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Re: Meinungen zur Frauenquote

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WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

Was haltet ihr von den aktuellen Lage bzgl der Frauenlage. In vielen Konzernen werden gezielt nur noch Frauen angeworben für freiwerdende Stellen mit Personalverantwortung.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Halte ich für Diskriminierung gegenüber von Männer und Frauen. In gewisser Weise auch eine Verletzung des Grundgesetzes. Bei besserer Leistung/Profil sollte nicht das Geschlecht entscheiden wer eingestellt wird. Im Gegenzug sollten Frauen jedoch auch genau so viel verdienen bei gleicher Leistung im Vergleich zu ihren männlichen Kollegen. In beiden Situationen sollte das Geschlecht kein ausschlaggebender Grund sein.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Was in Konzernen passiert geht am Leistungsprinzip vorbei und ist damit für mich nicht in Ordnung.

Das Tolle ist: Wem das nicht passt, dem steht es jederzeit frei zu kündigen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Bei uns in der Abteilung gibt es Frauen, die sogar stolz erzählen, dass sie viel bessere Chancen auf den Job hatten, weil sie eben eine Frau sind.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Endlich nimmt Deutschland sich ein Beispiel an den skandinavischen Ländern.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Bei uns in der Abteilung gibt es Frauen, die sogar stolz erzählen, dass sie viel bessere Chancen auf den Job hatten, weil sie eben eine Frau sind.

Das ist natürlich eine unkluge Geschichte. Aber die Kollegen vergessen vermutlich nicht.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Bei uns in der Abteilung gibt es Frauen, die sogar stolz erzählen, dass sie viel bessere Chancen auf den Job hatten, weil sie eben eine Frau sind.

Das ist natürlich eine unkluge Geschichte. Aber die Kollegen vergessen vermutlich nicht.

Die werden aber auch nie wieder ihr gegenüber etwas zu melden haben.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Quoten sind immer Diskriminierung und per se schlecht für die Gesellschaft. Selbst bei ansonsten gleich guten Bewerbern soll gefälligst das Los entscheiden und nicht das Geschlecht.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Endlich nimmt Deutschland sich ein Beispiel an den skandinavischen Ländern.

Und weil andere Länder es vormachen soll es automatisch eine gute Idee sein? Menschen sollten in allen Instanzen der Gesellschaft gleichwertig behandelt werden. In Gehaltsfragen ebenso wie der Frage welche Person für einen Job in betracht gezogen werden. Es ist eine absolute Diskriminierung Männern gegenüber, dass es eine Frauenquote gibt. Ebenso ist es eine absolute Diskriminierung Frauen gegenüber, dass Männer für den selben Job mehr Geld bekomlen. Ich schäme mich als Frau dafür, dass ich aufgrund meines Geschlechtes in irgendeiner Weise bevorzugt oder benachteiligt behandelt werde.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Leistungsprinzip hin oder her, man muss sich doch nichts vor machen wie die Jobs in den Top Positionen vergeben werden. Da geht es nicht um Leistung sondern um Beziehungen. Und es ist nun mal nachgewiesen, dass Führungskräfte eher Leute fördern, die sich selber ähnlich sind. Die auf Grund historischer Gegebenheiten geformte Struktur einer Gesellschaft in der Männer das sagen haben, kann so nur schwer verändert werden, da Männer in der Regel eher andere Männer fördern. Dies hat nichts mit Leistungsprinzip oÄ. zu tun sondern ist einfach Soziologie.

Eine Frauenquote die dem entgegenwirkt begrüße ich, als männliche Führungskraft die mehr sieht als das eigene Vorankommen, daher sehr!

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Nur Low-Performer wollen eine Quote. Punkt.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Leistungsprinzip hin oder her, man muss sich doch nichts vor machen wie die Jobs in den Top Positionen vergeben werden. Da geht es nicht um Leistung sondern um Beziehungen. Und es ist nun mal nachgewiesen, dass Führungskräfte eher Leute fördern, die sich selber ähnlich sind. Die auf Grund historischer Gegebenheiten geformte Struktur einer Gesellschaft in der Männer das sagen haben, kann so nur schwer verändert werden, da Männer in der Regel eher andere Männer fördern. Dies hat nichts mit Leistungsprinzip oÄ. zu tun sondern ist einfach Soziologie.

Eine Frauenquote die dem entgegenwirkt begrüße ich, als männliche Führungskraft die mehr sieht als das eigene Vorankommen, daher sehr!

Als ob nur Männer Beziehungen aufbauen könnten.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich habe nicht behauptet, nur Männer können Beziehungen aufbauen, darum geht es auch nicht. Männer hatten in unserer Gesellschaft immer eine dominant Rolle eingenommen auf Grund von körperlicher Überlegenheit. In unserer modernen, humanistischen Gesellschaft bringt ihnen diese Überlegenheit jedoch nichts. Trotzdem profitieren Männer von diesem Umstand aus vergangenen Tagen. Es ist nunmal einfach ein Fakt, dass Führungskräfte Leute Fördern, in denen sie sich selber wieder erkennen. Dies geschieht auch nicht bewusst, daher kann man es niemandem ankreiden.
Durch eine Frauenquote kann dieser Ungleichheit entgegengewirkt werden.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Wenn Frauenquoten, dann bitte auch bei der Müllabfuhr :)

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Also ich finde dass eine Frauenquote Männer benachteiligen würde und somit nicht das richtige Mittel ist. Es wird ja auch keine Männerquote gefordert für eher "frauenlastige" Berufe.

Ich glaube Frauen müssten sich eher für ein bedingungsloses Grundeinkommen einsetzen, damit sie wirklich unabhängig werden und z.B. in einer Familie unabhängiger vom Mann sind (gilt natürlich auch umgekehrt wenn die Frau arbeitet und der Mann sich um die Kinder kümmern möchte).

