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Berufseinstieg: Wo & WieAngst

Angst vor Berufseinstieg

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WiWi Gast

Angst vor Berufseinstieg

Hallo Leute,

ich studiere BWL Schwerpunkt Steuern und Rechnungswesen. Wenn ich das hier so alles lese, dann bekomme ich eine riesen Angts in den Job zu gehen. Das einzigste was ich will ist einen Job wo ich ein ganz normales Privatleben führen kann. Dann höre ich immer wieviel Druck und welch ein rauhes Klima in Kanzleien herscht. Ich will keine Karriere machen. Am liebsten nur einen stink normalen Job in einem Industrieunternehmen haben. Aber scheinbar ist das ja unmöglich da rein zu kommen, weil man keine Erfahrung hat.
Ist es wirklich so schlimm überall? Ich kann allein körperlich keine 10-12 Stunden täglich ein Leben lang arbeiten. Ich will doch einfach einen normalen Job mit geregelter Arbeitszeit. Ab udn zu mal Überstunden ist ja Ok, aber doch nicht dauern. Ich kriege die Krise.....

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Warum hast du dann nicht eine Kaufmännische Ausbildung bei einem Industrieuinternehmen gemacht? So hättest du einen komfortablen Sachbearbeiter-Job mit guter Work-Life-Balance und Tarfivertrag.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Also, diese Wochenarbeitszeit gibt es vielleicht bei Beratungen, IBs, UBs, sowas... Bei den meisten anderen Unternehmen sind es 40 Stunden pro Woche und gut ist.
Und lass dir bitte nicht einreden irgendwas sei unmöglich. Das sind subjektive Erfahrungen der Leute, du kannst mit deinen Fähigkeiten andere Erfahrungen machen.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

ja, genau den eindruck habe ich auch, wenn man hier im forum rumliest! aber jetzt mal ehrlich - wenn es überall so wäre (10-12 stunden täglich, hoher druck, etc.) würde es doch keiner bis zur rente aushalten...

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

werde Beamter

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Vielleicht solltest du dann jetzt aufhören zu studieren, die Zeit sinnvoll nutzen und eine Ausbildung anfangen. Es gibt viele Ausbildungsberufe die ein Abitur erfordern, aber von dir wird hinterher nicht so viel abverlangt wie vo Studierten.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Die "Angst" hatte ich auch und je länger man in solchen Foren wie hier liest desto verzweifelter wird man.
Die Realität ist aber anders.
Nach einem Wechsel habe ich jetzt 50k / Jahr bei lockeren 37h in einem weltweit tätigen Konzern.
Die Arbeit macht Spaß, die Kollegen sind super, die Aussichten glänzend...

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Ich denke nicht, dass es um die Schwierigkeit des Jobs geht, sondern um die Wochenarbeitszeit...
Das Problem mit dem Forum hier ist, dass es nicht überprüfbar ist, inwiefern es repräsentativ ist oder inwiefern immer wieder dieselben Leute antworten ;)
Also mach dich nicht verrückt. Versuch doch nach dem Studium über ein Praktikum oder eine Traineestelle Fuß in den Unternehmen zu fassen, die dir gefallen.

Lounge Gast schrieb:

Vielleicht solltest du dann jetzt aufhören zu studieren, die
Zeit sinnvoll nutzen und eine Ausbildung anfangen. Es gibt
viele Ausbildungsberufe die ein Abitur erfordern, aber von
dir wird hinterher nicht so viel abverlangt wie vo Studierten.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Ich habe nur noch ein Semester. Ich habe schon eine Ausildung, aber in einem BEreich in dem ich nie wieder arbeiten möchte.

Ich wollte ja eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich machen, aber ich habe ja leider keine bekommen.

Und jetzt aufhören ist doch Scheiße. Ich habe sehr gute Noten und nur noch ein Semester. Ich bin so ziemlich am Ende meines Studiums.

Aber es scheint ja echt so zu sein, dass man da 12 Stunden täglich arbeiten muss. Ich habe auch noch eine Familie. Ich steh auch generell nicht so auf Geld.

Beamter werden ist auch nicht gerade einfach. Da ran zu kommen ist doch unmöglich.

Und es ist ja nicht so, dass von mir nichts abverlangt werden darf. Ich habe sehr gute Noten und bin fachlich generell sehr gut und ich bin auch sehr engagiert und habe immer gute Ideen.
Aber da kann ich mich auch mit normalen Arbeitszeiten einbringen. Ich mag das Fach ja auch und finde alles sehr spannend, aber 12 Stunden arbeiten ist, besonders als Frau mit Familie Scheiße. Wie oben schon erwähnt. Ein Leben lang 12 Stunden täglich arbeiten hält doch keiner durch.

Ist doch alles nicht wahr.....

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Das Forum hier vermittelt ein völlig verzerrtes Bild!

Es gibt unzählige Unternehmen, bei denen eine 35-40-Woche nicht nur auf dem Papier steht sondern auch gelebt wird. Die Welt besteht nicht nur aus Unternehmensberatung, Wirtschaftsprüfung und Investmentbanking.

Ich selbst bin bei einem DAX30 Unternehmen in einem Traineeprogramm. Auslandsaufenthalt, 48.000 EUR, unbefristeter Vertrag, 30 Tage Urlaub und 38,5 Stunden Woche.

