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Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Vor was hast du denn wirklich Angst. Du hast studiert und hast dein Bachelor. Du kannst analytisch denken, so wie du sagst, du hast ja studiert. Wo ist das Problem. Beispiel: Eine Firma sucht einen Meister und einen studierten Bachelor. Du bewirbst dich, und der Meister bewirbtsich. Glaubst du der Firmenchef ist blöde und was euch nicht einzuordnen. Und jetzt kommen wir zur Praxis: Da schaut der Chef jetzt genau hin was du drauf hast und wenn du so gut bist wie du hier schreibst, dann brauchst du doch keine Angst zu haben. So wie es aussieht hast du Angst vor der Praxis. Erarbeite dir dann den Jahresurlaub erst mal von selber und lass dich nicht vom Papa aushalten.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Mir ist bisher noch kein Bachelor und schon gar kein Abiturient begegnet, dem eine komplexe Aufgabe in einem Betrieb/einer Unternehmung anvertraut worden wäre! -egal wie hoch sein IQ auch gewesen ist.
Ein Geselle im Handwerk ist nach 3 Jahren Zeit der Ausbildung jederzeit in der Lage, seinem Boss ein wertvoller Leistungsfaktor zu sein.
Gesellen sind für das Bruttosozialprodukt unserer Wirtschaft nicht zu unterschätzen.

Gesellen sichern unter der Führung der Meister, welche erst nach 4 Jahren Gesellenzeit zur Meisterprüfung zugelassen werden, das Überleben des Handwerksbetriebs.
Wustet Ihr REFORMKRITIKER, dass es Handwerksbetriebe im Facility Managementbereich gibt, deren Jahresumsatz 80 Millionen Euro übersteigt und vom Handwerksmeister geleitet werden ?
Da ich als MEISTER über 32 Auszubildende zu Gesellen ausgebildet habe und von meinem Werdegang bis zum Manager schreibe, stelle ich eine PROVOKATIVE FRAGE: Wer von Euch Kritikern mit zum Teil überzogenem Selbstwertgefühl als POPELIGER BACHELOR glaubt, einen Handwerksbetrieb dieses Kalibers leiten zu können?

Mal ganz abgesehen davon, dass die Handwerkskammern die Grundvoraussetzung (die Meisterpflicht) dann extra für Euch Schwachmaten ABSCHAFFEN MÜSSTE.
Wenn Ihr nach Eurem Praktikum (als Statisten ohne die Fähigkeit einen Mehrwert zu schaffen) in diversern Abteilungen einer Unternehmung und dem Bachelorstudium hypothetisch in einem Betrieb arbeiten dürftet, müsste man Euch ein Anwesenheitsgeld in Höhe des Mindestlohns (Dank Mindestlohngesetz) geben. Selbst dieser Hungerlohn wäre zu schade, denn selbst in der Postabteilung ist die Produktivität EINES Auszubildenden höher.
Darum müsst Ihr noch Mindestens 4 Semester mit fachlicher Ausrichtung absolvieren, um tatsächlich analytisches Denken an der Betriebsfront demonstrieren zu können.
Wenn Ihr dann als MASTER mit einem Einstiegsgehalt von 40-60 Tsd. Euro, den ERSTEN Mehrwert Eures Lebens anstrebt, wenn Ihr nicht als Taxifahrer endet, hat der Meister bereits einen vorzeigbaren PKW, zahlt seinen Eigenheimkredit ab und spielt nach Feierabend mit seinem oder seinen Kindern. Schliesslich steht er bereits seit ca. 10 Jahren in "Lohn Brot".

Ein durchschnittlicher Meister bekommt seine 3.200,- bis 3.500,- im Monat. Als technischer Leiter bei einigen Tausend Mitarbeitern können es schon bis 6.000,- Euro pro Monat sein.
Wenn er Geschäftsführer ist, zig Millionen Umsatz verantwortet, ja dann reicht die Phantasie dieser NÖRGELMASTER nicht aus.
Eine KLeinigkeit noch dazu: Meister in dieser Position haben einen Firmenwagen im Wert von über 100.000,- Euro.
Schätze, das manche von Euch besser den -zweifelsohne schwereren, aber sichereren Weg zum Eigenheim (den Weg über den Meister) genommen hätte.
Viele Meister haben mit 40 ein kuscheliges Eigenheim und einen sicheren Platz in Ihrem Betrieb.

Wie ergeht es dem Master?
Strengt euch noch viel mehr an, denn die Uhr tickt...... Ihr seid schneller ZU ALT, als Euch lieb ist.
DAS HAT SPASS GEMACHT!!! JETZT HABT IHR NOCH MEHR GELEGENHEIT, ANALYTISCH ZU DENKEN.
DAS IST LEIDER NICHT GENUG. EUCH FEHLT DIE ZEHNJÄHRIGE BERUFSERFAHRUNG :))

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich kann dieses "draufhauen" echt nicht verstehen.

Für unsere Wirtschaft sind sowohl Azubis,"normale" Facharbeiter und auch Studierte nötig.

Ansonsten kann man ja bald mit einem BWL-Studium in der Pflege arbeiten für 1,2k p.m.

Ich selber habe mit 16 den Bankkaufmann angefangen und bin jetzt gerade mit dem Fachwirt fertig geworden (Letzes Jahr) und bin jetzt 22 Jahre alt.

In meiner jetzigen Firma verdiene ich all in ~40k p.a. und mache mich lt. meinen Chefs sehr gut und habe weitere Aufstiegschancen (Und das alles ohne Studium).

Ich finde diesen ganzen Studienzwang sehr schade. Als "normaler" Banker hat man kaum mehr Chancen aufzusteigen. Die gleichen Stellen wurden aber vor 10-15 Jahren noch von normalen Bankkaufleuten gemacht. Jetzt mittlerweile braucht man für alles ein Studium.

nach meinem Bankbetriebswirt werde ich auch noch einen Bachelor draufsetzen (Fachwirt sei Dank).

Auch wenn formell der Fachwirt mit dem Bachelor gleichsteht, wird das kein Arbeitgeber auch so sehen, egal wie die Arbeitszeugnisse aussehen.

Die Akademisierung wird immer weiter fortschreiten. Die Titel werden meiner Meinung nach immer inflationärer verteilt. Da wo damals halt wirklich nur die "sehr guten Leute" ein Abitur bzw. ein Diplom gemacht haben, schaffen es heute viele Leute die damals wahrscheinlich nicht das Zeug dazu hatten und in einer Ausbildung besser aufgehoben wären (Eine Ausbildung ist ja auch nichts verwerfliches und kann auch heute noch zu einem hohen Einkommen führen).

Ich denke wir sollten in Deutschland eine Ausbildung wieder attraktiv machen, da uns sonst irgendwann der Mittelstand wegbricht bzw. Studierte dann wirklich den Job eines Azubis machen.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Da hast du dir aber viel Zeit genommen uns Studenten aber mal so richtig was auf die Mütze zu geben, was Meister?

Zunächst sind Texte, in denen passagenweise mit Capslock geschrieben wird, eher selten Ernst zu nehmen, noch zeugen sie von großer inhaltlicher Tiefe. Anders ist dieses unbeholfene Hervorheben von Schein-Argumenten nicht zu erklären.

Ferner liest sich aus deinem Post deutlich heraus, dass du wenig bis keine Ahnung von Umsatzgrößen, Bildungsgraden, Unternehmens- und Mitarbeiterführung sowie monetären Anreizsystemen hast. Vor allem das Nennen von quellenlosen Absolutzahlen ist hier sicherlich mehr polemischer Plakatismus als die Darlegung eines persönlichen Trackrecords.

In eigener Sache, fernab der bereits der genannten Problematiken deines Statements:
Du stilisiert eben genau durch deinen Post das Klischee des nicht-über-den-Tellerrand-schauenden Durchschnittsdeutschen par Exellence. Ein kleiner Hinweis an dieser Stelle, ist es denn absolut erstrebenswert ein Auto im Wert von 100.000? zu besitzen oder ein "tolles" Eigenheim abzuzahlen?
Was hältst du denn von so interessanten Stellen, welche die internationale Zusammenarbeit fördern, Entwicklungsprojekte in Frontier-Märkten vorantreiben oder einfach nur einer Non-Profit-Organisation beizutreten, die Brücken in Sri Lanka baut? Ich finde das ne super Sache. Übrigens sollte man für viele dieser Stellen studiert haben. Selten hilft hier das 3 Jahre lang in mühseliger Kleinstarbeit erlernte Abschleifen einer Autotür beim Lackierer um die Ecke.

