DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
ImmobilienImmobilienkauf

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

WiWi Gast schrieb am 14.12.2019:

Auch durch die Urbanisierung bezweifle ich stark, ob junge Familien jemals zurück nach Meerbusch ziehen. Der Lebensstil verändert sich radikal und man möchte trotz großes Vermögens lieber mobil und flexibel ohne Autos bleiben.

Ich weiß nicht, in welcher grünen Parallelwelt du diese Aussagen aufgeschnappt hast. In Deutschland werden so viel SUVs verkauft, wie nie zuvor. Und die Wanderungstrends von jungen Familien (Personen zwischen 30 und 40 sowie Kinder unter 5 Jahre) zeigen ganz klar in Richtung Suburbs. In den Städten in relativ kleinen Wohnungen bleiben vor allem die, die sich ein Haus im Speckgürtel nicht mehr leisten können. Ausnahmen mag es geben. Doch für die Mehrheit der Besserverdiener zählt immer noch das Haus ab 160 qm oder auch deutlich mehr, die ruhige Lage und die zwei Autos in der Einfahrt.

Aber freiwillig ohne Auto? Das gibt es praktisch nicht. Das sind Exoten im Verhältnis von 1 zu 10.000. Wenn man natürlich nur 4k Haushaltsnetto hat und die Warmmiete alleine fast 2k verschlingt, dann verzichten viele aus ökonomischen Gründen auf das Auto, damit überhaupt noch bisschen Leben übrig bleibt. Und es wird dann häufig als freiwillig bezeichnet, obwohl sich die gleichen Leute bei 7-8k netto und mit privatem Parkplatz sofort einen SUV kaufen würden.

Das hast du gut beschrieben. Genau das selbe mit dem Thema "Ich habe eine moderne Frau, die jetzt wieder arbeiten geht und nicht nur Heimchen am Herd sein will". Klingt liberal und progressiv und bringt der Familie praktischerweise zusätzliches Einkommen.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Wiesbaden. Unheimlich schöne Stadt mit vielen Altbauvillen. Gute Nähe zu Frankfurt, viel Kultur, guter Wein (Rheingau), viel Natur (Taunus), gute Einkaufsmöglichkeiten (Wilhelmsstraße).....

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 23.02.2020:

In Potsdam z.B. Berliner Vorstadt
In Köln Mitte oder Hahnweld

Hahnwald mit 2 Millionen? :D

Vielleicht will er nur das Grundstück auf darauf dann Zelten...

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Im Nachbarthread wurde ja schon mal eine 520 qm Villa mit Pool auf dem Land genannt für unter 1 Mio. Mit dem Rest kann man dann ein Zinshaus oder viele kleine Wohnungen kaufen, die einem noch was abwerfen.

Jedenfalls ich der schon lange im Immobilienbereich investiert und Vermieter vieler Wohnungen ist kann eines sagen: Das Thema wohnen ist ultra individuell, das was für den einen das Wohnparadies ist, ist für den anderen Interesssenten der Vorhoff zur Hölle. Das kann ich aus langjähriger Praxis als Vermieter bei Besichtigungen und Verkäufen sagen. Die gleiche Wohnung löst einmal Begeisterungsstürme aus und beim nächsten Interessenten eher Brechreiz. Ebenso bei den Lagen. Manche wollen das Haus in Alleinlage und der Nachbar darf bestenfalls mit dem Fernglas sichtbar sein, für die anderen kann es gar nicht zentral genug liegen und alles was nur 2 Straßenbahnstationen weiter vom Zentrum entfernt ist, wäre unzumutbar.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

600.000 Euro für eine Superwohnung in Dresden, Stadtteil je nach persönlichem Geschmack.

Mit 1,4 Mio. Euro sehr gut dort leben, ohne jemals nochmal arbeiten zu müssen.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 13.12.2019:

Wo würdet ihr in Deutschland am liebsten wohnen und Immobilen Eigentümer werden wollen?
Königsstein nähe Frankfurt ist natürlich nett, aber vlt habt ihr ja noch weitere gute Vorschläge.
Es sollten gute Jobs, Schulen sowie Unis in der Nähe sein.

