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Hohe Sparquote - was soll ich tun.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Mir kommt es so vor, als hätte ich eine sehr hohe Sparquote. Ich würde euch gerne fragen, ob ihr das auch so seht, und nach tipps, was ich damit machen soll/was ihr mir für ein möglichst frühes Ende des Beruflslebens empfehlen würdet/welche Anschaffungen über die man nicht so nachdenkt empfehlenswert sind in puncto Lebensvereinfachung (Geld-, Zeit- oder Aufwandsersparnis).

Aktuell verdiene ich 2600€ Netto zum Berufseinstieg.

Ich gebe 570€ warm zur Miete aus (mein Anteil, geteilt mit Freundin) in einer der teuren Städte (HH, F, M)
650-700€ werden im Schnitt verkonsumiert. 500€ davon Essen (könnte ich sicher um 150 verringern, aber das gönn ich mir). Für Kleidung habe ich im Studium zu viel ausgegeben, nun spare ich mir da sehr viel.

Das sind tatsächlich keine 1300€. In Absehbarer Zeit dürften es 50€ mehr werden (einige Versicherungen), dann war es das aber auch. Einen Mangel habe ich nirgendwo. Bald dürfte hoffentlich eine Erhöhung auf 2700€ Netto. Dann wäre ich etwa ein Jahr nach Einstieg bei 50%, wie auch jetzt.
Dazu kommt eine ganz okaye bAv (5% des Bruttogehalts zu 4% verzinst)
Erhalte noch zwei Sonderzahlungen, diese Rechne ich aber mal nicht ein, weil ich die wohl wirklich komplett (aber nicht mehr als das) für Urlaub ausgeben werde.

Was ist das, was ihr mir Raten könnt im Bezug auf die oben genannten Punkte? Aktuell spiele ich mit dem Gedanken (bzw. recht sicher), mir ein Auto zuzulegen (Erspartes + 800€ Gesamtkosten für 3 Jahre, dann 300€ nachdem es abbezahlt ist). Ich pendle gerade etwas über 1h in jede Richtung täglich. Mit dem Auto wären es etwa 20-25 min bei Berufsverkehr. Die 6h pro Woche sind mir das wert.
Auch in diesem Fall hätte ich in den 3 Jahren noch etwa das, was einem im Forum häufig empfohlen wird (20%), danach würde es wieder Bergauf gehen. Wie sich mein Gehalt entwickeln wird, kann ich nicht schätzen, rechne aber mit etwas mehr als 100€ Netto mehr im Monat in den ersten Jahren.

Was könnt ihr noch so empfehlen? Einfach sparen/anlegen? Gibt es einige positive NPV/Return Anschaffungen im Bezug auf Lebensqualität?

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Viel Sparen, wenn man das Gefühl hat, dass es an nichts fehlt, ist doch Ideal. Die 20% sind natürlich immer nur ein Richtwert und sollen, bezogen auf eine gute Absicherung im Alter, MINDESTENS gespart werden.

Grundsätzlich würde ich mal eine genaue Übersicht der Ausgaben aufstellen (ich nutze auch seit mehr als 10 Jahren eine Haushaltsbuch App. Sehr interessante insights). Dann kann man auch wesentlich konkreter Planen, was man sparen möchte und muss (wenn man z.B. sagt, man möchte seinen Lebensstandard im Alter/Ruhestand halten).

