DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitIT- Consulting

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Autor
Beitrag
herdi

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Hallo zusammen,

ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams.
Ich bin direkt einem Manager unterstellt, habe also oft mit Leuten aus dem Topmanagement zu tun und daher eine gute Sichtbarkeit nach oben...Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni.

Nun trat ein anderer Manager aus einem anderen Bereich an mich heran aufgrund meiner Fähigkeiten (ehemals Software-Entwickler) und bietet mir eine Stelle als SAP Entwickler an (ca. 80k zzgl. Boni).

Meine Frage: soll ich die Stelle annehmen? Ist das nicht ein Rückschritt in meiner Karriere? Ich würde als Entwickler wieder einsteigen. Eine Position in der ich schon gewesen bin. Natürlich wird mir wieder nach einer gewissen Zeit eine Managementpos. versprochen....Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Gruß Herdi aus München

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Wechsel innerhalb des Unternehmens werden eher als Entwicklung wahrgenommen und stellen kein Defizit dar.
Wenn du dieses klassische "min. 3 Jahre im in einer Firma vor einem Wechsel" meinst, so wird das nicht davon tangiert und wird auch keinen Personaler abschrecken.

Gruß

herdi schrieb am 25.06.2020:

Hallo zusammen,

ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams.
Ich bin direkt einem Manager unterstellt, habe also oft mit Leuten aus dem Topmanagement zu tun und daher eine gute Sichtbarkeit nach oben...Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni.

Nun trat ein anderer Manager aus einem anderen Bereich an mich heran aufgrund meiner Fähigkeiten (ehemals Software-Entwickler) und bietet mir eine Stelle als SAP Entwickler an (ca. 80k zzgl. Boni).

Meine Frage: soll ich die Stelle annehmen? Ist das nicht ein Rückschritt in meiner Karriere? Ich würde als Entwickler wieder einsteigen. Eine Position in der ich schon gewesen bin. Natürlich wird mir wieder nach einer gewissen Zeit eine Managementpos. versprochen....Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Gruß Herdi aus München

antworten
herdi

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Danke für die Antwort.

Darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, dass ich jetzt als Teamleiter quasi den ersten Schritt Richtung Management gemacht habe und nun Sorge habe mit dem Stellenwechseln wieder einen Schritt zurück gehe, da ich wieder Entwickler bin. Dafür sammel ich SAP Erfahrung, bekomme mehr Gehalt. Muss mich aber erst wieder beim Manager beweisen, um wieder in eine Management-Position zu kommen. Das bereitet mir Kopfzerbrechen.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Wechsel innerhalb des Unternehmens werden eher als Entwicklung wahrgenommen und stellen kein Defizit dar.
Wenn du dieses klassische "min. 3 Jahre im in einer Firma vor einem Wechsel" meinst, so wird das nicht davon tangiert und wird auch keinen Personaler abschrecken.

Gruß

herdi schrieb am 25.06.2020:

Hallo zusammen,

ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams.
Ich bin direkt einem Manager unterstellt, habe also oft mit Leuten aus dem Topmanagement zu tun und daher eine gute Sichtbarkeit nach oben...Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni.

Nun trat ein anderer Manager aus einem anderen Bereich an mich heran aufgrund meiner Fähigkeiten (ehemals Software-Entwickler) und bietet mir eine Stelle als SAP Entwickler an (ca. 80k zzgl. Boni).

Meine Frage: soll ich die Stelle annehmen? Ist das nicht ein Rückschritt in meiner Karriere? Ich würde als Entwickler wieder einsteigen. Eine Position in der ich schon gewesen bin. Natürlich wird mir wieder nach einer gewissen Zeit eine Managementpos. versprochen....Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Gruß Herdi aus München

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Wenn jetztige Position "höher" sein soll, warum wird sie schlechter intern weiter bezahlt? Und du schreibst selbst, dass du da eher Sachbearbeiter bist. Es hört sich anscheinend höher an, ist es aber anscheinend nicht.

