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Sind wir denn alle bekloppt? ...

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw. bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus. Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

ich kenne immer mehr, die auf die grosse Kohle verzichten und nache einigen Jahren die Schnauze voll haben - denke das wird der Trend sein, heißt natürlich nicht, dass man auf der faulen Haut liegt.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Viele Alternativen gibt es tatsächlich nicht, entweder 50-60-80 Stunden Woche oder ein Leben wie Arno Dübel ("Deutschlands frechster Arbeitsloser" laut Bibel äh Bildzeitung

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Bedingungsloses Grundeinkommen für alle Bürger, dann ist der Druck weg und die Leute arbeiten trotzdem z.B. 30 Stunden/woche, weil ihnen sonst langweilig ist und sie dann gerne was dazu verdienen und sich aussuchen können, was sie auch gerne machen. und dann fällt diese ganze callcenter und marketing mist von alleine weg :)

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Bei vielen dürfte es so sein, dass sie derart anfangen um vergleichsweise früh einen Wohlstand anzuhäufen, der es ihnen erlaubt, ab einem bestimmten Alter bedeutend weniger zu machen. Problem: Wer das Pensum mal über ein paar Jahre geht, dem fällt es danach in der Regel schwer runter zu tunen und Dienst nach Vorschrift zu machen.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Lounge Gast schrieb:

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und
sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x
Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr
viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw.
bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere
Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus.
Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

Ist doch ganz einfach: Man muss halt wenig arbeiten und trotzdem viel verdienen.

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early_hooter

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Die Frage ist doch: Welcher Job hat das beste Verhältnis Gehalt/Arbeitszeit !

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

ich habe keine Ahnung warum viele BWLer sich solche Jobs antun. Ich habe es mir deutlich einfacher gemacht. Man muss als BWLer in der öffentlichen Verwaltung!!! Glaubt mir mit dem Geld komme ich euch nicht hinterher, aber ich bin in meiner Heimatstadt geblieben und leiste deutlcih weniger Stunden ab als manch einer von euch. Und sehe Familie und Freunde jeden Tag. Arbeitszeit von 7-15 Uhr. 15:30 uhr bin ich zu hause bei meiner Familie (frau und Kinder und meine Eltern sind auch ein paar Blocks nur entfernt).
Viele meiner Kommilitonen beneiden mich, diesbezüglich.

Gruß aus Münster und genießt das Leben man

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

ja aber leider gibt es nicht nur solche "Traumjobs" in der Verwaltung oder Behörde. Wer da ne Stelle bekommt ist glücklich dran. Und klar, ich würde auch lieber etwas weniger verdienen und dafür noch ein "Leben" neben der Arbeit haben. Man lebt schließlich nur einmal ;-)

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

@Münsteraner

Geld: Träum weiter. Die Bezahlung nach TvöD ist lächerlich. Jedes KMU zahlt bedeutend mehr für Akademiker.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Welche Prioritäten habe ich in meinem Leben? Wie definiere ich Erfolg für mich, wenn man sich keine eigenen Kriterien sucht bekommt man von der Außenwelt welche Angeboten z.B. Gehalt!
Ich glaube, dass Mammon niemanden wirklich langfristig Glücklich macht, aber leider kommen sehr viele zu spät dahinter ;-)

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

arbeite auch 40 std die woche. kriege aber rund 45k inkl. bonus.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Tja, Kollege, in der Mühle sind viele! Für einen selber bleibt nicht mehr viel, weil all die selbst auferlegten Verpflichtungen erfüllt werden müssen. Das einzige, was Du machen kannst - nimm Dir ab und zu eine Auszeit, (und wenn es nur eine Stunde ist) und mach das was Du willst.
Ein Leidensgenosse

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

was soll ich sagen: zur Lebensqualität gehört nicht nur Geld....

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Entweder man hat viel Freizeit, aber wenig Geld oder man hat viel Geld, aber wenig Freizeit. So ist das. Viel Geld und viel Freizeit hat man nur dann, wenn man reich geboren ist oder geerbt hat.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Der Münsteraner sagt:

Jede KMU bezahlt auch mehr als Großunternehmen bzw. Unternehmen im DAX!!! (Außerdem habe ich schon erwähgnt und zugegeben, das sich weniger verdiene als es mir möglich wäre)

Wenn man gut ist, hat man auch die Möglichkeit ausserhalb des TvöD zu verhandeln. Und dies nutzen tatsächlich Personen aus. Ich habe es genau so gemacht. Ich kann mit einem Jahresgehalt von 60000€ eigentlich nicht beschweren. Ich kann meine Hauskredit bezahlen (Doppelhaushälfte mit kleiner Pool ;-) ). Kann mir jährlich einen Urlaub leisten und meine 2 Kindern fehlt es an nichts. achso und ein schickes Auto ist auch noch drin. Lebensqualität finde ich enorm wichtig und steht mir mehr zu als alles andere. Selbst mit 40000€ wurde ich locker über die runden kommen und wäre sehr zufrieden. Das einzige was für mich zählt ist einfach mehr Freizeit und wenn es halt an Gehalt kostet. Ich brauch nicht mehr Geld. Alles was ich eben brauche ist Zeit für Familie und Freunde.

P.S. die 60000 habe ich nach 5 Jahren bekommen. Ich weiß das einige nach 5 Jahre locker mal die 70 bis 90 Grenze geknackt haben (Freundeskreis aus der Uni zeit bestätigen das), jedoch sehe ich auch wie ihr leben verläuft. Ständig im Dienste des Unternehmens, ohne einen Gedanken an sich zu verlieren, teilweise ohne Lust, teilweise auch ohne Gefühle. Traurig.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Ich finde diese Grunddiskussion sehr spannend, da ich selbst von einer Uni komme, wo einem Karriere recht eingebläut wurde und viele Kommilitonen schon zu Studienzeiten auf viel Spaß und Freizeit verzichtet haben zugunsten von Praktika oä.

Das interessante ist, dass ich momentan das Gefühl habe, dass sehr viele Freunde in meinem Umkreis sich diese Frage Leben vs. Karriere stellen. Und diese sind alle in extremen Rödeljobs. Ich finde es auch richtig, dass man sich dies immer wieder vor Augen führt, denn wie hier schon gesagt wurde. Teilweise ist es schwer aus dem Hamsterrrad zu kommen.

Ich persönlich arbeite momentan 65-80h pro Woche, bin Mitte 20 und verdiene ca. 80k plus ggf. Minibonus (befinde mich in meinem ersten Berufsjahr). Viele Freunde liegen auf beiden Dimensionen in ähnlichen Bereichen. Darüber kann man sicher nicht meckern vor allem, da es eine zeitliche Investition ist und das Gehalt in 5 Jahren bei ca. 150k liegen dürfte inkl. Bonus. Dennoch stellt sich die Frage wie lange man sowas machen will, denn mit Familie ist sowas kaum zu vereinbaren und es gehen einem schon verdammt gute Lebensjahre flöten. Zudem bleiben einem nach Steuern auch nicht so viel mehr übrig, dass man nach 5 Jahren gleich ne Wohnung abbezahlt hätte oder so.

Ich für meinen Teil werde es jetzt erstmal als Investition sehen (und es macht auch überwiegend inhaltlich Spaß) und es ein paar Jahre machen. Bin mir aber ziemlich sicher, dass ich mit spätestens dreißig auf einen ruhigeren Job wechseln werde, wobei ich auch Gehaltseinbußen in Kauf nehmen würde.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Sehr interessanter Gedanke.

Stehe nach meiner Ausbildung auch vor der Entscheidung was ich mit meiner Zukunft anfangen will.
Ich bin weder der klassische Karrierehengst, noch sehe ich mich als der Hartz IV'ler in spé.

Solider Schulabschluss, Fernstudium neben Ausbildung, mit 23 hab ich meinen Bachelor und 2 Jahre Berufserfahrung inkl. Ausbildung in einem renommierten Unternehmen.
Aber was dann? Karriere oder die weite Welt kennen lernen und mit Anfang 30 auf Berufsschullehrer umschwenken?

'Eine' (sehe das nicht als absolut an) 'Bilderbuchkarriere' hat ein älterer Kumpel von mir hinter sich.
Hauptschulabschluss mit 15, dann Lehre zum Maurer, Meister gemacht, mit 25 die Koffer gepackt und die Welt bereist.
War 7 Jahre unterwegs auf der ganzen Welt und hat sich durchgeschlagen, als Handwerker kein Thema meinte er, vor allem im Ausland nicht, da kannst' auch als Schreiner/Dachdecker arbeiten, wenn du Handwerksmeister aus Deutschland bist. Deutscher Handwerker = gut, so die allgemeine Auffassung der Leute, erzählte er mir.
So, heute mit Ende 30, um sehr viele Erfahrungen reicher sitzt er als Fachlehrer in der Berufsschule und sagt, besser hätte sein Leben bis dato nicht laufen können und er genießt die Zeit mit Frau und 2 Kindern
Samstags wird entweder der eisern zusammengesparte 911er poliert, ins Stadion gegangen oder was am Eigenheim gemacht. Sonntags entweder Familienausflug oder der 911er wird bei gutem Wetter ausgefahren. Und in der Schule bringt er sich auch nicht um, findet die heutigen Zustände mehr interessant und sieht’s als Herausforderung den Leuten unterschiedlicher Kulturen was beizubringen.
Top! Oder?!

