DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobsuche & JobbörsenSocial Media

Jobsuche über Social Media im Kommen

Jedem zweiten deutschen Arbeitnehmer wurde im letzten Jahr auf Social Media-Plattformen ein Jobangebot unterbreitet und neun Prozent der Befragten haben über Social Media-Plattformen eine neue Beschäftigung gefunden. Das zeigt der aktuelle Kelly Global Workforce Index, der sich mit dem Thema Social Media und Technologie beschäftigt.

Studie Jobsuche Social-Media

Jobsuche über Social Media im Kommen
Hamburg, 25.11.2013 (kgwi) - Jedem zweiten deutschen Arbeitnehmer wurde im letzten Jahr auf Social Media-Plattformen ein Jobangebot unterbreitet. Damit ist Deutschland weltweit führend bei der Häufigkeit solcher Offerten. Im globalen Vergleich jedoch sind Jobangebote über Social Media bei den Arbeitnehmern in Deutschland noch nicht so beliebt wie in anderen Ländern: Während weltweit 40 Prozent der Angestellten Social Media bei der Jobsuche bevorzugen, sind es hierzulande nur 27 Prozent. Das zeigt der aktuelle Kelly Global Workforce Index (KGWI), der sich mit dem Thema Social Media und Technologie beschäftigt.

In der Vergangenheit wurde die Nutzung von Social Media-Kanälen am Arbeitsplatz von den Arbeitgebern eher mit Skepsis betrachtet. Mittlerweile haben Personalverantwortliche soziale Netzwerke als Chance und Möglichkeit erkannt, neue Mitarbeiter für das Unternehmen zu gewinnen. "Die Social Media sind zum wichtigen Werkzeug im Recruiting geworden. Den einen bieten sie einen einfachen Zugang zu den unterschiedlichsten Informationen, den anderen zahlreiche attraktive Möglichkeiten bei der Präsentation. Die sozialen Medien geben exakt die Art und Weise wider, in der Informationen konsumiert werden - heute und auch morgen", erklärt Stefano Giorgetti, Country General Manager & Vice President von Kelly Services.

Social Media noch nicht vollständig etabliert
Die Erhebung zeigt: Während auf Arbeitgeberseite viele Stellen bereits auf Social Media-Plattformen angeboten werden, gibt es auf Arbeitnehmerseite noch eine gewisse Skepsis. Nur 27 Prozent der Studienteilnehmer bevorzugen Social Media bei der Jobsuche gegenüber konventionellen Methoden wie Zeitungsanzeigen, Online-Portalen oder Personalvermittlern. Ganze zwei Drittel neigen eher zu solchen traditionellen Angeboten. Ausgewogener zeigt sich das Verhältnis bei der länderübergreifenden Betrachtung: Weltweit präferieren immerhin 40 Prozent der Jobsuchenden die Möglichkeiten von Social Media, während 44 Prozent die konventionellen Alternativen vorziehen.

Großes Angebot, kaum Nachfrage
Das Angebot für Arbeitnehmer scheint vielversprechend - aber sind Stellensuchen im Web 2.0 erfolgreich? Immerhin neun Prozent der Befragten haben durch ein Jobangebot über Social Media im letzten Jahr eine neue Beschäftigung gefunden. Im internationalen Vergleich ist das jedoch nicht besonders viel: Weltweit haben bereits 16 Prozent der Arbeitnehmer einen Job über die sozialen Medien erhalten.

"Plattformen wie Xing oder LinkedIn erleichtern die Kandidatensuche und ermöglichen eine zielgenaue Ansprache. Das umso mehr, da der Siegeszug des mobilen Internets eine weitere interessante Perspektive eröffnet: Smartphones oder andere internetfähige mobile Geräte sind prinzipiell interaktiver ausgelegt und werden auch bei der Jobsuche entsprechend intensiv genutzt. Das bedeutet weitere starke Wachstumsimpulse für diese Form des Recruitings", so Stefano Giorgetti weiter.

Download [PDF, 20 Seiten - 1,9 MB]
Detaillierten Studienergebnisse Kelly Global Workforce Index 2013


Über den Kelly Global Workforce Index
Der Kelly Global Workforce Index ist eine internationale Studie, die Ansichten von Teilnehmern im Arbeitsmarkt zu Arbeit und Arbeitsplatz untersucht. Die Ergebnisse werden themenbezogen in Europa, Nordamerika und im Asien-Pazifik-Raum quartalsweise publiziert. 2010 erhielt Kelly Services den MarCom Platinum Award für den Kelly Global Workforce Index. Dieser honoriert außergewöhnliche Qualität, Kreativität und Ideenreichtum in der Kategorie Research / Study.