Bei 2 Mio auf der hohen Kante ist man auf gute Jobs eigentlich nicht mehr angewiesen und sollte sein Vermögen verwalten & vermehren.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Dem widerspreche ich komplett.

Klar ein Haus direkt am Stadtrand wie Grünwald oder Pasing oder ähnliches ist eine tolle Alternative, aber 1.) gibt es nicht 2 Millionen Häuser dort und 2.) wird es auch schon sehr teuer dort. Deine Hypothese ist, dass wir Leute noch weiter wegziehen, also Außerhalb der Stadt. Dann hast du aber, dass Problem, dass du in die Stadt jeden Tag reinpendeln musst was sehr Stressig und Zeitraubend ist.

Der Trend ist eher, dass die Leute in die Stadt ziehen weil man nah an der Arbeit, den Restaurants und den Bars ist. Ich könnte mir gar nicht vorstellen wie es wäre außerhalb der Stadt zu wohnen und dann jeden Freitag und Samstag Abend mit dem Taxi in die Stadt rein und in der Nacht mit dem Taxi nach Hause zu fahren? Da zahlst du doch mindestens 100 Euro pro Strecke. Also 400 Euro an Taxikosten pro Wochenende?
Mit dem Auto kannst du ja nicht fahren, denn wenn man in ein Restaurant geht hat man oft ja 1-2 Weinflaschen getrunken und ist danach nicht mehr fahrtüchtig.

Haus mit Garten ist schön, aber es hat auch zu viele Nachteile in der heutigen Zeit.

Und in so Gegenden wie Wiebaden, Mainz, Mannheim will doch keiner mehr Leben. Das Leben spielt sich in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin ab. Dort sind die tollen Clubs, Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportevents etc.

Habe zwei Jahre lang in Paderborn gelebt und es war die Hölle, weil solche kleinen Städte und Dörfer einfach nichts zu bieten haben

WiWi Gast schrieb am 16.12.2019:

Auch durch die Urbanisierung bezweifle ich stark, ob junge Familien jemals zurück nach Meerbusch ziehen. Der Lebensstil verändert sich radikal und man möchte trotz großes Vermögens lieber mobil und flexibel ohne Autos bleiben.

Ich weiß nicht, in welcher grünen Parallelwelt du diese Aussagen aufgeschnappt hast. In Deutschland werden so viel SUVs verkauft, wie nie zuvor. Und die Wanderungstrends von jungen Familien (Personen zwischen 30 und 40 sowie Kinder unter 5 Jahre) zeigen ganz klar in Richtung Suburbs. In den Städten in relativ kleinen Wohnungen bleiben vor allem die, die sich ein Haus im Speckgürtel nicht mehr leisten können. Ausnahmen mag es geben. Doch für die Mehrheit der Besserverdiener zählt immer noch das Haus ab 160 qm oder auch deutlich mehr, die ruhige Lage und die zwei Autos in der Einfahrt.

Aber freiwillig ohne Auto? Das gibt es praktisch nicht. Das sind Exoten im Verhältnis von 1 zu 10.000. Wenn man natürlich nur 4k Haushaltsnetto hat und die Warmmiete alleine fast 2k verschlingt, dann verzichten viele aus ökonomischen Gründen auf das Auto, damit überhaupt noch bisschen Leben übrig bleibt. Und es wird dann häufig als freiwillig bezeichnet, obwohl sich die gleichen Leute bei 7-8k netto und mit privatem Parkplatz sofort einen SUV kaufen würden.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Dem widerspreche ich komplett.

Klar ein Haus direkt am Stadtrand wie Grünwald oder Pasing oder ähnliches ist eine tolle Alternative, aber 1.) gibt es nicht 2 Millionen Häuser dort und 2.) wird es auch schon sehr teuer dort. Deine Hypothese ist, dass wir Leute noch weiter wegziehen, also Außerhalb der Stadt. Dann hast du aber, dass Problem, dass du in die Stadt jeden Tag reinpendeln musst was sehr Stressig und Zeitraubend ist.