Was nun der ideale Weg ist, kann ich auch nicht sagen, aber ich bin immer mehr davon überzeugt, nachdem ich den Mann kennen gelernt habe, dass es auch ohne 100k+ p.a. zu einem erfüllten Leben reichen kann. Hört sich immer so gut kleinbürgerlich an, aber wenn es mal 'sieht', dann nimmt es auf einmal Gestalt an. Vor allem für die Leute, die sich noch nicht ganz dem Mammon verschrieben haben.
Und wer weiss, da draußen wartet evtl. die Liebe deines Lebens in Gestalt einer wohlhabenden Südamerikanerin ;)

Wie sagt er immer so schön „Einfach leben!“

Auf weitere interessante Beiträge.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

So ungefähr sehe ich das auch. Ich schreibe an meiner Diplomarbeit und werd' mit 23 fertig sein (Uni). Erstmal einen Job annehmen, bei dem ich mehr arbeite aber auch mehr verdiene und vor allem schnell die Karriereleiter hochklettere. In meinem Alter denke ich noch nicht an Familie.
Ich denke aber, für Freundin, Freunde etc. habe ich mehr Zeit als wenn ich ein Bummelstudent gewesen wäre und mit 27 abgeschlossen hätte sowie einen 40h-Job angenommen hätte, aber auch gleich mit der Familenplannung angefangen hätte.
So kann ich jetzt auch schon Geld sparen und Berufserfahrung sammeln, ohne dass ich privat Stress habe.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Die Jugend ist jetzt und kommt auch nicht zurück. Was man jetzt verpasst, kann man später nicht nachholen. Es nützt nichts 100k Euro im Jahr mit Anfang 30 zu verdienen, wenn man niemanden mehr kennt, mit dem man seine Zeit teilen kann. Familienplanung hin oder her, wer kein soziales Netzwerk mehr besitzt verödet. Wer als Angestellter den großen Reibach machen will, muss einen extremen Preis dafür zahlen. Es ist nicht ohne Grund die Rede von der Work-Life Balance. Was will man später seinen Kindern oder Enkeln erzählen, wenn die einen Fragen was man so in seiner Jugend gemacht hat? Dann bleibt nur: Ich hab gearbeitet. Ist es das was man sich von seinen jungen Lebensjahren erhoffen sollte? Ist das etwa das was sich geistige Elite nennt? 80 oder 100 Stunden in der Woche für andere arbeiten ist elitär? Sorry aber wer das glaubt gehört mit Sicherheit nicht zuu geistigen Elite, sondern lässt sich versklaven. Wenn das Leben deinem Chef gehört, ist das Sklavenhaltung und dank Steuerprogression springt am Ende in Steuerklasse 1 nichtmal was anständiges bei raus, da der Staat gut und gerne samt Sozialabgaben 45% vom Brutto einstreicht. Die geistige Elite sollte was bewegen, Macher sein und nicht als Angestellter sein Leben an den Chef verschenken.

Viel Spass beim drüber Nachdenken...

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Cooler Thread! Ich habe meine Einstellung zum Leben auch völlig geändert in den letzten 2 Jahren. Ich hatte während dem Studium immer den Drang, möglichst schnell möglichst viel zu verdienen, weit aufzusteigen etc. Mittlerweile mit 27 habe ich festgestellt, dass ich mir aus dem ganzen Kram nichts mache und viel lieber Zeit mit Freunden, Freundin etc. verbringe als mich auf Teufel komm raus hochzuarbeiten. Ich brauche keinen 911er, keine riesige Villa usw. und für meinen Lebensstil reicht ein normaler-guter Job völlig aus.

Langfristig kann ich mir auch gut vorstellen, meine Arbeitszeit auf 4-Tage Woche zu reduzieren. Das wäre für mich vor 5 Jahren undenkbar gewesen, damals dachte ich nur daran wie ich schnellstens die 100k knacke und wie weit ich es wohl nach oben schaffe.. spannend wie sich das alles ändert :)

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Meine Philosophie war immer und bin damit bis jetzt gut gefahren. Ich mache nur, was mir Spaß macht und als Studierter hat man da viele Möglichkeiten, die alle einigermaßen gut bezahlt sind. Nicht zu viel für Konsum rausballern, ein paar Rücklagen, den Rest in Indexfonds und man ist gleich weniger abhängig. Wer halt das 80er Jahre Modell will, mit Eigenheim, dickem Auto, Frau und Kind der muss halt fleißig im Hamsterrad treten, weil der Kredit abbezahlt werden muss.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Die Einstellung ist eh sehr verbreitet. Was man dann aber oft verschweigt ist, dass die Alternative eben nicht selbe Lebenssituation mit weniger Stress und mehr Zeit ist, sondern Annehmlichkeiten wie Urlaub, Haus, Auto, zu einem gewissen Grad auch Familie dann eben wegfallen. Zum Spaß geht ja keiner Arbieten (auch da muss man so ehrlich sein). Um wieviel eigene Lebenszeit man sich andere Dinge erkauft - das muss jeder selbst wissen.

WiWi Gast schrieb am 09.02.2010:

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw. bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus. Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Meiner bescheidenen Meinung nach machen sich dann doch einige ziemlich was vor, die (sehr) viel arbeiten und sagen "ich mach das nur des Geldes wegen und weil ich so viele fixe Kosten (d.h. Konsumwünsche) hab, aber so mach ich das höchstens noch 5 Jahre dann bin ich raus". Das Gefühl gebraucht zu werden ("ich bin hier unersetzbar und schaffe richtig was weg") treibt viele an und von daher können sie gar nicht anders als 50-60 Stunden die Woche zu arbeiten. Dazu kommt dann, dass sie durch Lob, Anerkennung, Beförderung, tolle Jobtitel, viel Geld etc. abhängig werden von dem schönen Gefühl "wichtig zu sein" bzw. "was zu erreichen im Leben". Das treibt einen dann durchs ganze (Berufs-)Leben. Daher schaffen es nur die wenigstens wirklich nach einer gewissen Zeit einen Cut zu machen und am Ende machen die meisten dann doch einfach weiter wie bisher oder arbeiten jedes Jahr noch mehr (die Bestätigung aus dem letzten Jahr kickt dieses Jahr nicht mehr so).

5 Jahre Big4-Erfahrung (inkl. M&A) speaking. Und frei von dem Gedanken kann ich mich natürlich auch nicht machen ;-)

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Mit mittlerweile 35 frage ich mich was diese Annehmlichkeiten wirklich sind. Haus ist schön und gut, ich bin aber sowieso nur im selben Zimmer. Meine Frau und Kinder sind dies auch. Die E-Klasse ist nett, aber um die 5km zum Supermarkt oder 200km zu den Schwiegereltern zu fahren hätte meine Auto aus der Studentenzeit genauso gereicht. Urlaub im 5 Sterne Hotel ist nett, durch die ganzen Hotel Aufenthalte campe ich aber viel lieber im Nachbarland für 1/4 des Preises. Zurückblickend würde ich das nicht mehr wollen. Rolex als Statussymbol ist nett, aber das Tragen fühlt sich genauso an wie meine erste Seiko. Nein, das Gefühl ist sogar bei weitem schlechter, wenn man weiß eine Uhr zutragen, um zu zeigen „seht her“. Schon beim ersten Auto Leasing, damals eine C-Klasse saß ich am ersten Tag drin und dachte mir „so, das is es jetzt?“. Als junger Student bekommt man einfach einen falschen Eindruck vom Leben suggeriert. Ähnliche Lebenswandel kann ich auch in meinem näheren Umfeld betrachten.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Die Einstellung ist eh sehr verbreitet. Was man dann aber oft verschweigt ist, dass die Alternative eben nicht selbe Lebenssituation mit weniger Stress und mehr Zeit ist, sondern Annehmlichkeiten wie Urlaub, Haus, Auto, zu einem gewissen Grad auch Familie dann eben wegfallen. Zum Spaß geht ja keiner Arbieten (auch da muss man so ehrlich sein). Um wieviel eigene Lebenszeit man sich andere Dinge erkauft - das muss jeder selbst wissen.

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw. bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus. Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Ich persönlich muss sagen, dass ich für mich einfach meinen Platz gefunden habe: Konzern auf 1. AT Stufe, Arbeitszeit effektiv irgendwo zwischen 35-45h, 4 Tage HO, sehr gutes Gehalt, BAV etc. Das ganze mit 29.

