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KI, Beruf und Zukunft

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Laut Google wird 50% des eigenen Codes mittlerweile von KI geschrieben.

WiWi Gast schrieb am 16.02.2026:

Programmierer auf Youtube sagen, dass man am Ende 2 bis 5 Prozent des Codes, den ein LLM generiert, tatsächlich im Endprodukt verwendet.

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ExBerater

KI, Beruf und Zukunft

Welche Ausreden hatten die gleichen und andere Firmen eigentlich in den letzten 100 Jahren wenn sie - wie alle paar Jahre üblich - Leute entlassen haben?

Meine Herren. Glaubt doch nicht jeden Mist, den eine Firma vermeldet. Firmen MÜSSEN produktiver werden. Sie sammeln über Jahre zu viel Speck an, und das wird dann alle paar Jahre mit großen Programmen wieder entfernt. Standard operating procedure. Nix neues.

Gestern gab es ein langes Interview mit einer KI Expertin von einer großen Beratung (eine Partnerin). Die hat - sehr zu meiner Überraschung - hart gegen das Narrativ "es gibt weniger Stellen wegen KI" angeredet. Es gebe aktuell sogar mehr Stellen durch KI und das werde sich auch so schnell nicht ändern

WiWi Gast schrieb am 19.02.2026:

Otto entlässt 460 Arbeitnehmer im Bereich Marketing, Controlling und IT. ERGO plant Abbau von 1000 Stellen u.a. wegen KI. Automatisierung oder euphemistisch auch als "Modernisierung" oder "Vereinfachung" von Strukturen bezeichnet, wird immer sichtbarer.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Ein YouTuber "A life after layoff" hat die Situation ganz gut zusammengefasst:

Ausgangspunkt ist eine Wirtschaft, die zu viele Mitarbeiter angestellt hat, da aber direkt nach Corona die Wirtschaft in einer Boomphase war und das Narrativ gespielt wurde, dass die geburtenstarken Jahrgänge in Rente gehen und der Mitarbeiterbedarf bald hoch sein wird, wurde das nicht weiter hinterfragt und fröhlich über Bedarf eingestellt. Dann kamen ein paar Tech-Clowns und haben die Geschichte erzählt, dass man 50% der Arbeitsplätze direkt durch KI wegrationalisieren kann. Erst haben nur die Techn-Firmen viele Leute entlassen, dann immer mehr Branchen, bis der Arbeitsmarkt kaputt ging. Die Rationalisierung durch KI hat lt. Umfragen bei den allermeisten Firmen nicht funktioniert, obwohl der überwiegende Teil der Firmen tatsächlich solche Projekte umgesetzt hat. Es liegt also nicht an der Umsetzung an sich. Statt aber wieder so viele Leute wie früher einzustellen, wartet man ab, beauftragt ggf. bei Bedarf einfach eine Beratungsfirma oder einen Freelancer, manchmal wird auch einfach nur noch in Teilzeit eingestellt oder man lässt die verbleibende Mitarbeiterschaft mehr arbeiten als vorher. Da der Wirtschaftsboom abgeflaut ist, ist der Bedarf an neuen Mitarbeitern eh nicht mehr so groß.

Im Grunde hat die Techn-Branche den Arbeitsmarkt kaputt geredet, ohne wirklich abzuliefern. Es war ja schon vorher so, dass man bei vielen Jobs nicht den ganz Tag was zu tun hatte (fragt die Buchhalter ;=)). Bisher hatten sich die Firmen nur nicht getraut, Rationalisierungen zu versuchen. Durch das ganze Gerede von der KI hat man dann aber den Mut gefunden, tatsächlich auf weniger Mitarbeiter zu setzen und dieses Paradigma kriegt man jetzt nicht mehr aus den Köpfen der Entscheidet raus. Vielen Dank Tech-Branche!

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

ExBerater schrieb am 19.02.2026:

Welche Ausreden hatten die gleichen und andere Firmen eigentlich in den letzten 100 Jahren wenn sie - wie alle paar Jahre üblich - Leute entlassen haben?