Just think about it ;)

Lounge Gast schrieb:

Mir ist bisher noch kein Bachelor und schon gar kein
Abiturient begegnet, dem eine komplexe Aufgabe in einem
Betrieb/einer Unternehmung anvertraut worden wäre! -egal wie
hoch sein IQ auch gewesen ist.
Ein Geselle im Handwerk ist nach 3 Jahren Zeit der Ausbildung
jederzeit in der Lage, seinem Boss ein wertvoller
Leistungsfaktor zu sein.
Gesellen sind für das Bruttosozialprodukt unserer Wirtschaft
nicht zu unterschätzen.

Gesellen sichern unter der Führung der Meister, welche erst
nach 4 Jahren Gesellenzeit zur Meisterprüfung zugelassen
werden, das Überleben des Handwerksbetriebs.
Wustet Ihr REFORMKRITIKER, dass es Handwerksbetriebe im
Facility Managementbereich gibt, deren Jahresumsatz 80
Millionen Euro übersteigt und vom Handwerksmeister geleitet
werden ?
Da ich als MEISTER über 32 Auszubildende zu Gesellen
ausgebildet habe und von meinem Werdegang bis zum Manager
schreibe, stelle ich eine PROVOKATIVE FRAGE: Wer von Euch
Kritikern mit zum Teil überzogenem Selbstwertgefühl als
POPELIGER BACHELOR glaubt, einen Handwerksbetrieb dieses
Kalibers leiten zu können?

Mal ganz abgesehen davon, dass die Handwerkskammern die
Grundvoraussetzung (die Meisterpflicht) dann extra für Euch
Schwachmaten ABSCHAFFEN MÜSSTE.
Wenn Ihr nach Eurem Praktikum (als Statisten ohne die
Fähigkeit einen Mehrwert zu schaffen) in diversern
Abteilungen einer Unternehmung und dem Bachelorstudium
hypothetisch in einem Betrieb arbeiten dürftet, müsste man
Euch ein Anwesenheitsgeld in Höhe des Mindestlohns (Dank
Mindestlohngesetz) geben. Selbst dieser Hungerlohn wäre zu
schade, denn selbst in der Postabteilung ist die
Produktivität EINES Auszubildenden höher.
Darum müsst Ihr noch Mindestens 4 Semester mit fachlicher
Ausrichtung absolvieren, um tatsächlich analytisches Denken
an der Betriebsfront demonstrieren zu können.
Wenn Ihr dann als MASTER mit einem Einstiegsgehalt von 40-60
Tsd. Euro, den ERSTEN Mehrwert Eures Lebens anstrebt, wenn
Ihr nicht als Taxifahrer endet, hat der Meister bereits einen
vorzeigbaren PKW, zahlt seinen Eigenheimkredit ab und spielt
nach Feierabend mit seinem oder seinen Kindern. Schliesslich
steht er bereits seit ca. 10 Jahren in "Lohn Brot".

Ein durchschnittlicher Meister bekommt seine 3.200,- bis
3.500,- im Monat. Als technischer Leiter bei einigen Tausend
Mitarbeitern können es schon bis 6.000,- Euro pro Monat sein.
Wenn er Geschäftsführer ist, zig Millionen Umsatz
verantwortet, ja dann reicht die Phantasie dieser
NÖRGELMASTER nicht aus.
Eine KLeinigkeit noch dazu: Meister in dieser Position haben
einen Firmenwagen im Wert von über 100.000,- Euro.
Schätze, das manche von Euch besser den -zweifelsohne
schwereren, aber sichereren Weg zum Eigenheim (den Weg über
den Meister) genommen hätte.
Viele Meister haben mit 40 ein kuscheliges Eigenheim und
einen sicheren Platz in Ihrem Betrieb.

Wie ergeht es dem Master?
Strengt euch noch viel mehr an, denn die Uhr tickt...... Ihr
seid schneller ZU ALT, als Euch lieb ist.
DAS HAT SPASS GEMACHT!!! JETZT HABT IHR NOCH MEHR
GELEGENHEIT, ANALYTISCH ZU DENKEN.
DAS IST LEIDER NICHT GENUG. EUCH FEHLT DIE ZEHNJÄHRIGE
BERUFSERFAHRUNG :))

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

super die 6000 Euro bekomme ich aber schon im ersten Jahr UB/IB

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Don't feed the troll...

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bei Deinem ganzem Bla Bla Bla frage ich mich doch:

Warum zielen mittlerweile so gut wie alle Stellenausschreibungen auf Akademiker ab? Wohl kaum weil Personen mit einer Ausbildung so gebildet sind.

Zum Thema Gehalt: 3200? als Meister im Durschnitt -> Respekt!
Bei uns fangen die Bachelor ohne auch nur irgendwas zu können mit 4200? an. Ne Bekannter ist jetzt mit 24 nach dem Master direkt mit 55K plus Prämie eingestiegen.

Und warum gibt man einem jungen Absolventen soviel Geld, obwohl der nur Theorie kann, die er nicht mehr benötigt im Job?

Weil der Arbeitgeber sich eine hohes Potential damit erkauft.

PS: Ich bin jetzt 5 Jahre mit dem Bachelor fertig und mache nebenbei den Master. Wechsele jetzt mal wieder die Firma. Gehalt wird ca. 75K sein für eine Stelle ohne Budget / Führungsverantwortung. Steigt noch automatisch an in den nächsten Jahren. Bin 32

Solch ein Gehalt finde ich nicht sonderlich hoch, ist aber dennoch meistens gerade so die Spitze dessen, was ein leitender Meister mit viel Erfahrung bekommt...

Ich lache mich immer kaputt, wenn ich darüber nachdenke, wie viel Geld ich bekomme für nichts tun, nur weil ich nen Bachelor habe....

Lounge Gast schrieb:

Mir ist bisher noch kein Bachelor und schon gar kein
Abiturient begegnet, dem eine komplexe Aufgabe in einem
Betrieb/einer Unternehmung anvertraut worden wäre! -egal wie
hoch sein IQ auch gewesen ist.
Ein Geselle im Handwerk ist nach 3 Jahren Zeit der Ausbildung
jederzeit in der Lage, seinem Boss ein wertvoller
Leistungsfaktor zu sein.
Gesellen sind für das Bruttosozialprodukt unserer Wirtschaft
nicht zu unterschätzen.

Gesellen sichern unter der Führung der Meister, welche erst
nach 4 Jahren Gesellenzeit zur Meisterprüfung zugelassen
werden, das Überleben des Handwerksbetriebs.
Wustet Ihr REFORMKRITIKER, dass es Handwerksbetriebe im
Facility Managementbereich gibt, deren Jahresumsatz 80
Millionen Euro übersteigt und vom Handwerksmeister geleitet
werden ?
Da ich als MEISTER über 32 Auszubildende zu Gesellen
ausgebildet habe und von meinem Werdegang bis zum Manager
schreibe, stelle ich eine PROVOKATIVE FRAGE: Wer von Euch
Kritikern mit zum Teil überzogenem Selbstwertgefühl als
POPELIGER BACHELOR glaubt, einen Handwerksbetrieb dieses
Kalibers leiten zu können?

Mal ganz abgesehen davon, dass die Handwerkskammern die
Grundvoraussetzung (die Meisterpflicht) dann extra für Euch
Schwachmaten ABSCHAFFEN MÜSSTE.
Wenn Ihr nach Eurem Praktikum (als Statisten ohne die
Fähigkeit einen Mehrwert zu schaffen) in diversern
Abteilungen einer Unternehmung und dem Bachelorstudium
hypothetisch in einem Betrieb arbeiten dürftet, müsste man
Euch ein Anwesenheitsgeld in Höhe des Mindestlohns (Dank
Mindestlohngesetz) geben. Selbst dieser Hungerlohn wäre zu
schade, denn selbst in der Postabteilung ist die
Produktivität EINES Auszubildenden höher.
Darum müsst Ihr noch Mindestens 4 Semester mit fachlicher
Ausrichtung absolvieren, um tatsächlich analytisches Denken
an der Betriebsfront demonstrieren zu können.
Wenn Ihr dann als MASTER mit einem Einstiegsgehalt von 40-60
Tsd. Euro, den ERSTEN Mehrwert Eures Lebens anstrebt, wenn
Ihr nicht als Taxifahrer endet, hat der Meister bereits einen
vorzeigbaren PKW, zahlt seinen Eigenheimkredit ab und spielt
nach Feierabend mit seinem oder seinen Kindern. Schliesslich
steht er bereits seit ca. 10 Jahren in "Lohn Brot".

Ein durchschnittlicher Meister bekommt seine 3.200,- bis
3.500,- im Monat. Als technischer Leiter bei einigen Tausend
Mitarbeitern können es schon bis 6.000,- Euro pro Monat sein.
Wenn er Geschäftsführer ist, zig Millionen Umsatz
verantwortet, ja dann reicht die Phantasie dieser
NÖRGELMASTER nicht aus.
Eine KLeinigkeit noch dazu: Meister in dieser Position haben
einen Firmenwagen im Wert von über 100.000,- Euro.
Schätze, das manche von Euch besser den -zweifelsohne
schwereren, aber sichereren Weg zum Eigenheim (den Weg über
den Meister) genommen hätte.
Viele Meister haben mit 40 ein kuscheliges Eigenheim und
einen sicheren Platz in Ihrem Betrieb.