Habe keinerlei Wunsch nach weiterem Aufstieg, da dieser nur mit erheblich mehr Stress verbunden ist. Gehalt reicht locker aus für Urlaube, Auto, Essen gehen und auch für ein Haus (relativ günstige Gegend). Mehr Gehalt würde wohl zum großen Teil ins Depot fließen und die Urlaube würden vielleicht etwas teurer werden, da hörts dann aber auch auf. Mir gibt dieser zusätzliche Konsum aber nichts, weshalb es mir nicht wert ist den zusätzlichen Stress auf mich zu nehmen.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Mit mittlerweile 35 frage ich mich was diese Annehmlichkeiten wirklich sind. Haus ist schön und gut, ich bin aber sowieso nur im selben Zimmer. Meine Frau und Kinder sind dies auch. Die E-Klasse ist nett, aber um die 5km zum Supermarkt oder 200km zu den Schwiegereltern zu fahren hätte meine Auto aus der Studentenzeit genauso gereicht. Urlaub im 5 Sterne Hotel ist nett, durch die ganzen Hotel Aufenthalte campe ich aber viel lieber im Nachbarland für 1/4 des Preises. Zurückblickend würde ich das nicht mehr wollen. Rolex als Statussymbol ist nett, aber das Tragen fühlt sich genauso an wie meine erste Seiko. Nein, das Gefühl ist sogar bei weitem schlechter, wenn man weiß eine Uhr zutragen, um zu zeigen „seht her“. Schon beim ersten Auto Leasing, damals eine C-Klasse saß ich am ersten Tag drin und dachte mir „so, das is es jetzt?“. Als junger Student bekommt man einfach einen falschen Eindruck vom Leben suggeriert. Ähnliche Lebenswandel kann ich auch in meinem näheren Umfeld betrachten.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Die Einstellung ist eh sehr verbreitet. Was man dann aber oft verschweigt ist, dass die Alternative eben nicht selbe Lebenssituation mit weniger Stress und mehr Zeit ist, sondern Annehmlichkeiten wie Urlaub, Haus, Auto, zu einem gewissen Grad auch Familie dann eben wegfallen. Zum Spaß geht ja keiner Arbieten (auch da muss man so ehrlich sein). Um wieviel eigene Lebenszeit man sich andere Dinge erkauft - das muss jeder selbst wissen.

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw. bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus. Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 18.03.2010:

ich habe keine Ahnung warum viele BWLer sich solche Jobs antun. Ich habe es mir deutlich einfacher gemacht. Man muss als BWLer in der öffentlichen Verwaltung!!! Glaubt mir mit dem Geld komme ich euch nicht hinterher, aber ich bin in meiner Heimatstadt geblieben und leiste deutlcih weniger Stunden ab als manch einer von euch. Und sehe Familie und Freunde jeden Tag. Arbeitszeit von 7-15 Uhr. 15:30 uhr bin ich zu hause bei meiner Familie (frau und Kinder und meine Eltern sind auch ein paar Blocks nur entfernt).
Viele meiner Kommilitonen beneiden mich, diesbezüglich.

Gruß aus Münster und genießt das Leben man

Bin im Konzern in meiner Heimatstadt, ein deutsches Ballungszentrum, 100% HO von 7 bis 15:30 und bin 15:30 auch Zuhause.

Nur bei Big4, MBB, T2, T3, IB usw. musst du Stunden kloppen, aber doch nicht im Konzern.

EFH am Stadtrand ist mit dem Gehalt auch drin, passt.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Meiner bescheidenen Meinung nach machen sich dann doch einige ziemlich was vor, die (sehr) viel arbeiten und sagen "ich mach das nur des Geldes wegen und weil ich so viele fixe Kosten (d.h. Konsumwünsche) hab, aber so mach ich das höchstens noch 5 Jahre dann bin ich raus". Das Gefühl gebraucht zu werden ("ich bin hier unersetzbar und schaffe richtig was weg") treibt viele an und von daher können sie gar nicht anders als 50-60 Stunden die Woche zu arbeiten. Dazu kommt dann, dass sie durch Lob, Anerkennung, Beförderung, tolle Jobtitel, viel Geld etc. abhängig werden von dem schönen Gefühl "wichtig zu sein" bzw. "was zu erreichen im Leben". Das treibt einen dann durchs ganze (Berufs-)Leben. Daher schaffen es nur die wenigstens wirklich nach einer gewissen Zeit einen Cut zu machen und am Ende machen die meisten dann doch einfach weiter wie bisher oder arbeiten jedes Jahr noch mehr (die Bestätigung aus dem letzten Jahr kickt dieses Jahr nicht mehr so).

5 Jahre Big4-Erfahrung (inkl. M&A) speaking. Und frei von dem Gedanken kann ich mich natürlich auch nicht machen ;-)

Habe selbst oft mitansehen können, wie solche Karrieren bereits ab Mitte 50 Enden: arbeitslos, Zurückstufung als "interner Berater" etc. Karriere macht man in den meisten Fällen eben nur zwischen 35-55 Jahren, danach wird man oft entsorgt. Lohnt sich einfach nicht, aber hängt natürlich vom Charakter ab.

Persönlich finde ich den Job bzw. die Materie zu wenig interessant, um mehr als 45 Stunden die Woche darauf zu verschwenden. Besonders mit Kindern und arbeitstätigem Partner ist man dann froh um HO und Teilzeitarbeit, weil man ansonsten einfach nicht SEIN kann.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Ich hatte für mich einen relativ konkreten Plan und der ist soweit auch recht gut aufgegangen.

Ich war etwas mehr als vier Jahre bei MBB im Consulting um dort Gas zu geben und ein gutes Gehaltslevel für einen Exit zu erreichen. Jetzt bin ich seit mittlerweile etwas mehr als 1.5 Jahren in deinem Dax40 Konzern in einer Expertenrolle ohne Personalverantwortung. Die Themen sind aber dennoch super spannend, da ich inhaltlich immer in Zukunftsprojekten unterwegs bin.

Beim Gehalt liege ich je nach Bonus bei ca. 160k (+/- 5k) und arbeite dank 80-100% Home Office effektiv wohl 30h pro Woche. Klar gibt es mal später am Abend noch ein Meeting mit der Geschäftsleitung oder eine Mail zu schreiben, aber bei dem Gehalt definitiv kein Problem für mich.

Bei uns steht auch bald Nachwuchs an und ich finde diese Vereinbarkeit von Privatleben bei guten Gehalt für die aktuelle Situation perfekt. Würde ich jedesmal wieder so machen und auch die ersten Jahre im Beruf Gas geben mit >50h pro Woche. Das ist super als Sprungbrett.

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Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Mit mittlerweile 35 frage ich mich was diese Annehmlichkeiten wirklich sind. Haus ist schön und gut, ich bin aber sowieso nur im selben Zimmer. Meine Frau und Kinder sind dies auch. Die E-Klasse ist nett, aber um die 5km zum Supermarkt oder 200km zu den Schwiegereltern zu fahren hätte meine Auto aus der Studentenzeit genauso gereicht. Urlaub im 5 Sterne Hotel ist nett, durch die ganzen Hotel Aufenthalte campe ich aber viel lieber im Nachbarland für 1/4 des Preises. Zurückblickend würde ich das nicht mehr wollen. Rolex als Statussymbol ist nett, aber das Tragen fühlt sich genauso an wie meine erste Seiko. Nein, das Gefühl ist sogar bei weitem schlechter, wenn man weiß eine Uhr zutragen, um zu zeigen „seht her“. Schon beim ersten Auto Leasing, damals eine C-Klasse saß ich am ersten Tag drin und dachte mir „so, das is es jetzt?“. Als junger Student bekommt man einfach einen falschen Eindruck vom Leben suggeriert. Ähnliche Lebenswandel kann ich auch in meinem näheren Umfeld betrachten.

Die Einstellung ist eh sehr verbreitet. Was man dann aber oft verschweigt ist, dass die Alternative eben nicht selbe Lebenssituation mit weniger Stress und mehr Zeit ist, sondern Annehmlichkeiten wie Urlaub, Haus, Auto, zu einem gewissen Grad auch Familie dann eben wegfallen. Zum Spaß geht ja keiner Arbieten (auch da muss man so ehrlich sein). Um wieviel eigene Lebenszeit man sich andere Dinge erkauft - das muss jeder selbst wissen.

Wenn man sich mal überlegt, dass man nur ein Leben hat und sich trotzdem so viel Stress macht. Viele Arbeiten 60 + x Stunden. Für was eigentlich. Ich bin selber jemand, der sehr viel arbeitet, sein Leben eigentlich wenig genießt bzw. bewusst lebt. Ich weiß eigentlich, dass es oft wichtigere Dinge im Leben gibt als den Job. Nur komme ich nicht heraus. Zu groß ist schon die Verantwortung. Frau, Kind, Haus ...

Ja und Nein.

Du hast dich einfach an die Sachen gewöhnt. Ich würde mein Auto nicht mehr missen wollen, würde aber auch mit einem Fiat nicht unglücklicher sein.

Grundsätzlich machen diese kleinen Dinge im Leben, das Leben einfach entspannter - man benötigt diese jedoch nicht um Zufrieden zu sein.

Wenn das Geld "leicht" verdient ist, dann ist es schön dieses auch für so etwas auszugeben - aber nicht wenn es ein Hussel ist.

Für mich ist Geld vor allem eins: Freiheit & Unabhängigkeit und das macht mich zufrieden.

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

An den 35 jährigen Vorposter: wer zwingt dich, das Haus zu behalten, die E Klasse und den nächsten 5 Sterne Urlaub zu buchen?

Niemand. Da brauchst du nicht rückblickend Deine alltäglichen Luxus kleinreden, indem du sägst „könnte ich noch einmal neu anfangen“.

