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Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Wenn er was von Gehaltsprogression gehört hat, wird er wohl Neid empfinden. Wenn er Mitleid empfindet, weil sein Stundenlohn höher ist als der des IBler, frage ich mich ob er überhaupt denkt mit seinem Bildungsstand

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Wenn er was von Gehaltsprogression gehört hat, wird er wohl Neid empfinden. Wenn er Mitleid empfindet, weil sein Stundenlohn höher ist als der des IBler, frage ich mich ob er überhaupt denkt mit seinem Bildungsstand

Ok, ich lese aus deinem Beitrag heraus, dass der Konzernsachbearbeiter den Ubler zurecht bemitleidet.
Ich freue mich auf weitere Meinungen!

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Weder noch. Ich denke nur, sind die geldgeil. Mir persönlich reicht mein Gehalt völlig aus und ich bin insgesamt sehr zufrieden. Jeder soll aber sein Leben führen, wie er oder sie es möchte.
Mir tun nur die etwas leid, die aus der Beratung kommen und bei uns völlig untergehen

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Bin im Finance Department eines IGM Unternehmens und habe einen 40 Stundenvertrag mit ERA 12/B und eine SEHR solide Leistungszulage (Bayern). Mir macht der Job Spaß, alle Überstunden werden aufgeschrieben und müssen abgefeiert werden. Bekomme Urlaubs-, Weihnachtsgeld und T-Zug noch. Kann mich nicht beklagen und würde never ever mit einem UB/IB tauschen wollen.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Weder noch. Ich denke nur, sind die geldgeil. Mir persönlich reicht mein Gehalt völlig aus und ich bin insgesamt sehr zufrieden. Jeder soll aber sein Leben führen, wie er oder sie es möchte.
Mir tun nur die etwas leid, die aus der Beratung kommen und bei uns völlig untergehen

Was meinst du denn mit untergehen?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Ganz ehrlich - eher Mitleid. Wir haben regelmäßig die Bainis oder Mackies in Konzernprojekten im Haus. Die haben zwar schnell die direkte Order und das Mandat vom Topmanager oder Vorstand, beißen aber bei den Tariflern auf Granit. Letztendlich laufen sie wochenlang den geforderten Unterlagen hinterher und erstellen schöne Folien. Der Mehrwert ist oft überschaubar. Kenne sogar langjährige Konzernkollegen, die grundsätzlich nicht mit externen Beratern zusammmen arbeiten; ergo bekommen sie die gewünschten Infos entweder nicht oder nur tröpfchenweise.

Das muss alles ziemlich frustrierend sein. Wenn wir um 16 Uhr heim gehen, basteln die noch bis 19 Uhr (oder länger) an den Folien, damit wir morgens um 8 Uhr das nächste Statusmeeting machen können. Und wir Konzerner verdienen dabei sogar noch einiges mehr als die jungen Berater.

Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum man sich das antut...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Was die denken sieht man doch täglich in WiWi-Treff Threads – Neid hinter einer Fassade von „muh WLB“

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Weder noch. Ich denke nur, sind die geldgeil. Mir persönlich reicht mein Gehalt völlig aus und ich bin insgesamt sehr zufrieden. Jeder soll aber sein Leben führen, wie er oder sie es möchte.
Mir tun nur die etwas leid, die aus der Beratung kommen und bei uns völlig untergehen

Was meinst du denn mit untergehen?

Die kommen mit den Abläufen und Strukturen nicht klar. Viele denken auch, eine Karriere wäre für sie ein Selbstläufer. Ein Irrtum.
Wir hatten auch schon einen, der hatte Probleme durchgängig Leistung zu bringen. Er sagte offen und ehrlich, dass seine vorherige Tätigkeit aus viel warten bestand

Das sind nur meine Erfahrungen

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Wir haben genug andere Themen und denken im Großen und Ganzen gar nicht über euch nach. UBler kommen und gehen.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ganz ehrlich - eher Mitleid. Wir haben regelmäßig die Bainis oder Mackies in Konzernprojekten im Haus. Die haben zwar schnell die direkte Order und das Mandat vom Topmanager oder Vorstand, beißen aber bei den Tariflern auf Granit. Letztendlich laufen sie wochenlang den geforderten Unterlagen hinterher und erstellen schöne Folien. Der Mehrwert ist oft überschaubar. Kenne sogar langjährige Konzernkollegen, die grundsätzlich nicht mit externen Beratern zusammmen arbeiten; ergo bekommen sie die gewünschten Infos entweder nicht oder nur tröpfchenweise.

Das muss alles ziemlich frustrierend sein. Wenn wir um 16 Uhr heim gehen, basteln die noch bis 19 Uhr (oder länger) an den Folien, damit wir morgens um 8 Uhr das nächste Statusmeeting machen können. Und wir Konzerner verdienen dabei sogar noch einiges mehr als die jungen Berater.

Ich kann ehrlich gesagt nicht nachvollziehen, warum man sich das antut...

