DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Anlage, Aktien & VermögenVW

VW-Aktie hinterläßt Scherbenhaufen an der Börse

Börsen-Zeitung: Kommentar von Christopher Kalbhenn

Ein Ausschnitt eines schwarzen VW-Autos.

VW-Aktie hinterlässt Scherbenhaufen an der Börse
Frankfurt (ots) - Mit dem Chaos, das am Dienstag im Dax-Werte-Handel ausgebrochen ist, haben die Kapriolen der VW-Aktie den Gipfel der Absurdität erreicht. In der Spitze 296 Mrd. Euro schwer, war der Automobilbauer nach Marktkapitalisierung vorübergehend das teuerste Unternehmen der Welt. Überhaupt nicht mehr nachzuvollziehen ist auch die Tatsache, dass die übrigen 29 Dax-Titel zum Teil drastische Abschläge erlitten, weil die dringend zur Eindeckung benötigten VW-Aktien nur durch eine synthetische Transaktion, d.h. durch den Verkauf der anderen Index-Komponenten bei gleichzeitigem Kauf des Dax-Futures, beschafft werden konnten. Dass der Dax bombenfest war, obwohl mit Ausnahme von VW phasenweise alle Titel des Index nachgaben, machte den Börsenhandel vollends zum absurden Theater.

Die beim Hessischen Wirtschaftsministerium angesiedelte Börsenaufsicht und die Deutsche Börse stellten allerdings fest, dass ein ordnungsgemäßer Börsenhandel stets gewährleistet war und auch keine Rechtsverstöße vorlagen, die eine Aussetzung des VW-Handels gerechtfertigt hätten. Darüber hinaus lehnte der Marktbetreiber eine Änderung des Dax bzw. eine Herausnahme von VW aus dem Index mit der Begründung ab, dass es dafür keine Vorkehrung im gültigen Regelwerk gebe. Nach Recht und Gesetz bzw. Regelwerk scheint somit alles in Ordnung gewesen zu sein.

Wenn die Verantwortlichen allerdings glauben, dass sie es dabei bewenden lassen und nun zur Tagesordnung übergehen können, irren sie sich gewaltig. Sie werden letztlich nicht umhin können, sich Vorkehrungen auszudenken, damit sich solche Marktverzerrungen, die den Börsenhandel zum schlechten Witz verkommen lassen, nach Möglichkeit nicht wiederholen. Ob rein formaljuristisch in Ordnung oder nicht, ist letztlich egal. Die VW-Kapriolen haben bei vielen Marktteilnehmern sowohl im Retail- als auch im institutionellen Bereich materielle Schäden angerichtet, sie hinterlassen einen Scherbenhaufen.

Image und Vertrauen in den Börsenhandel und den Dax, der sich als international anerkannte Benchmark für den deutschen Aktienmarkt etabliert hat, werden noch schwereren Schaden nehmen, wenn nichts geschieht. Das gilt gerade in einem Umfeld, in dem das Vertrauen in den Aktienmarkt ohnehin bereits sehr schwer angeschlagen ist. 

Im Forum zu VW

1 Kommentare

VW automotiveIT (carIT) - Wer hat Erfahrungen?

WiWi Gast

Grüß Gott, gibt es hier Leute, die in dieser von VW neu geschaffenen Businessline bereits tätig sind? - Wie ist die Stimmung? - Wie sieht die aktuelle Auslastung aus, sind viele Stellen unbeset ...

2 Kommentare

Bewerbungsprozess VW

WiWi Gast

Trainee Direct oder Direkteinstieg (>3 Jahre BE)?

10 Kommentare

Volkswagen Group Services

WiWi Gast

wo findet man den Tarifvertrag?

56 Kommentare

Dienstwagenregelung Volkswagen (Tarif Plus)

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 06.10.2019: Es gibt drei Stufen, die unterschiedliche Boni erzeugen... Eine davon wurde in der lokalen Presse veröffentlicht (siehe Suchmaschine). ...

2 Kommentare

VW Master Einstieg All-in

WiWi Gast

Wäre mal interessant zu wissen als was du dich bewirbst, welche Stellenbeschreibung, etc. weil das davon zu einem nicht unerheblichen Teil abhängt. Ansonsten eine Beispielrechnung: Davon ausgehend ...

