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Mitarbeitergespräch

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WiWi Gast

Mitarbeitergespräch

Hallo zusammen,
das passt zwar nicht ganz in diesen Unterforum, aber passenderen gibt es hier leider nicht.

Wir laufen bei euch die Mitarbeitergespräche ab? Eher positiv oder negativ? Ich habe schon in 2 Unternehmen gearbeitet und immer wird das nur das Negative im Gespräch angesprochen. (Der Chef meinte auch, dass man über das Positive nicht sprechen müsste, nur die Schwächen sollten besprochen werden)

Bin jetzt knapp unter einem Jahr im neuen Unternehmen, im komplett neuen Bereich. Ich bin noch nicht zu 100% eingearbeitet, den Führungskräften ist selbst schwer einzuschätzen wie gut man nach dieser Zeit mit meinen Kenntnissen sein müsste, werden aber teilweise Vergleiche mit Mitarbeitern mit über 10 jähriger Berufserfahrung gemacht, dazu wird gemeint, dass man nicht immer nur von 8 bis 17 Uhr da sein müsste, sondern auch mal bis 20 Uhr an Problemen sitzten sollte ... (ohne Überstundenabbau/auszahlung)
Mit ist auch schwer einzuschätzten wie gut nach dieser Zeit im neuen Bereich sein sollte, nur muss man es mit Druck vom Mitarbeiter fordern ?

Ich mache mir z.b. andauernd Notizen (screenshots, stichpunkte, etc.) um in neue Bereiche schnell reinzukommen, es wird trotzdem gemeint, dass ich zwar meine Aufgaben erledige, man sieht aber nicht, dass ich wirklich will in neue Bereiche einzuarbeiten. Zumindest sieht es so von außen so aus.

Vielen Dank

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WiWi Gast

Re: Mitarbeitergespräch

Mehr anstrengen. Man lebt für das Unternehmen. Unternehmen brauchen einen nicht. :)

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WiWi Gast

Re: Mitarbeitergespräch

Dann geht es Dir noch recht gut. Und man gibt Dir wenigstens Zeit!!
Ich kam damals in eine neu geschaffene Position, Kollegen kannten sich nicht aus, Vorgesetzter war kaum da. Mit anderen Worten: Kaum Einarbeitung und auf sich selbst angewiesen.
Man sagte mir, dass die Einarbeitung bestimmt ein Jahr dauern würde, bis ich alle komplexen Prozesse durchschaut habe.
Man erwartete aber in der Praxis die Geschwindigkeit und das Know-How eines alten Hasens. Die Arbeit wurde immer mehr, was ich durch Mehrarbeit zu bewältigen versucht habe.
Nach 6 Wochen kam die Kündigung, dem Nachfolger (kam 2 Monate später) ging es ebenso.

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WiWi Gast

Re: Mitarbeitergespräch

So, vielleicht mal zurück zum Thema. Leider ist es in der Realität wirklich so, dass die meisten Führungskräfte nur die negtiven Aspekte ansprechen. Dies sollte nicht der Fall sein. Ich arbeite selber im Personalbereich und mein ehemaliger Chef (Personalleiter) konnte auch keine Gespräche führen und hat nur negative Punkte angesprochen. Mein neuer Chef ist zum Glück anders und schätzt meine Arbeit. Er sagt auch was gut bzw. auch sehr gut gelaufen ist. Hierfür benötigen wir aber nicht nur Mitarbeitergespräche. Mein Chef sagt mir auch Zwischendurch was gut läuft oder was nicht. Viele Führunsgkräfte wissen nämlich nicht wie motivierend Lob sein kann. Kein Tadel ist Lob genug stimmt nicht. Aber viele haben es leider immer noch nicht verstanden.

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WiWi Gast

Re: Mitarbeitergespräch

Überspitzt formuliert: "Wir sollten vielleicht einmal überlegen, ob wir Mitarbeitergespräche machen sollten".

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WiWi Gast

Re: Mitarbeitergespräch

Stimme dem kollegen vom 17.07. zu.

Ein MA-Gespräch sollte immer auch positive dinge enthalten, damit der MA sieht, was er gut macht und beibehalten kann.

danach kommt natürlich das gespräch auf die Aspekte, die noch ausbaufähig sind. diese sollten auch immer auf deine position und berufserfahrung angepasst sein. vom neuen MA, mit 2 Jahren berufserfahrung kann ich nicht erwarten, dass er die produktionsleitung übernimmt.