Wieviele UBler schaffen es denn auf Partner Level?
Vorher scheint sich das ja nicht zu rentieren

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Naja wir hatten schon öfter "Unternehmensberater" im Haus und in diversen Projekten. Meistens waren sie ihr Geld nicht wert und hatten von Unternehmen und internen Prozessen sowie den Herausforderungen des täglichen Geschäfts hier keine Ahnung. Leider extrem verschwendetes Geld wenn man sie dann nur für das Malen von schönen PowerPoints nutzen konnte.

Arbeitszeiten waren sie auch sehr unflexibel. In unserem Konzern fangen viele Kollegen schon um 5.00 / 6.00 Uhr an und ab 14.30 Uhr leeren sich die Büros. UBs standen meist erst 9.00 Uhr auf der Matte.

Ist schön wenn Sie damit soviel Geld verdienen, und wie man ja liest arbeiten sie scheinbar auch echt viel. Ich bin mit meiner 39h Woche, 40+ Urlaubstagen sowie quasi null Überstunden bei akzeptablem Gehalt zufrieden und will es gar nicht anders!

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Naja wir hatten schon öfter "Unternehmensberater" im Haus und in diversen Projekten. Meistens waren sie ihr Geld nicht wert und hatten von Unternehmen und internen Prozessen sowie den Herausforderungen des täglichen Geschäfts hier keine Ahnung. Leider extrem verschwendetes Geld wenn man sie dann nur für das Malen von schönen PowerPoints nutzen konnte.

Arbeitszeiten waren sie auch sehr unflexibel. In unserem Konzern fangen viele Kollegen schon um 5.00 / 6.00 Uhr an und ab 14.30 Uhr leeren sich die Büros. UBs standen meist erst 9.00 Uhr auf der Matte.

Ist schön wenn Sie damit soviel Geld verdienen, und wie man ja liest arbeiten sie scheinbar auch echt viel. Ich bin mit meiner 39h Woche, 40+ Urlaubstagen sowie quasi null Überstunden bei akzeptablem Gehalt zufrieden und will es gar nicht anders!

Klassisches Beispiel von jemandem, der keine Ahnung hat, wie Beratung funktioniert.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Unsere Erfahrung ist, dass UB gerade auf Vorstandsebene und der Ebene darunter gut innerhalb kurzer Zeit Impulse geben können. In der Umsetzung wird es oft schwierig, da es hier viel auf das Kennen interner Strukturen etc. ankommt und damit langwierige Prozesse angestoßen werden, welche auch durch 15-Stunden Tage nicht schneller gelöst werden.

Generalistische Berater werden denke ich seltener gebraucht, Spezialisten hingegen vermehrt nachgefragt.

Wie ich UB sehe: Teilweise sehr smarte Leute dabei, aber die breite Masse ist nicht herausragend oder sonderlich gut bezahlt.
Wie ich IB sehe: Andere Welt, irgendwo interessant, aber einfach ein anderes Lebenskonstrukt

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Ich selbst bin mir nicht sicher. Hab ein BWL Studium FH und nun in naja, man kann sagen einem kleinen Konzern. Bin nach dem Bachelor mit 62k eingestiegen bei 38h und sonst guten Benefits.

Auf der einen Seite wird man manchmal schon von diesem Forum beeinflusst weil man hier überall liest Target Uni, Target Praktika und dann MBB.

Und ja, ich hab auch überlegt ob ich nicht zu einer Beratung gehen solle, klar MBB wäre wohl schwierig wenn das alles so stimmt, aber Big4 kein Problem:D

Und auch Freunde von mir sind/waren bei größeren und kleineren Beratungen etc. Und dann hört man immer spannende Projekte, super steile Lernkurve, man gewinnt so viel an Erfahrungen...

Ob das alles wirklich so stimmt? Klar in der UB sieht man mehr als hier im Konzern, aber ich glaube mittlerweile auch, dass der Output von den UBs dann doch meistens eher mau ist. Ein Freund ist Junior Berater und bastelt auch irgendwelche Folien und macht Workshops. Da denke ich mir so WTF. Derjenige ist jetzt seid unter einem Jahr da und macht einen Workshop??? Über was denn? Inhaltlich kann das einfach nicht der Bringer sein, genauso bei den Folien.

Und das Geld? Puhh, also für 50k zum Teil 60h ackern? Never

Und wie schon angesprochen, wie viele kommen wirklich so weit, dass es 100k Plus gibt? Das kann jetzt auch nicht die Masse sein.

Ich glaub die meisten Fälle verdienen eher Mitgefühl.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 28.11.2019:

Ein guter Konzernsachbearbeiter (Akademiker) bei einem großen Konzern kommt schnell auf 70-80k im Jahr bei 35-40h. Was denkt so jemand, mit sehr gutem Stundenlohn wegen der WLB über einen UBler, der vielleicht 100k bekommt aber dafür doppelt so viel ackert und damit seine Gesundheit und seine sozialen Kontakte riskiert? Neid? Mitleid?

