen Bank. Selbst keine Kinder, Team ähnlicher Größe (etwas kleiner, eine Frau arbeitet zudem nur Teilzeit) überwiegend mit Kindern und AL hat auch Kinder und findet es ganz wichtig, dass man da immer Rücksicht nimmt. Solche Situationen wie "bleibe heute wegen Kind zu Hause" oder "muss früher weg, da Kinderbetreuung abgesagt hat" hatte ich auch oft (das mit den 10 Tagen pro Jahr wusste ich übrigens auch nicht, interessant - kam bei uns in der Arbeitsrechtsschulung auch gar nicht vor), meist bei ein und demselben Mitarbeiter. Der tritt aber nicht so unverschämt auf wie der hier geschilderte Fall und fragt beim Früher gehen selbstverständlich ob es OK ist. Und außerdem arbeitet er dann abends von zu Hause aus, so dass normalerweise nichts liegen bleibt und ich mich letztlich nicht beschweren kann. Einfach mit frechem Kommentar abdüsen und Arbeit liegen lassen geht mMn überhaupt nicht und das würde ich mir auch nicht bieten lassen. Ich bin erstaunt, dass das hier offenbar überwiegend für normal gehalten wird. Ich finde es einfach nur respektlos und unverschämt. Da ist das Problem doch auch gar nicht das Früher gehen an sich, sondern dass dieser Mitarbeiter unangemessen auftritt. Ich vermute stark, dass da ein Problem mit dem Chef vorliegt. Evtl. älterer Mitarbeiter, der neidisch ist einen jungen Kollegen als Teamleiter - sorry, Gruppenleiter - vorgesetzt bekommen zu haben? Und der AL sieht es nicht bzw. will es nicht sehen. Könnte das sein, lieber Threadstarter?

Einen Fall, den ich bei mir auch noch habe: Ein Mitarbeiter (ebenfalls mit Kindern, schulpflichtig) wohnt rund 100 km weg und pendelt dadurch ewig lange zur Arbeit. Kommt dadurch morgens meist gegen 9:30, manchmal später (wenn der Zug Verspätung hat etc.). Auch wenn ein Termin um 9:00, bei dem er eigentlich dabei sein sollte. Auch hier erwartet AL, dass grundsätzlich Rücksicht genommen wird (Termin mit ihm darf nie so früh gelegt werden, wenn es nicht vermeidbar ist, muss akzeptiert werden, dass er später dazukommt oder gar nicht teilnimmt). Ich finde es befremdlich, so weit vom Arbeitsort wohnen zu bleiben, aber gut, das muss jeder selbst wissen. Dennoch hat der Mitarbeiter doch die Pflicht. pünktlich zur Arbeit zu erscheinen (und wenn ein wichtiger Termin um 9:00 ansteht und er gebraucht wird, dann ist 9:30 wohl kaum pünktlich?!), oder sehe ich das so falsch? Und wenn er dann um 6 Uhr oder noch früher aufstehen muss, ist es halt so. Zumal ihm der AL (vor längerer Zeit, noch bevor ich überhaupt TL wurde) schon zwei Homeoffice-Tage pro Woche genehmigt hat, was sonst niemand hat (wenn überhaupt max. einen), dann könnte man doch wenigstens an den restlichen drei Tagen... Aber bringt nix, denn umziehen will er keinesfalls, "will die Frau nicht und geht sowieso nicht wegen der Kinder" (-> Frau hat wohl zu Hause die Hosen an :-) ), und AL reagierte auf ein Gespräch mit ihm darüber mit vollkommenem Entsetzen, dass das wohl bitteschön nicht mein Ernst sein könne, der Mann habe schließlich schulpflichtige Kinder (meines Wissens gibt es hier im Ort auch Schulen, die bestimmt nicht schlechter sind als in dem Wohnort... :-) ), könne ja wohl nicht so schwer sein Rücksicht zu nehmen, Mitarbeiter kann nicht ersetzt werden wenn er frustriert sein sollte und geht reißt es eine riesige Lücke (das ist in der Tat nicht aus der Luft gegriffen), Diskussion beendet, will nie wieder was von so einem Blödsinn hören. Tja, da kann man wenig anderes machen als sich damit zu arrangieren und Termine mit ihm dann nur auf Di-Do und nicht vor 9:30 zu legen, auch wenn es lästig ist. Gerade wenn die Teilzeitkraft, die an einem der drei Tage gar nicht da ist, auch gebraucht wird, schränkt das die Terminwahl schon erheblich ein...

Wie ein anderer schon schrieb, gegen den AL wird man sich nicht durchsetzen können. Die sind - meiner ist da keine Ausnahme - meist schon viele Jahre im Unternehmen und werden auch nicht mehr die nächste Ebene erreichen. Bauen sich daher ihr kleines Königreich auf, in dem sie regieren wie es ihnen beliebt und für sie bis zur Rente am bequemsten ist. Entweder kommt man mit dem Regierungs-, pardon Führungsstil, klar, oder muss sich tatsächlich was anderes suchen. Muss ja nicht gleich ein anderes Unternehmen sein, wie hier wiederholt getrötet wird (vermutlich von irgendwelchen Studenten, die noch keine Ahnung vom Berufsleben haben - man wechselt Unternehmen nicht wie seine Unterwäsche!). Vielleicht, lieber Threadstarter, gibt es andere interessante Bereiche/Abteilungen bei euch, die den Leistungsgedanken noch ein wenig stärker leben? Vielleicht mit einem jungen AL, für den Karriere und Vorwärtskommen noch ein gelebter Wert ist und der sich nicht auf das gemütliche Absitzen der letzten Jahre bis zur Rente beschränkt? Da passt du bestimmt besser rein. Und als Führungskraft solltest du ohnehin nicht dauerhaft an deinem Fachbereich kleben sondern auch mal ein wenig links und rechts schauen. Ich weiß nicht wie Führung bei euch verstanden und gelebt wird, aber bei uns ist das ganz extrem, dass Führung komplett von jeder Fachlichkeit losgelöst betrachtet wird und man die Vorstellung hat, als Führungskraft sei Fachwissen grundsätzlich komplett irrelevant und wer führen kann, kann das überall und kann jederzeit den Bereich wechseln, ohne dass das zu Qualitätseinbußen in der Team-/Abteilungsleistung führt. Also heute im Vertrieb und ab morgen im Controlling - sehr gerne, was soll denn dagegen sprechen? So jedenfalls das offizielle Mantra insb. der Personalabteilung, die fänden das sogar total geil wenn jemand so krasse Wechsel macht und würden das abfeiern. Finde ich in der Absolutheit auch ziemlich übertrieben, auch als Führungskraft braucht man mMn ein methodisches und inhaltliches Grundverständnis, aber ein bisschen was ist natürlich schon dran.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Du bist wirklich etwas weltfremd. Du stellst dir das mit den Kindern viel zu leicht vor.

Mal schnell jemand anderen zum abholen organisieren?
Viel Glück.

Das Kind abholen und danach wieder zur Arbeit zurück kommen?
Wer kümmert sich um das Kind, wenn du wieder zur Arbeit fährst? Kinder sind kein Mobiliar, das man mal schnell ein-, um- und wieder ausläd. Die brauchen Aufmerksamkeit und vor allem Zeit.

Kinder auch mal ein paar Stunden warten lassen?
Also bitte. Das geht gar nicht. Vor allem, wenn die noch klein sind, ist das für ein Kind doch furchtbar, wenn es auf die Eltern warten muss, weil es das noch nicht versteht.

Nichts für ungut, aber dir fehlt es wirklich an Mitgefühl für die Kinder und an einer realistischen Einschätzung dessen, wie aufwändig die ständige Organisation mit Kindern sein kann.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Wow... Hätte mir ja irgendwie denken können, dass das hier auch nur in die "Du Kinderhasser"-Schiene abdriftet. Wenn dann wenigstens mal richtig gelesen würde. Wo hab ich denn gesagt, Kinder sollen mal ein paar Stunden warten? Lies nochmal richtig, was ich geschrieben habe. Oder wo habe ich behauptet, Krankheiten des Kinds seien im Voraus planbar? Ich erwarte nur einfach, dass dann nicht drei Tage am Stück der Mitarbeiter zu Hause bleibt sondern sich doch wenigstens mit der Frau abwechselt. Das mit den 10 Tagen zu Hause bleiben als gesetzlichen Anspruch wusste ich übrigens tatsächlich auch nicht, hat nie irgendjemand erwähnt. Werde ich mal nachlesen, danke für den Hinweis.

Überhaupt fällt mir auf, dass es die Probleme nur mit den Männern in der Gruppe gibt. Hab auch zwei Frauen, eine mit Kind, und mit der gab es nie solche Probleme. Gut, das Kind scheint zum Glück auch nicht so oft krank zu sein, aber wenn doch dann schreibt sie mir nicht nur kurz "Bleibe heute übrigens zu Hause, bis morgen dann" sondern wir telefonieren, gehen kurz durch ob es was dringendes zu erledigen gäbe und wer da ggf. einspringen könnte, und in dringenden Fällen ist sie auch telefonisch erreichbar.

So kann ich dann auch damit leben, aber nicht dieses "Kind ist krank, macht ohne mich weiter, mir egal wie, tschüss". Das gibts nur bei den Männern bzw. im Wesentlichen bei zweien davon.

Manchmal glaube ich, die Gesellschaft will sich da bewusst ins Gegenteil verkehren - früher haben sich die Väter kaum ums Kind gekümmert und alles hing nur an der Mutter (was ich überhaupt nicht befürworte), und jetzt wollen sie die überfürsorglichsten Väter überhaupt sein und alles andere ist egal. Das kann's doch wohl auch nicht sein.

Und hier wird das noch für gut befunden. Wundert mich aber eigentlich auch ehrlich gesagt nicht in einer Gesellschaft, die mehrheitlich sozialistische Ideen wie Enteignung von Wohnungsgesellschaften befürwortet und Kapitalismus grundsätzlich als Teufelzeug betrachtet, und die in einer Zeit, in der in China ein neuer Flughafen gebaut wird, wahrscheinlich nicht mal die Baupläne fertig bekommen hätte. Arbeit, Fleiß und Leistungswille, alles was dieses Land mal groß gemacht hat, scheint nur noch einer sesselfurzenden Bequemlichkeit gewichen zu sein. Furchtbar.
(Bin mal gespannt wie lange es nun dauert bis der erste Schlaumeier vorschlägt, ich solle dann doch nach China auswandern.)

Ach, und an den Vorposter mit dem schlauen Kommentar ich solle nicht an meiner Abteilung kleben noch die Frage: Wo habe ich geschrieben, dass ich die ganze Zeit in derselben Abteilung war? Wäre auch bei uns gar nicht möglich, eine Führungsposition in der Abteilung zu übernehmen in der man als Mitarbeiter eingestiegen ist. Zumindest offiziell - gibt natürlich immer Fälle, bei denen es doch so ist, aber das sind halt "Ausnahmen".

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Mitarbeiter kann nicht ersetzt werden wenn er frustriert sein sollte und geht reißt es eine riesige Lücke (das ist in der Tat nicht aus der Luft gegriffen), Diskussion beendet, will nie wieder was von so einem Blödsinn hören.

Genau hier liegt doch das Problem. Es ist nunmal ein Arbeitsmarkt mit Angebot und Nachfrage. Anscheinend habt ihr hier zuwenig Nachwuchs oder seid viel zu abhängig von seinem Fachwissen. Gibt es viele kinderlose junge Leute die gerne 80h / Woche malochen und hungrig sind, dann würde dieser Mitarbeiter niemals auf die Idee kommen neben 2 Tagen "mobilem Arbeiten" noch zusätzlich erst am Vormittag aufzuschlagen.
Das ist hier ganz klar purer Luxus und hat nichts mit gesetzlichen Ansprüchen zu tun. Soll ich jetzt 200 km wegziehen, um ein billiges Haus in der Natur zu bauen und dann argumentieren, dass ich ja heuer 2 h Anfahrt habe, man möge von nun an doch meine Termine nur zwischen 10 und 14 Uhr legen? Bitte auch nicht in die Mittagspause von 12-13 Uhr!

Denkt ihr wirklich im IB oder UB kann man Mo und Di um 10 Uhr kommen, 16 Uhr gehen und dann noch ein paar Tage daheim bleiben? In meinem Konzern haben alle Menschen mit Verantwortung eines gemeinsam: Sie arbeiten hart und effizient. Solche Mitarbeiter wie von Dir beschrieben sind Exoten die in gewissen Nischen existieren können.

Ich bin mal gespannt wie die Menschen in Deutschland aufwachen werden, wenn auf einmal unsere Exporte etwas weiter zurückgehen. Der Chinese arbeitet nunmal 996.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Wow... Hätte mir ja irgendwie denken können, dass das hier auch nur in die "Du Kinderhasser"-Schiene abdriftet. Wenn dann wenigstens mal richtig gelesen würde. Wo hab ich denn gesagt, Kinder sollen mal ein paar Stunden warten? Lies nochmal richtig, was ich geschrieben habe. Oder wo habe ich behauptet, Krankheiten des Kinds seien im Voraus planbar? Ich erwarte nur einfach, dass dann nicht drei Tage am Stück der Mitarbeiter zu Hause bleibt sondern sich doch wenigstens mit der Frau abwechselt. Das mit den 10 Tagen zu Hause bleiben als gesetzlichen Anspruch wusste ich übrigens tatsächlich auch nicht, hat nie irgendjemand erwähnt. Werde ich mal nachlesen, danke für den Hinweis.

Überhaupt fällt mir auf, dass es die Probleme nur mit den Männern in der Gruppe gibt. Hab auch zwei Frauen, eine mit Kind, und mit der gab es nie solche Probleme. Gut, das Kind scheint zum Glück auch nicht so oft krank zu sein, aber wenn doch dann schreibt sie mir nicht nur kurz "Bleibe heute übrigens zu Hause, bis morgen dann" sondern wir telefonieren, gehen kurz durch ob es was dringendes zu erledigen gäbe und wer da ggf. einspringen könnte, und in dringenden Fällen ist sie auch telefonisch erreichbar.

So kann ich dann auch damit leben, aber nicht dieses "Kind ist krank, macht ohne mich weiter, mir egal wie, tschüss". Das gibts nur bei den Männern bzw. im Wesentlichen bei zweien davon.

Manchmal glaube ich, die Gesellschaft will sich da bewusst ins Gegenteil verkehren - früher haben sich die Väter kaum ums Kind gekümmert und alles hing nur an der Mutter (was ich überhaupt nicht befürworte), und jetzt wollen sie die überfürsorglichsten Väter überhaupt sein und alles andere ist egal. Das kann's doch wohl auch nicht sein.

Und hier wird das noch für gut befunden. Wundert mich aber eigentlich auch ehrlich gesagt nicht in einer Gesellschaft, die mehrheitlich sozialistische Ideen wie Enteignung von Wohnungsgesellschaften befürwortet und Kapitalismus grundsätzlich als Teufelzeug betrachtet, und die in einer Zeit, in der in China ein neuer Flughafen gebaut wird, wahrscheinlich nicht mal die Baupläne fertig bekommen hätte. Arbeit, Fleiß und Leistungswille, alles was dieses Land mal groß gemacht hat, scheint nur noch einer sesselfurzenden Bequemlichkeit gewichen zu sein. Furchtbar.
(Bin mal gespannt wie lange es nun dauert bis der erste Schlaumeier vorschlägt, ich solle dann doch nach China auswandern.)

Ach, und an den Vorposter mit dem schlauen Kommentar ich solle nicht an meiner Abteilung kleben noch die Frage: Wo habe ich geschrieben, dass ich die ganze Zeit in derselben Abteilung war? Wäre auch bei uns gar nicht möglich, eine Führungsposition in der Abteilung zu übernehmen in der man als Mitarbeiter eingestiegen ist. Zumindest offiziell - gibt natürlich immer Fälle, bei denen es doch so ist, aber das sind halt "Ausnahmen".

