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wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

An die, die hier sagen, Immo verkaufen und Geld in ETFs etc. Also grundsätzlich bin ich auch der Meinung. Aber ab einem gewissen Vermögen gehören Immos selbst bei mir in ein diversifiziertes Portfolio, und damit meine ich nicht Aktien von entsprechenden Firmen oder irgendwelche REITS, sondern die eigentliche Immo. Also ich sehe das mittlerweile nicht mehr so schwarz/weiß. Aber ja, wer mal Immos vermietet hat der weiß da erlebt man Geschichten die glaubt man nicht...

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

Der Verkauf einer Wohnung (bei mir 400k) steuerfrei und Anlage in einen Dividenen ETF (4% p.a.) ist auch für mich lukrativer. Ich bekomme so netto mehr aufs Konto als bei der Vermietung (die ich mit dem persönlichen Steuerssatz machen muss) da nur ca. 27% Abgeltungssteuer Abzug.

Ausserdem 0,000 Aufwand. Ich finde als Privatperson skalieren Immos oftmals schlecht weil man keine Connection zu Handwerkern etc. hat. Am schlimmsten ist es wenn man ein Haus oder ein DHH etc. vermietet.

Endlich mal einer der denkt wie ich, bin der, der die 200k Einzimmerbude in Stuttgart verkaufen wird. Da merkt man, der hat Erfahrung mit Vermietung und sieht das Immo Thema wie ich auch, nüchterner, sachlicher. Ich glaube manche hier im Thread meinen, Immos können ja nur steigen und da kann man ewig mit Geld verdienen. Auch tun hier einige, als wären Immobilien was besonderes. Noch vor 2015 gab es viele soche Wohnklos die jetzt für 200k gehandelt werden noch problemlos unter 100k und teilweise wollte die noch nicht mal jemand! sie waren als Wohnklos verschriehen. Richtig, vorallem heutzutage ist das mit Handwerkern ganz übel. Ich kenne eine Erbin, die hat eine 5 Zimmer Wohnung in München geerbt, als WG vermietet und kann ein Lied von singen. Teilweise über ein Jahr Wartezeit für Handwerker und länger, wenn man überhaupt noch welche bekommt. Die Mieteinnahmen in dem Fall sind deutlich unter 4% und man hat bei einer WG noch ständig Mieterwechsel und sich um vieles zu kümmern, in ihrem Fall aus der Ferne, sie wohnt weit weg. An Ihrer Stelle hätte ich das Ding höchstbietend verkauft wenn alle Studenten raus sind und dann weg damit, angelegt zu 4% Dividende und viel bequemer einen viel sicheren Zahlungstrom, ohne sich mit WG Bewohnern und Handwerkern rumärgern zu müssen für viel weniger Mieteinnahmen.

Ich nochmal mit der 400k Wohnung vs. ETF.

Meine Immobilien sind von Anfang der 90er - vermutlich zum schlecht möglichsten Zeitpunkt also gekauft (Immos sind im Süden Bayerns und BW) - die Immobilien sind 20 Jahre im Preis nicht gestiegen. Siehe Sprengnatter Datenbank etc. eher leicht gefallen.

Mieter zu finden war auch nicht immer leicht. Eine Mietnomanden (waren lange Zeit gute Mieter aber dann) Familie die ich nur mit Eigenbedarf rausbekommen habe (und selbst das war noch eine Zitterpartie weil Sozialfall, etc. pp. und man kann die Leute ja nicht auf die Straße setzen) und wo ich vielen, vielen Monaten Miete sitzen geblieben bin und die mir das Haus auch noch zerstört haben. Habe danach für 50k renoviert.

Ich kenne auch mehrere solcher Fälle von anderen privaten Vermietern. Deswegen sind das für mich keine Einzelfälle.

Gleichzeitig wie gesagt seid ein paar Jahren die Sachen mit den Handwerkern. Mein altes Netzwerk an Handwerker geht nun auch in Rente es kommt nichts nach. Ich kann mich also hinten anstellen oder bekomme "Abwehrangebote".

Ich schmunzle schon sehr wenn bei YouTube immer so Sachen wie "Immo-Millionär mit 26" aufploppen. Einen Haufen Schulden haben die sonst nichts.... Und noch sind die Buden erst am Anfang der Tilgung, da kann noch viel passieren.

Vermietung als Privatmann macht mittlerweile aus meiner Sicht keinen Sinn mehr. Wenn dann nur mit einer GmbH und da muss man dann auch wieder kritische Masse an Objekten haben (und entsprechend seine Finanzen reporten etc.).