Wenn du meinst, dass deine aktuelle Stelle extern besser bezahlt wird, und du dir duch Wechsel in SAP Beratung die Chancen nicht verbauen willst, dann wechsele doch gleich Unternehmen und bekomme mehr Geld. Und wenn es außerhalb nicht besser bezahlt wird, wie willst du dir durch "tiefere" Position die Karriere verbauen?

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

herdi schrieb am 25.06.2020:

Danke für die Antwort.

Darum geht es mir nicht. Mir geht es darum, dass ich jetzt als Teamleiter quasi den ersten Schritt Richtung Management gemacht habe und nun Sorge habe mit dem Stellenwechseln wieder einen Schritt zurück gehe, da ich wieder Entwickler bin. Dafür sammel ich SAP Erfahrung, bekomme mehr Gehalt. Muss mich aber erst wieder beim Manager beweisen, um wieder in eine Management-Position zu kommen. Das bereitet mir Kopfzerbrechen.

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Wechsel innerhalb des Unternehmens werden eher als Entwicklung wahrgenommen und stellen kein Defizit dar.
Wenn du dieses klassische "min. 3 Jahre im in einer Firma vor einem Wechsel" meinst, so wird das nicht davon tangiert und wird auch keinen Personaler abschrecken.

Gruß

herdi schrieb am 25.06.2020:

Hallo zusammen,

ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams.
Ich bin direkt einem Manager unterstellt, habe also oft mit Leuten aus dem Topmanagement zu tun und daher eine gute Sichtbarkeit nach oben...Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni.

Nun trat ein anderer Manager aus einem anderen Bereich an mich heran aufgrund meiner Fähigkeiten (ehemals Software-Entwickler) und bietet mir eine Stelle als SAP Entwickler an (ca. 80k zzgl. Boni).

Meine Frage: soll ich die Stelle annehmen? Ist das nicht ein Rückschritt in meiner Karriere? Ich würde als Entwickler wieder einsteigen. Eine Position in der ich schon gewesen bin. Natürlich wird mir wieder nach einer gewissen Zeit eine Managementpos. versprochen....Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Gruß Herdi aus München

Wüsste man mehr Details über die Projekte und deiner Vorerfahrung, könnte man entweder darauf schließen, dass dir tatsächlich etwas fehlt? oder der andere Manager benötigt einfach einen fähigen Mann für sein Projekt (ohne deine Karriere zu berücksichtigen).

Daher würde ich mich an deiner Stelle erstmal extern bezüglich Gehalt und Karriere umschauen. Als IT Sales und weniger Berufserfahrung (da du TL bist) verdienen wir grob gleich. Deshalb stelle ich mir zwei Fragen:

  • ist das tatsächlich so, dass man als TL und 12 Projekte bei dir im Unternehmen nur 65k Brutto verdient? (ein Bekannter von mir ist Entwickler, Front-Backend, hat nur eine Ausbildung und verdient genau so viel wie du und ich).
  • Warum willst du als TL mit Personalverantwortung wieder Entwickler werden und deine Verantwortung abgeben?

Fiktiver Gedanke: Ich wäre Personaler und du würdest dich bei mir in der Zukunft bewerben. - Dann würde ich das kritisch sehen und denken, dass du es fachlich sehr drauf hast. Deshalb hat man dir diese Stelle angeboten. Jedoch sind deine Führungskompetenzen nicht geeignet genug, da du als TL auf einmal die Führung abgegeben hast.

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Ich würde mir an deiner Stelle die Frage stellen, ob du überhaupt in die Management-Schiene willst.

Für mich persönlich ist es nichts und ich schätze an der IT, dass man in einer Fachkarriere in vielen Firmen auch ordentlich verdienen kann. In der ersten Management-Ebene würde ich nicht wesentlich mehr verdienen bei einer für mich wesentlich langweiligeren Arbeit. Bei vielen Teamleitern geht es danach lange nicht weiter nach oben (wenn überhaupt).

Wenn du als Entwickler 80k verdienen kannst, bis wohin geht es denn bei euch mit einer Fachkarriere?