Der Trend ist eher, dass die Leute in die Stadt ziehen weil man nah an der Arbeit, den Restaurants und den Bars ist. Ich könnte mir gar nicht vorstellen wie es wäre außerhalb der Stadt zu wohnen und dann jeden Freitag und Samstag Abend mit dem Taxi in die Stadt rein und in der Nacht mit dem Taxi nach Hause zu fahren? Da zahlst du doch mindestens 100 Euro pro Strecke. Also 400 Euro an Taxikosten pro Wochenende?
Mit dem Auto kannst du ja nicht fahren, denn wenn man in ein Restaurant geht hat man oft ja 1-2 Weinflaschen getrunken und ist danach nicht mehr fahrtüchtig.

Haus mit Garten ist schön, aber es hat auch zu viele Nachteile in der heutigen Zeit.

Und in so Gegenden wie Wiebaden, Mainz, Mannheim will doch keiner mehr Leben. Das Leben spielt sich in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin ab. Dort sind die tollen Clubs, Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportevents etc.

Habe zwei Jahre lang in Paderborn gelebt und es war die Hölle, weil solche kleinen Städte und Dörfer einfach nichts zu bieten haben

Es soll tatsächlich Leute geben, die nicht jedes Wochenende Alkohol trinken. Mit dem Auto fahren ist in der Regel kein Problem, gegensätzlich zu deiner Darstellungsweise.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Ich bin der Typ mit Meerbusch.
Da ich selbst aus Meerbusch komme, kann ich nur eins sagen:

Haus ist ein Hobby. Und dieses Hobby ist teuer und Du bräuchtest neben 2 Mio. EUR noch stabile Cash Flows.

Garten, Pool etc. sind "Nice to Have", aber kein Muss für Vermögensaufbau.

Jeder muss selber wissen, was einem wichtig ist.

Meerbusch oder Grünwald ist ein sehr guter Standort, wenn man Kinder hat. Aber ich möchte einfach spontan und flexibel sein.
Jede Großstadt bietet mittlerweile viele Möglichkeiten auch für Kinder an. Die Stadt entwickelt sich auch kinderfreundlich (Es hängt halt von Viertel ab).

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Nordwest-Deutschland ist auch sehr schön. Dort ist aus meiner Sicht das Kaufkraft/Lebensqualität - Verhältnis am besten. In Süddeutschland hat man meist eine hohe Lebensqualität, aber die Kaufkraft ist aufgrund der hohen Mieten/Wohnungspreise oft geradezu miserabel, insbesondere in den vornehmeren Wohngebieten. Der Osten bietet eine gute Kaufkraft, ist aber recht strukturschwach und tendiert zu politischen Extremen, was insbesondere für gleichgeschlechtige Paare oder Menschen mit Migrationshintergrund unangenehm sein könnte. Nordwest-Deutschland (Oldenburg, Bremen, Hannover und viele kleinere Orte) ist da finde ich ziemlich ideal, mit 2 Mio. gehörst Du dort auch sicherlich zu den wohlhabenderen Leuten. Auch mit deutlich weniger bzw. ohne Eigenheim wirst Du dort eine hohe Lebensqualität haben.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Ich bin der Typ mit Meerbusch.
Da ich selbst aus Meerbusch komme, kann ich nur eins sagen:

Haus ist ein Hobby. Und dieses Hobby ist teuer und Du bräuchtest neben 2 Mio. EUR noch stabile Cash Flows.

Garten, Pool etc. sind "Nice to Have", aber kein Muss für Vermögensaufbau.

Jeder muss selber wissen, was einem wichtig ist.

Meerbusch oder Grünwald ist ein sehr guter Standort, wenn man Kinder hat. Aber ich möchte einfach spontan und flexibel sein.
Jede Großstadt bietet mittlerweile viele Möglichkeiten auch für Kinder an. Die Stadt entwickelt sich auch kinderfreundlich (Es hängt halt von Viertel ab).