Bei allem Respekt aber ich finde dich auch etwas sehr empfindlich... Du schreibst relativ provokant über ein für vieles sehr emotionales Thema. Da muss du damit rechnen das auch etwas emotionale Antworten kommen und es verpacken können das andere Leute andere Meinungen haben ohne das ganze nur als die "üblichen Kinderhasser Posts" abzustempeln. Es gibt hier etliche qualitativ hochwertige Beiträge. Anstatt dich provozieren zu lassen, sollte man meiner Meinung nach (insbesondere als Führungskraft) die Integrität besitzen, sachlich zu bleiben.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Mitarbeiter kann nicht ersetzt werden wenn er frustriert sein sollte und geht reißt es eine riesige Lücke (das ist in der Tat nicht aus der Luft gegriffen), Diskussion beendet, will nie wieder was von so einem Blödsinn hören.

Genau hier liegt doch das Problem. Es ist nunmal ein Arbeitsmarkt mit Angebot und Nachfrage. Anscheinend habt ihr hier zuwenig Nachwuchs oder seid viel zu abhängig von seinem Fachwissen. Gibt es viele kinderlose junge Leute die gerne 80h / Woche malochen und hungrig sind, dann würde dieser Mitarbeiter niemals auf die Idee kommen neben 2 Tagen "mobilem Arbeiten" noch zusätzlich erst am Vormittag aufzuschlagen.
Das ist hier ganz klar purer Luxus und hat nichts mit gesetzlichen Ansprüchen zu tun. Soll ich jetzt 200 km wegziehen, um ein billiges Haus in der Natur zu bauen und dann argumentieren, dass ich ja heuer 2 h Anfahrt habe, man möge von nun an doch meine Termine nur zwischen 10 und 14 Uhr legen? Bitte auch nicht in die Mittagspause von 12-13 Uhr!

Denkt ihr wirklich im IB oder UB kann man Mo und Di um 10 Uhr kommen, 16 Uhr gehen und dann noch ein paar Tage daheim bleiben? In meinem Konzern haben alle Menschen mit Verantwortung eines gemeinsam: Sie arbeiten hart und effizient. Solche Mitarbeiter wie von Dir beschrieben sind Exoten die in gewissen Nischen existieren können.

Ich bin mal gespannt wie die Menschen in Deutschland aufwachen werden, wenn auf einmal unsere Exporte etwas weiter zurückgehen. Der Chinese arbeitet nunmal 996.

Kein Mensch hat behauptet, das es legitim ist immer zu spät zu kommen. Er hat das einfach scheinbar mal angefangen und ihr wart nicht konsequent genug dahinter, ihm klar zu machen, das das so nicht geht.

Abgesehen davon, gibt es in vielen Firmen ja auch flexible Arbeitszeiten und solange am Ende die vertraglichen Stunden zusammenkommen, naja, dann ist das eben auch legitim. Wenn natürlich der Vertrag was anderes sagt, dann halt nicht. Aber wie gesagt, ihr seit bis zu einem gewissen Teil mit schuld, weil ihr nie durchgegriffen habt.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich kann dich verstehen, weil Eltern keinen Freifahrtsschein haben sollten.
Falls man eher gehen muss, dann muss man doch mit den Kollegen sprechen und den Vorgesetzen. So ist bei uns im Unternehmen.

Wir haben eine Kernzeit, in der eine bestimmte Anzahl der Mitarbeiter erreichbar sein muss. Möchte jemand in der Kernzeit eher gehen (Gründe egal), dann MÜSSEN die Kollegen einverstanden sein. Erst dann wird der Chef informiert.
Durch die Kernzeit ist das Fenster für mögliche Termine sehr klein. Zieht man die Pausen ab, hat man max. 3 Stunden Zeit, außer alle halten sich an Terminen außerhalb der Kernzeit.

Was ich dir damit sagen will, ihr habt ein Problem im Team. Du wirst scheinbar nicht für voll genommen.

Was hast du für Maßnahmen ergriffen um es zu verbessern? Du musst zwingend mit den Mitarbeitern offen sprechen.

Deine Einstellung zum Thema "Kind krank" finde ich sehr naiv und altmodisch. Das Kind ist krank und dann bleibt einer daheim. Die Eltern werden schon überlegen wer das sein wird.
Wie oben bereits geschrieben, muss der Arbeitgeber dafür ja nicht zahlen. Also ist es vllt für dich ärgerlich, aber richtet keinen finanziellen Schaden für das Unternehmen an.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Genau hier liegt doch das Problem. Es ist nunmal ein Arbeitsmarkt mit Angebot und Nachfrage. Anscheinend habt ihr hier zuwenig Nachwuchs oder seid viel zu abhängig von seinem Fachwissen. Gibt es viele kinderlose junge Leute die gerne 80h / Woche malochen und hungrig sind, dann würde dieser Mitarbeiter niemals auf die Idee kommen neben 2 Tagen "mobilem Arbeiten" noch zusätzlich erst am Vormittag aufzuschlagen.

Na ja, er ist halt schon lange dabei und hat viel Expertenwissen aufgebaut und kennt die Prozesse im Haus in- und auswendig. Das kann man nicht so einfach durch einen Uni-Absolventen ersetzen. Und Berufserfahrene aus anderen Häusern findet mein Chef zu teuer und hat überhaupt Vorbehalte dagegen (hab nie so ganz verstanden warum), er will immer nur Uni-Absolventen anstellen und schießt jeden erfahrenen Bewerber, der sich bei uns vorstellt, aus irgendwelchen Gründen ab. Alle im Team (inklusive mir) kamen direkt von der Uni. Er denkt glaube ich auch sowieso, die Weisheit schlechthin bzgl. der Auswahl der richtigen Mitarbeiter gepachtet zu haben, und woanders können die sowas ja nicht. Ziemlich gaga. Halt der König in seinem kleinen Königreich. :-)

Denkt ihr wirklich im IB oder UB kann man Mo und Di um 10 Uhr kommen, 16 Uhr gehen und dann noch ein paar Tage daheim bleiben?

Wieso jetzt IB oder UB? Ich arbeite im Risikomanagement einer Bank, hat nix mit IB und schon gar nichts mit UB zu tun. Aber hier im Forum scheinen ja auch manche zu denken, außer den beiden gäbe es nix und alles andere ist minderwertig und wird gar nicht erst in den Mund genommen...

Der Chinese arbeitet nunmal 996.

Das hab ich jetzt nicht verstanden...

@Threadersteller: Schade, dass du nur den einen "schlauen Kommentar" wahrgenommen hast und sonst nichts. Wenn du deinem Chef gegenüber auch immer nur solche Tiraden ablässt und allgemein rumjammerst, wundert es mich gar nicht, dass er dein Anliegen nicht ernst nimmt. Klar ist das frustrierend, wenn man auch noch gleich zwei offenbar schwierige Mitarbeiter zu führen hat, ich hatte mal einen Zeit lang einen ähnlich schwierigen Typen (da waren aber nicht Kinder das Problem sondern eher seine Arbeitseinstellung und die ständigen "wo steht dass ich dafür zuständig bin" Diskussionen), der irgendwann später zum Glück versetzt wurde. Ich weiß, dass es nervt mit solchen Leuten arbeiten zu müssen. Aber hast du deinem Chef denn mal konkret das Problem aufgezeigt und wie eure Arbeit darunter leidet? Vorausgesetzt, das tut sie überhaupt und es geht dir nicht nur persönlich gegen den Strich.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Da wird sogar Abends nachgearbeitet, sodass quasi nix liegen bleibt und du sagst du könntest dich letztlich nicht beschweren? Im Prinzip wird also die Arbeit erledigt, aber nicht so wie du dir das vorstellst, daher stört es dich?

Ein Termin der stattfindet obwohl betreffender Mitarbeiter nicht da ist, hätte auch von Anfang an ohne ihn stattfinden können. Wenn derjenige für die Durchführung des Termins so immens wichtig ist, dann kann der Termin nicht stattfinden, wenn er nicht da ist.

Auch ein Team muss einfach vernünftig durchorganisiert werden, klare Vorgehensweisen durchsprechen, wie informiert und ggf. nachgearbeitet wird für Dinge die wirklich wichtig sind. Dafür aber auch den ganzen Bullshit cutten aka Meetings, Termine und das ganze Zeug was sowieso in der Regel 0 produktives zu Stande bringt und keinen interessiert.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Interessantes Thema, manches könnte auch von mir stammen. :-) Bin in einer ähnlichen Situation, arbeite als Teamleiter (bei uns heißt das so, müsste aber nach meinem Verständnis dasselbe sein - unterste Führungsebene halt) bei einer mittelständischen Bank. Selbst keine Kinder, Team ähnlicher Größe (etwas kleiner, eine Frau arbeitet zudem nur Teilzeit) überwiegend mit Kindern und AL hat auch Kinder und findet es ganz wichtig, dass man da immer Rücksicht nimmt. Solche Situationen wie "bleibe heute wegen Kind zu Hause" oder "muss früher weg, da Kinderbetreuung abgesagt hat" hatte ich auch oft (das mit den 10 Tagen pro Jahr wusste ich übrigens auch nicht, interessant - kam bei uns in der Arbeitsrechtsschulung auch gar nicht vor), meist bei ein und demselben Mitarbeiter. Der tritt aber nicht so unverschämt auf wie der hier geschilderte Fall und fragt beim Früher gehen selbstverständlich ob es OK ist. Und außerdem arbeitet er dann abends von zu Hause aus, so dass normalerweise nichts liegen bleibt und ich mich letztlich nicht beschweren kann. Einfach mit frechem Kommentar abdüsen und Arbeit liegen lassen geht mMn überhaupt nicht und das würde ich mir auch nicht bieten lassen. Ich bin erstaunt, dass das hier offenbar überwiegend für normal gehalten wird. Ich finde es einfach nur respektlos und unverschämt. Da ist das Problem doch auch gar nicht das Früher gehen an sich, sondern dass dieser Mitarbeiter unangemessen auftritt. Ich vermute stark, dass da ein Problem mit dem Chef vorliegt. Evtl. älterer Mitarbeiter, der neidisch ist einen jungen Kollegen als Teamleiter - sorry, Gruppenleiter - vorgesetzt bekommen zu haben? Und der AL sieht es nicht bzw. will es nicht sehen. Könnte das sein, lieber Threadstarter?

Einen Fall, den ich bei mir auch noch habe: Ein Mitarbeiter (ebenfalls mit Kindern, schulpflichtig) wohnt rund 100 km weg und pendelt dadurch ewig lange zur Arbeit. Kommt dadurch morgens meist gegen 9:30, manchmal später (wenn der Zug Verspätung hat etc.). Auch wenn ein Termin um 9:00, bei dem er eigentlich dabei sein sollte. Auch hier erwartet AL, dass grundsätzlich Rücksicht genommen wird (Termin mit ihm darf nie so früh gelegt werden, wenn es nicht vermeidbar ist, muss akzeptiert werden, dass er später dazukommt oder gar nicht teilnimmt). Ich finde es befremdlich, so weit vom Arbeitsort wohnen zu bleiben, aber gut, das muss jeder selbst wissen. Dennoch hat der Mitarbeiter doch die Pflicht. pünktlich zur Arbeit zu erscheinen (und wenn ein wichtiger Termin um 9:00 ansteht und er gebraucht wird, dann ist 9:30 wohl kaum pünktlich?!), oder sehe ich das so falsch? Und wenn er dann um 6 Uhr oder noch früher aufstehen muss, ist es halt so. Zumal ihm der AL (vor längerer Zeit, noch bevor ich überhaupt TL wurde) schon zwei Homeoffice-Tage pro Woche genehmigt hat, was sonst niemand hat (wenn überhaupt max. einen), dann könnte man doch wenigstens an den restlichen drei Tagen... Aber bringt nix, denn umziehen will er keinesfalls, "will die Frau nicht und geht sowieso nicht wegen der Kinder" (-> Frau hat wohl zu Hause die Hosen an :-) ), und AL reagierte auf ein Gespräch mit ihm darüber mit vollkommenem Entsetzen, dass das wohl bitteschön nicht mein Ernst sein könne, der Mann habe schließlich schulpflichtige Kinder (meines Wissens gibt es hier im Ort auch Schulen, die bestimmt nicht schlechter sind als in dem Wohnort... :-) ), könne ja wohl nicht so schwer sein Rücksicht zu nehmen, Mitarbeiter kann nicht ersetzt werden wenn er frustriert sein sollte und geht reißt es eine riesige Lücke (das ist in der Tat nicht aus der Luft gegriffen), Diskussion beendet, will nie wieder was von so einem Blödsinn hören. Tja, da kann man wenig anderes machen als sich damit zu arrangieren und Termine mit ihm dann nur auf Di-Do und nicht vor 9:30 zu legen, auch wenn es lästig ist. Gerade wenn die Teilzeitkraft, die an einem der drei Tage gar nicht da ist, auch gebraucht wird, schränkt das die Terminwahl schon erheblich ein...

Wie ein anderer schon schrieb, gegen den AL wird man sich nicht durchsetzen können. Die sind - meiner ist da keine Ausnahme - meist schon viele Jahre im Unternehmen und werden auch nicht mehr die nächste Ebene erreichen. Bauen sich daher ihr kleines Königreich auf, in dem sie regieren wie es ihnen beliebt und für sie bis zur Rente am bequemsten ist. Entweder kommt man mit dem Regierungs-, pardon Führungsstil, klar, oder muss sich tatsächlich was anderes suchen. Muss ja nicht gleich ein anderes Unternehmen sein, wie hier wiederholt getrötet wird (vermutlich von irgendwelchen Studenten, die noch keine Ahnung vom Berufsleben haben - man wechselt Unternehmen nicht wie seine Unterwäsche!). Vielleicht, lieber Threadstarter, gibt es andere interessante Bereiche/Abteilungen bei euch, die den Leistungsgedanken noch ein wenig stärker leben? Vielleicht mit einem jungen AL, für den Karriere und Vorwärtskommen noch ein gelebter Wert ist und der sich nicht auf das gemütliche Absitzen der letzten Jahre bis zur Rente beschränkt? Da passt du bestimmt besser rein. Und als Führungskraft solltest du ohnehin nicht dauerhaft an deinem Fachbereich kleben sondern auch mal ein wenig links und rechts schauen. Ich weiß nicht wie Führung bei euch verstanden und gelebt wird, aber bei uns ist das ganz extrem, dass Führung komplett von jeder Fachlichkeit losgelöst betrachtet wird und man die Vorstellung hat, als Führungskraft sei Fachwissen grundsätzlich komplett irrelevant und wer führen kann, kann das überall und kann jederzeit den Bereich wechseln, ohne dass das zu Qualitätseinbußen in der Team-/Abteilungsleistung führt. Also heute im Vertrieb und ab morgen im Controlling - sehr gerne, was soll denn dagegen sprechen? So jedenfalls das offizielle Mantra insb. der Personalabteilung, die fänden das sogar total geil wenn jemand so krasse Wechsel macht und würden das abfeiern. Finde ich in der Absolutheit auch ziemlich übertrieben, auch als Führungskraft braucht man mMn ein methodisches und inhaltliches Grundverständnis, aber ein bisschen was ist natürlich schon dran.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Warum sollte jemand irgendeine Art von Sonderbehandlung für eine private Entscheidung erhalten?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Kein Mensch hat behauptet, das es legitim ist immer zu spät zu kommen. Er hat das einfach scheinbar mal angefangen und ihr wart nicht konsequent genug dahinter, ihm klar zu machen, das das so nicht geht.

Na ja, der AL fand es konsequent in Ordnung. :-) Ist halt einer seiner Lieblinge, den er damals persönlich eingestellt hat und der unverzichtbar ist, bla bla...

Abgesehen davon, gibt es in vielen Firmen ja auch flexible Arbeitszeiten und solange am Ende die vertraglichen Stunden zusammenkommen, naja, dann ist das eben auch legitim. Wenn natürlich der Vertrag was anderes sagt, dann halt nicht. Aber wie gesagt, ihr seit bis zu einem gewissen Teil mit schuld, weil ihr nie durchgegriffen habt.

