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Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was die FDP so fabriziert hat wollen wir besser nicht diskutieren. Schade drum, sozialliberal ist was es heute brauchen würde, aber diese Partei ist leider wie die SPD nicht zumutbar bevor nicht alle Verantwortlichen ausgetauscht wurden.

Bin der, der gesagt hat, dass ich voll dahinter stehe.
Gebe dir 100% recht. Ich glaube und hoffe allerdings, dass die Partei sich in den letzten Jahren gewandelt hat und sozialer geworden ist.

Die FDP kannst du aber nur wählen, wenn du den Kapitalismus zu 100% gut heißt. Die SPD muss wie richtig gesagt ihre Köpfe austauschen und ihre Positionen neu aufstellen. Was Barley nun der Union vorwarf, Politik für die Wirtschaft zu machen anstatt für die Menschen fand ich mutig und beeindruckend.

Viele Märkte müssten reguliert werden (vor allem was die Marketing Methoden angeht) und das Vermögen umverteilt werden. Auch als gutverdienende Person sollte man zumindest etwas tangiert werden, wenn man sieht wie manche Menschen leben müssen.

Ein solides Grundeinkommen, dass mit großflächigem Jobverlust im Zuge radikaler Digitalisierung der Wirtschaft mit ein her geht, würde die Atmosphäre in der Gesellschaft auch wesentlich improvisieren.

Klar gehen solche Veränderungen mit Wohlstandsverlust mit ein her, aber finanzieller Wohlstand ist kein Indikator für Glück, vor allem nicht wenn er sich hauptsächlich in den oberen Schichten anhäuft.

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.
Ein Staat darf nicht von Lobbyisten und Vollblutkapitalisten getrieben werden, das Leben besteht aus mehr als nur Wirtschaft.

Ich finde es auch unterhaltsam wenn Leute mit 100k Einkommen die FDP wählen, weil sie meinen das wäre die Partei die sie als Elite am besten vertritt. Leider sind diese Menschen von der wirklichen Elite die von der FDP vertreten wird Meilenweit entfernt.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Mal so ganz kurz ein paar Fakten für euch:

Deutschland:

  • Die so ziemlich höchste Steuer + Abgabenlast der Welt
  • Aktuell die höchsten Steuereinnahmen seit 1945
  • Die Deutschen haben die so ziemlich niedrigste Eigenheimquote der EU und stehen beim Privatvermögen hinter Frankreich, Italien, Griechenland etc.
  • Schlechteres Mobilfunknetz als in Rumänien, Polen etc.
  • DE "investiert" jährlich Milliarden in Afrika oder z.B. auch in "Entwicklungsländer" wie Indien (Entwicklungsland Indien, die Atomstreitmacht die letztens einen Satelliten von der Erde aus abgeschossen hat)
  • Die Milliarden Energiewende ist ganz offiziell gescheitert. Sagen IWF, EU und sogar die eigene Politik
  • DE hat trotzdem die höchsten Strompreise der Welt
  • DE importiert lieber Atomstrom aus Frankreich und bezahlt die Belgier unseren Ökostrom aus der Nordsee zu nehmen
  • DE hat absolut offene Grenzen und wird daran nichts ändern
  • DE finanziert jährlich mit 50 Milliarden die Migrationspolitik

Das sind jetzt so ein paar Impressionen, man könnte darüber Doktorarbeiten schreiben und das ist weiß Gott nicht alles was mir gerade in den Sinn kommt...

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Schwachsinn wir brauchen nicht mehr Staat, sondern weniger. Siehe Schweiz.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.

World Happiness Index (2018):

  1. Deutschland
    (...)
  2. Italien

In einigen anderen Punkten stimme ich dir aber zu

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was die FDP so fabriziert hat wollen wir besser nicht diskutieren. Schade drum, sozialliberal ist was es heute brauchen würde, aber diese Partei ist leider wie die SPD nicht zumutbar bevor nicht alle Verantwortlichen ausgetauscht wurden.

Bin der, der gesagt hat, dass ich voll dahinter stehe.
Gebe dir 100% recht. Ich glaube und hoffe allerdings, dass die Partei sich in den letzten Jahren gewandelt hat und sozialer geworden ist.

Die FDP kannst du aber nur wählen, wenn du den Kapitalismus zu 100% gut heißt. Die SPD muss wie richtig gesagt ihre Köpfe austauschen und ihre Positionen neu aufstellen. Was Barley nun der Union vorwarf, Politik für die Wirtschaft zu machen anstatt für die Menschen fand ich mutig und beeindruckend.

Viele Märkte müssten reguliert werden (vor allem was die Marketing Methoden angeht) und das Vermögen umverteilt werden. Auch als gutverdienende Person sollte man zumindest etwas tangiert werden, wenn man sieht wie manche Menschen leben müssen.

Ein solides Grundeinkommen, dass mit großflächigem Jobverlust im Zuge radikaler Digitalisierung der Wirtschaft mit ein her geht, würde die Atmosphäre in der Gesellschaft auch wesentlich improvisieren.

Klar gehen solche Veränderungen mit Wohlstandsverlust mit ein her, aber finanzieller Wohlstand ist kein Indikator für Glück, vor allem nicht wenn er sich hauptsächlich in den oberen Schichten anhäuft.

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.
Ein Staat darf nicht von Lobbyisten und Vollblutkapitalisten getrieben werden, das Leben besteht aus mehr als nur Wirtschaft.

Dem kann ich nur widersprechen, weil der Leistungsdruck in Deutschland meiner Meinung nach zu niedrig ist, um viele Menschen zu motivieren, etwas zu tun. Durch noch mehr Sozialleistungen würde die Motivation etwas zu verändern bei vielen Menschen noch mehr sinken.