Meerbusch und Grünwald sind jeweils vielleicht 25€ mit dem Taxi bis in die jeweilige Innenstadt, klar man hat keinen In-Italiener im Erdgeschoss dafür aber meist ein hübsches Haus wobei ich jetzt persönlich auch eher der Wohnungstyp bin aber kein Problem damit habe 10-15 Minuten irgendwo hinfahren zu müssen.

Grünwald hat allerdings eine absolut grottige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, es gibt eine Trambahn die am Ortsrand endet und danach gehts maximal mit dem Bus weiter oder um die Stehkrägen zu zitieren "dein Gärtner klaut weil er sich nicht leisten kann zu deinem Haus mit der Tram zu fahren".

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Den Meerbusch-Hype kann ich überhaupt nicht nachvollziehen. Habe mir da mal eine Wohnung angesehen und während des Besichtigungstermins kamen mehrere Flieger vorbei. Junge, so nah habe ich noch nie ein Flugzeug gesehen, da denkst Du, Du könntest die Räder anfassen, während die über das Haus donnern. Kommentar des Maklers: Ist ja nicht so schlimm, ab 22:00 Uhr ist ja Nachtflugverbot. Da bin ich dann doch lieber in D-Stadtmitte geblieben, ist ruhiger..

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

am besten natürlich frankfurt und munich city

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Grünwald hat allerdings eine absolut grottige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, es gibt eine Trambahn die am Ortsrand endet und danach gehts maximal mit dem Bus weiter oder um die Stehkrägen zu zitieren "dein Gärtner klaut weil er sich nicht leisten kann zu deinem Haus mit der Tram zu fahren".

Die Preise dort sind aber trotzdem nicht "normal". Ich bin dort aufgewachsen. Mein Großvater hat dort in den 70er Jahren mal ein Grundstück mit rund 1000qm erworben, Dort haben meine Eltern dann Mitte der 80er Jahre gebaut. Mein Vater hatte in München bis zur Rente vor ein paar Jahren eine kleine Baufirma. Von daher passte das.

Nichts wildes 140 qm Wohnfläche mit sechs Zimmern und zwei Bädern. Ende der 90er kam noch ein kleiner Pool hinzu. Ist halt praktisch ne Baufirma zu haben.

Das ist trotz der im Verhältnis zu den anderen Häusern kleinen Wohnfläche drumherum noch immer ein Hingucker. Mein Vater ist jetzt Rentner und schon vorher hegte und Pflegte er Haus und Garten.

Kurz vor der Corona Pandemie wurden ihm über einem Makler zwei Millionen Euro für das Haus geboten. Das Haus war für ihn auch nicht interessant. Das wäre abgerissen worden und ein neues und deutlich größeres Haus sollte dort gebaut werden.

Und das finde ich mittlerweile schon echt krank, zwei Millionen Euro nur für ein Grundstück.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Dem widerspreche ich komplett.

Klar ein Haus direkt am Stadtrand wie Grünwald oder Pasing oder ähnliches ist eine tolle Alternative, aber 1.) gibt es nicht 2 Millionen Häuser dort und 2.) wird es auch schon sehr teuer dort. Deine Hypothese ist, dass wir Leute noch weiter wegziehen, also Außerhalb der Stadt. Dann hast du aber, dass Problem, dass du in die Stadt jeden Tag reinpendeln musst was sehr Stressig und Zeitraubend ist.

Der Trend ist eher, dass die Leute in die Stadt ziehen weil man nah an der Arbeit, den Restaurants und den Bars ist. Ich könnte mir gar nicht vorstellen wie es wäre außerhalb der Stadt zu wohnen und dann jeden Freitag und Samstag Abend mit dem Taxi in die Stadt rein und in der Nacht mit dem Taxi nach Hause zu fahren? Da zahlst du doch mindestens 100 Euro pro Strecke. Also 400 Euro an Taxikosten pro Wochenende?
Mit dem Auto kannst du ja nicht fahren, denn wenn man in ein Restaurant geht hat man oft ja 1-2 Weinflaschen getrunken und ist danach nicht mehr fahrtüchtig.