2 Kommentare

AC bei VW

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 12.11.2018: Push

10 Kommentare

Sachbearbeiter Travelmanagement bei VW

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 10.02.2019: Von extern werden in Bürobereichen normalerweise nur Akademiker oder Leute mit Berufserfahrung eingestellt. Und auch nur in Bereichen, wo man intern keine pa ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema VW

Die Mittelschicht in Deutschland ist stabil: Rund 40 Millionen Menschen zählen dazu

Knapp 48 Prozent der deutschen Bevölkerung zählt zur Mittelschicht – das sind rund 40 Millionen Menschen. Zur Mittelschicht zählen Alleinstehende mit durchschnittlichem Netto-Einkommen von 1.760 Euro pro Monat und Paare mit Kindern unter 14 Jahren von 3.690 Euro Einkommen. Wer 80 bis 150 Prozent davon zur Verfügung hat, zählt laut IW-Studie „Die Mittelschicht in Deutschland – vielschichtig und stabil“ zu dieser Kategorie.

Beliebte Geldanlagen in Deutschland

Investment-Barometer 2017: Eigenheim, betriebliche Altersvorsorge und Gold attraktivste Geldanlagen

Das Sparbuch sowie Tagesgeld- und Festgeldkonten bleiben nach wie vor die bewährte Geldanlage bei den deutschen Sparern. Aus dem Investment-Barometer 2017 des GfK Vereins geht auch hervor, dass viele daran denken, ihr Erspartes in Immobilien, betriebliche Altersvorsorge und Gold zu investieren. Aktien und Fonds gewinnen langsam ebenfalls an Attraktivität.

Ein spanischer Stier aus Metall steht für Konjunktur und den Ifo-Geschäftsklimaindex.

Private Altersvorsorge: Rentenlücke mit Aktien schließen

„Altersvorsorge in Deutschland – Ohne Aktien geht es nicht“: Das ist das Ergebnis der Studie „Lebensstandard im Alter sichern – Rentenlücke mit Aktien schließen“. Die Studie zeigt langfristige Renditevorteile von Aktien für die private Altersvorsorge und zeigt an Länder-Beispielen, wie ihre Systeme der Altersvorsorge mithilfe von Aktien erfolgsversprechend sind.

ZEB-Leitzins von null - Ein goldenes Sparschwein mit einer 0-Cent-Münze.

Rekord-Zinstief: EZB-Chef senkt Leitzins erstmals auf null

"Money for nothing" - Die Europäische Zentralbank (EZB) senkt den Leitzins auf null. EZB-Präsident Mario Draghi kündigte zudem an, den Strafzins für Einlagen von Banken bei der EZB auf 0,4 Prozent zu erhöhen. Ausserdem will die EZB mehr Langfristkredite für Banken auflegen, den monatlichen Ankauf von Anleihen ab April von 60 auf 80 Milliarden Euro ausweiten und zukünftig auch Unternehmensanleihen ankaufen. Der EZB-Chef stellte weiter klar, dass dauerhaft mit sehr niedrigen Zinsen zu rechnen ist.

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

Was war die beste Geldanlage in 2015?

Aktienbesitzer konnten sich 2015 erneut über einen deutlichen Wertzuwachs freuen. Der Börseneinbruch zum Jahresbeginn bescherte Aktienanlegern kräftige Kursverluste. Längerfristig können Aktiensparer dennoch auf vergleichsweise gute Renditen blicken. Wer am ersten Handelstag 2015 deutsche Standardaktien aus den DAX-Werten kaufte, konnte am Ende des ersten Handelstages 2016 trotz des Kursrutsches im Schnitt eine Rendite aus Kursgewinnen und Dividenden von etwa fünf Prozent verbuchen.

Ein Haus mit zwei identischen Wohnhälften.

Vermögensentwicklung: Reale Nettovermögen der Privathaushalte in Deutschland sind geschrumpft

DIW-Verteilungsforscher haben die Vermögensentwicklung unter Berücksichtigung der Inflation untersucht. Die Privathaushalte haben in den Jahren 2003 bis 2013 fast 15 Prozent ihrer Nettovermögen verloren – das entspricht im Durchschnitt gut 20.000 Euro. Das Anlageverhalten der Deutschen ist einer der wesentlichen Faktoren für sinkende Realvermögen.