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 16.08.2021:

An die, die hier sagen, Immo verkaufen und Geld in ETFs etc. Also grundsätzlich bin ich auch der Meinung. Aber ab einem gewissen Vermögen gehören Immos selbst bei mir in ein diversifiziertes Portfolio, und damit meine ich nicht Aktien von entsprechenden Firmen oder irgendwelche REITS, sondern die eigentliche Immo. Also ich sehe das mittlerweile nicht mehr so schwarz/weiß. Aber ja, wer mal Immos vermietet hat der weiß da erlebt man Geschichten die glaubt man nicht...

Ganz genau. Daher verkaufe ich das 200k Wohnklo und behalte dafür einige andere Immobilien, besonders die, die noch nicht abbezahlt sind, weil ich da den Vorteil des Hebeleffektes habe. Man arbeitet mit dem Geld der Bank, was es heute für fast gratis gibt. Aber das lohnt sich auch nur, weil ich diese Objekte mit vernünftigen Mietrenditen gekauft habe. Sonst legt man einfach nur drauf.

Objekte mit Bruttorenditen um die 2% rechnen sich ohne Wertsteigerung normalerweise absolut gar nicht. Der Case sieht da normal so aus: Die Miete reicht für die Instandhaltung und Rücklagen sowie Verwaltungs- und Vermietungskosten. Geld verdient wird durch die Wersteigerung, welche in Deutschland nach 10 Jahren auch als Vermieter (noch) steuerfrei ist. Gibt es keine Wertsteigerung, verdient man nichts, man legt ggf. noch was drauf. Kommt es gar zu einer Wertminderung, legt man ordentlich drauf und kann sogar beim Umschulden des Kredites nach 10 Jahren ziemliche Finanzierungsprobleme bekommen. Einige hier im Forum, aber auch am Markt, blenden diese Gefahren vollkommen aus, weil sie davon überzeugt sind, dass der Immobilienmarkt ja nur immer nach oben gehen könne.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 17.08.2021:

Ganz genau. Daher verkaufe ich das 200k Wohnklo und behalte dafür einige andere Immobilien,

Das hattest du schon einige Male erwähnt.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

"Einige hier im Forum, aber auch am Markt, blenden diese Gefahren vollkommen aus, weil sie davon überzeugt sind, dass der Immobilienmarkt ja nur immer nach oben gehen könne."

So sieht es aus.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Das Leben ist nie frei von Risiken. Man muss aufhören alles genau planen zu wollen, denn am Ende kommt eh alles anders. Daher, einfach zuschlagen wenn ihr euch gut dabei fühlt. Im schlimmsten Fall prognostizieren Experten einen Crash von etwa 35%, das wird euch nicht ruinieren. Da ist die durchschnittliche Ehe deutlich riskanter für euer Vermögen.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Also eine Ehe ist bei diesen Preisen sowieso der absolute Killer.

Für wen sich Kaufen immer lohnt, unabhängig vom Preis: für Erben.
Wer mal eben 200k oder mehr erbt, der sollte direkt zum Notar und für die eigene Immo anzahlen.

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Das Leben ist nie frei von Risiken. Man muss aufhören alles genau planen zu wollen, denn am Ende kommt eh alles anders. Daher, einfach zuschlagen wenn ihr euch gut dabei fühlt. Im schlimmsten Fall prognostizieren Experten einen Crash von etwa 35%, das wird euch nicht ruinieren. Da ist die durchschnittliche Ehe deutlich riskanter für euer Vermögen.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Genauso sieht es aus. Schaut euch dazu mal die Threads aus diesem Forum aus 2014 an, da haben viele schon weiche Knie bekommen.
Ich habe 2017 zugeschlagen und mich damals für das 25 fache meines Bruttoeinkommens verschuldet. Was haben mich die Leute dafür angeschaut/angemacht. 4 Jahre später und ich würde selbst bei einem nominellen!! Preissturz von 50% noch auf eine positive Rendite rauskommen.

My two cents : die Wahrscheinlichkeit dass Immos auch heute noch ein gutes investment sind ist genauso hoch oder niedrig wie vor 10 Jahren. Lässt euch von den neunmal klugen hier nichts einreden.
Ein Preissturz ist genauso wahrscheinlich oder unwahrscheinlich wie eine super Inflation, die die Schulden entwertet.