Das kannst du. Von heute auf morgen alles verkaufen. Dann hast du dick Cash in de Täsch, verkürzt Deine Arbeitszeit und YOLOs Dich durchs Leben.

Also wer hindert dich? Oder ist all das „bloß nett“ vielleicht doch etwas mehr als „bloß nett“, wenn es hart auf hart kommt? 🤓

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Insecure Overachiever.

Psychologisch sehr gut erforscht. Mehr ist es nicht und genau das wird bei den Firmen gesucht.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Meiner bescheidenen Meinung nach machen sich dann doch einige ziemlich was vor, die (sehr) viel arbeiten und sagen "ich mach das nur des Geldes wegen und weil ich so viele fixe Kosten (d.h. Konsumwünsche) hab, aber so mach ich das höchstens noch 5 Jahre dann bin ich raus". Das Gefühl gebraucht zu werden ("ich bin hier unersetzbar und schaffe richtig was weg") treibt viele an und von daher können sie gar nicht anders als 50-60 Stunden die Woche zu arbeiten. Dazu kommt dann, dass sie durch Lob, Anerkennung, Beförderung, tolle Jobtitel, viel Geld etc. abhängig werden von dem schönen Gefühl "wichtig zu sein" bzw. "was zu erreichen im Leben". Das treibt einen dann durchs ganze (Berufs-)Leben. Daher schaffen es nur die wenigstens wirklich nach einer gewissen Zeit einen Cut zu machen und am Ende machen die meisten dann doch einfach weiter wie bisher oder arbeiten jedes Jahr noch mehr (die Bestätigung aus dem letzten Jahr kickt dieses Jahr nicht mehr so).

5 Jahre Big4-Erfahrung (inkl. M&A) speaking. Und frei von dem Gedanken kann ich mich natürlich auch nicht machen ;-)

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Ich hab den direkten Vergleich eigentlich in der Familie.

Mein Bruder und ich haben beide BWL studiert (Köln und Mannheim) und sind beide in "Schwesterkonzerne" eingestiegen. Also relativ vergleichbare Karriere.

Mein Bruder hat richtig Karriere gemacht (Ausland, Landeschef, etc.). Ich dagegen nicht - jedenfalls nicht im Konzern. Ich hab in meiner Freizeit immer nebenher etwas aufgebaut, was am Anfang aber extrem unlukrativ war.

Nach 12-5 Jahren karriere und ständiges aufstacheln der Karriere. Wir hatten beide geheiratet und beides Kinder. Natürlich hatte ich für meine mehr Zeit und keinen ständigen Auslandsaufenthalt. Mein Bruder durfte aufgrund der Karriere sich alles erlauben: Weihnachten fehlen, runde Geburtstage auslassen...

Vor 5 Jahren platzte dann die Bombe: Ehe kaputt, 8 Jahre Affäre mit Sekretärin, Kinder schaffen Schule nicht und waren teils "unterentwickelt" (Bettnässerei, etc.) Zudem war die Partnerin meines Bruders psychisch nicht mehr auf der Höhe.

Und das alles für Geld.... Wenn ich überlege, dass ich mir 15 Jahre von meinen Eltern angehört habe, was für ein wahnsinnig tolles Leben mein Bruder führt, bin ich froh diesem NIE nachgeeifert zu haben. Ich komme nach Hause, habe Freunde seit dem Abi, ne funktionierende Ehe und einigermassen schlaue und erzogene Kinder.

Auch, wenn Karriere für viele in diesem Forum das ALLERHÖCHSTE ist, kann ich euch nur eins raten: Es gibt kein zurück. Wenn ihr mit 50 vor einem Scherbenhaufen steht, dann fegt ihr den nicht mehr auf. Dann ist es so. Und kein Geld der Welt macht das wett

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

Bin 31 und bei 100k all-in (bald 105k fix) und habe mir ein paar coole Sachen gegönnt. Ich würde aber auch lieber weniger arbeiten, unterstütze aber noch meine Fam mit guten 10k im Jahr. Die müssen auch verdient werden… daher werde ich wohl noch ein wenig im Hamsterrad laufen müssen.

Mein persönlicher Luxus besteht aus:

  • Cooles Auto mit ein paar PS und super Ausstattung (ist ein Q3)
  • 120qm Wohnung mit Garten, gemietet
  • ich kann zu essen kaufen, was ich will
  • wir machen gerne Urlaub im eigenen Garten
  • ab und zu kaufe ich mal was Elektronisches, wie zB dieses Jahr einen Grill oder auch mal einen Dyson

Worauf ich aber bewusst verzichte:

  • keine Marken Klamotten (H&M Tshirts, Schuhe von Nike, …)
  • trage eine 80 EUR Fitbit Uhr
  • altes iPhone 10
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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Die Frage sollte lauten ob man Spass an solchen hat. Wenn ich etwa von mir ausgehe:

Großes Haus -> kein Spass da ist ständig irgendwas zu tun angefangen von Staub saugen bis hin zu großen Reperaturen

E-Klasse -> da könnte ich mich für begeistern, ich habe auch noch nach 2 3 Jahren Freude an einem Auto. Wer da nur ein paar Wochen Spaß dran hat und im Falle einer E-Klasse den Fahrkomfort nicht zu schätzen weiß soll was billigeres fahren

Rolex / Uhren -> ich bin seit Kindheit großer Fan, wollte schon mit 11 Jahren eine Rolex haben. Mittlerweile habe ich eine ganz ordentliche Sammlung und in dem Punkt muss ich widersprechen man merkt einer Uhr deutlich an in welchem Preissegment sie sich bewegt. Das die Preise viel Fantasie haben geschenkt

5 Sterne Hotels -> da würde ich auch noch mal massiv nach Ländern und auch den Hotels selbst unterscheiden. 5 Sterne bedeutet ja erstmal das nur ein gewisses Grundmaß an Services und Hardware vorhanden ist. In dem Segment gibts aber auch noch mal riesige Unterschiede. Es gibt Häuser da merkt man wo jeder Euro hingeht zumeist beim Personal und dessen Aufmerksamkeit, es gibt auch 5 Sterne Hotels da könnte man es sich auch gleich sparen und die 4 Sterne auf der anderen Straßenseite buchen

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Mit mittlerweile 35 frage ich mich was diese Annehmlichkeiten wirklich sind. Haus ist schön und gut, ich bin aber sowieso nur im selben Zimmer. Meine Frau und Kinder sind dies auch. Die E-Klasse ist nett, aber um die 5km zum Supermarkt oder 200km zu den Schwiegereltern zu fahren hätte meine Auto aus der Studentenzeit genauso gereicht. Urlaub im 5 Sterne Hotel ist nett, durch die ganzen Hotel Aufenthalte campe ich aber viel lieber im Nachbarland für 1/4 des Preises. Zurückblickend würde ich das nicht mehr wollen. Rolex als Statussymbol ist nett, aber das Tragen fühlt sich genauso an wie meine erste Seiko. Nein, das Gefühl ist sogar bei weitem schlechter, wenn man weiß eine Uhr zutragen, um zu zeigen „seht her“. Schon beim ersten Auto Leasing, damals eine C-Klasse saß ich am ersten Tag drin und dachte mir „so, das is es jetzt?“. Als junger Student bekommt man einfach einen falschen Eindruck vom Leben suggeriert. Ähnliche Lebenswandel kann ich auch in meinem näheren Umfeld betrachten.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

ich frage mich, was man schon mit 160qm will. du redest davon als sei das wenig und gerade so akzeptabel. oder eine küche für 10k würde ich mir nie kaufen.

hab eine 25qm wohnung und selbst das könnte sogar noch kleiner sein. ich zahle warm gerade mal 345 euro und die küche (miniküche) kann man für 300 euro kaufen und genau so drauf kochen wie auf einer für 10k.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

ich frage mich, was man schon mit 160qm will. du redest davon als sei das wenig und gerade so akzeptabel. oder eine küche für 10k würde ich mir nie kaufen.

hab eine 25qm wohnung und selbst das könnte sogar noch kleiner sein. ich zahle warm gerade mal 345 euro und die küche (miniküche) kann man für 300 euro kaufen und genau so drauf kochen wie auf einer für 10k.

Klingt nach einem ziemlichen Loch to be honest...

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

ich frage mich, was man schon mit 160qm will. du redest davon als sei das wenig und gerade so akzeptabel. oder eine küche für 10k würde ich mir nie kaufen.

hab eine 25qm wohnung und selbst das könnte sogar noch kleiner sein. ich zahle warm gerade mal 345 euro und die küche (miniküche) kann man für 300 euro kaufen und genau so drauf kochen wie auf einer für 10k.

Du solltest deinen Post als Satire kennzeichnen sonst merken die Leser es nicht ;)

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

ich frage mich, was man schon mit 160qm will. du redest davon als sei das wenig und gerade so akzeptabel. oder eine küche für 10k würde ich mir nie kaufen.

hab eine 25qm wohnung und selbst das könnte sogar noch kleiner sein. ich zahle warm gerade mal 345 euro und die küche (miniküche) kann man für 300 euro kaufen und genau so drauf kochen wie auf einer für 10k.

