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Partner UB durch Geiz

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WiWi Gast

Partner UB durch Geiz

Werde ich nur Partner in einer UB wenn ich raffgierig nach Kohle bin (sehr überspitzt)

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ja. Und wenn du bereit bist extrem lange hours zu gehen. Außerdem musst du ein guter Vetriebler sein.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2017:

Werde ich nur Partner in einer UB wenn ich raffgierig nach Kohle bin (sehr überspitzt)

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 23.09.2017:

Ja. Und wenn du bereit bist extrem lange hours zu gehen. Außerdem musst du ein guter Vetriebler sein.

WiWi Gast schrieb am 23.09.2017:

Werde ich nur Partner in einer UB wenn ich raffgierig nach Kohle bin (sehr überspitzt)

Shit

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Ein KPMGler

Re: Partner UB durch Geiz

Man kann aus den wenigen Worten euer Experten- und Insider-Know-how direkt ableiten...

Erst einmal: Raffgier und Geiz sind komplett unterschiedliche Dinge! Partner wird NICHT derjenige, der nur auf seinen persönlichen Profit achtet, sondern der, der die Firma maximal weiterbringt. Dazu zählt auch, kleine Projekte selbst zu machen, aber dafür andere Bereiche/Partner und deren Fachexpertise mit reinzuholen. (Beispiel bei uns: wir gründen eine neue Bank --> macht unser Bereich; Bank braucht Kernbankensystem --> wir bringen die IT-Kollegen rein; Bank braucht Risikomanagement und Acconting --> wir bringen die Kollegen rein; Bank braucht xxxyyy --> wir bringen die Kollegen rein; Beratungsprojekte sind durch und die Bank braucht einen Abschlußprüfer --> wir bringen Audit rein.

DAS ist Mehrwert für die FIrma und solche Leute werden Partner. Raffgier oder Geiz haben damit nix zu tun.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ein KPMGler schrieb am 24.09.2017:

Man kann aus den wenigen Worten euer Experten- und Insider-Know-how direkt ableiten...

Erst einmal: Raffgier und Geiz sind komplett unterschiedliche Dinge! Partner wird NICHT derjenige, der nur auf seinen persönlichen Profit achtet, sondern der, der die Firma maximal weiterbringt. Dazu zählt auch, kleine Projekte selbst zu machen, aber dafür andere Bereiche/Partner und deren Fachexpertise mit reinzuholen. (Beispiel bei uns: wir gründen eine neue Bank --> macht unser Bereich; Bank braucht Kernbankensystem --> wir bringen die IT-Kollegen rein; Bank braucht Risikomanagement und Acconting --> wir bringen die Kollegen rein; Bank braucht xxxyyy --> wir bringen die Kollegen rein; Beratungsprojekte sind durch und die Bank braucht einen Abschlußprüfer --> wir bringen Audit rein.

DAS ist Mehrwert für die FIrma und solche Leute werden Partner. Raffgier oder Geiz haben damit nix zu tun.

Sorry, dass ist doch nur die halbe Wahrheit und man kann hier direkt ableiten, ob du selbst Partner bist oder nicht. Ohne entsprechenden Umsatz für deinen Bereich läufts nicht. Das Fachbereichsubergreifende ist dann um die anderen Partner im Partnerchannel zu überzeugen. Am Ende ist das aber so, dass Kohle zählt (denn das ist der Mehrwert) und Kohle machst du (sorry lieber Vorposter, aber gerade bei den blauen Kollegen) durch dreckiges Ausstechen einerseits und aufbauen interner Allianzen andererseits . Habe oft mitbekommen wie aufsteigende Kollegen auf der letzte Stufe vor Partner dreckig im Stich gelassen wurden, Fremde Leistung als die eigene ausgegebene, direkt beim Kunden das Mandat angelogen und Kollegen aus Projekten gedrängt wurden.

Ein Partner wurde gar im Channel indirekt gefragt was ihm wichtiger sei, Familie oder Firma. Totales Hundeleben

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Ein KPMGler

Re: Partner UB durch Geiz

Puh... jemand der "Partner Channel" sagt, hört sich an wie ein Praktikant, der eine Konversation mitgehört hat und glaubt verstanden zu haben, worum es da ging.

Ich habe auf jeden Fall von noch keinem Unternehmen mitbekommen, die einen Partner Channel haben -- was soll das denn Deiner Meinung nach sein?

Inhaltlich: ein weiser Jedi hat mal gesagt: only a Sith deals in absolutes! Das scheinen hier aber viele von euch nicht zu verstehen.

Natürlich geht es um den eigenen Umsatz und vor allem geht es um den nachhaltigen eigenen Umsatz. Und trotzdem: ich garantiere Dir, dass ein Senior Manager der "geizig" oder "raffgierig" ist (nach der seltsamen Diskussion in dieser Diskussion) garantiert nicht Partner werden wird. Insbesondere nicht bei uns!

Es geht dadrum, Bedarfe beim Kunden zu identifzieren bzw. zu wecken und dann intern den besten Ansprechpartner dafür reinzuholen. Wenn Du meinst alles selbst machen zu müssen obwohl es geeignetere dafür im Haus gibt oder sogar welche, die explizit für dieses Thema verantwortlich sind, wirst Du sehr schnell sehr alleine darstehen.

Das war mein einziger Punkt.