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Das Leben ist nie frei von Risiken. Man muss aufhören alles genau planen zu wollen, denn am Ende kommt eh alles anders. Daher, einfach zuschlagen wenn ihr euch gut dabei fühlt. Im schlimmsten Fall prognostizieren Experten einen Crash von etwa 35%, das wird euch nicht ruinieren. Da ist die durchschnittliche Ehe deutlich riskanter für euer Vermögen.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Ich habe dieses Jahr mein erstes Objekt, welches ich vor 11 Jahren gekauft habe, verkauft. Der Faktor betrug am Ende für mich durch diverse Mieterhöhungen nur noch 8.

Getrennt habe ich mich trotzdem, auf Grund des hohen steuerfreien Buchgewinns. Verkauft habe ich nämlich zum Faktor 26. Da habe ich zwar eine Zeit lang warten müssen, aber ich habe tatsächlich einen Käufer zu dem Preis gefunden.

Von dem Geld habe ich die Nebenkosten für 3 größere Objekte nebst je knapp 10% Eigenkapital bezahlt. Die Objekte habe ich im Paket finanziert und von einem Bauträger gekauft. Faktor war hier immerhin "nur" 19,5, da ich gleich 3 Objekte vom Bauträger abgenommen habe und ich schon 2 Objekte in den vergangenen 4-5 Jahren bei ihm gekauft habe und er mich angeschrieben hat, bevor das Objekt in die offizielle Vermarktung ging.

Mit 19,5 mache ich keine großen Sprünge, aber mit einer (für Neubau angemessen niedrigen IHR) laufe ich bei einer Tilgung von 2,5% und 0,78% Zins für 20 Jahre bei einer schwarzen Null aus, was den Cashflow angeht.
Die anfängliche Eigenkapitalrendite je Objekt ist bei ca. 12%.

Damit fühle ich mich gerade so noch wohl. Wenn die Immobilien jetzt jedes Jahr 2% an Wert wachsen, also sprich einfach nur die Inflation mitgehen, dann macht das durch den Fremdkapitalhebel für das Eigenkapital schon was aus.

Ich plane beim nächsten Erreichen der 10 Jahres-Grenze bzw. 10,5 Jahresgrenze zur Vermeidung von Vorfälligkeitsentgelten noch ein Objekt zu veräußern und damit die übrigen 4 Objekte etwas vorzeitig zu entschulden.

Parallel baue ich ein ETF Portfolio auf und tilge das selbstgenutzte Haus.

Ich bin jetzt Anfang 30 und hoffe so in 10-12 Jahren ein angenehm konsolidiertes, weitestgehend schuldenfreies Immo-Portfolio aus 4-5 Objekten zu haben. Ferner ein Depot mit ca. 600' EUR Volumen. (Aktuell ca. 30% davon) und immer ein 3/4 Jahresgehalt an Cash.

Ich habe einen sehr sicheren Job und plane es in 1,5-3 Jahren wenn die Kinder 6 und 4 Jahre alt sind ruhiger angehen zu lassen (60-80% Arbeit), um eine noch aktivere Rolle in ihrem Leben zu spielen.

In den o.g. 10 Jahre will ich dann an einem Punkt sein, an dem Arbeit optional ist. Bzw. an dem ich bequem auf 40% runtergehen und dort bis zur Pension bleiben kann.

Für mich waren und sind Immobilien nach wie vor ein großer Baustein zum Vermögensaufbau auf Grund des Leverage-Effektes, solange man die Risiken kalkuliert eingeht.

Klar, die Wertsteigerungen der Vergangenheit werde ich nicht mehr sehen, aber als Ergänzung zum ETF-Portfolio sind sie für mich nach wie vor sinnvoll.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

"Einige hier im Forum, aber auch am Markt, blenden diese Gefahren vollkommen aus, weil sie davon überzeugt sind, dass der Immobilienmarkt ja nur immer nach oben gehen könne."

So sieht es aus.

Es rechnen auch alle damit, dass Aktien, Gehälter und Gold auch nur eine Richtung kennen. Das ist genauso unsicher, auch wenn es auf einen langen Horizont in der Vergangenheit so war.
Das einzige, was sicher ist, das man von Jahr zu Jahr immer älter wird und sich daher eine eigengenutzte Immobilie zunehmend weniger rechnet.

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younameit

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 30.08.2021:

Das Leben ist nie frei von Risiken. Man muss aufhören alles genau planen zu wollen, denn am Ende kommt eh alles anders. Daher, einfach zuschlagen wenn ihr euch gut dabei fühlt. Im schlimmsten Fall prognostizieren Experten einen Crash von etwa 35%, das wird euch nicht ruinieren. Da ist die durchschnittliche Ehe deutlich riskanter für euer Vermögen.

