DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
VolkswirtschaftslehreWissenschaft

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Autor
Beitrag
Musterschwiegersohn

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Welche Uni (im Bachelor) würdet ihr für eine wissenschaftliche Karriere bevorzugen und warum?
Wie ist die Notengebung?
Schwierigkeitsgrad?

Habt ihr persönliche Erfahrungen?

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Für ne wissenschaftliche Karriere Bonn! Dafür kann man aber im Bachelor auch an die LMU oder nach Mannheim. Heidelberg kannste knicken.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Was für ein Studiengang? VWL?

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Das hier wurde ja unter Volkswirtschaftslehre gepostet also denke, das JA.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2020:

Was für ein Studiengang? VWL?

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Ob es nun Bonn, Mannheim oder die LMU ist, spielt im Bachelor wirklich keine Rolle.

WiWi Gast schrieb am 27.08.2020:

Für ne wissenschaftliche Karriere Bonn! Dafür kann man aber im Bachelor auch an die LMU oder nach Mannheim. Heidelberg kannste knicken.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

WiWi Gast schrieb am 27.08.2020:

Ob es nun Bonn, Mannheim oder die LMU ist, spielt im Bachelor wirklich keine Rolle.

Für ne wissenschaftliche Karriere Bonn! Dafür kann man aber im Bachelor auch an die LMU oder nach Mannheim. Heidelberg kannste knicken.

Es spielt generell keine Rolle welche deutsche Uni man im Bachelor besucht. Manche Leute haben hier echt niedliche Vorstellungen. Wenn Person A an seiner Heimatsuni studiert (die niemand kennt), aber sich reinhängt und eine Leidenschaft für die Thematik entwickelt, dann hat er genauso viele Chancen wie jemand aus Bonn oder München. Diese Eliteunis gibt es in Deutschland nicht und das ist auch gut. Außerdem ist es sehr ambitioniert den Bachelor in Blick auf eine wissenschaftliche Karriere auszuwählen, denn ob man eine Chance hat zeigt sich ohnehin erst während oder nach dem PhD.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Ob es nun Bonn, Mannheim oder die LMU ist, spielt im Bachelor wirklich keine Rolle.

Für ne wissenschaftliche Karriere Bonn! Dafür kann man aber im Bachelor auch an die LMU oder nach Mannheim. Heidelberg kannste knicken.

Es spielt generell keine Rolle welche deutsche Uni man im Bachelor besucht. Manche Leute haben hier echt niedliche Vorstellungen. Wenn Person A an seiner Heimatsuni studiert (die niemand kennt), aber sich reinhängt und eine Leidenschaft für die Thematik entwickelt, dann hat er genauso viele Chancen wie jemand aus Bonn oder München. Diese Eliteunis gibt es in Deutschland nicht und das ist auch gut. Außerdem ist es sehr ambitioniert den Bachelor in Blick auf eine wissenschaftliche Karriere auszuwählen, denn ob man eine Chance hat zeigt sich ohnehin erst während oder nach dem PhD.

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Ohje, bitte dringend Statistik I und II nachholen.
Es ist davon auszugehen, dass hier ein Problem von Verzerrung durch Stichprobenselektion vorliegt. Viele ambitionierte Leute gehen für den Bachelor aus ihrem Heimatstädtchen nach Bonn/Mannheim/München. Daher ist klar, dass viele Absolventen dieser Unis in guten Positionen landen und dass die Unis in Unternehmensbefragungen gut abschneiden. Daraus zu schließen, dass ein begabter Student einer weniger gehypten Uni weniger Chancen hat ist unzulässig - vor allem im Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Ohje, bitte dringend multivariate Statistik anlesen. Davon auszugehen, dass einzig die Begabung (wie auch immer du die messen willst) ausschlaggebend ist, impliziert die Äquivalenz der Inhalte. Da ich über den Zeitraum meiner akademischen Ausbildung hinaus an 4 verschiedenen Unis (sowohl im Inland, als auch Ausland) Economics studiert habe, kann ich dir sagen, dass es teils extreme Unterschiede in den Inhalten und damit einhergehend auch den Anforderungen (sprich der Tiefe in der Inhalte vermittelt werden) gibt. Das Studium ist also nicht nur reines Signaling. Man könnte jetzt sagen, dass meine Beobachtung letztlich auch nur als single observation zu sehen wäre und als Outlier zu betrachten ist aber es gibt einen Grund warum Leute aus Bonn in Harvard placen und Studierende anderer Universitäten nicht. Und besonders, weil der Fokus des TE gen Forschung ging, sind die Placements wichtig. Ich würde behaupten, dass sogar die lower bound Studierenden in Bonn bei weitem mehr draufhaben als 75% aller VWL-Studierenden anderer Fakultäten (Mannheim mal ausgenommen) und das schlicht mit der Rigorosität des Studiums zu tun. LG

