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Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

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Zillo

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Hallo zusammen,

Ich mache diesen Sommer Abitur in Bayern (oder auch nicht, das wird sich wohl zeigen, je nachdem wie das Virus sich weiterentwickelt) und würde danach gerne Wirtschaftswissenschaften studieren. Mein Ziel ist es dabei eine Karriere in der Wissenschaft anzustreben.

Nun stellt sich mir die Frage, ob die Wahl der Universität dabei einen großen Unterschied macht. Sind die Unterschiede enorm? Gibt es eine Universität, die besonders zu empfehlen ist?

Ich bin für jede Hilfe dankbar und hoffe, dass ihr alle noch gesund seid.

Mit freundlichen Grüßen Niklas

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Wissenschaft in WiWi ist ein ganz schweres Pflaster. Von allen Fachbereichen mit denen ich bisher zu tun hatter, der mit der größten Ellenbogenmentalität.

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Kann nur von De sprechen:
In Deutschland ist der Bachelor (wenn Uni und vermutl auf Sciene) recht egal. Wichtiger wird die Master wahl: Je nach Gebiet in den du später forschen möchtest gibt es Unis die besser sind, bzw eben zu dem Bereich überhaupt Vorlesungen anbieten. Wichtiger ist eigentlich, dass du deine Master Arbeit sehr gut abschließt (zu sonst auch hervorragenden Noten ~1.0-1.5) und im Vorfeld schon mit dem Dotzenten abklärst ob eine anschließende Promotion möglich ist. Nach sehr gut abgeschnittener Promotion und genug Publikationen als postdoc kannst du dich als Junior Prof bewerben. Bei Einstellungsgesprächen wird einer Seits deine Lehre beurteilt aber wichtiger deine Wissenschaftlichen Publikationen (Reichweite, Qualität, Partner und eben Thematik). Hierfür gibt es aber Verhältnismäßig viele Bewerber und dann spielt eben auch dein Forschungsschwerpunkt eine Rolle. Das zwischenmenschliche spielt auch eine große Rolle und die Gelder die du evtl durch Kooperationen an die uni bringen könntest.

*Quelle: selbst in den entscheidenden Komitees gewesen ;)

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Karush

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

WiWi Gast schrieb am 22.03.2020:

Kann nur von De sprechen:
In Deutschland ist der Bachelor (wenn Uni und vermutl auf Sciene) recht egal. Wichtiger wird die Master wahl: Je nach Gebiet in den du später forschen möchtest gibt es Unis die besser sind, bzw eben zu dem Bereich überhaupt Vorlesungen anbieten. Wichtiger ist eigentlich, dass du deine Master Arbeit sehr gut abschließt (zu sonst auch hervorragenden Noten ~1.0-1.5) und im Vorfeld schon mit dem Dotzenten abklärst ob eine anschließende Promotion möglich ist. Nach sehr gut abgeschnittener Promotion und genug Publikationen als postdoc kannst du dich als Junior Prof bewerben. Bei Einstellungsgesprächen wird einer Seits deine Lehre beurteilt aber wichtiger deine Wissenschaftlichen Publikationen (Reichweite, Qualität, Partner und eben Thematik). Hierfür gibt es aber Verhältnismäßig viele Bewerber und dann spielt eben auch dein Forschungsschwerpunkt eine Rolle. Das zwischenmenschliche spielt auch eine große Rolle und die Gelder die du evtl durch Kooperationen an die uni bringen könntest.

*Quelle: selbst in den entscheidenden Komitees gewesen ;)

Aus eigener Sache: angenommen mal interessiert sich für den Bereich environmental economics - macht es mehr Sinn im Master spezifisch diesen Studiengang (gibt es nur selten) zu studieren oder economics im allgemeinen? Habe das Gefühl, dass letzteres einen eher ans Ziel bringt, obwohl es nicht so spezifisch ist ... bei der Bachelorwahl hat sich das definitiv bestätigt, beim Master bin ich mir da unschlüssig.

