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Führung & StrategieFrauenquote

Managerinnen-Barometer 2014: Frauenanteile in Spitzenpositionen steigen moderat

Die Vorstände und Aufsichtsräte sind weiterhin fest in Männerhand. Selbst Unternehmen mit Bundesbeteiligung sind von einer Vorbildrolle weit entfernt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Eine Hand mit grünen Fingernägeln stützt einen Frauenkopf.

Managerinnen-Barometer 2014: Frauenanteile in Spitzenpositionen steigen moderat
Der Trend zu mehr Frauen in Spitzengremien hat sich 2013 insgesamt fortgesetzt, allerdings in äußerst geringem Ausmaß: In den Aufsichtsräten der gemessen am Umsatz 200 größten Unternehmen des Landes stieg der Frauenanteil gegenüber 2012 um etwa zwei Prozentpunkte auf gut 15 Prozent, in den Vorständen stagnierte er hingegen nahezu bei gut vier Prozent. Das geht aus dem neuesten Managerinnen-Barometer des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin) hervor. „Vor allem in den Vorständen sind Frauen noch immer eklatant unterrepräsentiert“, sagt Elke Holst, Forschungsdirektorin Gender Studies im Vorstandsbereich des DIW Berlin. Bei den 30 im Deutschen Aktienindex (DAX) notierten Unternehmen war der Anteil von Frauen in Vorständen sogar rückläufig, um anderthalb Prozentpunkte auf gut sechs Prozent. „Die Ergebnisse zeigen, dass mehr Frauen in Spitzenpositionen kein Selbstläufer sind“, so Holst. „Für eine möglichst egalitäre Postenbesetzung sind deutlich größere Anstrengungen nötig, auch über eine Geschlechterquote hinaus.“

Mehr Frauen in Aufsichtsräten als in Vorständen
Trotz des Rückgangs in den Chefetagen der DAX-30-Unternehmen sind Frauen in den Vorständen börsennotierter Unternehmen oftmals besser repräsentiert als im Durchschnitt der Top-200-Unternehmen. Die im Technologiewerteindex TecDAX gefassten Unternehmen standen mit einem Frauenanteil in Vorständen von gut acht Prozent Ende 2013 an der Spitze der untersuchten Unternehmensgruppen. In den Aufsichtsräten der DAX-30-Unternehmen war 2013 mehr als jedes fünfte Mitglied eine Frau – ein Plus von zweieinhalb Prozentpunkten gegenüber dem Vorjahr.

Allerdings handelt es sich bei der Mehrheit der Aufsichtsrätinnen um Vertreterinnen der Arbeitnehmerseite, die eher Frauen in Aufsichtsgremien entsendet als die Eigentümerseite. Letztere holte jedoch im Laufe der vergangenen Jahre auf. Börsennotierte Unternehmen könnten sich auch durch das oftmals höhere öffentliche Interesse veranlasst sehen, den Frauenanteil zügiger zu erhöhen, so die Studienautorinnen Elke Holst vom DIW Berlin und Anja Kirsch, wissenschaftliche Mitarbeiterin am Lehrstuhl für Personalpolitik des Instituts für Management der Freien Universität Berlin: „Angesichts der Tatsache, dass 2013 zwei Drittel der DAX-30-Unternehmen ihren Aufsichtsrat zumindest teilweise neu besetzt haben, muss man jedoch von verpassten Chancen und enttäuschenden Entwicklungen sprechen.“

Vom Trend allenfalls geringer Steigerungsraten der Frauenanteile in Spitzengremien setzten sich auch die Unternehmen, an denen der Bund beteiligt ist, nicht ab. Diese Unternehmen sind meist kleiner als etwa die Top-200-Unternehmen und wiesen mit fast 13 Prozent Ende 2013 gegenüber dem Vorjahr nur einen etwas höheren Anteil von Frauen in Vorständen und Geschäftsführungen auf. In den Aufsichtsräten sank der Frauenanteil um fast zwei Prozentpunkte auf gut 18 Prozent – und lag zudem noch unter dem der DAX-30-Unternehmen. „Die Unternehmen mit Bundesbeteiligung könnten eine Vorreiter- oder gar Vorbildrolle einnehmen, sind davon allerdings noch weit entfernt“, so Holst.

Finanzsektor: Steigerungen allenfalls in Trippelschritten
Ähnliches gilt für den Bankensektor: Die öffentlich-rechtlichen Kreditinstitute lagen 2013 mit einem Frauenanteil in Vorständen von knapp fünf Prozent hinter den privaten Banken und Genossenschaftsbanken (jeweils rund acht Prozent) zurück. Auch bei den Banken sind Frauen in den Kontrollgremien aller drei Gruppen deutlich besser repräsentiert als in den Vorständen, mit Anteilen zwischen 16 und 18 Prozent. Insgesamt vollziehen sich Verbesserungen beim Frauenanteil in Spitzengremien im Finanzsektor – für den das DIW Berlin zusätzlich die gemessen an ihrer Bilanzsumme 100 größten Banken sowie die gemessen an ihren Beitragseinnahmen 60 größten Versicherungen untersucht hat – allenfalls in Trippelschritten, obwohl Frauen mit 57 Prozent die Mehrheit der sozialversicherungspflichtig Beschäftigten ausmachen: Während der Anteil von Frauen in Vorständen der Banken und Sparkassen 2013 um mehr als zwei Prozentpunkte auf gut sechs Prozent stieg, ist er in Aufsichtsräten von knapp 18 auf gut 17 Prozent leicht gesunken. Bei den Versicherungen stieg der Anteil in Vorständen um fast drei Prozentpunkte auf knapp neun Prozent, in Aufsichtsräten um einen Prozentpunkt auf gut 16 Prozent.