Haus mit Garten ist schön, aber es hat auch zu viele Nachteile in der heutigen Zeit.

Und in so Gegenden wie Wiebaden, Mainz, Mannheim will doch keiner mehr Leben. Das Leben spielt sich in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin ab. Dort sind die tollen Clubs, Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportevents etc.

Habe zwei Jahre lang in Paderborn gelebt und es war die Hölle, weil solche kleinen Städte und Dörfer einfach nichts zu bieten haben

Ich schätze mal dass du unter 30 bist. Ich bin 33 und wohne mit meiner Freundin mitten in Frankfurt. Ich gehe nur noch selten feiern und wenn wir mit Freunden essen gehen dann meist beim Italiener um die Ecke oder wir grillen auf dem Balkon. Kulturveranstaltungen a la Oper besuchen wir nicht. Durch Corona arbeiten wir viel von zu Hause. Ich schätze dass dies auch in Zukunft ohne Probleme mehrere Tage die Woche möglich sein wird.

Ich brauche die Stadt also nicht wirklich. So geht es den meisten Bekannten in unserem Umfeld.
Wir schauen gerade tief im Taunus (50km Entfernung) nach einem kleinen Haus mit Garten. Von da wäre man in einer Stunde mit der Bahn in Frankfurt. Gutes Umfeld für Kinder, bezahlbar und für 2-3 mal die Woche zur Arbeit pendeln noch ok.

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Dem widerspreche ich komplett.

Klar ein Haus direkt am Stadtrand wie Grünwald oder Pasing oder ähnliches ist eine tolle Alternative, aber 1.) gibt es nicht 2 Millionen Häuser dort und 2.) wird es auch schon sehr teuer dort. Deine Hypothese ist, dass wir Leute noch weiter wegziehen, also Außerhalb der Stadt. Dann hast du aber, dass Problem, dass du in die Stadt jeden Tag reinpendeln musst was sehr Stressig und Zeitraubend ist.

Der Trend ist eher, dass die Leute in die Stadt ziehen weil man nah an der Arbeit, den Restaurants und den Bars ist. Ich könnte mir gar nicht vorstellen wie es wäre außerhalb der Stadt zu wohnen und dann jeden Freitag und Samstag Abend mit dem Taxi in die Stadt rein und in der Nacht mit dem Taxi nach Hause zu fahren? Da zahlst du doch mindestens 100 Euro pro Strecke. Also 400 Euro an Taxikosten pro Wochenende?
Mit dem Auto kannst du ja nicht fahren, denn wenn man in ein Restaurant geht hat man oft ja 1-2 Weinflaschen getrunken und ist danach nicht mehr fahrtüchtig.

Haus mit Garten ist schön, aber es hat auch zu viele Nachteile in der heutigen Zeit.

Und in so Gegenden wie Wiebaden, Mainz, Mannheim will doch keiner mehr Leben. Das Leben spielt sich in München, Frankfurt, Hamburg und Berlin ab. Dort sind die tollen Clubs, Restaurants, Kulturveranstaltungen, Sportevents etc.

Habe zwei Jahre lang in Paderborn gelebt und es war die Hölle, weil solche kleinen Städte und Dörfer einfach nichts zu bieten haben

Der Trend ist klar: Singles ziehen rein, Familien raus. Ich gehörte mal zur ersten Gruppe, nun zur zweiten.
Alles eine Frage der Lebensphase.

So wie Du schreibst, gehörst Du zur ersten Gruppe und bist noch recht jung (no offense).

antworten
bubu_24601

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

WiWi Gast schrieb am 30.12.2019:

Man will Geld verdienen,
um glücklich zu leben,
und die ganze Anstrengung,
die beste Kraft seines Lebens
konzentriert sich auf den Erwerb dieses Geldes.

Das Glück wird vergessen,
das Mittel wird Selbstzweck.