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

In ersten Stellenanzeigen des öffentlichen Dienstes habe ich inzwischen übrigens gesehen, dass dort ausdrücklich Bewerbungen von Männern gewünscht werden! Kein Witz. Geht also in beide Richtungen theoretisch.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Wohl keine Führungskräfte, sondern Erzieher und Hebammen? Da sind Männer total unterrepräsentiert. Bei Lehrern würde das auch Sinn machen.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

In ersten Stellenanzeigen des öffentlichen Dienstes habe ich inzwischen übrigens gesehen, dass dort ausdrücklich Bewerbungen von Männern gewünscht werden! Kein Witz. Geht also in beide Richtungen theoretisch.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Hast du zufällig einen Link parat? Habe ich bisher noch nie gesehen.

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

In ersten Stellenanzeigen des öffentlichen Dienstes habe ich inzwischen übrigens gesehen, dass dort ausdrücklich Bewerbungen von Männern gewünscht werden! Kein Witz. Geht also in beide Richtungen theoretisch.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Also ich bin eine Frau und ich würde den theoretischen Board-Job annehmen, auch wenn ich ihn nur deswegen bekomme. Geld stinkt nicht. Ich will auch nicht die Welt retten oder alle Frauen repräsentieren. Im schlimmsten Fall habe ich dann die Abfindung. Aber ich habe auch letztes Jahr den Job gewechselt, nur um mehr zu verdienen... war vorher ansonsten zufrieden und bin es jetzt auch.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich als Frau bin gegen eine Frauenquote.

  1. Wenn ich genommen werde, möchte ich sicher sein, dass ich die Stelle auf Grund meiner Qualifikation bekommen habe und nicht wegen meines Geschlechtes.

  2. Wegen der Außenwirkung: Weil eben jeder denkt "die hat die Stelle doch nur weil sie eine Frau ist" und man dann automatisch mit dem Vorurteil konfroniert ist, nicht so viel zu können, wie ein männlicher Kollege. Gegen diese Vorurteile muss man dann also auch noch ankämpfen und sich die Annerkennung, die man ohne Quote vielleicht bereits direkt hätte, erst wieder erarbeiten muss.

Ich bin jedoch für eine stärkere Sensibiliersung von Lebensumständen bei Bewerbungsprozessen. Denn hier liegt das Problem!

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich bin eine Frau und ich halte nichts von der Quote. Die wirkt mir sogar entgegen, da durch die Quote meine Errungenschaften belächelt werden. Ich komme im dem Raum und jeder denkt ach ja die Quotenfrau die nicht wegen ihrer Leistung hier ist. Ich brauche keine Quote, ich schaffe es auch so überall hin. Und als Kollegen wünsche ich mir immer die best Qualifizierteste Person, egal ob Mann oder Frau.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Also ich (männlich) sehe das differenziert.

Ich finde es gut, wichtig und richtig dass Frauen speziell gefördert werden. Es gab in der Vergangenheit zu wenig Frauen in Führungspositionen und das muss sich auf jeden Fall ändern! Wie kommt man dahin? Ich würde lieber einen organischen Wachstum sehen. Die amerikanischen Banken gehen da teilweise ganz gute Wege und haben spezielle recruiting events für "Women in Banking" etc um eine gute Durchmischung auf allen Ebenen zu haben. Gerne Frauen auch über spezielle "accelerator" gesondert fördern.

Sich als Frau durchzusetzen in der business welt evtl noch Familie nebenbei zu managen ist wirklich nicht so trivial wie hier einige zu denken scheinen. Von kids die auf den besten top unis waren weil das Elternhaus mitmachte erwarte ich auch mehr als von denen die nebenbei noch bei Ikea hotdogs verkauft haben um das Studium zu finanzieren. Da bekommen die die sich ihren status erarbeitet haben von mir auch einen kleinen Bonus (als jemand der selber in USA und England studiert hat und von den Eltern viel unterstützt wurde, weil ich weiß wie viel einfacher es das macht).

Einfach eine Quote einzuführen und zu sagen "Wir brauchen dringend Frauen, wo gibt es welche?" ist natürlich trotzdem nicht der richtige Weg.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Was haltet ihr von den aktuellen Lage bzgl der Frauenlage. In vielen Konzernen werden gezielt nur noch Frauen angeworben für freiwerdende Stellen mit Personalverantwortung.

Ich finde es persönlich ungerecht, wenn Frauen im Beruf bevorzugt werden. Die Unterscheidung nach dem Geschlecht eignet sich meiner Meinung nach nicht, um die Gesellschaft gerechter zu machen. Die Unterscheidung ist einfach zu grob. Nicht jeder Mann ist super erfolgreich, einflussreich und leitet irgendein Unternehmen. Gerade Männer machen auch häufig sehr schlecht bezahlte, unangenehme Arbeit. Sowohl für Frauen als auch für Männer hält die Gesellschaft viele Ungerechtigkeiten bereit. Man kann die Ungerechtigkeiten nicht beseitigen, indem man einfach mal in die Gegenrichtung diskriminiert.

In Skandinavien hat das alles auch nicht dazu geführt, dass die Gesellschaft gerechter geworden ist. Eher im Gegenteil: Dort ist der Unterschied zwischen Männern und Frauen sehr stark ausgeprägt. Nirgendwo auf der Welt gibt es z. B. so wenig weibliche Ingenieure wie in Skandinavien. Je mehr die Gesellschaft für Gleichberechtigung tut, desto stereotypischer werden die (selbst gewählten) Geschlechterrollen.