Als Student ist eine kleine eigene Wohnung super im Vergleich zu einem WC-Zimmer. In Partnerschaft und ggf. mit Kindern, mit Mitte 30 oder 40 statt Anfang 20 sehen die Ansprüche dann doch in der Regel anders aus.

Ist ja schön, dass du so genügsam bist. Es sollte aber nachvollziehbar sein, dass andere Menschen andere Ansprüche an ihr Leben haben ;)
Aus eigener Erfahrung kann ich sagen, dass man in einer 2-Zimmer-Wohnung mit ca. 60qm als Paar sehr glücklich sein kann und dass man auch ohne Arbeitszimmer mit 2x Home Office über längere Zeit zurecht kommen kann. Wir wohnen allerdings seit kurzem in einem dieser viel zu großen 200+qm Häuser und man kann auch die 4x größere Fläche sehr sinnvoll nutzen:

  • eigene Kinderzimmer für jedes Kind
  • dedizierte Arbeitszimmer
  • Gäste-/Arbeitszimmer
  • mehrere Duschen/Badezimmer

aber auch weitere Annehmlichkeiten wie z.B.

  • ein eigener Fitnessraum statt ein Fitnessstudio-Vertrag
  • ein Weinkeller statt zimmerwarmer Rotwein aus der Wohnzimmerecke
  • ausreichend Verkehrsfläche
    Sind durchaus schön zu haben.

Am Ende ist es wie vieles im Leben eine Frage der persönlichen Prioritäten. Und natürlich muss man sich das auch leisten können und wollen. Aber etwas Verständnis für unterschiedliche Wohnbedürfnisse - in beide Richtungen! - sollte ja möglich sein.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Am Ende kommt es auf die persönlichen Ziele im Leben an.
Einige sind materialistisch, andere nicht.
Einige wollen Kinder, andere nicht.

Ich habe mal eine Zeit lang nur 20h pro Woche gearbeitet. War schon eine geile Zeit. Ich war super entspannt und hatte enorm viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Für mich alleine hat das vom Einkommen sogar problemlos gepasst. Kommen aber ggf. Kinder ins Spiel, kippt die Rechnung sehr schnell. Über Immobilienerwerb etc. müssen wir uns da gar nicht unterhalten.

Je mehr man will, desto mehr muss man statistisch auch arbeiten.
Problem ist allerdings heutzutage, dass mehr zu arbeiten nicht in jedem Fall auch eine signifikante Steigerung des Wohlstands bringt.
Das Steuersystem und viele Arbeitgeber haben leider einen Anteil daran, dass sich Leistung immer weniger lohnt.
Und da sehe ich eine große Gefahr für unser Wirtschaftssystem.

antworten
WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

WiWi Gast schrieb am 31.08.2022:

Genau so sehe ich das auch. Kann vielem Luxus wie zB Auto, Uhr oder großes Haus nichts abgewinnen. Natürlich will man ein schönes Haus, aber 160qm reichen völlig aus, da braucht es keine 240qm. Genauso reicht eine 10k Küche anstatt eine für 30k usw. Beim Auto dasselbe, der Golf bringt mich genauso ans Ziel wie der 5er BMW oder die E-Klasse. Das ist auch der Grund wieso ich nicht mehr nach einem "Top Job" strebe, sondern eher nach einem guten Verhältnis aus Gehalt und Arbeitszeit.

ich frage mich, was man schon mit 160qm will. du redest davon als sei das wenig und gerade so akzeptabel. oder eine küche für 10k würde ich mir nie kaufen.

hab eine 25qm wohnung und selbst das könnte sogar noch kleiner sein. ich zahle warm gerade mal 345 euro und die küche (miniküche) kann man für 300 euro kaufen und genau so drauf kochen wie auf einer für 10k.

Keine Ahnung ob das Ernst oder Satire ist, ich antworte trotzdem. Du scheinst Single zu sein, jedenfalls glaube ich nicht dass ihr zu 2. oder mehr auf 25qm lebt. Wir sind hingegen zu 4., da braucht man einfach ein bisschen mehr Platz. Wir wollten für jedes Kind ein Kinderzimmer, ich brauche definitiv ein Arbeitszimmer und 2 Bäder wollten wir ebenfalls. Aber wie gesagt, das alles geht auch bei 160qm und dafür sind nicht 240qm zwingen notwendig.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 01.09.2022:

Am Ende kommt es auf die persönlichen Ziele im Leben an.
Einige sind materialistisch, andere nicht.
Einige wollen Kinder, andere nicht.

Ich habe mal eine Zeit lang nur 20h pro Woche gearbeitet. War schon eine geile Zeit. Ich war super entspannt und hatte enorm viel Zeit für die schönen Dinge des Lebens. Für mich alleine hat das vom Einkommen sogar problemlos gepasst. Kommen aber ggf. Kinder ins Spiel, kippt die Rechnung sehr schnell. Über Immobilienerwerb etc. müssen wir uns da gar nicht unterhalten.

Je mehr man will, desto mehr muss man statistisch auch arbeiten.
Problem ist allerdings heutzutage, dass mehr zu arbeiten nicht in jedem Fall auch eine signifikante Steigerung des Wohlstands bringt.
Das Steuersystem und viele Arbeitgeber haben leider einen Anteil daran, dass sich Leistung immer weniger lohnt.
Und da sehe ich eine große Gefahr für unser Wirtschaftssystem.

Sehe ich auch so und arbeite deswegen Teilzeit (mit Familie).

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Also ich habe eine
3 Zimmer Wohnung 6xx€ kalt --> SBahn und Rewe vor der Tür, kein Schneeschippen, kein Mülltonne vor stellen, kein Laub aufsammeln, Macke im Parkett - sowhat ist nicht meins
ETF Depot --> deckt die Miete schon
Auto --> 5000€, hasse Autos sowieso, das fährt auch locker 180kmh, Kratzer egal, bin als Daimler Mitarbeiter EKlasse, CLS etc gefahren - wer sowas kauft tut mir Leid
35h Ig Metall --> 9Uhr gehts los, 16:30 Uhr gehts heim, Überstunden geben Bonus falls nötig
Rolex Uhr --> Komplett sinnlos, habe eine 20€ Uhr oder Handy, wenns runterfällt kauf ichs halt neu
Markenklammotten/Anzug --> Sinnlos, kann im Tshirt auf die Arbeit, meist eh homeoffice, Anzug nur für Hochzeiten etc., kostete auch nur 300€ und sieht top aus
Schön Essen gehen, kurz 3 Tage Hotel übers Wochenende, Flug nach Thailand, neue Waschmaschine --> null Problem, Kosten sind geringer als die tägliche Depotschwankung

antworten
WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 01.09.2022:

Also ich habe eine
3 Zimmer Wohnung 6xx€ kalt --> SBahn und Rewe vor der Tür, kein Schneeschippen, kein Mülltonne vor stellen, kein Laub aufsammeln, Macke im Parkett - sowhat ist nicht meins
ETF Depot --> deckt die Miete schon
Auto --> 5000€, hasse Autos sowieso, das fährt auch locker 180kmh, Kratzer egal, bin als Daimler Mitarbeiter EKlasse, CLS etc gefahren - wer sowas kauft tut mir Leid
35h Ig Metall --> 9Uhr gehts los, 16:30 Uhr gehts heim, Überstunden geben Bonus falls nötig
Rolex Uhr --> Komplett sinnlos, habe eine 20€ Uhr oder Handy, wenns runterfällt kauf ichs halt neu
Markenklammotten/Anzug --> Sinnlos, kann im Tshirt auf die Arbeit, meist eh homeoffice, Anzug nur für Hochzeiten etc., kostete auch nur 300€ und sieht top aus
Schön Essen gehen, kurz 3 Tage Hotel übers Wochenende, Flug nach Thailand, neue Waschmaschine --> null Problem, Kosten sind geringer als die tägliche Depotschwankung

Sehr schön. Einfach weitermachen und das Leben bzw. Freizeit geniessen. Bei mir dasselbe mit 4.5 Zimmerwohnung in Grossstadt und Kindern.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 01.09.2022:

Also ich habe eine
3 Zimmer Wohnung 6xx€ kalt --> SBahn und Rewe vor der Tür, kein Schneeschippen, kein Mülltonne vor stellen, kein Laub aufsammeln, Macke im Parkett - sowhat ist nicht meins
ETF Depot --> deckt die Miete schon
Auto --> 5000€, hasse Autos sowieso, das fährt auch locker 180kmh, Kratzer egal, bin als Daimler Mitarbeiter EKlasse, CLS etc gefahren - wer sowas kauft tut mir Leid
35h Ig Metall --> 9Uhr gehts los, 16:30 Uhr gehts heim, Überstunden geben Bonus falls nötig
Rolex Uhr --> Komplett sinnlos, habe eine 20€ Uhr oder Handy, wenns runterfällt kauf ichs halt neu
Markenklammotten/Anzug --> Sinnlos, kann im Tshirt auf die Arbeit, meist eh homeoffice, Anzug nur für Hochzeiten etc., kostete auch nur 300€ und sieht top aus
Schön Essen gehen, kurz 3 Tage Hotel übers Wochenende, Flug nach Thailand, neue Waschmaschine --> null Problem, Kosten sind geringer als die tägliche Depotschwankung

aha also ca. 650€ pro Monat aus dem Depot.