Wie ergeht es dem Master?
Strengt euch noch viel mehr an, denn die Uhr tickt...... Ihr
seid schneller ZU ALT, als Euch lieb ist.
DAS HAT SPASS GEMACHT!!! JETZT HABT IHR NOCH MEHR
GELEGENHEIT, ANALYTISCH ZU DENKEN.
DAS IST LEIDER NICHT GENUG. EUCH FEHLT DIE ZEHNJÄHRIGE
BERUFSERFAHRUNG :))

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Weil jetzt fast jeder ein "Akademiker" ist!

Lounge Gast schrieb:

Bei Deinem ganzem Bla Bla Bla frage ich mich doch:

Warum zielen mittlerweile so gut wie alle
Stellenausschreibungen auf Akademiker ab? Wohl kaum weil
Personen mit einer Ausbildung so gebildet sind.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich hab nie gecheckt wieso sich manche Leute so wegen der Verwässerung des Worts "Akademiker" aufregen. Einfach stattdessen "höherer Hochschulabsolvent" sagen oder sowas und gut ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Was soll ein höherer Hochschulabsolvent sein? Gibt es auch höhere Real oder Berufsschüler?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Man sollte den "Akademiker" aus dem Sprachgebrauch einfach streichen

Lounge Gast schrieb:

Ich hab nie gecheckt wieso sich manche Leute so wegen der
Verwässerung des Worts "Akademiker" aufregen.
Einfach stattdessen "höherer Hochschulabsolvent"
sagen oder sowas und gut ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

"Akademiker" ist ein Begriff aus alten Zeiten. Kann man jetzt durch "Absolvent" ersetzen.

Aber hier kommt es einem ja so vor, dass sich ausgerechnet die Bachelors als Akademiker fühlen wollen.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab nie gecheckt wieso sich manche Leute so wegen der
Verwässerung des Worts "Akademiker" aufregen.
Einfach stattdessen "höherer Hochschulabsolvent"
sagen oder sowas und gut ist.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Sie sind ja auch Akademiker. Nur halt im Sinne von Hochschulabsolvent und nicht "Abschluss gleichwertig eines Diplomabsolvent von vor 20 Jahren" wie es so viele hier ständig aufregt.
In der Realität kenn ich übrigens keinen der seinen Bachelor mit dem Diplom gleichsetzt - im Gegenteil, fast jeder in meinem Bekanntenkreis setzt genau aus dem Grund den Master drauf.

Lounge Gast schrieb:

"Akademiker" ist ein Begriff aus alten Zeiten. Kann
man jetzt durch "Absolvent" ersetzen.

Aber hier kommt es einem ja so vor, dass sich ausgerechnet
die Bachelors als Akademiker fühlen wollen.

Lounge Gast schrieb:

Ich hab nie gecheckt wieso sich manche Leute so wegen der
Verwässerung des Worts "Akademiker" aufregen.
Einfach stattdessen "höherer Hochschulabsolvent"
sagen oder sowas und gut ist.

antworten
WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Die Diskussion kann schon erheitern.

Es ist aberwitzig, wenn sich ein Bachelor einer FH als Akademiker fühlt...

Wohl dem, der noch einen abgeschlossenen Diplomstudiengang an einer echten Universität sein eigen nennt.

Bachelor dauert genauso lang wie eine Berufsausbildung...;-)

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Bachelor gleichwertig wie Meister ist doch völliger Unfug.

Ausbildungen, Meister und das ganze Gedöns ist doch eine rein praktische Ausbildung ohen tiefe, analytische Auseinandersetzung mit entsprechenden Thematiken.

Studenten sind einfach ein ganz anderes Kaliber, was Denkweisen anbetrifft. Ein Gas-Wasser-Installateur informiert sich oberflächlich auf Bild.de oder schaut RTL. Ein Student lies Papers oder Standardwerke.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Und der Meister genauso lang wie das FH-Diplom... ;-) So what?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Komm du einmal in der Realität an. Wäre es nicht dieses Forum, würde ich glasklar von einem Troll ausgehen.

In Übungen und Vorlesungen sehe ich Studierende beinahe ausschließlich auf Bild.de stöbern. Deine abwertende Äußerung gegenüber Arbeitern ist ein Zeichen von Ignoranz und mangelnder geistiger Reife. Hochmut kommt vor dem Fall. Ein Großteil der derzeitig Studierenden wäre bei dem Niveau von vor 20 Jahren wohl nicht einmal in die Nähe eines Gymnasiums gekommen, aber besonders Berlin und Bremen machen es ja möglich. Denn viele Stellen, die damals noch mit normalen Arbeitern / Angestellten besetzt wurden, werden heute mit Hochschulabsolventen besetzt. Von der praktischen Befähigung zum Meister will ich überhaupt nicht erst reden. Ich treffe wohl an der Hochschule nicht weniger Schwachköpfe als an einer ordinären Berufsschule an.

Studierende sind aber in der Tat ein ganz anderes Kaliber in der Denkweise. Ich meine keine Gruppe hat so wenig Ahnung von der Realität und tritt im Gegenzug so rechthaberisch ggü anderen auf. Die Weisheit mit dem Löffel gefressen, richtig?

Lounge Gast schrieb:

Bachelor gleichwertig wie Meister ist doch völliger Unfug.

Ausbildungen, Meister und das ganze Gedöns ist doch eine rein
praktische Ausbildung ohen tiefe, analytische
Auseinandersetzung mit entsprechenden Thematiken.

Studenten sind einfach ein ganz anderes Kaliber, was
Denkweisen anbetrifft. Ein Gas-Wasser-Installateur informiert
sich oberflächlich auf Bild.de oder schaut RTL. Ein Student
lies Papers oder Standardwerke.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen, aber einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann plötzlich den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

antworten
WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Auch mich nerven die Leute mit Diplom, die permanent Bachelor und Master kleinreden wollen. Das geht mir so unfassbar auf den Keks: "Du hast ja nicht mehr richtig studiert", "Da kommt der Bättschöla/Master of Desater/..."

Dieses ganze Bashing resultiert leider daraus, dass sich die Alt-Diplomer angegriffen fühlen. Ich verstehe nur einfach nicht, warum das so ist. Das sind doch Leute, die im Beruf längst angekommen sind, inzwischen Führungspositionen haben und bei denen i.d.R. kein Mensch mehr nach dem Studienabschluss fragt.

Und rein inhaltlich betrachtet: Bei uns wurden die Diplom-Inhalte fast 1:1 in den Bachelor gepackt laut Aussage der Professoren. Alles was im Master kommt ist fachlich Spezialisierung und war früher kein Bestandteil des Diplomstudienganges. Also das Argument, dass das Diplom eine bessere Qualifikation ist, ist einfach falsch.

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen, aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ja toll, ein FH Bachelor mit dem Praxissemester. Außerdem... wer hat das Diplom in 4 Jahren geschafft? 1%?

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen, aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe nur diese letzte Seite des Threads gelesen und bin schon etwas sprachlos, aber auch amüsiert.
Das hier ist mal wieder so ein Thread, von dem alle was haben. Die soliden, vernünftigen, erfahrenen Meister können die kleinen, naiven, realitätsfremden Studenten fertig machen. Gleichzeitig bietet sich den gebildeten, analytisch starken, sich vielleicht sogar einer Elite zugehörig fühlenden Studenten die Möglichkeit, den einfältigen, ungebildeten, oberflächlich denkenden Meistern mal die Meinung zu sagen.
Am Ende hat dann doch irgendwie niemand was davon, aber Hauptsache es wurde mal gesagt. Ist doch super.

Lustig ist auch, wenn den Studenten eine abfällige Ausdrucksweise vorgeworfen wird, die wenig geistige Reife zeige, und einen Absatz später genau die gleiche Ausdrucksweise eingesetzt wird.
Es gibt hier Beiträge sowohl von (vorgeblichen) Meistern, als auch von (vorgeblichen) Uni-Absolventen, die in beiden Fällen die Frage nach der geistigen Reife aufwerfen.

Wie wär's damit, die Leite einfach mal in Ruhe und ihr eigenes Leben gestalten zu lassen?
Anstatt dem Gegenüber jedes Mal die Vorzüge der eigenen Laufbahn unter die Nase zu reiben und die Schuld am gesellschaftlichen Wandel in die Schuhe zu schieben, könnte man ja einfach mal damit aufhören und stattdessen schauen, wie man als Gesellschaft damit umgehen sollte.