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Ich habe Bachelor und Master in Economics an einer Target-Uni in Deutschland gemacht. Anschließend in BWL promoviert. Gegenüber klassischen BWLern hatte ich den Vorteil, dass ich methodisch viel besser ausgebildet war. Auch in BWL Journals werden derzeit fast nur noch empirische oder experimentelle Studien veröffentlich. Mit einem Economics Master ist man viel besser vorbereitet, in ein spezifisches Forschungsthema kann man sich viel schneller einlesen.

Eine wissenschaftliche Karriere ist aber schwer planbar, du musst top publizieren und örtlich vollkommen flexibel sein. Auf Juniorprofessur stellen bewerben sich zum Teil Wissenschaftler, 12 Jahre in der Forschung sind. Der Markt ist verrückt, es gibt viel zu wenige unbefristete Stellen.

Karush schrieb am 22.03.2020:

WiWi Gast schrieb am 22.03.2020:

Kann nur von De sprechen:
In Deutschland ist der Bachelor (wenn Uni und vermutl auf Sciene) recht egal. Wichtiger wird die Master wahl: Je nach Gebiet in den du später forschen möchtest gibt es Unis die besser sind, bzw eben zu dem Bereich überhaupt Vorlesungen anbieten. Wichtiger ist eigentlich, dass du deine Master Arbeit sehr gut abschließt (zu sonst auch hervorragenden Noten ~1.0-1.5) und im Vorfeld schon mit dem Dotzenten abklärst ob eine anschließende Promotion möglich ist. Nach sehr gut abgeschnittener Promotion und genug Publikationen als postdoc kannst du dich als Junior Prof bewerben. Bei Einstellungsgesprächen wird einer Seits deine Lehre beurteilt aber wichtiger deine Wissenschaftlichen Publikationen (Reichweite, Qualität, Partner und eben Thematik). Hierfür gibt es aber Verhältnismäßig viele Bewerber und dann spielt eben auch dein Forschungsschwerpunkt eine Rolle. Das zwischenmenschliche spielt auch eine große Rolle und die Gelder die du evtl durch Kooperationen an die uni bringen könntest.

*Quelle: selbst in den entscheidenden Komitees gewesen ;)

Aus eigener Sache: angenommen mal interessiert sich für den Bereich environmental economics - macht es mehr Sinn im Master spezifisch diesen Studiengang (gibt es nur selten) zu studieren oder economics im allgemeinen? Habe das Gefühl, dass letzteres einen eher ans Ziel bringt, obwohl es nicht so spezifisch ist ... bei der Bachelorwahl hat sich das definitiv bestätigt, beim Master bin ich mir da unschlüssig.

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Ich habe Bachelor und Master in Economics an einer Target-Uni in Deutschland gemacht. Anschließend in BWL promoviert.

Gegenüber klassischen BWLern hatte ich den Vorteil, dass ich methodisch viel besser ausgebildet war. Auch in BWL Journals werden derzeit fast nur noch empirische oder experimentelle Studien veröffentlich. Mit einem Economics Master ist man viel besser vorbereitet, in ein spezifisches Forschungsthema kann man sich viel schneller einlesen. Ich habe dann auch in einem sehr guten international Management Journal publiziert.

Eine wissenschaftliche Karriere ist aber schwer planbar, du musst top publizieren und örtlich vollkommen flexibel sein. Auf Juniorprofessur stellen bewerben sich zum Teil Wissenschaftler, 12 Jahre in der Forschung sind. Der Markt ist verrückt, es gibt viel zu wenige unbefristete Stellen. Ich wurde trotz Auslandsaufenthalt in Berkeley + B Publikation nicht mal zu einem Interview für eine Juniorprofessur an mittelmäßigen Unis eingeladen. War mirs dann nicht wert...