On top muss du natürlich in deinem Partner PANEL glaubhaft verkaufen, dass du mit deinem Thema und Deinen Kundenbeziehung nachhaltig x-Millionen p.a. machen kannst.

Und dennoch: in jedem Panel kommt die Frage: wie trägt Dein Thema dazu bei, auch andere Solutions/Themen beim Kunden zu platzieren?

Die Frage kommt. Jedes. Mal.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Guter Beitrag. KPMGler beherrscht halt das Beratersprech, welches auf Grund der hier anwesenden vielen Berufseinsteiger in die normale Sprache übersetzt werden sollte.

Das leistet der Beitrag des WiWi Gastes in hervorragender Weise!

WiWi Gast schrieb am 24.09.2017:

Ein KPMGler schrieb am 24.09.2017:

Man kann aus den wenigen Worten euer Experten- und Insider-Know-how direkt ableiten...

Erst einmal: Raffgier und Geiz sind komplett unterschiedliche Dinge! Partner wird NICHT derjenige, der nur auf seinen persönlichen Profit achtet, sondern der, der die Firma maximal weiterbringt. Dazu zählt auch, kleine Projekte selbst zu machen, aber dafür andere Bereiche/Partner und deren Fachexpertise mit reinzuholen. (Beispiel bei uns: wir gründen eine neue Bank --> macht unser Bereich; Bank braucht Kernbankensystem --> wir bringen die IT-Kollegen rein; Bank braucht Risikomanagement und Acconting --> wir bringen die Kollegen rein; Bank braucht xxxyyy --> wir bringen die Kollegen rein; Beratungsprojekte sind durch und die Bank braucht einen Abschlußprüfer --> wir bringen Audit rein.

DAS ist Mehrwert für die FIrma und solche Leute werden Partner. Raffgier oder Geiz haben damit nix zu tun.

Sorry, dass ist doch nur die halbe Wahrheit und man kann hier direkt ableiten, ob du selbst Partner bist oder nicht. Ohne entsprechenden Umsatz für deinen Bereich läufts nicht. Das Fachbereichsubergreifende ist dann um die anderen Partner im Partnerchannel zu überzeugen. Am Ende ist das aber so, dass Kohle zählt (denn das ist der Mehrwert) und Kohle machst du (sorry lieber Vorposter, aber gerade bei den blauen Kollegen) durch dreckiges Ausstechen einerseits und aufbauen interner Allianzen andererseits . Habe oft mitbekommen wie aufsteigende Kollegen auf der letzte Stufe vor Partner dreckig im Stich gelassen wurden, Fremde Leistung als die eigene ausgegebene, direkt beim Kunden das Mandat angelogen und Kollegen aus Projekten gedrängt wurden.

Ein Partner wurde gar im Channel indirekt gefragt was ihm wichtiger sei, Familie oder Firma. Totales Hundeleben

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ein KPMGler schrieb am 24.09.2017:

Puh... jemand der "Partner Channel" sagt, hört sich an wie ein Praktikant, der eine Konversation mitgehört hat und glaubt verstanden zu haben, worum es da ging.

Ich habe auf jeden Fall von noch keinem Unternehmen mitbekommen, die einen Partner Channel haben -- was soll das denn Deiner Meinung nach sein?

Inhaltlich: ein weiser Jedi hat mal gesagt: only a Sith deals in absolutes! Das scheinen hier aber viele von euch nicht zu verstehen.

Natürlich geht es um den eigenen Umsatz und vor allem geht es um den nachhaltigen eigenen Umsatz. Und trotzdem: ich garantiere Dir, dass ein Senior Manager der "geizig" oder "raffgierig" ist (nach der seltsamen Diskussion in dieser Diskussion) garantiert nicht Partner werden wird. Insbesondere nicht bei uns!

Es geht dadrum, Bedarfe beim Kunden zu identifzieren bzw. zu wecken und dann intern den besten Ansprechpartner dafür reinzuholen. Wenn Du meinst alles selbst machen zu müssen obwohl es geeignetere dafür im Haus gibt oder sogar welche, die explizit für dieses Thema verantwortlich sind, wirst Du sehr schnell sehr alleine darstehen.

Das war mein einziger Punkt.

On top muss du natürlich in deinem Partner PANEL glaubhaft verkaufen, dass du mit deinem Thema und Deinen Kundenbeziehung nachhaltig x-Millionen p.a. machen kannst.

Und dennoch: in jedem Panel kommt die Frage: wie trägt Dein Thema dazu bei, auch andere Solutions/Themen beim Kunden zu platzieren?

Die Frage kommt. Jedes. Mal.

Sorry für mein T9 es ist in der Tat Pannel. Nichtsdestotrotz, ich will dir deine Idealvorstellung nicht nehmen, sondern lediglich etwas Realismus mit einbringen. Aber ich habe auch nur Erfahrungen in einer Partnergruppe gemacht und die war vielleicht nicht representativ für das gesamte U

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Ein KPMGler

Re: Partner UB durch Geiz

Das Gute ist ja, mir ist ziemlich egal ob ihr mir glaubt oder es geschmeidig sein lasst.

Das einzige, das ich anbiete in dieses Forum zu geben, ist Realismus und ein tatsächlicher Bericht aus der Praxis.