Frauenquote reicht nicht aus
Die Frauenquote in Höhe von 30 Prozent bei der Neubesetzung von Aufsichtsräten, die die Bundesregierung 2016 einführen will, sehen Elke Holst und Anja Kirsch als ersten wichtigen Schritt, ohne jedoch besonders große und schnelle Fortschritte zu erwarten. „Für ein grundsätzlich ausgewogeneres Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzengremien sind deutlich größere Anstrengungen notwendig“, so die Autorinnen. Sie plädieren unter anderem für eine frauenfreundlichere Unternehmenskultur, mehr Transparenz innerhalb der Unternehmen bei Einstellungen und Beförderungen sowie ambitionierte Selbstverpflichtungen hinsichtlich der Frauenanteile und ihrer zeitnahen Umsetzung. Das betrifft auch die Führungsebenen unterhalb des Vorstands. Dass Selbstverpflichtungen effektiv sein können, verdeutlichten nordische Länder wie Finnland, wo sich die Handelskammer mit Erfolg für höhere Frauenanteile durch Selbstregulierungen statt staatlicher Quoten einsetzt und den Frauenanteil in den Boards innerhalb von zehn Jahren um 16 Prozentpunkte erhöhen konnte. DIW-Forschungsdirektorin Holst: „Es wäre schön, wenn es eine solche Entwicklung auch in den Unternehmen in Deutschland gäbe.

Download DIW Wochenbericht 3/2014 [PDF, 28 Seiten - 436 KB]
http://www.diw.de/documents/publikationen/73/diw_01.c.435166.de/14-3.pdf


DIW Managerinnen-Barometer
Das DIW Managerinnen-Barometer beobachtet die Trends bei der Besetzung von Spitzenpositionen in großen deutschen Unternehmen durch Männer und Frauen. Seit 2006 wird dazu einmal jährlich die Zahl der Frauen in den Vorständen und Aufsichtsräten der 200 größten deutschen Unternehmen ausgewertet. Später kamen die DAX-30-, M-DAX-, S-DAX- und TecDAX-Unternehmen sowie die Beteiligungsunternehmen des Bundes hinzu. Zusätz-lich wird die Entwicklung im Finanzsektor, also bei den 100 größten Banken und Sparkassen sowie 60 Versicherungen, erfasst.

 

 

 

Im Forum zu Frauenquote

38 Kommentare

Beförderung wegen Frauenquote ablehnen?

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 07.06.2021: Das ist aber nicht nur Frauendenken. Es gibt auch viele Männer die so denken. Nur gibt es statistisch mehr Männer die nicht so denken als Frauen die nicht ...

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Frauenquote, Vor- oder Nachteil?

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WiWi Gast schrieb am 07.04.2020: Wenn man noch MINT dazu nimmt wäre eine 10% Frauenquote schon fast ein Wunder. Nur Mathe hat eine relativ hohe Frauenquote unter den Fächern. ...

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WiWi Gast schrieb am 18.04.2020: Wäre wünschenswert. Bei uns im Konzern gibt es aber auch die typischen Quotenfrauen die dann weniger Input geben. Z.Bsp. teilen sich zwei Frauen eine ...

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Pro./Cons. Frauen bevorzugt recruten

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WiWi Gast schrieb am 17.02.2019: Letztens gab es auch dazu einen Beitrag bei ZDF oder so, der dass erklärt hat. Es gibt zu wenig weibliche Vorbilder und die ganzen Geldgeber sind männlich. Es wird ...

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Frauenquote - Status Quo

WiWi Gast

Sorry, aber ich glaube bei der Diskussion werden oft Ursache und Wirkung verwechselt. Ich kenne mehrere Managerinen die es schon von der Quote waren. Sie haben eines gemeinsam, sie haben keine Eltern ...

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Kaum Frauen im Unternehmen

WiWi Gast

WiWi Gast schrieb am 21.06.2018: Das ist normal, das nennt man Arbeit. Ein Konzerninterner Konkurrenzkampf ist immer da. ...

79 Kommentare

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast

-gIch verstehe das Geheule nicht. Es gibt de facto eine ungleiche Verteilung an Frauen und Männern in Führungspositionen. Aber davon mal ab ist nachgewiesen, dass unterschiedliche Teams (dazu gehören ...

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