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Ohje, bitte dringend Statistik I und II nachholen.
Es ist davon auszugehen, dass hier ein Problem von Verzerrung durch Stichprobenselektion vorliegt. Viele ambitionierte Leute gehen für den Bachelor aus ihrem Heimatstädtchen nach Bonn/Mannheim/München. Daher ist klar, dass viele Absolventen dieser Unis in guten Positionen landen und dass die Unis in Unternehmensbefragungen gut abschneiden. Daraus zu schließen, dass ein begabter Student einer weniger gehypten Uni weniger Chancen hat ist unzulässig - vor allem im Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Ohje, bitte dringend multivariate Statistik anlesen. Davon auszugehen, dass einzig die Begabung (wie auch immer du die messen willst) ausschlaggebend ist, impliziert die Äquivalenz der Inhalte. Da ich über den Zeitraum meiner akademischen Ausbildung hinaus an 4 verschiedenen Unis (sowohl im Inland, als auch Ausland) Economics studiert habe, kann ich dir sagen, dass es teils extreme Unterschiede in den Inhalten und damit einhergehend auch den Anforderungen (sprich der Tiefe in der Inhalte vermittelt werden) gibt. Das Studium ist also nicht nur reines Signaling. Man könnte jetzt sagen, dass meine Beobachtung letztlich auch nur als single observation zu sehen wäre und als Outlier zu betrachten ist aber es gibt einen Grund warum Leute aus Bonn in Harvard placen und Studierende anderer Universitäten nicht. Und besonders, weil der Fokus des TE gen Forschung ging, sind die Placements wichtig. Ich würde behaupten, dass sogar die lower bound Studierenden in Bonn bei weitem mehr draufhaben als 75% aller VWL-Studierenden anderer Fakultäten (Mannheim mal ausgenommen) und das schlicht mit der Rigorosität des Studiums zu tun. LG

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Ohje, bitte dringend Statistik I und II nachholen.
Es ist davon auszugehen, dass hier ein Problem von Verzerrung durch Stichprobenselektion vorliegt. Viele ambitionierte Leute gehen für den Bachelor aus ihrem Heimatstädtchen nach Bonn/Mannheim/München. Daher ist klar, dass viele Absolventen dieser Unis in guten Positionen landen und dass die Unis in Unternehmensbefragungen gut abschneiden. Daraus zu schließen, dass ein begabter Student einer weniger gehypten Uni weniger Chancen hat ist unzulässig - vor allem im Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

Das ist ja alles wunderschön, ändert aber nichts daran dass der Name der Uni für den bachelor vollkommen egal ist. Die VWLer Karriere beginnt mit der Promotion, man muss also frühstens für den Master an eine der "Top" Vwl-Unis.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

WiWi Gast schrieb am 13.09.2020:

Ohje, bitte dringend multivariate Statistik anlesen. Davon auszugehen, dass einzig die Begabung (wie auch immer du die messen willst) ausschlaggebend ist, impliziert die Äquivalenz der Inhalte. Da ich über den Zeitraum meiner akademischen Ausbildung hinaus an 4 verschiedenen Unis (sowohl im Inland, als auch Ausland) Economics studiert habe, kann ich dir sagen, dass es teils extreme Unterschiede in den Inhalten und damit einhergehend auch den Anforderungen (sprich der Tiefe in der Inhalte vermittelt werden) gibt. Das Studium ist also nicht nur reines Signaling. Man könnte jetzt sagen, dass meine Beobachtung letztlich auch nur als single observation zu sehen wäre und als Outlier zu betrachten ist aber es gibt einen Grund warum Leute aus Bonn in Harvard placen und Studierende anderer Universitäten nicht. Und besonders, weil der Fokus des TE gen Forschung ging, sind die Placements wichtig. Ich würde behaupten, dass sogar die lower bound Studierenden in Bonn bei weitem mehr draufhaben als 75% aller VWL-Studierenden anderer Fakultäten (Mannheim mal ausgenommen) und das schlicht mit der Rigorosität des Studiums zu tun. LG