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Karush schrieb am 22.03.2020:

Kann nur von De sprechen:
In Deutschland ist der Bachelor (wenn Uni und vermutl auf Sciene) recht egal. Wichtiger wird die Master wahl: Je nach Gebiet in den du später forschen möchtest gibt es Unis die besser sind, bzw eben zu dem Bereich überhaupt Vorlesungen anbieten. Wichtiger ist eigentlich, dass du deine Master Arbeit sehr gut abschließt (zu sonst auch hervorragenden Noten ~1.0-1.5) und im Vorfeld schon mit dem Dotzenten abklärst ob eine anschließende Promotion möglich ist. Nach sehr gut abgeschnittener Promotion und genug Publikationen als postdoc kannst du dich als Junior Prof bewerben. Bei Einstellungsgesprächen wird einer Seits deine Lehre beurteilt aber wichtiger deine Wissenschaftlichen Publikationen (Reichweite, Qualität, Partner und eben Thematik). Hierfür gibt es aber Verhältnismäßig viele Bewerber und dann spielt eben auch dein Forschungsschwerpunkt eine Rolle. Das zwischenmenschliche spielt auch eine große Rolle und die Gelder die du evtl durch Kooperationen an die uni bringen könntest.

*Quelle: selbst in den entscheidenden Komitees gewesen ;)

Aus eigener Sache: angenommen mal interessiert sich für den Bereich environmental economics - macht es mehr Sinn im Master spezifisch diesen Studiengang (gibt es nur selten) zu studieren oder economics im allgemeinen? Habe das Gefühl, dass letzteres einen eher ans Ziel bringt, obwohl es nicht so spezifisch ist ... bei der Bachelorwahl hat sich das definitiv bestätigt, beim Master bin ich mir da unschlüssig.

Falls in dem economics Master keinerlei enviromental Economics (kurz ee) hörbar ist+ keinen Dotzenten an der uni der sich damit befasst, dann würde ich es nicht studieren.

Ziel bei sehr spezialisierten (und theoretischen Studiengängen) ist es ja den Studierenden optimal auf die Forschung vorzubereiten. Würde für mich für den ee Master Studenten entscheiden. Und nicht zu vergessen ist, dass du durch diese starke Spezialisierung Kontakte aufbauen kannst zu den Dotzenten, die dir ggf auch eine Promotion an einer anderen Uni vermitteln könnten (falls keine Gelder).

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Welche Journals meinst du? Finance (wobei das eher Hybrid ist) ist ein sehr hartes Pflaster, finde ich. Da sitzen an vielen (dt.) Lehrstühlen mit Publikationen in A Journals auch eher mehr (Wirtschafts-) Mathematiker/Ings/Itler als reine Wiwis.

Ich habe auch in BWL promoviert , habe Bsc und Msc in Wiwi. Für Lehrstühle wie Marketing, Accounting oder Strategic Management hat man aber als Econ keinen Vorteil, auch wenn man methodisch (vermeintlich) besser ausgebildet ist. Da geht es für eine gute Publikation eher mehr um ein innovatives und spannendes Thema als um methodische Tiefe wie jetzt bspw. im Finance oder gar an Mikro/Makro Lehrstühlen. Das kann man auch sehr gut in den A(+) Journals beobachten. Im Vergleich zu Economics oder Finance sind in den Journals nämlich keine methodisch tiefgreifenden Modellierungen oder Ansätze zu beobachten. Natürlich wird trotzdem empirisch gearbeitet, aber dynamische Panels mit Jahresfrequenz sind da meist das höchste der Gefühle. Spannend sind eher die Ansätze im allgemeinen, die Kreativität zur Datenbeschaffung und der Innovationsfaktor.. wobei es auch bei uns p-hacking gibt..