D.h. 38,5/5 = 7,7 h /Tag + 30' Mittagspause = 8,2 Stunden
Wenn ich also um 9 Uhr komme, kann ich um 17:12 gehen. Und sobald das ganze eine gewisse Grenze übersteigt (40 Überstunden), MUSS abgefeiert werden. Da achtet der Betriebsrat drauf. Wobei das Aufbauen nicht so einfach ist... heute war aus meiner Abteilung um 15:45 niemand mehr da, da geh ich dann halt auch :-)

Und für alle, die meinen, dass man nur mit Ausbildung in den Genuss der IG-Metall-Vorzüge wie oben beschrieben kommt: Pustekuchen. 80% Akademikeranteil.
Die Arbeitszeiten sind so natürlich nur, wenn Du dich im Tarifvertrag bewegst. Sobald Du AT bist, ändert sich schon was, keine Frage... aber AT wird man nicht ungefragt.

Also, an den Threadersteller: Keine Bange! Gibt genug 'normale' Jobs da draussen. Lass Dir nichts einreden.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Trainee bei den DAX30 geht aber nur mit Vitamin B oder Praktika+Abschlussarbeit im Laden.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Danke schonmal für die aufbauenden Worte.
Das klingt ja schon ganz anders.
Jedoch denke ich doch, dass es ohne Berufserfahrung schwer wird in ein Dax Unternehmen zu kommen.
Aber ich werde es versuchen :-)

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Wenn man vorher schon ständig sagt: Beamter, da kommt an nie rein... Dax30, da kommt man nicht rein...
Was glaubt ihr eigentlich woher die zig Leute kommen, die immer angestellt werden? Das sind nicht alles Leute, die Anfang 20 sind, 5 Jahre Auslandserfahrung und 20 Jahre Berufserfahrung haben... So ein unsäglicher Schwachsinn und nonsens, der hier geschrieben wird um anderen Leuten Angst zu machen...

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DAX Einkäufer

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Trainee bei den DAX30 geht aber nur mit Vitamin B oder Praktika+Abschlussarbeit im Laden."

Das kann ich so nicht bestätigen. Eigene Erfahrung.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Hier der Trainee...

Nope - Bewerbung über Homepage, Gespräch, AC und Vertrag! In der Reihenfolge.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Welches Dax Unternehmen bietet denn so ein attraktives Trainee Programm?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Wann genau wirst du denn fertig und suchst du in einer bestimmten Stadt?

Lounge Gast schrieb:

Ich habe nur noch ein Semester. Ich habe schon eine
Ausildung, aber in einem BEreich in dem ich nie wieder
arbeiten möchte.

Ich wollte ja eine Ausbildung im kaufmännischen Bereich
machen, aber ich habe ja leider keine bekommen.

Und jetzt aufhören ist doch Scheiße. Ich habe sehr gute Noten
und nur noch ein Semester. Ich bin so ziemlich am Ende meines
Studiums.

Aber es scheint ja echt so zu sein, dass man da 12 Stunden
täglich arbeiten muss. Ich habe auch noch eine Familie. Ich
steh auch generell nicht so auf Geld.

Beamter werden ist auch nicht gerade einfach. Da ran zu
kommen ist doch unmöglich.

Und es ist ja nicht so, dass von mir nichts abverlangt werden
darf. Ich habe sehr gute Noten und bin fachlich generell sehr
gut und ich bin auch sehr engagiert und habe immer gute Ideen.
Aber da kann ich mich auch mit normalen Arbeitszeiten
einbringen. Ich mag das Fach ja auch und finde alles sehr
spannend, aber 12 Stunden arbeiten ist, besonders als Frau
mit Familie Scheiße. Wie oben schon erwähnt. Ein Leben lang
12 Stunden täglich arbeiten hält doch keiner durch.

Ist doch alles nicht wahr.....

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Ich glaube ich sollte aufhören hier zu lesen was?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Warum sollte jemand der nicht bereicht ist mehr als 40 Stunden zu arbeiten sein Studium beenden? Ihr seid ja drauf...

Man muss sich halt in Unternehmen umsehen, die eine stare Gewerkschaft haben und schon sind 35-40 Stunden kein Problem.

In der Tat ist es aber mit den Schwerpunkten Rechnungswesen und Steuern nicht einfach an eine Stelle zu kommen ohne davor in einer Kanzlei gewesen zu sein.

Aber ich habe auch schon Stellenanzeigen von Industrieunternehmen gesehen, die Berufseinsteiger in der Steuerabteilung suchen. Bei Rechnungswesen ist es noch mehr.

Man muss halt suchen, sich auch mit kleineren Konzernen zufrieden geben und dann klapp das mit den 40 Stunden.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Ausnahmen bestätigen die Regel. Dann warst du so eine Art "Quoten-Externer".

Lounge Gast schrieb:

Hier der Trainee...

Nope - Bewerbung über Homepage, Gespräch, AC und Vertrag! In
der Reihenfolge.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Ich finde es auch sehr beängstigend, was hier meistens geschrieben wird, bin aber auf der anderen Seite davon überzeugt, dass hier sehr viele rumlaufen, die die ANonymität hier ausnutzen und gerne mal falsche Gerüchte streuen. Sei es, weil sie es lustig finden, sei es, weil sie frustriert sind und sich gewisse Gegebenheiten einreden.

Ich denke, man muss seinen Lebenslauf auch mal kritisch ansehen und sich fragen, was man über die Person denken würde, wenn man selbst in der Lage sein müsste darüber zu entscheiden, ob sie zum Jobprofil passt. Viele machen mit Sicherheit den Fehler sich maßlos zu überschätzen und mit den falschen Leuten zu vergleichen.