Aber dafür ist dieses Forum nachweislich nicht der richtige Ort.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Also ich kenne Niemanden der für sein FH Diplom mehr als 8 Semester gebraucht hat. Im Gegensatz dazu kenne ich vermehrt Leute, die jetzt für den Bachelor teils deutlich mehr als 7 Semester benötigt haben.
Auch wenn es die FH Diplom Absolventen nicht wahr haben wollen:
Der Master ist inhaltlich ein deutlich besserer Abschluss als das FH Diplom. Ein FH Diplom war immer deutlich unter dem Niv. eines Uni Diploms. FH Absolventen mit nem Master sind jetzt deutlich näher dran.

Lounge Gast schrieb:

Ja toll, ein FH Bachelor mit dem Praxissemester. Außerdem...
wer hat das Diplom in 4 Jahren geschafft? 1%?

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen,
aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann
plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

@Oben an die Person, die geschrieben hat, dass er keinen Bachelor gesehen hat, der komplexe Aufgaben übernehmen konnte

Als ob jemand, der nichts kann, in 2 Jahren mit dem Master Abschluss plötzlich den Betrieb leiten kann

@Oben an die Person, die geschrieben hat, dass in seiner Uni die Studenten massenweise die Bild Zeitung lesen. Wie kann ich mir das vorstellen? Studium(Ausbildung zum Wissenschaftler) und alle lesen die Bild Zeitung. haha

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Naja, mich schüttelt es auch immer wieder, wenn ich die Internetseite der Bild auf einem Smartphone oder Laptop in meiner Umgebung während einer Lehrveranstaltung sehe.

Lounge Gast schrieb:

@Oben an die Person, die geschrieben hat, dass in seiner Uni
die Studenten massenweise die Bild Zeitung lesen. Wie kann
ich mir das vorstellen? Studium(Ausbildung zum
Wissenschaftler) und alle lesen die Bild Zeitung. haha

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wahrscheinlich ist das das Problem.
Wenn die Diplom Inhalte nun alle eins zu eins im Bachelor gelehrt werden, muss entweder massiv an der Tiefe der Grundlagen eingespart werden oder und aber die Studenten lernen es eben nicht mehr richtig und hangeln von Prüfung zu Prüfung mit schlechten Ergebnissen ...
Die Folge sind dann wahrscheinlich durch Master Top Spezialisten ohne die notwendigen Basics was selten so top ist wie es aussieht.

Lounge Gast schrieb:

Auch mich nerven die Leute mit Diplom, die permanent Bachelor
und Master kleinreden wollen. Das geht mir so unfassbar auf
den Keks: "Du hast ja nicht mehr richtig studiert",
"Da kommt der Bättschöla/Master of Desater/..."

Dieses ganze Bashing resultiert leider daraus, dass sich die
Alt-Diplomer angegriffen fühlen. Ich verstehe nur einfach
nicht, warum das so ist. Das sind doch Leute, die im Beruf
längst angekommen sind, inzwischen Führungspositionen haben
und bei denen i.d.R. kein Mensch mehr nach dem
Studienabschluss fragt.

Und rein inhaltlich betrachtet: Bei uns wurden die
Diplom-Inhalte fast 1:1 in den Bachelor gepackt laut Aussage
der Professoren. Alles was im Master kommt ist fachlich
Spezialisierung und war früher kein Bestandteil des
Diplomstudienganges. Also das Argument, dass das Diplom eine
bessere Qualifikation ist, ist einfach falsch.

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen,
aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann
plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich bezog mich eigentlich auf das Universitätsdiplom, deshalb der Verweis auf die Regelstudiendzeit. Sorry, wenn es da zu Verwechslungen kam.

Lounge Gast schrieb:

Also ich kenne Niemanden der für sein FH Diplom mehr als 8
Semester gebraucht hat. Im Gegensatz dazu kenne ich vermehrt
Leute, die jetzt für den Bachelor teils deutlich mehr als 7
Semester benötigt haben.
Auch wenn es die FH Diplom Absolventen nicht wahr haben
wollen:
Der Master ist inhaltlich ein deutlich besserer Abschluss als
das FH Diplom. Ein FH Diplom war immer deutlich unter dem
Niv. eines Uni Diploms. FH Absolventen mit nem Master sind
jetzt deutlich näher dran.

Lounge Gast schrieb:

Ja toll, ein FH Bachelor mit dem Praxissemester.
Außerdem...
wer hat das Diplom in 4 Jahren geschafft? 1%?

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben
übernehmen,
aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann
plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich glaube kaum, dass massiv an der Tiefe eingespart werden muss, nur weil ein Semester im Vergleich Bachelor zu Diplom wegfällt. Da jetzt den Bachelorleuten das Grundlagenverständnis abreden zu wollen, halte ich für gewagt.

Der Master bietet in der Tat Raum zur Spezialisierung und genau hier sehe ich allerdings den Vorteil im System. Jemand mit Masterabschluss, der in seinem Bereich arbeitet, ist mE nach besser qualifiziert als ein vergleichbarer Diplomer es zu dem Zeitpunkt war. Man kann natürlich hinterfragen, ob es sinnvoll ist, sich derartig zu spezialisieren... Was mich stört ist das unreflektierte Hochloben des Diploms bzw. Niedermachen von Bachelor/Master.

Lounge Gast schrieb:

Wahrscheinlich ist das das Problem.
Wenn die Diplom Inhalte nun alle eins zu eins im Bachelor
gelehrt werden, muss entweder massiv an der Tiefe der
Grundlagen eingespart werden oder und aber die Studenten
lernen es eben nicht mehr richtig und hangeln von Prüfung zu
Prüfung mit schlechten Ergebnissen ...
Die Folge sind dann wahrscheinlich durch Master Top
Spezialisten ohne die notwendigen Basics was selten so top
ist wie es aussieht.

Lounge Gast schrieb:

Auch mich nerven die Leute mit Diplom, die permanent
Bachelor
und Master kleinreden wollen. Das geht mir so unfassbar
auf
den Keks: "Du hast ja nicht mehr richtig
studiert",
"Da kommt der Bättschöla/Master of Desater/..."

Dieses ganze Bashing resultiert leider daraus, dass sich
die
Alt-Diplomer angegriffen fühlen. Ich verstehe nur einfach
nicht, warum das so ist. Das sind doch Leute, die im Beruf
längst angekommen sind, inzwischen Führungspositionen
haben
und bei denen i.d.R. kein Mensch mehr nach dem
Studienabschluss fragt.

Und rein inhaltlich betrachtet: Bei uns wurden die
Diplom-Inhalte fast 1:1 in den Bachelor gepackt laut
Aussage
der Professoren. Alles was im Master kommt ist fachlich
Spezialisierung und war früher kein Bestandteil des
Diplomstudienganges. Also das Argument, dass das Diplom
eine
bessere Qualifikation ist, ist einfach falsch.

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben
übernehmen,
aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann
plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Diplom Maschinenbau war an der FH in 8 Semestern machbar. Nicht aber an der TU. Da waren es real meistens 12 Semester auf einem deutlich schwierigeren Niveau. Das Diplom FH ist dem Bachelor gleichgestellt. Passt also.

Lounge Gast schrieb:

Der Maschinenbau Bachelor dauert bei uns 7 Semester
Diplom Maschinenbau hat damals 8 Semester gedauert

Der Bachelor kann keine komplexen Aufgaben übernehmen, aber
einer, der einige Wochen länger gelernt hat, kann plötzlich
den ganzen Betrieb leiten?
Merkt ihr etwas?

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Florias

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Hallo,
also ich habe meinem Industriemeister Chemie IHK bei der FAIN Bildungsakademie gemacht und bin jetzt schon seit 2 Jahren fest angestellt. Wie groß der Unterschieden beim Wissen ist, kann man schwer sagen. Fakt ist, dass man mit dem BA eine bessere Möglichkeit für den Aufstieg hat. Ich hatte, um ehrlich zu sein, keine Lust auf BA und denke, dass auch nicht jeder einen BA machen kann oder muss. Ich bin ganz zufrieden mit meinem Job und dem was ich verdiene :)
LG

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

...was alle hier vergessen - der Meister hat ja nicht nur seine Meisterschule bzw. Vorbereitungskurs absolviert - sondern hat zuvor auch noch 3,5 Jahre lang eine Lehre und damit verbunden Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen gemacht und parallel die Berufsschule besucht - also ehrlich - das lässt sich durchaus mit dem Bachelor vergleichen - meint Ihr nicht? Ich bin Meister seit 25 J und habe als Kollegen nur Bachelor - ratet mal wer bei technischen Fragen angerufen wird? Nicht weil ich die Weisheit mit den berühmten Löffeln... sondern einfach wegen der Berufserfahrung - ach nur um es ein wenig verständlicher zu machen - ich arbeite bei einer der großen Überwachungsorganisationen...ich wünschte statt immer mehr Bachelor die meist noch recht grün sind - würde man wieder einpaar Meister für die amtliche Befugnis zulassen wie früher.