Was es geben soll, ist eine Umverteilung. So dass die wirklich bedürftigen mehr bekommen und die, die zu faul sind, einen Arschtritt bekommen, etwas zu tun.

Erst wenn das alles stimmt, kann man die wohlhabenden Leute mehr besteuern. Dann kommen die sich auch nicht verarscht vor, wenn sie merken, dass ihre "Opfer" etwas bringen um armen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Gleichzeitig muss man aber doch so kapitalistisch sein, dass Deutschland nicht noch mehr abgehängt wird. In der Digitalisierung stecken wir sowieso noch in der Steinzeit, von daher wäre es schlecht durch eine höhere Steuer für Unternehmen diese noch mehr abzuschrecken, so dass die irgendwann in andere Länder gehen.
Dann sind nämlich nicht nur die Armen arm, sondern alle.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was die FDP so fabriziert hat wollen wir besser nicht diskutieren. Schade drum, sozialliberal ist was es heute brauchen würde, aber diese Partei ist leider wie die SPD nicht zumutbar bevor nicht alle Verantwortlichen ausgetauscht wurden.

Bin der, der gesagt hat, dass ich voll dahinter stehe.
Gebe dir 100% recht. Ich glaube und hoffe allerdings, dass die Partei sich in den letzten Jahren gewandelt hat und sozialer geworden ist.

Die FDP kannst du aber nur wählen, wenn du den Kapitalismus zu 100% gut heißt. Die SPD muss wie richtig gesagt ihre Köpfe austauschen und ihre Positionen neu aufstellen. Was Barley nun der Union vorwarf, Politik für die Wirtschaft zu machen anstatt für die Menschen fand ich mutig und beeindruckend.

Viele Märkte müssten reguliert werden (vor allem was die Marketing Methoden angeht) und das Vermögen umverteilt werden. Auch als gutverdienende Person sollte man zumindest etwas tangiert werden, wenn man sieht wie manche Menschen leben müssen.

Ein solides Grundeinkommen, dass mit großflächigem Jobverlust im Zuge radikaler Digitalisierung der Wirtschaft mit ein her geht, würde die Atmosphäre in der Gesellschaft auch wesentlich improvisieren.

Klar gehen solche Veränderungen mit Wohlstandsverlust mit ein her, aber finanzieller Wohlstand ist kein Indikator für Glück, vor allem nicht wenn er sich hauptsächlich in den oberen Schichten anhäuft.

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.
Ein Staat darf nicht von Lobbyisten und Vollblutkapitalisten getrieben werden, das Leben besteht aus mehr als nur Wirtschaft.

Denkst du wirklich, dass die Reichen dabei mitspielen werden? Dann verlassen sie einfach das Land und suchen sich eins aus mit niedrigeren Steuersätzen. Und die Gutverdiener werden hier doch schon so dermaßen hoch besteuert, wie fast nirgendwo. Abgabenquoten von teilweise über 60%.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was die FDP so fabriziert hat wollen wir besser nicht diskutieren. Schade drum, sozialliberal ist was es heute brauchen würde, aber diese Partei ist leider wie die SPD nicht zumutbar bevor nicht alle Verantwortlichen ausgetauscht wurden.

Bin der, der gesagt hat, dass ich voll dahinter stehe.
Gebe dir 100% recht. Ich glaube und hoffe allerdings, dass die Partei sich in den letzten Jahren gewandelt hat und sozialer geworden ist.

Die FDP kannst du aber nur wählen, wenn du den Kapitalismus zu 100% gut heißt. Die SPD muss wie richtig gesagt ihre Köpfe austauschen und ihre Positionen neu aufstellen. Was Barley nun der Union vorwarf, Politik für die Wirtschaft zu machen anstatt für die Menschen fand ich mutig und beeindruckend.

Viele Märkte müssten reguliert werden (vor allem was die Marketing Methoden angeht) und das Vermögen umverteilt werden. Auch als gutverdienende Person sollte man zumindest etwas tangiert werden, wenn man sieht wie manche Menschen leben müssen.

Ein solides Grundeinkommen, dass mit großflächigem Jobverlust im Zuge radikaler Digitalisierung der Wirtschaft mit ein her geht, würde die Atmosphäre in der Gesellschaft auch wesentlich improvisieren.

Klar gehen solche Veränderungen mit Wohlstandsverlust mit ein her, aber finanzieller Wohlstand ist kein Indikator für Glück, vor allem nicht wenn er sich hauptsächlich in den oberen Schichten anhäuft.

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.
Ein Staat darf nicht von Lobbyisten und Vollblutkapitalisten getrieben werden, das Leben besteht aus mehr als nur Wirtschaft.

Bitte nicht Einkommen mit Vermögen verwechseln. Ich verdiene gut, kann mir aber im Leben nicht leisten, was sich viele Gleichaltrige Dank Erbe der Grosseltern leisten konnten. Ich spreche hier von Fällen ala Haus von Oma+Opa + von kinderloser Tante + Gelderbe... komme aus dem Schwabenland und sowas ist hier oft keine Ausnahme sondern klassischer Werdegang von autochtonen Mittelstandskindern.

Und zum Vergleich Italien und Deutschland... Du hast in Italien sehr viel mehr Sonnenstrahlen, das Meer oft nur 1 Stunde entfernt, etc. Da kann man ruhig auf das dicke Auto verzichten, um glücklich zu sein. Der Deutsche hingegen hockt 9 Monate im Jahr im Haus und einziges Vergnügen ist oftmals mit dem dicken Schlitten zum Supermarkt zu fahren.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Grad les ich, dass Kevin Kühnert (SPD) vorschlägt, Konzerne wie BMW zu verstaatlichen um einen "demokratischen Sozialismus" einzuführen.
Ich wünschte es wäre der 1. April

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Durch die Aussagen von Herrn Kühnert hat sich die SPD doch nun total disqualifiziert.