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Ohje, bitte dringend Statistik I und II nachholen.
Es ist davon auszugehen, dass hier ein Problem von Verzerrung durch Stichprobenselektion vorliegt. Viele ambitionierte Leute gehen für den Bachelor aus ihrem Heimatstädtchen nach Bonn/Mannheim/München. Daher ist klar, dass viele Absolventen dieser Unis in guten Positionen landen und dass die Unis in Unternehmensbefragungen gut abschneiden. Daraus zu schließen, dass ein begabter Student einer weniger gehypten Uni weniger Chancen hat ist unzulässig - vor allem im Bachelor.

WiWi Gast schrieb am 12.09.2020:

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

Das ist ja alles wunderschön, ändert aber nichts daran dass der Name der Uni für den bachelor vollkommen egal ist. Die VWLer Karriere beginnt mit der Promotion, man muss also frühstens für den Master an eine der "Top" Vwl-Unis.

Das kommt auf die eigenen Ziele an. Wenn du in ein gutes Phd-Programm willst (Toulouse, PSE, Bonn, LSE, Bocconi, Oxbridge, Ivy, Berkeley, Chicago etc.) dann musst du sehr gute Noten haben und LoR's von sehr bekannten Profs bekommen. Dh. du musst, wie du schon gesagt hast deinen Master schon an Unis gemacht haben, an welchen du an einem sehr renommierten Lehrstuhl mitgearbeitet hast und eben gerade relevante Profs kennengelernt hast, die dir dann auch nen LoR schreiben. Und in solche Master Programme kommst du im Regelfall nur, wenn du auch im Bachelor schon gute Noten an bestimmten Unis hattest. Selbst mit sehr sehr guten Noten kannst du es eigentlich vergessen an Ivy zu denken, wenn du in Deutschland nicht aus Mannheim oder Bonn kommst. Außer du bist bspw. in Frankfurt und kennst Inderst persönlich.

Wenn du natürlich für dich selber sagst, dass es dich nicht stört forschungstechnisch null relevant zu sein, nie in Top-Journals zu publishen, dich von befristeter Stelle zu befristeter Stell zu betteln, dann ab zu ner no-name-ist-doch-ohnehin alles-der-gleiche-sche*ß-uni.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

WiWi Gast schrieb am 13.09.2020:

Ohje, bitte dringend multivariate Statistik anlesen. Davon auszugehen, dass einzig die Begabung (wie auch immer du die messen willst) ausschlaggebend ist, impliziert die Äquivalenz der Inhalte. Da ich über den Zeitraum meiner akademischen Ausbildung hinaus an 4 verschiedenen Unis (sowohl im Inland, als auch Ausland) Economics studiert habe, kann ich dir sagen, dass es teils extreme Unterschiede in den Inhalten und damit einhergehend auch den Anforderungen (sprich der Tiefe in der Inhalte vermittelt werden) gibt. Das Studium ist also nicht nur reines Signaling. Man könnte jetzt sagen, dass meine Beobachtung letztlich auch nur als single observation zu sehen wäre und als Outlier zu betrachten ist aber es gibt einen Grund warum Leute aus Bonn in Harvard placen und Studierende anderer Universitäten nicht. Und besonders, weil der Fokus des TE gen Forschung ging, sind die Placements wichtig. Ich würde behaupten, dass sogar die lower bound Studierenden in Bonn bei weitem mehr draufhaben als 75% aller VWL-Studierenden anderer Fakultäten (Mannheim mal ausgenommen) und das schlicht mit der Rigorosität des Studiums zu tun. LG

Ohje, bitte dringend Statistik I und II nachholen.
Es ist davon auszugehen, dass hier ein Problem von Verzerrung durch Stichprobenselektion vorliegt. Viele ambitionierte Leute gehen für den Bachelor aus ihrem Heimatstädtchen nach Bonn/Mannheim/München. Daher ist klar, dass viele Absolventen dieser Unis in guten Positionen landen und dass die Unis in Unternehmensbefragungen gut abschneiden. Daraus zu schließen, dass ein begabter Student einer weniger gehypten Uni weniger Chancen hat ist unzulässig - vor allem im Bachelor.