Zum aktuellen Global Workforce Index wurden knapp 122.000 Personen in 31 Ländern befragt, davon über 1.400 in Deutschland. Die Umfrage wurde zwischen November 2012 und Januar 2013 von der RDA Group im Auftrag von Kelly Services durchgeführt.

Im Forum zu Social Media

6 Kommentare

Social Media Marketing

WiWi Gast

Vielleicht kennst Du es ja schon, ansonsten hier ein guter Start für Deine Recherchen. t3n.de/news/ende-social-media-beraters-nahe-313912/ Viel Glück! Chica Buena

4 Kommentare

Sortiert nach Relevanz

WiWi Gast

Also wer seine umwelt so wenig durchschaut wirds schwer haben im jobaltag.

8 Kommentare

Sicheres Auftreten

WiWi Gast

Mir hilft es einen Fahrplan für alles aufzustellen und im Kopf zuhaben und dann einen Schritt nach dem anderen abgehen. Ansonsten gehört das zum Leben. Ich habe mir angewöhnt zu meinem gelegentlich Un ...

7 Kommentare

Stellenanforderungskatalog vs. Stellenkategorisierung

WiWi Gast

Also ich kann bestätigen, dass Stellenausschreibungen zb. Im controlling oder allgemein im finance bereich von konzernen (klein 7000 bis gross 70000) durchaus alle wünsche auflisten. Meist ist es auch ...

11 Kommentare

Wie weiter nach Weltreise ?

WiWi Gast

Harte Realität.

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Social Media

Internetseite von Facebook

Socia-Media-Atlas 2016/2017: Nutzer-Erosion und Generationen-Problem bei Facebook

Facebook verliert im Vergleich der sozialen Medien gegenüber Youtube weiter an Boden, insbesondere bei den Teenagern. Nur 67 Prozent der deutschen Onliner zwischen 14 und 19 Jahren nutzen Facebook. 92 Prozent der Teenagern nutzen mittlerweile Youtube. Stark präsent ist Facebook dagegen bei den Silver Surfern. Fast jeder zweite über 60-Jährige mit einem Internet-Zugang nutzt Facebook.

Person schreibt einen Hashtag

»Generation Hashtag« setzt auf neue Medienformate

Die zweite digitale Revolution erfasst die deutsche Medienbranche mit Wucht. Bis zu zwei Drittel der Nutzer in Deutschland bevorzugen bereits rein digitale Medien. 70 Prozent der Deutschen haben ein Smartphone und 91 Prozent der 15- bis 25-Jährigen schauen Videos auf Smartphone oder Tablet. Die Popularität mobiler Endgeräte verlangt von Medienunternehmen neue Inhalte und Geschäftsmodelle.

Eine Computertastatur. Digital

Personaler informieren sich im Internet über Bewerber

Viele Personalverantwortliche von Unternehmen informieren sich vor der Einstellung neuer Mitarbeiter im Internet über ihre Bewerber: 39 Prozent der Personaler recherchieren im Internet mit Hilfe von Suchmaschinen und 23 Prozent suchen gezielt in Sozialen Netzwerken. Das ist ein Ergebnis der Studie „Datenschutz im Personalmanagement“ von Bitkom Consult und der Beratungsgesellschaft Kienbaum.

Weiteres zum Thema Jobsuche & Jobbörsen

Eine Brille liegt auf dem Rand eines Computers.

Jobbörsen-Ranking 2016: Stellenwerk.de bei Absolventenjobs vorne

Während Arbeitgeber weiterhin von klassischen Online-Jobbörsen überzeugt sind, orientieren sich Arbeitnehmer bei der Jobsuche zunehmend auch in Business-Netzwerken. Studenten und Absolventen nutzen zur Jobsuche im Internet lieber ausgewählte Hochschulportale als die typischen Jobbörsen. Auf Platz eins liegt bei den Absolventen Stellenwerk.de, gefolgt von Staufenbiel.de und e-fellows.net.

Investmentbanking, Investment Banking, Investment Bank, Investmentbank, IB, M&A,

Finanzchefs suchen verzweifelt Nachfolger

Deutsche Unternehmen sind auf den Ausstieg des Finanzchefs kaum vorbereitet. In einer aktuellen Befragung geben über die Hälfte der deutschen CFOs an, dass die Nachfolge im Falle ihres Ausscheidens ungeklärt sei. Der Personaldienstleister Robert Half hat Empfehlungen für eine strategische Nachfolgeregelung zusammengestellt.

Beliebtes zum Thema Berufseinstieg

Segelboote mit dem BMW-Symbol auf offener See mit Wind in den Segeln.