Also könnten die Poster über mir die praktisch von der SPD schwärmen wieder zu der neuen Sachlichkeit d.h. 15% zurückkommen.

Wenn solche Aussagen weiterhin uneingeschränkt getätigt werden wird die SPD in den neuen Bundesländern absolut abschmieren, denn dort wählt man entweder das Original d.h. Linke oder den Gegenentwurf Blauen. Der Rest wandert in die neue Mitte sprich CDU und mit Abstrichen Grüne, wobei die im Osten auch nichts reißen werden.

Die SPD rettet sich im Moment nur um die 15% Marke, weil die Großstädte, das Ruhrgebiet und Teile von Niedersachsen noch immer den Sozen die Stimmen in den Rachen werfen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Für den erfolgreichen und hart arbeitenden Akademiker mit einem soliden Einkommen (angestellt, Jahreseinkommen 50k+, Einkommen primär aus Arbeit und nicht aus Kapital) gibt es in Deutschland keine wählbare Partei:

  • Grüne und Linke sehen uns schon als Super-Reiche und wollen unser Einkommen an Harz-4-Empfänger und Geringverdiener umverteilen.
  • CDU/CSU und FDP lassen sich in Ihrer Politik zu sehr von den Interessen von Großkonzernen beeinflussen und machen Lobby-Politik für Großkonzerne statt für Bürger
  • SPD ist eine Mischung aus beidem. Weiß nie ob sie doch lieber Sozialisten oder Liberal sein möchten. Eigentlich immer abhängig davon, wie sie momentan meinen die meisten Stimmen sammeln zu können und bei welcher Partei sie schleimen müssen, um in die Regierung zu kommen.
  • AfD nicht wählbar, benötigt wohl keine Erklärung.
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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Durch die Aussagen von Herrn Kühnert hat sich die SPD doch nun total disqualifiziert.

Also könnten die Poster über mir die praktisch von der SPD schwärmen wieder zu der neuen Sachlichkeit d.h. 15% zurückkommen.

Wenn solche Aussagen weiterhin uneingeschränkt getätigt werden wird die SPD in den neuen Bundesländern absolut abschmieren, denn dort wählt man entweder das Original d.h. Linke oder den Gegenentwurf Blauen. Der Rest wandert in die neue Mitte sprich CDU und mit Abstrichen Grüne, wobei die im Osten auch nichts reißen werden.

Die SPD rettet sich im Moment nur um die 15% Marke, weil die Großstädte, das Ruhrgebiet und Teile von Niedersachsen noch immer den Sozen die Stimmen in den Rachen werfen.

Warum disqualifiziert? Der Immobilienmarkt muss reguliert werden, wir sprechen hier von Wohnraum.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Durch die Aussagen von Herrn Kühnert hat sich die SPD doch nun total disqualifiziert.
Warum disqualifiziert? Der Immobilienmarkt muss reguliert werden, wir sprechen hier von Wohnraum.

Es ist ein Unterschied ob man einsieht, dass gewisse Märkte sich nicht regulieren (alles so effektiv Grundbedürfnisse ins Spiel kommen) oder ob man glaubt, man könne mit Verstaatlichung den Markt kontrollieren.

Wenn man eine Lehre aus der DDR, Nordkorea oder China zur Zeit der Kulturrevolution ziehen kann, dann die, dass Staatskapitalismus nicht funktioniert. Herr Kühnert hätte vielleicht doch in Geschichte aufpassen sollen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 01.05.2019:

Was die FDP so fabriziert hat wollen wir besser nicht diskutieren. Schade drum, sozialliberal ist was es heute brauchen würde, aber diese Partei ist leider wie die SPD nicht zumutbar bevor nicht alle Verantwortlichen ausgetauscht wurden.

Bin der, der gesagt hat, dass ich voll dahinter stehe.
Gebe dir 100% recht. Ich glaube und hoffe allerdings, dass die Partei sich in den letzten Jahren gewandelt hat und sozialer geworden ist.

Die FDP kannst du aber nur wählen, wenn du den Kapitalismus zu 100% gut heißt. Die SPD muss wie richtig gesagt ihre Köpfe austauschen und ihre Positionen neu aufstellen. Was Barley nun der Union vorwarf, Politik für die Wirtschaft zu machen anstatt für die Menschen fand ich mutig und beeindruckend.

Viele Märkte müssten reguliert werden (vor allem was die Marketing Methoden angeht) und das Vermögen umverteilt werden. Auch als gutverdienende Person sollte man zumindest etwas tangiert werden, wenn man sieht wie manche Menschen leben müssen.

Ein solides Grundeinkommen, dass mit großflächigem Jobverlust im Zuge radikaler Digitalisierung der Wirtschaft mit ein her geht, würde die Atmosphäre in der Gesellschaft auch wesentlich improvisieren.

Klar gehen solche Veränderungen mit Wohlstandsverlust mit ein her, aber finanzieller Wohlstand ist kein Indikator für Glück, vor allem nicht wenn er sich hauptsächlich in den oberen Schichten anhäuft.

Siehe Italien, welches viel schwächer als Deutschland ist, die Menschen aber nicht weniger glücklich, wenn nicht sogar glücklicher als die Deutschen sind.
Ein Staat darf nicht von Lobbyisten und Vollblutkapitalisten getrieben werden, das Leben besteht aus mehr als nur Wirtschaft.