Ich habe nur insofern "Angst" vor dem Berufseinstieg, weil man es in der WIWI-Branche mit vielen schwierigen Menschen zu tun hat, die nur mit Ellenbogen voran gehen und bis zu einem gewissen Punkt komme ich auch klar damit, da das nunmal hin und wieder sein muss. Es gibt nur genug BWLer, die die Grenze nicht mehr kennen und das macht mir manchmal schon Angst, da ich mich nachher mit dieser Masse an Menschen messen muss. Ähnlich wie sie neige ich mittlerweile dazu meinen CV zu pimpen, indem ich Entscheidungen treffe, die ich eigentlich so nie getroffen hätte, aber weil viele Andere es so machen und damit gut fahren, tu ich das auch. Ich glaube, das gibt es nicht in vielen Bereichen. Ich glaube, unter Geisteswissenschaftlern ist dieser beängstigende Konkurrenzkampf kaum bis gar nicht vorhanden.

Aber damit muss man eben leben, wenn man selbst überzeugt von sich und dem ist, was man gelernt hat. Und ich denke auch, dass jeder irgendwann seine Position findet, denn es gibt nicht nur Jobs bei den Big4s, Dax30s und Top Management-Ebenen auf dieser Welt. Nur muss man, wenn man einen gewissen Anspruch an die Lebensqualität hat, auch in Kauf nehmen, dass es eine Branche ist, in der man mit Druck, Überstunden, Stress und einer schiefen Work-Life-Balance umgehen können muss.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

u.A. Daimler...~50.000? zum Einstig, unbefristet, ein Projekt im Ausland, ein Trainingsmodul (1 Woche) im Ausland, 35h-Woche...wenn man F&E ist gibts sogar 55.000.

Und auch da kommt man rein, ohne jemals irgendwas mit Daimler zu tun gehabt zu haben, und mit...mittelmäßigem Uni-Abschluss. (Wing)

Lounge Gast schrieb:

Welches Dax Unternehmen bietet denn so ein attraktives
Trainee Programm?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Daimler hat mehrere Programme, LH genauso.
Banken sowieso

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Hier der Trainee...

Dann warst Du so eine Art "Quoten-Externer"...

Vermutlich. Die anderen 15 die mit mir angefangen haben dann aber komischerweise auch. Woher hast Du eigentlich so einen Quatsch?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Also es ist nicht so, dass ich niemals Überstunden machen würde. Selbst wenn ich 45 Stunden die Woche machen muss. Das geht. Aber doch nicht 12 Stunden täglich, wie es hier ja überall beschrieben wird.
Und dann noch so, dass man die Überstunden nichtmal oder nur teilweise aufschreiben darf.

Ich finde das ist Ausbeutung ohne Ende. Und das gerade die tollen BWLer die hier immer so groß schreiben sich sowas gefallen lassen kann ich nicht verstehen. Wenn man schon soviel arbeiten muss dann sollte das auch mit rechten Dingen zugehen.

Dann las ich hier schon mal, dass Leute in der Steuerberatung bei Big 4 sind und kaum was zu tun haben. Aber nicht früher gehen, sondern bis 19 oder gar 21 Uhr da bleiben, obwohl nichts zu tun ist, nur weil man schief angesehen wird und kein Erfolg hat wenn man früher geht.

Das finde ich eben schon sehr Arm. Und ich könnte mir so eine Arbeitsmentalität nicht geben.

Ich bin mir auch ganz sicher, dass Mitarbeiter, die nur 8-9 Stunden täglich Arbeiten viel produktiver und genauer arbeiten können.

Und ja, ich bin weiblich und ich habe eine Familie. Ist es da nicht verständlich, dass man eine normale Arbeit haben möchte.

Warum verstehen es viele nicht, dass es auch Leute gibt, die sich nicht ausbeuten lassen wollen? Es kann eh nicht jeder Studierter in eine Führungsfunktion.

Ich persönlich will das auch gar nicht. Ich bin auch mit einem Gehalt von 45k zufrieden nach einigen Berufsjahren.

In meinem gelernten Job wäre ich über 22k gar nicht hinaus gekommen.

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DAX Einkäufer

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Ich finde es auch sehr beängstigend, was hier meistens geschrieben wird, bin aber auf der anderen Seite davon überzeugt, dass hier sehr viele rumlaufen, die die ANonymität hier ausnutzen und gerne mal falsche Gerüchte streuen. Sei es, weil sie es lustig finden, sei es, weil sie frustriert sind und sich gewisse Gegebenheiten einreden."

Hier sind bestimmte Gruppen besonders stark vertreten, u.a. stelle ich immer wieder eine starke Orientierung in Richtung der so genannten Big4-Wirtschaftsprüfungsunternehmen fest. Diese Branche folgt einer gewissen Systematik. Das bedeutet nicht, dass alle Wirtschaftsunternehmen so sind.

"Ich habe nur insofern "Angst" vor dem Berufseinstieg, weil man es in der WIWI-Branche mit vielen schwierigen Menschen zu tun hat, die nur mit Ellenbogen voran gehen und bis zu einem gewissen Punkt komme ich auch klar damit, da das nunmal hin und wieder sein muss."

Na also, das reicht doch vollkommen aus.

"Es gibt nur genug BWLer, die die Grenze nicht mehr kennen und das macht mir manchmal schon Angst, da ich mich nachher mit dieser Masse an Menschen messen muss."

Wer sagt, dass Du das musst? Nur weil andere ihren Input maximieren, musst Du das nicht automatisch auch tun. Suche Dir ein Umfeld, in dem der Output klar messbar und transparent ist, dann musst Du nicht den Input als Hilfsgröße verwenden. 8 Stunden ordentlich und konzentriert arbeiten, gute Ergebnisse abliefern, nach Hause gehen.

"Nur muss man, wenn man einen gewissen Anspruch an die Lebensqualität hat, auch in Kauf nehmen, dass es eine Branche ist, in der man mit Druck, Überstunden, Stress und einer schiefen Work-Life-Balance umgehen können muss."