Die Unternehmensbefragungen sagen etwas anderes

Das ist ja alles wunderschön, ändert aber nichts daran dass der Name der Uni für den bachelor vollkommen egal ist. Die VWLer Karriere beginnt mit der Promotion, man muss also frühstens für den Master an eine der "Top" Vwl-Unis.

Das kommt auf die eigenen Ziele an. Wenn du in ein gutes Phd-Programm willst (Toulouse, PSE, Bonn, LSE, Bocconi, Oxbridge, Ivy, Berkeley, Chicago etc.) dann musst du sehr gute Noten haben und LoR's von sehr bekannten Profs bekommen. Dh. du musst, wie du schon gesagt hast deinen Master schon an Unis gemacht haben, an welchen du an einem sehr renommierten Lehrstuhl mitgearbeitet hast und eben gerade relevante Profs kennengelernt hast, die dir dann auch nen LoR schreiben. Und in solche Master Programme kommst du im Regelfall nur, wenn du auch im Bachelor schon gute Noten an bestimmten Unis hattest. Selbst mit sehr sehr guten Noten kannst du es eigentlich vergessen an Ivy zu denken, wenn du in Deutschland nicht aus Mannheim oder Bonn kommst. Außer du bist bspw. in Frankfurt und kennst Inderst persönlich.

Wenn du natürlich für dich selber sagst, dass es dich nicht stört forschungstechnisch null relevant zu sein, nie in Top-Journals zu publishen, dich von befristeter Stelle zu befristeter Stell zu betteln, dann ab zu ner no-name-ist-doch-ohnehin alles-der-gleiche-sche*ß-uni.

Wenn du tatsächlich der Meinung bist dass du für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland unbedingt einen Ivyleague Master / phd brauchst sollten wir die Diskussion hier beenden, nichtsdestrotrotz ein paar Stichpunkte zu eben diesen:

Die "super duper top" internationalen Masterprogramme haben in der Regel 4 Hürden: Top Note, Empfehlungsschreiben, außeruniversitäres Engagement, Auswahlverfahren. Der Name der Uni (zumindest bei der deutschen Hochschullandschaft) ist dabei ungefähr so wichtig wie dein eigener Nachname. Empfehlungsschreiben von renommierten Profs sind natürlich besser als welche von 0/8/15 Profs, trotzdem reichen formal auch Empfehlungsschreiben von den "normalen".

Mit top Noten (besser gesagt perfekten Noten, die brauchst du nämlich für deine ivyleague masterprogramme) und den Standartempfehlungsschreiben + außeruniversitären Engagement (welches du unabhängig von der Uni bei solchen Programmen immer brauchst) hast du also gute Chancen ins Auswahlverfahren zu kommen, wenn du dort dann ablieferst wird dir niemand sagen "wir hätten Sie ja gerne genommen, aber leider war ihre bacheloruni mathematisch nicht so anspruchsvoll wie Bonn".

Noch einmal zum Abschluss: Der Unterschied zwischen deutschen 0/8/15 Unis und den hier im Forum als besser angesehenen liegt in der Forschung und dem Alumninetzwerk, was die Lehre angeht sind alle staatlichen Unis auf einem guten Niveau. Wenn es nun also um die Forschung geht, worauf kommt es dann an? Richtig, auf die Lehre. Es ist also absurd anzunehmen dass ein Bachelorabsolvent von Uni X schlechtere Chancen bei Masterprogramme hat als ein Bachelorabsolvent von Uni Y, nur weil Uni Y erfolgreicher Forscht. Wir reden hier vom Bachelor.

antworten
WiWi Gast

Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Wenn du tatsächlich der Meinung bist dass du für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland unbedingt einen Ivyleague Master / phd brauchst sollten wir die Diskussion hier beenden, nichtsdestrotrotz ein paar Stichpunkte zu eben diesen:

Die "super duper top" internationalen Masterprogramme haben in der Regel 4 Hürden: Top Note, Empfehlungsschreiben, außeruniversitäres Engagement, Auswahlverfahren. Der Name der Uni (zumindest bei der deutschen Hochschullandschaft) ist dabei ungefähr so wichtig wie dein eigener Nachname. Empfehlungsschreiben von renommierten Profs sind natürlich besser als welche von 0/8/15 Profs, trotzdem reichen formal auch Empfehlungsschreiben von den "normalen".