Klar gibt's die bei uns auch und es ist ja auch nicht so, dass er z.B. an den Homeofficetagen nicht arbeiten würde. Aber es müssen sich halt alle nach ihm richten wegen der Termine, und das nervt bisweilen. Kommt jetzt auch nicht jede Woche vor, dass es ein Problem ist, um Gottes Willen. Bei weitem nicht. Aber halt immer wieder mal, und gerade wenn es ein Termin mit jemand Externem ist, kann man das nicht beliebig hin und her schieben.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

Und die ganzen StK I Singles hat der Storch gebracht, oder wie?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Karriere vorantreiben XD
und irgendwann landet man im WiWi-Treff und beschwert sich über andere Lebensmodelle... was für ein erfülltes Leben.

Made
My
DAY! :D

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

Ist klar. Stk1 und nix kapiert. Rat mal, 2 gleichverdienende Ehepartner zahlen genau so viel wie Stk1, da gibst überhaupt keinen Vorteil.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Da wird sogar Abends nachgearbeitet, sodass quasi nix liegen bleibt und du sagst du könntest dich letztlich nicht beschweren? Im Prinzip wird also die Arbeit erledigt, aber nicht so wie du dir das vorstellst, daher stört es dich?

Ein Termin der stattfindet obwohl betreffender Mitarbeiter nicht da ist, hätte auch von Anfang an ohne ihn stattfinden können. Wenn derjenige für die Durchführung des Termins so immens wichtig ist, dann kann der Termin nicht stattfinden, wenn er nicht da ist.

Was greifst du mich denn jetzt an, hä? Wenn der Termin stattfindet dann deswegen weil er notgedrungen verschoben wurde. Das ist nicht anders als beim Threadersteller. Nur dass mein Mitarbeiter vorher wenigstens mal fragt und nicht einfach sagt "das können wir ja morgen machen, gell" wie vom Threadstarter berichtet.

Auch ein Team muss einfach vernünftig durchorganisiert werden, klare Vorgehensweisen durchsprechen, wie informiert und ggf. nachgearbeitet wird für Dinge die wirklich wichtig sind. Dafür aber auch den ganzen Bullshit cutten aka Meetings, Termine und das ganze Zeug was sowieso in der Regel 0 produktives zu Stande bringt und keinen interessiert.

Ja ja, bla bla, lass mich das mal machen. Ich bin nicht seit gestern Teamleiter und brauche keine Allgemeinplätze von jemandem, der vermutlich besser für die VWL I Klausur lernen sollte.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Bravo, endlich mal ein paar Vernünftige hier! Sehe ich ganz genauso.

Was ist denn eigentlich mit jemandem, der gerne Kinder hätte, aber aus irgendeinem Grund keine haben kann? Findet ihr das dann auch alle gerecht, dass derjenige benachteiligt wird?
Trifft übrigens nicht auf mich zu, bevor das jetzt jemand denkt.

An den penetraten Teamleiter/Gruppenleiter-Kollegen: Jetzt spiel dich mal nicht so auf. Du darfst mir ruhig zutrauen dass ich nicht zu meinem Chef gehe und mich darüber beschwere, dass wir in Deutschland nicht innerhalb von vier Jahren einen Flughafen bauen. Natürlich hab ich versucht das Thema konkret anzusprechen, aber er ist einer Diskussion darüber nun mal nicht zugänglich, was ist daran so schwer zu verstehen? Kinder gehen über alles und man muss ohne jede Einschränkung und immer Rücksicht nehmen. Ne andere Platte zum Auflegen hat er nicht. Er selbst hat das wahrscheinlich auch früher so gehandhabt, als seine Kinder noch klein waren.

Und weißt du was ich gar nicht leiden kann? Wenn sich jemand Fremdes anmaßt, meine Situation ja genau zu kennen und mir ungefragt meint Tipps geben zu müssen. Du arbeitest nicht mal in derselben Branche wie ich. Was kann in einer Bank schon passieren, wenn mal zu wenig Leute da sind? Uhhh, Oma Erna muss morgen wiederkommen damit jemand das Sparbuch für ihren Enkel eröffnen kann. Oder was auch immer ihr für einen Kram macht. Bei mir ist das schon was anderes. Es stirbt dann nicht gleich jemand, nein. So schlimm nicht. Aber es hat schon Auswirkungen. Was genau kann und will ich hier nicht sagen, weil man dann zu leicht eingrenzen könnte wo ich tätig bin. Sagen wir mal im weitesten Sinne Logistikbranche.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Warum sollte jemand irgendeine Art von Sonderbehandlung für eine private Entscheidung erhalten?
Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluteni. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventie

Wenn du mal Kinder haben solltest, wirst du merken, was für einen Schwachsinn redest.
Das was eine (ich betone) ERWEBSTÄTIGE Familie gegenüber einem Single an Steuern spart + Kindergeld, reicht finanziell nicht aus um die Kosten für ein Kind zu decken. Hinzu kommen Opportunitätskosten, also das entgangene Gehalt, wenn ein Partner bspw. nur halbtags arbeitet. Sich um die Kinder kümmern, sauber zu machen, die von A nach B zu fahren, mit denen Hausaufgaben machen ist auch "Arbeit", die nicht vergütet wird, die ein Single nicht hat.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Bravo, endlich mal ein paar Vernünftige hier! Sehe ich ganz genauso.

Was ist denn eigentlich mit jemandem, der gerne Kinder hätte, aber aus irgendeinem Grund keine haben kann? Findet ihr das dann auch alle gerecht, dass derjenige benachteiligt wird?
Trifft übrigens nicht auf mich zu, bevor das jetzt jemand denkt.

An den penetraten Teamleiter/Gruppenleiter-Kollegen: Jetzt spiel dich mal nicht so auf. Du darfst mir ruhig zutrauen dass ich nicht zu meinem Chef gehe und mich darüber beschwere, dass wir in Deutschland nicht innerhalb von vier Jahren einen Flughafen bauen. Natürlich hab ich versucht das Thema konkret anzusprechen, aber er ist einer Diskussion darüber nun mal nicht zugänglich, was ist daran so schwer zu verstehen? Kinder gehen über alles und man muss ohne jede Einschränkung und immer Rücksicht nehmen. Ne andere Platte zum Auflegen hat er nicht. Er selbst hat das wahrscheinlich auch früher so gehandhabt, als seine Kinder noch klein waren.

Und weißt du was ich gar nicht leiden kann? Wenn sich jemand Fremdes anmaßt, meine Situation ja genau zu kennen und mir ungefragt meint Tipps geben zu müssen. Du arbeitest nicht mal in derselben Branche wie ich. Was kann in einer Bank schon passieren, wenn mal zu wenig Leute da sind? Uhhh, Oma Erna muss morgen wiederkommen damit jemand das Sparbuch für ihren Enkel eröffnen kann. Oder was auch immer ihr für einen Kram macht. Bei mir ist das schon was anderes. Es stirbt dann nicht gleich jemand, nein. So schlimm nicht. Aber es hat schon Auswirkungen. Was genau kann und will ich hier nicht sagen, weil man dann zu leicht eingrenzen könnte wo ich tätig bin. Sagen wir mal im weitesten Sinne Logistikbranche.

Warum sollte jemand irgendeine Art von Sonderbehandlung für eine private Entscheidung erhalten?
Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

Wie bist du eigentlich Chef geworden? Du bist mega unsympathisch und greifst jeden an, der Tipps oder eine andere Meinung hat. Muss man leider bei so einer Diskussion in Kauf nehmen.

Ich weiß auch nicht was du willst, dein Chef hat dir klar die Linie vorgegeben. Da geht leider nur akzeptieren, kleine Schritte ändern oder gehen.

Anonym aufregen und andere für ihre Meinung angreifen bringt dir nichts

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Bravo, endlich mal ein paar Vernünftige hier! Sehe ich ganz genauso.

Was ist denn eigentlich mit jemandem, der gerne Kinder hätte, aber aus irgendeinem Grund keine haben kann? Findet ihr das dann auch alle gerecht, dass derjenige benachteiligt wird?
Trifft übrigens nicht auf mich zu, bevor das jetzt jemand denkt.

An den penetraten Teamleiter/Gruppenleiter-Kollegen: Jetzt spiel dich mal nicht so auf. Du darfst mir ruhig zutrauen dass ich nicht zu meinem Chef gehe und mich darüber beschwere, dass wir in Deutschland nicht innerhalb von vier Jahren einen Flughafen bauen. Natürlich hab ich versucht das Thema konkret anzusprechen, aber er ist einer Diskussion darüber nun mal nicht zugänglich, was ist daran so schwer zu verstehen? Kinder gehen über alles und man muss ohne jede Einschränkung und immer Rücksicht nehmen. Ne andere Platte zum Auflegen hat er nicht. Er selbst hat das wahrscheinlich auch früher so gehandhabt, als seine Kinder noch klein waren.

Und weißt du was ich gar nicht leiden kann? Wenn sich jemand Fremdes anmaßt, meine Situation ja genau zu kennen und mir ungefragt meint Tipps geben

Warum sollte jemand irgendeine Art von Sonderbehandlung für eine private Entscheidung erhalten?

Das sagen meisten die, die mit Vergnügen die Pendlerpauschale einstreichen.

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluten. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventionen von Familien und Kindern ermöglichen.

Da kann ich dir nicht folgen. Steuern spart man, wenn man verheiratet ist und sehr unterschiedlich verdient.
Was hat das mit Kindern zu tun? Das tun auch kinderlose Familien.
Ich glaube du steigerst dich da in etwas rein.

Selbst wenn man nach deiner falschen Argumentation mehr Steuern zahlen würde. Das gleicht nie im Leben die steuersumme eines Kindes aus, welches dann arbeitet wenn du in Rente bist. Lies dich mal in das Thema Generationenvertrag ein. Wenn du sparchfähig bist, melde dich.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Gut fand ich auch weiter oben, dass ein Schulwechsel ja kein großes Thema wäre, man ,das Unternehmen ja aber nicht wechseln könne wie seine Unterhose‘.

Viel Spaß wenn du deinem Nachwuchs in einigen Jahren mal die freudige Nachricht des Schulwechsels verkündest...

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Der penetrante TL hier nochmal... :-) Womit man sich im Risikomanagement beschäftigt, kannst du leicht googlen, bzw. wenn du doch so schlau bist, solltest du es nicht eigentlich wissen? Mit Sparbüchern für Oma Erna haben wir eher nich so zu tun, sondern z.B. damit Ausfallrisiken von Wertpapieren bzw. deren Emittenten oder Schwankungen der Marktpreise abzuschätzen. Keine Ahnung in was für einer ach so wichtigen Branche du tätig bist (im weitesten Sinne Logistik, zu wenige Leute haben Auswirkungen ... arbeitest du bei der Deutschen Bahn? :-) ), ich wusste auch gar nicht, dass angemessenes Sozialverhalten und Führungskompetenz so dermaßen branchenabhängig sind. Und an beidem mangelt es dir ganz offensichtlich.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Gut fand ich auch weiter oben, dass ein Schulwechsel ja kein großes Thema wäre, man ,das Unternehmen ja aber nicht wechseln könne wie seine Unterhose‘.

Viel Spaß wenn du deinem Nachwuchs in einigen Jahren mal die freudige Nachricht des Schulwechsels verkündest...

Und schon wieder ein Kommentar eines faul gewordenen Deutschen der diesen Luxus als selbstverständlich ansieht. Wie der Nachwuchs es wohl aufnimmt wenn Papa oder Mama nicht mehr im Unternehmen gebraucht werden und der eigene soziale Status fällt? Kinder sind sehr anpassungsfähig und es ist eine Bereicherung wenn man ob im Inland oder Ausland andere Menschen kennenlernt, dabei flexibel bleibt als ständig in seinem Dorf zu verharren und gleichzeitig auf seine Rechte pocht.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Folgende Fragestellungen welche die ganzen Schwierigkeiten verursachen:

  • Kindergarten Öffnungszeiten nur bis z.B. 16 Uhr. Was macht man bei Meetings/Arbeit die spontan mehr Zeit benötigt. Da noch der Pendelweg zum Kindergarten berücksichtigt werden muss. Problem kaum/keine Ganztagsbetreuung.
  • Kleinkind ist Krank geworden. Wer betreut es dann?
  • Pendeln und Kinder haben--> zu spät/unpünktlich zur Arbeit, wie schon hier angesprochen: Wer Kinder hat und kein Superverdiener ist, kann sich keine Stadtnahe Unterkunft beim Arbeitgeber leisten (vorausgesetzt Arbeitsort ist in einer Stadt mit hohen Immobilienkosten).
  • Nebentätigkeiten die Zeit kosten: Putzen/Kinderbetreuung/Einkaufen...Lebenshaushalt zu führen ist komplexer.

Gegenfrage zu Personen welche die "Privilegien" von Eltern kritisch sehen:

  • Warum zahlt/baut der Arbeitgeber keinen Firmenkindergarten
  • Warum gibt es kaum bezahlbare Immobilien in Stadt/Firmennähe, sodass es preislich sich für Familien mit 3 Kindern noch leben lässt.
  • Warum gibt es keine/kaum ganztages Betreuung

  • WARUM ZAHLT MAN IM RAUM STUTTGART TEILWEISE 300-500 Euro Betreuungsgebühren....im Monat.
  • Warum muss man denn um 9 Uhr morgens pünktlich zum Meeting sein, wenn man auch online Meetings durchführen kann? --> warum gibt es keine online Meetings?

Nur so: mich nervt es, dass besonders gut gebildete, karrieregeile Menschen meinen, dass sie besser wissen wie und was ich machen kann bzw. soll. Ohne eigene Kinder überhaupt gezeugt zu haben.

Sorry musste raus, weil was ich hier teilweise lese ist einfach nur widerlich.
PS: Interessant ist, dass man ab ca. 3 gezeugten Kindern oft in eine Situation kommt, in der man sich fast schon entschuldigen muss, diese Menge an Kindern gezeugt zu haben. Besonders in der Arbeitswelt. Weil man leider nicht am 17 Uhr Meeting über irgendwas teilnehmen kann. Über dass dann der Praktikant ein Protokoll schreibt und nachlesen kann. Jedoch man unbedingt teilnehmen muss.

Deshalb finde ich diese Gesellschaft sehr Kinderunfreundlich.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Deutschland gilt wohl eher als ziemlich Familien unfreundlich. Wer sich als Kinderloser hier schon diskriminiert fühlt, sollte lieber nicht nach Skandinavien umziehen. Allein die Öffnungszeiten der Kindergärten sind extrem Arbeitnehmerunfreundlich.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Wie bist du eigentlich Chef geworden? Du bist mega unsympathisch und greifst jeden an, der Tipps oder eine andere Meinung hat.

Weißt du, eins verstehe ich hier schon von Anfang an nicht: Wo habe ich eigentlich geschrieben, dass ihr mich als Führungskraft bewerten oder mir Ratschläge und Tipps geben sollt, wie ich - in euren Augen! - eine bessere Führungskraft werde?! Das hab ich gar nicht nötig. Und wieso sollte es für meinen Arbeitgeber für die Beförderung ein Kriterium sein, dass du mich unsympathisch findest? Die Verwunderung kann doch wohl hoffentlich nur gespielt sein.

Lebt doch euren missionarischen Eifer woanders aus. Ich brauche eure Tipps nicht, schon gar nicht solche albernen Anfängerweisheiten wie "Ja, du muss da mit deinem Chef konkret darüber sprechen, so mit Beispielen und so, nicht allgemein jammern". Ja, Wahnsinn! Dich sollte man zum Teamleiter des Jahres ernennen, ach was, den Wirtschaftsnobelpreis sollte man dir für diese Weisheit verleihen!

