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Jobwechsel & ExitAudit

Exit jetzt aus dem Audit

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Hallo,

ich arbeite seit knapp einem Jahr bei einer Big4 im Audit. Mir macht die Arbeit überhaupt keinen Spaß und ich merke jeden Tag immer mehr, dass ich diese Branche so schnell wie möglich verlassen will. Ich möchte daher wissen, welche Chancen mir offen stehen und ich möchte auch meine eigene Situation erläutern.

Ich bin direkt nach dem Bachelor eingestiegen. Wirtschaftsprüfung fand ich nie interessant, ich bin eher in diesen Bereich reingerutscht. Mein Bachelor war an einer Uni und war nicht gut (Schnitt 2,9) von daher war ich froh, überhaupt einen Job gefunden zu haben.

Es gibt vieles, was mir am Job nicht gefällt. Die Arbeitszeiten sind für mich schrecklich, ich habe das Gefühl, dass ich nie abschalten kann. Die Manager schreiben uns teilweise am Wochenende Mails und meine Kollegen (Assistenten) antworten sogar eine Stunde später, also am Samstag Abend um 22:00 Uhr. Ich arbeite nie am Wochenende, aber trotzdem habe ich das Gefühl, deswegen nicht gut genug zu sein. Im Schnitt arbeite ich 50-60 Stunden in der Woche, unabhängig davon, ob Busy Season ist oder nicht (meiner Meinung nach haben wir durchgehend Busy Season). Ich fahre dann um 6:30 zur Arbeit, komme um 8:00 an, arbeite bis 20:30 oder 21:00 und muss dann wieder anderthalb Stunden nach Hause fahren, am nächsten Tag dann genau das gleiche Prozedere. Also wenn ich mal abends länger arbeiten muss, ist das kein Problem für mich, aber ich möchte das nicht als Dauerzustand haben.

Was mir auch nicht gefällt sind die Hotelübernachtungen und die bedingungslose Reisebreitschaft. Ich war mehr als die Hälfte meiner Zeit bisher auf Hotelmandaten, was meine Beziehung auf Dauer zerstören wird. Ich bin ein Mensch, der sich nur in seinen eigenen vier Wänden wohl fühlen kann (und auch gut schlafen kann), dementsprechend habe ich auch Schlafprobleme, wenn ich im Hotel bin. Und wenn ich mal kein Hotelmandat habe, fahre ich fast immer mehr als eine Stunde pro Strecke Auto, was ich auch nicht mag.

Das sind alles nur die Rahmenbedingungen der Arbeit. Die Arbeit selbst finde ich überhaupt nicht erfüllend, das meiste, was ich mache, ist abstimmen und referenzieren. Natürlich wird die Arbeit anspruchsvoller, je weiter man kommt, aber trotzdem kann ich mir nicht vorstellen, das ganze ein Leben lang zu machen. Ehrlich gesagt ist es mir auch völlig egal, warum ein Mandant die Rechnung jetzt auf dieses Konto gebucht hat und nicht auf das andere. Das WP-Examen muss ich ja auch bestehen, was ich aber im Hinblick auf meine nicht vorhandene Motivation bezweifle.

Ich habe jetzt möglichst ausführlich beschrieben, was mir an der Wirtschaftsprüfung nicht gefällt. Ich könnte mir vorstellen, dass Controlling interessanter ist, weil ich da keine Dienstreisen habe und weil man da eher die Zukunft des eigenen Unternehmens mitgestalten kann. Ich bewerbe mich auch schon fleißig, bisher hatte ich allerdings noch keine Einladung für ein Vorstellungsgespräch.

Mir ist bewusst, dass jetzt im Zuge der Corona-Pandemie der schlechteste Zeitpunkt für die Jobsuche ist, dennoch bin ich der Meinung, dass man nicht einer Arbeit nachgehen sollte, wenn man innerlich schon gekündigt hat.

Habt ihr Tipps für mich, was ich in meiner jetzigen Situation machen könnte? Gibt es vielleicht auch weitere Alternativen außer Controlling, die ich nicht auf dem Schirm habe und die ihr mir empfehlen könnt?

Vielen Dank für eure Hilfe!

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Geh in den ÖD ins Controlling etc, auf Kommunalebene oder so. Geregelte Arbeitszeiten, W/L-Balance exzellent, Gehalt solide. Deine derzeitige Arbeit wird dich auf Dauer krank machen.