Zum Thema Auto: Eigenes Auto ist etwas Feines, gerade, wo du so viel fährst. Aber schau, dass du dir nicht ein teureres Auto als nötig kaufst, nur weil du kannst. Ein Jahreswagen vom Preis/Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach am Besten.

was sollst du mit dem gesparten Geld machen:

  • Aufteilen in Risiko-Kapital und "sicheres" Geld. Entsprechen deiner eigenen Empfindung anlegen (ETF/Aktien vs. Festgeld vs. Krypto vs. xy)
  • ETF / Aktien nur anlegen, was du in den nächsten 15 Jahren nicht brauchst. Frag dich, ob du zeitnah ein Haus/Wohnung kaufen möchtest
  • (bewusst) Konsumieren für Reisen / Ausflüge / Kultur.
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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Ich bin 43 und meine Sparquote lag quasi mein ganzes Berufsleben über 50%. Ich hatte nie das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt und werde mich wahrscheinlich mit um die 50 auch langsam aus dem Berufsleben verabschieden. Von daher verstehe ich das Problem nicht.

antworten
WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Viel Sparen, wenn man das Gefühl hat, dass es an nichts fehlt, ist doch Ideal. Die 20% sind natürlich immer nur ein Richtwert und sollen, bezogen auf eine gute Absicherung im Alter, MINDESTENS gespart werden.

Grundsätzlich würde ich mal eine genaue Übersicht der Ausgaben aufstellen (ich nutze auch seit mehr als 10 Jahren eine Haushaltsbuch App. Sehr interessante insights). Dann kann man auch wesentlich konkreter Planen, was man sparen möchte und muss (wenn man z.B. sagt, man möchte seinen Lebensstandard im Alter/Ruhestand halten).

Zum Thema Auto: Eigenes Auto ist etwas Feines, gerade, wo du so viel fährst. Aber schau, dass du dir nicht ein teureres Auto als nötig kaufst, nur weil du kannst. Ein Jahreswagen vom Preis/Leistungs-Verhältnis meiner Meinung nach am Besten.

was sollst du mit dem gesparten Geld machen:

  • Aufteilen in Risiko-Kapital und "sicheres" Geld. Entsprechen deiner eigenen Empfindung anlegen (ETF/Aktien vs. Festgeld vs. Krypto vs. xy)
  • ETF / Aktien nur anlegen, was du in den nächsten 15 Jahren nicht brauchst. Frag dich, ob du zeitnah ein Haus/Wohnung kaufen möchtest
  • (bewusst) Konsumieren für Reisen / Ausflüge / Kultur.

Danke! Meine Ausgaben tracke ich schon, und mehr Sparpotenzial als am Essen (Viel Fleisch & Frisches) sehe ich ehrlicherweise nicht. Beim Auto bin ich am optimieren/versuche es.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Ich bin 43 und meine Sparquote lag quasi mein ganzes Berufsleben über 50%. Ich hatte nie das Gefühl, dass mir irgendwas fehlt und werde mich wahrscheinlich mit um die 50 auch langsam aus dem Berufsleben verabschieden. Von daher verstehe ich das Problem nicht.

Lies nochmal. Ich frage, ob ich das Geld 'sinnvoll' einsetzen kann. Mir fehlt auch nicht wirklich etwas, aber wenn ich mir das Leben irgendwo erleichtern kann, würde ich es tun bzw. (mit eurem Feedback) abwägen, ob es das Geld wert ist.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Wo sind die Ausgaben für Urlaub, Elektronik, Spaß, Hobby etc?

Ich hab eine 70%ige Sparquote, verdiene aber auch mehr als drei Mal so viel.

Wofür man am besten Geld ausgibt: Zeit und Erfahrungen. Bei mir in Form von Haushaltshilfe (1k im Jahr) und Reisen (12k im Jahr).

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Google Schlagwörter wie z.B. FIRE Financial Independence Retire Early, Frugalismus etc. geben viele interessante Einsichten und Ideen. Oder interessanter Buchtip: Die with Zero von Bill Perkins.

Hilfreiche ergänzende Gedanken: abnehmender Grenznutzen (z.B. Autokosten), Angeberfalle vermeiden (nicht für andere leben, kein Geld ausgeben für Dinge, die man nicht braucht, um vor Leuten anzugeben, die man nicht mag!), Zeit/Erlebnisse/Familie/Gesundheit sind unglaublich viel wichtiger als Geld, „Fuck you-Money“/jederzeit kündigen zu können befreit ungemein, Frauen stehen andererseits nicht auf Geizhälse, man muss sich auch mal was gönnen und genießen können, gesunder Mittelweg statt schwarz/weiß-Denken etc. pp. Das Thema angenehmes Wohnen ist natürlich sehr wesentlich hinsichtlich Lebensqualität und Finanzen!