Vor allem dieses Rendite-Vergleichen zwischen Immobilie und ETF & Co. ist der größte Mist. Zumindest im EFH-Bereich. Das würde voraussetzen, man könnte zwischen Miet-EFH und Kauf-EFH einfach so aussuchen. Probiert das mal in den Ballungsgebieten wo freistehende EFHs um 1. Mio. notieren. Das kann sich der sparsame Wiwi-Treffler mit gutem Einkommen und 100-200k EK vllt so gerade noch leisten. Liegt dann beim heutigen Zinsniveau bei irgendwo zwischen 2.500-3.000 Rate p.M.

Jetzt versuch dafür mal ein freistehendes EFH kalt zu mieten. Da findet man nichts. Kaum einer vermietet nette EFHs und wenn dann nur zu horrenden Preisen. Insofern stellt sich die anfangs genannte Frage einfach nicht sonder eher wegziehen j/n

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Erste Immobilie gekauft mit 33, unser Eigenheim und dabei soll es eigentlich auch bleiben. Ich habe nicht so Lust mich auf die ganzen Diskussionen mit Mietern etc. einzulassen. Rendite ist langfristig bei ETFs wohl mindestens gleichwertig. Wenn ich mir überlege dass es bspw. von iShares einen Immo ETF gibt der alleine fast 3% Dividende ausschüttet ohne Kursgewinne frage ich mich schon warum man noch unbedingt eine eigene Immo haben sollte und sich den Stress antun sollte.

Interessant finde ich professionelle Immobilienfonds (bspw. via Liqid), das wäre für mich noch eine denkbare Alternative. Abgesehen davon werden sowohl meine Frau und ich jeweils 1 Wohnung und 1 EFH erben, es werden also genug Immobilien in unserem "Portfolio" vorhanden sein. Was wir dann mal mit denen machen, keine Ahnung.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Die Rendite am Kapitalmarkt ist langfristig weit höher als jede Mietrendite. Besonders bei den jetzigen Preisen.

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Erste Immobilie gekauft mit 33, unser Eigenheim und dabei soll es eigentlich auch bleiben. Ich habe nicht so Lust mich auf die ganzen Diskussionen mit Mietern etc. einzulassen. Rendite ist langfristig bei ETFs wohl mindestens gleichwertig. Wenn ich mir überlege dass es bspw. von iShares einen Immo ETF gibt der alleine fast 3% Dividende ausschüttet ohne Kursgewinne frage ich mich schon warum man noch unbedingt eine eigene Immo haben sollte und sich den Stress antun sollte.

Interessant finde ich professionelle Immobilienfonds (bspw. via Liqid), das wäre für mich noch eine denkbare Alternative. Abgesehen davon werden sowohl meine Frau und ich jeweils 1 Wohnung und 1 EFH erben, es werden also genug Immobilien in unserem "Portfolio" vorhanden sein. Was wir dann mal mit denen machen, keine Ahnung.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

2005 mit 20 habe ich meine erste kleine ETW (65 qm) gekauft, mit 19 Jahren. Verdienst: 1.100 Euro Verdienst als dualer Student. Nebenkosten finanziert durch meinen Schülerjob. Kaufpreis waren 56.000,-.
2011 habe ich meine erste Anlageimmobilie gekauft. 50 qm. 73.000,- Kaufpreis. Nebenkosten finanziert, 6.000,- Mieteinnahmen. 2.100 Euro Verdienst netto.
2012 habe ich meine zweite Anlageimmobilie gekauft. 42 qm. 96.000,- Kaufpreis. Nebenkosten finanziert. 5.500,- Mieteinnahmen. 2.400 Euro Verdienst netto.
2016 habe ich die erste Anlageimmobilie getilgt.
2017 habe ich eine neue ETW gekauft (390.000,- bei 125 qm). 40 Prozent Eigenkapital + Nebenkosten, dazu habe ich die alte ETW für 125.000,- verkauft. 3.500 Euro Verdienst netto.
2021 habe ich nun mit 35 ein EFH gekauft (700.000,- bei 150-qm-Bungalow plus Vollkeller), 10 Prozent Eigenkapital + Nebenkosten. 6.000 Euro Verdienst netto.

Ich habe derzeit ein Immobilienvermögen von ca. 1.4-1,5 Mio. Euro Marktwert bei ca. 800.000,- Kreditrestschuld.

Momentan habe ich noch die beiden Anlageimmobilien, die werden verwaltet, meine aktuelle Wohnung werde ich nach der Renovierung meines neuen Hauses selbst verwalten, da ich nur wenige Meter umziehe. Ich hatte nie Stress, Glück mit den Mietern und dementsprechend ärgere mich, dass ich zwischenzeitlich zwischen 2012 und 2017 nichts mehr gemacht habe in diese Richtung...