Bleibt einfach bei der Überzeugung, dass man nur durch "Geiz", "Raffgier" und "dreckiges Ausstechen" Partner werdet. Wenn ihr dann in 7-9 Jahren an der Schwelle dazu stehen solltet, werdet ihr verstehen wie falsch ihr gelegen habt.

Until then...

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Um das zu erreichen, muss man lukrative Projekte an Land ziehen, sehr gut netzwerken und verkaufen können. Rein mit Geiz und Gier erreicht man nichts, weil man immer Andere benötigt um seine Ziele zu erreichen. Manchmal kann natürlich eine gewisse Skrupellosigkeit den Erfolg beschleunigen, was auch nach hinten los gehen kann. Wir hatten da mal einen Kollegen, der es genau so gemacht hat. Hat beim Kunden andere Partner der eigenen Firma (!) und deren Leute schlecht gemacht, um so selbst mehr Projekte an Land ziehen zu können. Teilweise sogar mit ganz miesen Gerüchten, die das Privatleben betreffen. Das fiel auf und diese Person arbeitet heute 3 Liegen tiefer und wo ganz anders.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Wir haben hier einige, die jeden Tag mit einer anderen Protzkarre kommen (Preis jeweils über 200k). Die würde ich jetzt nicht unbedingt als geizig ansehen. Raffgierig werden die Partner hingegen fast alle sein. Denn diesen Weg tut man sich nur an, wenn man extrem motiviert ist. Und die einzige entscheidende Motivation in den Bereichen UB/IB/Big4/law firm ist nun mal Geld.

Ob die Leute sich deshalb unkollegial verhalten, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Beispielhaft sei die Vergütungsstruktur genannt. Bei "eat what you kill"-Strukturen hängt die eigene Vergütung sehr stark an der eigenen Performance. Dies setzt recht starke Anreize, sich auf Kosten des gesamten Unternehmens zu bereichern. Bei "lock-step"-Strukturen wird hingegen der Gesamtgewinn nach einem Schlüssel verteilt. Hierdurch versucht man eher Anreize zu setzen, auch andere Kollegen einzubinden (sowie vom KPMGler beschrieben). Zu "guten" Menschen macht aber auch ein solches Systen die Partner noch lange nicht.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ich kann diese Meinung verstehen, ich empfinde sie aber als falsch und sehr kurz gedacht. Die langfristige Motivation ist "Geilheit auf Erfolg" und das daraus notwendige Resultat ist finanzieller Erfolg, zumindest in der Beratungsbranche.

Ich bin bei vielen fachlichen und inhaltlichen Beratungsbashings bei euch, aber ich sehe nicht, dass die Kollegen raffgieriger oder geiziger sind als die meisten anderen Menschen die ich kenne: Geld folgt Leistung und großer Leistung folgt eben großes Geld. Keiner von euch will sich unter Wert verkaufen und wenn ich sehe, dass mein Kollege im Nachbarbüro 5 Mio. im Jahr bekommt (nicht: verdient), dann möchte ich das bei ähnlicher Leistung ebenfalls. Das ist die Natur der Sache.

WiWi Gast schrieb am 26.09.2017:

Wir haben hier einige, die jeden Tag mit einer anderen Protzkarre kommen (Preis jeweils über 200k). Die würde ich jetzt nicht unbedingt als geizig ansehen. Raffgierig werden die Partner hingegen fast alle sein. Denn diesen Weg tut man sich nur an, wenn man extrem motiviert ist. Und die einzige entscheidende Motivation in den Bereichen UB/IB/Big4/law firm ist nun mal Geld.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

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Ein KPMGler

Re: Partner UB durch Geiz

Und ich finde es toll, dass Du diese offensichtlich sehr reflektierte Entscheidung für Dich persönlich getroffen hast.

Deswegen aber allen denen, die nicht die gleiche Entscheidung getroffen haben wie Du, jegliche Sympathie und Intelligenz abzusprechen ist schon hochgradig anmaßend.

Und damit bist Du eigentlich der einzige, der hier hated... Aber... man lebt ja nur einmal!

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Ich wage es stark zu bezweifeln, dass der "Ex T1 Ubler" tatsächlich ein solcher ist. Denn der einzige, dem hier "Intelligenz" oder "Sympathie" abgesprochen werden kann ist dann er. Wie kommt man dazu, andere Leute auf Grund ihrer Motivation bzw. dem gewählten beruflichen Werdegang von vornherein als unsympathisch und dumm darzustellen?

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Vergesst mal das Prestige nicht, denn das ist neben dem Geld oftmals DER Antriebsfaktor Nummer Eins. Wer Partner einer Top Strategie Beratung ist, der ist einfach mit anderen Menschen unterwegs als der Durchschnittsmensch. Wer ständig mit Top Management der DAX Konzerne zusammen ist und diese berät, der hält sehr viel auf sein Dasein in diesem Job. Man fühlt sich wichtig und man ist es ja theoretisch auch. Das finden viele einfach geil (mich eingeschlossen, obwohl ich in einer anderen Branche bin). Man liest in der Zeitung von Milliardendeals und weiß das man daran beteiligt war.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

