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Tesla, der Anfang oder das Ende?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

  • Tesla ist mehr wert als VW (105 mrd USD vs 85 mrd USD)
  • Nach Übertreffen der Erwartungen für Q4 ist die Aktie nochmal bei +10% -> ~ 650 USD

Ist das erst der Anfang von Tesla oder der Höhepunkt und das Ende?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

  • Tesla ist mehr wert als VW (105 mrd USD vs 85 mrd USD)
  • Nach Übertreffen der Erwartungen für Q4 ist die Aktie nochmal bei +10% -> ~ 650 USD

Ist das erst der Anfang von Tesla oder der Höhepunkt und das Ende?

Ich sehe es ebenfalls kritisch, nachhaltig Geld hat der liebe Elon mit seinen Unternehmungen noch nie verdient, die Profitabilität wurde bereits 2013 versprochen (fand ich damals toll und glaubte daran), das Model S ist nun 8 Jahre alt (würde mir anstatt dessen besser einen neuen Porsche Taycan erwerben) und Vergleichbares wie das Model 3 werden deutsche (e-Golf, Audi e-tron) und chinesische Automobilhersteller besser und preiswerter herstellen können.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

10% sind ca. 10 Milliarden die hinzugekommen sind, nachdem man in Q4 ca. 350 mEUR erwirtschaftet hat.. Der Kurs basiert eigentlich auf Erwartungen der Zukunft und man würde meinen, dass Millionen-Milliardengewinne bereits eingepreist wären. Nichtsdestotrotz springt der Kurs nach jeder guten Meldung.. 10 Milliarden für ein Quartal. Das ist schon fast die Bewertung der ganzen thyssenkrupp Aufzugsparte

Sollte Tesla es schaffen, in 10 Jahren zu einem richtigen global Player wie VW zu werden, dann sind 100 mrd ok (aber erst dann, da bei einer EVA-Rechnung jedes Jahr bis dahin mehrere Milliarden verbrannt werden).

Aktuell liegt halt alles auf dem TSR, welcher Kursentwicklungen einpreist und ist und bleibt Spekulation. Ich glaube, sobald die Elektrooffensive der etablierten Player in Gang kommt oder sich Elektroautos doch nicht so stark durchsetzen, wird Tesla's Wert minimiert.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Trotz der beiden Quartalsgewinne wird sich für 2019 erneut ein Verlust ergeben, und ob sich für dieses Jahr insgesamt ein Gewinn ergeben wird, wenn sich zukünftig die Konjunktur verschlechtert ist höchst ungewiß.

Außerdem würde mich der tatsächlich erwirtschaftete Verlust ohne die CO2 - Gutschriften interessieren :-)

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Ist das erst der Anfang von Tesla oder der Höhepunkt und das Ende?

Der Anfang.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Okay, first rule of Wall Street: Nobody - and I don't care if you're Warren Buffet or Jimmy Buffet - nobody knows if a stock's going up, down or fucking sideways, least of all stockbrokers. But we have to pretend we know.

  • The Wolf of Wall Street, Mark Hanna
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Tesla gibt es einfach schon zu lange (seit 2003) und Elektroautos sind inzwischen auch etwas Alltägliches, als daß man einen von hunderten Herstellern (die meisten in China) derart hypen muß.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Wenn sich zukünftig bei Tesla ganzjährig ein Gewinn ergibt, fällt die hohe Überbewertung wenigstens über das KGV auf, das bei normalen Automobilherstellern aktuell zwischen 6 und 8 liegt.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Trotz der beiden Quartalsgewinne wird sich für 2019 erneut ein Verlust ergeben, und ob sich für dieses Jahr insgesamt ein Gewinn ergeben wird, wenn sich zukünftig die Konjunktur verschlechtert ist höchst ungewiß.

Außerdem würde mich der tatsächlich erwirtschaftete Verlust ohne die CO2 - Gutschriften interessieren :-)

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Nach GD 38 und GD 200 kannste börsentäglich schauen :-)

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Okay, first rule of Wall Street: Nobody - and I don't care if you're Warren Buffet or Jimmy Buffet - nobody knows if a stock's going up, down or fucking sideways, least of all stockbrokers. But we have to pretend we know.

  • The Wolf of Wall Street, Mark Hanna
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

  • Tesla ist mehr wert als VW (105 mrd USD vs 85 mrd USD)
  • Nach Übertreffen der Erwartungen für Q4 ist die Aktie nochmal bei +10% -> ~ 650 USD

Ist das erst der Anfang von Tesla oder der Höhepunkt und das Ende?

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass es hier um den Börsenwert geht und dieser ist vorallem so hoch weil viele Menschen glauben, dass Tesla in Zukunft ein Big Player in der Autoindustrie wird.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Es ist wichtig darauf hinzuweisen, dass es hier um den Börsenwert geht und dieser ist vorallem so hoch weil viele Menschen glauben, dass Tesla in Zukunft ein Big Player in der Autoindustrie wird.

Für die etablierten Big Player gilt momentan Profitabilität bei einem KGV von 6 bis 8 :-)

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Solange die Autos absolut zweitklassig sind und vom Preis-Leistungsverhältnis noch schlechter als VW (das muss man erst einmal schaffen) sehe ich da wenig Hoffnung für Tesla dauerhaft ein "big Player" im Automobilbereich zu werden.
Aber naja, immerhin das marketing kriegen sie ganz gut hin.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Solange die Autos absolut zweitklassig sind und vom Preis-Leistungsverhältnis noch schlechter als VW (das muss man erst einmal schaffen) sehe ich da wenig Hoffnung für Tesla dauerhaft ein "big Player" im Automobilbereich zu werden.
Aber naja, immerhin das marketing kriegen sie ganz gut hin.

Inwiefern zweitklassig und inwiefern schlechtes P/L Verhältniss?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

"Für die etablierten Big Player gilt momentan Profitabilität bei einem KGV von 6 bis 8 :-)"

Aber auch nur darum, weil diese viele Altlasten mit sich schleppen. Da wäre die Betriebsrente. Bei Daimler waren es vor einigen Jahren pro Mitarbeiter 110.000 Euro. Und zum anderen Ingenieure und Bandarbeiter die nicht mehr gebraucht werden. Sollte sich das Elektroauto wirklich durchsetzen braucht man kaum Maschinenbauer mehr, etc. Auch braucht man viel viel weniger Bandarbeiter. Und beide Berufsgruppen, wenn sie den entlasen werden sollten würde dicke Abfindungen erhalten. Tesla hat solche Probleme nicht.

Größte Konkurrenz für Tesla sehe ich aus der Ecke Wasserstoffautos.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Tesla ist das überbewerteste Unternehmen aller Zeiten.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Genau wie Amazon oder.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Tesla ist das überbewerteste Unternehmen aller Zeiten.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Long NASDAQ und nie wieder arbeiten müssen....

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Sehe ich genauso. (beide Punkte)

Ggf. kommt man irgendwann darauf, dass Batterieelektrische Autos mehr CO2 verbrauchen als normale Verbrenner und will dann zum nächsten Thema... H2

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

"Für die etablierten Big Player gilt momentan Profitabilität bei einem KGV von 6 bis 8 :-)"

Aber auch nur darum, weil diese viele Altlasten mit sich schleppen. Da wäre die Betriebsrente. Bei Daimler waren es vor einigen Jahren pro Mitarbeiter 110.000 Euro. Und zum anderen Ingenieure und Bandarbeiter die nicht mehr gebraucht werden. Sollte sich das Elektroauto wirklich durchsetzen braucht man kaum Maschinenbauer mehr, etc. Auch braucht man viel viel weniger Bandarbeiter. Und beide Berufsgruppen, wenn sie den entlasen werden sollten würde dicke Abfindungen erhalten. Tesla hat solche Probleme nicht.

Größte Konkurrenz für Tesla sehe ich aus der Ecke Wasserstoffautos.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Long NASDAQ und nie wieder arbeiten müssen....

Ein bißchen Arbeit ist immer mit dabei wie die Entscheidung über den GD 200, von Anfang 2000 bis Anfang 2003 und von Ende 2007 bis Anfang 2009 nicht investiert zu sein.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Genau wie Amazon oder.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Tesla ist das überbewerteste Unternehmen aller Zeiten.

Nein, Amazon verdient inzwischen über Rechenzentrumsdienstleistungen / cloud services gutes Geld was - wenn dieses Wachstum wie bisher anhält - deren hohe Bewertung vorläufig rechtfertigt.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

scheiss egal, weisst du was ich mit denen die letzten monate für kohle gemacht hab...the trend is ur friend ;-)

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Tesla ist das überbewerteste Unternehmen aller Zeiten.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 31.01.2020:

Genau wie Amazon oder.

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

Tesla ist das überbewerteste Unternehmen aller Zeiten.

Nein, Amazon verdient inzwischen über Rechenzentrumsdienstleistungen / cloud services gutes Geld was - wenn dieses Wachstum wie bisher anhält - deren hohe Bewertung vorläufig rechtfertigt.

Zur Info, Stand Oktober war es folgender Beitrag von AWS:

Revenue: 13%
Operating Income: 71%

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Shares pre-market bei 870 USD, damit an der Börse locker mehr Wert als VW, Daimler und BMW zusammen..

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Shares pre-market bei 870 USD, damit an der Börse locker mehr Wert als VW, Daimler und BMW zusammen..