Niemand muss ein Leben lang eine solche Schieflage hinnehmen. Es könnte allerdings sinnvoll sein, in den ersten 5 Berufsjahren eine sehr intensive Lernphase zu durchlaufen, um am Ende überdurchschnittlich kompetent und erfolgreich zu sein. Der Wechsel in eine Position mit mehr Freizeit erfolgt dann auf einer höheren Ebene und entsprechend komfortabler.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Kenne genug Gegenbeispiele, wo die Leute praktisch hereingetragen wurden.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Es könnte allerdings sinnvoll sein, in den ersten 5 Berufsjahren eine sehr intensive Lernphase zu durchlaufen, um am Ende überdurchschnittlich kompetent und erfolgreich zu sein."

Vorneweg, ich bin nicht die TE.

Genau die oben beschriebene Haltung legen einem quasi alle nahe. Die ersten Berufsjahre intensiv zu arbeiten, viel zu lernen, auf so manches (privat) verzichten, um dann in Zukunft eine gute Position zu bekommen.

Genau daran habe ich derzeit gewaltig zu knabbern.
In der Schule wird einem 13 Jahre gepredigt, dass man sich anstrengen solle, um einen guten Job bzw. einen Studienplatz zu bekommen. Dann fängt man zu studieren an und es wird einen immer Druck gemacht, gute Noten zu haben, gute Praktika, Auslandsaufenthalt usw, um später einen guten Job zu bekommen.
Nun findet man man einen guten Job und schon wieder geht es los mit "intensive Lernphase, um später dann..." (von Freunden, aber auch vom Arbeitgeber selbst)

Wann ist im Leben ein Punkt erreicht, an dem man sagt, dass man derzeit zufrieden ist und das "hier und jetzt" lebt und gerne auch eine Weile behalten möchte und nicht nur ein Großteil der Energie für ein "um dann später mal XY zu machen" verwendet?

Ob dieses XY jemals eintritt, unabhängig davon, wieviel Energie man investiert ist sowieso höchst ungewiss. Klar kann man sich jahrelang den Arsch aufreissen, um die Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, aber lohnt sich das?

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DAX Einkäufer

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Wann ist im Leben ein Punkt erreicht, an dem man sagt, dass man derzeit zufrieden ist und das "hier und jetzt" lebt und gerne auch eine Weile behalten möchte und nicht nur ein Großteil der Energie für ein "um dann später mal XY zu machen" verwendet?"

Es steht jedem frei, diese Entscheidung selbst zu treffen! Für fast jeden von uns ist doch bereits der Berufseinstieg ein Erfolg, auf dem man sich eigentlich bis zum Lebensende "ausruhen" kann (und manche planen das ja tatsächlich so). Erst in den ersten Jahren danach stellt man fest, dass man es über die Einstiegsposition hinaus weiter bringen könnte und dadurch z.B. mehr Verantwortung, mehr Gestaltungsmöglichkeiten und u.a. auch mehr Verdienst bekommt. Einige finden diese Entwickelung attraktiv, andere nicht.

Zumal das Angebot einer Position mit höherer Verantwortung ja auch eine Anerkennung der bisherigen Leistung durch den Arbeitgeber ist. Wer sagt da Nein?

"Genau daran habe ich derzeit gewaltig zu knabbern.
In der Schule wird einem 13 Jahre gepredigt, dass man sich anstrengen solle, um einen guten Job bzw. einen Studienplatz zu bekommen. Dann fängt man zu studieren an und es wird einen immer Druck gemacht, gute Noten zu haben, gute Praktika, Auslandsaufenthalt usw, um später einen guten Job zu bekommen.
Nun findet man man einen guten Job und schon wieder geht es los mit "intensive Lernphase, um später dann..." (von Freunden, aber auch vom Arbeitgeber selbst)"

Meines Erachtens besteht das Leben aus einem ständigen Wechsel zwischen Säen und Ernten. Natürlich strenge ich mich in der Schule für einen guten Studienplatz an, im Studium für einen guten Job, im Job für eine gute Karriere. Aber auf diesem Weg gibt es auch vieles, mit dem ich mich belohnen kann. Wenn ich ein gutes Gehalt verdiene, habe ich größere Spielräume, um mir mal etwas zu gönnen. Geld ist nicht alles im Leben, aber es schafft bestimmte Freiheiten. Wem das nicht wichtig ist, der sollte auf andere Weise "ernten".

Aber "säen" müssen wieso sowieso alle: Da ich Schule und Job sowieso durchlaufen muss, kann ich es auch gleich richtig tun, damit es sich wenigstens lohnt. Ich finde den fleißigen Schüler mit gutem Abitur klüger als den Hinterbänkler, der für sein Abitur vielleicht sogar ein Jahr länger braucht und trotzdem geringere Möglichkeiten hat. Da ist die Zeit doch total verschenkt. Und statt 35 Stunden auf Sparflamme zu arbeiten, kann man auch 45 mit guten Ergebnissen arbeiten und dafür ein deutliches Mehr an Entscheidungsspielraum und Gehalt bekommen.

Das Streben nach guten Ergebnissen und persönlichem Erfolg muss doch nicht bedeuten, dass man unzufrieden und unglücklich ist. Es kann auch Spaß machen. Man muss halt wissen, wie weit man gehen möchte, und diese Grenzen dann auch konsequent einhalten.