Eine ähnliches Thema ist ja auch "affirmative action" in den USA. Dort bevorzugt man z. B. seit langem ethnische Minderheiten beim Zugang zu Studiengängen. Klingt erst mal toll. Aber man muss sich die Frage stellen, ob man den jungen Leuten damit wirklich einen Gefallen tut. Z. B. schickt man einen mäßig intelligenten Afro-Amerikaner auf eine forschungslastige Elite-Uni. Dort scheitern dann auch viele (ohne affirmative action wären sie dort nie zugelassen worden). Hätte man sie stattdessen z. B. auf ein eher praxisorientiertes mittelschweres College geschickt (wo sie ohne affirmative action zugelassen worden wären), hätten sie mit viel höher Wahrscheinlichkeit einen Abschluss gemacht, einen Job gefunden und ihre wirtschaftliche Situation verbessert. Das alles hat nicht dazu geführt, dass ethnische Minderheiten in den USA in den großen Firmen stärker repräsentiert sind.

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PFP

Re: Meinungen zur Frauenquote

In Unternehmen wie dem, für das ich tätig bin, haben Frauen mindestens das gleiche geleistet wie die Männer in ähnlichen Positionen. Ich habe daher keinen Grund, sie für weniger kompetent zu halten. Aufgrund des hohen Männeranteils schätze ich daher die Perspektive der Kolleginnen.

Bei Unternehmen mit Frauenquote halte ich alle Frauen zunächst für Quotenfrauen, die nur durch die Quote auf den Posten gekommen sind. Dementsprechend bewerte ich dann ihre Vorschläge und Meinung. Gerade bei kurzer Zusammenarbeit ist es schwierig, sich eine eigene Meinung über die Fähigkeiten von Kollegen zu bilden. Bei komplexen Themen und Aufgaben dauert es oft >2 Jahre, bis man wirklich versteht, wer herausragende Arbeit leistet.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Habe ich ganz anders erlebt. Im technischen Bereich wurden weibliche Führungskräfte bei uns sehr stark gefördert. Weil sie Frauen waren . Und zwar von Männern!

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:
Die auf Grund historischer Gegebenheiten geformte Struktur einer Gesellschaft in der Männer das sagen haben, kann so nur schwer verändert werden, da Männer in der Regel eher andere Männer fördern. Dies hat nichts mit Leistungsprinzip oÄ. zu tun sondern ist einfach Soziologie.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich als konservative Führungskraft stelle überhaupt keine Frauen mehr ein. Eigentlich sollte ich das, aber da verzichte ich lieber freiwillig auf Teile meines Bonus. Warum? heutzutage bekommen wir langsam US Verhältnisse am Arbeitsplatz, wo ein Mann idealerweise nicht mehr alleine in einen Lift sollte mit einer Frau, man könnte danach verklagt werden. Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, stellt man, wenn es ausreichend männliche Kandidaten gibt, keine Frauen ein. So haben sich die ganzen Grünen, Linken und Feministinnen ein dickes Eigentor geschossen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Was hat eine Frauenquote für Vorstände und Aufsichtsräte damit zu tun, ob du und deine Kollegen am Arbeitsplatz eure Finger bei euch lassen könnt, oder nicht? Armselig.

WiWi Gast schrieb am 07.01.2018:

Ich als konservative Führungskraft stelle überhaupt keine Frauen mehr ein. Eigentlich sollte ich das, aber da verzichte ich lieber freiwillig auf Teile meines Bonus. Warum? heutzutage bekommen wir langsam US Verhältnisse am Arbeitsplatz, wo ein Mann idealerweise nicht mehr alleine in einen Lift sollte mit einer Frau, man könnte danach verklagt werden. Um solchen Problemen aus dem Weg zu gehen, stellt man, wenn es ausreichend männliche Kandidaten gibt, keine Frauen ein. So haben sich die ganzen Grünen, Linken und Feministinnen ein dickes Eigentor geschossen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Selbstverständlich behalten wir unsere Finger bei uns. Heute ist es ja schon viel schlimmer, wenn ein Mann eine Frau mal falsch anschaut, ist das laut den Grünen, Linken und Feministinnen schon Belästigung, von Komplimenten mal ganz zu schweigen. Daher schauen wir, erst gar keine Frauen anzustellen in meiner Abteilung, damit ist das Problem gelöst. Eigentlich hätte ich in einem Wiwi Forum mehr Verständnis für konservative Meinungen erwartet. Wir sind hier ja nicht in einem Gender Studies oder Soziologen Forum.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Bauarbeiterinnen sieht man auch eher selten. Warum da keine Quote?

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Geh mal nach Indien, da machen das nur Frauen. Männer sind allenfalls als Kapo auf der Baustelle.

b2t: Eine diversifizierte Führungsebene wäre schon vorteilhaft. Aber ich als M würde kotzen, wenn mir ein Job entgeht, nur weil jemand mit Geschlechtsbonus ihn bekommt. Und bei passenden Umständen würde ich dagegen auch klagen bzw. rechtzeitig kommunizieren, dass ich in diesem Fall klagen werde.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

b2t: Eine diversifizierte Führungsebene wäre schon vorteilhaft. Aber ich als M würde kotzen, wenn mir ein Job entgeht, nur weil jemand mit Geschlechtsbonus ihn bekommt. Und bei passenden Umständen würde ich dagegen auch klagen bzw. rechtzeitig kommunizieren, dass ich in diesem Fall klagen werde.

Das ist nachvollziehbar, damit beerdigst du aber deine Karriere nachhaltig in diesem Unternehmen.

Ich habe es oben schon einmal geschrieben: So eine sinnfreie Bevorzugung nervt. Wenn sie euch zu sehr nervt, könnt ihr ja das Unternehmen wechseln.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Im ÖD werden schon seit Mitte der 1980er gezielt Frauen für Führungspositionen gesucht.

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

b2t: Eine diversifizierte Führungsebene wäre schon vorteilhaft. Aber ich als M würde kotzen, wenn mir ein Job entgeht, nur weil jemand mit Geschlechtsbonus ihn bekommt. Und bei passenden Umständen würde ich dagegen auch klagen bzw. rechtzeitig kommunizieren, dass ich in diesem Fall klagen werde.

Das ist nachvollziehbar, damit beerdigst du aber deine Karriere nachhaltig in diesem Unternehmen.