G H

PS - wer Rechtschreibfehler findet - behaltet sie einfach

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 18.02.2018:

...was alle hier vergessen - der Meister hat ja nicht nur seine Meisterschule bzw. Vorbereitungskurs absolviert - sondern hat zuvor auch noch 3,5 Jahre lang eine Lehre und damit verbunden Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen gemacht und parallel die Berufsschule besucht - also ehrlich - das lässt sich durchaus mit dem Bachelor vergleichen - meint Ihr nicht? Ich bin Meister seit 25 J und habe als Kollegen nur Bachelor - ratet mal wer bei technischen Fragen angerufen wird? Nicht weil ich die Weisheit mit den berühmten Löffeln... sondern einfach wegen der Berufserfahrung - ach nur um es ein wenig verständlicher zu machen - ich arbeite bei einer der großen Überwachungsorganisationen...ich wünschte statt immer mehr Bachelor die meist noch recht grün sind - würde man wieder einpaar Meister für die amtliche Befugnis zulassen wie früher.

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PS - wer Rechtschreibfehler findet - behaltet sie einfach

Nichts für ungut, aber du vergleichst hier Berufsqualifikation mit Berufserfahrung und baust deine Argumentation dann darauf auf, dass deine Kollegin lieber dich anrufen wenn sie fragen haben als den Frischling. Wie sieht es denn mit den Bachelor Kandidaten aus die ebenfalls schon 25 Jahre Berufserfahrung haben? Das wäre doch mal ein interessanter Vergleich.

Meiner Erfahrung nach wird der Abschluss mit fortschreitender Berufserfahrung immer unwichtiger. Bei meinem letzten Arbeitgeberwechsel hat sich keine Sau mehr für mein Studium interessiert. Die wollten wissen was ich seitdem gemacht habe ;)

Als Jemand der sowohl eine 3 jährige Ausbildung (inkl. der lächerlich einfachen Zwischenprüfungen etc.) als auch ein Studium (Bachelor / Master) hinter sich hat kann ich nur sagen, die Anforderungen für einen Bachelorabschluss und die Anforderungen für einen Meister sind nicht die gleichen. Die IHK mag das gleich stellen weil man ungefähr die gleiche Zeit investieren muss, aber der Bedarf an Hirmschmalz, auch wenn das arrogant ist, ist nunmal ein anderer.

Im Studium lernt man wissenschaftlich zu arbeiten, Methoden und Algorithmen anzuwenden die als globale Werkzeuge für Problemlösung herhalten können. Man wird darauf vorbereitet Probleme zu lösen für die es derzeit vielleicht noch gar keine Lösung gibt. Man soll lernen außerhalb bekannter Muster zu denken und eigene Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

Als Meister steigt man tiefer in ein bereits bekanntes, meist sehr technisch oder handwerklich förderndes Thema ein und entwickelt dort seine Fertigkeiten auf ein Niveau, welches einem erlaubt Experte auf seinem Gebiet zu sein. Man lernt bereits Bekanntes optimal anzuwenden.

Ich denke das ist der Grund warum viele sich an der Gleichstellung von Meister (und Techniker) und Bachelor stören. Man vergleicht hier Äpfel und Birnen, nur weil beides eine gewisse Zeit und Leistung voraussetzt.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ein Bachelorstudium war immer nur als Ausbildungsersatz gedacht, um eine europäische Harmonisierung zu erreichen. Der Bachelor ist fast immer kinderleicht und nicht umsonst studieren heute 60% eines Jahrgangs. Einzelne Ausnahmen und Studiengänge sind anders, aber die Mehrzahl nicht.

Das hat nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun. Das lernt man beim Bachelor bestimmt nicht. Es ist Fast-Food-lernen ohne Tiefe und umfasst vielleicht noch 30% des früheren Diploms und der Master kann die Defizite oft auch nicht mehr wettmachen.

Ein Meister hat nicht nur eine Ausbildung, sondern viele Jahre Berufserfahrung. Der Vergleich hinkt einfach daran, dass der Meister gebraucht wird, die Millionen Bachelors aber nicht.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.02.2018:

...was alle hier vergessen - der Meister hat ja nicht nur seine Meisterschule bzw. Vorbereitungskurs absolviert - sondern hat zuvor auch noch 3,5 Jahre lang eine Lehre und damit verbunden Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen gemacht und parallel die Berufsschule besucht - also ehrlich - das lässt sich durchaus mit dem Bachelor vergleichen - meint Ihr nicht? Ich bin Meister seit 25 J und habe als Kollegen nur Bachelor - ratet mal wer bei technischen Fragen angerufen wird? Nicht weil ich die Weisheit mit den berühmten Löffeln... sondern einfach wegen der Berufserfahrung - ach nur um es ein wenig verständlicher zu machen - ich arbeite bei einer der großen Überwachungsorganisationen...ich wünschte statt immer mehr Bachelor die meist noch recht grün sind - würde man wieder einpaar Meister für die amtliche Befugnis zulassen wie früher.

G H

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Nichts für ungut, aber du vergleichst hier Berufsqualifikation mit Berufserfahrung und baust deine Argumentation dann darauf auf, dass deine Kollegin lieber dich anrufen wenn sie fragen haben als den Frischling. Wie sieht es denn mit den Bachelor Kandidaten aus die ebenfalls schon 25 Jahre Berufserfahrung haben? Das wäre doch mal ein interessanter Vergleich.

Meiner Erfahrung nach wird der Abschluss mit fortschreitender Berufserfahrung immer unwichtiger. Bei meinem letzten Arbeitgeberwechsel hat sich keine Sau mehr für mein Studium interessiert. Die wollten wissen was ich seitdem gemacht habe ;)

Als Jemand der sowohl eine 3 jährige Ausbildung (inkl. der lächerlich einfachen Zwischenprüfungen etc.) als auch ein Studium (Bachelor / Master) hinter sich hat kann ich nur sagen, die Anforderungen für einen Bachelorabschluss und die Anforderungen für einen Meister sind nicht die gleichen. Die IHK mag das gleich stellen weil man ungefähr die gleiche Zeit investieren muss, aber der Bedarf an Hirmschmalz, auch wenn das arrogant ist, ist nunmal ein anderer.

Im Studium lernt man wissenschaftlich zu arbeiten, Methoden und Algorithmen anzuwenden die als globale Werkzeuge für Problemlösung herhalten können. Man wird darauf vorbereitet Probleme zu lösen für die es derzeit vielleicht noch gar keine Lösung gibt. Man soll lernen außerhalb bekannter Muster zu denken und eigene Problemlösungsstrategien zu entwickeln.

Als Meister steigt man tiefer in ein bereits bekanntes, meist sehr technisch oder handwerklich förderndes Thema ein und entwickelt dort seine Fertigkeiten auf ein Niveau, welches einem erlaubt Experte auf seinem Gebiet zu sein. Man lernt bereits Bekanntes optimal anzuwenden.

Ich denke das ist der Grund warum viele sich an der Gleichstellung von Meister (und Techniker) und Bachelor stören. Man vergleicht hier Äpfel und Birnen, nur weil beides eine gewisse Zeit und Leistung voraussetzt.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Ein Bachelorstudium war immer nur als Ausbildungsersatz gedacht, um eine europäische Harmonisierung zu erreichen. Der Bachelor ist fast immer kinderleicht und nicht umsonst studieren heute 60% eines Jahrgangs. Einzelne Ausnahmen und Studiengänge sind anders, aber die Mehrzahl nicht.

Das hat nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun. Das lernt man beim Bachelor bestimmt nicht. Es ist Fast-Food-lernen ohne Tiefe und umfasst vielleicht noch 30% des früheren Diploms und der Master kann die Defizite oft auch nicht mehr wettmachen.

Ein Meister hat nicht nur eine Ausbildung, sondern viele Jahre Berufserfahrung. Der Vergleich hinkt einfach daran, dass der Meister gebraucht wird, die Millionen Bachelors aber nicht.

Ich kann hier ehrlich gesagt nur vermuten, dass du von BWL oder einer Geisteswissenschaft sprichst. Mein Bachelor in Computer Science war jedenfalls alles andere als geschenkt. Die Durchfallquote bei den Mathematikklausuren lag bei rund 70%. Da wurde massiv ausgesiebt und es war wirklich kein Zuckerschlecken über die ersten 3 Semester zu kommen. Hinzu kommt, dass ich dort gelernt habe wissenschaftlich zu arbeiten, sei es durch Studien an denen ich mitgewirkt habe oder durch die Bachelorarbeit selbst.