Dem kann ich nur widersprechen, weil der Leistungsdruck in Deutschland meiner Meinung nach zu niedrig ist, um viele Menschen zu motivieren, etwas zu tun. Durch noch mehr Sozialleistungen würde die Motivation etwas zu verändern bei vielen Menschen noch mehr sinken.

Was es geben soll, ist eine Umverteilung. So dass die wirklich bedürftigen mehr bekommen und die, die zu faul sind, einen Arschtritt bekommen, etwas zu tun.

Erst wenn das alles stimmt, kann man die wohlhabenden Leute mehr besteuern. Dann kommen die sich auch nicht verarscht vor, wenn sie merken, dass ihre "Opfer" etwas bringen um armen Menschen ein besseres Leben zu ermöglichen.

Gleichzeitig muss man aber doch so kapitalistisch sein, dass Deutschland nicht noch mehr abgehängt wird. In der Digitalisierung stecken wir sowieso noch in der Steinzeit, von daher wäre es schlecht durch eine höhere Steuer für Unternehmen diese noch mehr abzuschrecken, so dass die irgendwann in andere Länder gehen.
Dann sind nämlich nicht nur die Armen arm, sondern alle.

Zu wenig Leistungsdruck in Deutschland? Im Vergleich zu welchen Ländern?
Wenn du in Deutschland keinen beruflichen Erfolg hast, kannst du Wertschätzung vergessen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Ich schlage folgende Maßnahmen vor:

  • Mehrwertsteuer deutlich reduzieren. Davon hat jeder etwas und der Wirtschaft würde es auch ordentlich nutzen.
  • Steuerfreibetrag deutlich erhöhen und entsprechend auch die nächsten Stufen später ansetzen.
  • Daraus folgt auch, dass der Spitzensteuersatz erst deutlich später fällig wird.

Entschuldigt, dass ich keine konkreten Zahlen nenne, aber das soll bloß ein grobes Konzept sein. Um konkrete Zahlen zu nennen, müsste das alles gründlich durchgerechnet werden. Auf jeden Fall würden wir alle davon deutlich profitieren. Und so würde ich das ganze finanzieren:

  • Hartz 4 sofort abschaffen. Dafür bekommt jeder der keinen Job findet einen Job vom Staat gestellt (Müll sammeln, Verkehrslotse vor Schulen, putze öffentlicher Gebäude etc.). Der Lohn ist dann auf Harz 4 Niveau. Es kann sein, dass die Arbeit teilweise ineffizient ist und keinen wirklichen Nutzen stiftet aber darum geht es auch nicht. Es soll einfach nicht die Möglichkeit geben, sich bewusst auf die Faule Haut zu legen. Nebenbei werden Milliarden an Verwaltungskosten gespart.
  • Steuerschlupflöcher für Großkonzerne (Starbucks, Amazon, Apple...) schließen. Fähige Experten in den Ministerien einsetzen, die komplexe Steuervermeidungsmodelle durchschauen. Kooperation mit anderen Staaten suchen. Wenn nötig politischen Druck auf Steueroasen ausüben.
  • Für Vermögende Einzelpersonen die ihren Wohnsitz zur Steuervermeidung ins Ausland verlegen, die Differenzbesteuerung anwenden, wie es zum Beispiel die USA tun. Wem das nicht passt, der darf dann gerne seinen deutschen Pass abgeben und den Pass von dem Land beantragen, in dem er Steuern zahlen möchte.
  • Kapitalerträge genau so besteuern, wie Einkommen aus Arbeit (so wie es früher der Fall war)
  • Das Migrationsrecht stärker an Leistung koppeln, als ans Herkunftsland. Das heißt nicht, dass nur hochqualifizierte Akademiker bleiben dürfen, aber es muss sichtbar sein, dass der Migrant sich und seine Familie selber finanzieren kann. (ich bin übrigens selber aus einer Flüchtlingsfamilie).
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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Ich schlage folgende Maßnahmen vor:

  • Mehrwertsteuer deutlich reduzieren. Davon hat jeder etwas und der Wirtschaft würde es auch ordentlich nutzen.
  • Steuerfreibetrag deutlich erhöhen und entsprechend auch die nächsten Stufen später ansetzen.
  • Daraus folgt auch, dass der Spitzensteuersatz erst deutlich später fällig wird.

Entschuldigt, dass ich keine konkreten Zahlen nenne, aber das soll bloß ein grobes Konzept sein. Um konkrete Zahlen zu nennen, müsste das alles gründlich durchgerechnet werden. Auf jeden Fall würden wir alle davon deutlich profitieren. Und so würde ich das ganze finanzieren:

  • Hartz 4 sofort abschaffen. Dafür bekommt jeder der keinen Job findet einen Job vom Staat gestellt (Müll sammeln, Verkehrslotse vor Schulen, putze öffentlicher Gebäude etc.). Der Lohn ist dann auf Harz 4 Niveau. Es kann sein, dass die Arbeit teilweise ineffizient ist und keinen wirklichen Nutzen stiftet aber darum geht es auch nicht. Es soll einfach nicht die Möglichkeit geben, sich bewusst auf die Faule Haut zu legen. Nebenbei werden Milliarden an Verwaltungskosten gespart.
  • Steuerschlupflöcher für Großkonzerne (Starbucks, Amazon, Apple...) schließen. Fähige Experten in den Ministerien einsetzen, die komplexe Steuervermeidungsmodelle durchschauen. Kooperation mit anderen Staaten suchen. Wenn nötig politischen Druck auf Steueroasen ausüben.
  • Für Vermögende Einzelpersonen die ihren Wohnsitz zur Steuervermeidung ins Ausland verlegen, die Differenzbesteuerung anwenden, wie es zum Beispiel die USA tun. Wem das nicht passt, der darf dann gerne seinen deutschen Pass abgeben und den Pass von dem Land beantragen, in dem er Steuern zahlen möchte.
  • Kapitalerträge genau so besteuern, wie Einkommen aus Arbeit (so wie es früher der Fall war)
  • Das Migrationsrecht stärker an Leistung koppeln, als ans Herkunftsland. Das heißt nicht, dass nur hochqualifizierte Akademiker bleiben dürfen, aber es muss sichtbar sein, dass der Migrant sich und seine Familie selber finanzieren kann. (ich bin übrigens selber aus einer Flüchtlingsfamilie).