Grüße vom Privatier, der gerne hart und viel und gut gearbeitet hat, jahrzehntelang nur bei echtem Bedarf und klug wenige Markenwaren (Kleidung, Elektronik, Auto, etc.) günstig eingekauft hat und jeweils jahrelang nutzt, gerne reist (Economy/max. 3 Sterne reicht völlig) und durch das alles Lebensqualität genießt und gleichzeitig finanziell unabhängig geworden ist. Sparquote floss zum ganz überwiegenden Teil in MSCI World per Online Brokerage (Onvista o.ä.).

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Mir fehlen bei der Liste auch Reisen/ Kurztrips und Urlaube (bei mir auf den Monat umgelegt 400-600 im Monat) sowie langlebige Anschaffungen (auf den Monat ungelegt 200-300 Euro bei mir).
Hobbys? Mein Garten kostet zB mehr Geld als ich dachte :)

Ausgehen hält sich in Grenzen in meinem Fall. Aber: in Summe sind meine Ausgaben eben etwa 1000 Euro höher pro Monat (wenn man unlegt) als auf den ersten Blick gedacht.

Daher würde ich die Idee mit dem Haushaltsbuch längere Zeit stark befürworten. Das hilft über 1-3 Jahre dabei zu ermitteln wie hoch die Sparrate wirklich sein kann wenn man unter sparen versteht dass man es fürs Alter zurücklegen kann und nicht nur bis zur nächsten größeren Anschaffung.

Wie kann man das Geld sinnvoller einsetzen? Bequemlichkeit. Haushaltshilfe, bequemer Reisen wären/ sind so meine Leitlinien.

Zum Berufseinstieg hatte ich noch so eine Studi Mentalität und kam mit so geringen Ausgaben klar, dass ich dachte bei mehr als 3k netto mach ich Teilzeit und bin trotzdem der König der Welt (ist aber 15 Jahre her, kann man wegen Inflation nicht vergleichen).
Heute sind meine Ausgaben bei 3k im Monat und das liegt nicht nur an der Inflation sondern weil ich häufiger sage: ach egal. Nimmste halt das Taxi vom Flughafen wenn die Bahn gerade nicht oder erst wieder in 1h fährt.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Mein Hund hat mich die letzten Monate auch immer 300€ im Schnitt gekostet, falls du ein neues Hobby suchst ;-)

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Super Sparquote, pack den Rest in ETF.

Haushaltshilfe oder Reduzierung auf 4-Tage-Woche hilft auch bei Lebensqualität

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Steig ins Uhren Business ein

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Letztens eine neue Automatikuhr gekauft und neue Stiefel, weil meine ausgerechnet im Urlaub kaputt sind.

Scheinst noch jung zu sein (wie du schreibst und denkst), also kannst du noch nicht viel falsch machen.
Ich hab 1 Kind, Frau arbeitet in Teilzeit, Urlaube wollen wir auch noch, Essen muss jeder einer mehr, Haus/Wohnung braucht eine entsprechende Größe...

Ich würde mein Geld anlegen, nicht geizig werden und dann verkonsumieren, wenn was ansteht

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

Was ist denn für dich ein Luxusartikel, wenn ein Motorrad nicht dazuzählt? Privatjet?

Ich geb aus
26% für Wohnen inkl NK
7% für Mobilität Auto und ÖPVN
11% für Essen
25% für Reisen
10% für Rest
Bleiben 21% gespart

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Gesunde Einstellung, so ist und war es bei mir auch. Nach dem Studium noch zu sehr versucht, das Leben finanziell zu optimieren, trotz 3,5k Netto Einstieg. So richtig abgelegt habe ich es bis heute (7 Jahre später) nicht, aber ich gönne mir nun öfter was und kann es genießen, verzichte aber auch auf Luxusmarken etc. - Größter Posten sind Reisen und Restaurants (1,2k monatlich).