Keine Ahnung wie das in anderen Studiengängen ist, aber bei uns wurde das Curriculum des Diplom Informatikers fast 1:1 auf die 6 Semester im Bachelor abgebildet. Da wurden jedes Semester 10 Klausuren geschrieben. Das hat, außer ein paar absoluten Ober-Brains, keiner in 6 Semestern geschafft. Die Regel waren 8-10 Semester.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Wie gesagt, es hat niemand behauptet, dass alle Studiengänge davon betroffen sind, es ist aber eine deutliche Mehrheit.

In 80% der bestehende Studiengänge wurde die Hälfte des Stoffes rausgeworfen und wenn nicht die Prüfungen wesentlich erleichtert. Oder wie erklärst du dir, dass heute ca. 60% eines Jahrganges studieren und die auch noch bessere Noten haben?
Vor 10 Jahren waren es noch ca. 30%.

Das heißt ja, dass eine Mehrheit heute studiert. Die Armee der Hauptschüler von 2007 wären heute alles High-Potential mit Abitur und Studium. Oder kurz Bachelors. War das ein genetische Intelligenzsprung oder doch der Ehrgeiz der EU zu Harmoniesieren und die Quote hochzutreiben. Die Zahlen lügen nicht.

Dazu kommt noch ein Punkt. Es gab vor 10 Jahren noch überschaubar viele Studiengänge. Inzwischen gibt es 10 x so viele (BWL ist da ganz extrem). Das Kennzeichen dieser Studiengänge ist oft, dass alles Schwere (Mathe, Recht usw..) rausgenommen wurde. Oder was meinst du, kommt in einem Studiengang "Marken und Kommunikation" noch vor außer Folienauswendiglernen?

Dich mag das alles nicht betreffen, aber die Mehrzahl der Studenten weiß ganz genau, warum sie mit durchschnittlicher Intelligenz heute Abitur und Studium hat und es gestern halt nur zur Hauptschule mit 0815 Lehre gelangt hätte. Und wenn man sie sich ansieht, weiß man auch warum.

Mit wissenschaftlichen Arbeiten hat das in einem 0815-Bachelor nichts, aber auch gar nichts zu tun und weißt du was? Das war auch nie angedacht, weil der Bachelor lediglich berufsqualifizierend (analog einer Lehre) sein sollte.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Ein Bachelorstudium war immer nur als Ausbildungsersatz gedacht, um eine europäische Harmonisierung zu erreichen. Der Bachelor ist fast immer kinderleicht und nicht umsonst studieren heute 60% eines Jahrgangs. Einzelne Ausnahmen und Studiengänge sind anders, aber die Mehrzahl nicht.

Das hat nichts mit wissenschaftlichem Denken zu tun. Das lernt man beim Bachelor bestimmt nicht. Es ist Fast-Food-lernen ohne Tiefe und umfasst vielleicht noch 30% des früheren Diploms und der Master kann die Defizite oft auch nicht mehr wettmachen.

Ein Meister hat nicht nur eine Ausbildung, sondern viele Jahre Berufserfahrung. Der Vergleich hinkt einfach daran, dass der Meister gebraucht wird, die Millionen Bachelors aber nicht.

Ich kann hier ehrlich gesagt nur vermuten, dass du von BWL oder einer Geisteswissenschaft sprichst. Mein Bachelor in Computer Science war jedenfalls alles andere als geschenkt. Die Durchfallquote bei den Mathematikklausuren lag bei rund 70%. Da wurde massiv ausgesiebt und es war wirklich kein Zuckerschlecken über die ersten 3 Semester zu kommen. Hinzu kommt, dass ich dort gelernt habe wissenschaftlich zu arbeiten, sei es durch Studien an denen ich mitgewirkt habe oder durch die Bachelorarbeit selbst.

Keine Ahnung wie das in anderen Studiengängen ist, aber bei uns wurde das Curriculum des Diplom Informatikers fast 1:1 auf die 6 Semester im Bachelor abgebildet. Da wurden jedes Semester 10 Klausuren geschrieben. Das hat, außer ein paar absoluten Ober-Brains, keiner in 6 Semestern geschafft. Die Regel waren 8-10 Semester.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

Wie gesagt, es hat niemand behauptet, dass alle Studiengänge davon betroffen sind, es ist aber eine deutliche Mehrheit.

In 80% der bestehende Studiengänge wurde die Hälfte des Stoffes rausgeworfen und wenn nicht die Prüfungen wesentlich erleichtert. Oder wie erklärst du dir, dass heute ca. 60% eines Jahrganges studieren und die auch noch bessere Noten haben?
Vor 10 Jahren waren es noch ca. 30%.

Das heißt ja, dass eine Mehrheit heute studiert. Die Armee der Hauptschüler von 2007 wären heute alles High-Potential mit Abitur und Studium. Oder kurz Bachelors. War das ein genetische Intelligenzsprung oder doch der Ehrgeiz der EU zu Harmoniesieren und die Quote hochzutreiben. Die Zahlen lügen nicht.

Dazu kommt noch ein Punkt. Es gab vor 10 Jahren noch überschaubar viele Studiengänge. Inzwischen gibt es 10 x so viele (BWL ist da ganz extrem). Das Kennzeichen dieser Studiengänge ist oft, dass alles Schwere (Mathe, Recht usw..) rausgenommen wurde. Oder was meinst du, kommt in einem Studiengang "Marken und Kommunikation" noch vor außer Folienauswendiglernen?

Dich mag das alles nicht betreffen, aber die Mehrzahl der Studenten weiß ganz genau, warum sie mit durchschnittlicher Intelligenz heute Abitur und Studium hat und es gestern halt nur zur Hauptschule mit 0815 Lehre gelangt hätte. Und wenn man sie sich ansieht, weiß man auch warum.

Mit wissenschaftlichen Arbeiten hat das in einem 0815-Bachelor nichts, aber auch gar nichts zu tun und weißt du was? Das war auch nie angedacht, weil der Bachelor lediglich berufsqualifizierend (analog einer Lehre) sein sollte.

Da ist eine Menge Schwarz/ Weiß Malerei in deinem Posting und mindestens ebenso viel Stammtischgerede.

Der Bachelor war nie analog zu einer Lehre gedacht. Berufsqualifizierend? Was soll das in diesem Kontext überhaupt heißen? Sowohl Lehre als auch Studium qualifizieren für den Berufseinstieg. Nur tun sie das auf unterschiedliche Art und Weise. Das ist doch gerade mein Punkt.

Und wen interessiert wie viele Leute heutzutage ein Studium beginnen? Entscheidend ist doch wie viele es abschließen. Diese Zahlen sind seit 2007 in der Tat stark angestiegen. So weit so uninteressant. Interessant wird es erst wenn man das ganze mal nach Studiengängen aufdröselt. Dann sieht man nämlich das Recht-, Wirtschaft- und Sozialwissenschaften ca 40% der Absolventen stellen. Mint Fächer sind da mit knapp 11% zb sehr unter repräsentiert.

Wenn überhaupt kann man aus den Statistiken folgern, dass bestimmte Studiengänge mehr Bachelor Absolventen hervor bringen als andere. Und das diese Anzahl über die letzten Jahre gestiegen ist. Daraus jetzt abzuleiten, dass der Bachelor insgesamt ein „fast Food“ Abschluss für Hauptschüler von 2007 ist, ist schon ziemlich weit hergeholt.

Darüber hinaus glaube ich, dass du in deinem Leben noch nicht viele Hauptschüler kennen gelernt hast wenn du glaubst, dass ein Großteil der Hauptschüler von vor 10 Jahren einen heutigen Bachelorabschluss (Studienfach egal) schaffen würden. Mein Vater hat jahrzehntelang an einer Hauptschule gelehrt und du kannst mir glauben, ein großer Teil der Schüler dort gelangt schon mit dem Dreisatz an selbe kognitiven Grenzen.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Faszinierend, dieser unwürdige thread dauert jetzt schon über 6 Jahre.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Trifft auch ganz gut für den Diplom-Ingenieur (FH) zu.

WiWi Gast schrieb am 19.02.2018:

WiWi Gast schrieb am 18.02.2018:

Als Meister steigt man tiefer in ein bereits bekanntes, meist sehr technisch oder handwerklich förderndes Thema ein und entwickelt dort seine Fertigkeiten auf ein Niveau, welches einem erlaubt Experte auf seinem Gebiet zu sein. Man lernt bereits Bekanntes optimal anzuwenden.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Das ist richtig. Mittlerweile sind wir jetzt auch wohl so weit, dass der Marktwert des Meisters um einiges höher liegt als der eines Bachelors.

WiWi Gast schrieb am 05.03.2018:

Faszinierend, dieser unwürdige thread dauert jetzt schon über 6 Jahre.

antworten
WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 06.03.2018:

Das ist richtig. Mittlerweile sind wir jetzt auch wohl so weit, dass der Marktwert des Meisters um einiges höher liegt als der eines Bachelors.