Ich habe es oben schon einmal geschrieben: So eine sinnfreie Bevorzugung nervt. Wenn sie euch zu sehr nervt, könnt ihr ja das Unternehmen wechseln.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Was wäre, wenn tatsächlich für manche Berufe Männer besser geeignet wären als Frauen und umgekehrt? Wo kämen wir denn da hin?

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

b2t: Eine diversifizierte Führungsebene wäre schon vorteilhaft. Aber ich als M würde kotzen, wenn mir ein Job entgeht, nur weil jemand mit Geschlechtsbonus ihn bekommt. Und bei passenden Umständen würde ich dagegen auch klagen bzw. rechtzeitig kommunizieren, dass ich in diesem Fall klagen werde.

Und wie würdest du dich als Frau fühlen, wenn du als Frau einen Job trotz besserer Qualifikation nicht bekommen hättest, weil ein Mann sich mit dem Chef immer so gut am Montag über Bundesliga unterhalten konnte?
Klingt komisch ist aber Realität.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

b2t: Eine diversifizierte Führungsebene wäre schon vorteilhaft. Aber ich als M würde kotzen, wenn mir ein Job entgeht, nur weil jemand mit Geschlechtsbonus ihn bekommt. Und bei passenden Umständen würde ich dagegen auch klagen bzw. rechtzeitig kommunizieren, dass ich in diesem Fall klagen werde.

Und wie würdest du dich als Frau fühlen, wenn du als Frau einen Job trotz besserer Qualifikation nicht bekommen hättest, weil ein Mann sich mit dem Chef immer so gut am Montag über Bundesliga unterhalten konnte?
Klingt komisch ist aber Realität.

Finde dieses Argument sehr angreifbar im Zusammenhang mit der Frauenquote, weil du hier den Grund "Bundesliga" als ausschlaggebenden Grund nennst und nicht die Frau. Möglich, dass es eine hohe Korrelation zwischen dem Interesse an der Bundesliga und dem männlichen Geschlecht gibt.

Aber dann ist aber die Frage, ob nicht die Frau aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden würde sondern allgemein eine Person die sich nicht mit dem Chef über die Bundesliga redet.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 08.01.2018:

Finde dieses Argument sehr angreifbar im Zusammenhang mit der Frauenquote, weil du hier den Grund "Bundesliga" als ausschlaggebenden Grund nennst und nicht die Frau. Möglich, dass es eine hohe Korrelation zwischen dem Interesse an der Bundesliga und dem männlichen Geschlecht gibt.

Aber dann ist aber die Frage, ob nicht die Frau aufgrund ihres Geschlechts diskriminiert werden würde sondern allgemein eine Person die sich nicht mit dem Chef über die Bundesliga redet.

Dann zoomen wir noch einmal aus der Diskussion heraus und beziehen es auf die Fakten:

Durch Quoten wird die Wahl nach persönlichen Vorlieben eingeschränkt und es fördert sich eben nicht mehr nur der lokale Fußballstammtisch gegenseitig, sondern die Chefs sind gezwungen, auch einmal Außenseiter mit ins Boot zu holen. Der Kreativität kann das jedenfalls nicht schaden...

Diskriminiert wurde schon immer, wird auch heute noch und auch zukünftig wird es nicht besser werden. Also kann jeder einmal schauen, welche Mittel und Wege es gibt, daran etwas zu ändern.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Jetzt wird halt die Frau die mit dem Chef über die Bundesliga spricht befördert (wie vorher sofern es sie gab und sie qualifiziert war).

Wenn es sie nicht gibt wird es halt eine andere der der Chef das aber nicht wirklich zu traut und auch immer im Kopf hat das er sie halt befördern musste, da es Gesetz ist!
Die Dame bleibt also immer unter sehr strenger Beobachtung und alle Kollegen denken dazu noch "Quoten Frau".

Super... darauf hab ich mich gefreut.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Jetzt wird halt die Frau die mit dem Chef über die Bundesliga spricht befördert (wie vorher sofern es sie gab und sie qualifiziert war).

Wenn es sie nicht gibt wird es halt eine andere der der Chef das aber nicht wirklich zu traut und auch immer im Kopf hat das er sie halt befördern musste, da es Gesetz ist!
Die Dame bleibt also immer unter sehr strenger Beobachtung und alle Kollegen denken dazu noch "Quoten Frau".

Super... darauf hab ich mich gefreut.

Das sorgt für "Spannungen"

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Kommt auf die Berufsgruppe an. In MINT-Fächern haben Frauen es sehr viel leichter als Männer. War beim OEM im Automotive und es ist echt unfair, es gibt extra AC´s nur für Frauen. Ist aber auch Angebot und Nachfrage, wie bei Erziehern. Es gibt halt die Frauenquote und es gibt nicht viele Ing-Frauen. Klar sind die dann begehrt.

Wenn du halbwegs gut aussiehst, weiblich bist, Ing. studiert hast und noch einigermaßen gute Noten hast, hast du heute die besten Karrieremöglichkeiten in diesem Bereich. Und ja, das Aussehen ist auch leider wichtig, vor allem im Vertrieb (gilt zum Teil auch für Männer). Ein Bekannter war bei Porsche und meinte mal zu mir, dass die dort gerne hübsche Frauen einstellen...

Das Leben ist halt oberflächlich und unfair. :D

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich finde es interessant, dass sich vor allem Frauen so negativ über die Frauenquote äußern, die ja eigentlich die Interessen der Frauen stützen will. Ich habe mich insb. während meiner Studienzeit auch stark gegen den Gedanken einer positiven Diskriminierung gewährt, denn Diskriminierung ist nun mal ungerecht.