Zumindest scheint hier ein Lowperformer zu sprechen, der dem Druck auf Dauer nicht gewachsen war und jetzt versucht, sich sein Versagen mit anderen Prioritäten schönzureden. Career isn't a sprint, but a marathon. Wenn du schon nach 4 years foldest, bist du sowieso kein Partnermaterial. Und erzähl uns nicht, dass du nicht Partner werden wolltest. Das ist das ultimative goal eines jeden consultants, denn es gibt nichts Geileres als on top of the pyramid zu sein.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Nur lustig, dass bei der Tier 1 UB bei der ich tätig bin gefühlt 80% der Anfänger schon beim Start den Exit in 2 bis 6 Jahren fest eingeplant haben und das auch offen so kommunizieren.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

Zumindest scheint hier ein Lowperformer zu sprechen, der dem Druck auf Dauer nicht gewachsen war und jetzt versucht, sich sein Versagen mit anderen Prioritäten schönzureden. Career isn't a sprint, but a marathon. Wenn du schon nach 4 years foldest, bist du sowieso kein Partnermaterial. Und erzähl uns nicht, dass du nicht Partner werden wolltest. Das ist das ultimative goal eines jeden consultants, denn es gibt nichts Geileres als on top of the pyramid zu sein.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

Zumindest scheint hier ein Lowperformer zu sprechen, der dem Druck auf Dauer nicht gewachsen war und jetzt versucht, sich sein Versagen mit anderen Prioritäten schönzureden. Career isn't a sprint, but a marathon. Wenn du schon nach 4 years foldest, bist du sowieso kein Partnermaterial. Und erzähl uns nicht, dass du nicht Partner werden wolltest. Das ist das ultimative goal eines jeden consultants, denn es gibt nichts Geileres als on top of the pyramid zu sein.

Und wieder ein Schwätzer mehr in diesem Forum....

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Bin = War? Ja was denn nun?!

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Bin = War? Ja was denn nun?!

Da payed jemand attention to detail ;) Gefällt mir! In der Tat ist es so, dass mir eure Kommentare zu denken gegeben haben, und ich dehalb heute meinen alten Boss angerufen hab, mit dem result dass ich ab Montag wieder on board bin. Das life outside consulting ist tatsächlich quite dull. Eure comments waren teilweise echte eye-opener und haben mir geholfen, meine identity wiederzufinden. Thx dafür :)

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Kann Dir nur zustimmen. Natürlich haben die Partner bei den großen Läden auch positive Eigenschaften. Die meisten sind sehr intelligent und fast alle können gut verkaufen (vor allem sich selbst). Insgesamt empfinde ich Leute, die für ihre Karriere auf alles andere verzichten aber oft als eher unsympathisch. Ich bin jetzt auch keine Mutter Theresa und durchaus ehrgeizig, aber darf Geld- und Statusgeilheit der einzige Antrieb im Leben sein? Naja, meins ist es nicht...

Nur mal so ein paar Anekdoten:

  • Bei uns hat mal ein Partner damit geprahlt (!), dass ihn seine Kinder daheim lange nicht erkannt haben. Die anwesenden Partnerkollegen und ein paar Mitarbeiter haben das auch noch wohlwollend aufgenommen. Ich fand das irgendwie total absurd.
  • Ein Kollege sollte abgesägt werden. Anstatt ihm das mitzuteilen, hat man ihm versichert, er sei auf dem besten Weg Partner zu werden. Der arme Kerl hat sich daraufhin noch ein halbes Jahr völlig verausgabt, nur um dann mit einem Tritt vom Hof gejagt zu werden. Auch wenn Büro vielleicht kein Ponyhof ist, muss das doch wirklich nicht sein.

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Hier wurde viel Gutes aber auch viel Müll geschrieben. 2 Dinge sind definitiv falsch

  1. Jeder will Partner werden: Stimmt so einfach nicht. Für viele ist Beratung eine Station im beruflichen Werdegang
  2. Alle machen es wegen Geld oder Prestige: das ist schlichtweg Quatsch. Viele lieben auch den Beruf (ständig wechselnde Themen, akademischer Anspruch, coole Projekte) und den Lifestyle (viel Reisen, neue Orte, neue interessante Kontakte. ==> Es schaut nicht jeder nur auf Zahlen (Jahresgehalt, Stundenlohn etc.). Manche (z.B. ich) machen es einfach, weil sie Bock drauf haben.
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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

Darf man wissen was du nun stattdessen machst? Und wärst du dahin auch ohne die Jahre in t1 gekommen?

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

EX-Tier-1-UBler nochmal hier:

Mir war sehr klar, dass ich damit diese Kommentare provoziere. Aber lasst mich das nochmal etwas klarer stellen: Ich möchte nicht sagen, dass alle, die viele viele Jahre Tier-1-UB - manch einer bis zum Partner - automatisch als charakterlich schwach für mcih gelten. Aber es ist eine Beobachtung. Die erkläre ich mir so: Wer diesen Weg geht, muss im Privatleben auf eine Menge verzichten: Zeit mit Familie, Freunden, Partnerin, Familiengründung, Hobbies. Hier werdet ihr mir zustimmen, denn das ist allgemein bekannt. Was ich sagen will: Wer tatsächlich bereit ist, wegen Geld, Prestige, Erfolg oder was auch immer - auf diese anderen Dinge im Leben jangelang zu verzichten, der hat einfach eine bestimmte Prioritätensetzung. Mit dieser Prioritätensetzung geht einher, dass jemand absolut nicht so sein kann, dass ich oder meine Freunde ihn wirklich ernsthaft mögen.