Klingt alles ziemlich fair und moralisch. Aber da geht noch mehr. Was hältst du von Markteingriffen wie in den Immobilienmarkt?

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Ich schlage folgende Maßnahmen vor:

  • Mehrwertsteuer deutlich reduzieren. Davon hat jeder etwas und der Wirtschaft würde es auch ordentlich nutzen.
  • Steuerfreibetrag deutlich erhöhen und entsprechend auch die nächsten Stufen später ansetzen.
  • Daraus folgt auch, dass der Spitzensteuersatz erst deutlich später fällig wird.

Entschuldigt, dass ich keine konkreten Zahlen nenne, aber das soll bloß ein grobes Konzept sein. Um konkrete Zahlen zu nennen, müsste das alles gründlich durchgerechnet werden. Auf jeden Fall würden wir alle davon deutlich profitieren. Und so würde ich das ganze finanzieren:

  • Hartz 4 sofort abschaffen. Dafür bekommt jeder der keinen Job findet einen Job vom Staat gestellt (Müll sammeln, Verkehrslotse vor Schulen, putze öffentlicher Gebäude etc.). Der Lohn ist dann auf Harz 4 Niveau. Es kann sein, dass die Arbeit teilweise ineffizient ist und keinen wirklichen Nutzen stiftet aber darum geht es auch nicht. Es soll einfach nicht die Möglichkeit geben, sich bewusst auf die Faule Haut zu legen. Nebenbei werden Milliarden an Verwaltungskosten gespart.
  • Steuerschlupflöcher für Großkonzerne (Starbucks, Amazon, Apple...) schließen. Fähige Experten in den Ministerien einsetzen, die komplexe Steuervermeidungsmodelle durchschauen. Kooperation mit anderen Staaten suchen. Wenn nötig politischen Druck auf Steueroasen ausüben.
  • Für Vermögende Einzelpersonen die ihren Wohnsitz zur Steuervermeidung ins Ausland verlegen, die Differenzbesteuerung anwenden, wie es zum Beispiel die USA tun. Wem das nicht passt, der darf dann gerne seinen deutschen Pass abgeben und den Pass von dem Land beantragen, in dem er Steuern zahlen möchte.
  • Kapitalerträge genau so besteuern, wie Einkommen aus Arbeit (so wie es früher der Fall war)
  • Das Migrationsrecht stärker an Leistung koppeln, als ans Herkunftsland. Das heißt nicht, dass nur hochqualifizierte Akademiker bleiben dürfen, aber es muss sichtbar sein, dass der Migrant sich und seine Familie selber finanzieren kann. (ich bin übrigens selber aus einer Flüchtlingsfamilie).

Kapitalerträge genauso zu besteuern wie Lohnleistungen, ist ja gerne ein Thema was überall breit getreten wird. Hier wird aber vergessen, dass diese schon auf Unternehmensebene besteuert wurden mit Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Zudem, wird die Inflation als „Kostenfaktor“ nicht berücksichtigt. 3% Rendite, bei 50% Steuersatz und 2% Inflation bedeutet einen realen Verlust von 0,5% Rendite. Hier wurde also ein Gewinn besteuert, den es so nicht gab.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Ich finde, hier stecken viele spannende Themen drin, aber ich habe einige Gegenentwürfe:

  1. Mehrwertsteuer massiv erhöhen, dafür aber die Lohnsteuer abschaffen. Das spart viele Jobs in der "sinnlosen" Verwaltung und schafft Raum für sinnvolleres Beamtentum.
  2. Föderalismus abschaffen, das spart viele Jobs in der "sinnlosen" Verwaltung und schafft Raum für sinnvolleres Beamtentum.
  3. Keine Subventionen, keine Freibeträge, keine Schlupflöcher ("Erklärung per Bierdeckel"), das spart viele Jobs in der "sinnlosen" Verwaltung und schafft Raum für sinnvolleres Beamtentum.
  4. Massiver Aufbau des Bildungsapparats (aus 1.-3. ist ja die Ressource gegeben), Rückkehr zum System Förderschule, Hauptschule, Realschule und Gymnasium. Erhöhung aller schulischen und akademischen Anforderungen.
  5. Koppelung von Sozialleistungen an Leistung (aber nicht in staatlicher Hand, sondern bei KMU und Start-Ups). Vorteil für beide Seiten: Günstige Arbeitskraft vs. Arbeitsmarktfähigkeit.
  6. Einwanderung steuern: Asyl erhält, wem Asyl zusteht (dazu empfehle ich die entsprechende Lektüre, falls es Irritationen gibt). Migration wird an die selbständige Versorgung gekoppelt, Gesetzesverstöße zwingend mit Abschiebung geahndet.
  7. Beschränkung der Anzahl von Ärzte/Kopf: Der Zusammenhang zwischen Anzahl und Dauer der Krankheiten steht in direkt proportionalem Verhältnis zur Anzahl der Ärzte.
  8. Beschränkung der Anzahl von Juristen/Kopf: Der Zusammenhang zwischen Prozessen und Anzahl von Juristen ist ebenfalls direkt proportional.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Ich schlage folgende Maßnahmen vor:

  • Mehrwertsteuer deutlich reduzieren. Davon hat jeder etwas und der Wirtschaft würde es auch ordentlich nutzen.
  • Steuerfreibetrag deutlich erhöhen und entsprechend auch die nächsten Stufen später ansetzen.
  • Daraus folgt auch, dass der Spitzensteuersatz erst deutlich später fällig wird.