Mit top Noten (besser gesagt perfekten Noten, die brauchst du nämlich für deine ivyleague masterprogramme) und den Standartempfehlungsschreiben + außeruniversitären Engagement (welches du unabhängig von der Uni bei solchen Programmen immer brauchst) hast du also gute Chancen ins Auswahlverfahren zu kommen, wenn du dort dann ablieferst wird dir niemand sagen "wir hätten Sie ja gerne genommen, aber leider war ihre bacheloruni mathematisch nicht so anspruchsvoll wie Bonn".

Noch einmal zum Abschluss: Der Unterschied zwischen deutschen 0/8/15 Unis und den hier im Forum als besser angesehenen liegt in der Forschung und dem Alumninetzwerk, was die Lehre angeht sind alle staatlichen Unis auf einem guten Niveau. Wenn es nun also um die Forschung geht, worauf kommt es dann an? Richtig, auf die Lehre. Es ist also absurd anzunehmen dass ein Bachelorabsolvent von Uni X schlechtere Chancen bei Masterprogramme hat als ein Bachelorabsolvent von Uni Y, nur weil Uni Y erfolgreicher Forscht. Wir reden hier vom Bachelor.

Für eine wissenschaftliche Karriere in Deutschland braucht man ganz sicher kein Top-Phd-Programm. Es ist aber so, dass es in Deutschland nur sehr wenige Unis (wenn nicht gar nur eine einzige Uni) die international einen Ruf hat und bei der es sich dann lohnt aktiv mit Forschung zu betreiben. Wenn man diesen Anspruch nicht hat, dann ist das ok und man kann durchaus an jede Uni zu Promotion und macht wohl nichts falsch. Wenn man aber während des Masters nicht an einer Top-Uni war, wird es schwer bis gar unmöglich in ein Top-Phd-Programm zu kommen (das ist einfach so). Und weil es ja um den Bachelor geht: Es ist in Deutschland durchaus möglich mit guten Noten von einer normalen Uni nach Mannheim oder Bonn zu kommen. Aber der Spruch in eines der begehrten Masterprogramme anderer Top-Unis (bspw. in den USA, wo der Großteil der Top-Publisher eben ist) ist dann eigentlich schon nicht mehr möglich. Und der Grund ist, dass man in Deutschland allen die gleiche Chance einräumen will und das ist auch gut so. Die Econ.-Programme unterscheiden sich aber im Niveau massiv voneinander. Während in BWL alle Fakultäten mehr oder weniger das gleiche Lehren, ist es in Economics so, dass die große Masse an Universitäten tendenziell ähnlich unterrichten, während min zwei Universitäten weit höhere Ansprüche haben eben weil sie in der Forschung auch mehr reißen. Ich habe wie gesagt an mehreren Unis studiert und von noch mehr Unis Skripte gelesen und gesehen was so in den Übungen gemacht wird.

Letztlich ist die Frage, ob man in Deutschland forschen will (und dann reicht eigentlich auch eine Promotion an einer 0815 Uni) oder sich eben international einen Rang und Namen machen will, denn dann sollte man lieber in ein Top-Phd, denn ansonsten hat man keine Chance auf eine Assistenz-Professur an einer Top-Uni wo man dann auch Bock zu forschen hat. Letztlich kann man auch extrem gute Paper (es liegt ja bei einem selber) schreiben aber wenn man eben nicht von den besten gelernt hat (in dem für einen relevanten Feld) dann bleibt die Frage, ob man das Rüstzeug auch hat.

antworten

Artikel zu Wissenschaft

Statistik: BuWiN 2017 - Wissenschaftliche Karrieren werden immer attraktiver

Cover Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017

Der dritte Bundesbericht Wissenschaftlicher Nachwuchs 2017 macht deutlich, dass die Wissenschaftskarriere immer beliebter wird: Innerhalb von 14 Jahren konnte ein Wachstumsplus von 76 Prozent verzeichnet werden. Dazu zählen Promovierende und Promovierte als wissenschaftliche Mitarbeiter an Lehrstühlen.