Ich kapier es nicht... Der Laden lebt von Subventionen.
Erwartet der Markt etwa das Tesla in 5 Jahren der einzige Automobilhersteller ist?
Anders ist die Bewertung ja nicht im Ansatz gerechtfertigt.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Dank regulatory credits konnte Tesla Gewinn erzielen.
Operative Cash Flow ist negativ, aber Profit ist Plus??

Das sagt doch schon alles.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Shares pre-market bei 870 USD, damit an der Börse locker mehr Wert als VW, Daimler und BMW zusammen..

Auf der einen Seite:
Mercedes-Benz
BMW
VW
Audi
Porsche
SEAT
ŠKODA
Bentley
Bugatti
Lamborghini
Ducati
Scania
MAN
MINI
Smart
Rolls-Royce

Auf der anderen:
Tesla

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Dank regulatory credits konnte Tesla Gewinn erzielen.
Operative Cash Flow ist negativ, aber Profit ist Plus??

Das sagt doch schon alles.

Bitte einmal für die nicht BWLer unter uns?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ist mittlerweile wirklich pervers, wie ein kleiner "Nischen"-OEM mehr Wert ist als das Rückgrat der deutschen Industrie....

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

Die Hälfte will doch gar kein eigenes Auto mehr, 100% Marktanteil für Tesla?

Ich denke das coole Image verwässert sich wenn alle anderen auch Elektroautos anbieten. Sobald Tesla nicht mehr der Neue, der Rebelle ist pendelt sich das ein.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Dank regulatory credits konnte Tesla Gewinn erzielen.
Operative Cash Flow ist negativ, aber Profit ist Plus??

Das sagt doch schon alles.

Bitte einmal für die nicht BWLer unter uns?

Wie in jedem Quartal kommen regulatory credit sales zur Hilfe. Man sah im letzten SEC filing, dass bereits 48% seiner Papiere für die enormen Darlehen hinterlegt,

Und nun....Was hat das mit Nicht-BWLern zu tun??

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.01.2020:

  • Tesla ist mehr wert als VW (105 mrd USD vs 85 mrd USD)
  • Nach Übertreffen der Erwartungen für Q4 ist die Aktie nochmal bei +10% -> ~ 650 USD

Ist das erst der Anfang von Tesla oder der Höhepunkt und das Ende?

Tesla hat 2 essentielle Geschäftsfelder bei denen deutsche Autobauer nicht mitverdienen können (aktuell noch).

  • Daten der rumfahrenden Tesla Autos für das autonome Fahren
  • in Europa der Handel mit den Abgaspapieren, die zuletzt ans PSA veräußert wurden. Manche Kritiker sagen, dass sie nur deshalb in Europa ein Werk bauen.

Da ich den Aktienmarkt nicht verstehe (tesla macht pro Fahrzeug Verluste und ist mehr Wert als ein Autobauer der 20 mal so viel mit Gewinn verkauft),
Aber auffällig US Unternehmen an der Börse unglaublich stark sind, glaube ich das Tesla in der Zukunft sehr stark sein wird.
Unabhängig davon, das vermehrt E Autos der Konkurrenten auf den Markt kommen werden.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

Die Hälfte will doch gar kein eigenes Auto mehr, 100% Marktanteil für Tesla?

Ich denke das coole Image verwässert sich wenn alle anderen auch Elektroautos anbieten. Sobald Tesla nicht mehr der Neue, der Rebelle ist pendelt sich das ein.

Tesla mit Autopilot ist ein muss für mein zukünftiges ich. Ausgeglichenes Design, richtige Werte (man fühlt sich, wie wenn man mit dem Kauf eines Teslas, GM, VW & Co. in den A**** tritt), fortgeschrittene Technik. Was du dir da kaufst, ist für den Preis wesentlich mehr als bei einen BMW oder Toyota.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Wie gesagt: es geht nicht um was (Elektroautos), sondern um das Wie (Musk als Person, Vorreiter, etc.). Brands wie Tesla sind Emotionen, kaum einen interessiert, ob BMW mittlerweile ein technisch fortschrittlicheres Auto gebaut hat.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

In 15 bis 20 Jahren sind die allermeisten Fahrzeuge komplett selbstfahrend, damit kommt eine Wasserscheide in der Fahrzeugbranche dergestalt, daß viele Normal- und fast alle Wenignutzer sich ein Fahrzeug nur noch situationsbezogen bestellen und temporär anmieten werden anstatt eines selbst zu erwerben und zu unterhalten.

Würde ich bei entsprechendem Komfort und Preiswürdigkeit ebenfalls so handhaben.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

Wer träumt denn bitte von einem Tesla? Das habe ich noch nie gehört. Tesla wird niemals begehrte Traumwagen wie einen 911er im Angebot haben.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

In 15 bis 20 Jahren sind die allermeisten Fahrzeuge komplett selbstfahrend, damit kommt eine Wasserscheide in der Fahrzeugbranche dergestalt, daß viele Normal- und fast alle Wenignutzer sich ein Fahrzeug nur noch situationsbezogen bestellen und temporär anmieten werden anstatt eines selbst zu erwerben und zu unterhalten.

Würde ich bei entsprechendem Komfort und Preiswürdigkeit ebenfalls so handhaben.

Was ist der Unterschied ob ich ein selbstfahrendes Auto oder ein normale Auto miete?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Shares pre-market bei 870 USD, damit an der Börse locker mehr Wert als VW, Daimler und BMW zusammen..

Auf der einen Seite:
Mercedes-Benz
BMW
VW
Audi
Porsche
SEAT
ŠKODA
Bentley
Bugatti
Lamborghini
Ducati
Scania
MAN
MINI
Smart
Rolls-Royce

Auf der anderen:
Tesla

... und da hast du bei Daimler noch einige Marken vergessen ;)

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ich behaupte: von dieser ominösen Hälfte der jungen Leute hat ein Großteil noch nie in einem Tesla gesessen. Die Verarbeitungsqualität reicht nicht mal ansatzweise an die deutscher Premiumhersteller heran. Ein 50.000 EUR Model 3 liegt im Leasing in etwa auf der Höhe eines 70.000 EUR BMW 5er Hybrid....

Eine Marke hypen und ihr an der Börse zu wahnwitzigen Kursen zu verhelfen ist die eine Sache. Die Produkte dann auch wirklich zu kaufen ist eine andere.

Tesla hat in 2019 in Europa gerade einmal 100.000 Autos abgesetzt. BMW hat allein in Deutschland knapp 280.000 Fahrzeuge verkauft.
Ja, da werden reine E-Autos mit Benzinern/Diesel/Hybrid verglichen. So ist die Wettbewerbssituation für Tesla aber nunmal.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

... und da hast du bei Daimler noch einige Marken vergessen ;)

Und vor allem noch die ganzen Zulieferer die Tesla so auch überhaupt nicht hat und ohnehin gar nicht braucht.

Wenn es so kommt wie die Börse vorhersagt, dann sind das schon tektonische Verschiebungen, definitiv mit größeren Auswirkungen auf der Wirtschaftsstandort Deutschland.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Aktuell ist Tesla noch im Hype aber wenn die großen etablierten Hersteller mal Elektroautos anbieten wird das wieder abflachen. Die haben aktuell noch den Start Up look und ist deswegen bei jungen Leuten beliebt aber Teslas Autos sind aktuell ihr Geld nicht wert. Vor allem der Cybertruck ist ja mal der größte Witz überhaupt mit einer komplett aufgeblasenen Marketingkampagne.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

In 15 bis 20 Jahren sind die allermeisten Fahrzeuge komplett selbstfahrend, damit kommt eine Wasserscheide in der Fahrzeugbranche dergestalt, daß viele Normal- und fast alle Wenignutzer sich ein Fahrzeug nur noch situationsbezogen bestellen und temporär anmieten werden anstatt eines selbst zu erwerben und zu unterhalten.

Würde ich bei entsprechendem Komfort und Preiswürdigkeit ebenfalls so handhaben.

in 15-20 Jahren? in Deutschland 2020?

Niemals. Wirklich niemals. Wir würden es nichtmal bis 2050 schaffen, wenn das so weiter geht.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Man vergisst, dass E-Autos nicht gleich E-Autos sind. Während VW und Konsorten ihre neuen e.X Modelle rausbringen, sammelt die weltweite Teslaflotte lustig Daten. Der Vorsprung ist bereits immens. Die Technologie Autonomes Fahren kann nur sehr schwer von deutschen Bauern überholt - gar eingeholt werden.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Ich behaupte: von dieser ominösen Hälfte der jungen Leute hat ein Großteil noch nie in einem Tesla gesessen. Die Verarbeitungsqualität reicht nicht mal ansatzweise an die deutscher Premiumhersteller heran. Ein 50.000 EUR Model 3 liegt im Leasing in etwa auf der Höhe eines 70.000 EUR BMW 5er Hybrid....

Eine Marke hypen und ihr an der Börse zu wahnwitzigen Kursen zu verhelfen ist die eine Sache. Die Produkte dann auch wirklich zu kaufen ist eine andere.

Tesla hat in 2019 in Europa gerade einmal 100.000 Autos abgesetzt. BMW hat allein in Deutschland knapp 280.000 Fahrzeuge verkauft.
Ja, da werden reine E-Autos mit Benzinern/Diesel/Hybrid verglichen. So ist die Wettbewerbssituation für Tesla aber nunmal.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was viele hier nicht verstehen: Tesla ist eine moderne Brand. Die Hälfte der jungen Leute wollen später mal einen Tesla haben. Warum? Wissen sie selber nicht so genau. Selbst wenn BMW und Co. top Elektrofahrzeuge herstellen, werden sie nicht an Teslas Brand rankommen.

