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Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Würdet ihr das eher als positiv oder negativ sehen, wenn ich das im Bewerbungsgespräch für IB/UB erzähle?

Ich will es schon sagen, denn

  1. bin ich stolz darauf und
  2. übernehme ich dadurch ja früh Verantwortung, oder?
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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Ich würde mich eher Fragen, warum jemand, der frisch Vater geworden ist, sein privat Leben von mindestens Montagmorgen bis Donnerstagabend abgeben will.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

Würdet ihr das eher als positiv oder negativ sehen, wenn ich das im Bewerbungsgespräch für IB/UB erzähle?

Ich will es schon sagen, denn

  1. bin ich stolz darauf und
  2. übernehme ich dadurch ja früh Verantwortung, oder?

Negativ - sieht nach Missgeschick aus.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Für IB/UB leider nicht so gut. DIe suchen nur bedingt nach reifen Persönlichkeiten, sondern eher nach Performern, die keine Fragen stellen. Als Analyst im IB wird von dir auch 24/7 Bereitschaft erwartet. Da kommt Kind nicht so gut an. Das kannst als Associate bringen.

Für einen Konzernjob hingegen ist das ein großer Vorteil und ich würde dich Kandidaten ohne Kind vorziehen, da Leute mit kindern tenendziell um einiges gefestigt sind und nicht auf irgendwelche Spinnereien kommen.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Wenn du es von sich aus erzählst, könnte man es als Forderung werten, dass dir Flexibilität wichtig ist. Außer du bist jetzt 40, dann wäre es wohl irrelevant ;)

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

Würdet ihr das eher als positiv oder negativ sehen, wenn ich das im Bewerbungsgespräch für IB/UB erzähle?

Ich will es schon sagen, denn

  1. bin ich stolz darauf und
  2. übernehme ich dadurch ja früh Verantwortung, oder?

Negativ - sieht nach Missgeschick aus.

Dito. Die werden dich dann zu 99% nicht nehmen. Alleine das Risiko, dass du zuhause bleiben musst, des Kindeswohl wegen. Werden die definitiv nicht machen. Den Weg kannst du dir sparen, 100% versprochen.

Entweder verschweigen oder direkt zuhause bleiben.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

besser nicht ansprechen, das kommt bei UB/IB wirklich nicht gut rüber, glaub mir!

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Also ich glaube, dass das in jedem anderen Unternehmen kein Problem wäre, zumindest wenn du deutlich machst dass es kein "Unfall" war ;-)

In UB und IB könnte man aber auf den Gedanken kommen, dass du eventuell deswegen nicht so zeitlich flexibel bist.

Du solltest also, wenn du es sagst, denen den Wind aus den Segeln nehmen und ihnen gleich erklären, wie du das mit dem Beruf vereinbaren würdest.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Ist doch Unsinn was ihr da labert. Der FPM hat mit zwei Kleinkindern auch bei Rothschild im IBd angefangen. Natürlich geht das.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

Würdet ihr das eher als positiv oder negativ sehen, wenn ich das im Bewerbungsgespräch für IB/UB erzähle?

Ich will es schon sagen, denn

  1. bin ich stolz darauf und
  2. übernehme ich dadurch ja früh Verantwortung, oder?

Oh ja du übernimmst große Verantwortung wenn du als Kind ein Kind in die Welt setzt.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Würde es nicht erwähnen

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

  1. übernehme ich dadurch ja früh Verantwortung, oder?

Wofür? Für dein Kind wohl eher nicht...

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

"Ich will es schon sagen, denn 1.) bin ich stolz darauf und"

Ich erzähl denen im AC auch nicht, dass ich Global Elite in Counter-Strike GO bin.
Und auch nicht, dass meine Oma stolz auf mich ist, dass ich so ein netter junger Mann geworden bin.

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Threat

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

Ist doch Unsinn was ihr da labert. Der FPM hat mit zwei Kleinkindern auch bei Rothschild im IBd angefangen. Natürlich geht das.

Ohne mich darüber schlau gemacht zu haben: Hat er das auch im Vorstellungsgespräch erwähnt?
Ich glaube kaum, dass sich ein Personaler denkt: "Geil man, der ist mit 21 schon Papa. Das zeigt klar, dass er Verantwortung übernehmen kann und ihm Arbeit wichtiger ist als Privates.
Nein, Spaß beiseite. Das zu nennen gibt doch überhaupt keinen Vorteil. Je nachdem würde ich sogar lügen und sagen, ich hätte keine Kinder (was ja nach AGG vollkommen erlaubt ist).

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Threat

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Threat schrieb am 02.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 02.03.2019:

Ist doch Unsinn was ihr da labert. Der FPM hat mit zwei Kleinkindern auch bei Rothschild im IBd angefangen. Natürlich geht das.

Ohne mich darüber schlau gemacht zu haben: Hat er das auch im Vorstellungsgespräch erwähnt?
Ich glaube kaum, dass sich ein Personaler denkt: "Geil man, der ist mit 21 schon Papa. Das zeigt klar, dass er Verantwortung übernehmen kann und ihm Arbeit wichtiger ist als Privates.
Nein, Spaß beiseite. Das zu nennen gibt doch überhaupt keinen Vorteil. Je nachdem würde ich sogar lügen und sagen, ich hätte keine Kinder (was ja nach AGG vollkommen erlaubt ist).