Momentan bedingt sich der Fachkräftemangel durch eine Nachfrage die seit wenigen Jahren deutlich über dem Produktionspotenzial liegt. Strukturell ist der Fachkräftemangel viel geringer. Kein Grund einen Meister zu machen.

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Habe auch gerade diesen völligen Humbug mit diesem Qualifizierungsrahmen gesehen.
Dieser stellt vom Niveau, was gleichbedeutend mit Schwierigkeit, Anforderungsprofil und Inhalt ist, Bachelor auf eine Stufe mit Fachwirten und Master auf eine Stufe mit Betriebswirten (auf WiWi bezogen).

Ich frage mich, ob die Leute, die dieses Ding aufgesetzt haben, unter völligem Realitätsverlust leiden?
Haben die schonmal Stellenausschreibungen gelesen? Dort wird klar zwischen akademischen und nicht-akademischen Abschluss unterschieden. Wenn dort steht Studium der Betriebswirtschaftslehre, dann ist es einfach vergebene Mühe sich mit nem IHK-Betriebswirt darauf zu bewerben.

Inhaltlich ist das nochmal eine ganz andere Farce. Denen ist schon klar, dass IHK-Betriebswirte nicht notwendigerweise ein einziges Mal eine Ableitung haben bilden müssen, weil kein Abitur und Studium erforderlich? Was quantitative Skills angeht, ist jeder 2.Semester-Uni-Student IHK Betriebswirten Lichtjahre voraus.

Habe selber einen ganz guten Vergleich. Mein Werdegang:
IHK-Kaufmann -> IHK-Fachwirt -> Bachelor/Master (Uni)

Die Inhalte des IHK-Fachwirt reichten leider nicht mal annähernd an die Breite und Tiefe des Bachelorstudiums heran. Geradie die mangelnde theoretische Qualifikation bei den IHK-Ausbildungen waren für mich ausschlaggebend ein Studium zu beginnen um mich entsprechenderweise auch für Top-Jobs zu qualifizieren.

Grüße aus dem Taunusturm

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Natürlich gibt es auch viele Stellenausschreibungen, bei denen alternativ Studium oder Ausbildung gefragt ist. Die berufliche Realität spiegelt das auch wieder.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Habe auch gerade diesen völligen Humbug mit diesem Qualifizierungsrahmen gesehen.
Dieser stellt vom Niveau, was gleichbedeutend mit Schwierigkeit, Anforderungsprofil und Inhalt ist, Bachelor auf eine Stufe mit Fachwirten und Master auf eine Stufe mit Betriebswirten (auf WiWi bezogen).

Ich frage mich, ob die Leute, die dieses Ding aufgesetzt haben, unter völligem Realitätsverlust leiden?
Haben die schonmal Stellenausschreibungen gelesen? Dort wird klar zwischen akademischen und nicht-akademischen Abschluss unterschieden. Wenn dort steht Studium der Betriebswirtschaftslehre, dann ist es einfach vergebene Mühe sich mit nem IHK-Betriebswirt darauf zu bewerben.

Inhaltlich ist das nochmal eine ganz andere Farce. Denen ist schon klar, dass IHK-Betriebswirte nicht notwendigerweise ein einziges Mal eine Ableitung haben bilden müssen, weil kein Abitur und Studium erforderlich? Was quantitative Skills angeht, ist jeder 2.Semester-Uni-Student IHK Betriebswirten Lichtjahre voraus.

Habe selber einen ganz guten Vergleich. Mein Werdegang:
IHK-Kaufmann -> IHK-Fachwirt -> Bachelor/Master (Uni)

Die Inhalte des IHK-Fachwirt reichten leider nicht mal annähernd an die Breite und Tiefe des Bachelorstudiums heran. Geradie die mangelnde theoretische Qualifikation bei den IHK-Ausbildungen waren für mich ausschlaggebend ein Studium zu beginnen um mich entsprechenderweise auch für Top-Jobs zu qualifizieren.

Grüße aus dem Taunusturm

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

IHK-Betriebswirt = Master? HAHAHAHA, ja genau......

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ist das so? Wenn man mal von den 10% der Top-Jobs weggeht, lese ich fast immer:

Hochschulabschluss/ Abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung oder Vergleichbares.

Das Studium für Alle und diese niedriges Niveau hat die Grenzen weggewischt.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Habe auch gerade diesen völligen Humbug mit diesem Qualifizierungsrahmen gesehen.
Dieser stellt vom Niveau, was gleichbedeutend mit Schwierigkeit, Anforderungsprofil und Inhalt ist, Bachelor auf eine Stufe mit Fachwirten und Master auf eine Stufe mit Betriebswirten (auf WiWi bezogen).

Ich frage mich, ob die Leute, die dieses Ding aufgesetzt haben, unter völligem Realitätsverlust leiden?
Haben die schonmal Stellenausschreibungen gelesen? Dort wird klar zwischen akademischen und nicht-akademischen Abschluss unterschieden. Wenn dort steht Studium der Betriebswirtschaftslehre, dann ist es einfach vergebene Mühe sich mit nem IHK-Betriebswirt darauf zu bewerben.

Inhaltlich ist das nochmal eine ganz andere Farce. Denen ist schon klar, dass IHK-Betriebswirte nicht notwendigerweise ein einziges Mal eine Ableitung haben bilden müssen, weil kein Abitur und Studium erforderlich? Was quantitative Skills angeht, ist jeder 2.Semester-Uni-Student IHK Betriebswirten Lichtjahre voraus.

Habe selber einen ganz guten Vergleich. Mein Werdegang:
IHK-Kaufmann -> IHK-Fachwirt -> Bachelor/Master (Uni)

Die Inhalte des IHK-Fachwirt reichten leider nicht mal annähernd an die Breite und Tiefe des Bachelorstudiums heran. Geradie die mangelnde theoretische Qualifikation bei den IHK-Ausbildungen waren für mich ausschlaggebend ein Studium zu beginnen um mich entsprechenderweise auch für Top-Jobs zu qualifizieren.

Grüße aus dem Taunusturm

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Der Trend ist eindeutig. Die neue Familienministerin will die ausgebildete Erzieherin (=Kindergärtnerin) mit einer Grundschullehrerin gleichstellen. Das bedeutet nicht nur Meister = Bachelor, sondern Geselle = Master. Wird so weitergehen.

WiWi Gast schrieb am 28.03.2018:

Ist das so? Wenn man mal von den 10% der Top-Jobs weggeht, lese ich fast immer:

Hochschulabschluss/ Abgeschlossene Berufsausbildung mit Berufserfahrung oder Vergleichbares.

Das Studium für Alle und diese niedriges Niveau hat die Grenzen weggewischt.

WiWi Gast schrieb am 27.03.2018:

Habe auch gerade diesen völligen Humbug mit diesem Qualifizierungsrahmen gesehen.
Dieser stellt vom Niveau, was gleichbedeutend mit Schwierigkeit, Anforderungsprofil und Inhalt ist, Bachelor auf eine Stufe mit Fachwirten und Master auf eine Stufe mit Betriebswirten (auf WiWi bezogen).

Ich frage mich, ob die Leute, die dieses Ding aufgesetzt haben, unter völligem Realitätsverlust leiden?
Haben die schonmal Stellenausschreibungen gelesen? Dort wird klar zwischen akademischen und nicht-akademischen Abschluss unterschieden. Wenn dort steht Studium der Betriebswirtschaftslehre, dann ist es einfach vergebene Mühe sich mit nem IHK-Betriebswirt darauf zu bewerben.

Inhaltlich ist das nochmal eine ganz andere Farce. Denen ist schon klar, dass IHK-Betriebswirte nicht notwendigerweise ein einziges Mal eine Ableitung haben bilden müssen, weil kein Abitur und Studium erforderlich? Was quantitative Skills angeht, ist jeder 2.Semester-Uni-Student IHK Betriebswirten Lichtjahre voraus.

Habe selber einen ganz guten Vergleich. Mein Werdegang:
IHK-Kaufmann -> IHK-Fachwirt -> Bachelor/Master (Uni)

Die Inhalte des IHK-Fachwirt reichten leider nicht mal annähernd an die Breite und Tiefe des Bachelorstudiums heran. Geradie die mangelnde theoretische Qualifikation bei den IHK-Ausbildungen waren für mich ausschlaggebend ein Studium zu beginnen um mich entsprechenderweise auch für Top-Jobs zu qualifizieren.

Grüße aus dem Taunusturm

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

Ich habe mir jetzt mal mehrere Beiträge durchgelesen und muss jetzt doch mal etwas dazu schreiben. Ich habe nach meinem Realschulabschluss die Berufsausbildung zum Energieelektroniker gemacht, anschließend berufsbegleitend den Staatlich geprüften Techniker (4 Jahre) und Staatlich geprüften Technischen Betriebswirt (2 Jahre). Ein paar Jahre später habe ich mich dann für ein berufsbegleitendes Studium entschieden: Bachelor of Engineering - Elektro- und Informationstechnik (7 Semester) und Master of Engineering - Embedded Systems (4 weitere Semester, da andere Fachrichtung) drangehangen.