Hab zwar trotzdem eine 70%ige Sparquote, aber das ist eher dem hohen Gehalt geschuldet, welches stärker gewachsen ist als meine Ausgaben.

In meinem ersten Jahr habe ich lediglich 1,2k Netto im Durchschnitt ausgegeben. Nach 7 Jahren bin ich jetzt bei 2,5k Netto (davon 40% Fixkosten und 60% Spaß) und investiere 6k Netto. Also eher 15/15/70 bei mir.

Konsum, den ich sehr wertschätze: Haushaltshilfe, hochwertige Möbel (vor allem Bett), Mittagstisch im Homeoffice, statt selbst zu kochen, Uber fahren nachts statt ÖPNV (schneller und sicherer) und Reisen (Fernreisen, aber auch einfach Wochenendtrips).

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

Es ist genau umgekehrt, weil die Leute eben nicht auf Preis/Leistung schauen, sondern meinen, sich dauernd etwas kaufen zu müssen, wäre Leben, aber in Wahrheit sind sie dann nur ständig pleite oder gar überschuldet. Und das ist kein Leben, denn du musst dann dem Geld hinterlaufen.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Wo sind die Ausgaben für Urlaub, Elektronik, Spaß, Hobby etc?

Ich hab eine 70%ige Sparquote, verdiene aber auch mehr als drei Mal so viel.

Wofür man am besten Geld ausgibt: Zeit und Erfahrungen. Bei mir in Form von Haushaltshilfe (1k im Jahr) und Reisen (12k im Jahr).

Hobbies weitestgehend kostenlos, 30-40€ auf den Monat runtergerechnet für Vereinsgebühren und Equipment
Haushaltshilfen wirklich so günstig? Werde mich umschauen, danke für den Tip.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 06.12.2023:

Mir fehlen bei der Liste auch Reisen/ Kurztrips und Urlaube (bei mir auf den Monat umgelegt 400-600 im Monat) sowie langlebige Anschaffungen (auf den Monat ungelegt 200-300 Euro bei mir).
Hobbys? Mein Garten kostet zB mehr Geld als ich dachte :)

Ausgehen hält sich in Grenzen in meinem Fall. Aber: in Summe sind meine Ausgaben eben etwa 1000 Euro höher pro Monat (wenn man unlegt) als auf den ersten Blick gedacht.

Daher würde ich die Idee mit dem Haushaltsbuch längere Zeit stark befürworten. Das hilft über 1-3 Jahre dabei zu ermitteln wie hoch die Sparrate wirklich sein kann wenn man unter sparen versteht dass man es fürs Alter zurücklegen kann und nicht nur bis zur nächsten größeren Anschaffung.

Wie kann man das Geld sinnvoller einsetzen? Bequemlichkeit. Haushaltshilfe, bequemer Reisen wären/ sind so meine Leitlinien.

Zum Berufseinstieg hatte ich noch so eine Studi Mentalität und kam mit so geringen Ausgaben klar, dass ich dachte bei mehr als 3k netto mach ich Teilzeit und bin trotzdem der König der Welt (ist aber 15 Jahre her, kann man wegen Inflation nicht vergleichen).
Heute sind meine Ausgaben bei 3k im Monat und das liegt nicht nur an der Inflation sondern weil ich häufiger sage: ach egal. Nimmste halt das Taxi vom Flughafen wenn die Bahn gerade nicht oder erst wieder in 1h fährt.

Zitat
'Erhalte noch zwei Sonderzahlungen, diese rechne ich aber mal nicht ein, weil ich die wohl wirklich komplett (aber nicht mehr als das) für Urlaub ausgeben werde.'

