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CHE-Studie 2017: Die fünf Erfolgsfaktoren privater Hochschulen

Die Publikation „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ liefert einen Überblick über die Entwicklung, Typen und Konzepte privater Hochschulen sowie die Zusammensetzung ihrer Studierendenschaft. Eine CHE-Studie zeigt, dass die fünf Erfolgsfaktoren führender Privathochschulen die Marktorientierung, Praxisorientierung, Zielorientierung, Studierendenorientierung und Bedarfsorientierung sind.

Drei Studentinnen lassen zum bestandenen Examen die Sektkorken knallen.

CHE-Studie 2017: "Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen"
Die Publikation „Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen“ liefert einen Überblick über die Entwicklung, Typen und Konzepte privater Hochschulen sowie die Zusammensetzung ihrer Studierendenschaft. Jens Engelke, einer der Autoren der Studie und Senior-Projektmanager von CHE Consult, stellt fest: „Privaten Hochschulen in Deutschland gelingt es insgesamt besser als staatlichen, neue Zielgruppen unter den Studierenden anzusprechen.“ Entscheidend seien individuelle Service- und Studienangebote, kombiniert mit hoher Relevanz für die spätere Berufspraxis der Absolventinnen und Absolventen.

Neben den klassischen, kinderlosen Abiturient(inn)en im Vollzeitstudium wächst der Anteil sogenannter atypischer Gruppen im Studium. Hierzu gehören etwa Studierende mit Kindern, mit bereits abgeschlossener Ausbildung oder berufsbegleitend Studierende. Bei der Adressierung dieser neuen Zielgruppen sind die privaten Hochschulen in Deutschland spürbar erfolgreicher als die staatlichen Institutionen.

Eine qualitative Analyse des CHE zeigt ein wiederkehrendes Muster bei Hochschulen, die in diesem Bereich führend sind. Demnach gibt es bei der Gewinnung atypischer Studierender fünf Erfolgsfaktoren:

Natürlich, so das Fazit der CHE-Publikation, setzen auch staatliche Hochschulen erfolgreich einzelne oder mehrere dieser Erfolgsfaktoren um. Für die Autoren liegt der Schlüssel zum Erfolg aber in der konsequenten Verzahnung und koordinierten Kombination aller fünf Faktoren. Private Hochschulen, die erfolgreich atypische Studierende für sich gewinnen konnten, setzen nicht nur auf Einzelmaßnahmen, sondern bieten das komplette Paket von maßgeschneiderten Seminarangeboten bis zur/zum persönlichen Studienbetreuer(in).

CHE-Studie 2017: "Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen" [PDF, 42 Seiten - 724 KB]
http://www.che.de/downloads/Im_Blickpunkt_Erfolgsgeheimnisse_privater_Hochschulen.pdf
 


Über die Studie "Erfolgsgeheimnisse privater Hochschulen"
Die Studie basiert auf einer qualitativen Befragung von fünf ausgewählten privaten Hochschulen, denen die Gewinnung atypischer Studierender nachweislich hervorragend gelingt. Dies waren die Mediadesign Hochschule in Berlin, die FOM Hochschule in Essen, die Steinbeis Hochschule in Berlin, die DIPLOMA Hochschule in Bad Sooden-Allendorf und die Europäische Fernhochschule in Hamburg. Die Autoren sind Jens Engelke, Ulrich Müller und Ronny Röwert. Die Publikation ist Teil des CHE-Themenschwerpunktes „Hochschulbildung wird zum Normalfall“.

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