Wissenschaftskarriere: Rechtsgrundlage für klare Karrierewege geschaffen

Eine aufsteigende Treppe mit einem Pfeil in weiss nach oben zeigend.

Bessere Berufsperspektiven für Doktoranden, wissenschaftlichen Mitarbeitern und Post-Docs sind mit dem neuen Wissenschaftszeitvertragsgesetz in Sicht. Weniger Befristungen und verlässlichere, planbare Karrierewege verspricht die Bundesregierung für den wissenschaftlichen Nachwuchs. Damit sollen sich zukünftig mehr junge Forscherinnen und Forscher für eine akademische Karriere entscheiden. Eine Milliarde Euro in zehn Jahren will der Bund zudem für zusätzliche Tenure-Track-Professuren ausgeben.

Broschüre "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft

Kinderlos trotz Kinderwunsch in der Wissenschaft

Kinderlos trotz Kinderwunsch - Rund drei Viertel der Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Deutschland sind kinderlos, Männer fast genau so häufig wie Frauen. Den Ursachen und Zusammenhängen gingen zwei Forschungsprojekte nach, die ihre Ergebnisse jetzt in der BMBF-Broschüre "Kinder - Wunsch und Wirklichkeit in der Wissenschaft" veröffentlichten.

Hochschulranking: DGF-Förder-Ranking 2009

Wissenschaft interaktiv 2012

Das DGF Förder-Ranking 2009 gibt auf breiter Datenbasis und mit detaillierten Analysen Auskunft, wie viele Fördergelder die deutschen Hochschulen in den vergangenen Jahren aus verschiedenen Quellen einwarben, und ermöglicht Aufschlüsse über ihren Einsatz.

High Potentials bevorzugen Wissenschaftskarriere

Wissenschaft und Forschung sind unter High Potentials mit 63 Prozent die attraktivste Branche, gefolgt von Unternehmensberatung (45 Prozent) und Automobilindustrie (41 Prozent). McKinsey & Company wird am häufigsten als Wunschunternehmen genannt, gefolgt von BMW und der Bosch-Gruppe.

Wirtschaftsnobelpreis 2016: Oliver Hart und Bengt Holmström für Vertragstheorie geehrt

Wirtschaftsnobelpreis 2016

Der Wirtschaftsnobelpreis 2016 geht an den Briten Oliver Hart und den Finnen Bengt Holmström. Die beiden Wirtschaftswissenschaftler werden für ihre Kontrakttheorie ausgezeichnet, die sich mit den Funktionsweisen von Verträgen in vielen Themen unterschiedlicher Bereiche befasst. Der mit rund 830.000 Euro dotierte Wirtschaftsnobelpreis wird am 10. Dezember 2016 gemeinsam mit den anderen Nobelpreisen verliehen.

Weltwirtschaftlicher Preis 2016 für Mario Monti, Friede Springer und Oliver E. Williamson

Weltwirtschaftlicher Preis 2014

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat die Preisträger des zwölften Weltwirtschaftlichen Preises 2016 bekannt gegeben. Der italienische Wirtschaftswissenschaftler und Ministerpräsident Mario Monti, die deutsche Verlegerin Friede Springer und der amerikanische Wirtschaftsnobelpreisträger Oliver E. Williamson werden als Vordenker einer weltoffenen, marktwirtschaftlichen und sozialen Gesellschaft mit dem Weltwirtschaftlichen Preises 2016 geehrt.

Nobelpreisträger für Wirtschaft 2015 ist der britische Ökonom Angus Deaton

Nobelpreisträger Wirtschaft 2015

Um eine Wirtschaftspolitik zu entwickeln, welche die Wohlfahrt fördert und die Armut reduziert, müssen zuerst individuelle Konsumentscheidungen verstanden werden. Die Forschungen des aktuellen Wirtschaftsnobelpreisträgers Angus Deaton waren dazu wegweisend. Durch die Zusammenführung detaillierter individueller Entscheidungen zu aggregierten Ergebnissen hat seine Forschung die Felder der Mikroökonomie, Makroökonomie und Entwicklungsökonomie wesentlich geprägt.