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Man vergisst, dass E-Autos nicht gleich E-Autos sind. Während VW und Konsorten ihre neuen e.X Modelle rausbringen, sammelt die weltweite Teslaflotte lustig Daten. Der Vorsprung ist bereits immens. Die Technologie Autonomes Fahren kann nur sehr schwer von deutschen Bauern überholt - gar eingeholt werden.

Mancher erinnert sich noch wie Mitte der 90er Jahre die ersten Navigationssysteme mit kleinem separatem Bildschirm im Fahrzeuginnenraum und großem Rechner mit CD-Spieler im Kofferaum um DM 5.000,00 kosteten anstatt der bis dahin üblichen Faltkarten.

Heute im Smartphone inegriert oder als separates Gerät um EUR 100,00 erhältlich.

Vergleichbar werden die Preise zukünftig bei der Fahrzeugnaviagtion mit 5G oder den dazu notwendigen Daten sinken.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Tesla mit Autopilot ist ein muss für mein zukünftiges ich. Ausgeglichenes Design, richtige Werte (man fühlt sich, wie wenn man mit dem Kauf eines Teslas, GM, VW & Co. in den A**** tritt), fortgeschrittene Technik. Was du dir da kaufst, ist für den Preis wesentlich mehr als bei einen BMW oder Toyota.

Jo, das ganze Plastik im Innenraum ist wirklich extrem wertig...

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Armani macht pro Stück aber auch mehr Gewinn als Ralph Lauren, das ist bei Tesla und BMW eben genau anders rum.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Armani macht pro Stück aber auch mehr Gewinn als Ralph Lauren, das ist bei Tesla und BMW eben genau anders rum.

Tesla als Armani der Automobilindustrie zu bezeichnen.... Ich glaubs nicht wie weltfremd und uninformiert manche Leute hier sind

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Bildersuche zu Navigationssystem Bosch TravelPilot IDS ab 1989 ...

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Mancher erinnert sich noch wie Mitte der 90er Jahre die ersten Navigationssysteme mit kleinem separatem Bildschirm im Fahrzeuginnenraum und großem Rechner mit CD-Spieler im Kofferaum um DM 5.000,00 kosteten anstatt der bis dahin üblichen Faltkarten.

Heute im Smartphone inegriert oder als separates Gerät um EUR 100,00 erhältlich.

Vergleichbar werden die Preise zukünftig bei der Fahrzeugnaviagtion mit 5G oder den dazu notwendigen Daten sinken.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Nach diesen Kriterien dürfte Tesla doch nicht den Hauch einer Chance gegen BMW oder Porsche haben. Denn diese Autos wecken Emotionen und das Begehren, ein solches Auto zu fahren. Tesla hingegen ist etwas für Leute, die davon fasziniert sind, ein umweltfreundliches Auto zu fahren. Aber diese Klientel ist nicht wirklich autobegeistert oder gar von Emotionen erfasst, wie es der 911er-Käufer ist. Insofern sind BMW/Porsche der Armani und Tesla wohl nicht einmal Ralph Lauren. Bei den echten Autofans wird Tesla niemals landen können.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Tesla mit Autopilot ist ein muss für mein zukünftiges ich. Ausgeglichenes Design, richtige Werte (man fühlt sich, wie wenn man mit dem Kauf eines Teslas, GM, VW & Co. in den A**** tritt), fortgeschrittene Technik. Was du dir da kaufst, ist für den Preis wesentlich mehr als bei einen BMW oder Toyota.

Jo, das ganze Plastik im Innenraum ist wirklich extrem wertig...

Werte, noch hochwertig

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Armani macht pro Stück aber auch mehr Gewinn als Ralph Lauren, das ist bei Tesla und BMW eben genau anders rum.

Tesla als Armani der Automobilindustrie zu bezeichnen.... Ich glaubs nicht wie weltfremd und uninformiert manche Leute hier sind
Beitrag nicht verstanden. Es ging lediglich, um die Aussage, dass Tesla weniger Autos verkauft als BMW. Nimm statt Armani irgendeine Trendmarke, wenn dir der Vergleich besser gefällt.

Teslas sind dauerhaft ausverkauft, es ist derzeit noch kein Massenprodukt wie ein 3er BMW, deshalb macht es keinen Sinn, an der niedrigeren Stückzahl festzumachen, wie erfolgreich ein Produkt ist.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Nach diesen Kriterien dürfte Tesla doch nicht den Hauch einer Chance gegen BMW oder Porsche haben. Denn diese Autos wecken Emotionen und das Begehren, ein solches Auto zu fahren. Tesla hingegen ist etwas für Leute, die davon fasziniert sind, ein umweltfreundliches Auto zu fahren. Aber diese Klientel ist nicht wirklich autobegeistert oder gar von Emotionen erfasst, wie es der 911er-Käufer ist. Insofern sind BMW/Porsche der Armani und Tesla wohl nicht einmal Ralph Lauren. Bei den echten Autofans wird Tesla niemals landen können.

Sorry aber das ist Quatsch. Mich nervt Tesla total und ich habe es persönlich sogar stark geshortet.

Zwei Sachen muss man Tesla aber lassen:

  • Die Vermarktungsstrategie ist genial. Selbst AUTOFANS finden Tesla unglaublich gut. Schau dir einfach mal die Youtube-Videos von so ein paar Vollblut-Benziner-Autofans zu Tesla an wie Doug DeMouro und Co. Tesla hat lustigerweise auch konstant die höchsten Zufriedenheitswerte aller Autofahrer
  • beim autonomen Fahren kann kein anderes Unternehmen mithalten. Was Tesla da macht ist extrem clever. Elon Musk hat dazu im Earnings-Call gestern eine ganz gute Analogie gebracht, in etwa: so wie es keine Konkurrenz zur Google-Suchmaschine gibt weil wir alle so nett sind und diese ständig billionenfach trainieren gibt es keine Konkurrenz zum autonomen Fahren von Tesla. Kein anderer Hersteller hat 100.000 Autos auf der Straße die sie laufend absaugen um so den Autopilot zu verbessern. Da helfen auch die ganzen tollen Sensoren nicht die die Deutschen nutzen.

Das wars dann aber auch. Denke das Tesla deutlich überbewertet ist, gerade im jetzigen Markt. Das Potenzial an Leuten die sich ein immer noch so teures Luxusgut mit so geringer Leistung (Verarbeitung, Batterierisiken, Reichweite) kaufen wird maßlos überschätzt.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Du hast zwei Sachen fehlinterpretiert:

  • a) Es geht nicht um die Verarbeitungsqualität, sondern um die Emotionen, die man mit einer Marke verbindet. Deshalb "Marke", nicht "Produkt". Hat ein 80€ Shirt eine bessere Verarbeitung als ein 20€ Shirt? Oftmals nicht, darum geht's aber in der Konsumentenpsychologie auch überhaupt nicht.
  • b) Tesla verkauft natürlich weniger als BMW. Armani verkauft aber auch weniger als Ralph Lauren. Es ist nicht der Anspruch, dass jeder das Produkt besitzt. Lies dir mal die Artikel zur C/D Map durch, dann kommst du da etwas besser in die Materie rein.

Nach diesen Kriterien dürfte Tesla doch nicht den Hauch einer Chance gegen BMW oder Porsche haben. Denn diese Autos wecken Emotionen und das Begehren, ein solches Auto zu fahren. Tesla hingegen ist etwas für Leute, die davon fasziniert sind, ein umweltfreundliches Auto zu fahren. Aber diese Klientel ist nicht wirklich autobegeistert oder gar von Emotionen erfasst, wie es der 911er-Käufer ist. Insofern sind BMW/Porsche der Armani und Tesla wohl nicht einmal Ralph Lauren. Bei den echten Autofans wird Tesla niemals landen können.

Dem stimme ich voll und ganz zu. Mich fasziniert bei Tesla zwar die komplette Eigenentwicklung bis zu Chips, aber bleibt eben ein fahrender Computer. Meinen ganzen IT Freunden geht dabei einer ab und jeder hat aus Jux eine Tesla Aktie und findet Tesla so toll. Aber die Autoenthusiasten in meinem Freundeskreis belächeln Tesla als Spielzeug.

Wobei ich, als Elektrotechnikingenieur, mit Background emobility sagen muss, dass Teslas Technik alles andere als trivial ist. Die können richtig was.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

In China gibt es viele Hersteller von alltagstauglichen Elektrofahrzeugen im Kleinwagen- und Mittelklassesegment deren Produkte in China selbst bereits langjährig im Alltagseinsatz sind, das wird den Herstellern hierzulande und anderswo in dieser Dekade noch zunehmend Kopfzerbrechen bereiten ...

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Du gehst sehr deutsch an die Sache ran. Ich bin auch ein großer Fan von guten alten deutschen Verbrennungsmotoren und Gegner von Tempo 130. Das geht vielen aber nicht so, grade im Ausland. Da wird der Ökogedanke immer größer, man will autonome Autos und viele junge Menschen sind fasziniert von Musks Tun. Einen "Rockstar"-Unternehmer wie ihn gab es lange nicht mehr und solche Leute können Marken einfach emotional tragen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

Stimme dir im Grundsatz zu. Würde dir aber dabei widersprechen, dass Tesla vor allem von technikfeindlichen Autogegnern bevorzugt wird. Diese bleiben immer noch bei der Ansicht, dass man gar kein Auto fahren sollte..