Bei Ausschüttendem iShares MSCI World mit aktuell brutto 1,38% erwarteter Dividendenrendite (also netto ca. 1%) brauchst du bei Berücksichtung von 800€ Freibetrag ein Depot von etwa: 750.000€.

Nehmen wir einen Dividenden ETF (z.B: iShares STOXX global select dividend) mit aktuell 4,76% brutto Dividendenrendite (3,57% netto). Dann ist dein Depot 210.000€ groß.

Also schonmal herzlichen Glückwunsch zur Depotgröße das hat auch nicht jeder (ich liege leider erst bei 80k mit 33, aber dafür hab ich Haus und Kind..)

5000€ für ein Auto: kurze Suche ergibt da hauptsächlich 10 Jahre alte VW Polos oder auch den ein oder anderen noch älteren Golf. Viel Glück einen Kinderwagen da rein zu bekommen. Von den kommenden Kosten für Reparaturen ganz abgesehen.

Miete von 6xx€ für eine 3-Zimmerwohnung geht halt auch nicht so einfach in jeder Region und bei Bedarf eines Homeoffices und Kinderzimmern reicht das auch schnell nicht mehr aus.

Gerade die anderen Punkte sind natürlich vor allem Fragen nach Konsumwünschen. Wenn du 1.200€ für die Wohnung und 15.000€ für das Auto ansetzt dann passt das sogar mit Familie ;)

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

aha also ca. 650€ pro Monat aus dem Depot.

Bei Ausschüttendem iShares MSCI World mit aktuell brutto 1,38% erwarteter Dividendenrendite (also netto ca. 1%) brauchst du bei Berücksichtung von 800€ Freibetrag ein Depot von etwa: 750.000€.

Nehmen wir einen Dividenden ETF (z.B: iShares STOXX global select dividend) mit aktuell 4,76% brutto Dividendenrendite (3,57% netto). Dann ist dein Depot 210.000€ groß.

Also schonmal herzlichen Glückwunsch zur Depotgröße das hat auch nicht jeder (ich liege leider erst bei 80k mit 33, aber dafür hab ich Haus und Kind..)

5000€ für ein Auto: kurze Suche ergibt da hauptsächlich 10 Jahre alte VW Polos oder auch den ein oder anderen noch älteren Golf. Viel Glück einen Kinderwagen da rein zu bekommen. Von den kommenden Kosten für Reparaturen ganz abgesehen.

Miete von 6xx€ für eine 3-Zimmerwohnung geht halt auch nicht so einfach in jeder Region und bei Bedarf eines Homeoffices und Kinderzimmern reicht das auch schnell nicht mehr aus.

Gerade die anderen Punkte sind natürlich vor allem Fragen nach Konsumwünschen. Wenn du 1.200€ für die Wohnung und 15.000€ für das Auto ansetzt dann passt das sogar mit Familie ;)

Ich habe thesaurierende ETF und rechne mit 5%. Ist aber Wurst, da ich arbeite brauche ich ja gar nichts entnehmen.

Ja, so ein Auto. Hat aber gar nicht viele Reparaturen.

Das war ja der Inhalt des Threads, mit Kinder, zweimal Familien-Van und Haus ist die Freiheit eben vorbei.

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ClaudiusAurel

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Man liest hier häufig "niemand geht zum Spaß zur Arbeit". Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber ich würde behaupten dass "Spaß" nicht die einzige wichtige positive Emotion ist. Es gibt enorm viele Menschen, die immer nur Spaß haben, und trotzdem unzufrieden mit ihrem Leben sind.

Die Frage ist also, ob die Tätigkeit in irgendeiner Form dazu beiträgt, dass man >>zufrieden<< ist. Eine Sache zu tun, die nicht so viel Spaß macht, die aber zu einem großen Erfolgsgefühl geführt hat (beispielsweise im Sport), kann einen zufrieden machen.

Dann ist da noch die Frage nach der "Fähigkeit zum Zufriedensein".
Zufrieden zu sein ist in gewisser Weise auch erlernbar. Zynische Wiwi-Treffler werden jetzt von "sich mit etwas abfinden" sprechen - also einfach innerlich aufzugeben und dem teuflischen Hamsterrad einfach keinen Widerstand mehr zu leisten. Das ist natürlich Schwachsinn. Aber eine Sicht für die Dinge zu entwickeln, für die man dankbar ist, bewusst auf positives zu achten und sich motivierende Ziele zu setzen - dazu ist jeder in der Lage.

Manchmal, wenn die Tätigkeit einen quasi "aktiv unzufrieden macht", muss man selbst aktiv werden und nach Alternativen suchen. Hier ist aber angebracht zuerst zu hinterfragen, was einen denn konkret unzufrieden macht, und warum. Sind es Kollegen, die einen runterziehen? Schmerzen vom vielen Sitzen? Uninspirierende Themen? Frustrierende Vorgesetzte? Wenn das nicht identifiziert wird, kann man auch nichts ändern.

Zuletzt finde ich auch wichtig zu erwähnen, dass es normal ist. Das Leben ist manchmal frustrierend. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Leben. Selbst Freunde von mir, die ihre absoluten Kindheitsträume verwirklichen (erfolgreicher Musiker), haben diese Tage, an denen sie unzufrieden sind. Darüber braucht man sich nicht aufzuregen. Man kann es anerkennen, es aushalten, an den Dingen, die zu ändern sind, etwas ändern, das positive im Blick behalten, und gelassen weiter auf sein motivierendes Ziel hinarbeiten.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Interessante Diskussion. Ich eifere keiner Karriere hinterher aber nehme sie mit wenn sie mir angeboten wird. Ich habe allerdings gerade so mein Abi geschafft, habe dann erst 6 Jahre nach meinem Abi den Bachelor abgeschlossen, bin danach im Versicherungsaussendienst gelandet und fange jetzt knapp 7 Jahre später für knapp unter 100k bei einem DAX-Unternehmen an. D.h. 5 der letzten 7 Jahren waren schon geprägt davon Karriere zu machen oder zumindest den richtigen Weg einzuschlagen um eben am Ende bei recht viel Gehalt „wenig“ arbeiten zu müssen. Und dabei spreche ich nur davon keine unbezahlten Überstunden machen zu müssen.

Worauf ich stolz bin und was mich gleichzeitig antreibt ist:

  • Haus mit 170qm (Neubau)
  • Neuwertige Autos (muss kein Deutscher sein)
  • Kind
  • Frau
  • 300qm Garten (eingezäunt) den sowohl mein Kind wie auch mein Hund genießen
  • 4-5 Tage Home-Office die Woche und habe somit sehr von meinem Kind
  • Auswahl beim Urlaub zu haben. Wir gehen gern campen aber fliegen auch gern mal in die USA oder nach Süd-Afrika

Was mir aber völlig unwichtig ist sind teure Kleidung bzw. ich kaufe eben 4 mal im Jahr im
Sale, trage eine Casio für 49.90 Euro, ich hatte bisher evtl. 4 iPhones, gehe nicht feiern, rauche nicht etc.

Ich komme aber auch aus einer Familie mit wenig Geld und Statussymbole fand ich schon immer peinlich.

Wichtig ist mir einfach, dass der Aufwand (Arbeit) relativ gering ist und ich meine Freizeit maximieren kann. Natürlich bin ich die letzten 5 Jahre die „extra mile“ aber das bedeutet halt mal abends 3-4 slides fertig machen, nach Feierabend nochmal eine E-Mail beantworten und evtl. auch mal im Urlaub einmal am Tag in die E-Mails schauen aber das wird eben jetzt mit dem neuen Job wegfallen. Hatte eben nicht jeder das Glück direkt nach dem Studium im goldenen Käfig (IGM) begonnen zu haben.

Langfristiges Ziel von mir ist einfach für gute Arbeit innerhalb von 35-40 Stunden die Woche mehr zu verdienen bzw. Gehaltserhöhungen in Urlaub oder irgendwann in Reduzierung der Arbeitszeit (30-32 Stunden) zu „investieren“. D.h. ich optimiere einfach weiter.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Dein Beitrag deckt sich mit meiner Erfahrung und dementsprechend möchte ich ihn noch einmal unterfüttern:

  • Thema 1: Zufriedenheit. Wenn ich hier immer lesen muss, dass Zufriedenheit durch die Arbeitsaufgabe und das Umfeld entsteht und wenn das nicht passt Arbeitgeber gewechselt werden, es aber dort dann auch wieder... Zufriedenheit entsteht von innen. Ich (37) bin mittlerweile quasi täglich mit unserer Klofrau (vermutlich 55) am Herumflachsen. Diese Frau schrubbt buchstäblich den Mist anderer Leute weg, ist aber glücklich und wenn die Toiletten schön sauber sind und gut riechen, ist sie zufrieden. Welche Freiheitsgrade der Selbstverwirklichung nach Maslow glaubt ihr, dass solch eine Dame hat?
    Ich versuche es jeden Tag, mir in den entsprechenden Momenten, das Gelassenheitsgedicht vor Augen zu führen... Dinge hinnehmen, die ich nicht ändern kann. Dinge anzugehen, die ich ändern kann. Selbstreflexion, wenn es hapert.

