DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
BewerbungsgrundlagenSocial Media

Unternehmen recherchieren im Web über Bewerber

Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter informiert sich gut die Hälfte (52 Prozent) aller Unternehmen im Internet über Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ergeben.

Internetseite von Facebook

Unternehmen recherchieren im Web über Bewerber
Berlin, 19.10.2011 (bk) - Bei der Auswahl neuer Mitarbeiter informiert sich gut die Hälfte (52 Prozent) aller Unternehmen im Internet über Bewerber. Das hat eine repräsentative Umfrage im Auftrag des Hightech-Verbands BITKOM unter 1.500 Geschäftsführern und Personalverantwortlichen ergeben. Im Vergleich zur Befragung im Vorjahr ist der Anteil leicht um 3 Prozentpunkte gestiegen. „Viele Arbeitgeber machen sich im Internet ein Bild über ihre potenziellen Mitarbeiter“, sagte BITKOM-Präsident Prof. Dieter Kempf. „Jeder Bewerber sollte wissen, was über ihn im Internet steht und darauf achten, was er selbst oder andere über ihn im Web verbreiten.“ Laut der BITKOM-Umfrage nutzen 49 Prozent der Firmen Internet-Suchmaschinen, um Informationen über Bewerber zu gewinnen. Ein Fünftel (21 Prozent) recherchiert in sozialen Online-Netzwerken, die einen beruflichen Schwerpunkt haben, zum Beispiel Xing oder LinkedIn. 19 Prozent aller Unternehmen suchen auch in sozialen Online-Netzwerken wie Facebook oder StudiVZ, die eher für die Kontaktpflege im privaten Umfeld genutzt werden.

Rechtlich ist es weiterhin zulässig, im Internet nach  Bewerbern zu suchen. Ein Gesetz der Bundesregierung zum Mitarbeiterdatenschutz, das auch diesen Punkt regeln sollte, befindet sich bereits seit längerer Zeit in parlamentarischen Beratungen. Laut Entwurf soll die Recherche über Bewerber künftig nur noch mit Suchmaschinen sowie in sozialen Online-Netzwerken mit eindeutig beruflichem Charakter erlaubt sein. Die Online-Suche nach Informationen mit eher privatem Charakter hätte dann zu unterbleiben. „Wie die Internet-Recherchen der Personalabteilungen in der Praxis überprüft werden sollen, ist aber unklar“, sagte Kempf. Das neue Datenschutzgesetz für Beschäftigte muss noch den Bundestag passieren und könnte im kommenden Jahr in Kraft treten. ´

Für Bewerber besteht die Gefahr, dass die Personaler im Internet Widersprüche im Lebenslauf, unvorteilhafte Fotos oder schädliche Äußerungen finden. Solche Informationen über die eigene Person können unter Umständen auch von anderen Internetnutzern ohne das Wissen oder die Zustimmung des Bewerbers eingestellt worden sein. Der BITKOM gibt Hinweise, worauf Bewerber achten sollten.
 

Methodik: Im Auftrag des BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris deutschlandweit 1.500 Geschäftsführer und Personalverantwortliche von Unternehmen unterschiedlicher Branchen befragt. Die Umfrage ist repräsentativ für die Gesamtwirtschaft.

 

Im Forum zu Social Media

6 Kommentare

Social Media Marketing

WiWi Gast

Fand hierzu nix im Forum. Für wie dauerhaft seht Ihr den Einstieg als WiWi-ler in diese Branche bzw. Tätigkeitsbereich? Welche Einstiegsmöglichkeiten habt Ihr schon ausprobiert? Ich frage, da mir ein ...

2 Kommentare

Seltsame Formulierungen

WiWi Gast

Hallo, ich bin nach vielen Jahren aus einem mittelständischen Unternehmen ausgetreten, wobei meine Kündigung ziemlich persönlich genommen wurde (bei dieser Firma kündigt man nicht einfach...) und d ...

2 Kommentare

Bewertung Arbeitszeugnis

WiWi Gast

Würde mich über eure Einschätzung zu folgendem Arbeitszeugnis freuen. Insgesamt kann ich wahrscheinlich zufrieden sein. aber sind manche Formulierungen nicht etwas komisch? Vielen Dank! x hatte ...

2 Kommentare

als was bewirbt man sich bei Takko

WiWi Gast

hi ich wollte mal wisse wie der Satz zu ende geht: Bewerbung um einen Ausbildungsplatz als..........