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Ich habe vor ca. 7 Jahren mit damals 16 angefangen zu streamen bzw. mit dem streamen Geld zu verdienen. Der Deal mit meinen Eltern war immer dass ich ein Großteil des Geldes zurücklege/spare/investiere und die Schule nicht drunter leiden darf. In den 3 Jahren bis zum Abi habe ich knapp 150k verdient, aus dem Geld haben meine Eltern dann eine Wohnung finanziert zur Vermietung und eine für mich angezahlt, so kam ich zu meinen ersten Wohnungen. In den Jahren danach ist die ganze Streaming Szene ja wirklich explodiert, ich habe dank Sponsoring, Youtube Insta etc. knapp 1,1m in den letzten 4 Jahren umgesetzt. Macht ca. 600k netto also 150k pro Jahr, habe 50k verlebt wobei da immer viel übrig geblieben ist, 50k aufs Depot und für 50k eine Wohnung angezahlt. Habe mittlerweile ein Depot von über 300k und 5 Wohnungen, wobei die aber alle noch verschuldet sind, tragen sich aber glücklicherweise selbst durch die Mieteinnahmen. Ich studiere nebenbei Wiwi und will mich irgendwann selbst mal um die Wohnungen kümmern und das Portfolio immer weiter ausbauen. Solange streamen noch läuft will ich es auf jeden Fall weiter machen und ausnutzen, dass es so gut funktioniert.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

Ich habe vor ca. 7 Jahren mit damals 16 angefangen zu streamen bzw. mit dem streamen Geld zu verdienen. Der Deal mit meinen Eltern war immer dass ich ein Großteil des Geldes zurücklege/spare/investiere und die Schule nicht drunter leiden darf. In den 3 Jahren bis zum Abi habe ich knapp 150k verdient, aus dem Geld haben meine Eltern dann eine Wohnung finanziert zur Vermietung und eine für mich angezahlt, so kam ich zu meinen ersten Wohnungen. In den Jahren danach ist die ganze Streaming Szene ja wirklich explodiert, ich habe dank Sponsoring, Youtube Insta etc. knapp 1,1m in den letzten 4 Jahren umgesetzt. Macht ca. 600k netto also 150k pro Jahr, habe 50k verlebt wobei da immer viel übrig geblieben ist, 50k aufs Depot und für 50k eine Wohnung angezahlt. Habe mittlerweile ein Depot von über 300k und 5 Wohnungen, wobei die aber alle noch verschuldet sind, tragen sich aber glücklicherweise selbst durch die Mieteinnahmen. Ich studiere nebenbei Wiwi und will mich irgendwann selbst mal um die Wohnungen kümmern und das Portfolio immer weiter ausbauen. Solange streamen noch läuft will ich es auf jeden Fall weiter machen und ausnutzen, dass es so gut funktioniert.

Falls wahr: Glückwunsch, alles richtig gemacht (inkl. deiner Eltern)

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

Ich habe vor ca. 7 Jahren mit damals 16 angefangen zu streamen bzw. mit dem streamen Geld zu verdienen. Der Deal mit meinen Eltern war immer dass ich ein Großteil des Geldes zurücklege/spare/investiere und die Schule nicht drunter leiden darf. In den 3 Jahren bis zum Abi habe ich knapp 150k verdient, aus dem Geld haben meine Eltern dann eine Wohnung finanziert zur Vermietung und eine für mich angezahlt, so kam ich zu meinen ersten Wohnungen. In den Jahren danach ist die ganze Streaming Szene ja wirklich explodiert, ich habe dank Sponsoring, Youtube Insta etc. knapp 1,1m in den letzten 4 Jahren umgesetzt. Macht ca. 600k netto also 150k pro Jahr, habe 50k verlebt wobei da immer viel übrig geblieben ist, 50k aufs Depot und für 50k eine Wohnung angezahlt. Habe mittlerweile ein Depot von über 300k und 5 Wohnungen, wobei die aber alle noch verschuldet sind, tragen sich aber glücklicherweise selbst durch die Mieteinnahmen. Ich studiere nebenbei Wiwi und will mich irgendwann selbst mal um die Wohnungen kümmern und das Portfolio immer weiter ausbauen. Solange streamen noch läuft will ich es auf jeden Fall weiter machen und ausnutzen, dass es so gut funktioniert.