Es kommt wirklich drauf an in welchem Bereich man tätig. In operativen Bereichen mag das Bild der Berater negativer sein. In srrategischen Funktionen werden die Berater als qualifizierte Arbeitstiere genutzt. Außerdem erwartet man von den Beratungen Challengen der eigenen Ideen.

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Ein KPMGler

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Immer dieses "für 50k 60hrs arbeiten bla bla"...
Ihr redet gerade von dem absoluten Absolventen-1st year-Einstiegsgehalt und misst es an einem absoluten Ausreißerwert hinsichtlich wöchentlicher Arbeitslast.

In den ersten max. 12 Monaten, die ihr "nur" 50k verdient, werdet ihr vermutlich keine 20x 60hrs arbeiten. Und wenn doch, kommt eine so hohe Überstundenvergütung dazu, dass ihr eher bei 60k landet.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Gar nichts, in der Regel konzentriert man sich auf den eigenen Weg und der Rest interessiert nicht. Das ist eher was für Foren.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Es kommt wirklich drauf an in welchem Bereich man tätig. In operativen Bereichen mag das Bild der Berater negativer sein. In srrategischen Funktionen werden die Berater als qualifizierte Arbeitstiere genutzt. Außerdem erwartet man von den Beratungen Challengen der eigenen Ideen.

Teilweise werden Beratungen auch nur dafür missbraucht, den schwarzen Peter jemand externen zuschieben zu können. Da liegen z.B. Restrukturierungspläne im Grunde schon in der Schublade und die Beratung ist nur dafür da, damit sich das eigene Management die Hände in Unschuld waschen kann,

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Da aus meiner Sicht die allgemeine Arbeitsleistung/Nutzen von UB´s hier nicht das primäre Thema ist, meine Einschätzung als IGM "Sachbearbeiter" im strategischen Einkauf.

Ich würde es als 80% Mitleid und 20% Neid/Interesse beschreiben. Ich bin mit knapp 90k bei 35h und einer aus meiner Sicht auch sehr guten Lernkurve sehr zufrieden . Ich habe eine Frau und viele Hobbies, mache z.b. ca. 5 mal die Woche verschiedene Sportarten und bin auch oft an der frischen Luft dabei. Das macht mich sehr zufrieden und daher Mitleid, da dies für die UBler so nicht geht. Ist aber auch nicht für jeden wichtig, daher ist das Mitleid auch nicht zwingend angebracht.

Neid/Interesse spielt aber auch mit. Weniger auf das Gehalt oder die beruflichen Perspektiven, da bin ich vollkommen zufrieden. Aber diese Erfahrung, viele Unternehmen sehen, mehr rumkommen, hart in einem jungen Team arbeiten, hätte ich schon gerne auch mal eine Zeit gemacht. Wenn man sich aber an die momentanen Arbeitsbedingungen gewöhnt hat, ist der "Abstieg" in die Mühlen der UB einfach nicht mehr attraktiv.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Ich war selbst mal ein MBBLer.. nicht lang, aber hat mir gereicht...

Heute 10 Jahre im Konzern - und dann sieht man die jungen Berater da sitzen.

Ich mache um 17:30 Uhr Feierabend... verdiene meine 80k und finde meinen Job recht cool gerade. Ich empfinde dann Mitleid mit denen, die dann da in ihrem Teamraum sitzen und man weiß, dass sie das noch ein paar Stunden machen werden und dann ins Hotel fahren...

Ich weiß aber auch, dass ich während meiner UB-Zeit sehr viel Gutes von sehr smarten Leuten gelernt habe.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Ich bin seit 15 Jahren bei einem der größten Dax-Konzerne (IGM), 5 Jahre davon als dualer Student, 4 Jahre als Sachbearbeiter, 4 als Führungskraft und seit 2 Jahren Vorstandsreferent.
Gehaltstechnisch bin ich bei knapp 50.000 eingestiegen und lande dieses Jahr ca. bei 135.000.
Um diese Entwicklung innerhalb von 10 Jahren zu gehen, gab es wenige Wochen mit weniger als 50 Stunden, auf meiner momentanen Stelle keine unter 60 bis zu 80 (Arbeitszeit, da fällt Wegezeit und Mittagszeit weg, außer Wiwi-Treff im Homeoffice...).

Als Sachbearbeiter dachte ich: "Trottelige Schnösel!" Warum? Schein war wichtiger als sein und die Zusammenarbeit fand nur mit der Sachbearbeiterebene der Berater statt. Da sind eben auch Berufsanfänger, die einfach keine Ahnung haben.

Als Führungskraft war ich neidisch: Bei ähnlicher Berufserfahrung und Arbeitszeit, ist deren Teamleiterebene einfach besser bezahlt (ich hatte zugegebenermaßen nur mit MBB zu tun).

Heute sieht es anders aus: Ich darf mit den Partnern die Termine für meinen Chef vorbereiten und habe mittlerweile ein Gefühl für Skills und unsere Bedarfe. Wenn ich dann gefühlten Einkommensmillionären ihren Auftrag in die Feder diktiere und die das nicht umgesetzt kriegen und deshalb hochkant rausfliegen, muss ich mich einfach nur wundern. Über das Anbiedern wundere ich mich allerdings auch nicht mehr.