Weiteres zum Thema Anlage, Aktien & Vermögen

Das Renditedreieck mit den DAX-Renditen der letzten 50 Jahre zeigt die langfristige Entwicklung der Aktienanlage in deutsche Standardwerte.

DAI-Renditedreieck

Das DAI-Renditedreieck des Deutschen Aktieninstituts veranschaulicht die historische Renditeentwicklung der Geldanlage in Aktien. Das Rendite-Dreieck visualisiert die Kurs- und Dividendenentwicklung in Aktien des DAX über Zeiträume von einem bis zu 50 Jahren. Historisch betrachtet lagen die jährlichen Renditen für Anlagezeiträume von 20-Jahren im Schnitt bei rund 9 Prozent. Das eingesetzte Vermögen verdoppelte sich bei dieser Wertentwicklung etwa alle 8 Jahre.

Börsenteil der Tageszeitung mit Zinssätzen und Aktienkursen.

Geldanlage: Zehn Aktien-Tipps für Anleger

Schock für Sparer: EZB-Chef Draghi hat die Zinsen abgeschafft. Das Sparen mit Tagesgeld, Festgeld oder Sparbuch lohnt sich aktuell nicht mehr. Wer risikobereit ist, sollte seine Geldanlagen in Aktien investieren. Das berichtet der Bundesverband deutscher Banken und gibt zehn wertvolle Aktien-Tipps für Anleger.

Ein Pflänzchen wächst einsam aus einem Betonboden.

Arbeitsblatt »Nachhaltige Geldanlagen«

Auch in Sachen Geldanlage wird das Thema Nachhaltigkeit immer wichtiger. Nachhaltige, grüne Geldanlagen sind mittlerweile in aller Munde. Aber was verbirgt sich dahinter?

Ein Computerbildschirm mit Börsennachrichten und Kurven.

Freeware: »JStock« Börsensoftware

Mit der Börsensoftware JStock lassen sich Aktienanlagen überwachen, verwalten und auswerten. Die Freeware ermöglicht das Erstellen einer unbegrenzten Anzahl von Beobachtungslisten und Portfolios und unterstützt die Aktienkurse von weltweit 26 Aktienmärkten einschließlich Deutschland.

Zwei Computerbildschirme mit einem Börsenüberblick.

Freeware: Aktienkurs- und Depotsoftware »trAAAde«

Mit der Aktienkurs- und Depotsoftware »trAAAde« lassen sich Kurse deutscher Aktien und die des eigenen Depots gezielt verfolgen. Das Programm beobachtet über 1000 in Deutschland handelbare Aktien und erstellt Kursstatistiken.

Vermögensstruktur: Geld, Aktien, Anleihen, Gold

Info-Forum »stabiler-euro.de«

Um die Hintergründe und Zusammenhänge der Staatsschuldenkrise zu erklären, hat das Bundesfinanzministerium das neue Info-Forum www.stabiler-euro.de geschaffen. Es erläutert die Entstehung der Krise und wie die unterschiedlichen Instrumente zu ihrer Überwindung funktionieren.

Auf einem Computer wird eine Börsentabelle  angezeigt.

Depotverwaltung mit eigener Finanzsoftware

An den Börsen in Frankfurt, Tokio und New York werden täglich Aktien und Wertpapiere im Wert von vielen Milliarden Dollar gehandelt. Die handelbaren Werte wechseln teilweise im Minutentakt ihren Besitzer und werden mit Gewinn oder Verlust verkauft. Mit einer Software zur Aktienverwaltung haben Profis und Neueinsteiger ihre Depots jederzeit im Blick.

Beliebtes zum Thema Gehalt

Absolventen-Gehaltsreport-2018: Absolventenhut und fliegende Geldmünzen

Absolventen-Gehaltsreport 2018/19: Höhere Einstiegsgehälter bei WiWis

Wie im Vorjahr verdienen die Wirtschaftsingenieure bei den Absolventen der Wirtschaftswissenschaften mit 48.696 Euro im Schnitt am meisten. Sie legten im StepStone Gehaltsreport für Absolventen 2018/2019 damit um 458 Euro zu. Wirtschaftsinformatiker erhalten mit 45.566 Euro (2017: 45.449 Euro) und Absolventen der Wirtschaftswissenschaften, VWL und BWL und mit 43.033 Euro (2017: 42.265 Euro) ebenfalls etwas höhere Einstiegsgehälter.