Albert Camus

    1. November 1913 † 4. Januar 1960

+1

antworten
WiWi Gast

Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Weil es keine freien Grundstücke in den guten Lagen mehr gibt, kauft man Bestandsobjekte, um diese abzureissen. Ganz normal. Für Abriss und Bauschuttentsorgung kann man noch mal 50 bis 100k einplanen. 2k pro qm für ein Grundstück in Grünwald bei München? Das hört sich nicht überteuert an. Im Umland (!!) von Frankfurt liegt das in ähnlicher Größenordnung.

WiWi Gast schrieb am 12.08.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.08.2020:

Grünwald hat allerdings eine absolut grottige Anbindung an die öffentlichen Verkehrsmittel, es gibt eine Trambahn die am Ortsrand endet und danach gehts maximal mit dem Bus weiter oder um die Stehkrägen zu zitieren "dein Gärtner klaut weil er sich nicht leisten kann zu deinem Haus mit der Tram zu fahren".

Die Preise dort sind aber trotzdem nicht "normal". Ich bin dort aufgewachsen. Mein Großvater hat dort in den 70er Jahren mal ein Grundstück mit rund 1000qm erworben, Dort haben meine Eltern dann Mitte der 80er Jahre gebaut. Mein Vater hatte in München bis zur Rente vor ein paar Jahren eine kleine Baufirma. Von daher passte das.

Nichts wildes 140 qm Wohnfläche mit sechs Zimmern und zwei Bädern. Ende der 90er kam noch ein kleiner Pool hinzu. Ist halt praktisch ne Baufirma zu haben.

Das ist trotz der im Verhältnis zu den anderen Häusern kleinen Wohnfläche drumherum noch immer ein Hingucker. Mein Vater ist jetzt Rentner und schon vorher hegte und Pflegte er Haus und Garten.

Kurz vor der Corona Pandemie wurden ihm über einem Makler zwei Millionen Euro für das Haus geboten. Das Haus war für ihn auch nicht interessant. Das wäre abgerissen worden und ein neues und deutlich größeres Haus sollte dort gebaut werden.

Und das finde ich mittlerweile schon echt krank, zwei Millionen Euro nur für ein Grundstück.

antworten

Artikel zu Immobilienkauf

Immobilienkarte Deutschland - Immobilien kaufen oder mieten?

Aufgrund der historisch niedrigen Zinsen lohnt es sich für immer mehr Bürger, ein Haus oder eine Wohnung zu kaufen statt zu mieten. Allerdings gilt das nicht für alle Regionen in Deutschland. Welche Wohnform die vorteilhaftere ist, hat das Institut der deutschen Wirtschaft Köln für alle 402 Landkreise in Deutschland berechnet.

Arbeitsblatt: Immobilien mieten oder kaufen?

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Das neue Arbeitsblatt im Projekt (T)Räume finanzieren geht den Fragen rund um die Entscheidung zum Mieten oder Kaufen einer Immobilie auf den Grund und gibt Tipps zum Thema Wohnfinanzierung. Lehrkräfte können zusätzlich zum Arbeitsblatt eine Lehrerinformation herunterladen.

OECD-Datenbank zu Wohnkosten in Deutschland

Die Deutschen geben rund 20 Prozent ihres Einkommens für die Miete oder Hypotheken aus. Damit liegen die Wohnkosten in Deutschland im OECD-Schnitt. Schwerer belastet sind einkommensschwache Haushalte, die rund 27 Prozent ihres Einkommens für Mieten aufwenden müssen. Die interaktive OECD-Datenbank zu Wohnkosten veranschaulicht im Ländervergleich die Unterschiede in Eigentum vs. Miete, Wohnverhältnisse, Wohngeld und sozialer Wohnungsbau.

Due Diligence: Künstliche Intelligenz in der Immobilienwirtschaft

KI und Due-Diligence: Ein Hand richtet sich in einem bunten Datenraum nach oben in Richtung Licht.