  • Thema 2: Finanzen. Lebt "einfach" immer unter euren Verhältnissen und macht euch von außen frei. Maximal 10 Prozent vom netto fürs Auto, 25 Prozent für die Wohnung... dann bleibt automatisch genug übrig. Wenn ihr dann aber in München Innenstadt wohnen wollt, verdient mehr! Ich kann wirklich innerlich immer nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, dass mir Mieter, die tlw. besser ausgebildet sind als ich, Immobilien abbezahlen und sich über die eigene Flexibilität freuen... andererseits sind es aber genau diese Menschen, die im A5 Cabrio mit brandneuer Rolex am Arm herumlaufen.

ClaudiusAurel schrieb am 25.10.2022:

Man liest hier häufig "niemand geht zum Spaß zur Arbeit". Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber ich würde behaupten dass "Spaß" nicht die einzige wichtige positive Emotion ist. Es gibt enorm viele Menschen, die immer nur Spaß haben, und trotzdem unzufrieden mit ihrem Leben sind.

Die Frage ist also, ob die Tätigkeit in irgendeiner Form dazu beiträgt, dass man >>zufrieden<< ist. Eine Sache zu tun, die nicht so viel Spaß macht, die aber zu einem großen Erfolgsgefühl geführt hat (beispielsweise im Sport), kann einen zufrieden machen.

Dann ist da noch die Frage nach der "Fähigkeit zum Zufriedensein".
Zufrieden zu sein ist in gewisser Weise auch erlernbar. Zynische Wiwi-Treffler werden jetzt von "sich mit etwas abfinden" sprechen - also einfach innerlich aufzugeben und dem teuflischen Hamsterrad einfach keinen Widerstand mehr zu leisten. Das ist natürlich Schwachsinn. Aber eine Sicht für die Dinge zu entwickeln, für die man dankbar ist, bewusst auf positives zu achten und sich motivierende Ziele zu setzen - dazu ist jeder in der Lage.

Manchmal, wenn die Tätigkeit einen quasi "aktiv unzufrieden macht", muss man selbst aktiv werden und nach Alternativen suchen. Hier ist aber angebracht zuerst zu hinterfragen, was einen denn konkret unzufrieden macht, und warum. Sind es Kollegen, die einen runterziehen? Schmerzen vom vielen Sitzen? Uninspirierende Themen? Frustrierende Vorgesetzte? Wenn das nicht identifiziert wird, kann man auch nichts ändern.

Zuletzt finde ich auch wichtig zu erwähnen, dass es normal ist. Das Leben ist manchmal frustrierend. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Leben. Selbst Freunde von mir, die ihre absoluten Kindheitsträume verwirklichen (erfolgreicher Musiker), haben diese Tage, an denen sie unzufrieden sind. Darüber braucht man sich nicht aufzuregen. Man kann es anerkennen, es aushalten, an den Dingen, die zu ändern sind, etwas ändern, das positive im Blick behalten, und gelassen weiter auf sein motivierendes Ziel hinarbeiten.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

WiWi Gast schrieb am 26.10.2022:

Dein Beitrag deckt sich mit meiner Erfahrung und dementsprechend möchte ich ihn noch einmal unterfüttern:

  • Thema 1: Zufriedenheit. Wenn ich hier immer lesen muss, dass Zufriedenheit durch die Arbeitsaufgabe und das Umfeld entsteht und wenn das nicht passt Arbeitgeber gewechselt werden, es aber dort dann auch wieder... Zufriedenheit entsteht von innen. Ich (37) bin mittlerweile quasi täglich mit unserer Klofrau (vermutlich 55) am Herumflachsen. Diese Frau schrubbt buchstäblich den Mist anderer Leute weg, ist aber glücklich und wenn die Toiletten schön sauber sind und gut riechen, ist sie zufrieden. Welche Freiheitsgrade der Selbstverwirklichung nach Maslow glaubt ihr, dass solch eine Dame hat?
    Ich versuche es jeden Tag, mir in den entsprechenden Momenten, das Gelassenheitsgedicht vor Augen zu führen... Dinge hinnehmen, die ich nicht ändern kann. Dinge anzugehen, die ich ändern kann. Selbstreflexion, wenn es hapert.

  • Thema 2: Finanzen. Lebt "einfach" immer unter euren Verhältnissen und macht euch von außen frei. Maximal 10 Prozent vom netto fürs Auto, 25 Prozent für die Wohnung... dann bleibt automatisch genug übrig. Wenn ihr dann aber in München Innenstadt wohnen wollt, verdient mehr! Ich kann wirklich innerlich immer nur mit dem Kopf schütteln, wenn ich sehe, dass mir Mieter, die tlw. besser ausgebildet sind als ich, Immobilien abbezahlen und sich über die eigene Flexibilität freuen... andererseits sind es aber genau diese Menschen, die im A5 Cabrio mit brandneuer Rolex am Arm herumlaufen.

ClaudiusAurel schrieb am 25.10.2022:

Man liest hier häufig "niemand geht zum Spaß zur Arbeit". Das ist natürlich nicht ganz falsch, aber ich würde behaupten dass "Spaß" nicht die einzige wichtige positive Emotion ist. Es gibt enorm viele Menschen, die immer nur Spaß haben, und trotzdem unzufrieden mit ihrem Leben sind.

Die Frage ist also, ob die Tätigkeit in irgendeiner Form dazu beiträgt, dass man >>zufrieden<< ist. Eine Sache zu tun, die nicht so viel Spaß macht, die aber zu einem großen Erfolgsgefühl geführt hat (beispielsweise im Sport), kann einen zufrieden machen.

Dann ist da noch die Frage nach der "Fähigkeit zum Zufriedensein".
Zufrieden zu sein ist in gewisser Weise auch erlernbar. Zynische Wiwi-Treffler werden jetzt von "sich mit etwas abfinden" sprechen - also einfach innerlich aufzugeben und dem teuflischen Hamsterrad einfach keinen Widerstand mehr zu leisten. Das ist natürlich Schwachsinn. Aber eine Sicht für die Dinge zu entwickeln, für die man dankbar ist, bewusst auf positives zu achten und sich motivierende Ziele zu setzen - dazu ist jeder in der Lage.

Manchmal, wenn die Tätigkeit einen quasi "aktiv unzufrieden macht", muss man selbst aktiv werden und nach Alternativen suchen. Hier ist aber angebracht zuerst zu hinterfragen, was einen denn konkret unzufrieden macht, und warum. Sind es Kollegen, die einen runterziehen? Schmerzen vom vielen Sitzen? Uninspirierende Themen? Frustrierende Vorgesetzte? Wenn das nicht identifiziert wird, kann man auch nichts ändern.

Zuletzt finde ich auch wichtig zu erwähnen, dass es normal ist. Das Leben ist manchmal frustrierend. Sowohl im privaten, als auch im beruflichen Leben. Selbst Freunde von mir, die ihre absoluten Kindheitsträume verwirklichen (erfolgreicher Musiker), haben diese Tage, an denen sie unzufrieden sind. Darüber braucht man sich nicht aufzuregen. Man kann es anerkennen, es aushalten, an den Dingen, die zu ändern sind, etwas ändern, das positive im Blick behalten, und gelassen weiter auf sein motivierendes Ziel hinarbeiten.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

antworten
WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Wer sagt denn, dass er in Sydney oder Tokyo Tag und Nacht arbeitet. Er kann normal, wie ein AN in GER, 40 h arbeiten. Wahrscheinlich noch mit enormen vorzügen (Miete bezahlt etc.) und kann andere Kulturen kennenlernen. Ich sehe nicht wie er das System nicht ausnutzt. Da die Miete wegfällt und meistens immense Zulagen im Ausland gezahlt werden, können diese Leute meist viel sparen und mit 50 dann in Rente gehen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

antworten
WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Warum soll sein Miete bezahlt werden ? Und es geht doch hier nicht um Miete sondern im Leben ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und einen Anlaufpunkt im Leben zu haben. Darum geht es. und nicht wie mit 18 oder in den zwanzigern von Party zu Party zu laufen.
Der Mensch brauch die innere Ruhe sonst wird er krank. Und so etwas was der Kollege unten macht ist für die Natur des Menschen nicht gut, weil er die ganze Zeit im Stress ist.
Da spielt Geld und bezahlte Miete keine Rolle.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Wer sagt denn, dass er in Sydney oder Tokyo Tag und Nacht arbeitet. Er kann normal, wie ein AN in GER, 40 h arbeiten. Wahrscheinlich noch mit enormen vorzügen (Miete bezahlt etc.) und kann andere Kulturen kennenlernen. Ich sehe nicht wie er das System nicht ausnutzt. Da die Miete wegfällt und meistens immense Zulagen im Ausland gezahlt werden, können diese Leute meist viel sparen und mit 50 dann in Rente gehen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Warum soll sein Miete bezahlt werden ? Und es geht doch hier nicht um Miete sondern im Leben ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und einen Anlaufpunkt im Leben zu haben. Darum geht es. und nicht wie mit 18 oder in den zwanzigern von Party zu Party zu laufen.
Der Mensch brauch die innere Ruhe sonst wird er krank. Und so etwas was der Kollege unten macht ist für die Natur des Menschen nicht gut, weil er die ganze Zeit im Stress ist.
Da spielt Geld und bezahlte Miete keine Rolle.