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.
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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Du gehst sehr deutsch an die Sache ran. Ich bin auch ein großer Fan von guten alten deutschen Verbrennungsmotoren und Gegner von Tempo 130. Das geht vielen aber nicht so, grade im Ausland. Da wird der Ökogedanke immer größer, man will autonome Autos und viele junge Menschen sind fasziniert von Musks Tun. Einen "Rockstar"-Unternehmer wie ihn gab es lange nicht mehr und solche Leute können Marken einfach emotional tragen.

So „deutsch“ ist die Einschätzung glaube ich nicht. Was fahren denn die Jungs mit Migrationshintergrund bzw. was wollen die fahren? Meist doch gerne hochgezüchtete BMW und Mercedes, bevorzugt die M-Modelle oder AMG. Ein Tesla kommt da kaum in Frage. Hingegen hat sich in meiner Nachbarschaft ein Lehrer-Ehepaar, beide klassische Ökos, grün durch und durch, gerade einen Tesla gekauft. Die sind ganz angetan davon, dass sie jetzt nicht mehr die Luft verpesten. Das ist eher die Tesla-Klientel. Die Jugend in der Nachbarschaft lacht eher über das Auto. Ich habe noch nicht gesehen, dass irgendein Jugendlicher sich das Fahrzeug fasziniert angesehen hat.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was ist der Unterschied ob ich ein selbstfahrendes Auto oder ein normale Auto miete?

Das Auto kommt vergleichbar einem Taxi dorthin, wo Du es benötigst, beispielsweise zu Dir nach Hause. Nur viel günstiger, da nicht die Lohnkosten eines Fahrers finanziert werden müssen. Während man einen Mietwagen an bestimmten Orten abholen und wieder abstellen muß.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Tesla ist komplett überbewertet, kein ansatzweise realistischer Bewertungsmaßstab rechtfertig diesen Kurs. Wer hier jetzt noch long einsteigt, dem ist nicht zu helfen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Wahrscheinlich. Vielleicht ist das hier in Deutschland der Fall, im Silicon Valley (einer Region, in der die Leute alles andere als kritisch gegenüber Technik eingestellt sind) ist ein Tesla jedoch das absolute Standardauto unter den etwas wohlhabenderen Leuten

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Die „Benzin im Blut“-Leute sind doch ehrlich betrachtet auch nicht viel besser als die „

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Wahrscheinlich. Vielleicht ist das hier in Deutschland der Fall, im Silicon Valley (einer Region, in der die Leute alles andere als kritisch gegenüber Technik eingestellt sind) ist ein Tesla jedoch das absolute Standardauto unter den etwas wohlhabenderen Leuten

Das Silcon Valley ist natürlich auch ein so guter Massstab: Die dortige Mittelschicht entspricht doch in etwa dem typischen deutschen Grünenwähler. Also linksliberal, ökologisch, autofeindlich orientiert. Sichtbare Statussymbole sind dort ziemlich verpönt. Mit einem Porsche oder gar Ferrari ist man dort nicht gerade angesagt. Das ist halt ein sehr spezielles sozio-kulturelles Milieu.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Du gehst sehr deutsch an die Sache ran. Ich bin auch ein großer Fan von guten alten deutschen Verbrennungsmotoren und Gegner von Tempo 130. Das geht vielen aber nicht so, grade im Ausland. Da wird der Ökogedanke immer größer, man will autonome Autos und viele junge Menschen sind fasziniert von Musks Tun. Einen "Rockstar"-Unternehmer wie ihn gab es lange nicht mehr und solche Leute können Marken einfach emotional tragen.

So „deutsch“ ist die Einschätzung glaube ich nicht. Was fahren denn die Jungs mit Migrationshintergrund bzw. was wollen die fahren? Meist doch gerne hochgezüchtete BMW und Mercedes, bevorzugt die M-Modelle oder AMG. Ein Tesla kommt da kaum in Frage. Hingegen hat sich in meiner Nachbarschaft ein Lehrer-Ehepaar, beide klassische Ökos, grün durch und durch, gerade einen Tesla gekauft. Die sind ganz angetan davon, dass sie jetzt nicht mehr die Luft verpesten. Das ist eher die Tesla-Klientel. Die Jugend in der Nachbarschaft lacht eher über das Auto. Ich habe noch nicht gesehen, dass irgendein Jugendlicher sich das Fahrzeug fasziniert angesehen hat.

Das sind ja immer noch Leute, die in Deutschland leben. Von dieser ganzen "Ich und mein Benz"-Kultur der Asis rede ich doch gar nicht. Es geht um die internationale junge Generation. Heißt, für ganz viele junge, technikbegeisterte Menschen (seien es Informatiker, Ingenieure etc.) ist Tesla ein absoluter Traum. In DE stockt das noch etwas, weil man generell sehr risikoavers ist und ein großes Problem mit Amerika hat, vor allem wenn jemand wie Musk die eigene Industrie bedroht. Der typische Deutsche würde sich natürlich eher eine deutsche Oberklassekarosse kaufen (ich auch), und so wie ich das in NA mitbekommen hab, haben Merc, Audi, Porsche und BMW auch noch einen Top-Ruf, aber das ganze bröckelt, sollte sich nicht langsam was tun.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Du gehst sehr deutsch an die Sache ran. Ich bin auch ein großer Fan von guten alten deutschen Verbrennungsmotoren und Gegner von Tempo 130. Das geht vielen aber nicht so, grade im Ausland. Da wird der Ökogedanke immer größer, man will autonome Autos und viele junge Menschen sind fasziniert von Musks Tun. Einen "Rockstar"-Unternehmer wie ihn gab es lange nicht mehr und solche Leute können Marken einfach emotional tragen.

So „deutsch“ ist die Einschätzung glaube ich nicht. Was fahren denn die Jungs mit Migrationshintergrund bzw. was wollen die fahren? Meist doch gerne hochgezüchtete BMW und Mercedes, bevorzugt die M-Modelle oder AMG. Ein Tesla kommt da kaum in Frage. Hingegen hat sich in meiner Nachbarschaft ein Lehrer-Ehepaar, beide klassische Ökos, grün durch und durch, gerade einen Tesla gekauft. Die sind ganz angetan davon, dass sie jetzt nicht mehr die Luft verpesten. Das ist eher die Tesla-Klientel. Die Jugend in der Nachbarschaft lacht eher über das Auto. Ich habe noch nicht gesehen, dass irgendein Jugendlicher sich das Fahrzeug fasziniert angesehen hat.

Das sind ja immer noch Leute, die in Deutschland leben. Von dieser ganzen "Ich und mein Benz"-Kultur der Asis rede ich doch gar nicht. Es geht um die internationale junge Generation. Heißt, für ganz viele junge, technikbegeisterte Menschen (seien es Informatiker, Ingenieure etc.) ist Tesla ein absoluter Traum. In DE stockt das noch etwas, weil man generell sehr risikoavers ist und ein großes Problem mit Amerika hat, vor allem wenn jemand wie Musk die eigene Industrie bedroht. Der typische Deutsche würde sich natürlich eher eine deutsche Oberklassekarosse kaufen (ich auch), und so wie ich das in NA mitbekommen hab, haben Merc, Audi, Porsche und BMW auch noch einen Top-Ruf, aber das ganze bröckelt, sollte sich nicht langsam was tun.

Die Oberklasse in China fährt auch bevorzugt deutsche Luxuskarossen und nicht Tesla. Ebenso in den Emiraten. Tesla ist etwas für eine kleine, ökoorientierte und eher technikfeindliche westliche obere Mittelschicht. Aber auch nicht mehr. Die Friday für Future-Kids würden wahrscheinlich Tesla fahren.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Das sind ja immer noch Leute, die in Deutschland leben. Von dieser ganzen "Ich und mein Benz"-Kultur der Asis rede ich doch gar nicht. Es geht um die internationale junge Generation. Heißt, für ganz viele junge, technikbegeisterte Menschen (seien es Informatiker, Ingenieure etc.) ist Tesla ein absoluter Traum. In DE stockt das noch etwas, weil man generell sehr risikoavers ist und ein großes Problem mit Amerika hat, vor allem wenn jemand wie Musk die eigene Industrie bedroht. Der typische Deutsche würde sich natürlich eher eine deutsche Oberklassekarosse kaufen (ich auch), und so wie ich das in NA mitbekommen hab, haben Merc, Audi, Porsche und BMW auch noch einen Top-Ruf, aber das ganze bröckelt, sollte sich nicht langsam was tun.

Also ich habe in England, Frankreich und den Niederlanden gelebt. In England interessiert der Tesla zunächst mal relativ wenig Leute, da unerschwinglich und die Autobegeisterten die was auf sich halten fahren Deutsche Mittelklassewagen oder wenn was mehr sein muss (subjektiv für den Engländer, nicht unbedingt qualitativ besser) Range Rover oder Jaguar. Die Franzosen kaufen relativ patriotisch und würden eher einen Renault Zoe kaufen wenn es denn Elektro sein muss.