Jedoch bin ich seit über 8 Jahren berufstätig, gut qualifiziert und engagiert. Jedoch stelle ich zunehmend fest, dass es immer schwieriger wird als Frau „sichtbar“ im Unternehmen zu sein und damit auch karrieretechnisch voranzukommen. Es gibt nun mal Unterschiede in der Kommunikation, Präsentation und Arbeitsweise von Frauen und Männern. Durch männliche Unternehmenskulturen und männliche Vorgesetze wird nur die „männliche Art“ etwas zu tun positiv goutiert, weil, wie bereits vorher geschrieben, es menschlich ist Menschen zu fördern, die einem ähnlich sind. Als Frau hat man trotz evtl. sogar besserer Qualifikation hier oft das Nachsehen. Alle schreien nach Leistungsgerechtigkeit, wenn Leistung nach Geschlecht unterschiedlich gewertet wird, ist das ungerecht und genau das ist das Problem, was die Frauenquote angehen will. Es geht nicht darum, Männer zu benachteiligen. Die Frauenquote führt dazu, dass gute Frauen auf die gleiche Stufe gestellt werden mit guten Männern und sich dadurch in Zukunft einiges an den männerdominierten Strukturen (hoffentlich) ändern wird.

Wenn ihr mal von eurer heutigen persönlichen Situation abstrahiert ist die Idee, dass Frauen in Zukunft genau so in Unternehmensführungen vertreten sind wie Männer, sich dadurch ein Gleichgewicht in den männerdominierten Strukturen ergibt und in Zukunft nur noch Leistung ausschlaggeben ist für eine Beförderung, da die Leistung von Frauen und Männern durch die gemischte Geschäftsführung gleichermaßen anerkannt, gesehen und gewürdigt wird.

Wer heute gegen die Frauenquote ist, ist nachhaltig gegen eine zukünftige Veränderung der Gesellschaftsstrukturen, denn weibliche Leistung ist heute weniger Wert als männliche. Wer das nicht erlebt hat, kann sich glücklich schätzen, ist aber auch naiv. Denkt ihr wirklich, dass ein beschämender Frauenanteil in Führungspositionen von gerade mal knapp 20% wirklich an der schlechteren Leistung der Frauen bei gleicher oder besserer Qualifikation liegt? Glass ceiling existiert leider immer noch, ohne Quote wird sich auch in Zukunft nichts daran ändern. Ich wünsche mir eine gerechtere Zukunft, deshalb muss ich leider ein temporäres Übervorteilen von Frauen akzeptieren. Die Forderung liegt bei gerade mal 30% Frauenanteil in Aufsichtsräten. Warum eigentlich nicht 50%? Gäbe es eine Männerquote läge diese garantiert bei mindestens 50% und würde auf große gesellschaftliche Akzeptanz zur Abschaffung von Ungerechtigkeit führen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Na 30% ist doch schon viel zu hoch...

Wenn man da auch nur 1 Minute drüber nachdenkt, ist das doch absolut offensichtlich!

Mal als Beispiel:
Vorstände von Technologie Konzernen sind relative oft Ing.
Wie viele Frauen sind in Ing. Studiengängen? 5%?

Also wenn 1ne Person von 100 geeignet ist Vorstand zu werden gibt es bei 10k Etechnik Absolventen (Annahme meinerseits)
500 Frauen = 5 Vorstände
9500 Männer = 95 Vorstände
In der durch das Gesetz muss es aber 150 weibliche geben... ob sie es können oder nicht.

Genau das rum gejammere der Vorposterin (mit 8 Jahren Berufserfahrung) ist dafür verantwortlich, das viele Leute mittlerweile das Gegenteil wollen (siehe den Mann in diesem Thread der keine Frauen mehr einstellt).

Schon mal dran gedacht, dass es nicht daran liegt, dass du eine Frau bist sondern das andere (evtl. ein Mann) einfach besser geeignet sind als du?
Siehe dazu den Thread "Sexismus im Berufsleben" o. ä.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Kommt auf die Berufsgruppe an. In MINT-Fächern haben Frauen es sehr viel leichter als Männer. War beim OEM im Automotive und es ist echt unfair, es gibt extra AC´s nur für Frauen. Ist aber auch Angebot und Nachfrage, wie bei Erziehern. Es gibt halt die Frauenquote und es gibt nicht viele Ing-Frauen. Klar sind die dann begehrt.

Wenn du halbwegs gut aussiehst, weiblich bist, Ing. studiert hast und noch einigermaßen gute Noten hast, hast du heute die besten Karrieremöglichkeiten in diesem Bereich. Und ja, das Aussehen ist auch leider wichtig, vor allem im Vertrieb (gilt zum Teil auch für Männer). Ein Bekannter war bei Porsche und meinte mal zu mir, dass die dort gerne hübsche Frauen einstellen...

Das Leben ist halt oberflächlich und unfair. :D

Was ist daran denn unfair? Auch gut auszusehen ist eine Leistung, die nun einmal nicht jede/r vorweisen kann. Genauso sind einige nicht gut in Mathematik oder anderen Leistungsbereichen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Schöne Argumentationslinie, warum sind dann in frauendominierten Branchen trotzdem die Vorstände männerdominiert?

Warum immer noch zu wenige Frauen MINT-Fächer studieren ist eine ganz andere Diskussion.

Das Argument ist jedoch schwachsinnig!

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Na 30% ist doch schon viel zu hoch...

Wenn man da auch nur 1 Minute drüber nachdenkt, ist das doch absolut offensichtlich!

Mal als Beispiel:
Vorstände von Technologie Konzernen sind relative oft Ing.
Wie viele Frauen sind in Ing. Studiengängen? 5%?

Also wenn 1ne Person von 100 geeignet ist Vorstand zu werden gibt es bei 10k Etechnik Absolventen (Annahme meinerseits)
500 Frauen = 5 Vorstände
9500 Männer = 95 Vorstände
In der durch das Gesetz muss es aber 150 weibliche geben... ob sie es können oder nicht.

Genau das rum gejammere der Vorposterin (mit 8 Jahren Berufserfahrung) ist dafür verantwortlich, das viele Leute mittlerweile das Gegenteil wollen (siehe den Mann in diesem Thread der keine Frauen mehr einstellt).