Ich finde es völlig in Ordnung, wenn Leute sagen, dass Ihnen Geld, Erfolg, etc. so wichtig im Leben ist, dass Sie die anderen Dinge dafür bewusst vernachlässigen. ES IST IN ORDNUNG und das kann jeder so machen, der es möchte. Diese Menschen sind dann aber fundamental anders vom Typ her, als die Menschen, die ich gerne um mich habe in meinem Leben. Die Menschen die ich mag, zeichnen sich durch Eigenschaften aus, die eben nicht zum Leben eines Top-Beraters passen.

Damit will ich niemanden angreifen. Aber man kann nicht alles im Leben haben. Und wenn Leute dem beruflichen Erfolg so viel anderes Schönes unterordnen, dann darf man das Kind auch beim Namen nennen. Und ich persönlich finde so einen Lebensstil einfach zutiest unsympathisch.

Zugegeben: So ganz wertfrei ist das nicht. Aber auf der anderen Seite wird doch hier auch niemand sein, der behauptet, dass der Top-Consulting-Alltag keine Opfer im Privatleben abverlangt oder?! Also steht wenigstens dazu, dass euch bestimmte Dinge wichtiger sind. Und dieses Verhalten empfinde ich eben als unsympathisch. Genauso dürft ihr mich für einen Low-Performer halten und das verachten. Is ok.

Und an die Zweifler: Ich bin tatsächlich dort bewusst ausgestiegen. Ich habe nun einen - auch nicht uninterssanten - 40h-Job, lebe wieder ferab der teuren Boom-Städte und habe vor 2 Jahren eine Familie gegründet - und das beste: ich habe sogar Zeit, die ich unter der Woche mit meiner Familie verbringen kann. Das Leben ist schön - auch ohne Tier1.

Ein KPMGler schrieb am 12.10.2017:

Und ich finde es toll, dass Du diese offensichtlich sehr reflektierte Entscheidung für Dich persönlich getroffen hast.

Deswegen aber allen denen, die nicht die gleiche Entscheidung getroffen haben wie Du, jegliche Sympathie und Intelligenz abzusprechen ist schon hochgradig anmaßend.

Und damit bist Du eigentlich der einzige, der hier hated... Aber... man lebt ja nur einmal!

WiWi Gast schrieb am 12.10.2017:

Ex-Tier-1 UBler.

Ich sehe das so: Niemand, der halbwes sympathisch und gescheit ist, hängt länger als 4 Jahre bei einer großen UB ab. Das ist einfach meine Beobachtung. Und anders: Fast sämtliche Leute, die diesen Weg aus freien Stücken jahrelang weitergehen, sind - und das ist eine Beobachtung - für mich charakterlich furchtbare Menschen.

Ich sags mal frei raus: Ich konnte den Scheiß da nicht mehr länger ertragen, da ich mein Leben komplett diametral zu meinem eigenen Wertevorstellungen leben musste.

Wer nur wegen Karriere (Ob Erfolg oder Geld als ziel ist doch egal) auf all die anderen Dinge im Leben langfristig verzichtet, der kann überhaupt nicht so ein Typ sein, den ich in meinem Umfeld mag.

Es ist auch kein Zufall, dass von den sagen wir 15 besten und guten Freunden aus meinem Freundeskreis (fast alle noch aus Schulzeiten) kein einziger dieses Karriereleben führt.

Und für alle Hater: Bildet euch ein, dass hier der Neid spricht - aber ich bin sehr bewusst dort ausgestiegen. Man lebt nur einmal.

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Hier jemand, der im DAX-Konzern beruflichen Erfolg hat, aber damit einhergehend leider auch eine gewisse zeitliche Belastung:

Ich habe eine Erfahrung in meinem beruflichen und privaten Bekanntenkreis gemacht: "Wie man eine Sache macht, so macht man alle Sachen!" Will sagen: Jemand der sich beruflich engagiert, engagiert sich sicherlich auch im privaten Umfeld. Jemand der zu Hause rumsitzt und den ganzen Tag in den Fernseher starrt, ist sicherlich auch im beruflichen Umfeld kein Überflieger. Aber eben auch: Jemand der KEINE soft skills hat, ist auch KEINE Führungskraft (so ist es zumindest bei uns, von den Gauß'schen Abweichungen abgesehen) und wird es nie.

Deshalb wähne ich doch etwas Häme im obigen Beitrag. Ich kann mich an meine Kindheit erinnern: Mein Vater hatte am Wochenende 24 Stunden samstags und sonntags Zeit für mich, unter der Woche keine, außer auf der morgendlichen Fahrt zur Schule. Trotzdem hatte ich mehr von ihm, als nahezu alle Freunde von ihren Vätern. Die hatten zwar die Zeit zur Verfügung, aber andere Prioritäten.

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

Hier jemand, der im DAX-Konzern beruflichen Erfolg hat, aber damit einhergehend leider auch eine gewisse zeitliche Belastung:

Ich habe eine Erfahrung in meinem beruflichen und privaten Bekanntenkreis gemacht: "Wie man eine Sache macht, so macht man alle Sachen!" Will sagen: Jemand der sich beruflich engagiert, engagiert sich sicherlich auch im privaten Umfeld. Jemand der zu Hause rumsitzt und den ganzen Tag in den Fernseher starrt, ist sicherlich auch im beruflichen Umfeld kein Überflieger. Aber eben auch: Jemand der KEINE soft skills hat, ist auch KEINE Führungskraft (so ist es zumindest bei uns, von den Gauß'schen Abweichungen abgesehen) und wird es nie.