Wer sagt denn, dass er in Sydney oder Tokyo Tag und Nacht arbeitet. Er kann normal, wie ein AN in GER, 40 h arbeiten. Wahrscheinlich noch mit enormen vorzügen (Miete bezahlt etc.) und kann andere Kulturen kennenlernen. Ich sehe nicht wie er das System nicht ausnutzt. Da die Miete wegfällt und meistens immense Zulagen im Ausland gezahlt werden, können diese Leute meist viel sparen und mit 50 dann in Rente gehen.

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

Hier derjenige, der deiner Ansicht nach Tag und Nacht in Sydney arbeitet.
Bist du eigentlich selbst von dem überzeugt, was du da alles schreibst? Ich hab eher den Eindruck, dass du derjenige bist, der unter enormen Stress steht.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Du redest von dir. Manche Menschen gehen im Stress voll auf. Ist auch eine Typ-Frage. Du kannst nicht von dir auf andere schließen. Ich habe auch gerne eher 20 h Woche arbeiten aber gleichzeitig in der City wohnen. Mit einem Haus am Stadtrand kann ich nichts anfangen. Trotzdem würde ich nicht sagen, dass ich gestresst bin.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Warum soll sein Miete bezahlt werden ? Und es geht doch hier nicht um Miete sondern im Leben ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und einen Anlaufpunkt im Leben zu haben. Darum geht es. und nicht wie mit 18 oder in den zwanzigern von Party zu Party zu laufen.
Der Mensch brauch die innere Ruhe sonst wird er krank. Und so etwas was der Kollege unten macht ist für die Natur des Menschen nicht gut, weil er die ganze Zeit im Stress ist.
Da spielt Geld und bezahlte Miete keine Rolle.

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Wer sagt denn, dass er in Sydney oder Tokyo Tag und Nacht arbeitet. Er kann normal, wie ein AN in GER, 40 h arbeiten. Wahrscheinlich noch mit enormen vorzügen (Miete bezahlt etc.) und kann andere Kulturen kennenlernen. Ich sehe nicht wie er das System nicht ausnutzt. Da die Miete wegfällt und meistens immense Zulagen im Ausland gezahlt werden, können diese Leute meist viel sparen und mit 50 dann in Rente gehen.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

WiWi Gast schrieb am 21.11.2022:

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 22.11.2022:

Warum soll sein Miete bezahlt werden ? Und es geht doch hier nicht um Miete sondern im Leben ist es wichtig zur Ruhe zu kommen und einen Anlaufpunkt im Leben zu haben. Darum geht es. und nicht wie mit 18 oder in den zwanzigern von Party zu Party zu laufen.
Der Mensch brauch die innere Ruhe sonst wird er krank. Und so etwas was der Kollege unten macht ist für die Natur des Menschen nicht gut, weil er die ganze Zeit im Stress ist.
Da spielt Geld und bezahlte Miete keine Rolle.

Wer sagt denn, dass er in Sydney oder Tokyo Tag und Nacht arbeitet. Er kann normal, wie ein AN in GER, 40 h arbeiten. Wahrscheinlich noch mit enormen vorzügen (Miete bezahlt etc.) und kann andere Kulturen kennenlernen. Ich sehe nicht wie er das System nicht ausnutzt. Da die Miete wegfällt und meistens immense Zulagen im Ausland gezahlt werden, können diese Leute meist viel sparen und mit 50 dann in Rente gehen.

Und ich arbeite nicht mein Leben lang um immer im Stress zu leben. Ich arbeite um ab 40 einfach zu relaxen und Mit der Familie das Leben zu genießen. Aber nicht im Stress indem wir heute hier und morgen da sind und im Endeffekt die ganze Zeit vom Leben davonlaufen. Und ich arbeite auch nicht um den Mietern die Immobilien zu bezahlen und selber am Ende der Summe zu sein.
Nach Sidney oder sonstige kann ich auch Urlaub machen. Ich lebe doch nicht in Sidney um da Tag und Nacht zu arbeiten.

Mir ist diese Flexibilität als Mieter tatsächlich viel wert. Ich arbeite nicht mein Leben lang bei einem Arbeitgeber oder in einer bestimmten Gegend. Heute wohne ich hier und in 8 Monaten in Sydney, 6 Monate später dann in Tokyo. Auch ohne eigene Immobilie und Mieteinnahmen habe ich genug Geld zum Leben.

DU brauchst innere Ruhe. Andere brauchen Abwechslung.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Echt so.
Ab 30 bitte Haus mit Kredit und nie wieder den Ort verlassen.
Sobald der Dönermann schon weiß was du bestellen willst ist alles gut und man kann getrost bis zum Tod sich entspannen in Ruhe.
Wenn es doch nochmal wild werden soll macht Frau sich eine rote Strähne und Mann probiert mal Karate (hoho da müssen die Nachbarn aber jetzt aufpassen).

Alles neue ist schlecht, weil man hat es schon immer so gemacht.
Samstags Fußball und Sonntag Spaziergang.

Wer kennt es nicht, « se German Tream »

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Also ich war gerade am Anfang meiner Karriere bisschen bekloppt. Zu viel gearbeitet, Fokus lag immer auf Studium/Job. Nie Zeit für irgendwas anderes gehabt.

Konsequenz war, ich stand mit Mitte 20 mit sechsstelligem Einkommen da, aber hatte seit ich 18 war faktisch keinerlei Spaß und Freude mehr im Leben gehabt.
Irgendwann kam der Punkt, wo ich mir an den Kopf gefasst habe: "Das jetzt noch 40 Jahre so weitermachen?". Da wäre ich irgendwann lieber von der Brücke gesprungen.

Konsequenz: Meinen Job erstmal aufgegeben, chilligen Full Remote Job bei 30h gesucht, in die nächste Großstadt gezogen und jetzt wird erstmal 2-3 Jahre gelebt. Party, Reisen etc.

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Ich arbeite 60-70h und liebe es. An den Themen zu arbeiten, dienmir wichtig sind und zu versuchen die Welt besser zu machen auch wenn nur ein kleines bisschen ist meine Berufung.
Es ist abwechselungsreich und ich habe schon in den USA, Europa und Asien gelebt.
Was besseres hätte MIR nicht passieren können. Jetzt mit 38 hoffe ich, dass ich das noch bis ich 65-70 bin machen kann und darf.

Es ist ein gutes Gefühl wenn man seine Berufung als Beruf machen kann:)

Meine Job ist: R&D Leiter Halbleiter

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 16.12.2022:

Ich arbeite 60-70h und liebe es. An den Themen zu arbeiten, dienmir wichtig sind und zu versuchen die Welt besser zu machen auch wenn nur ein kleines bisschen ist meine Berufung.
Es ist abwechselungsreich und ich habe schon in den USA, Europa und Asien gelebt.
Was besseres hätte MIR nicht passieren können. Jetzt mit 38 hoffe ich, dass ich das noch bis ich 65-70 bin machen kann und darf.

Es ist ein gutes Gefühl wenn man seine Berufung als Beruf machen kann:)

Meine Job ist: R&D Leiter Halbleiter

Wie machst du mit Halbleitern die Welt besser?

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WiWi Gast

Re: Sind wir denn alle bekloppt? ...

WiWi Gast schrieb am 19.03.2010:

@Münsteraner

Geld: Träum weiter. Die Bezahlung nach TvöD ist lächerlich. Jedes KMU zahlt bedeutend mehr für Akademiker.

Wie die Welt damals war....

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WiWi Gast

Sind wir denn alle bekloppt? ...

Indem die Halbleiter helfen allerlei Geräte am laufen zu halten. Sei es Chips für neue medizinische Geräte oder Analyseverfahren oder für Supercomputer, die z.B. neue chemische Moleküle simulieren um neue Medikamente zu entwickeln oder bei der Entstehung von Wissen beitragen. Hierzu sind enorme Rechenleistungen nötig.
Der Grund das du in diesem Forum posten kannst. Das du in modernen Autos fahren kannst. Das deine Waschmaschine funktioniert. Überall sind Chips am Werk, die auf Halbleitertechnologie aufbauen.

Nun gut wenn du das nicht so siehst auch ok. Ich bin überzeugt davon, dass solche Forschung wichtig ist und einen positiven Beitrag leistet.

WiWi Gast schrieb am 16.12.2022:

WiWi Gast schrieb am 16.12.2022:

Ich arbeite 60-70h und liebe es. An den Themen zu arbeiten, dienmir wichtig sind und zu versuchen die Welt besser zu machen auch wenn nur ein kleines bisschen ist meine Berufung.
Es ist abwechselungsreich und ich habe schon in den USA, Europa und Asien gelebt.
Was besseres hätte MIR nicht passieren können. Jetzt mit 38 hoffe ich, dass ich das noch bis ich 65-70 bin machen kann und darf.

Es ist ein gutes Gefühl wenn man seine Berufung als Beruf machen kann:)

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