Laut einer aktuellen Studie unter Immobilienexperten wird Künstliche Intelligenz einen starken Einfluss auf die Effizienz von Immobilientransaktionen haben. Künstliche Intelligenz wird demnach zukünftig einen entscheidenden Wettbewerbsvorteil im Transaktionsbusiness liefern wird. Drooms, Europas führender Anbieter virtueller Datenräume, automatisiert den Due Diligence-Prozess. Für eine gesteigerte Prozessautomatisierung liegt ein Fokus auf der Weiterentwicklung des virtuellen Datenraums durch künstliche Intelligenz und Machine Learning.

LBS-Immobilienpreisspiegel 2017: Preise bei Wohnimmobilien steigen

Ein spitzer Hausgiebel.

Insbesondere in Großstädten ist am Immobilienmarkt weiterhin keine Entspannung für Wohnimmobilien in Deutschland in Sicht. Am teuersten sind frei stehende Einfamilienhäuser laut LBS-Immobilienpreisspiegel 2017 in München. Hier kosten Einfamilienhäuser mit 1,2 Millionen Euro mehr als zehnmal so viel wie in einzelnen ostdeutschen Mittelstädten. Der LBS-Immobilienpreisspiegel ist eine Datenbank zum Wohnungsmarkt mit Preisen von Eigenheimen, Eigentumswohnungen und Bauland in 960 Städten und in über 100 Stadtteilen der 14 größten Städte Deutschland.

Wohnimmobilien: In deutschen Großstädten fehlen Wohnungen

Eine Hausfront eines Altbaues in rosa mit vielen Fenstern.

Nach einer aktuellen Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW) fehlt es an vielen Tausenden Wohnungen in den deutschen Großstädten. Jedes Jahr müssten mehr als 88.000 neue Wohnungen bis 2020 entstehen, um den Bedarf zu decken.

Wohneigentümer bauen sechsmal so viel Vermögen auf wie Mieter

Ein Wohnhaus mit verglaster Veranda in gelb gestrichen mit grünen Holzlatten am Dachstuhl und blauen Fensterrahmen.

Eine Studie der LBS Research und dem Forschungsinstitut empirica zeigt, dass Wohneigentümer erfolgreicher im Vermögensaufbau sind. Menschen, die kurz vor dem Ruhestand stehen, wiesen durch das Wohneigentum eine Wertimmobile von durchschnittlich 152.000 Euro auf und verfügen zusätzlich über ein Nettogeldvermögen von 45.000 Euro. Mieterhaushalte kamen auf durchschnittlich 24.000 Euro und 6.000 Euro Immobilienvermögen aus Vermietung.

Renditeerwartung bei Immobiliengeschäften sollte nicht zu hoch sein

Häuserfassaden ergeben verschiedenste Formen.

Die Deutschen befinden sich im Immobilien-Kaufrausch. Allerdings warnt das Verbraucherportal Finanztip vor zu hohen Erwartungen: Renditen von fünf oder mehr Prozent werden in der Realität selten erreicht. Im Falle von stagnierenden Immobilienpreisen und Mietausfällen liegen die Renditen oftmals nur noch bei einem Prozent.

Wohneigentumsförderung: Neue Grunderwerbsteuer muss her

Wohneigentum - Ein weißes Neubauhaus mit vielen Fenstern.

Ein wichtiger Teil der Altersvorsorge ist Wohneigentum. Trotz niedriger Zinsen der vergangenen Jahre zählt die Bundesrepublik als Land der Mieter. Grund dafür sind neben dem mangelnden Angebot an Immobilien auch die hohen Eigenkapitalanforderungen und die erheblichen Kaufnebenkosten. Eine Umstrukturierung der Grunderwerbssteuer könnte den Anreiz zum Immobilienkauf ändern. Das zeigt eine Studie des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW).

Immobilienmarkt - Metropolen haben Boom verschlafen

Die Hausfront eines Mehrparteienhauses mit vielen Balkonen.