Unternehmensranking 2017: Die Top 100 Arbeitgeber für Wirtschaftswissenschaftler

Doppelsieg für BMW als beliebtester Arbeitgeber bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften und dem Ingenieurwesen. Gefolgt von Audi, Daimler und Porsche ist die Automobilindustrie erneut die attraktivste Branche. PwC ist die einzige Wirtschaftsprüfungsgesellschaft und McKinsey die einzige Unternehmensberatung unter den Top 10 Arbeitgebern für Wirtschaftswissenschaftler. Die Beratungen gehören insgesamt zu den großen Gewinnern im Ranking. Die Deutsche Bank fällt in der Finanzbranche erstmals hinter EZB und Goldman Sachs von Platz 27 auf 43. Das zeigt die Business Edition des aktuellen trendence Graduate Barometer 2017.

Screenshot: Jobtrends-Studie 2017 von Kienbaum und Staufenbiel.

JobTrends 2017: Gute Jobaussichten für Wirtschaftswissenschaftler

Was Berufseinsteiger im Jahr 2017 wissen müssen, dem ist die JobTrends-Studie von Staufenbiel und Kienbaum nachgegangen. Personaler checken Bewerbungen oft nur in maximal fünf Minuten. In nur sechs Prozent der Fälle googlen Entscheider den Namen der Bewerber. Punkten können Absolventen beim Berufseinstieg eher mit Praxiserfahrung als mit einem guten Studienabschluss. Beim Gehalt können Berufseinsteiger aktuell fünf bis zehn Prozent mehr heraushandeln.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Unternehmensranking 2017: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Die Schere zwischen den Big Four und den übrigen Wirtschaftsprüfungsgesellschaften und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland geht weiter auseinander. PricewaterhouseCoopers (PwC) führt weiterhin die Spitze der Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen an. Im Schnitt sind die 25 nach Inlandsumsatz führenden WP-Gesellschaften und Steuerberatungen um 7,2 Prozent gewachsen. Die Deutschlandumsätze der Big Four stiegen sogar um 11,8 Prozent. Dies sind Ergebnisse aus dem Unternehmensranking 2017 von Lünendonk.

HELP - Eine Bürotasse zeigt ein Männchen hinter einem Aktenberg, das um Hilfe ruf.

Deutschen ist Arbeitsumfeld wichtiger als hohe Bezahlung

Drei Viertel aller Berufstätigen in Deutschland macht ihr aktueller Job Spaß. Ein gutes Betriebsklima und flexible Arbeitszeiten locken Bewerber und Jobwechsler an. Lediglich acht Prozent arbeiten allein für das Gehalt. Das Meistern von Herausforderungen und Produzieren von guten Ergebnissen steht für 26 Prozent im Vordergrund, die Arbeit im Team und die Zeit mit den Kollegen für 15 Prozent. Eine sinnvolle Tätigkeit auszuüben, motiviert 12 Prozent der Berufstätigen in Deutschland. Das zeigt die Studie „Beruf und Karriere 2017" der CreditPlus Bank AG.

Schild mit der Aufschrift "Exit".

Jeder vierte Arbeitnehmer ist auf dem Absprung

Knapp 70 Prozent der Angestellten ist die Gesundheit wichtiger als Wohlstand. Neben der Vergütung ist Freizeit und Urlaub aktuell der wichtigste Faktor bei der Arbeitgeberwahl. Pluspunkte bei der Arbeitgeber sind Sabbaticals, zusätzliche Urlaubstagen oder weniger Arbeitsstunden für ein geringeres Gehalt. Nur jedem vierten Mitarbeiter werden derzeit flexible Arbeitsbedingungen genehmigt. Jeder zweite Mitarbeiter rechnet durch Teilzeit oder Home Office zudem mit geringeren Karrierechancen. Die Digitalisierung von HR-bezogenen Aufgaben ist noch kaum entwickelt. Das sind Ergebnisse der Mercer „Global Talent Trends Study“ 2017.

Unister Insolvenzverfahren Rip-Deal

Insolvenzverfahren der Unister Holding GmbH vom Amtsgericht Leipzig eröffnet

Nach dem Unfalltod von Mitbegründer Thomas Wagner und Gesellschafter Oliver Schilling hatte die Unister Holding GmbH den Insolvenzantrag gestellt. Laut dem Magazin Spiegel hat der Reiseportal-Anbieter rund 39 Millionen Euro Schulden. Durch den Insolvenzantrag konnte die Handlungsfähigkeit der Unister-Reiseportal gesichert werden, sodass Buchungen über Fluege.de und Ab-in-den-Urlaub.de weiterhin möglich sind. Aktuelle Berichte offenbaren, dass Thomas Wagner vor seinem Tod auf einen „Rip-Deal“ reingefallen ist.

Feedback +/-

Feedback