Schon mal dran gedacht, dass es nicht daran liegt, dass du eine Frau bist sondern das andere (evtl. ein Mann) einfach besser geeignet sind als du?
Siehe dazu den Thread "Sexismus im Berufsleben" o. ä.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber das muss jetzt mal raus.

Ich habe nichts gegen Frau und es mir ehrlich gesagt auch egal ob mein Vorgesetzter männlich oder weiblich ist, es kommt immer auf die Person an.

Als Frau ist man jedoch von Natur aus biologisch vorprogrammiert, Kinder zu bekommen. Und ich als Mann sehe das auch als eine erhebliche Leistung und ziehe meinen Hut vor den Frauen mit Kindern. Doch leider ist das in der Leistungsgesellschaft ein "Risiko" aus Unternehmenssicht. Denn die Frau fällt dann womöglich in ihrem besten Leistungsalter 30-35J für eine nicht erhebliche Dauer aus und genau das führt dann zu einem Knick in der Karriere. Ob das nun gerecht ist oder nicht, sei nun mal dahingestellt, es ist für ein Unternehmen eine reine Risikobetrachtung.
Viele Frauen schaffen es anschließend auch nicht mehr ihre volle Leistung im Beruf abzurufen, da im Hintergrund noch an die Kinder gedacht werden muss.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Schöne Argumentationslinie, warum sind dann in frauendominierten Branchen trotzdem die Vorstände männerdominiert?

Warum immer noch zu wenige Frauen MINT-Fächer studieren ist eine ganz andere Diskussion.

Das Argument ist jedoch schwachsinnig!

Frauen studieren weniger MINT weil sie keine Lust drauf haben, ganz einfach.
Vergleiche doch mal emanzipierte Länder (Schweden) mit Indien.
In Indien studieren weit mehr Ing. ganz einfach weil Papa sagt du studierst das und fertig.

Warum Männer auch in Frauen dominierten Branchen öfters oben an zu treffen sind?
Da passt sogar noch das Beispiel des Posters auf den du geantwortet hast.
Und noch dazu entkräftigst du dein eigenes Argument...

Wenn Männer über alle Branchen hinweg dominant in den oberen Etagen sind, dann KÖNNTE es doch sein, dass das andere Gründe als Sexismus hat?

  • Evtl. ist eine eher rationale Sicht auf die Dinge besser als eine eher emotionale?
  • Evtl. hängen sich Männer einfach mehr rein als Frauen?
  • Evtl. können Männer besser Netzwerken?
  • Evtl. haben mehr Männer als Frauen Lust auf CEO?

Natürlich alles allgemein gehalten und es gibt bestimmt reichlich Frauen die sich mit nem super Netzwerk und top arbeit richtig reinhängen.
Von denen werden auch viele abgesägt und sie kommen nicht bis ganz nach oben... Passiert aber mindestens so vielen Männern auch.

PS: google "wage gap myth" und lass mal deine Fantasie spielen, was das für Auswirkungen auf die weitere Karriere hat.

  • Warum gibt es so eine Quote nur in den Top Ebenen?
  • Warum muss RWE nicht auf 30% Frauen als Elektriker ausbilden?
  • Warum muss der Kindergarten um die Ecke nicht auch 30% Männer haben?
  • Wenn es dann keinen Erzieher gibt, müssen eure Kinder halt daheim bleiben, aber das kann man für die Gerechtigkeit ja schon mal opfern.
antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber das muss jetzt mal raus.

Ich habe nichts gegen Frau und es mir ehrlich gesagt auch egal ob mein Vorgesetzter männlich oder weiblich ist, es kommt immer auf die Person an.

Als Frau ist man jedoch von Natur aus biologisch vorprogrammiert, Kinder zu bekommen. Und ich als Mann sehe das auch als eine erhebliche Leistung und ziehe meinen Hut vor den Frauen mit Kindern. Doch leider ist das in der Leistungsgesellschaft ein "Risiko" aus Unternehmenssicht. Denn die Frau fällt dann womöglich in ihrem besten Leistungsalter 30-35J für eine nicht erhebliche Dauer aus und genau das führt dann zu einem Knick in der Karriere. Ob das nun gerecht ist oder nicht, sei nun mal dahingestellt, es ist für ein Unternehmen eine reine Risikobetrachtung.
Viele Frauen schaffen es anschließend auch nicht mehr ihre volle Leistung im Beruf abzurufen, da im Hintergrund noch an die Kinder gedacht werden muss.

Wieso sollte man dich dafür steinigen, ist doch absolut richtig (bis auf das es heißt "nicht unerhebliche Dauer").

Hollywood like CEO, 5 Fache Mutter, Top Model und Top Anwalt als Ehemann gibt es eben nur in Hollywood.
Verstehen viele nur nicht.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Weil Männer einfach besser sind ^^

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Wenn Männer über alle Branchen hinweg dominant in den oberen Etagen sind, dann KÖNNTE es doch sein, dass das andere Gründe als Sexismus hat?

  • Evtl. ist eine eher rationale Sicht auf die Dinge besser als eine eher emotionale?
  • Evtl. hängen sich Männer einfach mehr rein als Frauen?
  • Evtl. können Männer besser Netzwerken?
  • Evtl. haben mehr Männer als Frauen Lust auf CEO?
antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Ihr könnt mich jetzt steinigen, aber das muss jetzt mal raus.

Ich habe nichts gegen Frau und es mir ehrlich gesagt auch egal ob mein Vorgesetzter männlich oder weiblich ist, es kommt immer auf die Person an.