In den Niederlanden sieht man dann zu Hauf Teslas, ich habe echt noch nie so viele gesehen. Die Sache hier ist aber, dass Elektroautos als Firmenwagen steuerlich begünstigt sind und es lange Zeit keine Konkurrenz zum Tesla gegeben hat. Mittlerweile ist der Neuwert eines Elektroautos für diese Steuerbegünstigung glaube ich gesenkt worden, sodass auch die Niederländer jetzt vermehrt zu anderen Herstellern greifen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Wie Tesla hier von manchen gehated wird. Arbeit ihr für einen deutschen Autokonzern oder seid in irgendeiner Weise von deren Erfolg abhängig?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ich bevorzuge einen Porsche Cayman S.

P.s.: Komm in die Gruppe.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Traut sich eigentlich noch jemand an die Aktie ran?

Pre-Market stehen wir bei USD 2,046 und damit von der Marktkapitalisierung her = 2x die deutschen Autokonzerne oder 1x die deutschen Autokonzerne plus Toyota.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Amazon war anfangs vergleichbar überbewertet und defizitär, die Aktie hat von 1999 bis 2002 bis zu 90% im Kurs verloren. Danach hat es ungefähr 11 Jahre gedauert, den 1999er Höchstkurs wieder zu erreichen.

Wenn nun Tesla zukünftig ebenfalls 90% verliert, sind wir "nur" ungefähr wieder auf dem Nieveau der Tiefstkurse von letztem Jahr.

In Yahoo Finance wird aus den Quartalsgewinnen dieses Jahres ein KGV von 1.000 errechnet. Dies ist 100 mal mehr als bei normalen Kraftfahrzeugherstellern (KGV 6 - 10) üblich.

Andererseits frage ich mich, aufgrund welcher Umstände die bereits erreichte Überbewertung nochmals deutlich steigen sollte.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Amazon war anfangs vergleichbar überbewertet und defizitär, die Aktie hat von 1999 bis 2002 bis zu 90% im Kurs verloren. Danach hat es ungefähr 11 Jahre gedauert, den 1999er Höchstkurs wieder zu erreichen.

Wenn nun Tesla zukünftig ebenfalls 90% verliert, sind wir "nur" ungefähr wieder auf dem Nieveau der Tiefstkurse von letztem Jahr.

In Yahoo Finance wird aus den Quartalsgewinnen dieses Jahres ein KGV von 1.000 errechnet. Dies ist 100 mal mehr als bei normalen Kraftfahrzeugherstellern (KGV 6 - 10) üblich.

Andererseits frage ich mich, aufgrund welcher Umstände die bereits erreichte Überbewertung nochmals deutlich steigen sollte.

Amazon hatte jedoch zusätzlich das Potential massiv hoch zu skalieren (was ja auch geklappt hat). Das ist bei Tesla nicht gegeben.

Allein um die Infrastruktur zu bauen um die Anzahl an Autos zu bauen und zu verkaufen die so eine Bewertung rechtfertigen würden vergehen Jahrzente (!!!)
Wir reden hier von über 50 Mio Fahrzeugen pro Jahr die hergestellt werden müssten.
Aktuell sind es glaube ich 370k pa

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ExBerater

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Mal eine etwas ausführlichere Meinung zu Tesla. Mehr als Meinungen kann ja keiner haben weil wir alle nicht in die Zukunft gucken können.

Es gibt aus meiner Sicht drei Bereiche, die man als "besonders" bei Tesla betrachten kann.

  1. Elektroantrieb
  2. Autonomes Fahren
  3. Datensammlung/-verarbeitung/-dienste

Wie würde ich diese bewerten im Hinblick auf die weitere Zukunft von Tesla und die Rechtfertigung der immensen Börsenbewertung

zu 1. Elektroantrieb

Aktuell baut Tesla in Summer der Eigenschaften (Batterietechnik, Ladegeschwindigkeit, Effizienz/Reichweite, Kosten/Leistung) die wohl besten E-Autos.

Allerdings gibt es in jeder Disziplin heute schon Autos die es besser können (id3 günstiger, Taycan schneller bei höherer Reproduzierbarkeit der Leistung, und auch beim Laden, andere Modelle effizienter was kW/km angeht, und die meisten sogar besser bei den Verlusten an der Ladestation).
Nun wird vermutlich Tesla bald mit neuer Akkutechnologie nachziehen bzw. weiter vorausgehen.

paar Einschätzungen dazu.
Generell handelt es sich bei diesen Themen um Dinge die andere kopieren können, oder sogar mittelfristig besser entwickeln können. Akku-Hardware und E-Antriebe sind kein Hexenwerk. Zusammen mit Zulieferern oder alleine können andere OEMs nachziehen oder auch Tesla überholen.
Schlimmer aber: Das grundsätzliche Problem von Tesla wird sein, dass sie viel zu wenig Modelle anbieten oder in der Pipeline haben, um hardware-seitige Verbesserungen schnell unters Volk zu bringen.

Fazit: Was den Antrieb angeht, glaube ich nicht, dass Tesla nachhaltig einen Vorteil haben wird

zu 2: Autonomes Fahren

Ich persönlich sehe hier riesige Hemmnisse so etwas überhaupt wirklich in allen Ländern genehmigt zu bekommen. Man sieht ja auch mehr und mehr Urteile dazu, oder auch Rückzug von Anbietern weil sie nicht mehr daran glauben. Selbst absolute Experten in dem Bereich sehen ein, dass es viel länger dauern wird als geplant. Was aber viel entscheidender ist: Gesetzgeber werden das vollautonome Fahren ohne Lenkrad, oder auch nur ohne die Möglichkeit JEDERZEIT SOFORT eingreifen zu können, nie erlauben. Damit fallen alle Arten von Entertainment oder "Office" Funktionen im Auto weg.

Selbst wenn man die gesetzliche Seite außen vor lässt. Ich glaube nicht, dass Tesla nachhaltig eine bessere Technologie liefern kann, als die spezialisierten Anbieter für sowas (waymo, argo, aber auch Bosch etc. bei der Hardware).
Selbst WENN sie das könnten: Warum würde Tesla Autos produzieren in einem Business in dem mach einstellige Margen macht, und nicht einfach diese Technoligie für höhere Margen an alle OEMs liefern?

zu 3. Daten

Hier gibt es diverse Teilbereiche.
Das Thema Datensammeln und -nutzen für Services im Auto liegt eindeutig in der nahezu Monopol-Hand von google.
Im Entertainment Bereich auch noch Apple. No chance für irgend einen OEM hier langfristig gegen anzukommen

Dinge wie bessere Rechnenleistung im Auto, weniger Steuergeräte, over the air updates - das werden bald alle können.

Reine Dienste wie "autonome Taxis" sind leider eine Spinnerei. Sorry für die, die darauf setzen.

Fazit:

Ich glaube nicht, dass Tesla in einem der drei Bereiche einen uneinholbaren Vorsprung hat, oder das diese Bereiche überhaupt relevant sein werden für zukünftigen Erfolg.

Demgegenüber stehen aber bei Tesla gravierende Nachteile:
Tesla entwickelt einfach viel zu wenige Modelle, die der Markt wirklich will. Die Modelle die sie produzieren, prodzieren sie in sehr schlechter Qualität. Und sie sind Vertriebsseitig nirgends Präsent wo der Kunde Autos kaufen will.
In drei Jahren wird mindestens VW deutlich mehr E-Autos verkaufen, und vor allem eine ganze E-Antriebsplattform in allen Kundensegmenten ausgerollt haben. Gleiches gilt ähnlich für andere Anbieter.
Wenn Tesla aus Kundensicht nicht mal heute einen klaren Vorteil hat, der zum Kaufen animiert, wie sollten sie diesen haben wenn BMW, VW, Daimler, Toyota,... Dutzende E-Autos anbieten?

Aus meiner Sicht - und der oft wirre Musk hat das ja schon angedeutet - würde Tesla nur der Weg zu einem echten Technologiekonzern bleiben. Da bleibt aber die Frage, ob sie technologisch überhaupt nachhaltig einen so großen Vorteil haben. Tesla müsste dann Technik an andere OEMs verkaufen.
Strategisch halte ich es daher für einen absoluten Irrweg die Produktionskapazität überall auf der Welt mit Milliarden Invests so schnell hochzufahren wo SEHR DEUTLICH der Bedarf nicht da ist, und auch mittelfristig gar keine Modelle in der Pipeline sind, die diesen Bedarfs generieren werden. Tesla hat aktuell EIN Modell was sich in wengigen Ländern verkauft - und selbst da scheint man die Early-Adopter / Öko-Interessenten abgeschöoft zu haben.
Wenn Tesla Technoligiekonzern sein will, warum investieren sie dann in das, wo sie nachweislich am schlechtesten sind - die Produktion?

Meine Einschätzung: Tesla wird innerhalb von 4 Jahren 90% des Aktienwerts verlieren, und wird dann eine Kooperation mit Mercedes anstreben

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Guter Beitrag!

WiWi Gast schrieb am 30.04.2020:

Was sollen das für Leute sein, bei denen Tesla angeblich Emotionen weckt? Der klassische Autofan, der „Benzin im Blut hat“, kann das jedenfalls nicht sein. Nach meinem Eindruck sind Teslafans häufig sogar technikfeindliche Autogegner. Das sind nicht selten Ökos, die ansonsten gegen Autos und das schnelle Fahren wettern und sich überhaupt nur ein Auto kaufen, wenn sie meinen, dass es der Umwelt nicht schadet. Dann landen sie halt bei Tesla. Emotionen, wie sie der klassische Autonarr empfindet, sind da aber nicht im Spiel.