Was ist denn so schwer daran zu verstehen, dass ich hier keine Therapiestunde oder Ratschläge benötige, sondern über ein gesellschaftliches bzw. unternehmenspolitisches Phänomen diskutieren möchte?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Deutschland gilt wohl eher als ziemlich Familien unfreundlich. Wer sich als Kinderloser hier schon diskriminiert fühlt, sollte lieber nicht nach Skandinavien umziehen. Allein die Öffnungszeiten der Kindergärten sind extrem Arbeitnehmerunfreundlich.

Wenn ich so einen Quatsch lese... Geh doch mal bitte nicht in das weltweite Schlaraffenland Nummer 1 (Schweden, Norwegen) sondern schau dich mal in Spanien, Italien oder Frankreich um. Oder einfach mal in den USA.

UND dann sag nochmal Deutschland wäre Familien unfreundlich. Das ist einfach absoluter Bullsh*t.

Du kannst ja mal in den USA deine 30 Tage Urlaub + 10 Tage Kinderfreistellung fordern. Oder deinen Kinderfreibetrag und Kindergeld. Oder deine Peanuts für Kita-Plätze, in den USA kosten diese nämlich um ein vielfaches mehr.

Es ist einfach nur der blanke Wahnsinn wie realitätsfern hier manche Helikoptereltern sich hier versuchen ihre Schlaraffenland Situation gegenüber Singles und DINKs schlecht zu reden ...

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich hatte auch einmal das Problem, dass die Eltern "spontan" ausgefallen sind, weil irgendwas mit den Kindern war. Es kann ja mal passieren. Das hat dann aber durchaus Überhand genommen und es wurde auch immer als selbstverständlich hingenommen, dass wir alle Termine und so deswegen umlegen müssen.

Irgendwann hat es mir gereicht und ich habe einem dieser "Elternteile" gekündigt. Begründet wurde dieses mit etwas anderem. Nachdem die Klagefrist abgelaufen war, habe ich dem Rest des Teams dann die wahren Beweggründe dargelegt. Seitdem reißen sich alle etwas am Riemen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Warum muss man denn um 9 Uhr morgens pünktlich zum Meeting sein, wenn man auch online Meetings durchführen kann? --> warum gibt es keine online Meetings?
_____________________________________________________________________________________________

  • Weil Online Meetings in den meisten Fällen einfach nur scheiße sind und das zwischenmenschliche dabei völlig außen vor bleibt.
  • Weil Leute die sich "mal schnell zuschalten" es auch gleich sein lassen können, da deren Input so gut wie nichts wert ist.
  • Weil es meist nicht die Leute sind die sich online dazu schalten, welche richtig Zeit und Kraft in ein Projekt gesteckt haben.
  • Weil ich bei den meisten Online Meetings schon ganz simpel höre, dass die Personen nicht zu 100 Prozent bei der Sachen sind.

So, soll ich weitere Gründe aufzählen oder reicht dir das?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich würde behaupten, beide Seiten (Arbeitgeber und Arbeitnehmer) könnten im Durchschnitt mehr tun, um die Vereinbarkeit von Familie und Beruf zu fördern. Im Moment sehe ich oft, dass beide Seiten auf stur schalten.

Ich hab bis vor einigen Monaten bei einem größeren Mittelständler gearbeitet, der das ganz solide gelöst hat:

  • sehr großzügige und flexible Homeoffice Regelung für Mitarbeitern mit Kindern
  • jedes Meeting ist grundsätzlich auch ein Online-Meeting
  • flexible Arbeitszeiten und -einteilung. Daher z.B. morgens von 8-12 Uhr in der Firma (dann Kinder abholen) und dann von 13-17 Uhr von zuhause war problemlos möglich.
  • Möglichkeit zur einfachen Arbeitszeitreduzierung (z.B. auf 30h oder weniger) mit der Option jederzeit wieder auf Vollzeit aufzustocken.

Im Gegenzug wurden aber auch einige Dinge eingefordert z.B.

  • Kinder sind krank = Homeoffice, aber sich nicht selber krankmelden
  • Meeting sind trotzdem Pflicht (entweder vor Ort oder Online). Verhinderungen sind frühzeitig und proaktiv anzukündigen. Spontane Verhinderungen sind auf ein Mindestmaß zu reduzieren und zu begründen.
  • Homeoffice bedeutet uneingeschränkte telefonische Erreichbarkeit innerhalb der vereinbarten Arbeitszeit. Mehrfaches Versäumnis hatte Gespräch mit AL und ggf. Einschränkung oder Entzug der Homeoffice-Privilegien zur Folge.

Mein damaliger AL (selber mit Kindern) hat es gerne so ausgedrückt: Man wolle Mitarbeiter mit Kindern gerne unterstützen. Im Gegenzug dürfen die Mitarbeiter aber auch nicht vergessen, wer ihr Gehalt bezahlt und warum. Er habe die Erfahrung gemacht, dass (frischgebackene) Eltern gerne mal alles außer dem Nachwuchs vergessen und glauben, jeder und alles müsste sich nach ihnen und ihren Bedürfnissen richten. Das ist dem Rest der Belegschaft nicht vertretbar und schädlich für das Unternehmen. Daher müsse man auf ein gesundes Mittelmaß achten.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Will mich gar nicht so sehr einschalten in die Diskussion ob Mitarbeiter mit Kindern bevorzugt werden und wenn ja, ob das ok ist oder nicht.

Ich finde aber dieses Argument mit "irgendeiner muss ja die Rente finanzieren" dämlich. Das große Problem in der demografische WANDEL, d.h. das Verhältnis von Beitragszahlern und -empfängern verändert sich über die Zeit, und aktuell in ungünstiger Art und Weise.

Wenn jede Generation gleich viele Kinder kriegen würde, dann gäbe es das Problem gar nicht, weil Anteil Beitragszahler und -empfänger gleich blieben. D.h. es ist durchaus in Ordnung, wenn die jetzige Generation wenig Kinder kriegt, wenn diese wenigen Kinder auch wenige Beitragsempfänger finanzieren müssten. Das Problem bei der Politik ist wie immer, dass man heute sagt, man hätte zu wenige Kinder, kurzfristige Maßnahmen für mehr Kinder ergreift und sobald das Problem gelöst ist, das Ganze wieder aus den Augen verloren wird und wieder verändert wird (und schon hat man den nächsten Wandel).

Ist übrigens ähnlich mit dem Wohnungsbau. Also: entweder IMMER kinderfreundliche Politik oder eben IMMER kinderfeindliche Politik. Aber bitte für etwas entscheiden und das konsistent durchziehen.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Das Mitarbeiter mit Kindern bevorzugt werden, ist vielmehr ein Nachteilsausgleich. Bedenkt alleine wieviel leichter es sich Karriere machen lässt ohne Kinder, wer eure Pflege später finanziert oder wer später eure Rente zahlt.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Warum muss man denn um 9 Uhr morgens pünktlich zum Meeting sein, wenn man auch online Meetings durchführen kann? --> warum gibt es keine online Meetings?
_____________________________________________________________________________________________

  • Weil Online Meetings in den meisten Fällen einfach nur scheiße sind und das zwischenmenschliche dabei völlig außen vor bleibt.
  • Weil Leute die sich "mal schnell zuschalten" es auch gleich sein lassen können, da deren Input so gut wie nichts wert ist.
  • Weil es meist nicht die Leute sind die sich online dazu schalten, welche richtig Zeit und Kraft in ein Projekt gesteckt haben.
  • Weil ich bei den meisten Online Meetings schon ganz simpel höre, dass die Personen nicht zu 100 Prozent bei der Sachen sind.

So, soll ich weitere Gründe aufzählen oder reicht dir das?

Ich habe eine reinen Remotejob. Online Meetings können durchaus auch sehr effizient gestaltet sein. Das Problem ist nicht das Online Meeting an sich, sondern wie sich alle Beteiligten damit richtig arangieren können. Wer immer nur offline meetings gewöhnt ist, hat natürlich Probleme mit online Meetings, weil man diese anders organzisieren und durchführen muss.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Wenn du mal Kinder haben solltest, wirst du merken, was für einen Schwachsinn redest.
Das was eine (ich betone) ERWEBSTÄTIGE Familie gegenüber einem Single an Steuern spart + Kindergeld, reicht finanziell nicht aus um die Kosten für ein Kind zu decken. Hinzu kommen Opportunitätskosten, also das entgangene Gehalt, wenn ein Partner bspw. nur halbtags arbeitet. Sich um die Kinder kümmern, sauber zu machen, die von A nach B zu fahren, mit denen Hausaufgaben machen ist auch "Arbeit", die nicht vergütet wird, die ein Single nicht hat.
-------------------------------------------

Wahnsinn! Wenn ich sowas lese kommt mir das große K*tzen. Erstmal vorab, danke an den TE - ich kann voll und ganz nachempfinden, mit welcher Ungerechtigkeit du tagtäglich konfrontierst wirst. Was sich hier teilweise Leute mit Kindern rausnehmen ist einfach nur frech.

Ja - ich kann mit Kindern nichts anfangen richtig. Und diese Quatschaussage "Du warst selber mal ein Kind" könnt ihr euch schenken. Meine Mutter ist daheim geblieben bis ich zur Schule ging und ab dann hat auch alles gut geklappt.

Aber jetzt mal zum obigen "ERWEBSTÄTIGE Familie"-Post.

----> IHR habt es euch selbst ausgesucht Kinder in die Welt zu setzen und niemand anderes! IHR bekommt Steuerfreibeträge und - hast du nicht gesehen - vom Staat. Nicht der Single oder Pärchen Haushalt ohne Kinder. Kinder kosten Geld - Kinder sind ein "Luxusgut". IHR habt euch dafür entschieden diesen Weg zu gehen. Niemand anderes!

Es geht bei den Steuererleichterungen nicht darum EURE Mehrkosten zu decken! Wenn ein Elternteil nur halbtags arbeitet dann war das EURE Entscheidung. Nicht die Entscheidung eines Single Haushalts oder eines Pärchens ohne Kinder. Dieses ständige rumgeheule von "Kinder kosten ja Geld" und "mein ganzes Gehalt geht nur fürs Kind drauf" ist EUER Problem!

Es geht mir auf der Arbeit auch total gegen den Strich, dass bei jedem Mist die Kinder als Ausrede herhalten dürfen. Nein es sind nicht die Kinder, es seid IHR die es nicht auf die Kette kriegen alles ausreichend zu planen und zu organisieren! Wenn ich schon lese "einen Job mit 1,5h Fahrtzeit"... Warum zieht man dann nicht direkt zum neuen Arbeitgeber um? Ich verstehe es nicht! Und jetzt kommt nicht mit dem Spruch "das sei schlecht für das Kind..." - Na und? In erster Linie muss erstmal Geld für den Haushalt ran geschafft werden. Und wenn das in der derzeitigen Region nicht geht, muss man halt umziehen.

Abschließend noch zum Thema Kindergeld. Das gehört meiner Meinung nach komplett abgeschafft, da es in unserer Gesellschaft einfach viele zu viele Individuen gibt, die das schamlos ausnutzen! Kindergeld sollte nur gezahlt werden, wenn auch beide Elternteile berufstätig sind, quasi als Anreiz weiterzuarbeiten und nicht als Anreiz sich auf die faule Haut zu legen. ---> Und bitte erspart mir jetzt wieder Kommentar von wegen "das Kindergeld reicht nicht aus um ein Kind auszuziehen... etc. pp." Ja das soll es auch nicht! Es soll lediglich eine Beihilfe sein!

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Ich habe eine reinen Remotejob. Online Meetings können durchaus auch sehr effizient gestaltet sein. Das Problem ist nicht das Online Meeting an sich, sondern wie sich alle Beteiligten damit richtig arangieren können. Wer immer nur offline meetings gewöhnt ist, hat natürlich Probleme mit online Meetings, weil man diese anders organzisieren und durchführen muss.

Ja dann erkläre es mal den seit 25 Jahren angestellten DAX Beamten... Bei denen bedeutet Home Office ---> Ihr könnt mich zuhause anrufen, aber bitte nur zwischen 10 und 11 - und zwischen 13 und 15 Uhr. Arbeiten werde ich aber am Homeoffice Tag nichts, da ich ja schließlich zuhause bin. Sollte ich doch mal etwas arbeiten, dann sind es nur Tätigkeiten wo ich z.B. Dinge Korrekturlese am 14 Zoll Laptop. Aufgaben wofür ich einen großen Monitor benötige, mache ich dann wenn ich aus dem Homeoffice zurück bin.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Gut fand ich auch weiter oben, dass ein Schulwechsel ja kein großes Thema wäre, man ,das Unternehmen ja aber nicht wechseln könne wie seine Unterhose‘.

Viel Spaß wenn du deinem Nachwuchs in einigen Jahren mal die freudige Nachricht des Schulwechsels verkündest...

Und schon wieder ein Kommentar eines faul gewordenen Deutschen der diesen Luxus als selbstverständlich ansieht. Wie der Nachwuchs es wohl aufnimmt wenn Papa oder Mama nicht mehr im Unternehmen gebraucht werden und der eigene soziale Status fällt? Kinder sind sehr anpassungsfähig und es ist eine Bereicherung wenn man ob im Inland oder Ausland andere Menschen kennenlernt, dabei flexibel bleibt als ständig in seinem Dorf zu verharren und gleichzeitig auf seine Rechte pocht.

Das ist schlicht und einfach nicht wahr. Zuerst einmal ist das soziale Umfeld für Kinder viel wichtiger als der irgendein "sozialer Status" der hauptsächlich den Wiwitreff Karrieristen schert. Solange ein gewisser Standart gehalten wird und auf nichts verzichtet werden muss, ist es dem Kind weniger wichtig ob es mit dem Mercedes oder dem Fiat zu seinen Freunden gefahren wird. Viel wichtiger ist, dass es überhaupt noch zu seinen Freunden findet.

Selbstverständlich finden Kinder schneller neue Freunde als Erwachsene. Falls du jemals Kinder haben wirst, kannst du sie ja mal gerne vor die Wahl stellen was ihnen wichtiger ist.

Inwiefern man es als faul bezeichnen kann, wenn bei wichtigen Entscheidungen auch das beste für die Kinder einbezogen wird, erschließt sich mir nicht. Mit den Möglichkeiten heutzutage ist es sicher nicht notwendig, jedem Job hinterherzuziehen. Sicherlich ist eine gewisse Mobilität der Karriere förderlich, aber die Bereitschaft dazu erschließt sich aus eigenen Prioritäten. Ist die Karriere wichtiger als die Familie, dann ist die Entscheidung einfach eine andere.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Wahnsinn! Wenn ich sowas lese kommt mir das große K*tzen. Erstmal vorab, danke an den TE - ich kann voll und ganz nachempfinden, mit welcher Ungerechtigkeit du tagtäglich konfrontierst wirst. Was sich hier teilweise Leute mit Kindern rausnehmen ist einfach nur frech.

Ja - ich kann mit Kindern nichts anfangen richtig. Und diese Quatschaussage "Du warst selber mal ein Kind" könnt ihr euch schenken. Meine Mutter ist daheim geblieben bis ich zur Schule ging und ab dann hat auch alles gut geklappt.

Aber jetzt mal zum obigen "ERWEBSTÄTIGE Familie"-Post.

----> IHR habt es euch selbst ausgesucht Kinder in die Welt zu setzen und niemand anderes! IHR bekommt Steuerfreibeträge und - hast du nicht gesehen - vom Staat. Nicht der Single oder Pärchen Haushalt ohne Kinder. Kinder kosten Geld - Kinder sind ein "Luxusgut". IHR habt euch dafür entschieden diesen Weg zu gehen. Niemand anderes!

Es geht bei den Steuererleichterungen nicht darum EURE Mehrkosten zu decken! Wenn ein Elternteil nur halbtags arbeitet dann war das EURE Entscheidung. Nicht die Entscheidung eines Single Haushalts oder eines Pärchens ohne Kinder. Dieses ständige rumgeheule von "Kinder kosten ja Geld" und "mein ganzes Gehalt geht nur fürs Kind drauf" ist EUER Problem!