Deshalb wähne ich doch etwas Häme im obigen Beitrag. Ich kann mich an meine Kindheit erinnern: Mein Vater hatte am Wochenende 24 Stunden samstags und sonntags Zeit für mich, unter der Woche keine, außer auf der morgendlichen Fahrt zur Schule. Trotzdem hatte ich mehr von ihm, als nahezu alle Freunde von ihren Vätern. Die hatten zwar die Zeit zur Verfügung, aber andere Prioritäten.

und jetzt stell dir noch vor, dein Vater hätte einen 9-5 Job wäre das nicht geil

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

und jetzt stell dir noch vor, dein Vater hätte einen 9-5 Job wäre das nicht geil

Ne, glaube dann wäre er mir schnell auf die Nerven gegangen.

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

und jetzt stell dir noch vor, dein Vater hätte einen 9-5 Job wäre das nicht geil

Ne, glaube dann wäre er mir schnell auf die Nerven gegangen.

Danke für die Beantwortung der an mich gerichteten Frage, aber ich denke, der Nagel ist nicht unweit des Kopfes getroffen. Ich bin noch einmal dabei, nicht unbedingt sämtliche Eigenbetrachtungen auf die gesamte Umwelt beziehen zu wollen. Gönnt doch bitte einmal euren Bekannten, Freunden, Verwandten, Kollegen und Mitforisten einen Lebensentwurf, der der Allgemeinheit nicht schadet und ihnen Freude und Zufriedenheit verschafft. Warum weiß heutzutage jeder für alle anderen alles besser?

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Das ist doch genau das, was ich weiter oben zu entkräften gehoffe hatte: Ich gönne jedem seinen Lebensentwurf. Man muss nur nicht behaupten, dass man mit einem Turbo-Partner-UB-Job ebenso sehr für Freunde, Familie, Kinder, etc. da sein kann, wie mit einem "normalen" Job.

Deine Erfahrung mit deinem Vater kann ich ein Stück selbst sogar nachvollziehen. Mein Vater war beruflich sehr erfolgreich, hat irgendwann seine 6.000 netto verdient. Meine einzige Erinnerung an die Zeit unter der Woche ist, dass mein Vater abends zur Tür rein kam und ich ihm hallo und gleichzeitig gute Nacht gesagt habe. Manchmal hat aber nich mal das geklappt. Am Wochenende war mehr Familienzeit, aber das Wochenende ist eben kurz und es gibt noch andere ToDos. Er ist auch heute noch ein absolut toller Vater - wir sind uns sehr nah. Aber es wäre ganz ehrlich nicht gerade das Langweiligste gewesen, wenn er auch mal an einem Tag unter der Woche mit mir um 18 Uhr noch ne Runde kicken gegangen wäre. Ich weiß jedenfalls, dass ich zu Grundschulzeit durchaus neidisch auf meine Freunde war, wo der VW-Bandarbeiter-Papa mehr Zeit hatte.

Fakt ist doch: Wenn du die Woche über nur arbeitest, hast du weniger Zeit fürs Privatleben. Das kannst du doch nicht wegdiskutieren.

Und zu deiner Beobachtung, dass private Couchpotatoes auch beruflich keine Führungskraft sind: Ja natürlich ist das so und natürlich sind Macher auch eher im privaten Umfeld Macher. Aber es gibt auch ne Menge Leute, die auf Zack sind und so viel privat wuppen wollen (inkl. Familienleben), dass sie sich das mit einem 60h-Job nicht zutrauen.

Ich lasse dir deinen Lebensentwurf. Aber tue doch einfach nicht so, als wenn du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen könntest. Natürlich kann man trotzdem ein tolles Familienleben hinkriegen. Aber viele, die beruflich überdurchschnittlich stark eingespannt sind, kriegen das nicht hin. Und genau das wirst du doch sehr bei deinen Dax-Führungskräfte-Kollegen beobachten können.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

und jetzt stell dir noch vor, dein Vater hätte einen 9-5 Job wäre das nicht geil

Ne, glaube dann wäre er mir schnell auf die Nerven gegangen.

Danke für die Beantwortung der an mich gerichteten Frage, aber ich denke, der Nagel ist nicht unweit des Kopfes getroffen. Ich bin noch einmal dabei, nicht unbedingt sämtliche Eigenbetrachtungen auf die gesamte Umwelt beziehen zu wollen. Gönnt doch bitte einmal euren Bekannten, Freunden, Verwandten, Kollegen und Mitforisten einen Lebensentwurf, der der Allgemeinheit nicht schadet und ihnen Freude und Zufriedenheit verschafft. Warum weiß heutzutage jeder für alle anderen alles besser?

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

"Warum weiß heutzutage jeder für alle anderen alles besser?"

Das liegt einfach am Zeitgeist. Vom Mainstream abweichende Meinungen werden so gut es geht unterdrückt.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

Deine Erfahrung mit deinem Vater kann ich ein Stück selbst sogar nachvollziehen. Mein Vater war beruflich sehr erfolgreich, hat irgendwann seine 6.000 netto verdient. Meine einzige Erinnerung an die Zeit unter der Woche ist, dass mein Vater abends zur Tür rein kam und ich ihm hallo und gleichzeitig gute Nacht gesagt habe. Manchmal hat aber nich mal das geklappt. Am Wochenende war mehr Familienzeit, aber das Wochenende ist eben kurz und es gibt noch andere ToDos. Er ist auch heute noch ein absolut toller Vater - wir sind uns sehr nah. Aber es wäre ganz ehrlich nicht gerade das Langweiligste gewesen, wenn er auch mal an einem Tag unter der Woche mit mir um 18 Uhr noch ne Runde kicken gegangen wäre. Ich weiß jedenfalls, dass ich zu Grundschulzeit durchaus neidisch auf meine Freunde war, wo der VW-Bandarbeiter-Papa mehr Zeit hatte.

Fakt ist doch: Wenn du die Woche über nur arbeitest, hast du weniger Zeit fürs Privatleben. Das kannst du doch nicht wegdiskutieren.

Und zu deiner Beobachtung, dass private Couchpotatoes auch beruflich keine Führungskraft sind: Ja natürlich ist das so und natürlich sind Macher auch eher im privaten Umfeld Macher. Aber es gibt auch ne Menge Leute, die auf Zack sind und so viel privat wuppen wollen (inkl. Familienleben), dass sie sich das mit einem 60h-Job nicht zutrauen.

Ich lasse dir deinen Lebensentwurf. Aber tue doch einfach nicht so, als wenn du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen könntest. Natürlich kann man trotzdem ein tolles Familienleben hinkriegen. Aber viele, die beruflich überdurchschnittlich stark eingespannt sind, kriegen das nicht hin. Und genau das wirst du doch sehr bei deinen Dax-Führungskräfte-Kollegen beobachten können.

Jeder KANN auf mehreren Hochzeiten tanzen. Aber nicht jeder WILL das. Folgende Floskeln begegnen mir regelmäßig: "Ich habe gerade keine Zeit für eine Freundin." oder "Ich wollte beruflich keinen Erfolg, weil ich mich auf mein Privatleben konzentrieren möchte." Beruf, Familie und Freunde unter einen Hut zu kriegen ist kein Ding der Unmöglichkeit, aber natürlich mit Organisation und einer Frau, Familie und Freunden mit Verständnis verbunden. Eines ist eben klar: Wenn ich 60-70 Stunden in der Woche arbeite, muss ich mich in vielen Punkten einschränken. Ich komme z.B. mittlerweile nicht mehr zum Füße hochlegen und fernsehen. Nach einem Tag von 6-20 Uhr fahre ich manchmal erst noch einkaufen und koche dann für uns. Ist das angenehm? Nein, es ist anstrengend. Aber auf andere Bedürfnisse als auf meine zu schauen, bereichert mein Leben enorm und es macht mich glücklich, dann die Dankbarkeit zu sehen und zu spüren. ...auf der anderen Seite arbeiten hier Bekannte und Freunde in Schicht (also mit Pausen acht Stunden am Tag) und versauern danach sechs Stunden vor der Playstation...

Der Mensch (und meiner Beobachtung nach ist das auch eine sehr "deutsche" Eigenschaft) neigt dazu, immer das zu wollen, was er nicht hat. Hier im Forum? Der DAX-Sachbearbeiter will Karriere, die Führungskraft vom Norma Geld, der UBer Zeit... Ich vermisse den Versuch, alles herauszuholen aus der Situation in der man sich befindet, ohne alle anderen anzugreifen.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Und noch ein Nachtrag, der vielleicht auch dazu beiträgt, dass wir uns ein bisschen besser verstehen: Es ist von den Arbeitszeiten her ein himmelweiter Unterschied, ob du eine Führungskraft in einem Konzern bist - oder ein Partner einer Tier-1-UB. Es ist nicht das gleiche. Tier-1-UB-Partner ist auch nciht das gleiche wie Partner bei einer Tier-3-UB.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

Das ist doch genau das, was ich weiter oben zu entkräften gehoffe hatte: Ich gönne jedem seinen Lebensentwurf. Man muss nur nicht behaupten, dass man mit einem Turbo-Partner-UB-Job ebenso sehr für Freunde, Familie, Kinder, etc. da sein kann, wie mit einem "normalen" Job.

Deine Erfahrung mit deinem Vater kann ich ein Stück selbst sogar nachvollziehen. Mein Vater war beruflich sehr erfolgreich, hat irgendwann seine 6.000 netto verdient. Meine einzige Erinnerung an die Zeit unter der Woche ist, dass mein Vater abends zur Tür rein kam und ich ihm hallo und gleichzeitig gute Nacht gesagt habe. Manchmal hat aber nich mal das geklappt. Am Wochenende war mehr Familienzeit, aber das Wochenende ist eben kurz und es gibt noch andere ToDos. Er ist auch heute noch ein absolut toller Vater - wir sind uns sehr nah. Aber es wäre ganz ehrlich nicht gerade das Langweiligste gewesen, wenn er auch mal an einem Tag unter der Woche mit mir um 18 Uhr noch ne Runde kicken gegangen wäre. Ich weiß jedenfalls, dass ich zu Grundschulzeit durchaus neidisch auf meine Freunde war, wo der VW-Bandarbeiter-Papa mehr Zeit hatte.

Fakt ist doch: Wenn du die Woche über nur arbeitest, hast du weniger Zeit fürs Privatleben. Das kannst du doch nicht wegdiskutieren.