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

"ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams... Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni."

Das ist ein Troll oder? Es sei denn dein Boni liegt bei 60k+.
Du koordinierst 12 ProjektTEAMS und willst uns sagen das wird mit 65k + Bonus (der wohl nicht so hoch ist sonst würdest du ihn erwähnen) vergütet? Ich weiß ja nicht wie groß so ein Team ist aber wenn wir von 4-5 Leuten pro Team ausgehen, managed du quasi 50-60 Leute. Oh boy hast du dich unter Wert verkauft :D

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

"ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams... Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni."

Das ist ein Troll oder? Es sei denn dein Boni liegt bei 60k+.
Du koordinierst 12 ProjektTEAMS und willst uns sagen das wird mit 65k + Bonus (der wohl nicht so hoch ist sonst würdest du ihn erwähnen) vergütet? Ich weiß ja nicht wie groß so ein Team ist aber wenn wir von 4-5 Leuten pro Team ausgehen, managed du quasi 50-60 Leute. Oh boy hast du dich unter Wert verkauft :D

klingt eher so als wenn er fachlich führt, aber keine disziplinarische Verantwortung hat.

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

"ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams... Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni."

Das ist ein Troll oder? Es sei denn dein Boni liegt bei 60k+.
Du koordinierst 12 ProjektTEAMS und willst uns sagen das wird mit 65k + Bonus (der wohl nicht so hoch ist sonst würdest du ihn erwähnen) vergütet? Ich weiß ja nicht wie groß so ein Team ist aber wenn wir von 4-5 Leuten pro Team ausgehen, managed du quasi 50-60 Leute. Oh boy hast du dich unter Wert verkauft :D

65k zzgl. Boni (netto)

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Wüsste man mehr Details über die Projekte und deiner Vorerfahrung, könnte man entweder darauf schließen, dass dir tatsächlich etwas fehlt? oder der andere Manager benötigt einfach einen fähigen Mann für sein Projekt (ohne deine Karriere zu berücksichtigen).

Daher würde ich mich an deiner Stelle erstmal extern bezüglich Gehalt und Karriere umschauen. Als IT Sales und weniger Berufserfahrung (da du TL bist) verdienen wir grob gleich. Deshalb stelle ich mir zwei Fragen:

  • ist das tatsächlich so, dass man als TL und 12 Projekte bei dir im Unternehmen nur 65k Brutto verdient? (ein Bekannter von mir ist Entwickler, Front-Backend, hat nur eine Ausbildung und verdient genau so viel wie du und ich).
  • Warum willst du als TL mit Personalverantwortung wieder Entwickler werden und deine Verantwortung abgeben?

Fiktiver Gedanke: Ich wäre Personaler und du würdest dich bei mir in der Zukunft bewerben. - Dann würde ich das kritisch sehen und denken, dass du es fachlich sehr drauf hast. Deshalb hat man dir diese Stelle angeboten. Jedoch sind deine Führungskompetenzen nicht geeignet genug, da du als TL auf einmal die Führung abgegeben hast.

Die Story des TE hört sicher eher so an, als ob er eine Art Koordinator für die Teams ist und weniger der Vorgesetzte. In dem Fall ist der Titel "Teamleiter" eher kosmetisch.
Und das koordinative Aufgaben teilweise schlechter bezahlt werden als die Entwickler habe ich inzwischen mehrfach in der IT Branche so erlebt. Ich kenne auch Entwickler die >80k verdienen.

Generell ist das Thema Teamleiter etwas schwierig in der IT (besonders im Entwicklungsbereich). Bei 3 von 4 meiner letzten Arbeitgeber wurden die Teamleiter in den letzten Jahren formal abgeschafft bzw. ohne disziplinarische Führung zurück in die Teams integriert. Ich kenne auch Entwickler die diesen Schritt freiwillig gemacht haben, weil sie gemerkt haben, dass der Markt für einen guten Entwickler besser ist als für einen "Teamleiter".
Der Schritt über den Teamleiter lohnt sich in der IT daher aus meiner Sicht nur, wenn man mittelfristig noch weiter nach oben möchte und kann. Andernfalls kann das eine "Stuck in the middle" Position sein, die vielleicht wegrationalisiert wird.