  • Tesla weckt Emotionen (Ja, mancher ist Tesla Gegner, aber dass ist ja eher ein Beleg dafür das Tesla Emotionen weckt und Fans hat)
  • Tesla ist innovativ und den anderen Autoherstellern weiterhin voraus (Ja, das Argument, dass die anderen Hersteller aufrücken wurde schon oft gebracht, es fehlt mittlerweile aber seit Jahren an ernsthafter Konkurrenz)
  • Bin ich in Tesla investiert (Nein, ich halte die zukünftige Entwicklung für zu riskant, aber Gewinne wie bei Volkswagen etc. kann ich mir für Tesla in 5-10 Jahren durchaus vorstellen. Vielleicht auch mehr. Gleichzeitig kann es Tesla aber auch nicht mehr geben, oder nur noch in sehr kleiner Form.

Du gehst sehr deutsch an die Sache ran. Ich bin auch ein großer Fan von guten alten deutschen Verbrennungsmotoren und Gegner von Tempo 130. Das geht vielen aber nicht so, grade im Ausland. Da wird der Ökogedanke immer größer, man will autonome Autos und viele junge Menschen sind fasziniert von Musks Tun. Einen "Rockstar"-Unternehmer wie ihn gab es lange nicht mehr und solche Leute können Marken einfach emotional tragen.

So „deutsch“ ist die Einschätzung glaube ich nicht. Was fahren denn die Jungs mit Migrationshintergrund bzw. was wollen die fahren? Meist doch gerne hochgezüchtete BMW und Mercedes, bevorzugt die M-Modelle oder AMG. Ein Tesla kommt da kaum in Frage. Hingegen hat sich in meiner Nachbarschaft ein Lehrer-Ehepaar, beide klassische Ökos, grün durch und durch, gerade einen Tesla gekauft. Die sind ganz angetan davon, dass sie jetzt nicht mehr die Luft verpesten. Das ist eher die Tesla-Klientel. Die Jugend in der Nachbarschaft lacht eher über das Auto. Ich habe noch nicht gesehen, dass irgendein Jugendlicher sich das Fahrzeug fasziniert angesehen hat.

Das sind ja immer noch Leute, die in Deutschland leben. Von dieser ganzen "Ich und mein Benz"-Kultur der Asis rede ich doch gar nicht. Es geht um die internationale junge Generation. Heißt, für ganz viele junge, technikbegeisterte Menschen (seien es Informatiker, Ingenieure etc.) ist Tesla ein absoluter Traum. In DE stockt das noch etwas, weil man generell sehr risikoavers ist und ein großes Problem mit Amerika hat, vor allem wenn jemand wie Musk die eigene Industrie bedroht. Der typische Deutsche würde sich natürlich eher eine deutsche Oberklassekarosse kaufen (ich auch), und so wie ich das in NA mitbekommen hab, haben Merc, Audi, Porsche und BMW auch noch einen Top-Ruf, aber das ganze bröckelt, sollte sich nicht langsam was tun.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Tesla hat aktuell noch den großen Vorteil, ein Hype zu sein. Da schaut man über sehr viele Dinge hinweg. Nerds interessieren sich auf einmal für Auto - warum auch immer.

Fahre privat ein deutschen Premium Produkt und desöfteren einen Tesla 3. Zum einen ist es erst mal aufregen, viele sprechen einen drauf an. Auch das Fahrgefühl ist erst mal gigantisch in vgl. zu einem Benziner.

Nüchtern betrachtet fällt aber vieles auf. Der Autopilot ist meiner Meinung nach schlechter als die Assistenzsysteme bei BMW - geht nur bis zu einer gewissen Geschwindigkeit und macht viel mehr Fehler. Die Verarbeitung is gruselig - störte mich aber nie. Bis ich den Kofferraum öffnete. Das Ding ist so wackelig, da wird es bald Probleme geben. Wo man beim nächsten Punkt ist, von mir bis zu Werkstatt fahre ich weit über eine Stunde. Als early adopter verkraftbar. Der Durchschnittsdeutsche ist aber genervt.

Zuletzt die Preise. Ja laut LP ist der Tesla billig(er). Es gibt jedoch weder Rabatte noch Angebote. So kommt es, dass mein 90.000€ BMW billiger ist als ein Tesla 3.

Ein tolles Auto, aber es bleibt ein Auto...

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ich finde den Beitrag mit den 3 Absätzen ebenfalls gelungen.

Amazon hat als Buchversender begonnen, sich als Plattform für den Verkauf von allem möglichen erweitert und bietet seit einigen Jahren zusätzlich Rechenzentrumsdienstleistungen an.

Tesla ist Hersteller von Elektrofahrzeugen, Solarzellen (Solar Roof) und Akkus (Powerwall).

Während Amazon den Internethandel vorangetrieben und revolutioniert hat, ist vergleichbares bei Tesla und seinen Produkten nicht zu erkennen. Die amerikanische Verarbeitungsqualität wurde bereits angesprochen.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Ich finde den Beitrag mit den 3 Absätzen ebenfalls gelungen.

Amazon hat als Buchversender begonnen, sich als Plattform für den Verkauf von allem möglichen erweitert und bietet seit einigen Jahren zusätzlich Rechenzentrumsdienstleistungen an.

Tesla ist Hersteller von Elektrofahrzeugen, Solarzellen (Solar Roof) und Akkus (Powerwall).

Während Amazon den Internethandel vorangetrieben und revolutioniert hat, ist vergleichbares bei Tesla und seinen Produkten nicht zu erkennen. Die amerikanische Verarbeitungsqualität wurde bereits angesprochen.

Nur war Amazon halt nicht so dermaßen überbewertet.
Tesla macht übrigens 40% seines Umsatzes durch das Verkaufen von Co2 Zertifikaten.

In 2019, we generated almost $600 million of revenue selling zero emission regulatory credits to other OEMs.

So steht das im letzten annual report.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Ich finde den Beitrag mit den 3 Absätzen ebenfalls gelungen.

Amazon hat als Buchversender begonnen, sich als Plattform für den Verkauf von allem möglichen erweitert und bietet seit einigen Jahren zusätzlich Rechenzentrumsdienstleistungen an.

Tesla ist Hersteller von Elektrofahrzeugen, Solarzellen (Solar Roof) und Akkus (Powerwall).

Während Amazon den Internethandel vorangetrieben und revolutioniert hat, ist vergleichbares bei Tesla und seinen Produkten nicht zu erkennen. Die amerikanische Verarbeitungsqualität wurde bereits angesprochen.

Nur war Amazon halt nicht so dermaßen überbewertet.
Tesla macht übrigens 40% seines Umsatzes durch das Verkaufen von Co2 Zertifikaten.

In 2019, we generated almost $600 million of revenue selling zero emission regulatory credits to other OEMs.

So steht das im letzten annual report.

Tesla hatte im Jahr 2019 US$ 24,6 Mrd. Umsatz. Was zutrifft ist, daß der Verlust 2019 in Höhe von ./. US$ 862,0 Mio. um besagte US$ 600,0 Mio. höher ausgefallen wäre. Ich frage mich ferner, welche der letzten 4 positiven Quartalsergebnisse ohne den Zuschuß der Co2 - Zertifikate gleichfalls negativ ausgefallen wäre.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Nur war Amazon halt nicht so dermaßen überbewertet.
Tesla macht übrigens 40% seines Umsatzes durch das Verkaufen von Co2 Zertifikaten.

In 2019, we generated almost $600 million of revenue selling zero emission regulatory credits to other OEMs.

So steht das im letzten annual report.

Stimmt dann das Gerücht, sobald die Tesla Fabrik in Berlin steht, sie noch mehr Zertifikate verkaufen können?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

600 Millionen sind nicht 40% vom Umsatz sondern 2%...

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

Ich finde den Beitrag mit den 3 Absätzen ebenfalls gelungen.

Amazon hat als Buchversender begonnen, sich als Plattform für den Verkauf von allem möglichen erweitert und bietet seit einigen Jahren zusätzlich Rechenzentrumsdienstleistungen an.

Tesla ist Hersteller von Elektrofahrzeugen, Solarzellen (Solar Roof) und Akkus (Powerwall).

Während Amazon den Internethandel vorangetrieben und revolutioniert hat, ist vergleichbares bei Tesla und seinen Produkten nicht zu erkennen. Die amerikanische Verarbeitungsqualität wurde bereits angesprochen.

Nur war Amazon halt nicht so dermaßen überbewertet.
Tesla macht übrigens 40% seines Umsatzes durch das Verkaufen von Co2 Zertifikaten.

In 2019, we generated almost $600 million of revenue selling zero emission regulatory credits to other OEMs.

So steht das im letzten annual report.

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ExBerater

Tesla, der Anfang oder das Ende?

(sorry für miese Rechtschreibung in meinen Posts. Kombination aus zu dickem Daumen beim Handytippen und der fehlenden Editierfunktion...)

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 21.08.2020:

600 Millionen sind nicht 40% vom Umsatz sondern 2%...

2,5%...

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Tesla ist fast das 8fache von Daimler Wert. Ich denke es ist einfach nur ein großer Hype. Die Amis freuen sich, dass sie mal wieder im Automotive Bereich was reißen und wie die Kapitalmärkte dort ticken wissen wir ja.