Meine Herren. Glaubt doch nicht jeden Mist, den eine Firma vermeldet. Firmen MÜSSEN produktiver werden. Sie sammeln über Jahre zu viel Speck an, und das wird dann alle paar Jahre mit großen Programmen wieder entfernt. Standard operating procedure. Nix neues.

Gestern gab es ein langes Interview mit einer KI Expertin von einer großen Beratung (eine Partnerin). Die hat - sehr zu meiner Überraschung - hart gegen das Narrativ "es gibt weniger Stellen wegen KI" angeredet. Es gebe aktuell sogar mehr Stellen durch KI und das werde sich auch so schnell nicht ändern

Wie heißt die Podcastfolge?

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 19.02.2026:

Wie heißt die Podcastfolge?

Die Folge heißt: After The AI Disaster - What's Next? Companies are fixing their AI layoff mistakes. Here is the catch.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Gemini 3.1 ist draußen. Auch unabhängigen Tests setzen es nahezu überall an die Spitze, v.a. beim coden und im Reasoning; und es konnte Halluzinationen deutlich reduzieren. Es geht non-stop weiter

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 20.02.2026:

Gemini 3.1 ist draußen. Auch unabhängigen Tests setzen es nahezu überall an die Spitze, v.a. beim coden und im Reasoning; und es konnte Halluzinationen deutlich reduzieren. Es geht non-stop weiter

Natürlich geht es weiter. Progression ist da; gegen die Zeitachse gelegt nimmt das Tempo der Progression merklich ab.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Wenn man sich in englischen CS Fachforen so durchliest, dann scheint die Stimmung selbst bei Berufserfahrenen wegen KI eher suboptimal zu sein, v.a. wenn man nicht auf den Moment schaut sondern die mittelfristige Entwicklung in den Blick nimmt.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Schön, dass du das so akkurat quantifizieren kannst!

WiWi Gast schrieb am 20.02.2026:

Natürlich geht es weiter. Progression ist da; gegen die Zeitachse gelegt nimmt das Tempo der Progression merklich ab.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Anthropic hat kürzlich einen Agenten für KI-Security auf den Markt gebracht. Erste unabhängige Test sind wohl sehr gut. Vllt wird "Vibe"-Coding doch nicht für so viel Mehrarbeit in der IT-Landschaft sorgen.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 21.02.2026:

Schön, dass du das so akkurat quantifizieren kannst!

Gerne

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Klar, denn sie haben immerhin einen Stake darin, den zukünftigen Fortbestand ihres Berufes zu rechtfertigen.

Vor einiger Zeit schrieb einmal ein "IT Security Architekt" hier im Forum, dass er sich aufgrund der begrenzten Fähigkeiten aktueller AI-Systeme sicher sei, dass seine Tätigkeit "zu Lebzeiten" weiter gefragt sein würde.

Da ich selbst in diesem Bereich arbeite, bin ich mir alles andere als sicher, dass AI Systeme nicht wesentliche Teile der Security Analyse, Mitigation und des Design in Zukunft komplett autonom abarbeiten kann, während sie dabei sämtliche Szenarien, Dokumentation und relevante Threat Intel in wenigen Sekunden verarbeiten.

Das Security Modell von Anthropic ist daher extrem spannend und steht erst am Anfang einer langen Entwicklung...
Die Gegenseite bedient sich auch bereits LLM-basierten Toolings - daher wäre es extrem naiv zu glauben, dass die menschliche Expertise auf Defender-Seite da mittelfristig mithalten kann.

WiWi Gast schrieb am 21.02.2026:

Wenn man sich in englischen CS Fachforen so durchliest, dann scheint die Stimmung selbst bei Berufserfahrenen wegen KI eher suboptimal zu sein, v.a. wenn man nicht auf den Moment schaut sondern die mittelfristige Entwicklung in den Blick nimmt.

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KI, Beruf und Zukunft

Das muss man differenzieren.
Ich bin bei Google und bekomme sowohl die Entwicklungsseite als auch die GTM-Seite inklusive der Integration beim Kunden hautnah mit.