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WiWi Gast

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die Lidl Stiftung in Neckarsulm sucht händeringend Controller

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Auditor

Exit jetzt aus dem Audit

Ich möchte gerne ein paar Punkte anmerken, die mir beim Lesen deines Beitrags aufgefallen sind:

  1. Du schreibst, dass du für deinen Arbeitsweg pro Strecke 1,5h brauchst. Das ist viel zu viel. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Pendeln ungesund ist. Warum ziehst du nicht näher zur Arbeitsstätte? Kommt das nicht in Frage? Dann könntest du länger schlafen und müsstest morgens nicht so früh aufstehen und deine Laune würde sich definitiv verbessern.

  2. Es kann dich keiner dazu zwingen, am Wochenende zu arbeiten. Ich arbeite beispielsweise auch in der Wirtschaftsprüfung und arbeite in den seltensten Fällen am Wochenende. Eventuell schaue ich sonntags mal kurz aufs Handy und beantworte ein paar E-Mails, aber das war es dann auch. Lass die anderen ruhig am Wochenende arbeiten, wenn Sie dazu Lust haben. Das wird aber ganz bestimmt nicht von dir erwartet.

Ansonsten liest man aus deinem Beitrag schon sehr stark heraus, dass Wirtschaftsprüfung für dich nur ein "Plan B" war. Mit der Motivation schaffst du das WP-Examen nicht und hast demnach keine Zukunft in dem Bereich. Aufgrund der aktuellen Lage ist es sicherlich schwierig jetzt einen Einstieg ins Controlling zu schaffen. Daher würde ich erstmal versuchen mir die Rahmenbedingungen auf der Arbeit angenehmer zu gestalten:

  1. Weniger pendeln
  2. Mehr Schlaf
  3. Wochenende frei
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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

die Lidl Stiftung in Neckarsulm sucht händeringend Controller

Bei lidl verlangen sie in der Stellenausschreibung mind. 2-3 Jahre Erfahrung.. kann man es trotzdem rein schaffen?

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Ehrlich gesagt ist es mir auch völlig egal, warum ein Mandant die Rechnung jetzt auf dieses Konto gebucht hat und nicht auf das andere.

Das Innere Gefühl hat im Endeffekt vermutlich jeder 2.?

Es ist mir doch auch vollkommen egal ob ein Kunde seine Rechnung heute oder in einer Woche tilgt selbst wenn die Frist überschritten ist. Dann kümmere ich mich darum, dass er überweist und fertig. Das hört sich vielleicht unverantwortungsvoll an aber es ist einfach nicht mein Geld. So lange er überweist, gut. Dafür bin ich einfach Angestellter und nicht Arbeitgeber. Irgendwann lernt man, dass man alles berufliche auch mit einem gewissen Abstand sehen kann so lange man das Privatleben als wichtig betrachtet. Es gibt immer solche und solche und man wird ihre Sichtweise in den meisten Fällen nicht zu 100% umkehren können.

Nochwas ...ich habe noch nie gehört, dass man im Controlling mehr die Zukunft mit gestalten kann als in anderen Bereichen. Du gibst Ideen ab wie in jedem anderen Bereich und dann wird da entweder ein Haken dran gemacht oder mit rot durchgestrichen. Normales Geschäft.

BWL ist und bleibt ein Money und Monkey Business. Nur weil ich mich für Finanzen interessiere muss man gleich die ganze "Kunst" der BWL lieben. Es ist und bleibt ein Fantasieprodukt der Menschheit.

Das war jetzt sehr verbittert jedoch unterschreibe ich das.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Wie alt bist du denn ? Ich habe auch BWL studiert, mir jedoch in Kursen SQL, Python, Business Intelligence angeeignet und bin dann über ein internship in eine Beratung gerutscht. Besser könnte es nicht laufen. 2-3 mal Home Office, vieles remote machbar, spannende Aufgaben, sehr gute Gehaltspakete und ich kann mir tlw. auch die Arbeit selber so schneiden, wie ich diese haben möchte.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Such dir doch einen Bereich aus, der dir mehr liegt.

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TheCanadian

Exit jetzt aus dem Audit

Darf ich fragen, was für eine Art von Beratung? Klingt ziemlich gut!

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Wie alt bist du denn ? Ich habe auch BWL studiert, mir jedoch in Kursen SQL, Python, Business Intelligence angeeignet und bin dann über ein internship in eine Beratung gerutscht. Besser könnte es nicht laufen. 2-3 mal Home Office, vieles remote machbar, spannende Aufgaben, sehr gute Gehaltspakete und ich kann mir tlw. auch die Arbeit selber so schneiden, wie ich diese haben möchte.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Danke euch für eure Antworten! Ich möchte versuchen, auf jeden Beitrag einzugehen:

Du schreibst, dass du für deinen Arbeitsweg pro Strecke 1,5h brauchst. Das ist viel zu viel. Es ist wissenschaftlich erwiesen, dass Pendeln ungesund ist. Warum ziehst du nicht näher zur Arbeitsstätte? Kommt das nicht in Frage?