Als Frau ist man jedoch von Natur aus biologisch vorprogrammiert, Kinder zu bekommen. Und ich als Mann sehe das auch als eine erhebliche Leistung und ziehe meinen Hut vor den Frauen mit Kindern. Doch leider ist das in der Leistungsgesellschaft ein "Risiko" aus Unternehmenssicht. Denn die Frau fällt dann womöglich in ihrem besten Leistungsalter 30-35J für eine nicht erhebliche Dauer aus und genau das führt dann zu einem Knick in der Karriere. Ob das nun gerecht ist oder nicht, sei nun mal dahingestellt, es ist für ein Unternehmen eine reine Risikobetrachtung.
Viele Frauen schaffen es anschließend auch nicht mehr ihre volle Leistung im Beruf abzurufen, da im Hintergrund noch an die Kinder gedacht werden muss.

Kein Vorgesetzter würde auch einen Mann mit einer "chronischen Erkrankung" (der Vergleich ist für manche vielleicht absurd, aus meiner Sicht aber zielführend) in die leitende Position hieven. Was zählt ist allein die Leistung, nicht mehr und nicht weniger.

Frau (ohne Kind ab 30J.) = Risiko
Mann mit chronischer Erkrankung = Risiko
=> aus Leistungssicht werden beide nicht befördert

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Ich finde es interessant, dass sich vor allem Frauen so negativ über die Frauenquote äußern, die ja eigentlich die Interessen der Frauen stützen will. Ich habe mich insb. während meiner Studienzeit auch stark gegen den Gedanken einer positiven Diskriminierung gewährt, denn Diskriminierung ist nun mal ungerecht.

Jedoch bin ich seit über 8 Jahren berufstätig, gut qualifiziert und engagiert. Jedoch stelle ich zunehmend fest, dass es immer schwieriger wird als Frau „sichtbar“ im Unternehmen zu sein und damit auch karrieretechnisch voranzukommen.

Viele Frauen wettern gegen die Quote, weil es deren Erfolg in ein schlechtes Licht rückt und ihn nicht als Erfolg, sondern selbstverständlich deklariert.
Es war noch nie leichter als Frau sichtbar zu sein als just in diesem Moment.
Falls du nach 8 Jahren noch nicht sichtbar bist, liegt das ggf. trotz Engagement und Qualifikation einfach an deiner Leistung (als Arbeit pro Zeit)?

Wegen Frauen wie dir bin ich, obgleich ich eigentlich sehr für eine Veränderung des bisherigen willkürlichen Beförderns bin, gegen eine fixe Frauenquote: 8 Jahre lang nichts gerissen, aber dennoch hoch hinaus wollen ist das eine und zwar das Gute. Das durch eine gesetzliche Vorgabe zu fordern ist das andere... und das zeigt, dass die von Management überhaupt keine Ahnung hast und ich hoffe für alle Beteiligten, dass sie niemals von dir geführt werden müssen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Einige Männer sind im bestimmten Fachgebiet einfach die besten. Viele Frauen sind Friseurinnen, aber derjenige der den ganzen Stars die Haar stylt, ist in vielen Fällen ein Mann. (Fußball, Basketball, Motorsport)

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Wie der Kollege oben schon schrieb, muss man eigentlich den Frauenanteil in den Studiengängen/Ausbildungsberufen zugrunde legen.

Eine 30-%-Quote in technischen Forschungsabteilungen ist etwas anderes als die 30-%-Quote in Personalabteilungen.

Und warum soll die Quote nur für die begehrten Vorstands- und Aufsichtsratsposten gelten. Von 30 % Frauenanteil in der Produktion oder auf dem Bau spricht niemand.

Die Gesellschaft muss einfach akzeptieren:
Frauen und Männer sind unterschiedlich, was sich eben in der Berufswahl ausdrückt. Natürlich sollen Frauen auch genauso bezahlt werden wie ihre männlichen Kollegen mit gleicher Tätigkeit und dort auch die gleichen Aufstiegschancen haben. Eine Quote ist aber falsch, weil sie aufgrund der Präferenzen bei der Berufswahl nicht funktionieren kann.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Viele Frauen wettern gegen die Quote, weil es deren Erfolg in ein schlechtes Licht rückt und ihn nicht als Erfolg, sondern selbstverständlich deklariert.
Es war noch nie leichter als Frau sichtbar zu sein als just in diesem Moment.
Falls du nach 8 Jahren noch nicht sichtbar bist, liegt das ggf. trotz Engagement und Qualifikation einfach an deiner Leistung (als Arbeit pro Zeit)?

Wegen Frauen wie dir bin ich, obgleich ich eigentlich sehr für eine Veränderung des bisherigen willkürlichen Beförderns bin, gegen eine fixe Frauenquote: 8 Jahre lang nichts gerissen, aber dennoch hoch hinaus wollen ist das eine und zwar das Gute. Das durch eine gesetzliche Vorgabe zu fordern ist das andere... und das zeigt, dass die von Management überhaupt keine Ahnung hast und ich hoffe für alle Beteiligten, dass sie niemals von dir geführt werden müssen.

Dein Post ist in hohstem Grad beleidigend und das obwohl ich weder dich noch jemand anderen hier angegriffen habe. Ich habe lediglich meine Meinung sowie einen personlich Fakt hier rein geschrieben. Diese einzige persönliche Information nimmt du jetzt und beleidgst mich.

Zur Info: es gab Herausforderungen in meinem Leben und die habe gemeister, ich bin Senior Managerin in einer Big 4. Zu dem Rest deines unqualifizierten Posts äußere ich mich gar nicht erst.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Wer Bevorzugung von Frauen als _positive_ Diskriminierung bezeichnet, hat nichts außer Gelächter verdient (s.o.).

Das neue Lohntransparenzgesetz ist auch lächerlich und illegal, denn Männer dürfen nur das Gehalt der Frauen erfahren, aber nicht das der anderen Männer. Frauen dagegen dürfen das Gehalt der Männer erfahren. Gar nicht mal so "gleich".

Der durschnittliche Lohnunterschied zwischen männlichen und weiblichen Ingenieuren soll bei ~13% liegen, der Unterschied zwischen schlechter KMU und IGM Konzern toppt das locker.