Ich kenne aber auch Menschen, die aus mangelndem Antrieb bisher weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind. Die eigentlich viel mehr hätten erreichen können und nun nach >15 Semestern immer noch im Studium hängen oder für einen bescheidenen Lohn eine stressige Arbeit erledigen müssen, beides ohne langfristige Perspektive. Die sich langsam um ihre Zukunft zu sorgen beginnen. Und alles, weil ihnen Erfolg bisher "nicht so wichtig" war. Da möchte ich ungern tauschen.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Wie wahr, wie wahr! Du sprichst mir aus der Seele ( bin auch nicht der TE). Ich hätte schon nach dem Abi auf diesen Mist nicht hören sollen. Ich seh es absolut nicht ein jetzt nach dem Studium (ich hab allerdings schon ein Jahr danach gearbeitet) weiterhin Opfer zu bringen- was ist das denn für ein Leben bitte schön?? Da wäre dieses jahrelang gelernte Kosten-Nutzen Prinzip total negativ und man könnte sich gleich die Kugel geben oder !??

Lounge Gast schrieb:

"Es könnte allerdings sinnvoll sein, in den ersten 5
Berufsjahren eine sehr intensive Lernphase zu durchlaufen, um
am Ende überdurchschnittlich kompetent und erfolgreich zu
sein."

Vorneweg, ich bin nicht die TE.

Genau die oben beschriebene Haltung legen einem quasi alle
nahe. Die ersten Berufsjahre intensiv zu arbeiten, viel zu
lernen, auf so manches (privat) verzichten, um dann in
Zukunft eine gute Position zu bekommen.

Genau daran habe ich derzeit gewaltig zu knabbern.
In der Schule wird einem 13 Jahre gepredigt, dass man sich
anstrengen solle, um einen guten Job bzw. einen Studienplatz
zu bekommen. Dann fängt man zu studieren an und es wird einen
immer Druck gemacht, gute Noten zu haben, gute Praktika,
Auslandsaufenthalt usw, um später einen guten Job zu bekommen.
Nun findet man man einen guten Job und schon wieder geht es
los mit "intensive Lernphase, um später dann..."
(von Freunden, aber auch vom Arbeitgeber selbst)

Wann ist im Leben ein Punkt erreicht, an dem man sagt, dass
man derzeit zufrieden ist und das "hier und jetzt"
lebt und gerne auch eine Weile behalten möchte und nicht nur
ein Großteil der Energie für ein "um dann später mal XY
zu machen" verwendet?

Ob dieses XY jemals eintritt, unabhängig davon, wieviel
Energie man investiert ist sowieso höchst ungewiss. Klar kann
man sich jahrelang den Arsch aufreissen, um die
Wahrscheinlichkeit zu erhöhen, aber lohnt sich das?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Mir gings genauso, ich habe im Studium (Jura, die gleichen Leute wie beschrieben) schon nen Hals gekriegt wenn irgendwer sagte, man solle sich später auf ne 60-80 Std. Woche einrichten um den Beruf ausüben zu können. Das kann doch nicht sein!! Wofür studiert man denn? Um danach ärmer dran zu sein als jemand mit Ausbildung, bei runtergerechnet lachhaftem Stundenlohn?! So gehts nicht. Aber für die süßen "Sachbearbeiter"Stellen ist man nun überqualifiziert...Pech gehabt.
Ich bin nun bei Big4 und gespannt wie lange es dauert bis man mich hinauskomplimentiert weil ich um 18.30 gehe statt wie die Kollegen bis 20 oder 21 Uhr sitzen zu bleiben. Ich arbeite in vernünftigem Tempo und bin mit meinen Sachen halt durch. Aber es sieht natürlich "faul" aus.... Tz...

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Cool, in welchem Bereich arbeitest du denn?

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Interessante Diskussion.

Eigentlich sollte man sich das nicht antun. Das Leben ist zu wertvoll, um zu sagen: Momentan geht es mir zwar beschissen damit, aber später wird sich das bestimmt auszahlen. Aber man muß auch zwischen positivem und negativem Stress unterscheiden:

Wenn einem der Job in kaum Befriedigung verschafft - und auch Geldverdienen an sich einem nicht übermäßig viel Erfüllung bringt, dann ist es negativer Stress.

Aber:
Es gibt total energiegeladene junge Leute, die - warum auch immer - eine wahnsinnige Befriedigung empfinden, wenn sie möglichst viel Geld verdienen/Macht haben. Egal wie sie drankommen. Und es gibt total energiegeladenen junge Leute, die das, was sie tun mit Leidenschaft tun, weil es ihrem Talent entspricht, ihnen Spaß macht.

Das ist dann für die positiver Stress.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Es scheint aber wirklich Leute zu geben, denen das Leben so gefällt. Ich mein wenn man keine Familie hat und ledig ist, gerne reist. Warum nicht. Aber für mich ist es nichts.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

  1. Beamter werden
  2. ???
  3. Profit
antworten
checker

Re: Angst vor Berufseinstieg

@TE:

Glaub bloß nicht was hier so steht!

Die Realität ist oft viel normaler als es scheint wenn man das hier so liest. Keine Angst!

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

@Vorposter

ich will es hoffen. Denn das was hier geschrieben wird, ist ja wirklich unwürdig und Ausbeutung.....

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

checker schrieb:

Glaub bloß nicht was hier so steht!

Die Realität ist oft viel normaler als es scheint wenn man
das hier so liest. Keine Angst!