Das Büro selbst ist etwa 30 Minuten von meinem zu Hause entfernt, aber wir arbeiten fast nur beim Mandaten. In meiner Region (Köln, Bonn, Düsseldorf) haben wir mal Mandaten, die 80km entfernt sitzen. Wenn du von Düsseldorf nach Aachen, von Köln nach Dortmund, von Bonn nach Krefeld fahren musst, dann dauert das recht lange. Und man kann sich die Mandate nicht aussuchen. Ich musste von August bis November zu einem Mandat bei Darmstadt fahren, und das macht keinen Spaß, 4 Monate lang in einem Hotel zu leben. Dieses Jahr wird es vermutlich wieder so sein, weil die Manager immer die selben Assistenten zum Mandat schicken. Ich habe dieses Problem auch mehrfach angesprochen, aber es gab wohl niemanden, der etwas machen konnte.

Das Innere Gefühl hat im Endeffekt vermutlich jeder 2.?

Ich habe eher den Eindruck, dass die Arbeit den meisten Kollegen Spaß macht. Zwei Kollegen (ein Assistent und ein Senior) haben mir gesagt, dass Wirtschaftsprüfung ihr Hobby ist.

Du gibst Ideen ab wie in jedem anderen Bereich und dann wird da entweder ein Haken dran gemacht oder mit rot durchgestrichen.

Aber in welchen Bereichen ist die Arbeit denn interessanter? Natürlich hat die Wirtschaftsprüfung auch Vorteile, z.B. dass man ständig mit wechselnden Teams arbeitet. Wenn man mit einem Kollegen nicht klar kommt, dann wechselt man eben nach 3-4 Wochen das Mandat und hat ein neues Team, wohingegen man mehrere Jahre mit einem anderen Kollegen arbeiten muss, wenn man immer vor Ort ist. Trotzdem überwiegen für mich die Nachteile.

Wie alt bist du denn ? Ich habe auch BWL studiert, mir jedoch in Kursen SQL, Python, Business Intelligence angeeignet und bin dann über ein internship in eine Beratung gerutscht.

Ich bin 24. IT und Data Analytics finde ich auch sehr interessant, ich habe auch mal angefangen, Online-Kurse für Python zu belegen, allerdings hatte ich keine echte Motivation, weil ich nicht gesehen habe, dass mich das beruflich weiterbringen kann. Aber ist der Einstieg in eine Beratung Problemlos möglich, wenn ich mir jetzt nebenbei Programmieren beibringe? Oder möchte der Arbeitgeber schon profunde Erfahrungen sehen? Und Homeoffice ist natürlich ideal, selbst wenn ich es einmal pro Woche machen könnte, würde es mich sehr entlasten.

Such dir doch einen Bereich aus, der dir mehr liegt.

Genau darauf zielt mein Beitrag hier ab. Nur ich weiß nicht, welche Bereiche mir liegen könnten, deswegen habe ich die Frage gestellt.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Wirtschaftsprüfung ist ihr Hobby......

Ich weiß nicht ob ich das toll oder schade finden soll.

Ich glaube es einfach auch nicht, erzählen kann ich viel. Viele spielen auch das Spiel mit um einfach ein professionelles Ansehen beizubehalten.

Wahrscheinlich gibt es auch diejenigen, die es wirklich lieben aber wenn man Mal ganz genau hinhört dann ist das die absolute Unterzahl

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Das kenne ich leider zu gut. Ich habe auch eine Busy Season in der Wirtschaftsprüfung mitgemacht und war danach weg. Ich fand die Kollegen extrem unsympathisch und pseudo-elitär, jeder hat geprahlt, dass er bis 2 Uhr nachts noch gearbeitet hat und wie wichtig ihm die Arbeit doch ist. Toll, dass man bis 2 Uhr arbeitet, aber was hat man dann? Vor allem als Assistent oder Senior. Dann hat man vielleicht 1000 Euro mehr Bonus im Jahr(!), aber dann arbeitet man sich kaputt, verliert die besten Jahre seines Lebens mit Mitte-Ende 20 und steht am Ende ausgebrannt und mit gescheitertem Examen da. Die Firma wird das in keinster Weise würdigen, ohne Examen ist als Senior die Karriere zu Ende. Ist es das wert?

Es gab natürlich auch nette Leute auf menschlicher Ebene, aber diese konnte ich an einer Hand abzählen.

Ich habe der Wirtschaftsprüfung und dem Finanzbereich den Rücken gekehrt und bin sehr glücklich mit meinem Job. Gutes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten, Homeoffice 1-2 Tage pro Woche und die Arbeit ist keine 10 Minuten zu Fuß entfernt.