Bitte für mich (Bj. 1972) kurz das Geschäftsmodell erläutern

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

Ich habe vor ca. 7 Jahren mit damals 16 angefangen zu streamen bzw. mit dem streamen Geld zu verdienen. Der Deal mit meinen Eltern war immer dass ich ein Großteil des Geldes zurücklege/spare/investiere und die Schule nicht drunter leiden darf. In den 3 Jahren bis zum Abi habe ich knapp 150k verdient, aus dem Geld haben meine Eltern dann eine Wohnung finanziert zur Vermietung und eine für mich angezahlt, so kam ich zu meinen ersten Wohnungen. In den Jahren danach ist die ganze Streaming Szene ja wirklich explodiert, ich habe dank Sponsoring, Youtube Insta etc. knapp 1,1m in den letzten 4 Jahren umgesetzt. Macht ca. 600k netto also 150k pro Jahr, habe 50k verlebt wobei da immer viel übrig geblieben ist, 50k aufs Depot und für 50k eine Wohnung angezahlt. Habe mittlerweile ein Depot von über 300k und 5 Wohnungen, wobei die aber alle noch verschuldet sind, tragen sich aber glücklicherweise selbst durch die Mieteinnahmen. Ich studiere nebenbei Wiwi und will mich irgendwann selbst mal um die Wohnungen kümmern und das Portfolio immer weiter ausbauen. Solange streamen noch läuft will ich es auf jeden Fall weiter machen und ausnutzen, dass es so gut funktioniert.

Bitte für mich (Bj. 1972) kurz das Geschäftsmodell erläutern

Das Geschäftsmodell meiner Streaming Karriere oder der Wohnungen? Die Wohnungen kaufe ich, weil ich momentan noch absolut überdurchschnittliches Geld verdiene und ich mir bewusst bin, dass dieses Konzept für mich vielleicht noch 5-6 Jahre so laufen wird. Ich will das auch nicht ewig machen, mit 23 ist es kein Problem, aber über die 30 will ich eigentlich nicht gehen. Es könnte genauso passieren, dass ich in 1-2 Jahren "out" bin und mir einfach keiner mehr zuschauen will. Insofern versuche ich jetzt das Geld bestmöglich anzulegen. Da ich Wiwi nebenbei studiere und mich Immobilien sowie Aktien etc. interessieren war meine Idee, die Immobilien und meine anderen Investments irgendwann selbst zu verwalten und das Portfolio stetig zu erweitern.

Zum Streaming: Ich bin ein sogenannter Content Creator, habe früher Fortnite gespielt, auch professionell auf Turnieren. Dadurch bin ich bekannt geworden. Mittlerweile bin ich leider schlicht und ergreifend zu alt und zu schlecht und kann daher nicht mehr professionell mithalten. Ich spiele aber nach wie vor diese Spiele (Fortnite, Warzone etc.) und streame das. Dabei schauen mir dann Leute zu, wovon ich profitiere.

Es gibt Sponsoring dass direkt über die Plattform läuft und Sponsoring dass mit mir privat geschlossen wurde was in meinem Stream läuft, daran verdiene ich Geld gemessen an meinen Zuschauern. Dann gibt es sogenannte Abos (Subs), da kriegt der Streamer monatlich Geld von, dazu gibt es "Donations" also Spenden die die Viewer einem zukommen lassen können.

Nebenbei gibt es Youtube wo ich Highlight Videos etc. hochlade, auch hier wird Werbung geschaltet und das gleiche eben nochmal via Insta. Als Streamer ist man z.B. interessant für Firmen wie Logitech, die einem ihre Produkte umsonst geben, die man dann im Stream auf Insta etc. ein bisschen vorstellt und anpreist, dafür kriegt man dann Betrag X so wie meistens einen Rabatt Code und wenn über den bestellt wird kriegt man nochmal X% des Umsatzes oder so ähnlich. Und so kommt tatsächlich eine Menge Geld bei rum.

Von meinen 250-300k Umsatz sind ca. 150k über die Abos, 50k sind meine persönlichen Sponsoren und die restlichen 50-100k teilen sich auf über Youtube, Twitch Werbung, Donations und Insta. Je nachdem wie aktiv und viel ich streame und hochlade kommt eben mehr via Youtube und Twitch Werbung rein. Im Normalfall streame ich 5 Tage die Woche also quasi wie ein "normaler" Arbeitnehmer, meistens 8-10h, manchmal mache ich specials mit anderen Streamern oder 24h Streams etc. So viel zum "Geschäftsmodell" :P

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Kannst du alleine aufgrund deines Alters nicht mehr mithalten? Lassen die Reflexe so frueh schon so stark nach? Oder auch mangels Motivation?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 04.09.2021:

Kannst du alleine aufgrund deines Alters nicht mehr mithalten? Lassen die Reflexe so frueh schon so stark nach? Oder auch mangels Motivation?