Ich respektiere Berater, die Waagschale geht allerdings heute eher in Richtung aufrichtiges Mitleid, als in Richtung neidischer oder boshafter Gefühle:
Ohne Berater können wir nicht, da sie "neutral" unsere Themen bewerten... Um aber Berater zu sein und langfristig zu bleiben, muss man auch eine besondere Art von Mensch sein, das könnte ich z.B. nicht: Ständig freundlich lächeln, ständig im Networking, immer am seidenen Faden... Aber niemals irgendetwas umsetzen. Bist du oben angekommen, geht es von den Zeiten, aber bis dahin bist du ein Knecht und nicht jeder Knecht kann König werden. Scheiterst du davor, musst du auch noch feststellen, dass zwischen "besser wissen" und "besser machen" Welten liegen...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Aus Sicht eines Juristen: Erstaunen über das extrem flache Niveau mancher Arbeitsergebnisse, gerade der Top-UBs. Oft ist das reine Blenderei. Gerade wenn man den Vergleich zu GK hat, wundert es einen schon, was einem von manchen UBs qualitativ so präsentiert wird.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Bin zwar selbst kein Sachbearbeiter, habe aber noch viel Kontakt zu diversen Freunden aus Schulzeit & Studium und kann UB/IB vielleicht eher aus einer gesamtberuflichen Perspektive bewerten. Einer der Jungs hat Informatik studiert, im Ausland in Statistik promoviert, seine Forschung früh kommerzialisiert, sitzt heute u.a. bei einem Hedgefonds und verdient sich mit weit weniger als 40h/Woche dumm und dämlich. Ein anderer hat in einem komplett anderen Bereich im Ausland gegründet (Import/Export) und verdient wohl ähnlich gut. Ein paar Leute sind bei Big4 und Dax gelandet, ich kenne einen, der in London bei einer BB sitzt, und wieder einen anderen bei einer Boutique in Frankfurt. Gleich drei ehemalige Kommilitonen hat es zu MBB verschlagen.

Ich muss ganz ehrlich sagen - auch wenn all diese Leute äußerst korrekt sind - die UBler bzw. besonders IBler waren diejenigen, die immer vom großen Geld geträumt haben, denen aber die Begabung bzw. der Geschäftssinn verglichen mit den ersten zwei fehlte. Ich sehe selbst ein, dass das für mich auch gilt, aber ich versuche für mich nicht, ein höheres Gehalt durch mehr Stunden zu erzwingen. Klar, die Progression ist in beiden Bereichen sehr gut, aber wirklich reich wirst du im IB/UB (heutzutage) nicht mehr, Tendenz fallend. Zumindest mEn nicht so reich, dass es die Belastung wettmachen würde.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Das Problem der fallenden Reallöhne hast du überall. Richtig wohlhabend wird man in 99,9% der Fällen nur als Selbstständiger.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Bin zwar selbst kein Sachbearbeiter, habe aber noch viel Kontakt zu diversen Freunden aus Schulzeit & Studium und kann UB/IB vielleicht eher aus einer gesamtberuflichen Perspektive bewerten. Einer der Jungs hat Informatik studiert, im Ausland in Statistik promoviert, seine Forschung früh kommerzialisiert, sitzt heute u.a. bei einem Hedgefonds und verdient sich mit weit weniger als 40h/Woche dumm und dämlich. Ein anderer hat in einem komplett anderen Bereich im Ausland gegründet (Import/Export) und verdient wohl ähnlich gut. Ein paar Leute sind bei Big4 und Dax gelandet, ich kenne einen, der in London bei einer BB sitzt, und wieder einen anderen bei einer Boutique in Frankfurt. Gleich drei ehemalige Kommilitonen hat es zu MBB verschlagen.

Ich muss ganz ehrlich sagen - auch wenn all diese Leute äußerst korrekt sind - die UBler bzw. besonders IBler waren diejenigen, die immer vom großen Geld geträumt haben, denen aber die Begabung bzw. der Geschäftssinn verglichen mit den ersten zwei fehlte. Ich sehe selbst ein, dass das für mich auch gilt, aber ich versuche für mich nicht, ein höheres Gehalt durch mehr Stunden zu erzwingen. Klar, die Progression ist in beiden Bereichen sehr gut, aber wirklich reich wirst du im IB/UB (heutzutage) nicht mehr, Tendenz fallend. Zumindest mEn nicht so reich, dass es die Belastung wettmachen würde.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Aus Sicht eines Juristen: Erstaunen über das extrem flache Niveau mancher Arbeitsergebnisse, gerade der Top-UBs. Oft ist das reine Blenderei. Gerade wenn man den Vergleich zu GK hat, wundert es einen schon, was einem von manchen UBs qualitativ so präsentiert wird.