D'accord. Diese ständige Schwarz-/Weißmalerei hier bringt einen oft zum Schmunzeln. Nach der einhelligen Meinung im Forum gibt es immer nur zwei Fraktionen:
1.) Die seeligen Beamten oder die glücklichen Bandarbeiter bei VW, die mit sattem Gehalt um 16:30 ihre Stechkarten lochen und dann in ihren paradisischen Alltag aufbrechen, wo Milch und Honig fließen und wo Freunde und Familie schon zur Bespassung warten.
2.) Die studierten Arbeitsdrohnen, die täglich von 8 bis 22:00 Uhr in ihren Arbeitswaben bei freudlosem Frondienst dahinvegetieren: ohne Perspektive, ohne Freunde, ohne Familie und mit einem Gehalt, das selbst Zeitungsjungen im Praktikum zum Lachen bringt.
....Anscheinend kommt man als BWLer nicht oft raus. Manchmal hilft es, sich mal mit nomalen(!) Leuten zu unterhalten.
Neben dieser Tatsache ist das Hauptproblem meines erachtens, dass die meisten nie richtig arbeiten mußten. Hätten die Paranoiker wenigstens ein mal im Leben ein paar Wochen in der Fabrikhalle gestanden, dann würden sie verstehen, in welcher privilegierten Lage sie jetzt sind. (Ich habe damals studiert, weil ich nie nie wieder diese Drecksjobs machen möchte.)
Klar ist der Berufseinstieg schwer. Im Leben muss man sich halt immer durchsetzen und seinen Weg finden - das gehört zum erwachsen sein. Aber gerade die Zeit zum Berufseinstieg ist die spannenste überhaupt. Mit Anfang 30 hat man die Kraft, ganz viele Dinge gleichzeitig zu schaffen: Familie günden, Karriere starten, Kinder bekommen, Hausbau etc. ... die Bewältigung dieser Herausforderungen kann einen prägen und ziemlich stark machen. Die Vorstellung, dass man nach dem Studium quasi einen Endpunkt erreicht hätte, an dem man sich erstmal "ausruhen" müßte, halte ich für hochgradig eigenartig. Wer hat euch denn das nur erzählt, dass das so funktioniert? Ich habe mich damals gefreut, dass ich endlich unabhängig war und nach all der Theorie endlich mal praktisch arbeiten durfte.... scheint heute alles anders zu sein.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Danke, DAX Einkäufer, für deine fundierte Antwort.

"Das Streben nach guten Ergebnissen und persönlichem Erfolg muss doch nicht bedeuten, dass man unzufrieden und unglücklich ist."

Hier stimme ich voll und ganz zu. Man muss halt den Mittelweg finden. Erfolg ist höchst subjektiv.

"Ich kenne aber auch Menschen, die aus mangelndem Antrieb bisher weit hinter ihren Möglichkeiten geblieben sind."

Ist ebenso richtig. "Mangelnder Antrieb" ist auch sehr subjektiv. Deren Fokus liegt vielleicht im privaten Bereich oder bei irgendwelchen Hobbies / Freizeitvereinen etc. Es will/kann/muss nicht jeder den Großteil seiner Energie für den Job verwenden.

"Und statt 35 Stunden auf Sparflamme zu arbeiten, kann man auch 45 mit guten Ergebnissen arbeiten und dafür ein deutliches Mehr an Entscheidungsspielraum und Gehalt bekommen."

Das sehe ich anders. Da muss man ganz genau abwägen, wie lange man die 45 Stunden arbeiten will und quasi pro Woche 10 Stunden auf irgendein Konto "einzahlt" mit der höchst ungewissen Aussicht, diese in irgendeiner Form wieder zu bekommen.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

in diesem Forum tummeln sich viele Leute die man nicht ernst nehmen kann. Da wird viel erzählt wenn der Tag lang ist. Es gibt Akademiker die um 15.30 den Stift fallen lassen und es gibt Arbeiter, gerade aufm Bau die von früh morgens bis spät abends knüppeln, weil der Chef sich mit dem Fertigstellungstermin zu weit aus dem Fenster gelehnt hat. Verallgemeinern kann man das nicht. Jedenfalls hat man als guter ! Akademiker mehr Möglichkeiten, wenn einem ein Job oder ein Arbeitgeber nicht gefällt. Man muss halt Prioritäten setzen. Wer zu McKinsey geht und eine 35 H Woche erwartet ist da halt falsch.

Jedenfalls gibt es genügend Jobs mit 35 oder 40 H Woche. Selbst im IT Consulting arbeitet man im Normallfall keine 70 h pro Woche, so lange könnte man gar nicht vernünftig IT-Systeme gestallten. Möglich dass es im Schnitt vllt 40 - 50 H sind, allerdings wechseln viele nach einiger Zeit zu einem Kunden unternehmen mit 35 oder 38 h Woche, Gleitzeit mit Stechuhr etc.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Die Vorstellung, dass man nach dem Studium quasi einen Endpunkt erreicht hätte, an dem man sich erstmal "ausruhen" müßte, halte ich für hochgradig eigenartig. Wer hat euch denn das nur erzählt, dass das so funktioniert?"

Sehr treffend - hätte man nicht besser schreiben können!

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Das stimmt schon. es kommt immer auf die jeweilige Lebsgeschcihte an.

Wer z.B. aus einer Arbeiterfamilie/Familie mit starkem Leistungsethos kommt oder eben vorher einen Fabrikjob hatte, für den ist so eine WP-Stelle tendenzielle eher eine Chance und er freut sich drauf.

Deshalb denke ich, daß man nicht generell sagen kann: Big4 mach einen kaputt.

antworten
DAX Einkäufer

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Mangelnder Antrieb ist auch sehr subjektiv. Deren Fokus liegt vielleicht im privaten Bereich oder bei irgendwelchen Hobbys / Freizeitvereinen etc."