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

herdi schrieb am 25.06.2020:

Hallo zusammen,

ich bin in der IT-Branche tätig und aktuell Teamleiter und koordiniere 12 Projektteams.
Ich bin direkt einem Manager unterstellt, habe also oft mit Leuten aus dem Topmanagement zu tun und daher eine gute Sichtbarkeit nach oben...Gehalt liegt bei 65K zzgl. Boni.

Nun trat ein anderer Manager aus einem anderen Bereich an mich heran aufgrund meiner Fähigkeiten (ehemals Software-Entwickler) und bietet mir eine Stelle als SAP Entwickler an (ca. 80k zzgl. Boni).

Meine Frage: soll ich die Stelle annehmen? Ist das nicht ein Rückschritt in meiner Karriere? Ich würde als Entwickler wieder einsteigen. Eine Position in der ich schon gewesen bin. Natürlich wird mir wieder nach einer gewissen Zeit eine Managementpos. versprochen....Grund wieso ich überlege: die aktuelle Tätigkeit motiviert mich kaum, da ich mir oft wie ein Sachbearbeiter vorkomme und nicht wirklich an Projekten mitwirken kann bzw. stumpf nach Schema F die Prozesse abarbeite.

Gruß Herdi aus München

Mach doch eine eigene Bewertung. Wie schätzt du deine Entwicklung in deinem aktuellen Bereich ein? Wie verhält sich dein Manager dir gegenüber? Fördert er dich? Lässt er dich an Entscheidungen teilhaben und präsentiert er dich Richtung Top Management?
Wenn alle Punkte oben ja, bliebe die Frage, was der nächste Schritt für dich wäre?

Intern wechseln ist normal, aber aus karrieresicht nicht immer sinnvoll. Horizontale Wechsel sind meistens Zeitfresser, da du dein Standing neu aufbauen musst. Wenn du den neuen Bereich und die Stakeholder im neuen Bereich bereits kennst (bspw. über bereichsübergreifende Projekte) könnte es aber Sinn machen. Vor allem wenn du glaubst, dass du im neuen Bereich mehr gefördert wirst und besser sichtbar bist.

antworten
herdi

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Hallo zusammen,

der TE hier. Vielen Dank für eure Antworten und Meinungen.
Ich bin kein Troll. Wie bereits von anderen Mitgliedern richtig beschrieben, habe ich keine disziplinarische Verantwortung sondern eine fachliche. Die Bezeichnung "Koordinator" trifft es ganz gut. Ebenso wurde gut beschrieben, dass der Title "Teamleiter" kosmetisch ist. Man kann meine Position auch umschreiben als "Schnittstelle zwischen Teams und den ganzen Formalitäten und. Prozessen im Unternehmen". Für mich ist das einfach sehr langweilig.

Ich beantworte gerne eure Fragen. Das hilft mir sicherlich bei der Entscheidungsfindung.

"Wenn du als Entwickler 80k verdienen kannst, bis wohin geht es denn bei euch mit einer Fachkarriere?" -> nach meiner Kenntnis gibt es hier Senior-Positionen mit einem Gehalt von 140k zzg. Boni. Wobei das natürlich auch Verhandlungssache ist.

"Wüsste man mehr Details über die Projekte und deiner Vorerfahrung, könnte man entweder darauf schließen, dass dir tatsächlich etwas fehlt?" -> Sofern ich deine Frage richtig interpretiere: Mir fehlt das kreative Problemlösen, das Mitwirken an einem Produkt, die Schaffung von etwas, bei dem man seine Kreativität mit einfließen lässt.