Es geht mir auf der Arbeit auch total gegen den Strich, dass bei jedem Mist die Kinder als Ausrede herhalten dürfen. Nein es sind nicht die Kinder, es seid IHR die es nicht auf die Kette kriegen alles ausreichend zu planen und zu organisieren! Wenn ich schon lese "einen Job mit 1,5h Fahrtzeit"... Warum zieht man dann nicht direkt zum neuen Arbeitgeber um? Ich verstehe es nicht! Und jetzt kommt nicht mit dem Spruch "das sei schlecht für das Kind..." - Na und? In erster Linie muss erstmal Geld für den Haushalt ran geschafft werden. Und wenn das in der derzeitigen Region nicht geht, muss man halt umziehen.

Abschließend noch zum Thema Kindergeld. Das gehört meiner Meinung nach komplett abgeschafft, da es in unserer Gesellschaft einfach viele zu viele Individuen gibt, die das schamlos ausnutzen! Kindergeld sollte nur gezahlt werden, wenn auch beide Elternteile berufstätig sind, quasi als Anreiz weiterzuarbeiten und nicht als Anreiz sich auf die faule Haut zu legen. ---> Und bitte erspart mir jetzt wieder Kommentar von wegen "das Kindergeld reicht nicht aus um ein Kind auszuziehen... etc. pp." Ja das soll es auch nicht! Es soll lediglich eine Beihilfe sein!

Tja viel Spaß beim einsam sterben, niemand wird dich vermissen ;)

Und irgendwann sitzt du als Alter Sack da, von 70 bis 90, und unsere Kinder zahlen DEINE Rente. Ob du das wahrhaben willst oder nicht.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Deutschland gilt wohl eher als ziemlich Familien unfreundlich. Wer sich als Kinderloser hier schon diskriminiert fühlt, sollte lieber nicht nach Skandinavien umziehen. Allein die Öffnungszeiten der Kindergärten sind extrem Arbeitnehmerunfreundlich.

Wenn ich so einen Quatsch lese... Geh doch mal bitte nicht in das weltweite Schlaraffenland Nummer 1 (Schweden, Norwegen) sondern schau dich mal in Spanien, Italien oder Frankreich um. Oder einfach mal in den USA.

UND dann sag nochmal Deutschland wäre Familien unfreundlich. Das ist einfach absoluter Bullsh*t.

Du kannst ja mal in den USA deine 30 Tage Urlaub + 10 Tage Kinderfreistellung fordern. Oder deinen Kinderfreibetrag und Kindergeld. Oder deine Peanuts für Kita-Plätze, in den USA kosten diese nämlich um ein vielfaches mehr.

Es ist einfach nur der blanke Wahnsinn wie realitätsfern hier manche Helikoptereltern sich hier versuchen ihre Schlaraffenland Situation gegenüber Singles und DINKs schlecht zu reden ...

Bin glücklicher kinderloser Single. Habe aber eben auch Verwandschaft und vor allem auch Bekannte aus dem Ausland mit Kindern und sehe deshalb die Unterschiede. Du bist hier ziemlich anfeindent unterwegs. Versuche mal weniger aggresiv auf Kritik zu reagieren, vor allem nicht so gespickt mit Vorurteilen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Wie wenig lebenswürdig ein Leben ohne Kinder ist, merken die meisten erst im hohen Alter und wenn es zu spät ist. Warum ich das weiß? Ich bin selber betroffen und kenne genug, lernt aus meinen Fehler.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Frankreich? Das Land, in dem Ganztagsschulen an der Tagesordnung sind und Frauen i.d.R. arbeiten gehen? ... ja, super kinderunfreundlich ;)

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Ich habe eine reinen Remotejob. Online Meetings können durchaus auch sehr effizient gestaltet sein. Das Problem ist nicht das Online Meeting an sich, sondern wie sich alle Beteiligten damit richtig arangieren können. Wer immer nur offline meetings gewöhnt ist, hat natürlich Probleme mit online Meetings, weil man diese anders organzisieren und durchführen muss.

Ja dann erkläre es mal den seit 25 Jahren angestellten DAX Beamten... Bei denen bedeutet Home Office ---> Ihr könnt mich zuhause anrufen, aber bitte nur zwischen 10 und 11 - und zwischen 13 und 15 Uhr. Arbeiten werde ich aber am Homeoffice Tag nichts, da ich ja schließlich zuhause bin. Sollte ich doch mal etwas arbeiten, dann sind es nur Tätigkeiten wo ich z.B. Dinge Korrekturlese am 14 Zoll Laptop. Aufgaben wofür ich einen großen Monitor benötige, mache ich dann wenn ich aus dem Homeoffice zurück bin.

Hast du schon einmal den Spruch gehört "Wie man in den Wald hinein ruft, so schallt es heraus"? Du scheinst selbst keine gute Meinung vom Home Office zu haben, sonst würdest du soetwas nicht schreiben. Nur, wie soll ein Mitarbeiter es dann anders, besser, machen, wenn du bereits so eine Erwartungshaltung im gegenüber bzgl. Home Office an den Tag legst?

Auf Home Office umstellen, heißt eben nicht einfach zu sagen, hier ist ein Laptop und jetzt mach mal schön zuhause, sondern dazu gehört eine hinnführen in das richtige Arbeiten auf diese Weise, für Menschen die daran nicht gewöhnt sind und eine gesammte Firmeninterne darauf abgestimmte Organization.

Im übrigen, auch für Remote Arbeiten gelten ganz altmodisch Deadlines bei uns, wie für die Office Arbeiten. Wenn man denen nicht nach kommt, gibt es erst ein Gespräch, dann Abmahnungen und im schlimmsten Fall eben die Kündigung. Müssen die Leute bei euch im Office etwa nicht auch mal irgendwelche Ergebnisse abliefern? Welche Konsequenzen zieht ihr wenn das nicht passiert. Ist beim Remote nichts Anderes.

P.S. Versuch mal bitte weniger aggresiv zu schreiben. Man muss mit Kritik auch richtig umgehen können, wenn man Dinge in einem Forum fragt. Da kommen nun mal nicht nur Kommentar zurück, die dir gefallen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Leute, Leute.
Es gibt hier doch nicht nur Für oder gegen Kinder.
Ich habe selbst 3, bin Gruppenleiter in der Industrie und finde, dass sich in Deutschland niemand mit Kindern über zu wenig Unterstützung beschweren muss. Es gibt so viel.
Das was sich die Eltern bei dir, TE, rausnehmen können, geht in meinen Augen eindeutig zu weit und ist auch nicht durch staatliche Privilegien gerechtfertigt.

Was ich wirklich bedenklich finde, ist die Leugnung von Fakten. Es gibt den Generationenvertrag, weshalb ich die Unterstützung auch für geboten halte. Kommentare wie Kindergeld streichen, weil eigene Entscheidung, schockieren mich. We die Rechnung erwerbstätig zu Rentner so einfach ist. Hier kann und darf es keine Polemik geben.

Ich hoffe doch, dass keiner dieser Leute die Pendlerpauschale abgreift. Denn dann dürfte der Staat ja auch nicht die eigene Entscheidung, weiter weg von der Arbeit zu wohnen, unterstützen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Wenn du mal Kinder haben solltest, wirst du merken, was für einen Schwachsinn redest.
Das was eine (ich betone) ERWEBSTÄTIGE Familie gegenüber einem Single an Steuern spart + Kindergeld, reicht finanziell nicht aus um die Kosten für ein Kind zu decken. Hinzu kommen Opportunitätskosten, also das entgangene Gehalt, wenn ein Partner bspw. nur halbtags arbeitet. Sich um die Kinder kümmern, sauber zu machen, die von A nach B zu fahren, mit denen Hausaufgaben machen ist auch "Arbeit", die nicht vergütet wird, die ein Single nicht hat.
-------------------------------------------

Wahnsinn! Wenn ich sowas lese kommt mir das große K*tzen. Erstmal vorab, danke an den TE - ich kann voll und ganz nachempfinden, mit welcher Ungerechtigkeit du tagtäglich konfrontierst wirst. Was sich hier teilweise Leute mit Kindern rausnehmen ist einfach nur frech.

Ja - ich kann mit Kindern nichts anfangen richtig. Und diese Quatschaussage "Du warst selber mal ein Kind" könnt ihr euch schenken. Meine Mutter ist daheim geblieben bis ich zur Schule ging und ab dann hat auch alles gut geklappt.

Aber jetzt mal zum obigen "ERWEBSTÄTIGE Familie"-Post.

----> IHR habt es euch selbst ausgesucht Kinder in die Welt zu setzen und niemand anderes! IHR bekommt Steuerfreibeträge und - hast du nicht gesehen - vom Staat. Nicht der Single oder Pärchen Haushalt ohne Kinder. Kinder kosten Geld - Kinder sind ein "Luxusgut". IHR habt euch dafür entschieden diesen Weg zu gehen. Niemand anderes!

Es geht bei den Steuererleichterungen nicht darum EURE Mehrkosten zu decken! Wenn ein Elternteil nur halbtags arbeitet dann war das EURE Entscheidung. Nicht die Entscheidung eines Single Haushalts oder eines Pärchens ohne Kinder. Dieses ständige rumgeheule von "Kinder kosten ja Geld" und "mein ganzes Gehalt geht nur fürs Kind drauf" ist EUER Problem!

Es geht mir auf der Arbeit auch total gegen den Strich, dass bei jedem Mist die Kinder als Ausrede herhalten dürfen. Nein es sind nicht die Kinder, es seid IHR die es nicht auf die Kette kriegen alles ausreichend zu planen und zu organisieren! Wenn ich schon lese "einen Job mit 1,5h Fahrtzeit"... Warum zieht man dann nicht direkt zum neuen Arbeitgeber um? Ich verstehe es nicht! Und jetzt kommt nicht mit dem Spruch "das sei schlecht für das Kind..." - Na und? In erster Linie muss erstmal Geld für den Haushalt ran geschafft werden. Und wenn das in der derzeitigen Region nicht geht, muss man halt umziehen.

Abschließend noch zum Thema Kindergeld. Das gehört meiner Meinung nach komplett abgeschafft, da es in unserer Gesellschaft einfach viele zu viele Individuen gibt, die das schamlos ausnutzen! Kindergeld sollte nur gezahlt werden, wenn auch beide Elternteile berufstätig sind, quasi als Anreiz weiterzuarbeiten und nicht als Anreiz sich auf die faule Haut zu legen. ---> Und bitte erspart mir jetzt wieder Kommentar von wegen "das Kindergeld reicht nicht aus um ein Kind auszuziehen... etc. pp." Ja das soll es auch nicht! Es soll lediglich eine Beihilfe sein!

Puh. Was für ein trauriger Mensch bist du nur?
Wahrscheinlich schießt du so gegen andere, weil du selbst nichts auf die Kette bekommst.

Ich finde egoistische Singles ohne Kinder schlimmer als Eltern. Und das sage ich als kinderloser

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Sorry wenn mein Post "aggressiv" rüber gekommen ist. Es ist aber nun mal so, dass wenn ich in Deutschland Anti-kinderkriegen eingestellt bin, ich sofort in die Ecke "Sozialversager" gestellt werde. So etwas regt mich auf - das gebe ich gerne zu. Warum muss es das alleinige Ziel sein 2 Kinder, Haus und Hund zu haben? Warum kann es nicht das Ziel sein z.B. allein auf einer Insel in der Karibik - mit Gleichgesinnten umgeben und das Leben ab 60 genießen? Oder in einer Aussteiger Siedlung in den USA zu leben und das Land regelmäßig zu bereisen?

Und schauen wir uns doch mal nüchtern an, welches Klientel Kinder bekommt, um sozial (u.a. durch Kindergeld) abgesichert zu sein. Gut das ist auch von der Politik so gefördert, aber wenn ich sehe, dass mit Hartz4 und 3 Kinder in etwa ein Job-Äquivalent von ca. 1900 € netto benötigt wird (Wohnung, Krankenversicherung, etc. mit einbezogen), frage ich mich schon was das für ein Anreiz sein soll noch arbeiten zu gehen. Aus diesem Grund auch mein Vorschlag das Kindergeld abzuschaffen und nur bei Erwerbstätigkeit zu zahlen.

Zum Thema Rente und Generationenvertrag. Da ich keine Kinder haben möchte, habe ich dementsprechend genügend Reserven im Alter, um nicht auf Vater Staat angewiesen zu sein. Ich sehe die 800€ Netto-Rente (Inflations- und Kaufkraftbereinigt) dann eher als Zubrot und nicht zur Existenzsicherung.

Und zum Schluss noch die Aussage "dann bist du im Alter (ab 70) allein". Jetzt mal ehrlich, dass ist man doch sowieso! Wie oft geht ihr eure Großeltern/Eltern denn besuchen? Mal Hand auf's Herz! Einmal im Monat? Alle zwei Monate? Denkt ihr das wird mal anders wenn ihr alt seid? Eure Kinder kommen dann auch nicht öfter. Und ja mir ist bewusst, dass kleine Lisa Müller oder Linus Meier schreibt - ich besuche meine Eltern jedes Wochenende.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Puh. Was für ein trauriger Mensch bist du nur?
Wahrscheinlich schießt du so gegen andere, weil du selbst nichts auf die Kette bekommst.

Ich finde egoistische Singles ohne Kinder schlimmer als Eltern. Und das sage ich als kinderloser

Ab wann bekommt man denn deiner Meinung nach etwas auf die Kette? Damit ich in etwa abschätzen kann, ob ich doch kein so trauriger Mensch bin wie du sagst.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Also ich finds cool wenn meine Kollegen (frische Eltern) nicht so performen wie sonst. Ich kann mich besser positionieren und greife nebenbei genug Überstunden ab um irgendwann ein Jahr bezahltes Sabbatical zu nehmen.

Gruß von einem familienfreundlichen Konzern, der aber nicht die kinderfreien Menschen vergisst (großzügige Überstundenregel, fester homeoffice Tag für das ganze Team, Leuten die ihre Arbeit zuverlässig machen, werden eher mal nicht wirklich notwendige aber coole Schulungen bezahlt etc)

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 27.10.2019:

Weißt du, eins verstehe ich hier schon von Anfang an nicht: Wo habe ich eigentlich geschrieben, dass ihr mich als Führungskraft bewerten oder mir Ratschläge und Tipps geben sollt, wie ich - in euren Augen! - eine bessere Führungskraft werde?! Das hab ich gar nicht nötig.

Lebt doch euren missionarischen Eifer woanders aus. Ich brauche eure Tipps nicht, schon gar nicht solche albernen Anfängerweisheiten wie "Ja, du muss da mit deinem Chef konkret darüber sprechen, so mit Beispielen und so, nicht allgemein jammern". Ja, Wahnsinn! Dich sollte man zum Teamleiter des Jahres ernennen, ach was, den Wirtschaftsnobelpreis sollte man dir für diese Weisheit verleihen!

OK, also halten wir mal fest, du bist der größte Checker überhaupt und niemand hier kann dir das Wasser reichen. Ferner suchst du offenbar nur Claqueure, die dich dafür bejubeln, dass du endlich mal die Wahrheit sagst. Die grundsätzliche Aussage, dass die Existenz oder Nichtexistenz eigener Kinder im Beruf eigentlich egal sein sollte, teile ich zwar. Trotzdem werde ich dir nicht Beifall klatschen, weil du hier einfach nur komplett unmöglich auftrittst. Wenn du dich so auch gegenüber deinen Mitarbeitern gibst, dann wundert es mich gar nicht dass du das in Form von "Ich düs mal ab, sieh zu wie du zurechtkommst" zurückbekommst. Du merkst offenbar nicht mal im Ansatz, wie daneben dein Auftreten ist. Wenn das von deinem Arbeitgeber so gewünscht ist, dann gute Nacht.