Meine Bedenken:

  • Ob Elektroantrieb wirklich die Zukunft wird steht noch nicht zu 100% fest
  • Andere Hersteller können auch Elektro und entwickeln sich weiter
  • Ein Auto braucht mehr als nur einen Antrieb. Tesla bietet außer Elektro kaum irgendwas. Design, Verarbeitung, weitere Features sind alle so lala.
antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

[...]

  • Ein Auto braucht mehr als nur einen Antrieb. Tesla bietet außer Elektro kaum irgendwas. Design, Verarbeitung, weitere Features sind alle so lala.

Beim Thema Design muss ich widersprechen. Klar ist das alles Geschmackssache. Aber Teslas E-Autos sahen schon immer sportlich ansprechend aus. Wohingegend viele deutsche Hersteller ihre E-Autos scheinbar absichtlich hässlich designed haben. Das ändert sich zum glück langsam mal, so dass die e-Autos nach normalen Autos aussehen und nicht möchtegern futuristisch. Siehe e-Variante des Golfs, Corsa etc.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Tesla ist fast das 8fache von Daimler Wert. Ich denke es ist einfach nur ein großer Hype. Die Amis freuen sich, dass sie mal wieder im Automotive Bereich was reißen und wie die Kapitalmärkte dort ticken wissen wir ja.

Meine Bedenken:

  • Ob Elektroantrieb wirklich die Zukunft wird steht noch nicht zu 100% fest
  • Andere Hersteller können auch Elektro und entwickeln sich weiter
  • Ein Auto braucht mehr als nur einen Antrieb. Tesla bietet außer Elektro kaum irgendwas. Design, Verarbeitung, weitere Features sind alle so lala.

Tesla hat halt mal nen Entwicklungsvorsprung von mehreren Jahren, wie es ja sogar die Konkurrenz zugibt.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ja wobei hier die Technik gerade im Vergleich zum Verbrenner weniger hohe Eintrittsbarrien hat, die Kunst liegt in der hohen Fertigungsqualität bei einem großen Produktionsumfang. Das bekommen japanische und deutsche Hersteller einfach besser hin.

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Tesla ist fast das 8fache von Daimler Wert. Ich denke es ist einfach nur ein großer Hype. Die Amis freuen sich, dass sie mal wieder im Automotive Bereich was reißen und wie die Kapitalmärkte dort ticken wissen wir ja.

Meine Bedenken:

  • Ob Elektroantrieb wirklich die Zukunft wird steht noch nicht zu 100% fest
  • Andere Hersteller können auch Elektro und entwickeln sich weiter
  • Ein Auto braucht mehr als nur einen Antrieb. Tesla bietet außer Elektro kaum irgendwas. Design, Verarbeitung, weitere Features sind alle so lala.

Tesla hat halt mal nen Entwicklungsvorsprung von mehreren Jahren, wie es ja sogar die Konkurrenz zugibt.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Amazon's PE lag 2012 so weit ich weiß > 3000, Tesla ist gerade > 1000.
Entweder Tesla wird wie Amazon oder macht einen Blackberry.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Ich glaube auch, dass die etablierten Hersteller Tesla mittelfristig den Rang ablaufen werden.

Aber aktuell hat Tesla schon Vorteile, insbesondere auch im Bereich Elektronikarchitektur. Die Aussage, dass dies nicht viel Wert sei und kopiert werden könne leuchtet mir nicht ein. Und vor allem: Wenn unsere OEM in dem Bereich aufschließen, warum sollte Tesla ihre ProduktionsQualität nicht in den Griff bekommen?

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Glaubt hier eigentlich niemand, dass die deutsche Mobilitätsindustrie unabhängig von Tesla technologisch irreversibel gepennt und verkackt hat und die Chinesen mittelfristig uns die Technologie zurückverkaufen, die sie uns einst geklaut haben, während unsere Automobilzentren zum europäischen Rustbelt verkommen?

Frage absichtlich provokant.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Ich glaube auch, dass die etablierten Hersteller Tesla mittelfristig den Rang ablaufen werden.

Aber aktuell hat Tesla schon Vorteile, insbesondere auch im Bereich Elektronikarchitektur. Die Aussage, dass dies nicht viel Wert sei und kopiert werden könne leuchtet mir nicht ein. Und vor allem: Wenn unsere OEM in dem Bereich aufschließen, warum sollte Tesla ihre ProduktionsQualität nicht in den Griff bekommen?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 22.08.2020:

Amazon's PE lag 2012 so weit ich weiß > 3000, Tesla ist gerade > 1000.
Entweder Tesla wird wie Amazon oder macht einen Blackberry.

Man sollte niemals den PE von Amazon mit was auch immer vergleichen. Da gibt es überhaupt keine Aussagekraft.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Glaubt hier eigentlich niemand, dass die deutsche Mobilitätsindustrie unabhängig von Tesla technologisch irreversibel gepennt und verkackt hat und die Chinesen mittelfristig uns die Technologie zurückverkaufen, die sie uns einst geklaut haben, während unsere Automobilzentren zum europäischen Rustbelt verkommen?

Frage absichtlich provokant.

Ich glaube auch, dass die etablierten Hersteller Tesla mittelfristig den Rang ablaufen werden.

Aber aktuell hat Tesla schon Vorteile, insbesondere auch im Bereich Elektronikarchitektur. Die Aussage, dass dies nicht viel Wert sei und kopiert werden könne leuchtet mir nicht ein. Und vor allem: Wenn unsere OEM in dem Bereich aufschließen, warum sollte Tesla ihre ProduktionsQualität nicht in den Griff bekommen?

Irreversibel gepennt?
Da übertreibst du aber schon arg. Vor allem die OEMs und großen Zulieferer sind in vielen technologischen Bereichen vorne dabei.

Was mich immer stört bei den Vergleichen Tesla vs. OEM sind die unterschiedlichen Ausgangssituation. Tesla hat sehr früh alles auf eine Karte gesetzt und richtig gezockt. Als etablierter Konzern ist das einfach nicht möglich.
Klar hätte VW schon 2014/2015 alles auf E-Antriebe setzen können. Wäre die Wette nicht aufgegangen, weil eine andere Antriebsart bevorzugt wird, könnte man jetzt vermutlich hunderttausende Mitarbeiter entlassen.
In Summe haben die OEMs & Zulieferer sicherlich auch viel falsch gemacht, finde den Tesla Vergleich aber immer etwas störend.

antworten
ExBerater

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Was spricht dafür?
Ich glaube die (Investoren) Welt unterschätzt massiv den Wert von Marken in der Autoindustrie. Autos sind die größte Investition die Menschen im Leben mehrmals tätigen. Da will man eine Marke der man vertraut, die auch vor Ort ist. Kein deutscher hat ein chinesisches Auto gekauft als die mal auf den Markt kamen obwohl sie viel günstiger waren.

Wenn tesla einen so gravierenden technologischen Vorsprung hätte, dann muss man doch umso mehr fragen warum sie so wenig Autos verkaufen. Was ist der Grund?

  1. Die Menschen wollen mehrheitlich keine E Autos? -> gut für etablierte OEMs

  2. Die Menschen werten Vertrauen in eine etablierte Marke höher als technologischen Vorsprung? -> gut für etablierte OEMs

  3. Tesla baut nicht die Modelle die die Menschen wollen? -> gut für etablierte OEMs die jetzt schon erkennbar ein breiteres E Auto Portfolio entwickeln als Tesla in der Pipeline hat

Noch mal: wenn tesla nahezu uneinholbare Technologie hat, dann macht es Null Sinn im müßigen Produzieren von Autos Zeit und Geld zu verschwenden. Man sollte die Technologie an alle für hohe Margen verkaufen aber stattdessen investiert Musk in Produktionshallen

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Glaubt hier eigentlich niemand, dass die deutsche Mobilitätsindustrie unabhängig von Tesla technologisch irreversibel gepennt und verkackt hat und die Chinesen mittelfristig uns die Technologie zurückverkaufen, die sie uns einst geklaut haben, während unsere Automobilzentren zum europäischen Rustbelt verkommen?

Frage absichtlich provokant.

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Ich glaube auch, dass die etablierten Hersteller Tesla mittelfristig den Rang ablaufen werden.

Aber aktuell hat Tesla schon Vorteile, insbesondere auch im Bereich Elektronikarchitektur. Die Aussage, dass dies nicht viel Wert sei und kopiert werden könne leuchtet mir nicht ein. Und vor allem: Wenn unsere OEM in dem Bereich aufschließen, warum sollte Tesla ihre ProduktionsQualität nicht in den Griff bekommen?

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Mal eine andere Frage, ab wann würdet Ihr ein E-Auto kaufen? Weil dann könnte man die Entwicklung von Tesla besser prognostizieren.

Ich würde mir eins kaufen, sobald ich einen Vorteil gegenüber klassischen Motoren sehe und das bezieht sich auf Preis/Leistung. Aktuell sehe ich nur Nachteile.

Auch die Diskussion um Abgas Feinstaubwerte bröckelt. In Stuttgart wurde der Feinstaubalarm abgeschafft aufgrund guter Werte. Kritiker beziehen das darauf, dass die Feinstaubwerte während des Corona Lockdowns angestiegen sind. Da laut deren Argumentation Feinstaub man nicht unterscheiden kann, ob es vom Auto oder einer Blume kommt. Daher hängt die Umwelt Debatte sehr von der Politik und der jeweiligen Regierung ab.

antworten
ExBerater

Tesla, der Anfang oder das Ende?

  • Ladezeit maximal 10min besser 5min
  • Modelle die mich interessieren (Cabrio, oder sportliches Coupe)
  • Hersteller die mir sympatisch sind
  • Lebenszykluskosten nicht höher als bei Verbrennern

Reichweite ist eigentlich kein Problem mehr

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Mal eine andere Frage, ab wann würdet Ihr ein E-Auto kaufen? Weil dann könnte man die Entwicklung von Tesla besser prognostizieren.

Ich würde mir eins kaufen, sobald ich einen Vorteil gegenüber klassischen Motoren sehe und das bezieht sich auf Preis/Leistung. Aktuell sehe ich nur Nachteile.

Auch die Diskussion um Abgas Feinstaubwerte bröckelt. In Stuttgart wurde der Feinstaubalarm abgeschafft aufgrund guter Werte. Kritiker beziehen das darauf, dass die Feinstaubwerte während des Corona Lockdowns angestiegen sind. Da laut deren Argumentation Feinstaub man nicht unterscheiden kann, ob es vom Auto oder einer Blume kommt. Daher hängt die Umwelt Debatte sehr von der Politik und der jeweiligen Regierung ab.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Mal eine andere Frage, ab wann würdet Ihr ein E-Auto kaufen? Weil dann könnte man die Entwicklung von Tesla besser prognostizieren.

Ich würde mir eins kaufen, sobald...

Ich kaufe das Auto, was sich am besten, dauerhaftesten und günstigsten technisch (Software) auf Stand halten lässt. Motorleistung? Höchstgeschwindigkeit? Alles irrelevante Proletenkriterien. Ich finde es rotzfrech, wenn man für Kartenupdates oder die Freischaltung von Apple Carplay oder Android Auto allen Ernstes eine Gebühr verlangt.

Im Moment sind aber normale Verbrenner einfach billiger. Reichweite wäre bei mir ein untergeordnetes Kriterium. Auf den Standardluxus würde ich aber nicht verzichten wollen.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

ExBerater schrieb am 23.08.2020:

Was spricht dafür?
Ich glaube die (Investoren) Welt unterschätzt massiv den Wert von Marken in der Autoindustrie. Autos sind die größte Investition die Menschen im Leben mehrmals tätigen. Da will man eine Marke der man vertraut, die auch vor Ort ist. Kein deutscher hat ein chinesisches Auto gekauft als die mal auf den Markt kamen obwohl sie viel günstiger waren.

Wenn tesla einen so gravierenden technologischen Vorsprung hätte, dann muss man doch umso mehr fragen warum sie so wenig Autos verkaufen. Was ist der Grund?

  1. Die Menschen wollen mehrheitlich keine E Autos? -> gut für etablierte OEMs

  2. Die Menschen werten Vertrauen in eine etablierte Marke höher als technologischen Vorsprung? -> gut für etablierte OEMs

  3. Tesla baut nicht die Modelle die die Menschen wollen? -> gut für etablierte OEMs die jetzt schon erkennbar ein breiteres E Auto Portfolio entwickeln als Tesla in der Pipeline hat

Noch mal: wenn tesla nahezu uneinholbare Technologie hat, dann macht es Null Sinn im müßigen Produzieren von Autos Zeit und Geld zu verschwenden. Man sollte die Technologie an alle für hohe Margen verkaufen aber stattdessen investiert Musk in Produktionshallen

Das ist doch das Problem: Die Produktionskapazitäten. Tesla kann sich vor Aufträgen nicht retten. Deswegen investieren sie da ja so heavy.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Mal eine andere Frage, ab wann würdet Ihr ein E-Auto kaufen? Weil dann könnte man die Entwicklung von Tesla besser prognostizieren.

Ich würde mir eins kaufen, sobald...

Ich kaufe das Auto, was sich am besten, dauerhaftesten und günstigsten technisch (Software) auf Stand halten lässt. Motorleistung? Höchstgeschwindigkeit? Alles irrelevante Proletenkriterien. Ich finde es rotzfrech, wenn man für Kartenupdates oder die Freischaltung von Apple Carplay oder Android Auto allen Ernstes eine Gebühr verlangt.

Im Moment sind aber normale Verbrenner einfach billiger. Reichweite wäre bei mir ein untergeordnetes Kriterium. Auf den Standardluxus würde ich aber nicht verzichten wollen.

Sobald Preis-/Leistung stimmt.
Fahr nen 2017er A6 Avant, mit dem kann ich entspannt mit 2 Kids Nachts starten, 180-200 kmh rein und Mittags bin ich in den Bergen im Süden am Urlaubsort.

Kostet gebraucht 28k und nach 5-6 Jahren liegt der auch noch um mind. 10k. Sprit mit 7-8 Liter a EUR 1,00-1,10 auch voll ok. Abstandstempomat auf 2017er Niveau (fährt auch aus dem Stehen wieder an) und Apple CarPlay reicht mir völlig.

Beschleunigung 0-100 ist mir ziemlich egal, wird die Versicherung nur teuer (Telematik Tarif).

Ist mir nicht klar warum ich jetzt auf ein E-Auto (Tesla) wechseln sollte, außer das schnell beschleunigen und bis 30kmh wenig Außengeräusche 2 ganz nette Features sind, mehr als „nett“ dann aber auch nicht.

Für deutlich höhere Kosten hole ich mir dann einen Haufen Nachteile ins Haus (Ladezeiten, auf Dauer unklare Kosten, geringe Reichweite, Servicenetz, geringe Reisegeschwindigkeit, schlechte Verarbeitungsqualität).

Ich kann ja verstehen, dass Tesla einen gewissen Hype erzeugt, der lässt sich aber mMn mit nichten auf die breite Masse fortschreiben. Die meisten „normalen“ Leute (müssen) halt schon noch auf Preis-/ Leistung achten.

antworten
WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Mal aus eigener Erfahrung: Ich arbeite im Projektmanagement bei VW und habe seit 4 Wochen einen e-golf über das Mitarbeiterleasing. Da gab es ein unfassbar gutes Angebot fürs Leasing, daher war die Entscheidung sehr leicht, ein e-Auto mal für 1 Jahr zu testen.
Ich habe mir ne Wallbox gekauft und Verkabelung gottseidank selbst machen können. Lange Rede, kurzer Sinn: Finanziell war das jetzt sehr günstig für mich.

Aber mal zur Erfahrung mit dem E-Auto. Ich habe wirklich nicht viel erwartet, ich dachte, das Fahren wird nicht ganz so cool wie mit dem Verbrenner. Aber weit gefehlt: Nach 2 Tagen stand meine Meinung fest: Nie wieder einen Verbrenner. Das Fahren ist sowas von angenehm. MAn gleitet einfach über die STraßen und die Beschleunigung ist so unfassbar gut, dass man jedes Auto abzieht (wenn man es darauf anlegt). Der Drehmoment ist einfach sofort da. Dazu dann noch so leise. Und es ist ein extrem gutes Gefühl, zu Hause tanken zu können.

Ich bin einfach nur mega überrascht, wieviel Spaß ein eAuto macht und denke, dass es vielen so gehen wird, wenn sie mal drine sitzen.

Finanziell muss es sich natürlich lohnen und da sind die Rahmenbediungen nicht gleich bei allen. WIr haben noch ne PV-Anlage aufm Dach und dann tankt man halt, wenn die Sonne scheint, nochmal richtig günstig, was noch meher Spaß macht.

Der wunde Punkt ist natürlich die Reichweite. Für jemanden im Außendienst natürlich quatsch. Aber mal ehrlich: Wie oft fahren denn 95% der Autofahrer mehr als 200km am Stück? 4 x im Jahr? Dafür ist das natürlich nicht gemacht.. aber ich behaupte, dass es für die mesiten Menschen gar kein Problem wäre. "DAnn kannste ja nichmal ein Wochenende nach Berlin fahren". Ja toll... nehme ich halt den ICE. Mach ich mit Verbrenner doch auch lieber.

Fazit: Pro E-Auto :)

WiWi Gast schrieb am 23.08.2020:

Mal eine andere Frage, ab wann würdet Ihr ein E-Auto kaufen? Weil dann könnte man die Entwicklung von Tesla besser prognostizieren.

Ich würde mir eins kaufen, sobald...

Ich kaufe das Auto, was sich am besten, dauerhaftesten und günstigsten technisch (Software) auf Stand halten lässt. Motorleistung? Höchstgeschwindigkeit? Alles irrelevante Proletenkriterien. Ich finde es rotzfrech, wenn man für Kartenupdates oder die Freischaltung von Apple Carplay oder Android Auto allen Ernstes eine Gebühr verlangt.

Im Moment sind aber normale Verbrenner einfach billiger. Reichweite wäre bei mir ein untergeordnetes Kriterium. Auf den Standardluxus würde ich aber nicht verzichten wollen.

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WiWi Gast

Tesla, der Anfang oder das Ende?

Also ich bin hin und wieder mal nen BMW i3 gefahren und kann deine Begeisterung für E-Autos nicht nachvollziehen. Klar sind Beschleunigung und geringe Geräusche bei langsamer Fahrt super aber das würde mich niemals zu Aussagen verleiten wie „nie wieder Verbrenner“

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