Ich kann jedem Raten: Wenn Wirtschaftsprüfung nicht euer Traumberuf ist, dann fangt da gar nicht erst an.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Das kenne ich leider zu gut. Ich habe auch eine Busy Season in der Wirtschaftsprüfung mitgemacht und war danach weg. Ich fand die Kollegen extrem unsympathisch und pseudo-elitär, jeder hat geprahlt, dass er bis 2 Uhr nachts noch gearbeitet hat und wie wichtig ihm die Arbeit doch ist. Toll, dass man bis 2 Uhr arbeitet, aber was hat man dann? Vor allem als Assistent oder Senior. Dann hat man vielleicht 1000 Euro mehr Bonus im Jahr(!), aber dann arbeitet man sich kaputt, verliert die besten Jahre seines Lebens mit Mitte-Ende 20 und steht am Ende ausgebrannt und mit gescheitertem Examen da. Die Firma wird das in keinster Weise würdigen, ohne Examen ist als Senior die Karriere zu Ende. Ist es das wert?

Es gab natürlich auch nette Leute auf menschlicher Ebene, aber diese konnte ich an einer Hand abzählen.

Ich habe der Wirtschaftsprüfung und dem Finanzbereich den Rücken gekehrt und bin sehr glücklich mit meinem Job. Gutes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten, Homeoffice 1-2 Tage pro Woche und die Arbeit ist keine 10 Minuten zu Fuß entfernt.

Ich kann jedem Raten: Wenn Wirtschaftsprüfung nicht euer Traumberuf ist, dann fangt da gar nicht erst an.

Klingt interessant. Was machst du jetzt beruflich?

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 08.05.2020:

Das kenne ich leider zu gut. Ich habe auch eine Busy Season in der Wirtschaftsprüfung mitgemacht und war danach weg. Ich fand die Kollegen extrem unsympathisch und pseudo-elitär, jeder hat geprahlt, dass er bis 2 Uhr nachts noch gearbeitet hat und wie wichtig ihm die Arbeit doch ist. Toll, dass man bis 2 Uhr arbeitet, aber was hat man dann? Vor allem als Assistent oder Senior. Dann hat man vielleicht 1000 Euro mehr Bonus im Jahr(!), aber dann arbeitet man sich kaputt, verliert die besten Jahre seines Lebens mit Mitte-Ende 20 und steht am Ende ausgebrannt und mit gescheitertem Examen da. Die Firma wird das in keinster Weise würdigen, ohne Examen ist als Senior die Karriere zu Ende. Ist es das wert?

Es gab natürlich auch nette Leute auf menschlicher Ebene, aber diese konnte ich an einer Hand abzählen.

Ich habe der Wirtschaftsprüfung und dem Finanzbereich den Rücken gekehrt und bin sehr glücklich mit meinem Job. Gutes Gehalt, geregelte Arbeitszeiten, Homeoffice 1-2 Tage pro Woche und die Arbeit ist keine 10 Minuten zu Fuß entfernt.

Ich kann jedem Raten: Wenn Wirtschaftsprüfung nicht euer Traumberuf ist, dann fangt da gar nicht erst an.

Klingt interessant. Was machst du jetzt beruflich?

Ich bin Salesforce Administrator geworden. Ich habe allerdings auch Wirtschaftsinformatik studiert und schon während eines Praktikums mit Salesforce gearbeitet.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Geh in den ÖD ins Controlling etc, auf Kommunalebene oder so. Geregelte Arbeitszeiten, W/L-Balance exzellent, Gehalt solide. Deine derzeitige Arbeit wird dich auf Dauer krank machen.

Das ist der springende Punkt. Ich bin seit 4 Jahren im Audit und habe es von Tag 1 an gehasst, war aber meine eigene Dummheit, dass ich geblieben bin. Ich dachte damals es wird irgendwann was besseres kommen habe aber nie auf Anfragen reagiert. Jetzt bin ich krankgeschrieben wegen Burnout bzw schwerer Depression. Ich sage euch das ist es einfach nicht wert.

antworten
Big4 Auditor

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 27.02.2021:

Geh in den ÖD ins Controlling etc, auf Kommunalebene oder so. Geregelte Arbeitszeiten, W/L-Balance exzellent, Gehalt solide. Deine derzeitige Arbeit wird dich auf Dauer krank machen.

Das ist der springende Punkt. Ich bin seit 4 Jahren im Audit und habe es von Tag 1 an gehasst, war aber meine eigene Dummheit, dass ich geblieben bin. Ich dachte damals es wird irgendwann was besseres kommen habe aber nie auf Anfragen reagiert. Jetzt bin ich krankgeschrieben wegen Burnout bzw schwerer Depression. Ich sage euch das ist es einfach nicht wert.