Der deutschen Immobilienbranche geht es nach eigener Einschätzung noch immer sehr gut. Das zeigt der aktuelle Immobilien-Index des Instituts der deutschen Wirtschaft Köln (IW). Allerdings sorgen sich vor allem die Entwickler großer Bauprojekte um Nachwuchs – nicht zuletzt, weil besondere Herausforderungen auf sie warten: Laut IW wurden in Deutschland von 2010 bis 2014 rund 310.000 Wohnungen zu wenig gebaut.

Was ist Baugeld und was hat es mit dem Wertpapierdepot zu tun?

Eine Baustelle von einem Hausdach mit einem Gerüst.

Die meisten Menschen nutzen eine Finanzierung, um sich den Traum von den eigenen vier Wänden zu erfüllen und ein Haus im Grünen oder eine Eigentumswohnung in zentraler Lage zu kaufen. Dieser Immobilienkredit wird meist bei einer Bank aufgenommen und ist als "Baugeld" bekannt. Es handelt sich dabei um einen Geldbetrag, der dem Kreditnehmer für den Kauf, Bau oder Umbau bei Sanierung oder Renovierung einer Immobilie von einem Kreditinstitut zur Verfügung gestellt wird. Neben diesem Fremdkapital sollte die Finanzierung auch einen Eigenkapitalanteil enthalten. Dieser beträgt im Optimalfall mindestens 20 Prozent der gesamten Kaufsumme. Was viele Kreditnehmer nicht wissen: Das eigene Depot kann zum Eigenkapital hinzugezählt werden.

Deutscher Immobilienmarkt 2014 - Kaufen macht fast überall noch Sinn

Zwei Häuser im Rohbau mit Kränen im Hintergrund.

Die Immobilienpreise sind in den vergangenen Jahren vor allem in den Großstädten München, Berlin und Hamburg kräftig gestiegen. Das weckt Erinnerungen an die Preisblasen in Spanien oder den USA, die später zur Weltwirtschaftskrise führten. Tatsächlich sind keine Blasen in Sicht und es ist vielerorts noch immer sinnvoll, in die eigenen vier Wände zu investieren.

Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse erhält Werner Lehmann-Preis

Ein Bild von der Erde mit drei Zahnrädern und den Buchstaben VWL.

Die Diplomarbeit der Volkswirtschaftlerin Stefanie Hasse, die sich mit der aktuellen Immobilienpreisblase in Spanien beschäftigt, wurde vom Verband der Privaten Bausparkassen mit dem ersten Preis ausgezeichnet.

Immobilien als Kapitalanlage – auf die Kalkulation kommt es an

Vermögensstruktur: Geld, Aktien, Immobilien

Wegen des niedrigen Zinsniveaus denken viele Menschen über die Investition in eine Renditeimmobilie nach. Doch nicht mit jeder Anlageimmobilie lassen sich hohe Mieteinnahmen erzielen. So wählen Anleger eine passende Finanzierung und berechnen die Rendite richtig.

Mehrfamilienhaus kaufen: Die Vor- und Nachteile einer Kapitalanlage

Vor einem Mehrfamilienhaus parkt nachts ein Smart.

Die Investition in ein Mehrfamilienhaus oder eine andere Wohnimmobilie als Kapitalanlage wird in Zeiten schwankender Börsenkurse und niedriger (Bau-)Zinsen für viele Anleger interessant. Bei der Suche nach einem möglichst profitablen Renditeobjekt fragen sich viele Privatinvestoren, welche Immobilienart voraussichtlich die höchsten Gewinne abwirft. Neben Gewerbeimmobilien und Ferienwohnungen sind hier vor allem Mehrfamilienhäuser (im Folgenden auch Miet- bzw. Zinshäuser) zu nennen. Wer sich auf ein Mehrfamilienhaus als Kapitalanlage festlegt, sollte vor dem Kauf sämtliche Vor- und Nachteile festhalten und in Ruhe gegeneinander abwägen.

Antworten auf Wo in Deutschland wohnen? (Angenommen ca. 2 Mio. zur Verfügung)

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 118 Beiträge

Diskussionen zu Immobilienkauf

Weitere Themen aus Immobilien