Als Nachtrag: Natürlich nur, falls man mich direkt danach fragen würde. Man darf natürlich nicht einfach so beiläufig lügen.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Hey,

lass Dir von all den Leuten, die keine Kinder haben nichts einreden. Ich bin selbst jung Vater geworden. Erst einmal gibt es nichts besseres als, sofern man Kinder möchte, diese gegen Ende des Studiums zu bekommen und so noch viel Zeit mit seiner Familie zuhause zu verbringen.
Als ich mich dann für einen Festeinstieg bei den großen Beratungen beworben habe, war es in keinem der Gespräche ein Nachteil. Vielmehr hat das Thema Kinder, gerade wenn der Interviewer selbst welche hat, das Gespräch total aufgelockert.

Grundsätzlich gilt, egal ob 21 und 36, mit einem solch privaten Thema würde ich nicht ins Gespräch einsteigen, aber man kann es durchaus an geeigneter Stelle erwähnen.

Viele Grüße und viel Freude weiterhin an Deinem Nachwuchs!

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 03.03.2019:

Hey,

lass Dir von all den Leuten, die keine Kinder haben nichts einreden. Ich bin selbst jung Vater geworden. Erst einmal gibt es nichts besseres als, sofern man Kinder möchte, diese gegen Ende des Studiums zu bekommen und so noch viel Zeit mit seiner Familie zuhause zu verbringen.
Als ich mich dann für einen Festeinstieg bei den großen Beratungen beworben habe, war es in keinem der Gespräche ein Nachteil. Vielmehr hat das Thema Kinder, gerade wenn der Interviewer selbst welche hat, das Gespräch total aufgelockert.

Grundsätzlich gilt, egal ob 21 und 36, mit einem solch privaten Thema würde ich nicht ins Gespräch einsteigen, aber man kann es durchaus an geeigneter Stelle erwähnen.

Viele Grüße und viel Freude weiterhin an Deinem Nachwuchs!

Was denn für eine große Beratung?

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

Was ich nach 10 Jahren Berufserfahrung und mittlerweile unzähligen Bewerbungsgesprächen gelernt habe? Es gibt nicht die ultimative Vorgehensweise im Bewerbungsgespräch, genauso wenig im Jobs selbst und anders wo...

Bewerbungsgespräche sind wie flirten, bei manchen ist man sich auf Anhieb sympatisch und es ist eigentlich völlig egal über was man spricht, wieder bei anderen werden einem Dinge positiv wie negativ ausgelegt und beim nächsten Gespräch ist es genau anders rum (bspw. Heimat nie verlassen kann man als Loyalität oder mangelndem Horrizont auslegen...). Der eine sieht im Kind Bodenständigkeit und Verantwortungsbewusstsein, der andere wird dir vielleicht enorme unflexibilität und Leichtsinn unterstellen...

Mein einziger Rat aus all den Gesprächen: sei ehrlich bei solchen Dingen. Wenn du dich schon im VG dermassen verbiegen musst um den Job zu bekommen wirst du das auch im Jobs selbst machen müssen und nach ein paar Monaten wirst du es nicht mehr aushalten.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 03.03.2019:

WiWi Gast schrieb am 03.03.2019:

Hey,

lass Dir von all den Leuten, die keine Kinder haben nichts einreden. Ich bin selbst jung Vater geworden. Erst einmal gibt es nichts besseres als, sofern man Kinder möchte, diese gegen Ende des Studiums zu bekommen und so noch viel Zeit mit seiner Familie zuhause zu verbringen.
Als ich mich dann für einen Festeinstieg bei den großen Beratungen beworben habe, war es in keinem der Gespräche ein Nachteil. Vielmehr hat das Thema Kinder, gerade wenn der Interviewer selbst welche hat, das Gespräch total aufgelockert.

Grundsätzlich gilt, egal ob 21 und 36, mit einem solch privaten Thema würde ich nicht ins Gespräch einsteigen, aber man kann es durchaus an geeigneter Stelle erwähnen.

Viele Grüße und viel Freude weiterhin an Deinem Nachwuchs!

Was denn für eine große Beratung?

Hatte Interviews bei T2, T3 und allen Big4. Habe letztendlich bewusst, auch wenn man das hier im Wiwi-Treff nicht glauben will, für eine Big4 entschieden. Wollte den Fokus eher auf transaktionsnahe als auf strategische Projekte legen.

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WiWi Gast

Ich bin mit 21 Papa geworden - Im Bewerbungsgespräch davon erzählen

WiWi Gast schrieb am 03.03.2019:

Hey,

lass Dir von all den Leuten, die keine Kinder haben nichts einreden. Ich bin selbst jung Vater geworden. Erst einmal gibt es nichts besseres als, sofern man Kinder möchte, diese gegen Ende des Studiums zu bekommen und so noch viel Zeit mit seiner Familie zuhause zu verbringen.
Als ich mich dann für einen Festeinstieg bei den großen Beratungen beworben habe, war es in keinem der Gespräche ein Nachteil. Vielmehr hat das Thema Kinder, gerade wenn der Interviewer selbst welche hat, das Gespräch total aufgelockert.

Grundsätzlich gilt, egal ob 21 und 36, mit einem solch privaten Thema würde ich nicht ins Gespräch einsteigen, aber man kann es durchaus an geeigneter Stelle erwähnen.

Viele Grüße und viel Freude weiterhin an Deinem Nachwuchs!

Vielen Dank einmal für eine etwas differenziertere und ehrliche Antwort. Ich wollte es natürlich nicht hinausposaunen, aber wenn sie beim Lebenslauf nach meinen zukünftigen Plänen fragen o.Ä., dann würde ich es gerne ansprechen, denn ich dachte auch, dass es den Blick des Interviewers auf mich doch (hoffentlich zum Positiven) verändern könnte :)

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