Tut mir leid, dass es dir so geht und sich wünsche dir alles gute bei deiner Zukunft.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass jeder Mensch andere Stärken und Schwächen, Vorlieben und Arbeitsweisen hat. "Big 4 => Burn-Out" ist keine zwingende Folgerung. Jeder reagiert anders auf die Anforderungen, die dieser Job mit sich bringt und jeder sollte da auf sich selbst Acht geben, wie er damit klarkommt.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Big4 Auditor schrieb am 27.02.2021:

Geh in den ÖD ins Controlling etc, auf Kommunalebene oder so. Geregelte Arbeitszeiten, W/L-Balance exzellent, Gehalt solide. Deine derzeitige Arbeit wird dich auf Dauer krank machen.

Das ist der springende Punkt. Ich bin seit 4 Jahren im Audit und habe es von Tag 1 an gehasst, war aber meine eigene Dummheit, dass ich geblieben bin. Ich dachte damals es wird irgendwann was besseres kommen habe aber nie auf Anfragen reagiert. Jetzt bin ich krankgeschrieben wegen Burnout bzw schwerer Depression. Ich sage euch das ist es einfach nicht wert.

Tut mir leid, dass es dir so geht und sich wünsche dir alles gute bei deiner Zukunft.

Ich möchte aber auch darauf hinweisen, dass jeder Mensch andere Stärken und Schwächen, Vorlieben und Arbeitsweisen hat. "Big 4 => Burn-Out" ist keine zwingende Folgerung. Jeder reagiert anders auf die Anforderungen, die dieser Job mit sich bringt und jeder sollte da auf sich selbst Acht geben, wie er damit klarkommt.

Habt ihr eine Idee wie man sich den Job erträglich gestalten kann? Welches Mindset braucht man?

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Kündigen und sofort weg. Ging mir ähnlich, hab das spiel 2,5 jahre gemacht, mir gings psychisch ganz schlecht und habe dann gekündigt und master angefangen. Hatte audit von tag 1 an gehasst. Das beste, was ich machen konnte, war echt das kündigen. Hab mich dann neu orientiert und mache nun das was mir spass macht. -->Sales

Du musst da sofort raus!

antworten
Lilalu

Exit jetzt aus dem Audit

Kann ich nur unterschreiben.

Ich finde es bemerkenswert, wie lange ihr alle es teilweise ausgehalten habt. Wie habt ihr das geschafft?

WiWi Gast schrieb am 28.02.2021:

Kündigen und sofort weg. Ging mir ähnlich, hab das spiel 2,5 jahre gemacht, mir gings psychisch ganz schlecht und habe dann gekündigt und master angefangen. Hatte audit von tag 1 an gehasst. Das beste, was ich machen konnte, war echt das kündigen. Hab mich dann neu orientiert und mache nun das was mir spass macht. -->Sales

Du musst da sofort raus!

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Hallo Zusammen,
habe ein ähnliches Problem wie TE.

Ich jetzt eine Stelle bei unserem Mandat gesehen (habe dort mal ein Praktikum gemacht) und auf Nachfrage könnte ich sofort dort unterschreiben. (Kenne noch aus dem Praktikum und er Prüfung einige Leute dort)
Wie seht Ihr einen Wechsel vom Audit zum Klienten?

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Lilalu schrieb am 28.02.2021:

Kann ich nur unterschreiben.

Ich finde es bemerkenswert, wie lange ihr alle es teilweise ausgehalten habt. Wie habt ihr das geschafft?

Kündigen und sofort weg. Ging mir ähnlich, hab das spiel 2,5 jahre gemacht, mir gings psychisch ganz schlecht und habe dann gekündigt und master angefangen. Hatte audit von tag 1 an gehasst. Das beste, was ich machen konnte, war echt das kündigen. Hab mich dann neu orientiert und mache nun das was mir spass macht. -->Sales

Du musst da sofort raus!

12 Jahre , davon 7 als WP und eine gescheiterte Ehe hab ich durchgehalten. Danach Wechsel in eine kleine Prüfungsgesellschaft. Man muss sich nur an die freien Wochenenden gewöhnen.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Push. Mich interessiert, was so die gängigsten Alternativen sind. Wohin wechseln die meisten Leute? Und macht es einen Unterschied, ob man einen Bachelor oder Master hat (ohne Examen)?

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 07.07.2021:

Push. Mich interessiert, was so die gängigsten Alternativen sind. Wohin wechseln die meisten Leute? Und macht es einen Unterschied, ob man einen Bachelor oder Master hat (ohne Examen)?