Die Geschwindigkeit in der Modelle entwickelt werden, nimmt NICHT ab - sie nimmt eher zu.
Wo sich eine leichte Entschleunigung einstellt, ist auf der Platformseite im Enterprise Geschäft - in unserem Fall zum Beispiel Gemini Enterprise. Gleiches gilt aber auch für alle anderen Agentic-AI Platformen - die Entwicklungsgeschwindigkeit kommt nicht mit den qualitativen Anforderungen von Unternehmen mit.

Für uns ist das ein großes kulturelles Problem. Für uns galt immer "110% Engineering Quality" - und jetzt müssen wir aus Zeitdruck Produkte an den Markt bringen, die beim Kunden erst noch reifen müssen. Die Kunden werden quasi zum Beta-Tester.
In US und Asia wird das problemlos durch Kunden akzeptiert, hier in EU haben die Kunden damit ein riesiges Problem was man an den Verkaufszahlen und der Adoptionsgeschwindigkeit merkt.
Da aber die Produkte letzten Endes immer funktionieren, verlieren wir hier unglaublich viel Zeit und werden immer stärker abgehängt.

WiWi Gast schrieb am 20.02.2026:

Natürlich geht es weiter. Progression ist da; gegen die Zeitachse gelegt nimmt das Tempo der Progression merklich ab.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Ach, die ChatBots werden uns nicht ersetzen... Glaubt nicht immer was Elon, Sam Und Co. erzählen und versprechen. Das sind ganz normale Kapitalisten, die mehr Investitionen von uns wollen.

Aber! Outsourcing nach Indien ist viel gefährlicher als KI. Alles, was remote gemacht werden kann, ist bedroht.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Aktuell kommen so viele neue Modelle und Möglichkeiten auf dem Markt, dass Unternehmen und die Mitarbeiter einfach überfordert sind. Des Weiteren wird die Revolution ihre eigenen Kinder "fressen". Viele Unternehmen und Softwarefirmen werden nicht überstehen, da die Bots/Agenten von Anthropic und Google so leistungsstark werden, dass man gar keine anderen mehr benötigt (bzw. nicht mehr im gleichen Umfang). Aber auch google und MS usw werden Verluste hinnehmen. Denn mit der Insolvenzrolle der Freiberufler und kleinen Unternehmen werden auch deutlich weniger Lizenzen verkauft und Werbung geschaltet.

Schreckliche Zeiten.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 21.02.2026:

Ach, die ChatBots werden uns nicht ersetzen... Glaubt nicht immer was Elon, Sam Und Co. erzählen und versprechen. Das sind ganz normale Kapitalisten, die mehr Investitionen von uns wollen.

Aber! Outsourcing nach Indien ist viel gefährlicher als KI. Alles, was remote gemacht werden kann, ist bedroht.

Und warum sollten wir nun glauben, was du uns erzählst?

Übrigens investieren die auch von selbst, ob du nun mitmachst oder nicht.

antworten
WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 21.02.2026:

Und warum sollten wir nun glauben, was du uns erzählst?

Übrigens investieren die auch von selbst, ob du nun mitmachst oder nicht.

Weil es logisch ist... Außerdem hat Elon bereits viele Sachen versprochen, die nicht Realität geworden sind. Ich empfehle dir den Artikel von The Economist "Don’t be fooled. AI bosses are regular capitalists"

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Ihr reibt euch an einzelnen Figuren auf, ohne das größere Gesamtbild zu betrachten.
Auch der Economist hat Interesse, seine Deutungshoheit zu bewahren. Er gehört zur alten Garde der pseudo-elitären Printmedien.

WiWi Gast schrieb am 21.02.2026:

Weil es logisch ist... Außerdem hat Elon bereits viele Sachen versprochen, die nicht Realität geworden sind. Ich empfehle dir den Artikel von The Economist "Don’t be fooled. AI bosses are regular capitalists"

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Was ist los VoR, traust dich nicht mehr von deinem alten Account zu schreiben, nachdem du nach deinem Post zur US Wahl bisschen Kritik einstecken musstest?