Dito: Im krassesten Fall hatte MBB ein Software-Tool zur Anlageberatung für einen meiner Mandanten programmiert, das in jedem einzelnen Fall zu einem Beratungsfehler und damit einer Schadensersatzhaftung unseres Mandanten geführt hätte. Und das, obwohl der federführende Partner angebliche große Expertise im Bankrecht hatte...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Bin zwar selbst kein Sachbearbeiter, habe aber noch viel Kontakt zu diversen Freunden aus Schulzeit & Studium und kann UB/IB vielleicht eher aus einer gesamtberuflichen Perspektive bewerten. Einer der Jungs hat Informatik studiert, im Ausland in Statistik promoviert, seine Forschung früh kommerzialisiert, sitzt heute u.a. bei einem Hedgefonds und verdient sich mit weit weniger als 40h/Woche dumm und dämlich. Ein anderer hat in einem komplett anderen Bereich im Ausland gegründet (Import/Export) und verdient wohl ähnlich gut. Ein paar Leute sind bei Big4 und Dax gelandet, ich kenne einen, der in London bei einer BB sitzt, und wieder einen anderen bei einer Boutique in Frankfurt. Gleich drei ehemalige Kommilitonen hat es zu MBB verschlagen.

Ich muss ganz ehrlich sagen - auch wenn all diese Leute äußerst korrekt sind - die UBler bzw. besonders IBler waren diejenigen, die immer vom großen Geld geträumt haben, denen aber die Begabung bzw. der Geschäftssinn verglichen mit den ersten zwei fehlte. Ich sehe selbst ein, dass das für mich auch gilt, aber ich versuche für mich nicht, ein höheres Gehalt durch mehr Stunden zu erzwingen. Klar, die Progression ist in beiden Bereichen sehr gut, aber wirklich reich wirst du im IB/UB (heutzutage) nicht mehr, Tendenz fallend. Zumindest mEn nicht so reich, dass es die Belastung wettmachen würde.

Klar verdient man als selbständiger bzw Unternehmer mehr. Es muss aber laufen

1 Jahr vor meinem Studium dachte ich auch easy machst dich selbständig innerhalb 3 Jahren locker 2 Mio Umsatz bei fast 0 Ausgaben ( 13% Arbeitskosten, dann halt Miete + Auto und das wars). War dann in genau so einem Betrieb(Praktikum) wie ich ihn aufbauen wollte, der Typ war 37 sehr spät mit Uni angefangen und fährt einen R8 und hat eine kleine Villa in HH ( c.a 1-2 Mio) und das mit nur 3 Mitarbeitern. Sein Umsatz war um die 1.4 Mio Ausgaben für die (3) Mitarbeiter all in maximal 300k ,Franchisekosten 13% und Miete sagen wir max 120k. Also alles in allem lief.

Was aber ich dort gelernt habe, ist dass man auf jeden Fall die Finger von Selbständigkeit lassen soll, wenn es sichere Wege zum gut Verdiener gibt (Big4/UB/IB). Die upside war riesig wie ich oben aufgezählt habe, seine Mitarbeiter waren aber die downside. Als ich mit denen gesprochen habe, hat sich herausgestellt, dass die auch mal selbständig waren und es nicht lief. Nun knechten die sich bei einem 4 man Büro für c.a 70k und 0 Steigerungspotential. Da bin ich lieber SC bei den Big 4 und weiß, dass ich mit Mühe und Fleiß wenigstens noch den SM mitnehmen kann.

Also nicht immer nur die Selbständigen ansehen, die es geschafft haben. Sondern auch die die es nicht geschafft haben und nun sehr schlecht dastehen.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Nach meiner (einschläfernden) Erfahrung in einem Chemie-Konzern als Azubi habe ich mir geschworen, nie wieder in so einem Umfeld zu arbeiten. Diese Mentalität, den Stift um 15.59 Uhr fallen zu lassen und sich auf seiner geilen WLB auszuruhen - wir verbringen einen Großteil unseres Lebens mit unserer Arbeit, wie man da täglich nur das Mindeste tun kann ohne reale Aussicht auf eine echte Karriere oder ein paar echte Beförderungen - ist mir echt unverständlich. Klar ist man von Anfang an auf einem guten Gehalt und steigt auch solide und sicher bis an die 100k, aber das tun wir Berater auch, nur dass es danach noch wesentlich höher geht und vor allem wir wesentlich mehr gelernt und gesehen haben als nur die Werkstore.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Für Selbstständigkeit muss man der Typ sein. Ganz entscheident ist auch, was man persönlich für Ansprüche hat. Ich habe sehr niedrige Lebenshaltungskosten. Nicht aus übertriebender Sparsamkeit, sondern weil ich einfach kein Konsummensch bin. Dazu noch glücklich kinderlos. Entsprechen läuft auch die Selbstständigkeit deutlich entspannter, wenn man weis man muss nur die Hälfte von dem Verdienen im Jahr, was der Kollege mit hohem Lebensstandart und/oder Familie so braucht. Wenn es dann doch mehr einspielt, umso besser.