Ich habe auch kürzlich Bewerbungen bekommen, bei denen die Leute im Lebenslauf geschrieben haben "entspricht dem Bachelor-Abschluss", obwohl es "nur" der Staatlich geprüfte Techniker war. Da ich beides gemacht habe, kenne ich auch die Unterschiede dieser Ausbildungen. Der Techniker ist mit 2400 Stunden (Vollzeit) fachlich meiner Meinung nach schon weit über dem Niveau, das man nach der normalen Berufsausbildung hat. Es geht zwar schon in die Richtung von dem, was man im Studium später macht, aber ist noch sehr weit vom Bachelor-Niveau entfernt. Der Techniker deckt zwar schon recht viel ab, aber nur auf einem sehr oberflächlichen Niveau. Beispielsweise deckt die Mathematik, die ich an der Technikerschule hatte nicht einmal die Inhalte des Mathe-Vorkurses der Hochschule ab. Natürlich gibt es zwischen den vielen Schulen (und Hochschulen / Universitäten) in Deutschland auch Unterschiede.

Ich selbst habe zwar keinen Meister gemacht, bin aber der Meinung, dass diese Ausbildung in eine ganz andere Richtung als der Techniker / Bachelor / Master geht. Meiner Meinung nach hat derjenige, der einen Meisterabschluss macht ganz andere berufliche Ziele als die, die sich für das Studium entscheiden. Bei meinem Arbeitgeber findet man die Meister-Absolventen hauptsächlich im Bereich Qualitätssicherung, Ausbildung, Abteilungsleitung oder auch im Bereich Service / Inbetriebnahme. Die Techniker-Absolventen sitzen eher in der Technischen Projektierung, Bid-Management oder sind Projektmanager. Die Bachelor- und Masterabsolventen findet man hauptsächlich in der Forschung und Entwicklung oder dem Softwareengineering.

Sicher lernt man im Studium viele Dinge, die für das Berufsleben später nutzlos sind. Die Inhalte sind breit gefächert und später braucht man nur noch einen kleinen Teil davon. Was man aber erst im Studium wirklich lernt, ist wie man sich in kurzer Zeit neue Dinge aneignen kann. Diejenigen, die noch kein Studium hinter sich haben, können da wahrscheinlich gar nicht mitreden. Im Fernstudium hat man für jedes Studienmodul etwa 500 - 600 Seiten an Unterlagen bekommen und nicht selten musste man noch zusätzliche Literatur durcharbeiten. Über diese Stoffmenge hat man dann die Klausur geschrieben (beim Techniker waren es vielleicht 100 - 150 Seiten). Für eine derartige Menge an Input muss man schon sehr strukturiert vorgehen - insbesondere, wenn man nebenbei noch in Vollzeit arbeiten geht, ist entsprechendes Zeitmanagement sehr wichtig. Während so einem Fernstudium steht man permanent unter Dauerstresss - zumindest, wenn man es in der Regelstudienzeit schaffen will. Jeder, der mir jetzt erzählt, dass die Meisterschule oder Technikerschule "so anstrengend" ist, sollte erst mal ein nebenberufliches Studium machen. Dann merkt man erst, wie lächerlich die Anforderungen vorher waren.

WiWi Gast schrieb am 18.02.2018:

...was alle hier vergessen - der Meister hat ja nicht nur seine Meisterschule bzw. Vorbereitungskurs absolviert - sondern hat zuvor auch noch 3,5 Jahre lang eine Lehre und damit verbunden Zwischenprüfungen und Abschlussprüfungen gemacht und parallel die Berufsschule besucht - also ehrlich - das lässt sich durchaus mit dem Bachelor vergleichen - meint Ihr nicht? Ich bin Meister seit 25 J und habe als Kollegen nur Bachelor - ratet mal wer bei technischen Fragen angerufen wird? Nicht weil ich die Weisheit mit den berühmten Löffeln... sondern einfach wegen der Berufserfahrung - ach nur um es ein wenig verständlicher zu machen - ich arbeite bei einer der großen Überwachungsorganisationen...ich wünschte statt immer mehr Bachelor die meist noch recht grün sind - würde man wieder einpaar Meister für die amtliche Befugnis zulassen wie früher.

G H

PS - wer Rechtschreibfehler findet - behaltet sie einfach

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WiWi Gast

Re: Bachelor wird mit Meister gleichgestellt

WiWi Gast schrieb am 02.02.2012:

Wie geil. Also ist mein hart erkämpfter, entbehrungsreicher 7-semesteriger Bachelor Universitäts-Abschluss jetzt dem Frisuermeister gleichgestellt!?

Die haben echt nicht mehr alle Tassen im Schrank da oben.

Und was soll das bringen?! Selbst wenn in Deutschland Meister gleich Meister bleibt und Bachelor gleich Bachelor, denn jeder Chef weiß ja was die Abschlüsse wirklich wert sind, wird im Ausland der Wert des deutschen Bachelors sinken. Denn ein Betriebswirt/Meister/Techniker hat ein um Welten schlechteres komplex analytisches Denken und wird daher nie entsprechende komplexe Aufgaben erledigen können. Wenn das aber mit dieser vergleichbarkeit vorgegaukelt wird, wird das langfristig nur schaden!
Schön, dass unsere eigene Bildungsministerin feinste Demontur unsere Hochschulsystems betreibt, in einer Art was unsere größten Feinde nicht geschafft hätten!

Wieso soll hier jetzt noch jemand motviert sein ein Hochschulstudium zu absolvieren, wenn man mit 5% Aufwands auch so die gleiche Anerkennung bekommen kann?!

UNFASSBAR!

Mach erstmal den Meister oder Techniker dann kannst du es Vergleich. Und glaub mir geschenkt bekommt man ales drei nich!

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Studienabbrecher - Der Fehler liegt im System

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28 Prozent der Bachelorstudenten brechen ihr Studium ab. Leistungsprobleme, fehlende Motivation und Finanzierungsschwierigkeiten sind die Hauptgründe dafür. Sollte die Regierung deshalb die Studienplätze verknappen? Nein, denn es studieren keinesfalls zu viele junge Menschen. Das zeigen die geringen Arbeitslosenquoten und guten Gehälter in Deutschland – übrigens auch für Bachelorabsolventen. Der Fehler liegt vielmehr in den finanziellen Fehlanreizen im Hochschulsystem – und in der Abkehr von Studiengebühren.

Rekordhoch von 2,7 Millionen Studie­renden im Winter­semester 2014/2015

Blick aus der letzten Reihe in einen leeren Hörsaal der älteren Generation mit Kreidetafeln.

Im Wintersemester 2014/2015 sind mit rund 2 698 000 Studierenden so viele Studenten wie noch nie eingeschrieben. Damit erhöhte sich die Zahl der Studierenden im Vergleich zum Wintersemester 2013/2014 um weitere 81 500 und 3,1 Prozent. Die Zahl der Studienanfänger ist gegenüber dem Vorjahr jedoch um 1,9 Prozent auf 498 900 gesunken.

Hochschul-Barometer 2013: Hochschulen profitieren von Kooperationen mit Wirtschaft

Cover Hochschulbarometer 2013

Hochschulen profitieren wissenschaftlich und finanziell von Forschungskooperationen mit der Wirtschaft. 93 Prozent der Rektoren und Präsidenten deutscher Hochschulen wollen deshalb ihre Zusammenarbeit mit Unternehmen ausbauen. So das Ergebnis des neuen Hochschul-Barometers des Stifterverbandes.

Studien- und Arbeitsalltag am Bildschirm? Bewährte Tipps für die Augen

Die Silouette eines asiatischen Mannes mit einem Kampfschwert.

Schon während des Studiums verbringt man viel Zeit vor dem Computerbildschirm – beispielsweise für Recherchen oder das Anfertigen von Haus- oder Abschlussarbeiten. Auch später im Berufsalltag sind Tätigkeiten am Computerbildschirm, kaum zu umgehen. Damit die Augen langfristig keinen Schaden nehmen, sollten ein paar grundlegende Dinge beachtet werden – von Blendschutz am Fenster bis hin zu Augenentspannungsübungen.

ZEIT CAMPUS – das Studenten-Magazin der ZEIT diesmal mit Extraheft für Wirtschaftswissenschaftler

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ZEIT CAMPUS ist nah dran: am Studium, am Leben, am Berufseinstieg. Alle zwei Monate neu am Kiosk mit spannenden Reportagen, persönlichen Geschichten, Politik, Kultur und großem Serviceteil.

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