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Gesunde Einstellung, so ist und war es bei mir auch. Nach dem Studium noch zu sehr versucht, das Leben finanziell zu optimieren, trotz 3,5k Netto Einstieg. So richtig abgelegt habe ich es bis heute (7 Jahre später) nicht, aber ich gönne mir nun öfter was und kann es genießen, verzichte aber auch auf Luxusmarken etc. - Größter Posten sind Reisen und Restaurants (1,2k monatlich).

Hab zwar trotzdem eine 70%ige Sparquote, aber das ist eher dem hohen Gehalt geschuldet, welches stärker gewachsen ist als meine Ausgaben.

In meinem ersten Jahr habe ich lediglich 1,2k Netto im Durchschnitt ausgegeben. Nach 7 Jahren bin ich jetzt bei 2,5k Netto (davon 40% Fixkosten und 60% Spaß) und investiere 6k Netto. Also eher 15/15/70 bei mir.

Konsum, den ich sehr wertschätze: Haushaltshilfe, hochwertige Möbel (vor allem Bett), Mittagstisch im Homeoffice, statt selbst zu kochen, Uber fahren nachts statt ÖPNV (schneller und sicherer) und Reisen (Fernreisen, aber auch einfach Wochenendtrips).

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

Bett ist ein top Tip, danke!

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

WiWi Gast schrieb am 07.12.2023:

Ich halte mich persönlich an die 30/30/40 Regel.

30% Fixkosten
30% Spaß
40% Investieren (aka Sparquote)

Früher habe ich eher 30/70 gemacht und zu viel am Spaßfaktor eingespart. Man muss sich aber klar machen, man kann morgen überfahren oder schwer krank werden. Das Leben ist nicht planbar.
Außerdem hat dieser Ansatz zumindest bei mir zu einem ungesunden Verhältnis zu Geld geführt. Ich habe irgendwann angefangen alles aus der Perspektive Preis/Leistung zu bewerten. Aber das Leben findet oftmals genau da statt, wo man diesen Faktor auch mal ignorieren muss.

Wofür gebe ich die 30% "Spaßgeld" aus?
Reisen (für mich großer Faktor für Lebensqualität)
Essen/Trinken gehen (mit Freunden, Family, Dates etc.)
Frauen
Hobbies
gelegentlich mal Wunschanschaffungen (wenn auch teilweise unsinnig, Beispiel Motorrad)

Wovon ich mich nur immer ferngehalten habe, sind Luxusartikel bzw. sehr teure Markenprodukte. Hier sehe ich bis heute den Gegenwert einfach nicht.

Wenns gut läuft bin ich spätestens mit 50 finanziell so stabil, dass ich jederzeit in Rente gehen könnte. Und wenn ich morgen meinen Job verliere oder mich spontan entscheide zu kündigen, bringt mich das finanziell auch nicht um.

Was ist denn für dich ein Luxusartikel, wenn ein Motorrad nicht dazuzählt? Privatjet?

Hier der Vorposter:

Irgendwelche Markenklamotten ala Louis Vuitton zählen bei mir als "unnötiger Luxus". Auch übermäßige teure Smartphones (iPhone 14 pro max etc.) oder sehr teure Uhren.
Im Grunde alles, wo der Preis den Nutzen deutlich überwiegt und es primär ums Standing geht. Davon halte ich mich bewusst fern.

Ich kenne auch Kollegen die haben 0% Sparquote aber dafür immer die neuesten Designerklamotten, die Apple Watch Ultra am Arm und immer das neueste Smartphone jedes Jahr. Sowas mache ich halt ganz bewusst nicht und sehe da auch nicht den Sinn drin.