Ich habe einige kennen gelernt, die sich an der Selbstständigkeit versucht haben und bei vielen ist es schlicht an den zu hohen finanziellen Erwartungen gescheitert und vor allem an der Unfähigkeit sich diesbezüglich mal einige Jahre bewust einzuschränken, was aber, gerade zu Beginnn einfach nötig ist.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Bin zwar selbst kein Sachbearbeiter, habe aber noch viel Kontakt zu diversen Freunden aus Schulzeit & Studium und kann UB/IB vielleicht eher aus einer gesamtberuflichen Perspektive bewerten. Einer der Jungs hat Informatik studiert, im Ausland in Statistik promoviert, seine Forschung früh kommerzialisiert, sitzt heute u.a. bei einem Hedgefonds und verdient sich mit weit weniger als 40h/Woche dumm und dämlich. Ein anderer hat in einem komplett anderen Bereich im Ausland gegründet (Import/Export) und verdient wohl ähnlich gut. Ein paar Leute sind bei Big4 und Dax gelandet, ich kenne einen, der in London bei einer BB sitzt, und wieder einen anderen bei einer Boutique in Frankfurt. Gleich drei ehemalige Kommilitonen hat es zu MBB verschlagen.

Ich muss ganz ehrlich sagen - auch wenn all diese Leute äußerst korrekt sind - die UBler bzw. besonders IBler waren diejenigen, die immer vom großen Geld geträumt haben, denen aber die Begabung bzw. der Geschäftssinn verglichen mit den ersten zwei fehlte. Ich sehe selbst ein, dass das für mich auch gilt, aber ich versuche für mich nicht, ein höheres Gehalt durch mehr Stunden zu erzwingen. Klar, die Progression ist in beiden Bereichen sehr gut, aber wirklich reich wirst du im IB/UB (heutzutage) nicht mehr, Tendenz fallend. Zumindest mEn nicht so reich, dass es die Belastung wettmachen würde.

Klar verdient man als selbständiger bzw Unternehmer mehr. Es muss aber laufen

1 Jahr vor meinem Studium dachte ich auch easy machst dich selbständig innerhalb 3 Jahren locker 2 Mio Umsatz bei fast 0 Ausgaben ( 13% Arbeitskosten, dann halt Miete + Auto und das wars). War dann in genau so einem Betrieb(Praktikum) wie ich ihn aufbauen wollte, der Typ war 37 sehr spät mit Uni angefangen und fährt einen R8 und hat eine kleine Villa in HH ( c.a 1-2 Mio) und das mit nur 3 Mitarbeitern. Sein Umsatz war um die 1.4 Mio Ausgaben für die (3) Mitarbeiter all in maximal 300k ,Franchisekosten 13% und Miete sagen wir max 120k. Also alles in allem lief.

Was aber ich dort gelernt habe, ist dass man auf jeden Fall die Finger von Selbständigkeit lassen soll, wenn es sichere Wege zum gut Verdiener gibt (Big4/UB/IB). Die upside war riesig wie ich oben aufgezählt habe, seine Mitarbeiter waren aber die downside. Als ich mit denen gesprochen habe, hat sich herausgestellt, dass die auch mal selbständig waren und es nicht lief. Nun knechten die sich bei einem 4 man Büro für c.a 70k und 0 Steigerungspotential. Da bin ich lieber SC bei den Big 4 und weiß, dass ich mit Mühe und Fleiß wenigstens noch den SM mitnehmen kann.

Also nicht immer nur die Selbständigen ansehen, die es geschafft haben. Sondern auch die die es nicht geschafft haben und nun sehr schlecht dastehen.

In welchem Bereich war derjenige selbstständig?

Von den drei Kommilitonen die direkt nachdem Bachelor (Uni WiWi) gegründet haben. Hat es auch keiner geschafft. Alles smarte Leute gewesen. Einer macht jetzt den Master. Einer versucht sich jetzt an seiner dritten Firma (die ersten beiden sind insolvent gegangen, jetzt hat er Franchise Einzelhandel oder sowas.. es scheint aber wieder nicht zu laufen) und der letzte der dreien ist jetzt Berater bei einer T3.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Also ich bin gerade auch auf einem Beratungsprojekt bei einer großen Bank. Die Leute des Mandanten, die sonst pünktlich um 14 Uhr nach Hause gehen, dürfen jetzt bis Weihnachten komplett Samstag und Sonntag durcharbeiten, weil sie zeitlich vorne und hinten nicht hinterherkommen, unsere operativen Ergebnisse aufzuarbeiten. 50% der Belegschaft wird jetzt entlassen, weil alles wie die Titanic untergeht und nicht annähernd abgeliefert wird, wie es eigentlich müsste. Die Kunden des Mandanten sind komplett eskaliert und warten auf Zahlen in Milliardenhöhe. Wie soll das auch klappen, wenn jeder um 14:00 Uhr heim fährt und sich dann mal schnell 5 Tage krank meldet, wenn es zu "stressig" wird?

Der Kerl, der meint, dass Berater unflexibel seien, weil sie nicht wie der Konzernarbeiter fest um 6:00 Uhr kommen und pünktlich den Stift um 14:00 Uhr fallen lassen - egal wieviel eigentlich noch zu tun ist - scheint da was missverstanden zu haben, denn genau das ist das Paradebeispiel von Unflexibilität.
Herrlich diese WorklifeBalance.

Ich kenne beide Seiten und mein Fazit ist:
An der Stelle, an der sich der Konzernmitarbeiter über Stress beklagt, werden viele Berater gerade erst warm.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Das kann ich so unterschreiben, mir geht es genauso.

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Ich bin seit 15 Jahren bei einem der größten Dax-Konzerne (IGM), 5 Jahre davon als dualer Student, 4 Jahre als Sachbearbeiter, 4 als Führungskraft und seit 2 Jahren Vorstandsreferent.
Gehaltstechnisch bin ich bei knapp 50.000 eingestiegen und lande dieses Jahr ca. bei 135.000.
Um diese Entwicklung innerhalb von 10 Jahren zu gehen, gab es wenige Wochen mit weniger als 50 Stunden, auf meiner momentanen Stelle keine unter 60 bis zu 80 (Arbeitszeit, da fällt Wegezeit und Mittagszeit weg, außer Wiwi-Treff im Homeoffice...).

Als Sachbearbeiter dachte ich: "Trottelige Schnösel!" Warum? Schein war wichtiger als sein und die Zusammenarbeit fand nur mit der Sachbearbeiterebene der Berater statt. Da sind eben auch Berufsanfänger, die einfach keine Ahnung haben.

Als Führungskraft war ich neidisch: Bei ähnlicher Berufserfahrung und Arbeitszeit, ist deren Teamleiterebene einfach besser bezahlt (ich hatte zugegebenermaßen nur mit MBB zu tun).

Heute sieht es anders aus: Ich darf mit den Partnern die Termine für meinen Chef vorbereiten und habe mittlerweile ein Gefühl für Skills und unsere Bedarfe. Wenn ich dann gefühlten Einkommensmillionären ihren Auftrag in die Feder diktiere und die das nicht umgesetzt kriegen und deshalb hochkant rausfliegen, muss ich mich einfach nur wundern. Über das Anbiedern wundere ich mich allerdings auch nicht mehr.

Ich respektiere Berater, die Waagschale geht allerdings heute eher in Richtung aufrichtiges Mitleid, als in Richtung neidischer oder boshafter Gefühle:
Ohne Berater können wir nicht, da sie "neutral" unsere Themen bewerten... Um aber Berater zu sein und langfristig zu bleiben, muss man auch eine besondere Art von Mensch sein, das könnte ich z.B. nicht: Ständig freundlich lächeln, ständig im Networking, immer am seidenen Faden... Aber niemals irgendetwas umsetzen. Bist du oben angekommen, geht es von den Zeiten, aber bis dahin bist du ein Knecht und nicht jeder Knecht kann König werden. Scheiterst du davor, musst du auch noch feststellen, dass zwischen "besser wissen" und "besser machen" Welten liegen...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Soll das ein Witz sein?
Wurde mit wirklich schlechtem Abitur (> 2,5) bei Dax30 ohne Ausnahme eingeladen.

MBB hätte mich niemals eingeladen, wäre ich nicht jeweils Top1 Prozent des Jahrgangs gewesen...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

:D:D

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Ein durchschnittlicher Absolvent kommt nicht mal durch den Filter bei MBB.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

Für die Traineeprogramme vielleicht, aber gewiss nicht für den Direkteinstieg.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

Müssen ja nicht unbedingt die Top DAX30 Konzerne sein, um gut zu verdienen. Habe Bekannte die bei stinknormalen IGM Buden ihre 40h/Woche ihre Eier schaukeln und 85k heimfahren. Waren beide keine High-Performer, sondern durchschnittliche Absolventen einer TU9 (Bachelor + Master).

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 29.11.2019:

Da aus meiner Sicht die allgemeine Arbeitsleistung/Nutzen von UB´s hier nicht das primäre Thema ist, meine Einschätzung als IGM "Sachbearbeiter" im strategischen Einkauf.

Ich würde es als 80% Mitleid und 20% Neid/Interesse beschreiben. Ich bin mit knapp 90k bei 35h und einer aus meiner Sicht auch sehr guten Lernkurve sehr zufrieden . Ich habe eine Frau und viele Hobbies, mache z.b. ca. 5 mal die Woche verschiedene Sportarten und bin auch oft an der frischen Luft dabei. Das macht mich sehr zufrieden und daher Mitleid, da dies für die UBler so nicht geht. Ist aber auch nicht für jeden wichtig, daher ist das Mitleid auch nicht zwingend angebracht.

Neid/Interesse spielt aber auch mit. Weniger auf das Gehalt oder die beruflichen Perspektiven, da bin ich vollkommen zufrieden. Aber diese Erfahrung, viele Unternehmen sehen, mehr rumkommen, hart in einem jungen Team arbeiten, hätte ich schon gerne auch mal eine Zeit gemacht. Wenn man sich aber an die momentanen Arbeitsbedingungen gewöhnt hat, ist der "Abstieg" in die Mühlen der UB einfach nicht mehr attraktiv.

