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Spitzengehälter: Hohe Einkommenskonzentration durch Top-Verdiener in Deutschland

Der Einkommensanteil der Spitzenverdiener in Deutschland ist im Jahr 2011 Jahren auf 13 Prozent angestiegen. Zu diesem Top-Ein-Prozent der Gesamteinkommen zählen Verdiener mit einem Bruttojahreseinkommen ab 150.000 Euro. Die Einkommenskonzentration liegt damit auf einem historisch hohen Niveau, so lautet das Ergebnis einer Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin.

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Spitzengehälter: Hohe Einkommenskonzentration durch Top-Verdiener in Deutschland
Berlin, 14.01.2016 (diw) - Der Einkommensanteil der Top-1-Prozent der Einkommensbezieher in Deutschland ist in den 2000er Jahren angestiegen. Dies zeigt eine aktuelle Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Ab einem Bruttojahreseinkommen von etwa 150.000 Euro gehört man zu diesem obersten Prozent. „13 Prozent im aktuellsten Beobachtungsjahr 2011 sind im historischen Vergleich ein hoher Wert, wenn man bedenkt, dass über weite Teile der Nachkriegszeit bis zum Jahr 2001 der Einkommensanteil der Topverdiener bei elf Prozent lag“, sagt die Studienautorin Charlotte Bartels.

Für ihre Studie verwendeten die Autoren Charlotte Bartels und Carsten Schröder die aktuelle, auf Einkommensteuerdaten beruhende World Top Incomes Database (WTID) und das auf einer Haushaltsbefragung beruhende Sozio-oekonomische Panel (SOEP). Einkommensteuerdaten und SOEP liefern wertvolle Informationen über die Einkommenssituation in Deutschland: Die Einkommensteuerdaten sind aufgrund der hohen Fallzahl gerade für Analysen des oberen Bereichs der Verteilung interessant, während die SOEP-Daten im Unterschied zu den Steuerdaten die unteren und mittleren Einkommen sowie detaillierte zusätzliche Informationen, etwa über die Haushaltszusammensetzung, liefern. Diese Zusatzinformationen werden in Verteilungsanalysen vielfach verwendet, etwa um Einkommensungleichheiten zu erklären. Die Konzentration des gesamten Bruttoeinkommens der Einkommensteuerfälle wird für beide Datensätze mit vergleichbaren Definitionen für zwei Spitzeneinkommensbereiche gemessen: die oberen 10 Prozent ohne das oberste eine Prozent (Top-10-1) sowie das oberste eine Prozent (Top-1).



Für die Top-10-1 bleibt der Einkommensanteil über die Zeit nahezu konstant und unterscheidet sich nur geringfügig zwischen den beiden Datenquellen (siehe Abbildung 1). Dagegen zeigt sich für die Top-1 ein Anstieg der Einkommenskonzentration. Laut Einkommensteuerdaten stieg der Einkommensanteil der Top-1 von circa elf Prozent im Jahr 2001 auf fast 15 Prozent bis 2008 und lag zwei Jahre nach der Finanzkrise bei circa 13 Prozent. Laut SOEP lagen die Werte in diesem Zeitraum mit sieben bis neun Prozent deutlich niedriger. Dies liegt daran, dass Bezieher sehr hoher Top-Einkommen in Befragungsdaten wie dem SOEP selten erfasst und daher die Durchschnittseinkommen im Top-1-Bereich basierend auf stichprobenbasierten Befragungsdaten unter denen von Vollerhebungen aus Steuerdaten liegen (siehe Abbildung 2). 

„Wichtig war uns, vergleichbare Zeitreihen zur Einkommenskonzentration aus den sich zunächst einmal systematisch unterscheidenden Datenquellen zu generieren“, sagt der stellvertretende Leiter des SOEP Carsten Schröder. So unterscheidet sich in den beiden Datensätzen nicht nur die Grundgesamtheit (WTID: Steuerfälle, SOEP: Bevölkerung in Deutschland), sondern auch das Einkommenskonzept (WTID: Gesamtbetrag der Einkünfte laut Einkommensteuererklärung,  SOEP: Bruttoeinkommensangaben der Befragten). Für die Zeitreihen haben die Autoren die SOEP-Daten den Definitionen der Einkommensteuerdaten angepasst.

Obwohl die Einkommensteuerdaten den Vorteil haben, dass sie viel mehr Fälle mit sehr hohen Einkommen enthalten, spricht mehreres für Verteilungsanalysen mit dem SOEP. Zum ersten zeigt die Studie, dass die Trends bis zum 99. Perzentil parallel verlaufen. Zweitens ist die Definition von Einkommen im SOEP über die Zeit vergleichbar, während man in den Einkommensteuerdaten angesichts zahlreicher Steuerreformen aufwändige Korrekturen vornehmen muss. Hier sei an die Abgeltungsteuerreform erinnert, nach der Kapitaleinkommen in den Einkommensteuerdaten systematisch untererfasst sind. Drittens enthält das SOEP neben Einkommen auch umfangreiche Informationen etwa zum Haushaltskontext, Gesundheit, Lebenszufriedenheit oder Bildungsstand, mit denen die Ursachen und Effekte von Einkommensungleichheiten untersucht werden können.

DIW Wochenbericht 1/2016 [PDF, 28 Seiten - 0.96 MB]
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.523572.de/16-1.pdf


Stichwort SOEP
Das Sozio-oekonomische Panel (SOEP) ist die größte und am längsten laufende multidisziplinäre Langzeitstudie in Deutschland. Das SOEP im DIW Berlin wird als Teil der Forschungsinfrastruktur in Deutschland unter dem Dach der Leibniz-Gemeinschaft von Bund und Ländern gefördert. Für das SOEP werden jedes Jahr vom Umfrageinstitut TNS Infratest Sozialforschung in mehreren tausend Haushalten statistische Daten erhoben. Zurzeit sind es etwa 30.000 Personen in etwa 15.000 Haushalten. Die Daten des SOEP geben unter anderem Auskunft über Einkommen, Erwerbstätigkeit, Bildung, Gesundheit und Lebenszufriedenheit. Weil jedes Jahr dieselben Personen befragt werden, können nicht nur langfristige gesellschaftliche Trends, sondern auch die gruppenspezifische Entwicklung von Lebensläufen besonders gut analysiert werden.

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