Der Beurteilte sollte gelegenheit haben, sich zu den sachverhalten auch zu äußern. wenn du in einigen punkten zustimmst, dann frage auch immer gleich, was du denn tun könntest, um dort besser zu werden und lass das auch in die beurteilung mit einfließen, um bei der nächsten iteration darauf verweisen zu können.

Was den punkt arbeitszeit angeht, immer locker bleiben und entsprechend kontern: womit ist der AG unzufrieden? hast du deine arbeit immer pünktlich erledigt und nix anbrennen lassen? warum solltest Du dann länger als die regelarbeitszeit vor ort abhängen? Wenn du natürlich jeden Tag trotz riesenstapel arbeit auf deinem tisch um 17:00 heim gehst, kommt das natürlich nicht so gut an. dann wieder schauen, was die gründe sind und vereinbaren, wie das in zukunft verhindert werden kann.

Am ende gilt: willst Du eine außergewöhnliche Beurteilung haben, dann leiste auch aussergewöhnliches. Ich hoffe, Dir nicht zu nahe zu treten, aber aus deinem beitrag lese ich heraus, dass du eher andere prioritäten hast, als ein sog. Overperformer. Das ist ja nichts per se schlechtes, denn dafür hast du vielleicht ein schönes Provatleben, nur wirst du dann im Job auch entsprechend bewertet werden.

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DAX Einkäufer

Re: Mitarbeitergespräch

Einiges am Eröffnungsbeitrag ist etwas schief:

  1. Wenn in mehr als 1 Unternehmen die negative Kritik im Vordergrund steht, würde mich das skeptisch stimmen. Dies muss keine grundlegende Eigenschaft der Führungskräfte sein, sondern könnte tatsächlich am Mitarbeiter liegen.

  2. "Fast 1 Jahr im neuen Bereich im neuen Unternehmen" "noch nicht zu 100% eingearbeitet" passt für mich nicht zusammen. Nach 3 Monaten beherrscht man die grundlegenden Anforderungen seiner Position. Wer nach 6 Monaten noch immer nicht voll eingearbeitet ist, sollte dringend etwas ändern und Hilfe suchen. Nach 12 Monaten beherrscht man seine Aufgaben.

  3. "Vergleiche mit Mitarbeitern mit 10 Jahren Berufserfahrung" aber gleichzeitig "neuer Bereich". Entweder beruft man sich darauf, dass der Bereich "komplett neu" ist, oder nicht. Ist der Bereich komplett neu, haben auch die Kollegen keinen Vorsprung.

Mir scheint, der/die Threadersteller(in) hat noch nicht so richtig den Zugang zur Arbeit gefunden. Einarbeitung ist immer ein großer Eigenbeitrag, selbst im besten Unternehmen. Und natürlich fordern die Chefs, dass man schnell Erfolge zeigt - sonst wären es keine guten Chefs. Hat man erfahrene Kollegen um sich herum, kann man diese normalerweise für die Einarbeitung nutzen. Kommt man nach 1 Jahr noch immer nicht mit seiner Arbeit klar, sollte man selbst eigentlich beim Chef auf der Matte stehen und um Unterstützung oder klare Anweisungen bitten.

Den Rest (Arbeitszeit etc.) würde ich unter dem Begriff "Außenbild im Unternehmen" verbuchen. Wo Menschen sind, wird immer auch nach Äußerlichkeiten beurteilt. Ob man sich in seine Aufgaben einarbeitet, würde ich nicht daran festmachen, ob jemand Screenshots oder Notizen macht, sondern wie derjenigen diese Mitschriften zur Verbesserung seiner Ergebnisse nutzt. Das kann aber aus der Ferne niemand beurteilen.

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WiWi Gast

Mein Mitarbeitergespräch

Mein eigenes Mitarbeitergespräch hat gar nicht stattgefunden. Habe Montags meinen Computer angemacht und in den Mails gelesen, ihr Mitarbeitergespräch ist zur Bearbeitung freigegeben. Problem ist nur ich hatte kein Mitarbeitergespräch.

Das was dort drin steht hat mein Vorgesetzter mit einer Teamleiterin aus einem anderen Bereich ins Formular geschrieben. Ich weiß jetzt gar nicht wie ich damit umgehen soll. Ist das überhaupt erlaubt?

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