Aus der Diskussion mit dir bin ich raus, viel Spaß noch mit deinen Mitarbeitern, vor allem bei der nächsten Grippewelle in Schulen und Kindergarten bei euch... :-)

Das andere hab ich nicht alles gelesen, aber das mit den "Online-Meetings" bei physischer Abwesenheit ist mir noch aufgefallen. Was meint ihr damit, Videokonferenzen? Stelle ich mir lustig vor, während mein Mitarbeiter morgens im Zug sitzt bzw. gerade am Hbf ankommt und zur U-Bahn sprintet. Was schon geht und wir auch gemacht haben wenn es nicht anders ging, ist ihn an den beiden Home-Office-Tagen telefonisch zuzuschalten. Ist aber auch nur ne Notlösung, gerade wenn man gemeinsam auf eine Unterlage schaut ("äh, auf welcher Seite sind wir jetzt?") oder was gemeinsam am Flipchart bzw. Whiteboard skizzieren. Das geht nämlich aus der Ferne schlecht. Also, auf den ersten Blick nette Idee - bloß nicht richtig zu Ende gedacht. :-)

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich erahne, was den TE in Rage treibt und kenne das ähnlich.
Als Schichtleiter (IGM-Konzern) benötige ich für eine gewisse Aufgabe drei Mitarbeiter (MA). Fünf MA sind hierfür angestellt. Ein MA "darf" so gesehen krank sein oder Urlaub nehmen. Der andere MA ist quasi in Reserve, falls einer mal ausfällt, z.B. auch krank wird.

Nun hatte ich folgenden Fall. MA "Nr. 5" befindet sich bald im Urlaub. Heißt für die verbliebenen vier MA, dass keiner zur gleichen Zeit Urlaub eigentlich Urlaub genehmigt bekommt. Nun kommt MA "Nr. 4" zu mir und will kurzfristig für genau denselben Zeitraum Urlaub haben. Ich sage ihm, dass es nicht geht, da an diesem Arbeitsplatz sonst nur 3 MA zur Verfügung stehen und wenn auch nur einer davon krank wird, die gesamte Produktion inkl. Bandstillstand gefährdet ist.

Besagter MA war in Rage und meinte, dass er ja ein Kind habe und dann noch mit seiner Frau in Urlaub will (Herbstferien). Er bestand regelrecht auf diesen wirklich kurzfristig angesetzten Urlaub. Außerdem sagte er, dass ihm die Arbeit egal ist und er alles für seine Familie macht. Am nächsten Tag kam er dann auf die Arbeit und berichtete, dass er den Urlaub jetzt auch gebucht hätte. Daraufhin antwortete ich, dass er den Urlaub besser stornieren sollte, da es einfach nicht geht. Das wollte er nicht akzeptieren und ging zum Meister. Der Meister gab ihm letztlich frei. Ich hielt jedoch fest, dass ich für den Ausfall eines weiteren MA nicht verantwortlich sein werde. Das worst-case-Szenario trat zum Glück nicht ein, doch ich fand es vom besagten MA so dreist, dass dieser kurzfristig zwei Wochen vorher Urlaub beantragt und diesen unbedingt genehmigt haben will, koste was es wolle. Auch wenn es sogar zum Nachteil der Firma ist. Daher kann ich den TE in gewisser Weise verstehen. Solche MA sind unzuverlässig und kaum zu gebrauchen. Er hätte ja zu Jahresbeginn seinen Urlaub besser planen können, aber anscheinend hatte er kurzfristig ein billiges Urlaubsangebot gesehen, bzw. seine Frau und hat ihm die Pistole auf die Brust gesetzt. Die Einstellung mancher Zeitgenossen lässt zu Wünschen übrig.

PS: Auch ich habe Kinder.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb

Zum Thema Rente und Generationenvertrag. Da ich keine Kinder haben möchte, habe ich dementsprechend genügend Reserven im Alter, um nicht auf Vater Staat angewiesen zu sein. Ich sehe die 800€ Netto-Rente (Inflations- und Kaufkraftbereinigt) dann eher als Zubrot und nicht zur Existenzsicherung.

Also nimmst du die staatliche Rente nicht in Anspruch? Wenn doch,dann profitiert Du davon, dass andere Leute Kinder kriegen. Da kommt keine angebliche Steuerklassenersparnis (Wohlgemerkt gibt es ein Ehegattensplitting und kein Familiensplitting) dran.
Nicht dass das die überzogenen Privilegien in deinem Unternehmen rechtfertigen würde. Aber das zu leugnen ist realitatfremd und lässt deine andern Argumente leider erblassen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Danke für den Kommentar. Das denke ich mir auch immer. Wer nicht überdurchschnittlich Alt wird, und sagen wir ab ca. 25 größtenteils gearbeitet hat, hat seine eigene Rente doch selbst finanziert.

antworten
Ceterum censeo

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Oha, dieser Thread lässt mich nur den Kopf schütteln. Wen es interessiert, der mag einmal in unsere Verfassung schauen:
Art. 20 GG: Die Bundesrepublik Deutschland ist ein demokratischer und sozialer Bundesstaat.
Art. 6 GG: Ehe und Familie stehen unter dem besonderen Schutze der staatlichen Ordnung. Pflege und Erziehung der Kinder sind das natürliche Recht der Eltern und die ihnen zuvörderst obliegende Pflicht.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Oh Gott...

Recherchiere bitte nochmal, wie unser Rentensystem funktioniert und überdenke deine Meinung.

Kleiner Tipp: Du zahlst nicht für dich ein.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Setzen Sechs! Eine einfache Google Recherche sollte Dir zeigen, dass das nicht so ist (Stichwort "Umlageverfahren"). Du zahlst jetzt die Renten der jetzigen Rentner. Unsere Kinder werden Deine Rente zahlen. Angelegt wird da überhaupt nichts von dem was Du jetzt einzahlst!

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Setzen Sechs! Eine einfache Google Recherche sollte Dir zeigen, dass das nicht so ist (Stichwort "Umlageverfahren"). Du zahlst jetzt die Renten der jetzigen Rentner. Unsere Kinder werden Deine Rente zahlen. Angelegt wird da überhaupt nichts von dem was Du jetzt einzahlst!

Das ist mir schon klar. Aber wenn im Durchschnitt jeder so viel einzahlt wie er später raus bekommt, braucht es nicht jetzt Kinder die später für die Rente des früheren Singles zahlen. Das was ihr habt ist eine völlig andere Denke.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Setzen Sechs! Eine einfache Google Recherche sollte Dir zeigen, dass das nicht so ist (Stichwort "Umlageverfahren"). Du zahlst jetzt die Renten der jetzigen Rentner. Unsere Kinder werden Deine Rente zahlen. Angelegt wird da überhaupt nichts von dem was Du jetzt einzahlst!

Das ist mir schon klar. Aber wenn im Durchschnitt jeder so viel einzahlt wie er später raus bekommt, braucht es nicht jetzt Kinder die später für die Rente des früheren Singles zahlen. Das was ihr habt ist eine völlig andere Denke.

Ich fürchte man kriegt nicht mal mehr das heraus was man eingezahlt hat.

Die Rentenkasse ist eines dieser Dauerärgernisse die mich immer wieder Richtung Freiberuflertum schielen lassen was in meinem Feld recht einfach zu bewerkstelligen ist.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

"Denkt doch mal wenigstens einer an die Kinder! Würde denn irgendeiner bitte mal an die Kinder denken?" - Helen Lovejoy

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Setzen Sechs! Eine einfache Google Recherche sollte Dir zeigen, dass das nicht so ist (Stichwort "Umlageverfahren"). Du zahlst jetzt die Renten der jetzigen Rentner. Unsere Kinder werden Deine Rente zahlen. Angelegt wird da überhaupt nichts von dem was Du jetzt einzahlst!

Das ist mir schon klar. Aber wenn im Durchschnitt jeder so viel einzahlt wie er später raus bekommt, braucht es nicht jetzt Kinder die später für die Rente des früheren Singles zahlen. Das was ihr habt ist eine völlig andere Denke.

Du zahlst aber nicht so viel ein wie Du später raus bekommst. Heute zahlen 1,x bis 2,x die Rente eines Rentners. Wenn die Demografie so weiter geht, werden unsere Kinder dann eher die Rente von 1 - 2 Rentnern zahlen (leicht überspitzt formuliert).

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Unsere Verfassung regelt lediglich die Beziehung zwischen Staat und Bewohner sowie Bürger.
Daher ist dieser Hinweis in diesem Thread mE fehl am Platz.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich möchte mal aus eigener Erfahrung jedem Kinderlosen hier per se die Kompetenz absprechen sich ein Urteil zu erlauben.

Warum? Weil ich einst selbst so jemand war, der gedacht hat "warum dreht sich bei DENEN eigentlich immer alles ums Kind? Das Leben sollte doch mit Kind so weitergehen und sich das Kind bitteschön einfügen und nicht umgekehrt."

Und was soll ich sagen: Seitdem ich Kinder habe habe ich erkannt, wie sehr sich die Welt dann ändert. Zum einen kann sich niemand ohne Kinder vorstellen, wie anstrengend Kinder haben ist. Wer zum Beispiel glaubt seine Prüfungszeit im Examen o.ä. sei anstrengend gewesen, der soll mal ein Jahr ein Baby betreuen. Oder einfach mal ein Jahr lang konsequent um spätestens sieben Uhr aufstehen (auch am Wochenende, auch an Tagen nach Feiern etc).

Zum anderen sind einem andere Dinge (insbesondere Arbeit und Karriere) einfach nicht mehr soo übertrieben wichtig wie zuvor. Man zentriert sein Wertesystem anders und sieht es einfach nicht mehr ein, sich für irgendein (in den meisten Fällen ehrlicherweise unwichtiges) Meeting den A... aufzureißen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

  1. Überleg Mal wer deine Rente zahlt.
  2. Scheinbar ist das ein Familienfreundliches Unternehmen, nichts hindert dich in ein Unternehmen zu wechseln, welches nicht so familienfreundlich ist.
  3. Kriegt auch mal Kinder und Druck den Post deiner Frau aus...

Ich fühle mit dem TE, zunächst aber zu diesen Punkten:

  1. Ich habe meine Rente bezahlt. Würde meine Einzahlung privat angelegt und vernünftig verzinst, würde ich bei meinen Beiträgen wesentlich mehr erhalten als die angenommenen 2.700, insofern finanziere ich den ein oder anderen Kumpel in diesem Land mit.
  2. Das ist so. Wenn alle Unternehmen aber nur noch Mitarbeitende einstellen, die ALLE angebotenen Leistungen (Teilzeit, Kita, Home Office...) wahrnehmen, wer macht dann noch die Arbeit und wie lange bleiben diese Unternehmen bestehen? Es ist wie beim Bund: Wenn irgendwann einmal alle bzw. zu viele in die angebotenen Töpfe greifen, droht die Pleite.
  3. Kaffeesatzleserei, die dieser Diskussion nicht dient. Diese arrogante, selbstgefällige und moralische Meinungsdirektion ohne Inhalt ist nicht auszuhalten.

Meine Meinung zum TE:
Als Leistungsträger muss man Veränderungen infrage stellen.
Als Unternehmen hat man allen seinen Mitarbeitenden gegenüber zunächst einmal eine unternehmerische Verantwortung.
Wenn es dem unternehmerischen Gesamtergebnis dient, weil z.B. Fachkräfte angezogen werden, finde ich verschiedene Gratifikationen toll.

Die vom TE genannten Punkte ließen sich allerdings allesamt klären, indem man als Vorgesetzter z.B. eine vernünftige Vertreterregelung einführt, deshalb hat das mit meiner zitierten Antwort nicht gemein:

  • Kinder-Krankheit: Vertreterregelung
  • Betreuung: Vertreterregelung
  • Urlaubsvorrecht: Führungsverantwortung
  • Elternzeitankündigung während der Probezeit: Leistungsbedingt würde ich mir die Entscheidung als einstellende Führungskraft leicht machen - Minderleistender Mitarbeiter raus, Highperformer dennoch rein
antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

  1. Überleg Mal wer deine Rente zahlt.
  2. Scheinbar ist das ein Familienfreundliches Unternehmen, nichts hindert dich in ein Unternehmen zu wechseln, welches nicht so familienfreundlich ist.
  3. Kriegt auch mal Kinder und Druck den Post deiner Frau aus...

Ich fühle mit dem TE, zunächst aber zu diesen Punkten:

  1. Ich habe meine Rente bezahlt. Würde meine Einzahlung privat angelegt und vernünftig verzinst, würde ich bei meinen Beiträgen wesentlich mehr erhalten als die angenommenen 2.700, insofern finanziere ich den ein oder anderen Kumpel in diesem Land mit.
  2. Das ist so. Wenn alle Unternehmen aber nur noch Mitarbeitende einstellen, die ALLE angebotenen Leistungen (Teilzeit, Kita, Home Office...) wahrnehmen, wer macht dann noch die Arbeit und wie lange bleiben diese Unternehmen bestehen? Es ist wie beim Bund: Wenn irgendwann einmal alle bzw. zu viele in die angebotenen Töpfe greifen, droht die Pleite.
  3. Kaffeesatzleserei, die dieser Diskussion nicht dient. Diese arrogante, selbstgefällige und moralische Meinungsdirektion ohne Inhalt ist nicht auszuhalten.

Meine Meinung zum TE:
Als Leistungsträger muss man Veränderungen infrage stellen.
Als Unternehmen hat man allen seinen Mitarbeitenden gegenüber zunächst einmal eine unternehmerische Verantwortung.
Wenn es dem unternehmerischen Gesamtergebnis dient, weil z.B. Fachkräfte angezogen werden, finde ich verschiedene Gratifikationen toll.

Die vom TE genannten Punkte ließen sich allerdings allesamt klären, indem man als Vorgesetzter z.B. eine vernünftige Vertreterregelung einführt, deshalb hat das mit meiner zitierten Antwort nicht gemein:

  • Kinder-Krankheit: Vertreterregelung
  • Betreuung: Vertreterregelung
  • Urlaubsvorrecht: Führungsverantwortung
  • Elternzeitankündigung während der Probezeit: Leistungsbedingt würde ich mir die Entscheidung als einstellende Führungskraft leicht machen - Minderleistender Mitarbeiter raus, Highperformer dennoch rein

Ich gehe bewusst erstmal nur auf den Punkt Rente ein, da hier meiner Meinung nach ein falscher Ansatz besteht:
Die Rente berechnet sich so nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass dir dies bewusst ist. Aktuell wird mit deiner Rente die Generation davor unterstützt und deine Rente hängt sehr wohl (unter anderen) der Generation danach ab.

Grundsätzlich sind wir uns wahrscheinlich alle einig, das eine Gesellschaft Nachwuchs benötigt und es daher sinnvoll ist, dies zu unterstützen. Auf der anderen Seite sind wir uns vermutlich ebenfalls einige, dass es Eltern durchaus zuzumuten ist, mehr für ihre Kinder zu bezahlen.

Ob das jetzt alles so ist kann und will ich nicht beurteilen. Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht das dazu hier jemand in der Lage ist.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Und was soll ich sagen: Seitdem ich Kinder habe habe ich erkannt, wie sehr sich die Welt dann ändert. Zum einen kann sich niemand ohne Kinder vorstellen, wie anstrengend Kinder haben ist. Wer zum Beispiel glaubt seine Prüfungszeit im Examen o.ä. sei anstrengend gewesen, der soll mal ein Jahr ein Baby betreuen. Oder einfach mal ein Jahr lang konsequent um spätestens sieben Uhr aufstehen (auch am Wochenende, auch an Tagen nach Feiern etc).

Dass das anstrengend ist, bestreitet sicher niemand. Nur platt gesagt: Es hat einen ja auch niemand dazu gezwungen, Kinder in die Welt zu setzen. Ist eine private Entscheidung, und wie bei jeder Entscheidung gibt es Konsequenzen, mit denen man dann leben muss, anstatt immer Sonderrechte und Rücksichtnahme zu beanspruchen.

Da bin ich ganz beim Threadersteller, so unsympathisch er hier auch auftreten mag. In der Sache hat er vollkommen recht.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich bin selber eigentlich total pro Kinder aber dieses Renten-Argument ist doch lächerlich. Man zahlt doch während des Arbeitslebens in die Rentenkassen ein und das Geld bekommt man dann wieder.

Das ist nicht dein ernst?! Wie oft denn noch, google mal Generationenvertrag.
Man muss nicht dafür sein, aber das System ist so.
Man man, in einem WiWi forum hätte ich weniger Leugnung der Realitäten erwartet.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Nichts anderes hat er doch behauptet.

Er hilft Rentnern derzeitig mit seinen Zahlungen doppelt so viel (2700€ wären 2 Rentenpunkte pro Jahr) wie ein durchschnittlicher Arbeitnehmer (=1 Rentenpunkt). Damit hat er sein Soll im demografischen Ist-Zustand mehr als erfüllt.

Ob seine spätere Rente dann auf 2 oder 17 Arbeitnehmer umgelegt wird, kann ihm Stand heute vollkommen egal sein (überspitzt formuliert). Sein Bezugspunkt sind seine Rentenpunkte und deren zukünftiger Gegenwert (der wahrscheinlich stark sinken wird). Die Frage ist ja eher, ob das System ab einem gewissen Punkt einfach nicht mehr tragbar ist.
Selbst wenn es jetzt ganz viele Kinder gibt, kann niemand nachweisen, dass dadurch das Rentenniveau in Zukunft erhöht wird. Es wird dann lediglich auf mehr Schultern verteilt - dann profitieren die Kinder entsprechend von geringeren Beiträgen, aber die Rentner nicht unbedingt von mehr Rente.

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Die Rente berechnet sich so nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass dir dies bewusst ist. Aktuell wird mit deiner Rente die Generation davor unterstützt und deine Rente hängt sehr wohl (unter anderen) der Generation danach ab.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Ich habe ein unterhaltspflichtiges Kind. Dieses Kind verursacht Kosten. Ich kann 50 % des Kindergeldes auf meine Unterhaltszahlung anrechnen. Wenn du dir mal die Düsseldorfer Tabelle nimmst und einfach mal die unterste Einkommensstufe als Grundlage nimmst und mal hochrechnest, wie viel Unterhalt bis zum 18 Lebensjahr gezahlt werden muss, kommst du auf ein hübsches Sümmchen. Diese Unterhaltszahlungen reichen allerdings nicht für den kompletten Lebensunterhalt des Kindes aus. Und meine "steuerlichen Vergünstigungen" bringen das Geld, welches ich für die Unterhaltszahlungen aufwänden muss, nicht mal ansatzweise wieder rein.

Wenn dein Kind krank ist, musst du dafür Betreuung haben. Ein krankes Kind ist allerdings am besten bei der Mutter/Vater aufgehoben.

Kinder sind keine Kuscheltiere, die man bei Bedarf aus der Ecke holen und wieder zurück stellen kann. Sie sind Lebewesen, hilfsbedürftige Lebewesen, die nur sehr langsam selbständig werden. Wer sich für Kinder entscheidet, hat mindestens 18 Jahre einen zusätzlichen Vollzeitjob. Der ist manchmal sau anstrengend. Aber die positiven Momente überwiegen einfach.

Wenn dein Kind in die Krippe/Kindergarten geht, ist dies für dein Kind "Arbeit". Und wie jeder Erwachsene, benötigen auch die Kleinen und Kleinsten Erholungsurlaub von der Arbeit.

Wenn dein Kind dann zur Schule kommt, hat es 60 Tage Ferien im Jahr. Und da muss die Betreuung gewährleistet sein. Mit 30 Tagen Urlaub sehr schwer.

Jeder Arbeitnehmer, der Kinder hat, wäre unglaublich glücklich, wenn das eigene Kind niemals krank wird. Auf Kind-krank-Tage würde ich nämlich gerne verzichten. Außerdem kosten diese Kind-krank-Tage Geld, da ich dann nur 70 Prozent von der Krankenkasse erhalte.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

WiWi Gast schrieb am 26.10.2019:

Familien werden in unsrer Gesellschaft ja schon genug gepampert. Dazu dann immer das Argument von Pflege und Rente. Ist natürlich Quarsch, denn wer füttert denn die Familien Low Performer durch? Das sind die Steuerklasse I Singles. Wer zahlt den Kinderarzt, die Kita, Krippe, die Familienversicherung, das Elterngeld, Freibeträge, Kindergeld, Schule, Lehrer, Uni, die ganze Infrastruktur um Kinder/Familien, Ermäßigungen usw.? Richtig, dafür muss der ledige StKl I Arbeitnehmer bluteni. Also bitte etwas mehr Respekt auch für die, die diese Gesellschaft tragen und die Subventie

Wenn du mal Kinder haben solltest, wirst du merken, was für einen Schwachsinn redest.
Das was eine (ich betone) ERWEBSTÄTIGE Familie gegenüber einem Single an Steuern spart + Kindergeld, reicht finanziell nicht aus um die Kosten für ein Kind zu decken. Hinzu kommen Opportunitätskosten, also das entgangene Gehalt, wenn ein Partner bspw. nur halbtags arbeitet. Sich um die Kinder kümmern, sauber zu machen, die von A nach B zu fahren, mit denen Hausaufgaben machen ist auch "Arbeit", die nicht vergütet wird, die ein Single nicht hat.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Dein MA würde ich auf links ziehen. Den Meister zu einem intensiven Gespräch bitten. Seine Frau hat ja scheinbar in den Herbstferien Urlaub. Die Kinderbetreuung ist somit gewährleistet. Wenn er Urlaub bucht, ohne den Urlaub genehmigt bekommen zu haben, ist es sein Risiko. Was er gemacht hat, ist Erpressung. Die anderen MA können sich somit nun immer auf diesen speziellen Kollegen berufen. Der Meister ist dir ungefragt in den Rücken gefallen. Absolut nicht hinnehmbar.

Ich habe selbst 3 Kinder und ich kann nicht darauf bestehen, immer zusammen mit meiner Frau Urlaub zu haben. Wie soll das auch gehen, bei 60 Tage Ferien im Jahr... durch Überstunden abfeiern schaffen wir vielleicht 5 bis 10 Tage gemeinsam frei im Jahr. Da wäre es einfacher, wenn wir beide einfach Lehrer geworden wären (im gleichen Bundesland natürlich...)

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich erahne, was den TE in Rage treibt und kenne das ähnlich.
Als Schichtleiter (IGM-Konzern) benötige ich für eine gewisse Aufgabe drei Mitarbeiter (MA). Fünf MA sind hierfür angestellt. Ein MA "darf" so gesehen krank sein oder Urlaub nehmen. Der andere MA ist quasi in Reserve, falls einer mal ausfällt, z.B. auch krank wird.

Nun hatte ich folgenden Fall. MA "Nr. 5" befindet sich bald im Urlaub. Heißt für die verbliebenen vier MA, dass keiner zur gleichen Zeit Urlaub eigentlich Urlaub genehmigt bekommt. Nun kommt MA "Nr. 4" zu mir und will kurzfristig für genau denselben Zeitraum Urlaub haben. Ich sage ihm, dass es nicht geht, da an diesem Arbeitsplatz sonst nur 3 MA zur Verfügung stehen und wenn auch nur einer davon krank wird, die gesamte Produktion inkl. Bandstillstand gefährdet ist.

Besagter MA war in Rage und meinte, dass er ja ein Kind habe und dann noch mit seiner Frau in Urlaub will (Herbstferien). Er bestand regelrecht auf diesen wirklich kurzfristig angesetzten Urlaub. Außerdem sagte er, dass ihm die Arbeit egal ist und er alles für seine Familie macht. Am nächsten Tag kam er dann auf die Arbeit und berichtete, dass er den Urlaub jetzt auch gebucht hätte. Daraufhin antwortete ich, dass er den Urlaub besser stornieren sollte, da es einfach nicht geht. Das wollte er nicht akzeptieren und ging zum Meister. Der Meister gab ihm letztlich frei. Ich hielt jedoch fest, dass ich für den Ausfall eines weiteren MA nicht verantwortlich sein werde. Das worst-case-Szenario trat zum Glück nicht ein, doch ich fand es vom besagten MA so dreist, dass dieser kurzfristig zwei Wochen vorher Urlaub beantragt und diesen unbedingt genehmigt haben will, koste was es wolle. Auch wenn es sogar zum Nachteil der Firma ist. Daher kann ich den TE in gewisser Weise verstehen. Solche MA sind unzuverlässig und kaum zu gebrauchen. Er hätte ja zu Jahresbeginn seinen Urlaub besser planen können, aber anscheinend hatte er kurzfristig ein billiges Urlaubsangebot gesehen, bzw. seine Frau und hat ihm die Pistole auf die Brust gesetzt. Die Einstellung mancher Zeitgenossen lässt zu Wünschen übrig.

PS: Auch ich habe Kinder.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich gehe bewusst erstmal nur auf den Punkt Rente ein, da hier meiner Meinung nach ein falscher Ansatz besteht:
Die Rente berechnet sich so nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass dir dies bewusst ist. Aktuell wird mit deiner Rente die Generation davor unterstützt und deine Rente hängt sehr wohl (unter anderen) der Generation danach ab.

Grundsätzlich sind wir uns wahrscheinlich alle einig, das eine Gesellschaft Nachwuchs benötigt und es daher sinnvoll ist, dies zu unterstützen. Auf der anderen Seite sind wir uns vermutlich ebenfalls einige, dass es Eltern durchaus zuzumuten ist, mehr für ihre Kinder zu bezahlen.

Ob das jetzt alles so ist kann und will ich nicht beurteilen. Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht das dazu hier jemand in der Lage ist.

Ich kenne sowohl den Generationenvertrag als auch die "meine Kinder zahlen deine Rente"-Argumente... Ich trage allerdings - heute und real - meinen Teil zum Funktionieren der Gesellschaft in Form von Steuern in wesentlich größerem Ausmaß bei als viele meiner Mitmenschen und muss mir dann nicht erklären lassen, ich würde später durch deren Kinder durchgefüttert.
Mein Hinweis war lediglich: Die Gesellschaft kann den Verlust einer Person wie mir - kinderlos aber Spitzenverdiener - gesamtbilanziell über Lebenszeit nicht verkraften.

Ich schulde auch im Alter niemandem etwas, ich werde mein Leben lang den Höchstsatz eingezahlt haben und vermutlich (wahrscheinlich?) nicht einmal mehr ansatzweise etwas davon ausgezahlt kriegen... da muss ich mir den Generationenvertrag vorhalten lassen? Ernsthaft?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Mit solchen Aussagen sollte man vorsichtig sein.

  1. Eine Krebserkrankung und die von dir in die Krankenversicherung eingezahlten Beiträge sind wieder raus.
  2. Menschen mit hohem Einkommen haben tendenziell auch eine höhere Lebenserwartung, kassieren daher auch länger Rente als Geringverdiener. Wenn du 100 wirst, zahlt der Staat für dich auch ca. 35 Jahre lang Rente.

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich gehe bewusst erstmal nur auf den Punkt Rente ein, da hier meiner Meinung nach ein falscher Ansatz besteht:
Die Rente berechnet sich so nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass dir dies bewusst ist. Aktuell wird mit deiner Rente die Generation davor unterstützt und deine Rente hängt sehr wohl (unter anderen) der Generation danach ab.

Grundsätzlich sind wir uns wahrscheinlich alle einig, das eine Gesellschaft Nachwuchs benötigt und es daher sinnvoll ist, dies zu unterstützen. Auf der anderen Seite sind wir uns vermutlich ebenfalls einige, dass es Eltern durchaus zuzumuten ist, mehr für ihre Kinder zu bezahlen.

Ob das jetzt alles so ist kann und will ich nicht beurteilen. Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht das dazu hier jemand in der Lage ist.

Ich kenne sowohl den Generationenvertrag als auch die "meine Kinder zahlen deine Rente"-Argumente... Ich trage allerdings - heute und real - meinen Teil zum Funktionieren der Gesellschaft in Form von Steuern in wesentlich größerem Ausmaß bei als viele meiner Mitmenschen und muss mir dann nicht erklären lassen, ich würde später durch deren Kinder durchgefüttert.
Mein Hinweis war lediglich: Die Gesellschaft kann den Verlust einer Person wie mir - kinderlos aber Spitzenverdiener - gesamtbilanziell über Lebenszeit nicht verkraften.

Ich schulde auch im Alter niemandem etwas, ich werde mein Leben lang den Höchstsatz eingezahlt haben und vermutlich (wahrscheinlich?) nicht einmal mehr ansatzweise etwas davon ausgezahlt kriegen... da muss ich mir den Generationenvertrag vorhalten lassen? Ernsthaft?

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Ich gehe bewusst erstmal nur auf den Punkt Rente ein, da hier meiner Meinung nach ein falscher Ansatz besteht:
Die Rente berechnet sich so nicht. Ich bin mir relativ sicher, dass dir dies bewusst ist. Aktuell wird mit deiner Rente die Generation davor unterstützt und deine Rente hängt sehr wohl (unter anderen) der Generation danach ab.

Grundsätzlich sind wir uns wahrscheinlich alle einig, das eine Gesellschaft Nachwuchs benötigt und es daher sinnvoll ist, dies zu unterstützen. Auf der anderen Seite sind wir uns vermutlich ebenfalls einige, dass es Eltern durchaus zuzumuten ist, mehr für ihre Kinder zu bezahlen.

Ob das jetzt alles so ist kann und will ich nicht beurteilen. Und ehrlich gesagt, glaube ich auch nicht das dazu hier jemand in der Lage ist.

Ich kenne sowohl den Generationenvertrag als auch die "meine Kinder zahlen deine Rente"-Argumente... Ich trage allerdings - heute und real - meinen Teil zum Funktionieren der Gesellschaft in Form von Steuern in wesentlich größerem Ausmaß bei als viele meiner Mitmenschen und muss mir dann nicht erklären lassen, ich würde später durch deren Kinder durchgefüttert.
Mein Hinweis war lediglich: Die Gesellschaft kann den Verlust einer Person wie mir - kinderlos aber Spitzenverdiener - gesamtbilanziell über Lebenszeit nicht verkraften.

Ich schulde auch im Alter niemandem etwas, ich werde mein Leben lang den Höchstsatz eingezahlt haben und vermutlich (wahrscheinlich?) nicht einmal mehr ansatzweise etwas davon ausgezahlt kriegen... da muss ich mir den Generationenvertrag vorhalten lassen? Ernsthaft?

Um Dir das Gesamtthema etwas einfacher verständlich zu machen und vom Rententhema wegzukommen: Was Du alles hier und jetzt machst hilft Dir dann wenn Du mit 80 pflegebedürftig wirst auch nichts. Selbst wenn Du jetzt entgegnen magst "da habe ich vorgesorgt, tolle Versicherung etc." Am Ende werden es unsere Kinder sein, die Dir dann den Hintern abwischen.

antworten
Ceterum censeo

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Unsere Verfassung regelt lediglich die Beziehung zwischen Staat und Bewohner sowie Bürger.
Daher ist dieser Hinweis in diesem Thread mE fehl am Platz.

Und auf Basis und im Rahmen dieser Verfassung hat der Gesetzgeber ein System von Rechtsnormen geschaffen, um ebenjene zu verwirklichen, z. B. auch die hier angesprochenen "Privilegien" für Eltern.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Bzgl. Rente. Ich habe mal durchgerechnet. Bin Anfang 40. Bei einer durchschnittlichen Lebenserwartung von ca. 85, also 20 Jahre Rente, kann ich meine Rentenzeit bereits jetzt 1,5 mal finanzieren. Bin aber auch selbstständig, also keine gesetzliche RV sondern individuelle Altersvorsorge. Dessweiteren finanzielle Rücklagen für möglichen Verdienstausfall wegen Krankheit für ca. 8,5 Jahre. Sollte also erstmal reichen.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Um Dir das Gesamtthema etwas einfacher verständlich zu machen und vom Rententhema wegzukommen: Was Du alles hier und jetzt machst hilft Dir dann wenn Du mit 80 pflegebedürftig wirst auch nichts. Selbst wenn Du jetzt entgegnen magst "da habe ich vorgesorgt, tolle Versicherung etc." Am Ende werden es unsere Kinder sein, die Dir dann den Hintern abwischen.