Entschuldigt, dass ich keine konkreten Zahlen nenne, aber das soll bloß ein grobes Konzept sein. Um konkrete Zahlen zu nennen, müsste das alles gründlich durchgerechnet werden. Auf jeden Fall würden wir alle davon deutlich profitieren. Und so würde ich das ganze finanzieren:

  • Hartz 4 sofort abschaffen. Dafür bekommt jeder der keinen Job findet einen Job vom Staat gestellt (Müll sammeln, Verkehrslotse vor Schulen, putze öffentlicher Gebäude etc.). Der Lohn ist dann auf Harz 4 Niveau. Es kann sein, dass die Arbeit teilweise ineffizient ist und keinen wirklichen Nutzen stiftet aber darum geht es auch nicht. Es soll einfach nicht die Möglichkeit geben, sich bewusst auf die Faule Haut zu legen. Nebenbei werden Milliarden an Verwaltungskosten gespart.
  • Steuerschlupflöcher für Großkonzerne (Starbucks, Amazon, Apple...) schließen. Fähige Experten in den Ministerien einsetzen, die komplexe Steuervermeidungsmodelle durchschauen. Kooperation mit anderen Staaten suchen. Wenn nötig politischen Druck auf Steueroasen ausüben.
  • Für Vermögende Einzelpersonen die ihren Wohnsitz zur Steuervermeidung ins Ausland verlegen, die Differenzbesteuerung anwenden, wie es zum Beispiel die USA tun. Wem das nicht passt, der darf dann gerne seinen deutschen Pass abgeben und den Pass von dem Land beantragen, in dem er Steuern zahlen möchte.
  • Kapitalerträge genau so besteuern, wie Einkommen aus Arbeit (so wie es früher der Fall war)
  • Das Migrationsrecht stärker an Leistung koppeln, als ans Herkunftsland. Das heißt nicht, dass nur hochqualifizierte Akademiker bleiben dürfen, aber es muss sichtbar sein, dass der Migrant sich und seine Familie selber finanzieren kann. (ich bin übrigens selber aus einer Flüchtlingsfamilie).
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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Kapitalerträge genauso zu besteuern wie Lohnleistungen, ist ja gerne ein Thema was überall breit getreten wird. Hier wird aber vergessen, dass diese schon auf Unternehmensebene besteuert wurden mit Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Zudem, wird die Inflation als „Kostenfaktor“ nicht berücksichtigt. 3% Rendite, bei 50% Steuersatz und 2% Inflation bedeutet einen realen Verlust von 0,5% Rendite. Hier wurde also ein Gewinn besteuert, den es so nicht gab.

Und man muss gucken, wie viel das eigentlich bringen würde.

Im letzten Jahr hat die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge etwa 7 Mrd. gebracht. Wenn man den Steuersatz für alle Einnahmen von 25% auf 42% erhöhen würde, wären das weniger als 5 Mrd. Mehreinnahmen.

Nur im Vergleich dazu, die Umsatzsteuer hat 2018 etwa 235 Mrd. Steuereinnahmen gebracht. Wenn man die 5 Mrd. nutzen würde, um die Umsatzsteuer zu senken, könnte man vielleicht von 19% auf 18,5% runter gehen.

Oder nimm die Körperschaftsteuer. Da waren die Einnahmen im letzten Jahr 33 Milliarden. Nehmen wir an, da kriegt man eine Verdoppelung hin durch das Schließen von Steuerschlupflöchern. Da kann man dann die Umsatzsteuer von 18,5% auf 15% senken.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Kapitalerträge genauso zu besteuern wie Lohnleistungen, ist ja gerne ein Thema was überall breit getreten wird. Hier wird aber vergessen, dass diese schon auf Unternehmensebene besteuert wurden mit Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Zudem, wird die Inflation als „Kostenfaktor“ nicht berücksichtigt. 3% Rendite, bei 50% Steuersatz und 2% Inflation bedeutet einen realen Verlust von 0,5% Rendite. Hier wurde also ein Gewinn besteuert, den es so nicht gab.

Und man muss gucken, wie viel das eigentlich bringen würde.

Im letzten Jahr hat die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge etwa 7 Mrd. gebracht. Wenn man den Steuersatz für alle Einnahmen von 25% auf 42% erhöhen würde, wären das weniger als 5 Mrd. Mehreinnahmen.

Nur im Vergleich dazu, die Umsatzsteuer hat 2018 etwa 235 Mrd. Steuereinnahmen gebracht. Wenn man die 5 Mrd. nutzen würde, um die Umsatzsteuer zu senken, könnte man vielleicht von 19% auf 18,5% runter gehen.

Oder nimm die Körperschaftsteuer. Da waren die Einnahmen im letzten Jahr 33 Milliarden. Nehmen wir an, da kriegt man eine Verdoppelung hin durch das Schließen von Steuerschlupflöchern. Da kann man dann die Umsatzsteuer von 18,5% auf 15% senken.