"Warum willst du als TL mit Personalverantwortung wieder Entwickler werden und deine Verantwortung abgeben?" -> Meine Verantwortung ist in die Formalitäten und Prozesse des Unternehmens eingebettet. Ich habe subjektiv nicht den Eindruck als "Sachbearbeiter" Verantwortung zu tragen bzw. in Situationen wirken zu können, da wieder die Formalitäten und Prozesse die Vorgabe geben, wie zu wirken ist.

"Mach doch eine eigene Bewertung. Wie schätzt du deine Entwicklung in deinem aktuellen Bereich ein? Wie verhält sich dein Manager dir gegenüber? Fördert er dich? Lässt er dich an Entscheidungen teilhaben und präsentiert er dich Richtung Top Management?
Wenn alle Punkte oben ja, bliebe die Frage, was der nächste Schritt für dich wäre?"
-> Die Tätigkeit, die ich jetzt ausübe, kann so nach Jahre weiter ausgeübt werden, ohne das hierfür eine weitere persönliche Entwicklung nötig wäre. Mein Manager fördert mich weniger. Habe schon mehrfach nach Fortbildung etc. gefragt aber das Gespräch hierzu wurde aus zeitlichen Gründen immer verschoben. An den Entscheidungen werde ich teilweise Beteiligt bzw. um Meinung gebeten. Zum Topmanagement werde ich in sofern präsentiert, dass ich ab und zu mit in die "Elefantenmeetings" mitkommen muss.

Es ist für mich wirklich keine leichte Entscheidung. Eure Antworten unterstützen mich aber bei der Entscheidungsfindung. Danke schon mal hierfür!

antworten
WiWi Gast

Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

WiWi Gast schrieb am 25.06.2020:

Generell ist das Thema Teamleiter etwas schwierig in der IT (besonders im Entwicklungsbereich). Bei 3 von 4 meiner letzten Arbeitgeber wurden die Teamleiter in den letzten Jahren formal abgeschafft bzw. ohne disziplinarische Führung zurück in die Teams integriert. Ich kenne auch Entwickler die diesen Schritt freiwillig gemacht haben, weil sie gemerkt haben, dass der Markt für einen guten Entwickler besser ist als für einen "Teamleiter".
Der Schritt über den Teamleiter lohnt sich in der IT daher aus meiner Sicht nur, wenn man mittelfristig noch weiter nach oben möchte und kann. Andernfalls kann das eine "Stuck in the middle" Position sein, die vielleicht wegrationalisiert wird.

Kann ich so bestätigen, ich war nach 10 Jahren in der Entwicklung irgendwann Team- und Projektleiter, Personalverantwortung über 5-8 Entwickler, dazu nochmal 10-20 fach in der ausländischen Niederlassung.
Hat mich meine Karriere in der IT gekostet, keine Firma will mich mehr haben. Teamleiterstellen gibt es so gut wie keine, meistens soll ja auch der Techstack noch passen oder man will niemanden der vorherige Führungsverantwortung hatte, auf einem Posten ohne eben solche.
Bin das ganze Gehaltsband runter, am Anfang noch selbstbewusst mit 90k€ und viele verschiedene Stellen, bis ich irgendwann bei Bewerbungen auf Entwicklerstellen für 42k€ war,
klar die aktuelle Situation hilft nicht unbedingt.
Jetzt arbeite ich nicht mehr in der IT und das Gehalt ist mir schon zu peinlich um es zu nennen...

antworten

Artikel zu IT- Consulting

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Gute Chancen, im Job zu bleiben - gesunkene Chancen, Arbeit zu finden

Nach einer aktuellen Umfrage befürchtet mehr als jeder zweite Bundesbürger, seinen Job zu verlieren. Hingegen ist für die meisten Menschen das Risiko, arbeitslos zu werden, verhältnismäßig niedrig und daran hat sich in letzter Zeit nichts geändert. Allerdings haben sich die Chancen, aus Arbeitslosigkeit in Beschäftigung zu kommen, in den letzten Monaten etwas verschlechtert.

Antworten auf Stellenwechsel Inhouse - Auswirkung Karriere

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 13 Beiträge

Diskussionen zu IT- Consulting

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit