DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Die gesunde KarriereBurnout

Jeder Vierte vor Burnout

Nahezu ein Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte verspüren deutlich körperliche und seelische Erschöpfungssymptome, die sie auf ihren Arbeitsstress zurückführen.

Jeder Vierte vor Burnout
Düsseldorf, 04.06.2007 (openpr) - Nahezu ein Viertel der deutschen Fach- und Führungskräfte verspüren deutlich körperliche und seelische Erschöpfungssymptome, die sie auf ihren Arbeitsstress zurückführen. Weitere 32 Prozent geht der erhöhte Druck zunehmend an die Reserven. Dies ergab eine Umfrage des europäischen Online-Stellenmarktes StepStone, an der sich in Deutschland über 9.000 Besucher beteiligten. Demnach kommen nur 44 Prozent der Befragten mit ihrem Arbeitspensum zurecht. »Durch den unverkennbaren Fachkräftemangel stehen Fach- und Führungskräfte in Deutschland unter enormen Leistungsdruck. Oft durch zu viele Aufgaben überfordert, leiden sie schnell an dem so genannten Burnout-Syndrom. Eine gefährliche Entwicklung für Mitarbeiter und Unternehmen, denn eine ausgeglichene Work-Life-Balance ist wichtig, um mit motivierten Kollegen einen nachhaltigen Unternehmenserfolg zu erzielen«, sagt Wolfgang Bruhn, Vorstand der StepStone Deutschland AG.



Die Ergebnisse decken sich mit Untersuchungen des Universitätsklinikums Freiburg, wo emotionale Erschöpfungssymptome durch beruflichen Stress seit Jahren erforscht werden. »Wo die Arbeitsbelastung steigt, wo es gleichzeitig aber an Anerkennung und Wertschätzung für die geleistete Arbeit mangelt, nimmt das Burnout-Risiko dramatisch zu«, sagt Prof. Dr. med. Joachim Bauer, Oberarzt der Abteilung für Psychosomatik und Psychotherapeutische Medizin der Universitätsklinik Freiburg. Im internationalen Vergleich sind die deutschen Fach- und Führungskräfte mit diesen Ergebnissen trauriger Spitzenreiter. Am besten gerüstet sehen sich Fach- und Führungskräfte in Dänemark, wo zwei Drittel der Befragten (66 Prozent) angaben mit ihrem Arbeitspensum bestens klar zu kommen. Ähnliche Einschätzungen ergab die Befragung in den Niederlanden und Norwegen, wo jeweils 62 Prozent sagten, ihre beruflichen Anstrengung problemlos wegzustecken. An der Umfrage von StepStone in Deutschland, Dänemark, Norwegen, Schweden, Italien, Belgien, den Niederlanden und Frankreich beteiligten sich insgesamt 21.586 Menschen. Eine aussagekräftige Pressegrafik steht Ihnen auf Anfrage zur Verfügung.

Im Forum zu Burnout

19 Kommentare

Ausgebrannt wegen Bewerbungen

WiWi Gast

Hey, ich bin im Moment in einem Gapyear zum Master in Herbst, welches ich für Praktika gemacht habe. Langsam bin ich aber absolut am verzweifeln. Ich schreib seit drei Monaten eigentlich pausenlos a ...

11 Kommentare

Vertragsänderung, weniger Gehalt, unterschreiben???

WiWi Gast

hi, hab derzeit einen vertrag, pesonalverantwortung 100 leute. den job pack ich nichtmehr, hatte schon ein jahr auszeit wegen bournout. meine firma hat mir jetzt angeboten intern zu wechseln, aussend ...

42 Kommentare

Erfahrung mit Burnout in der Beratung?

WiWi Gast

Hi, habt ihr Erfahrungen bzgl. Burnout in der UB gemacht? Oder vielleicht Bekannte von Euch? Ich selbst hatte teilweise arg Angst davor und hab den Mist dann schnell sein lassen. Und ich will hier k ...

5 Kommentare

Kündigungssperre-wie kommt man raus? + Anschreiben

WiWi Gast

Hat jemand Erfahrung mit einem Vertrag, wo die Klausel bezüglich der Kündigungssperrfrist enthalten ist? Gibt es Möglichkeit doch daraus zu kommen? Das weitere Problem betrifft das Anschreiben. Bi ...

8 Kommentare

Wechsel zur Konkurrenz

WiWi Gast

Hallo Zusammen, ich bin seit knappe 1,5 Jahren bei einem Unternehmen, wo ich mich durchaus wohl fühle. Ich habe eine wissenschaftliche Ausbildung mit Promotion und das ist mein erster Job ausserhal ...

1 Kommentare

Erfolgsbeteiligung für Doktoranden in der Automobilbranche?

WiWi Gast

Hallo zusammen, mich würde gerne interessieren, ob die Leute, die bei einem Automobilbauer eine Industriepromotion durchführen, auch eine Mitarbeitererfolgsbeteiligung oder Weihnachtsgeld erhalten: ...

1 Kommentare

StB/WP-Assi y3+

WiWi Gast

Moin, bei mir geht so langsam die dritte und hoffentlich letzte Prüfungssaison los. Ich muss zugeben, dass mir die Prüfungstätigkeit Spaß macht. Einen Einstieg in der WP-Branche würde ich immer wied ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Burnout

Weiteres zum Thema Die gesunde Karriere

Beliebtes zum Thema Karriere

Ein schwarzer Kompass mit einem weißen Zifferblatt und grünen Richtungsanzeigern.

Moderne Managementtechniken sichern Unternehmenserfolg

Die aktuellen Managementtechniken sind meist langfristige Wachstumsstrategien. In Deutschland sind Kundenmanagement, Outsourcing und Benchmarking die meistgenutzten Managementinstrumente. Neue Werkzeuge wie Big-Data-Analyse oder die digitale Transformation werden von deutschen Managern seltener als in anderen Ländern eingesetzt. Eine wachsende Komplexität, Cyber-Attacken und die abnehmende Kundenloyalität sind weltweit große Herausforderungen.

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

New-York, Freiheitsstatur,

CEO Challenge 2017: Die Sorgen der Chefs

Die unsichere politische Lage rund um den Globus ist aus Sicht deutscher Unternehmen derzeit die größte Herausforderung. Das geht aus einer gemeinsamen Umfrage von IW Consult und The Conference Board hervor. Sorgen vor einer globalen Rezession sind bei hiesigen Managern dagegen weniger verbreitet als in anderen Ländern.

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Markus Thomas Münter

Professor des Jahres 2016: Volkswirt Markus Thomas Münter siegt in Wirtschaftswissenschaften

Prof. Dr. Markus Thomas Münter von der Hochschule für Technik und Wirtschaft des Saarlandes gewinnt im Rennen um den Titel "Professor des Jahres 2016" in den Wirtschaftswissenschaften. Auf den 2. Platz wurde Prof. Dr. Marcus Labbé von der Hochschule Augsburg gewählt. Platz drei belegt die Professorin für Allgemeine Betriebswirtschafslehre Michaela Hönig von der Hochschule Frankfurt.

Feedback +/-

Feedback