Schweizer Ökonom Stefano Carattini erhält Heinz König Young Scholar Award 2015

Heinz König Young Scholar Award 2015: Bei der Preisverleihung des Heinz König Young Scholar Award 2015 (v.l.): ZEW-Geschäftsführer Thomas Kohl, Dagmar Steiner von Fuchs Petrolub SE, Preisträger Stefano Carattini und ZEW-Präsident Prof. Dr. Clemens Fuest

Der Heinz König Young Scholar Award des Zentrums für Europäische Wirtschaftsforschung (ZEW) in Mannheim geht im Jahr 2015 an Stefano Carattini von der Haute Ecole de Gestion de Genève, Schweiz. Das ZEW würdigt mit dieser Auszeichnung die Untersuchungen des Doktoranden zu den Auswirkungen einer Besteuerung des Abfalls privater Haushalte.

Weltwirtschaftlicher Preis 2015 für Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Weltwirtschaftlicher Preis 2015: Gruppenbild der Preisträger Gorbatschow, Immelt, Tompkins und Pissarides

Das Institut für Weltwirtschaft Kiel hat den elften Weltwirtschaftlichen Preis 2015 verliehen. Die Preisträger sind der frühere sowjetische Staatschef Michail Gorbatschow, GE-Vorstandschef Jeffrey Immelt, das Unternehmerehepaar Kristine und Douglas Tompkins sowie der Ökonom Sir Christopher A. Pissarides.

Markt statt Plan: IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

IZA-Preis 2015 geht an den tschechischen Ökonomen Jan Svejnar

Der mit 50.000 Euro dotierte IZA Prize in Labor Economics wird in diesem Jahr an den Wirtschaftswissenschaftler Jan Svejnar verliehen. Der US-amerikanisch, tschechische Ökonom hat mit seinen Analysen des Übergangs sozialistischer Planwirtschaften zu marktwirtschaftlichen Strukturen die Forschung geprägt und der Politik wertvolle Handlungshinweise gegeben.

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 geht an Stephen A. Ross

Deutsche Bank Prize in Financial Economics 2015 für Stephen A. Ross

Professor Stephen A. Ross erhält den vom Stiftungsfonds Deutsche Bank geförderten und mit 50.000 Euro dotierten Preis für seine grundlegenden und prägenden Beiträge zur analytischen Entwicklung der Finanzökonomie. Er entwickelte die Arbitragepreistheorie, heute ein Eckpfeiler der Asset Pricing Theorie und hat die Basis für die Prinzipal-Agenten-Theorie geschaffen.

Arbeit statt Armut: IZA-Preis 2014 geht an US-Ökonom Gary S. Fields

IZA-Preis 2014: US-Ökonom Gary Fields erhält

Der US-amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Gary S. Fields erhält den diesjährigen „IZA Prize in Labor Economics“ des Bonner Instituts zur Zukunft der Arbeit. Der mit 50.000 Euro dotierte Preis gilt als die international wichtigste Auszeichnungen auf dem Gebiet der Arbeitsmarktforschung. Die Preisverleihung findet am 4. Januar 2015 in Boston statt.

Ökonomin Helene Rey mit Carl-Menger-Preis 2014 ausgezeichnet

Preisverleihung Carl-Menger-Preis 2014 Helene Rey

Die Hélène Rey erhielt als erste Preisträgerin den mit 20.000 Euro dotierten Carl-Menger-Preis. Die Ökonomieprofessorin der London Business School wurde für ihre Forschung zu aktuellen Fragen der Geldpolitik in der Krise ausgezeichnet.

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 für Johnson-Sirleaf, Mazumdar-Shaw und Thaler

Weltwirtschaftlicher Preis 2014 verliehen an Ellen Johnson Sirleaf, Kiran Mazumdar-Shaw und Richard Thaler

Die Staatspräsidentin Liberias und Friedensnobelpreisträgerin Ellen Johnson Sirleaf, die indische Biotechnologie-Unternehmerin Kiran Mazumdar-Shaw und der amerikanische Wirtschaftswissenschaftler Richard Thaler sind die Preisträger des Weltwirtschaftlichen Preises 2014.

Antworten auf Mannheim vs LMU vs Heidelberg

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 13 Beiträge

Diskussionen zu Wissenschaft

Weitere Themen aus Volkswirtschaftslehre