Kommt halt auch auf den Bereich an wo du tätig bist im Audit. Prüfst du kleine "Wald und Wiesen KapGes" und machst du alles oder größere Unternehmen / Konzerne bei denen du Spezialtknowhow aufbaust, oder bist du in Spezialbereichen unterwegs (FSI, Outbound für US-GAAP...). Dementsprechend weit sind auch mögliche Exits - bei kleinen Gesellschaften auch mal ein Leiter Rechnungswesen, bei größeren Gesellschaften Spezialistenstellen, ggf. Grundsatzabteilungen, Internal Audit oder Compliance sind auch denkbar.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 07.07.2021:

Push. Mich interessiert, was so die gängigsten Alternativen sind. Wohin wechseln die meisten Leute? Und macht es einen Unterschied, ob man einen Bachelor oder Master hat (ohne Examen)?

Aus meiner 11 jährigen Big 4 Audit Erfahrung:

Nach 2-4 Jahren Berufserfahrung (ohne Examen):
Die meisten wechseln ins Konzernrechnungswesen und Controlling (bessere Sachbearbeiter, keine Führung) von größeren Unternehmen (Bachelor/Master ist egal bzw. kein Unterschied). Zum Teil auch Internal Audit dabei.

Nach 3-6 Jahren Berufserfahrung (mit StB/WP Examen):
Viele Kollegen mit Examen (vorrangig kurz nach StB, jedoch auch nach WP) bleiben in der Branche und gehen zu mittelständischen WP-Gesellschaften. Natürlich gibt es aber auch viele Kollegen mit StB, die dann als Steuerreferent (oder Referent im ReWe) in die Industrie gehen.

Nach 6 Jahren und mehr (StB/WP + Manager/Senior Manager Berufserfahrung):
Alles dabei, von Leiter Rechnungswesen/Controlling, über Geschäftsführung Industrie und Partner im Mittelstand WP, bis hin zu Selbstständigkeit etc. pp.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

push!!!

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

Entgegen der landläufigen Meinung in diesem Forum wahrscheinlich am Dauerstress durch sehr viele Exits zu Unternehmen bei denen die Boomer langsam wegbrechen und die daher Nachschub auf Nicht-Einsteiger-Ebene brauchen - teilweise aber auch zu Next10. Einen Wechsel zum Mandanten habe ich bei einem aktiven Prüfungsmandat noch nicht erlebt. Immer erst bei Rotation.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Verstehe ich auch nicht - zur Zeit dürften die Exits doch nicht besser ausfallen als sonst

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

Die Kündigungsquoten sind gar nicht viel höher - das Thema ist eher, das letztes Jahr mal eine Zeit lang nicht eingestellt wurde und jetzt halt ein zusätzliche Bedarf besteht. Einzelne gehen immer mal wieder weil durch Remote Working natürlich auch etwas der "Lifestyle" eines Beraters flöten geht sind aber eher die Minderheit.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

Teilweise Nachholeffekte aus letzten 1 1/2 Jahren, teilweise Änderung der Lebenseinstellung/WLB, weniger Interesse in klassischen Big4 Services wie Audit & Tax, zudem sind die Gehälter nicht gerade üppig…

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 05.05.2020:

Ehrlich gesagt ist es mir auch völlig egal, warum ein Mandant die Rechnung jetzt auf dieses Konto gebucht hat und nicht auf das andere.

Das Innere Gefühl hat im Endeffekt vermutlich jeder 2.?

Es ist mir doch auch vollkommen egal ob ein Kunde seine Rechnung heute oder in einer Woche tilgt selbst wenn die Frist überschritten ist. Dann kümmere ich mich darum, dass er überweist und fertig. Das hört sich vielleicht unverantwortungsvoll an aber es ist einfach nicht mein Geld. So lange er überweist, gut. Dafür bin ich einfach Angestellter und nicht Arbeitgeber. Irgendwann lernt man, dass man alles berufliche auch mit einem gewissen Abstand sehen kann so lange man das Privatleben als wichtig betrachtet. Es gibt immer solche und solche und man wird ihre Sichtweise in den meisten Fällen nicht zu 100% umkehren können.

Nochwas ...ich habe noch nie gehört, dass man im Controlling mehr die Zukunft mit gestalten kann als in anderen Bereichen. Du gibst Ideen ab wie in jedem anderen Bereich und dann wird da entweder ein Haken dran gemacht oder mit rot durchgestrichen. Normales Geschäft.

BWL ist und bleibt ein Money und Monkey Business. Nur weil ich mich für Finanzen interessiere muss man gleich die ganze "Kunst" der BWL lieben. Es ist und bleibt ein Fantasieprodukt der Menschheit.

Das war jetzt sehr verbittert jedoch unterschreibe ich das.