Die jungen Spieler (14-18) sind tatsächlich einfach viel viel besser als ich. Motivation hab ich nach wie vor und ich kann auch "oben mitspielen", aber niemals unter den top 100 mithalten. Die sind alle schneller, präziser, besser als ich, und zwar deutlich. Verrückt aber wahr.

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Moonraker

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Kauf heute Zahlung morgen ist komplett unrealistisch bei ansatzweise gefragten Objekten.

Sag einfach der Bank du willst ein paar Monate tilgungsfrei am Anfang und fertig. Als Nachweis wollen die euren unbefristeten Arbeitsverträgen sehen, ggfls. mit Nachweis über geplanten Wiedereinstieg.

Nur mal so als Tipp, wenn du bei einer Besichtigung eines gefragten Objektes (und nur bei denen würde ich überhaupt angreifen) nur ansatzweise zögerlich bist mit Interesse und Kaufpreisfinanzierung dann bist du sofort raus.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Darf man fragen wie du auf Twitch heißt? So viele deutsche Streamer in dem Alter und mit diesen Zahlen wird es vermutlich eh nicht geben.

WiWi Gast schrieb am 02.09.2021:

Ich habe vor ca. 7 Jahren mit damals 16 angefangen zu streamen bzw. mit dem streamen Geld zu verdienen. Der Deal mit meinen Eltern war immer dass ich ein Großteil des Geldes zurücklege/spare/investiere und die Schule nicht drunter leiden darf. In den 3 Jahren bis zum Abi habe ich knapp 150k verdient, aus dem Geld haben meine Eltern dann eine Wohnung finanziert zur Vermietung und eine für mich angezahlt, so kam ich zu meinen ersten Wohnungen. In den Jahren danach ist die ganze Streaming Szene ja wirklich explodiert, ich habe dank Sponsoring, Youtube Insta etc. knapp 1,1m in den letzten 4 Jahren umgesetzt. Macht ca. 600k netto also 150k pro Jahr, habe 50k verlebt wobei da immer viel übrig geblieben ist, 50k aufs Depot und für 50k eine Wohnung angezahlt. Habe mittlerweile ein Depot von über 300k und 5 Wohnungen, wobei die aber alle noch verschuldet sind, tragen sich aber glücklicherweise selbst durch die Mieteinnahmen. Ich studiere nebenbei Wiwi und will mich irgendwann selbst mal um die Wohnungen kümmern und das Portfolio immer weiter ausbauen. Solange streamen noch läuft will ich es auf jeden Fall weiter machen und ausnutzen, dass es so gut funktioniert.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

Ja, Forfeit-Darlen.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

WiWi Gast schrieb am 31.08.2021:

Die Rendite am Kapitalmarkt ist langfristig weit höher als jede Mietrendite. Besonders bei den jetzigen Preisen.

Erste Immobilie gekauft mit 33, unser Eigenheim und dabei soll es eigentlich auch bleiben. Ich habe nicht so Lust mich auf die ganzen Diskussionen mit Mietern etc. einzulassen. Rendite ist langfristig bei ETFs wohl mindestens gleichwertig. Wenn ich mir überlege dass es bspw. von iShares einen Immo ETF gibt der alleine fast 3% Dividende ausschüttet ohne Kursgewinne frage ich mich schon warum man noch unbedingt eine eigene Immo haben sollte und sich den Stress antun sollte.

Interessant finde ich professionelle Immobilienfonds (bspw. via Liqid), das wäre für mich noch eine denkbare Alternative. Abgesehen davon werden sowohl meine Frau und ich jeweils 1 Wohnung und 1 EFH erben, es werden also genug Immobilien in unserem "Portfolio" vorhanden sein. Was wir dann mal mit denen machen, keine Ahnung.

Ja aber welche Bank gibt dir 500k um ETF zu kaufen??? Für eine Immobilie bekommst du das Geld sofort überwiesen (Etwas EK und Bonität vorausgesetzt).

Der FK Leverage Effekt gibt es nur bei Immobilien (!!!) warum versteht das niemand?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Hallo,

ist eher exotisch, vor allem in der aktuellen Situation mit einem heiß gelaufenen Markt. Überleg mal warum sollte ein Verkäufer dir eine Kredit geben (eine spätere Zahlung ist de facto nichts anderes analog zum Lieferantenkredit) - er wird eigentlich immer jemanden finden der das selbe sofort zahlt. Andere Frage, warum ist die Elternzeit ein Problem mit der Finanzierung - das ganze ist ja klar geregelt und sollte für die Bank auch in der Beurteilung der Risiken kein Problem darstellen.