Zumal das ganze die Buy and Hold Strategie noch überlegener machen würde und Low Performer Strategien wie GD 200, würden komplett aussterben.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Kapitalerträge genauso zu besteuern wie Lohnleistungen, ist ja gerne ein Thema was überall breit getreten wird. Hier wird aber vergessen, dass diese schon auf Unternehmensebene besteuert wurden mit Körperschaftssteuer, Gewerbesteuer etc. Zudem, wird die Inflation als „Kostenfaktor“ nicht berücksichtigt. 3% Rendite, bei 50% Steuersatz und 2% Inflation bedeutet einen realen Verlust von 0,5% Rendite. Hier wurde also ein Gewinn besteuert, den es so nicht gab.

Und man muss gucken, wie viel das eigentlich bringen würde.

Im letzten Jahr hat die Abgeltungsteuer auf Zins- und Veräußerungserträge etwa 7 Mrd. gebracht. Wenn man den Steuersatz für alle Einnahmen von 25% auf 42% erhöhen würde, wären das weniger als 5 Mrd. Mehreinnahmen.

Nur im Vergleich dazu, die Umsatzsteuer hat 2018 etwa 235 Mrd. Steuereinnahmen gebracht. Wenn man die 5 Mrd. nutzen würde, um die Umsatzsteuer zu senken, könnte man vielleicht von 19% auf 18,5% runter gehen.

Oder nimm die Körperschaftsteuer. Da waren die Einnahmen im letzten Jahr 33 Milliarden. Nehmen wir an, da kriegt man eine Verdoppelung hin durch das Schließen von Steuerschlupflöchern. Da kann man dann die Umsatzsteuer von 18,5% auf 15% senken.

Man sollte vielleicht nicht kompensieren sondern reduzieren.

Ich versuche aus Prinzip kein Geld mehr in Deutschland auszugeben wo es sich vermeiden lässt, ich wohne in München und fahre zum Einkaufen nach Kufstein, getankt wird auch vor Ort. Mehrkosten entstehen mir dank Firmenwagen mit Fahrflatrate auch keine außer dem Zeitaufwand aber ich fahre gerne Auto.

Klamotten kaufe ich 2-3 mal im Jahr in Mailand.

In DE versuche ich bis auf Versicherungen, Mobilfunk, Strom etc.. überhaupt kein Geld auszugeben.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 02.05.2019:

Klingt alles ziemlich fair und moralisch. Aber da geht noch mehr. Was hältst du von Markteingriffen wie in den Immobilienmarkt?

Sicher auch ein wichtiges Thema. Grundsätzlich ist es gut, dass wir freie Märkte haben aber ganz ohne Eingriffe geht es nicht. Mindestlohn und Kartellrecht sind Beispiele für solche sinnvollen Eingriffe. Was den Immobilienmarkt angeht, halte ich die vorgeschlagenen Enteignungen für das falsche Mittel. Auch die Mietpreisbremse ist zu bürokratisch, ungenau und unwirksam.

Ich schlage vor, dass der Staat seinen Fehler Sozialwohnungen zu privatisieren wieder rückgängig macht. Wenn von Seiten des Staates günstiger Wohnraum zur Verfügung gestellt wird, sinken dank Angebot und Nachfrage auch die Mietpreise aller anderen Wohnungen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Eigentlich würde es schon fast reichen, wenn Konzerne genauso besteuert würden, wie Mittelständler und Steuerhinterziehung nachgeht. Aber weil Politiker sich ungern mächtige Feinde machen, passiert das nicht.

Aber ich finde da sind gute Vorschläge dabei gewesen. Passieren wird aber nichts dergleichen.

Vorher werden Immobilien "enteignet". Das heißt dann in heutigen Zeiten: Man kauft als Staat Immobilien im Boom zurück (man hat sie vor dem Boom verkauft) macht also einen erheblichen Verlust. Verkauft das dann als soziale Wohltat und nachdem die Immobilien dann wieder im Preis gesunken sind, verkauft man sie zurück und niemand kümmert sich mehr drum. Wer bezahlt sowas nochnmal?

Anstatt dass man einfach per Gesetz eine Vermietung verordnet und mit Strafe droht, wenn Häuser leerstehen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Wenn ich die ganzen schwachsinnigen Ideen von SPD, Kühnert und den Linken frage ich mich tatsächlich, ob die durchschnittliche Bevölkerung, die das gutheißt, wirklich so dumm sind.

Meinen die Leute im Ernst, dass Unternehmen und Unternehmer in Zukunft in Deutschland bleiben, wenn sie in anderen Ländern nicht als Kapitalisten „kriminalisiert“ werden und bei weitem geringere Steuern zahlen.

So ehrenwert die Ideen dieser Partei sein mögen, so funktioniert Wirtschaft nicht. Vorallem nicht in einer so schnelllebigen Welt wie heute, in der es kein Problem mehr darstellt, „schnell“ mal das Land zu verlassen. Ich bin mir sicher, andere Länder reißen sich nach deutschen Expertinnen und Experten.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Wenn ich die ganzen schwachsinnigen Ideen von SPD, Kühnert und den Linken frage ich mich tatsächlich, ob die durchschnittliche Bevölkerung, die das gutheißt, wirklich so dumm sind.

Meinen die Leute im Ernst, dass Unternehmen und Unternehmer in Zukunft in Deutschland bleiben, wenn sie in anderen Ländern nicht als Kapitalisten „kriminalisiert“ werden und bei weitem geringere Steuern zahlen.