Stepstone Gehaltsreport 2018: Das Bild zeigt zwei Lego-Männchen Frau und Mann im Anzug (Wirtschaftsingenieurin und Wirtschaftsinformatiker) vor einem Computer.

StepStone Gehaltsreport 2018: Wirtschaftsingenieure und Wirtschaftsinformatiker sind Topverdiener

Fachkräfte und Führungskräfte mit einem Studienabschluss in Wirtschaftsingenieurwesen und Wirtschaftsinformatik verdienen ausgezeichnet. Mit einem durchschnittlichen Jahresgehalt von 70.231 Euro liegen die Wirtschaftsingenieur hinter Medizin und Jura auf Platz drei der zurzeit lukrativsten Studiengänge. Die Wirtschaftsinformatiker verdienen mit 69.482 Euro ähnlich gut und sind hinter den Ingenieuren auf Rang fünf im StepStone Gehaltsreport 2018. Mit einem Abschluss in BWL, VWL oder Wirtschaftswissenschaften sind die Gehälter als Key Account Manager mit 75.730 Euro und als Consultant mit 67.592 Euro am höchsten.

Das Bild zeigt als Symbol für Reichtum und eine ungleiche Vermögensverteilung die riesen Luxus-Yacht eines Milliardärs.

Reichtum ungleich verteilt: Rekordhoch von 2043 Milliardären

Die Anzahl der Milliardäre stieg auf ein Rekordhoch von 2043 Milliardären. 82 Prozent des 2017 erwirtschafteten Vermögens floss in die Taschen des reichsten Prozents der Weltbevölkerung. Jeden zweiten Tage kam ein neuer Milliardär hinzu. Die 3,7 Milliarden Menschen, die die ärmere Hälfte der Weltbevölkerung ausmachen, profitieren dagegen nicht vom aktuellen Vermögenswachstum. Das geht aus dem Bericht „Reward Work, not Wealth 2018“ hervor, den die Nothilfe- und Entwicklungsorganisation Oxfam veröffentlicht hat.

Screenshot vom Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner vom Bundesministerium für Arbeit und Soziales (BMAS).

Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner 2019

Mit dem Teilzeit-Netto-Gehaltsrechner des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales lässt sich das Teilzeitgehalt online berechnen. Steuerklasse, Kirchensteuer, Krankenkassenbeitrag und Soli fließen in die Kalkulation ein.

Einstiegsgehalt Wirtschaftswissenschaftler

IG Metall Gehaltsstudie 2016/2017 - Einstiegsgehälter Wirtschaftswissenschaftler

Was verdienen Wirtschaftswissenschaftler beim Berufseinstieg? In Unternehmen mit einem Tarifvertrag verdienten junge Wirtschaftswissenschaftler mit bis zu drei Jahren Berufserfahrung in 2016 durchschnittlich 49.938 Euro im Jahr. In nicht tarifgebundenen Betrieben lagen die Einstiegsgehälter von Wirtschaftswissenschaftlern mit 42.445 Euro etwa 17,7 Prozent darunter. Im Vorjahr hatte dieser Gehaltsvorteil bei den Wirtschaftswissenschaftlern noch 33 Prozent betragen.

Nebenjob, Studentenjob,

Die Gehaltsverhandlung

Während der Absolvent vor der Gehaltsverhandlung von üppigen Gehältern träumt, wollen die Personaler die Kosten gering halten. Tipps für die Gehaltsverhandlung helfen, die eigene Vorstellung überzeugend vorzutragen.

Titelblatt StepStone Gehaltsreport 2017

StepStone Gehaltsreport 2017: Was Fach- und Führungskräfte mit Wirtschaftsstudium verdienen

In Deutschland verdienen Fachkräfte und Führungskräfte durchschnittlich 57.100 Euro. Akademiker verdienen im Schnitt 37 Prozent mehr. Mit einem Wirtschaftsstudium beträgt das Brutto-Jahresgehalt inklusive variablem Anteil in "BWL, VWL und Wirtschaftswissenschaften" im Schnitt 65.404 Euro, in Wirtschaftsinformatik 68.133 Euro und in Wirtschaftsingenieurwesen sogar 70.288 Euro.