Ich glaube, du überschätzt das Ganze etwas.

Im ersten Moment hört sich das mega cool & spannend an - aber vertrau mir, nach dem vierten Unternehmen, welches du gesehen hast, ist der Glamour total vorbei. Dann k*tzt es dich an am Sonntag zu wissen, dass du Montag morgens wieder irgendwohin fahren musst.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2. M

Vor allem sind die Anforderungen bei Firmen wie Bayer oder BMW viel höher.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

Müssen ja nicht unbedingt die Top DAX30 Konzerne sein, um gut zu verdienen. Habe Bekannte die bei stinknormalen IGM Buden ihre 40h/Woche ihre Eier schaukeln und 85k heimfahren. Waren beide keine High-Performer, sondern durchschnittliche Absolventen einer TU9 (Bachelor + Master).

Nur vermutlich haben die durchschnittlichen TU9 MINT Absolventen mehr als die High Performer in den Wirtschaftswissenschaften drauf...

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

Müssen ja nicht unbedingt die Top DAX30 Konzerne sein, um gut zu verdienen. Habe Bekannte die bei stinknormalen IGM Buden ihre 40h/Woche ihre Eier schaukeln und 85k heimfahren. Waren beide keine High-Performer, sondern durchschnittliche Absolventen einer TU9 (Bachelor + Master).

Nur vermutlich haben die durchschnittlichen TU9 MINT Absolventen mehr als die High Performer in den Wirtschaftswissenschaften drauf...

Da ist er ja. Der Wirtschafts-MINTler, der in jedem Forum die Spitze verteilen muss, obwohl er durch sein Studium zu allem ne Meinung, aber von nix ne richtige Ahnung hat :-D

Zu den Spitzen-Industrieunternehmen kommen in der Regel auch nur gute Absolventen, egal welcher Fachrichtungen. Da sind es eher die Unternehmensberatungen, die jeden nehmen. Wer bei DAX30 arbeitet, kann da m. E. schon stolz auf sich sein, denn derjenige hat häufig was vorzuweisen.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.12.2019:

Da es für den durchschnittlichen Absolventen deutlich schwerer ist, zu Dax30 als zu MBB zu gelangen, wüsste ich nicht, warum ein „Konzernsachbearbeiter“ neidisch auf einen UBler sein sollte.

Die Behauptung halte ich mal für seeehr fragwürdig. Mit welchen Zahlen willst du das bitte rechtfertigen?

Gute Daxkonzerne stellen deutlich weniger Absolventen ein als MBB und T2.

Müssen ja nicht unbedingt die Top DAX30 Konzerne sein, um gut zu verdienen. Habe Bekannte die bei stinknormalen IGM Buden ihre 40h/Woche ihre Eier schaukeln und 85k heimfahren. Waren beide keine High-Performer, sondern durchschnittliche Absolventen einer TU9 (Bachelor + Master).

Nur vermutlich haben die durchschnittlichen TU9 MINT Absolventen mehr als die High Performer in den Wirtschaftswissenschaften drauf...

Da ist er ja. Der Wirtschafts-MINTler, der in jedem Forum die Spitze verteilen muss, obwohl er durch sein Studium zu allem ne Meinung, aber von nix ne richtige Ahnung hat :-D

Zu den Spitzen-Industrieunternehmen kommen in der Regel auch nur gute Absolventen, egal welcher Fachrichtungen. Da sind es eher die Unternehmensberatungen, die jeden nehmen. Wer bei DAX30 arbeitet, kann da m. E. schon stolz auf sich sein, denn derjenige hat häufig was vorzuweisen.

Aus eigener Erfahrung: Stimmt nicht. Habe genug Komilitionen mit durchschnittlichem, teils sogar schlechtem Studium, kaum Praktika etc..., die es als MINTler zu Dax30 geschaft haben. Die nehmen gefühlt jeden, wenn er nur die richtigen Schwerpunkte im Studium hatte bezüglich der ausgeschriebenen Stelle.

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WiWi Gast

Was denken Konzernsachbearbeiter über UBler/Ibler?

Was viele hier vergessen. Es geht nicht immer ums Gehalt. Ja pro Stunde verdient man evtl. mehr aber darum geht es nicht.

Es geht mehr um die Aufgaben.
Es ist Fakt (selber kommend aus UB nun im Konzern), dass man in der UB interessantere Aufgaben macht und im Konzern schnell im täglichen oft sinnlosen Doing versinkt. Jetzt würde ich auch nicht wieder zurück zur UB - lohnt sich nicht. Aber es war schon ein anderes Arbeiten und andere Aufgaben.

By the way die McKinsey Leute reden dann mit meinem Vorstand der mich im besten Fall nur von oben herab grüßt. Also Gehalt ist nicht alles. Its just a choice.

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