Das klingt leider wirklich nicht, als solltest du nicht schnellstmöglich kündigen. Ehrlich gesagt sind deine Voraussetzungen aber ziemlich schlecht. Bachelor mit 2,9 ist leider low performer mäßig. Dazu 1 Jahr als Assistent im Audit, was auch keinen dazu bewegen wird dich einzustellen. Du solltest versuchen dich in deiner Region auf alles mögliche zu bewerben. Ich denke aber der Master ist die richtige Wahl, dann kannst du spezieller nochmal deine Interessen verdient. Und hau im Master notenmässig endlich mal rein!

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

Die Kündigungsquoten sind gar nicht viel höher - das Thema ist eher, das letztes Jahr mal eine Zeit lang nicht eingestellt wurde und jetzt halt ein zusätzliche Bedarf besteht. Einzelne gehen immer mal wieder weil durch Remote Working natürlich auch etwas der "Lifestyle" eines Beraters flöten geht sind aber eher die Minderheit.

Doch bei den Blauen sind die Kündigungsquoten in diesem Jahr explodiert. Im Audit sind sie bei knapp 30%, was alles andere als normal (normal sind 10-15%) ist. Zusätzlich wurde zu verhalten/vorsichtig im letzten Jahr eingestellt.

Übrigens können sich die Exits sehen lassen. Finance Young-Professionals sind gefragt wie nie. Da ist von 70k mit 3 Jahren BE bis 95k nach 6 Jahren BE alles dabei.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Übrigens können sich die Exits sehen lassen. Finance Young-Professionals sind gefragt wie nie. Da ist von 70k mit 3 Jahren BE bis 95k nach 6 Jahren BE alles dabei.

so super sind die Exits dann aber nicht - die 95k hatte ich im Audit auch nach 6 Jahren - gut wahrscheinlich mit mehr Stunden

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 14.07.2021:

Die Big4 haben dieses Jahr extrem mit Kündigungen zu kämpfen und derzeit wird neu eingestellt wie seit 10 Jahren nicht mehr. Woran liegt das?

Die Kündigungsquoten sind gar nicht viel höher - das Thema ist eher, das letztes Jahr mal eine Zeit lang nicht eingestellt wurde und jetzt halt ein zusätzliche Bedarf besteht. Einzelne gehen immer mal wieder weil durch Remote Working natürlich auch etwas der "Lifestyle" eines Beraters flöten geht sind aber eher die Minderheit.

Doch bei den Blauen sind die Kündigungsquoten in diesem Jahr explodiert. Im Audit sind sie bei knapp 30%, was alles andere als normal (normal sind 10-15%) ist. Zusätzlich wurde zu verhalten/vorsichtig im letzten Jahr eingestellt.

Übrigens können sich die Exits sehen lassen. Finance Young-Professionals sind gefragt wie nie. Da ist von 70k mit 3 Jahren BE bis 95k nach 6 Jahren BE alles dabei.

Bei uns im Audit gab es ja auch letztes Jahr quasi einen Kündigungsstau. Da während Corona nur wenige gute Exit-Angebote bekommen haben. Dieses Jahr sind dann halt umso mehr gegangen.
Tut dem Unternehmen natürlich weh. Teilweise sind komplette Teams, bis auf den first year Assistant gegangen.
Habe zum Glück auch den Absprung geschafft, dieses Jahr wir die Hölle. Alle die ich kenne haben in ihren Abteilungen und Teams enormen Abgang (im Audit). Die ganzen Senior und Senior A fallen nicht vom Himmel. Bin gespannt wie das ausgehen wird.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Bei uns im Audit gab es ja auch letztes Jahr quasi einen Kündigungsstau. Da während Corona nur wenige gute Exit-Angebote bekommen haben. Dieses Jahr sind dann halt umso mehr gegangen.
Tut dem Unternehmen natürlich weh. Teilweise sind komplette Teams, bis auf den first year Assistant gegangen.
Habe zum Glück auch den Absprung geschafft, dieses Jahr wir die Hölle. Alle die ich kenne haben in ihren Abteilungen und Teams enormen Abgang (im Audit). Die ganzen Senior und Senior A fallen nicht vom Himmel. Bin gespannt wie das ausgehen wird.

Das wird dann leider auf den Schultern der Mitarbeiter, die noch da sind, ausgetragen. Diese werden dann nächstes Jahr aufgrund der hohen Belastung und geringen Wertschätzung ebenfalls kündigen. Und immer so weiter.

Werden keine angenehmen Jahre.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Das wird dann leider auf den Schultern der Mitarbeiter, die noch da sind, ausgetragen. Diese werden dann nächstes Jahr aufgrund der hohen Belastung und geringen Wertschätzung ebenfalls kündigen. Und immer so weiter.