4 Kommentare

Rothschild London 2018 Super Day, AC

WiWi Gast

Hallo, wurde noch jemand zum AC in London eingeladen für das SA Programm 2018? Bzw. hat jemand Erfahrungen? Danke im Voraus.

3 Kommentare

Vorstellungsgespräch in Liechtenstein

Fluptoris

Servus an alle, ich habe folgende Frage: Ich habe mich in Liechtenstein auf zwei Stellen beworben. Resonanz super. Wurde zweimal zu einem Telefoninterview eingeladen. Das erste Gespräch zu der S ...

2 Kommentare

Bewerbungsanschreiben - Feedback

WiWi Gast

Hallo, es wäre schön, ein kleines Feedback für das Bewerbungsanschreiben zu bekommen, sodass ich es gegebenenfalls noch optimieren kann: Sehr geehrter Herr ... , bereits während meines Praktik ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Social Media

Internetseite von Facebook

Socia-Media-Atlas 2016/2017: Nutzer-Erosion und Generationen-Problem bei Facebook

Facebook verliert im Vergleich der sozialen Medien gegenüber Youtube weiter an Boden, insbesondere bei den Teenagern. Nur 67 Prozent der deutschen Onliner zwischen 14 und 19 Jahren nutzen Facebook. 92 Prozent der Teenagern nutzen mittlerweile Youtube. Stark präsent ist Facebook dagegen bei den Silver Surfern. Fast jeder zweite über 60-Jährige mit einem Internet-Zugang nutzt Facebook.

Person schreibt einen Hashtag

»Generation Hashtag« setzt auf neue Medienformate

Die zweite digitale Revolution erfasst die deutsche Medienbranche mit Wucht. Bis zu zwei Drittel der Nutzer in Deutschland bevorzugen bereits rein digitale Medien. 70 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone und 91 Prozent der 15- bis 25-Jährigen schauen Videos auf Smartphone oder Tablet. Die Popularität mobiler Endgeräte verlangt von Medienunternehmen neue Inhalte und Geschäftsmodelle.

Eine Computertastatur. Digital

Personaler informieren sich im Internet über Bewerber

Viele Personalverantwortliche von Unternehmen informieren sich vor der Einstellung neuer Mitarbeiter im Internet über ihre Bewerber: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet mit Hilfe von Suchmaschinen und 23 Prozent suchen gezielt in Sozialen Netzwerken. Das ist ein Ergebnis der Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult und der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Weiteres zum Thema Bewerbungsgrundlagen

Beliebtes zum Thema Bewerbung

18. Hohenheim Consulting Week 2018

18. Hohenheim Consulting Week 2018

Die studentische Unternehmensberatung »Junior Business Team e.V.« veranstaltet vom 11. bis zum 19. Januar 2018 die 18. Hohenheim Consulting Week. Bachelor-, Masterstudierende und Doktoranden aller Fachrichtungen erhalten jeweils einen Tag lang einen exklusiven Einblick in den spannenden Berateralltag. Ende der Bewerbungsfrist ist der 22. November 2017.

Telefoninterview - Eine geschminkte Frau mit schwarzer Mütze hält sich ein Handy ans Ohr.

Tipps zum Telefoninterview – was jeder wissen sollte

Das Telefoninterview gehört bei vielen Unternehmen zum Vorauswahlprozess für das Vorstellungsgespräch. Innerhalb von 20 bis 60 Minuten müssen Bewerberinnen und Bewerber dabei überzeugen, um zum persönlichen Interview eingeladen zu werden. Das Telefoninterview sollte nicht unterschätzt werden. Die kurze, wertvolle Zeit gilt es zu nutzen, um die eigene Qualifikation und Motivation für das Praktikum oder den Job zu signalisieren.

Arbeitszeugnis mit Checkliste und Lupe

Arbeitszeugnis – versteckte Formulierungen

Es gibt eine Menge von Formulierungen und Redewendungen, die in Arbeitszeugnissen immer wieder vorkommen. Offensichtlich ist der wohlwollende Klang, dennoch verbergen sich dahinter verschiedene Beurteilungen, die in Schulnoten übersetzbar sind. Diese Zeugnissprache ist für viele nicht einfach entschlüsselbar. Die Wahrheits- und Wohlwollenspflicht hat dazu geführt, dass eine geheime Zeugnissprache entstanden ist. Im Teil 2 zeigt der WiWi-Treff, hinter welchen Arbeitszeugnis-Formulierungen sich welche Noten verstecken.

Feedback +/-

Feedback