So ehrenwert die Ideen dieser Partei sein mögen, so funktioniert Wirtschaft nicht. Vorallem nicht in einer so schnelllebigen Welt wie heute, in der es kein Problem mehr darstellt, „schnell“ mal das Land zu verlassen. Ich bin mir sicher, andere Länder reißen sich nach deutschen Expertinnen und Experten.

Naja ich glaube du unterschätzt, wie viel Infrastruktur Deutschalnd bietet, mal vom Mobilfunktnetz abgesehen. Und es müssen ja gar nicht höhere Steuern sein, sondern einfach nur eine gerechte Besteuerung der Konzerne und Bürger, so wie die USA das macht. Du willst bei und im Markt Geld verdienen, dann zahl gefälligst deine Steuer hier. Du willst deutscher Staatsbürger sein, dan zahl deine Steuer oder gib deinen Pass ab. Der deutsche Pass ist sehr viel Wert, einer der besten die man haben kann. Ich glaube nicht, dass so viele dem entgehen würden.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Und es müssen ja gar nicht höhere Steuern sein, sondern einfach nur eine gerechte Besteuerung der Konzerne und Bürger, so wie die USA das macht.

Warren Buffet hatte 2015 ein Einkommen von 10,9 Millionen. Er hat 1,9 Millionen Bundessteuern gezahlt.

Nur weil jemand reich ist, zahlt er in den USA nicht unbedingt sehr viele Steuern.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Warren Buffet hatte 2015 ein Einkommen von 10,9 Millionen. Er hat 1,9 Millionen Bundessteuern gezahlt.

Nur weil jemand reich ist, zahlt er in den USA nicht unbedingt sehr viele Steuern.

es war sicherlich eher ein Milliarden Einkommen

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Und es müssen ja gar nicht höhere Steuern sein, sondern einfach nur eine gerechte Besteuerung der Konzerne und Bürger, so wie die USA das macht.

Warren Buffet hatte 2015 ein Einkommen von 10,9 Millionen. Er hat 1,9 Millionen Bundessteuern gezahlt.

Nur weil jemand reich ist, zahlt er in den USA nicht unbedingt sehr viele Steuern.

Es geht nicht um die Höhe, sondern um die Art und Weise wie das in den USA passiert. Da kannst du dich nicht einfach ins Ausland verkriechen, weder als Bürger, noch als Unternehmen.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Und es müssen ja gar nicht höhere Steuern sein, sondern einfach nur eine gerechte Besteuerung der Konzerne und Bürger, so wie die USA das macht.

Warren Buffet hatte 2015 ein Einkommen von 10,9 Millionen. Er hat 1,9 Millionen Bundessteuern gezahlt.

Nur weil jemand reich ist, zahlt er in den USA nicht unbedingt sehr viele Steuern.

Es geht nicht um die Höhe, sondern um die Art und Weise wie das in den USA passiert. Da kannst du dich nicht einfach ins Ausland verkriechen, weder als Bürger, noch als Unternehmen.

Doch gegen eine einmalige Abschlagszahlung das kann sich durchaus innerhalb ein paar Jahren rechnen

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Doch gegen eine einmalige Abschlagszahlung das kann sich durchaus innerhalb ein paar Jahren rechnen

Ich kenne auch jemanden der das gemacht hat und das funktioniert sogar sehr gut. Mit Geld kann man eben alles machen, sogar noch mehr Geld.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.05.2019:

Warren Buffet hatte 2015 ein Einkommen von 10,9 Millionen. Er hat 1,9 Millionen Bundessteuern gezahlt.

Nur weil jemand reich ist, zahlt er in den USA nicht unbedingt sehr viele Steuern.

es war sicherlich eher ein Milliarden Einkommen

Nicht bezüglich Steuer.

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WiWi Gast

Ungleichland: Soziale Ungleichheit in Deutschland

Das Grundproblem ist vielmehr, dass weltweit die Kapitalproduktivität weiter steigen wird, uns so jede vernünftige Konzeption der Volkswirtschaft quasi direkt impliziert, dass die Ungleichheit ansteigt.
Was halt fehlt ist der zündende Gedanke, wie man dagegen vorgeht. Selbst ein großzügiges Grundeinkommen ist dann im Endeffekt ein Garant für eine Spaltung. Kollektivisierung ist andererseits ein Anreizproblem, welches immernoch ungelöst ist.

WiWi Gast schrieb am 06.06.2018:

Kommunismus kann funktionieren, natürlich mit Planwirtschaft. Theoretisch möglich, wenn du eine Super-AI hast, die das alles plant. Natürlich müsste die komplette Gesellschaft vernetzt sein. Sie könnte auch Verknappungen "vorhersagen" und so entgegenwirken.

Versteht mich nicht falsch, aktuell halte ich den Kommunismus für unmöglich, allerdings weiß man nicht, ob er durch technologische Errungenschaften ebenfalls erreicht werden kann.

Nein, das ist falsch. Wir berechnen aktuell gerade Gleichgewichte für Anreizsysteme mit weniger als 10 Akteuren (google: Algorithmic Mechanism Design). Für ganze Volkswirtschaften sind die Anforderungen an Daten und Rechenkraft faktisch physisch unmöglich.
Es ist weiterhin völlig unklar, inwiefern Heuristiken helfen und welche davon robust sind.

Wieviele Akteure gibt es in Multi-Agent Reinforcement Learning Modellen? Wieviele in Inverse Reinforcement Learning? Wie begrenzt sind die Einsatzfelder?

Sorry, aber es ist ebenso vorstellbar, dass diese Super AI einfach niemals existieren wird. Es hat auch mal wer berechnet, dass man mit "normalen" Computern, inklusive Fortschritt, vielfach mehr Transistoren brauchen würde, als es Atome im Universum gibt,

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