Und zu deiner Beobachtung, dass private Couchpotatoes auch beruflich keine Führungskraft sind: Ja natürlich ist das so und natürlich sind Macher auch eher im privaten Umfeld Macher. Aber es gibt auch ne Menge Leute, die auf Zack sind und so viel privat wuppen wollen (inkl. Familienleben), dass sie sich das mit einem 60h-Job nicht zutrauen.

Ich lasse dir deinen Lebensentwurf. Aber tue doch einfach nicht so, als wenn du auf zwei Hochzeiten gleichzeitig tanzen könntest. Natürlich kann man trotzdem ein tolles Familienleben hinkriegen. Aber viele, die beruflich überdurchschnittlich stark eingespannt sind, kriegen das nicht hin. Und genau das wirst du doch sehr bei deinen Dax-Führungskräfte-Kollegen beobachten können.

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

WiWi Gast schrieb am 19.10.2017:

und jetzt stell dir noch vor, dein Vater hätte einen 9-5 Job wäre das nicht geil

Ne, glaube dann wäre er mir schnell auf die Nerven gegangen.

Danke für die Beantwortung der an mich gerichteten Frage, aber ich denke, der Nagel ist nicht unweit des Kopfes getroffen. Ich bin noch einmal dabei, nicht unbedingt sämtliche Eigenbetrachtungen auf die gesamte Umwelt beziehen zu wollen. Gönnt doch bitte einmal euren Bekannten, Freunden, Verwandten, Kollegen und Mitforisten einen Lebensentwurf, der der Allgemeinheit nicht schadet und ihnen Freude und Zufriedenheit verschafft. Warum weiß heutzutage jeder für alle anderen alles besser?

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 20.10.2017:

Und noch ein Nachtrag, der vielleicht auch dazu beiträgt, dass wir uns ein bisschen besser verstehen: Es ist von den Arbeitszeiten her ein himmelweiter Unterschied, ob du eine Führungskraft in einem Konzern bist - oder ein Partner einer Tier-1-UB. Es ist nicht das gleiche. Tier-1-UB-Partner ist auch nciht das gleiche wie Partner bei einer Tier-3-UB.

Genau, Tier 3 UB Partner arbeiten oft noch härter. Die PwC Partner die ich kenne arbeiten die Woche quasi von 7:30 bis 2:00 und das oft an wechselnden Orten.

Die sitzen Teils in zig Abstimmungscalls, die mit der sich stark im Umbruch befindlichen Konzern- und Partnerstruktur einhergehen. Darüber hinaus denke ich gibt es ab Manager keine Unterschiede mehr im workload, von hier an ist es tatsächlich von dir und den Projekten abhängig. Habe fast das Gefühl, dass einige schlicht und ergreifend nicht nach Hause WOLLEN.

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WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 20.10.2017:

Und noch ein Nachtrag, der vielleicht auch dazu beiträgt, dass wir uns ein bisschen besser verstehen: Es ist von den Arbeitszeiten her ein himmelweiter Unterschied, ob du eine Führungskraft in einem Konzern bist - oder ein Partner einer Tier-1-UB. Es ist nicht das gleiche. Tier-1-UB-Partner ist auch nciht das gleiche wie Partner bei einer Tier-3-UB.

Bisher dachte ich, ein wenig Bildung und Reflexion zu erkennen...

*zack*

...dann kommt das.

Diese Selbstbeweihräucherung wird euch von außen leider nie zuteil. Ist das etwa der Grund dafür, dass sie vehementer und aggressiver vorgetragen wird? Wie viele Level von Führungshierarchien hast du bisher erlebt? In welchen Unternehmensbereichen? Ich empfehle euch die großen Produktionsstätten.

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

Hä? Welche Selbstbeweihräucherung?

Ich finde es nicht vorbildhaft, wenn man 90h arbeitet....

WiWi Gast schrieb am 20.10.2017:

WiWi Gast schrieb am 20.10.2017:

Und noch ein Nachtrag, der vielleicht auch dazu beiträgt, dass wir uns ein bisschen besser verstehen: Es ist von den Arbeitszeiten her ein himmelweiter Unterschied, ob du eine Führungskraft in einem Konzern bist - oder ein Partner einer Tier-1-UB. Es ist nicht das gleiche. Tier-1-UB-Partner ist auch nciht das gleiche wie Partner bei einer Tier-3-UB.

Bisher dachte ich, ein wenig Bildung und Reflexion zu erkennen...

*zack*

...dann kommt das.

Diese Selbstbeweihräucherung wird euch von außen leider nie zuteil. Ist das etwa der Grund dafür, dass sie vehementer und aggressiver vorgetragen wird? Wie viele Level von Führungshierarchien hast du bisher erlebt? In welchen Unternehmensbereichen? Ich empfehle euch die großen Produktionsstätten.

antworten
WiWi Gast

Re: Partner UB durch Geiz

WiWi Gast schrieb am 23.10.2017:

Hä? Welche Selbstbeweihräucherung?

Ich finde es nicht vorbildhaft, wenn man 90h arbeitet....

Zu glauben und v.a. zu kommunizieren, alle (ich betone ALLE) Menschen auf der Welt hätten kein Vorstellung davon (Zitat: "himmelweiter Unterschied") ist weltfremd und selbstbeweihräuchernd. ...und davon ab absoluter Nonsens.

Ich finde Verallgemeinerungen generell daneben...

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