Interessanterweise habe ich selten jemanden gesehen, der ein Hobby oder eine Vereinsmitgliedschaft ernsthaft, gewissenhaft und engagiert betreibt und sich gleichzeitig bei seiner persönlichen Weiterentwicklung (Schule, Studium, Jobsuche etc.) völlig hängen lässt. Das ist aber meine subjektive Beobachtung.

"Da muss man ganz genau abwägen, wie lange man die 45 Stunden arbeiten will und quasi pro Woche 10 Stunden auf irgendein Konto einzahlt mit der höchst ungewissen Aussicht, diese in irgendeiner Form wieder zu bekommen."

Ich gebe Dir Recht, solange die Aussicht wirklich ungewiss ist. Im Grunde sollte man vom ersten Tag an ein klares Ziel vor Augen haben, wielange man diese Einzahlung zu geben bereit ist. Irgendwann darf man das auch seinem Chef mitteilen. Wenn nach x Jahren keine Gegenleistung sichtbar ist, stellt man das ein.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Fakt ist, das man bei Daimler momentan N U L L Chancen hat über die Vitamin B Schiene in das Trainee Programm zu kommen.
Das liegt daran, dass der Betriebsrat jede Traineestelle absegnen muss und auch bei der Einstellung genau hinschaut.
Momenten wird es sich kein E3 Leiter erlauben jemanden über den Kopf des Betreibsrates hinweg einzustellen.
Compliance heißt das Stichwort.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Doch ist bei Daimler möglich, wenn man weiß, wie es richtig geht. Ex-Personaler Daimler, heute Personalleiter eines Automobilzulieferers. Betriebsräte sind bei Neueinstellungen von Absolventen eigentlich ziemlich "locker drauf". Vitamin B geht. Da kann man auch Pseudo-Auswahlverfahren durchführen. Alles erlebt und selbst gemacht.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Emm was ist ein Pseudo-Auswahlverfahren :-D
und @Dax 30 Trainee: Weißt du eigentlich wieviele sich auf eine Traineestelle bewerben!? Google mal. Ich weiß nicht, aber wenn du in Statistik aufgepasst hättest, wäre dir schnell klar gewerden dass bei 3000 auf max. 20 Stellen die Aussichten nicht berauschend sind. Du kannst dich wirklich glücklich schätzen!

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Hi ihr "Compliance-Träümer". Wisst ihr, wie das bei so Läden wie Daimler zugeht? Da geht einer selbst mit der Bewerbung von einem Verwandten/Freund zum Betriebsrat und beschleunigt die ganze Sache!

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Hallo,

nachdem ich hier seit längerem schweigend und desöfteren schmunzelnd mitgelesen hab, muss ich zu diesem Thema auch mal meinen Senf dazu abgeben. An die Threaderstellerin, ich kann deine Sorge ganz gut verstehen, wenn man dieses Forum so anschaut, aber die Realität ist eine andere. Es gibt tatsächlich andere Unternehmen als Beratung, Wirtschaftsprüfung und Investmentbanking in Deutschland und dort gibt es auch tatsächlich was anderes als ne 70-Stunden-Woche (zum Glück!). Nicht nur bei Beamten... wenn du dich bewirbst, sind folgende Kritierien bei der Unternehmensauswahl von Vorteil:

  1. Starke Gewerkschaft (häufig in Industriebetrieben mit hohem Anteil an Arbeitern)
  2. Starker Betriebsrat
  3. Staatliche Anteilseigner
  4. Nicht die Unternehmen, zu denen jeder will, sondern die ein bisschen ein biederes, langweiliges Image haben (die wollen vielleicht einen, der ständig arbeitet, bekommen den aber nicht)
  5. Mittelstand ist ok, Kleinbetriebe eher nachteilig (Schwankungen in der Arbeitsbelastung kann man mit wenig Personal schwerer ausgleichen)
  6. Aufgabengebiet mit starker Plan- und Vorhersehbarkeit (Kundenkontakt: im Zweifelsfall schlecht; interne Aufgaben: meist gut)

Wenn die Sache geklappt hat (mit deinem Studium, guten Noten, ev. ein Praktikum sollte es klappen, gerade wenn du dich nicht auf die super-beliebten Stellen bewirbst - siehe oben) ist die Chance recht groß dass es in deinem Unternehmen/Team mit der Arbeitszeit recht unterschiedlich gehandhabt wird: manche gehen pünktlich heim, andere denken, sie müssten glänzen, indem sie ewig im Büro sitzen. Interessanterweise sind die, die am längsten sitzen, nicht unbedingt die, die am meisten oder die besten Ergebnisse bringen. Bei Beförderungen verhält es sich ähnlich. Wenn man seine Sachen ordentlich erledigt und entsprechende Kenntnisse hat (fachlich scheinst du es ja draufzuhaben - sonst wären die Noten nicht gut) ist das gar kein Problem.

Gerade bei Steuern und Rechnungswesen seh ich bei dir nicht so das Problem - das läuft in jedem Unternehmen unter der Rubrik "muss halt gemacht werden". Wenn du da im Alltag Ordnung hältst, anstehende Termine im Blick hast und diese mit Plan und Struktur vorbereitest, kannst du anstehende Hektik und damit erhöhte Arbeitsbelastung sogar vermeiden und gleichzeitig dank deiner strukturierten, ergebnisorientierten Arbeitsweise gut dastehen.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Die Vorstellung, dass man nach dem Studium quasi einen Endpunkt erreicht hätte, an dem man sich erstmal "ausruhen" müßte, halte ich für hochgradig eigenartig. Wer hat euch denn das nur erzählt, dass das so funktioniert?"

Ist in der Tat gut geschrieben.
Es geht um eine Periode des Zufriedenseins nach 1-2 Jahren Berufserfahrung, eine Phase in der man sich durchaus ein Stück auf den Mühen des Studiums und des Berufseinstiegs ausruht. Es geht einfach darum, sich nicht (von Gesellschaft, Freunden und Arbeitgeber) "treiben" lassen zu müssen, wann man denn den oft zitierten "nächsten Schritt" macht, Personalverantwortung hat und in der Hierarchie aufsteigt etc.
Einfach ohne schlechtes Gewissen mit dem Staus quo zufrieden sein.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

"Interessanterweise habe ich selten jemanden gesehen, der ein Hobby oder eine Vereinsmitgliedschaft ernsthaft, gewissenhaft und engagiert betreibt und sich gleichzeitig bei seiner persönlichen Weiterentwicklung (Schule, Studium, Jobsuche etc.) völlig hängen lässt. Das ist aber meine subjektive Beobachtung."

Gebe ich unumwunden zu, dass ich solche Leute auch sehr selten getroffen habe. Ist mir aber von einer Sozialpsychologie-Vorlesung in Erinnerung geblieben (da die Dozentin das damals recht lebhaft erzählt hat). Ging um intrinsische und extrinsische Motivation glaub ich.

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

"steuerung und Rechnungswesen" läuft unter "muß halt gemacht werden". Das hört sich ziemlich dröge an. Gibt es denn nur in UBs interessante Jobs???

Lounge Gast schrieb:

Hallo Leute,

ich studiere BWL Schwerpunkt Steuern und Rechnungswesen. Wenn
ich das hier so alles lese, dann bekomme ich eine riesen
Angts in den Job zu gehen. Das einzigste was ich will ist
einen Job wo ich ein ganz normales Privatleben führen kann.
Dann höre ich immer wieviel Druck und welch ein rauhes Klima
in Kanzleien herscht. Ich will keine Karriere machen. Am
liebsten nur einen stink normalen Job in einem
Industrieunternehmen haben. Aber scheinbar ist das ja
unmöglich da rein zu kommen, weil man keine Erfahrung hat.
Ist es wirklich so schlimm überall? Ich kann allein
körperlich keine 10-12 Stunden täglich ein Leben lang
arbeiten. Ich will doch einfach einen normalen Job mit
geregelter Arbeitszeit. Ab udn zu mal Überstunden ist ja Ok,
aber doch nicht dauern. Ich kriege die Krise.....

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Bin in 1 Monat mit Studium fertig, aber weiß auch nicht was ich dann tun werde.
Ich habe auch Angst vor der Konkurrenz mit Kollegen oder dass ich die Anforderungen nicht erfüllen kann (ein Kollege in UB wurde nach 1 Jahr entlassen).
Ich könnte wahrscheinlich promovieren, aber in Finance erhält man dabei keine besonderen Fähigkeiten es scheint mir eher als reines Absitzen.
Für die interessanten Jobs sind die Anforderungen teilweise so hoch (z.B. promovierte Mathematiker als Kollegen), dass ich davor Angst habe.
Für die "einfachen" Jobs wäre ich aber auch nicht geeignet da überqualifiziert (Doppelmaster).

Eigentlich hätte ich gerne bei meinem Betreuer promoviert, aber der ist ins Ausland, daher komme ich mir irgendwie so einsam und alleingestellt vor.
Auch wenn ich irgendwo eine Zusage kriege, scheint mir Angst dass damit die anderen Möglichkeiten ausscheiden und ich evtl. die falsche Entscheidung treffe. Ein Kollege von mir arbeitete in einer Abteilung die danach als totaler Reinfall herausstellte und dann wechseln musste, also quasi alle Arbeit und Zeit dort umsonst.

Kann vllt. jemand sagen, wie man sich für eine Stelle entscheidet, wenn man dort eigentlich niemanden richtig kennt? Hat man als Promovierter WiWi evtl. später Nachteile, da man keine Berufserfahrung oder zB. Programmierkenntnisse gelernt hat?
Danke,

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WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Erstmal ist keine Arbeit und Zeit umsonst. Egal was Du machst, bringt Dir Erfahrungen, die Dir für die Zukunft nützen.

Niemand kann Dir sagen, ob nun Entscheidung A oder B die bessere ist. Im Nachhinein ärgern bringt auch nichts. Wer weiß schon, wie es woanders gelaufen wäre.

Wenn Du Deine Berufswahl davon abhängig machen willst, ob Du jemanden im Unternehmen kennst, wird die Auswahl wahrscheinlich sehr limitiert sein. Anfangs bist Du halt der/die Neue. Na und? Es wird schon keiner beißen. Kündigungen sind nicht schön, gehören aber dazu. Rückschläge sind kein Beinbruch, es geht immer weiter.

Du schreibst: "Für die interessanten Jobs sind die Anforderungen teilweise so hoch (z.B. promovierte Mathematiker als Kollegen), dass ich davor Angst habe."
Ist die Anforderung in der Stellenbeschreibung explizit eine Promotion? Oder hast Du vom Bekannten eines Bekannten gehört, dass da ein promovierter Mathematiker rumläuft?

Bewirb Dich auf für Dich interessante Stellen und schau was dabei rauskommt. Hast nichts zu verlieren.

antworten
WiWi Gast

Re: Angst vor Berufseinstieg

Haha, sind denn hier nur noch Waschlappen unterwegs? Die eine will nicht länger als 40 Stunden arbeiten und mag keinen Druck, der nächste will nur in einem Unternehmen arbeiten, wo er jeden kennt :D

Wacht auf, die rosarote Studienzeit-Blase ist geplatzt, willkommen in der Realität.

Beste Grüße,
ein IBler

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