VG

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

No chance bei einem verkäufermarkt.
Tut mir leid.

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

Ich kenne das persönlich nicht, frage mich aber wieso ich als Verkäufer mich drauf einlassen sollte. Das müsstet ihr mir schon mit einem gewissen + bezahlen, dafür dass ich mein Geld 6 Monate später erst sehe. Ich denke aber tatsächlich das kaum jemand dieses Risiko eingehen wird, warum auch, wie du sagst ist der Markt sehr umkämpft und es wird genug geben, die das Geld sofort hinlegen.

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

Warum sollte man in einem hart umkämpften Markt an jemanden verkaufen, der erst später bezahlt? Was seid ihr bereit, dafür draufzulegen?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

Die anderen haben es ja schon gesagt: am besten tilgungsfreie Zeit mit der Bank vereinbaren.

Alternative: kauft euch ein Haus, das die jetzigen Bewohner noch einige Zeit nutzen möchten. Wir hatten mehrfach Besichtigungen bei Leuten, die ihr Haus erst in 6-12 Monaten übergeben möchten, weil sie gerade bauen. Eines der Häuser haben wir jetzt gekauft und einen Bruchteil des Preises nach Auflassungsvormerkung bezahlt (aus unserem Eigenkapital). Der Großteil wird aber erst in rund 6 Monaten fällig, wenn es zur Übergabe kommt.

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Moonraker

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Offenbar stufen Banken die Elternzeit als Unsicherheit ein. Wie dies zustandekommt, würde auch ich gerne wissen.

Selbst bei einer Probezeit ist man aus Bankensicht entspannter.

WiWi Gast schrieb am 13.10.2021:

Hallo,

ist eher exotisch, vor allem in der aktuellen Situation mit einem heiß gelaufenen Markt. Überleg mal warum sollte ein Verkäufer dir eine Kredit geben (eine spätere Zahlung ist de facto nichts anderes analog zum Lieferantenkredit) - er wird eigentlich immer jemanden finden der das selbe sofort zahlt. Andere Frage, warum ist die Elternzeit ein Problem mit der Finanzierung - das ganze ist ja klar geregelt und sollte für die Bank auch in der Beurteilung der Risiken kein Problem darstellen.

VG

Moonraker schrieb am 13.10.2021:

Hallo miteinander,

wir planen den Kauf eines Einfamilienhauses und haben in Kürze eine Besichtigung.

Nun ist es so, dass wir derzeit in Elternzeit sind und eine Finanzierung erst im Frühjahr 2022 machen könnten. Habt ihr eine solche Konstellation schon mal gehabt, dass ihr „heute kauft, morgen bezahlt“?

An sich wäre mir die Konstellation lieber, zu warten, bis das Thema Finanzierung in trockenen Tüchern ist, allerdings ist es ein hart umkämpfter Markt, wo man zuschlagen muss, wenn es passt.

Aus finanzieller Sicht spricht nichts gegen eine Finanzierung. EK ausreichend vorhanden, dazu ein vernünftiges Gehalt.

Kennt ihr solche Konstellationen, dass man mit dem Verkäufer eine in der Zukunft liegende Zahlung vereinbart?

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WiWi Gast

Re: wann habt ihr euch eine immobilie gekauft

Nicht jeder Markt ist hart umkämpft, in sehr ländlichen Gegenden, damit meine ich nicht die Speckgürtel der Städte, sondern so richtig ländlich, da kann sowas gehen. Sonst hast da kaum eine Chance. Selbst in ländlichen Speckgürtel Regionen sagt ein Makler/Verkäufer wenn er sowas hört: Nächster Bitte. Da stehen noch genügend andere Schlange, die sofort bezahlen können und/oder sogar Dein Angebot noch überbieten.

Ich selbst halte den aktuellen Markt für verrückt. Ich gehöre hier zu den eher älteren und kenne noch ganz andere Zeiten, die 00er Jahre, wo man selbst in den Speckgürtel von mancher süddeutschen Großstadt froh sein musste, nach einem Jahr Käufersuche überhaupt mal einen Käufer gefunden zu haben, der ansatzweise das bezahlt, was man sich an Preis vorgestellt hat. Damals waren viele die verkauft haben froh, wenn sie keinen zu grossen Verlust gemacht haben. Aus diesen Zeiten kommt auch noch die Weisheit, dass ein EFH zum selbst drin wohnen, ein schlechtes Geschäft ist. Damals sagte man: Der Laie baut/kauft ein Haus, der Fachmann wohnt zur Miete.

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