Werden keine angenehmen Jahre.

Vielleicht auch mal eine Chance fürs Audit die Gehälter anzupassen. Finde auch den Punkt mit der Wertschätzung sehr interessant. Meinen Kollegen und mir wurde allen nach der Kündigung gesagt, wie wichtig wir doch waren. Bla bla bla Corona war für alle schwer, dies und das. Am ende wurde es bei uns in der Abteilung knall hart auf dem Rücken der Erfahrenen ausgetragen und die sollten schauen wie sie First Years im HO verwenden können und gleichzeitig die PHs zu "digitalisieren" und Ansätze zu überlegen wir das so funktioniert, wenn der Kunde einen nicht reinlässt.
Bei uns gab es jetzt auch einen Corona-Bonus 1.000 EUR Brutto oder 3 Urlaubstage... kompletter Witz. Bin froh weg zu sein und die kommende Saison von außen betrachten zu können.
Die Fluktuation per se ist ja nichts neues, denke das Problem sind eben die deutlich höheren Quoten dieses Jahr. Da kann ich es mir einfach nur noch schwer vorstellen, dass das mit neuen First Years und ein paar Beförderungen klappen wird.

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Bin gleich in der Industrie eingestiegen. 65k bei 35h. Überlege nach 2 Jahren BE zu wechseln auf eine 80k Stelle. Meinungen?

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Bin gleich in der Industrie eingestiegen. 65k bei 35h. Überlege nach 2 Jahren BE zu wechseln auf eine 80k Stelle. Meinungen?

Denke nach 2 Jahren BE sind 80k sehr gut. Also wenn dich der neue Job interessiert und die Leute im VG cool wären warum nicht?

antworten
WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

Wenn man mal ehrlich ist schreiben hier halt immer die Personen die in der Regel im Unfrieden scheiden - Beförderung nicht geklappt, Gehaltsanpassung nicht wie gewollt..... - ich kenne viele ehemalige Kollegen die im "Guten" gegangen sind, einfach weil sie was anderes machen wollten und immer noch einen guten Draht zur ehemaligen Firma haben.

Und was man nicht vergessen darf auf der anderen Seite ist das Gras auch nicht immer Grün, alles und jeder Job hat Vor- und Nachteile

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 15.07.2021:

Das wird dann leider auf den Schultern der Mitarbeiter, die noch da sind, ausgetragen. Diese werden dann nächstes Jahr aufgrund der hohen Belastung und geringen Wertschätzung ebenfalls kündigen. Und immer so weiter.

Werden keine angenehmen Jahre.

Vielleicht auch mal eine Chance fürs Audit die Gehälter anzupassen. Finde auch den Punkt mit der Wertschätzung sehr interessant. Meinen Kollegen und mir wurde allen nach der Kündigung gesagt, wie wichtig wir doch waren. Bla bla bla Corona war für alle schwer, dies und das. Am ende wurde es bei uns in der Abteilung knall hart auf dem Rücken der Erfahrenen ausgetragen und die sollten schauen wie sie First Years im HO verwenden können und gleichzeitig die PHs zu "digitalisieren" und Ansätze zu überlegen wir das so funktioniert, wenn der Kunde einen nicht reinlässt.
Bei uns gab es jetzt auch einen Corona-Bonus 1.000 EUR Brutto oder 3 Urlaubstage... kompletter Witz. Bin froh weg zu sein und die kommende Saison von außen betrachten zu können.
Die Fluktuation per se ist ja nichts neues, denke das Problem sind eben die deutlich höheren Quoten dieses Jahr. Da kann ich es mir einfach nur noch schwer vorstellen, dass das mit neuen First Years und ein paar Beförderungen klappen wird.

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

alles sehr richtig: und es m u s s Leute geben, die gehen, sonst funktioniert doch das ganze System nicht...

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WiWi Gast

Exit jetzt aus dem Audit

WiWi Gast schrieb am 17.07.2021:

WiWi Gast schrieb am 16.07.2021:

Bin gleich in der Industrie eingestiegen. 65k bei 35h. Überlege nach 2 Jahren BE zu wechseln auf eine 80k Stelle. Meinungen?

Denke nach 2 Jahren BE sind 80k sehr gut. Also wenn dich der neue Job interessiert und die Leute im VG cool wären warum nicht?

Bin noch unsicher auf Grund von Corona.
6 Monaten Probezeit bei "nur" 15k mehr.

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WiWi Gast

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Mal provokativ gefragt, glaubst du dass du woanders noch mehr bekommen könntest unabhängig von Corona?

Bin noch unsicher auf Grund von Corona.
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Artikel zu Audit

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

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Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

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Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

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Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

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In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

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Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

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