Ich finde daher, dass man nicht pauschal sagen kann, dass Economics einen „besser“ für eine BA Diss vorbereitet. Auch das einlesen in ein Thema geht nicht „schneller“. Gerade, wenn man kumulativ mit Publikationsanspruch promoviert, dauert die Themenkonkretisierung sowieso sehr lange. Da ist eher ein exzellentes Englisch wichtig. Das bisschen Methodik kriegt man mit der nötigen Auffassungsgabe sowieso schnell hin und auch wenn man einen methodischen Vorteil durch Econ mitbringt (den man sich auch an jeder vernünftigen Uni in bwl aneignen kann..) so ist man halt einfach nicht „im Thema“. Das macht viel mehr aus. Ehrlich gesagt finde ich deine Aussage sogar sehr vermessen und fast schon zu naiv für jemanden, der (entschuldige, aber angeblich) promoviert hat.

Beim Rest, insbesondere der Planbarkeit, gebe ich dir aber recht. Allerdings ist es in Deutschland mit guter Habil. noch verhältnismäßig leicht, eine Professur (W2/3) zu bekommen. Obgleich die ausländische Konkurrenz auch hierzulande immer stärker wird, reicht für einen guten Tenure Track hier schon weniger als eine Handvoll guter Publikationen (A Journals). Wenn man über den großen Teich schaut, dann ist der Druck auf den Output ein ganz anderer. Dort sind exzellente Forscher, die wirklich viel und gut publizieren (auch mit entsprechenden citations) und trotzdem nur Assistant Prof. sind und ewig brauchen, um Full Prof. zu werden. Hier kommt man mit 2-3 guten Publikationen schon weiter. Allerdings verschärft sich das Ganze zunehmend, da immer mehr „Rückkehrer“ aus dem Ausland sich hier auf die Stellen selbst an Mittelklasse-Unis bewerben und die Konkurrenz einfach die Kombi aus sehr begabtxsehr fleißig mitbringt.

Wer also jetzt erst mit dem Studium anfängt, für den ist das Ganze nur sehr schwer planbar. Meine Tipps: studier, was dir Spaß macht und wo du das beste Gefühl hast, strebe entsprechende Noten an und orientier dich über Stellen als studentische Hilfskraft und/oder Tutor schnell Richtung Lehrstuhl, um erste Eindrücke zu bekommen. eventuell auch mal tiefer in die Literatur einlesen, indem man einfach mal ein A+ Journal aus seinem Fach durchstöbert.. man kriegt auch mit BT & MT ein gutes Gefühl dafür, wie das wiss. Arbeiten so ist und ob es einem liegt.

WiWi Gast schrieb am 22.03.2020:

Ich habe Bachelor und Master in Economics an einer Target-Uni in Deutschland gemacht. Anschließend in BWL promoviert. Gegenüber klassischen BWLern hatte ich den Vorteil, dass ich methodisch viel besser ausgebildet war. Auch in BWL Journals werden derzeit fast nur noch empirische oder experimentelle Studien veröffentlich. Mit einem Economics Master ist man viel besser vorbereitet, in ein spezifisches Forschungsthema kann man sich viel schneller einlesen.

Eine wissenschaftliche Karriere ist aber schwer planbar, du musst top publizieren und örtlich vollkommen flexibel sein. Auf Juniorprofessur stellen bewerben sich zum Teil Wissenschaftler, 12 Jahre in der Forschung sind. Der Markt ist verrückt, es gibt viel zu wenige unbefristete Stellen.

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WiWi Gast

Wissenschaftliche Laufbahn Wirtschaftswissenschaften

Mein Tipp, um dir möglichst viel offen zu halten: Studier so viel Mathematik und Statistik wie irgend möglich im Bachelor (sei es reine Mathematik, vwl+Nebenfach Mathe oder reine vwl an einer Uni, die Wert auf eine rigorose methodische Ausbildung legt, etwa Bonn). Das ist die einzige, aber eine enorm wichtige Entscheidung, die du jetzt treffen kannst. Wenn du später empirisch in bspw. Labor oder development econ forschen willst, brauchst du das wahrscheinlich nicht zwangsweise. Aber sobald es theoretischer wird, kommst du als reiner vwler kaum noch hinterher, wenn du jüngste Forschung wirklich verstehen willst.

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