Das Motorad hat einen sinnvollen Nutzen und ist in Relation gar nicht so teuer, wenn man bedenkt wie oft ich es im Frühjahr/Sommer raushole.
Deswegen gehört es für mich zum Thema Spaß, ist aber kein Luxus.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Also ein Auto hat für mich schon für eine deutlich bessere Lebensqualität gesorgt. Ich fahre trotzdem viel Öffentliche, gerade im Innenstadtbereich, aber es ist eben gut, wenn man nicht drauf angewiesen ist (zb. bzgl. schwer erreichbarer Ziele, Streiks, Ausfälle, Extremwetter, Großeinkauf, Baumarkt, Ausflüge, Krankheiten/Verletzungen, Zeitersparnis auf dem Arbeitsweg). Ich hatte mir einen gut ausgestatteten, relativ neuen aber gebrauchten Kompaktwagen gekauft, natürlich in Anschaffung und Unterhalt trotzdem teuer, weil Auto, aber war im Nachhinein für mich wirklich jeden Cent wert.

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WiWi Gast

Hohe Sparquote - was soll ich tun.

Passt doch. Mit dem teuren Auto ist Dein Vermögensaufbau doch schon weitgehend zerstört. "Problem" gelöst.
Falls doch noch zu viel Geld übrig bleiben sollte bau halt einen Unfall oder gönne Dir ein noch teureres Auto. Es gibt hier nach oben hin keine Grenzen. Wenn Du es geschickt machst kannst Du Dein ganzes leben lang bis zur Rente nur für die Blechkisten arbeiten.

Aber nicht vergessen: Bei Lebensmitteln unbedingt sparen, dafür nur das allerbeste Motorenöl.

WiWi Gast schrieb am 05.12.2023:

Was ist das, was ihr mir Raten könnt im Bezug auf die oben genannten Punkte? Aktuell spiele ich mit dem Gedanken (bzw. recht sicher), mir ein Auto zuzulegen (Erspartes + 800€ Gesamtkosten für 3 Jahre, dann 300€ nachdem es abbezahlt ist). Ich pendle gerade etwas über 1h in jede Richtung täglich. Mit dem Auto wären es etwa 20-25 min bei Berufsverkehr. Die 6h pro Woche sind mir das wert.
Auch in diesem Fall hätte ich in den 3 Jahren noch etwa das, was einem im Forum häufig empfohlen wird (20%), danach würde es wieder Bergauf gehen. Wie sich mein Gehalt entwickeln wird, kann ich nicht schätzen, rechne aber mit etwas mehr als 100€ Netto mehr im Monat in den ersten Jahren.

Was könnt ihr noch so empfehlen? Einfach sparen/anlegen? Gibt es einige positive NPV/Return Anschaffungen im Bezug auf Lebensqualität?

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Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

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„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

Die besten Geldanlagen 2017: Toprenditen mit Aktien

Aktienbesitzer konnten sich 2017 über Toprenditen freuen. Wer am ersten Handelstag 2017 deutsche Standardaktien aus den DAX-Werten kaufte, konnte am Ende des ersten Handelstages 2018 eine Rendite aus Kursgewinnen und Dividenden von etwa elf Prozent verbuchen. Die Zinsen lagen im Jahr 2017 dagegen lediglich im Promille-Bereich.

Die beliebtesten Broker Apps im Überblick

Das Bild zeigt ein Smartphone, auf dem in einer Broker-App gerade die aktuellen Börsenkurse angezeigt werden.

Um an Finanzmärkten zu agieren, wird längst kein fester Heim-PC oder Laptop benötigt. Im 21. Jahrhundert können Trader über eine Broker-App (Trading Apps) standortunabhängig handeln. Das geht zudem wann und wo sie wollen, sofern der Markt geöffnet ist. Mit einer Trading-App können Fiat-Währungen, Kryptowährungen, Aktien und andere Vermögenswerte gehandelt werden. Einige dieser Apps bieten zudem seitens des Brokers kleine Extras, die für eine bestimmte Trader-Gruppe besonders interessant sind. Der Beitrag stellt drei der besten Broker Apps in einer kurzen Zusammenfassungen vor.

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