...ja, die Pflegeversicherung ist im Umfang meiner PKV enthalten und die bezahle ich selbst, somit auch alle Menschen, die mir später den Hintern abwischen, egal wessen Kind.

Das Tolle ist nur: Aufgrund meiner Renten-Beiträge wischen heute jemandes anderen Kinder den heutigen Rentnern den Hintern ab, auch wenn diese nie auch nur einen Pfennig/Cent einbezahlt haben...

Wie gesagt: Die Bevölkerung profitiert über meine Lebenszeit mehr von meinen Beiträgen als umgekehrt, da können jetzt Sonder- und Einzelfälle kreiert werden, aber in der Gesamtheit meiner Peergroup ist das so.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Um Dir das Gesamtthema etwas einfacher verständlich zu machen und vom Rententhema wegzukommen: Was Du alles hier und jetzt machst hilft Dir dann wenn Du mit 80 pflegebedürftig wirst auch nichts. Selbst wenn Du jetzt entgegnen magst "da habe ich vorgesorgt, tolle Versicherung etc." Am Ende werden es unsere Kinder sein, die Dir dann den Hintern abwischen.

...ja, die Pflegeversicherung ist im Umfang meiner PKV enthalten und die bezahle ich selbst, somit auch alle Menschen, die mir später den Hintern abwischen, egal wessen Kind.

Das Tolle ist nur: Aufgrund meiner Renten-Beiträge wischen heute jemandes anderen Kinder den heutigen Rentnern den Hintern ab, auch wenn diese nie auch nur einen Pfennig/Cent einbezahlt haben...

Wie gesagt: Die Bevölkerung profitiert über meine Lebenszeit mehr von meinen Beiträgen als umgekehrt, da können jetzt Sonder- und Einzelfälle kreiert werden, aber in der Gesamtheit meiner Peergroup ist das so.

Das geht mir in meinem Bekanntenkreis ähnlich: Ich halte mich mit meinem Einkommen relativ bedeckt und mir erklären dann meine Freunde, sie würden ja wegen ihrer Kinder meine Zukunft finanzieren. An der Stelle macht eine Diskussion allerdings wenig Sinn, ebenso wie hier: Moral und Gefühl zählen mehr als Sachargumente.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Wer hat denn deine (Aus-)Bildung finanziert? Schau mal bei Sinn nach: "Wert" eines Kindes im Mittel 0, weil Kinder zwar Rentner finanzieren, aber (a) auch mal zu Rentnern werden und (b) ebenso schon in der Bildung einiges kosten.

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

Um Dir das Gesamtthema etwas einfacher verständlich zu machen und vom Rententhema wegzukommen: Was Du alles hier und jetzt machst hilft Dir dann wenn Du mit 80 pflegebedürftig wirst auch nichts. Selbst wenn Du jetzt entgegnen magst "da habe ich vorgesorgt, tolle Versicherung etc." Am Ende werden es unsere Kinder sein, die Dir dann den Hintern abwischen.

...ja, die Pflegeversicherung ist im Umfang meiner PKV enthalten und die bezahle ich selbst, somit auch alle Menschen, die mir später den Hintern abwischen, egal wessen Kind.

Das Tolle ist nur: Aufgrund meiner Renten-Beiträge wischen heute jemandes anderen Kinder den heutigen Rentnern den Hintern ab, auch wenn diese nie auch nur einen Pfennig/Cent einbezahlt haben...

Wie gesagt: Die Bevölkerung profitiert über meine Lebenszeit mehr von meinen Beiträgen als umgekehrt, da können jetzt Sonder- und Einzelfälle kreiert werden, aber in der Gesamtheit meiner Peergroup ist das so.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

So ein Unsinn kann nur von einem kommen, der selbst keine Kinder hat.

Ansonsten: Abwarten. Selbst Kinder groß ziehen.

WiWi Gast schrieb am 25.10.2019:

Hallo liebes Forum,

ich würde hier gerne mal etwas diskutieren, das man wohl nur anonym im Internet ansprechen kann, da man sonst wahrscheinlich gleich als "Kinderhasser" o.ä. verschrieen ist. Und zwar die Frage, warum eigentlich Mitarbeiter mit Kinder ständig Privilegien genießen. Bzw. ob es eurer Erfahrung nach überhaupt generell so ist oder nur das Unternehmen (oder vielleicht auch nur mein Chef) irgendwie seltsam tickt. Ich meine damit also nicht steuerliche Privilegien wie Freibeträge und so, die ich noch nachvollziehen kann. Sondern eher, dass ich ständig beobachte, dass sich Mitarbeiter mit Kindern besondere Dinge rausnehmen können:

  • Mitarbeiter teilt einfach morgens mit, er bleibt heute zu Hause, weil "das Kind krank ist". Ob wichtige Termine anstehen oder Dinge erledigt werden müssen - egal, muss halt verschoben werden oder jemand anderer springt halt ein. Teilweise geht das dann über mehrere Tage (kann man sich nicht wenigstens mit der Frau abwechseln??) Und der Mitarbeiter muss dafür nicht mal Urlaub nehmen oder ein Attest vorlegen, dass das Kind wirklich krank war.
  • Mitarbeiter teilt mit, er müsse jetzt übrigens gehen (um 14 Uhr oder gleich direkt nach dem Mittagessen!), weil "die Kinderbetreuung kurzfristig abgesagt hat und ich das Kind abholen muss". Wieder wird selbstverständlich erwartet, dass Termine verschoben werden etc. Dies geschieht mehrfach, auf die Frage ob es nicht mal zu überlegen wäre, eine zuverlässigere Kinderbetreuung zu finden, gibt es nur ungläubige Blicke und die erstaunte Frage "Warum das denn, nur weil sie jetzt einmal abgesagt hat?!" (Hallo?! EINMAL??)
  • Mitarbeiter mit Kindern haben während der Schulferien grundsätzlich Vorrecht auf Urlaubstage. Mitarbeiter ohne Kinder müssen im Zweifel also den ganzen Hochsommer im Büro schwitzen und dürfen nur in Urlaub, wenn in der Woche zufällig mal nicht mehrere Mitarbeiter mit Kindern weg sind. Denn mehr als zwei Mitarbeiter aus der Gruppe dürfen auch nie gleichzeitig weg (was grundsätzlich ja auch vernünftig ist, wir sind ja auch insgesamt nur zu siebt + ich als Gruppenleiter)
  • Neuer Mitarbeiter frisch von der Uni informiert mich noch während seiner Probezeit(!), dass er demnächst Vater wird und dann natürlich in Elternzeit gehen will. Kann also gleich alle Pläne wieder über den Haufen werfen, da er ab Dezember, wenn er gerade gut eingearbeitet ist, erstmal für ein halbes Jahr weg ist. Hat selbstverständlich niemand ein Problem damit, weder Personalabteilung noch der Abteilungsleiter (hab's schon gar nicht erst versucht anzusprechen weil ich genau weiß was er mir wieder antworten würde...)

Ich verstehe es einfach nicht. Am ehesten noch den zweiten Fall, zumindest wenn es eine Ausnahme ist, aber nicht wenn es immer wieder passiert und es keine Einsicht gibt, dass man das wohl mal anders organisieren müsste. Es ist doch komplett Privatsache, ob jemand Kinder hat oder nicht, das hat doch mit dem Job Nullkommanull zu tun. Es sollte natürlich kein Nachteil sein, Kinder zu haben, aber wieso ist es gerecht, dass es Privilegien bietet? Es sollte schlicht egal sein. Wenn Termin ist, ist Termin. Wer wegen krankem Kind zu Hause bleiben will, soll halt Urlaub nehmen müssen usw.

Bin mal auf eure Meinungen gespannt. Ach übrigens - ihr habt sicher richtig geraten: Ich habe noch keine Kinder, und mein Chef, der Abteilungsleiter, hat Kinder. In der Gruppe haben vier jetzt Kinder und der fünfte (siehe oben) ab nächsten Monat. Zwei haben (noch?) keine.

antworten
WiWi Gast

Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

WiWi Gast schrieb am 28.10.2019:

So ein Unsinn kann nur von einem kommen, der selbst keine Kinder hat.

Ansonsten: Abwarten. Selbst Kinder groß ziehen.

Totschlagargument, Bevormundung und Moralkeule: Diskussionskultur in 2019.

Ich weiß, dass wir das von unserer politischen "Elite" und von den "unabhängigen" Medien so beigebracht bekommen, aber zählen solche Dinge wie Thesen, Zahlen, Daten, Fakten, Schlussfolgerungen also Argumente gar nichts mehr?

Ich habe recht, deshalb ist deine Meinung doof!
Wenn du jetzt noch den dickeren Oberarm hast, ist alles gut... Das war 40.000 BC übrigens ebenfalls so: Herzlichen Glückwunsch!

antworten

Artikel zu Familienfreundlichkeit

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung macht Unternehmen familienfreundlicher

Die Digitalisierung der Arbeitswelt wirkt sich positiv auf Familien aus, denn mobiles Arbeiten ermöglicht Familie und Beruf besser zu vereinbaren. Wird die Arbeitszeit individuell zugeschnitten, nehmen Beschäftigte ihr Unternehmen familienfreundlicher wahr. Das zeigen die aktuellen Ergebnisse einer Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) zur digitalen Arbeitswelt.

Kind und Karriere: Jobs werden familienfreundlicher

Buchstaben und Computer-Tastatur bilden die Wörter Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere spielt eine immer größere Rolle auf dem Stellenmarkt. Die Unternehmen reagieren daher verstärkt auf die Ansprüche von Eltern, die ihre Elternzeit in Anspruch nehmen wollen. Wie der Adecco Stellenindex zeigt, werden insbesondere für die Bereiche Office Management und Verwaltung, die Gesundheitsberufe und das Finanz- und Versicherungswesen geeignete Kandidaten zur Elternzeitvertretung gesucht.

Arbeitswelt 4.0: Digitalisierung im Job belastet Familienleben und Gesundheit

Eine Frau mit blonden, langen Haaren hält ein Handy in der Hand.

Die Digitalisierung und permanente Erreichbarkeit für E-Mails und Anrufe per Smartphone belastet die Gesundheit und schadet dem Familienleben. Das Risiko an Burnout zu erkranken steigt und knapp ein Viertel der Beschäftigten fühlen sich durch die Arbeit emotional erschöpft. Dies sind Ergebnisse der Studie „Auswirkungen der Digitalisierung der Arbeit auf die Gesundheit von Beschäftigten“.

Männer wünschen sich familienfreundlichere Unternehmen

Mann im Anzug mit Krawatte im Cafe.

Eine aktuelle A.T. Kearney-Studie zeigt, dass Männer sich mehr Zeit für die Familie wünschen, aber wenig familienfreundliche Leistungen nachfragen. Der Studie zufolge würde sogar fast ein Drittel aller Vollzeit arbeitenden Männer ihre Arbeitszeit verkürzen.

Immer mehr Erwerbstätige pflegen nebenbei Verwandte oder Bekannte

Ein blaues Auto mit einem Zeichen für ambulate Pflege in weiß.

Die Tochter und der Sohn, die neben der Arbeit ihre Eltern pflegen oder sich um ihre Nachbarin kümmern: Zwischen fünf und sechs Prozent aller Erwachsenen leisten regelmäßig solche informelle Pflege. Der Anteil der Erwerbstätigen an allen informell Pflegenden unter 65 Jahren ist von knapp 53 auf fast 66 Prozent gestiegen.

Mikrozensus 2012: Vereinbarkeit von Familie und Beruf

Ein Kunstwerk aus Holz von einer Frau, einem Mann und einem Kind auf dem Rücken.

Die Vereinbarkeit von Familie und Beruf stellt für viele Frauen und Männer eine besondere Herausforderung dar. Familiengründung und Kinder beeinflussen insbesondere bei den Frauen das Erwerbsverhalten. 69 Prozent der berufstätigen Mütter arbeiten laut Mikrozensus 2012 in Teilzeit.

32-Stunden-Woche für Eltern mit staatlich geförderter Familienarbeitszeit

Ein Plakta mit einem tauchendem Jungen und seinem Vater un der Aufschrift Familientag.

Nach einem neuen Modell einer staatlich geförderten Familienarbeitszeit soll eine Leistung gezahlt werden, wenn beide Eltern 80 Prozent arbeiten. Die Differenz zum Vollzeiteinkommen würde teilweise ersetzen. Es könnte die Vereinbarkeit von Beruf und Familie in Deutschland deutlich verbessern.

Kinder als Karrierebaustein

Mehrere gemalte, fröhliche Kinder unterschiedlicher Nationen auf einer Wand.

Deutsche Unternehmen, bei denen die Vereinbarkeit von Familie und Beruf einen hohen Stellenwert hat, sind wirtschaftlich erfolgreicher als jene, für die Familienfreundlichkeit eine geringere Rolle spielt. Das ist ein Ergebnis des Unternehmensmonitors Familienfreundlichkeit 2013.

Unternehmen tun zu wenig für die Familie

Eltern: Vater und Mutter tragen die kleinen Schuhe vom Nachwuchs zwischen sich.

Unternehmen in Deutschland tun zu wenig für die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Lediglich acht Prozent der Frauen sind der Meinung, dass ihr Betrieb alle dafür wesentlichen Leistungen bereithält. Nur 13 Prozent der Männer mit Kindern fühlen sich von ihren Unternehmen aktiv dabei unterstützt.

Internet-Portal www.mittelstand-und-familie.de

Familie: Der Hinterkopf eines kleinen Mädchens mit Zöpfen.

Das Portal für mehr Familienfreundlichkeit in Deutschland richtet sich vornehmlich an Entscheider und Personalverantwortliche des Mittelstands und kann als eine Art virtuelle Personalabteilung genutzt werden.

Deutschlands familienfreundlichste Unternehmen sind gekürt

Ein Junge mit Schützern und seinem Skateboard.

Mit dem Unternehmenswettbewerb „Erfolgsfaktor Familie 2012“ wurden Unternehmen geehrt, die ihre Beschäftigten bei der Vereinbarkeit von Beruf und Familie vorbildlich unterstützen.

"Arbeitstier Frau" - Aufgerieben zwischen Kindern, Küche und Kollegen

Ein weißer Herd zum Stochern mit einem großen Topf auf der Herdplatte.

Nach Angaben der Techniker Krankenkasse (TK) Niedersachsen bleibt auch nach 100 Jahren Frauentag für erwerbstätige Frauen noch vieles zu tun. Das belegt eine Forsa-Umfrage, in der 1.029 Frauen und 971 Männer befragt wurden.

Broschüre »Frauen und Männer in verschiedenen Lebensphasen«

Laut Grundgesetz sind Männer und Frauen gleichberechtigt. Die Gleichstellung der Geschlechter schreitet jedoch in verschiedenen Lebensbereichen unterschiedlich schnell voran. Die Broschüre zeigt eben diese Unterschiede auf.

Familienfreundlichkeit: Deutschland verbessert Rahmenbedingungen

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

In Sachen Familienfreundlichkeit belegt Deutschland im europäischen Vergleich einen Mittelplatz. Die besten Bedingungen für Eltern und ihre Kinder bieten die skandinavischen Staaten. Dies zeigt der Familienfreundlichkeitsindex des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln, der erstmals erstellt wurde.

Antworten auf Warum werden Mitarbeiter mit Kindern ständig bevorzugt?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 173 Beiträge

Diskussionen zu Familienfreundlichkeit

Weitere Themen aus Berufsleben