Someone with experience schrieb am 21.02.2026:

Das muss man differenzieren.
Ich bin bei Google und bekomme sowohl die Entwicklungsseite als auch die GTM-Seite inklusive der Integration beim Kunden hautnah mit.

Die Geschwindigkeit in der Modelle entwickelt werden, nimmt NICHT ab - sie nimmt eher zu.
Wo sich eine leichte Entschleunigung einstellt, ist auf der Platformseite im Enterprise Geschäft - in unserem Fall zum Beispiel Gemini Enterprise. Gleiches gilt aber auch für alle anderen Agentic-AI Platformen - die Entwicklungsgeschwindigkeit kommt nicht mit den qualitativen Anforderungen von Unternehmen mit.

Für uns ist das ein großes kulturelles Problem. Für uns galt immer "110% Engineering Quality" - und jetzt müssen wir aus Zeitdruck Produkte an den Markt bringen, die beim Kunden erst noch reifen müssen. Die Kunden werden quasi zum Beta-Tester.
In US und Asia wird das problemlos durch Kunden akzeptiert, hier in EU haben die Kunden damit ein riesiges Problem was man an den Verkaufszahlen und der Adoptionsgeschwindigkeit merkt.
Da aber die Produkte letzten Endes immer funktionieren, verlieren wir hier unglaublich viel Zeit und werden immer stärker abgehängt.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Anscheinend bekommt auch die Verwaltung immer mehr spezifische Fach-LLM (Asyl, Wohngeld oder Steuern), die für Recherche, Fallanalyse und ersten Entwurf eingesetzt werden. Endbescheid o.ä. ist natürlich in der Verantwortung des Sachbearbeiters/Referenten. Resonanzen sind wohl sehr gut. Selbst komplexe steuerrechtliche Probleme können relativ zügig bearbeitet und v.a. sprachlich herausragend ausgearbeitet werden .
Die Verwaltung muss auch kein Gewinn erwirtschaften, sodass die Angestellten natürlich froh um die Entlastung sein werden. In der freien Wirtschaft werden diese Fach-LLMs dafür sorgen, dass weniger eingestellt wird bzw sogar entlassen wird.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

Warum soll ich mich auf Google Enterprise einschiessen, wenn ich eigentlich für jeden Mitarbeiter idealerweise mindestens 3 LLMs benötige.

Someone with experience schrieb am 21.02.2026:

Wo sich eine leichte Entschleunigung einstellt, ist auf der Platformseite im Enterprise Geschäft - in unserem Fall zum Beispiel Gemini Enterprise.

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fernblick

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Ich vertraue Videos von TikTok und Instagram mittlerweile überhaupt nicht mehr. Ich denke immer, dass dieses Video von künstlicher Intelligenz erstellt wurde.

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WiWi Gast

KI, Beruf und Zukunft

fernblick schrieb am 22.02.2026:

Ich vertraue Videos von TikTok und Instagram mittlerweile überhaupt nicht mehr. Ich denke immer, dass dieses Video von künstlicher Intelligenz erstellt wurde.

Jo Same. Ist schon beängstigend wie gut das geworden ist. Man kann dem nicht mehr vertrauen. Siehe auch Tagesschau. Ohne Sora Logo hätte man das für absolut echt halten können

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fernblick

KI, Beruf und Zukunft

WiWi Gast schrieb am 22.02.2026:

Jo Same. Ist schon beängstigend wie gut das geworden ist. Man kann dem nicht mehr vertrauen. Siehe auch Tagesschau. Ohne Sora Logo hätte man das für absolut echt halten können

Wenn es ins Filmgeschäft übergeht, dann haben die Schauspieler nichts mehr zu tun.

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WiWi Gast

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Aktuell gibt es jedenfalls schon Probleme zwischen Synchonsprechern und Netflix. Und KI spielt dabei eine wesentliche Rolle

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WiWi Gast

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Block inc. entlässt fast 40% seiner Belegschaft (4000) u.a. wegen AI.

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