Ich warte immer noch auf _belastbare_ Statistiken, dass Frauen in manchen Positionen für die _gleiche_ Arbeit weniger entlohnt werden.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 09.01.2018:

Dein Post ist in hohstem Grad beleidigend und das obwohl ich weder dich noch jemand anderen hier angegriffen habe. Ich habe lediglich meine Meinung sowie einen personlich Fakt hier rein geschrieben. Diese einzige persönliche Information nimmt du jetzt und beleidgst mich.

Zur Info: es gab Herausforderungen in meinem Leben und die habe gemeister, ich bin Senior Managerin in einer Big 4. Zu dem Rest deines unqualifizierten Posts äußere ich mich gar nicht erst.

Das war auch als Angriff gedacht, die Beleidigung sehe ich nur nicht (ich erkläre auch gleich, warum), ich habe nur übersetzt, dass ich sofort wechseln würde, wenn ich von einer Quotenfrau geführt würde, die offensichtlich und ausschließlich der Quote wegen meine Chefin wäre und das auch noch gut findet und kundtut. Falls das dich persönlich getroffen hat, möchte ich mich entschuldigen, das war nicht die Intention, ich wollte nur deine Thesen, nicht dich persönlich angreifen.

Deine MEINUNG ist aber unter anderem, dass die Männer in deinem Umfeld nur wegen ihres männlichen Verhaltens erfolgreich sind. Hast du dir denn schon einmal die Frage gestellt: Was ist dieses männliche Verhalten und ist es wirklich männlich? Hast du es auch schon einmal ausprobiert? Wie sind denn Männer anders erfolgreich als Frauen? An welchen Stellen sind Frauen denn weniger erfolgreich? Wieso schaust du dir dann nicht einfach deren Verhalten ab?

Ich kenne mehr als eine bei uns hochrespektierte Kollegin, die sich gewisse Eigenheiten annehmen und damit deutlich besser fahren als ihre männlichen Kollegen.

Mein Problem und deshalb der Affront: Ich halte dieses Fordern von Beförderungen und Sichtbarkeit, obwohl alle immer gleich starten für eine absolut törichte Art und Weise.
Warum?
Entweder setze ich mich durch oder nicht. Wenn nicht, dann kann doch auch einmal ein reflexiver Prozess in Gang getreten werden. Falls das Ergebnis ist, dass alle anderen doof sind, ist das natürlich leicht und konfliktfrei, aber vielleicht eben nicht ganz richtig.

Der zweite Punkt, der mich arg stört, ist die positive Diskriminierung. Die Frauenquote ist keine positive Diskriminierung der Frau, sondern eine offensichtliche Benachteiligung für Männer. Sie zu fordern ist zwar en vogue, aber dennoch nicht richtig.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

In 20 Jahren wird einer der größten Unternehmen Facebook 2 Frauen als Geschäftsführer haben dann ändert sich einiges (Zuckerberg Töchter)

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Es ist schon einige Jahre her, als ich ein Praktikum in einem großen, englischen Konzern gemacht habe. Ich war in der Organisationsentwicklung tätig und einige Zeit her war die Frauenquote eingeführt worden. Für jede neue männliche Führungskraft, musste im Konzern eine Frau Führungskraft werden. Dumm nur, dass eine anonyme Befragung der beschäftigten Frauen ergab, dass ein Großteil dieser überhaupt keine entsprechenden Ambitionen hatte. Darüber hinaus war die Mehrheit der Organisationsentwicklung aufgrund des psychologischen Hintergrunds weiblich und gerade die haben am meisten gegen die Quote gewettert.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

In 20 Jahren wird einer der größten Unternehmen Facebook 2 Frauen als Geschäftsführer haben dann ändert sich einiges (Zuckerberg Töchter)

Woher willst du das wissen?

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

In 20 Jahren wird einer der größten Unternehmen Facebook 2 Frauen als Geschäftsführer haben dann ändert sich einiges (Zuckerberg Töchter)

Woher willst du das wissen?

Was genau meinst du? Das die Facebook übernehmen oder das mit der Frauenquote?

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

WiWi Gast schrieb am 10.01.2018:

In 20 Jahren wird einer der größten Unternehmen Facebook 2 Frauen als Geschäftsführer haben dann ändert sich einiges (Zuckerberg Töchter)

Woher willst du das wissen?

Was genau meinst du? Das die Facebook übernehmen oder das mit der Frauenquote?

Dass sich etwas ändert.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Und das es facebook überhaupt noch gibt.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Feminismus Anfang des letzten Jahrhunderts war gut und richtig. Der Feminismus wird mir aber langsam etwas zu extrem. Angefangen bei der Sprachdebatte um die geschlechterneutrale Ansprache ueber die Ueberspitzung der Gender Pay Gap (statistisch bereinig liegt er bei 6%, Feministinen bestehen aber auf der unbereinigten Zahl die bei 22% liegt was rational und wissenschaftlich keinen Sinn macht) Debatte und schlussendlich bei der Frauenquote wo die Argumentation einfach nur hanebuechen ist.

Normalerweise, wenn es bei mir mit dem Erfolg nicht klappt, dann suche ich den Grund erstmal bei mir und gucke wo ich mich anpassen muss/welche skills ich mir aneignen muss damit ich irgendwo reinkomme, um danach meine Vorstellungen umzusetzen (Kompromisse zu finden). Feministen geben aber die Schuld immer den anderen. Die Welt soll sich gefaelligst an sie anpassen weil sie sind perfekt so wie sie sind. Es gibt eine schoene Redewendung: "Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht". Mir ist auch kein Beispiel in der Geschichte bekannt wo eine Veraenderung auf diese Weise auf dauer erzwungen werden konnte. Wer eine Ungerechtigkeit versucht durch eine andere Ungerechtigkeit zu beseitigen verschiebt das Problem einfach nur auf spaeter. Frueher oder Spaeter werden sich die nun benachteiligten wehren indem sie z.B. Leute wie Trump waehlen. Gesellschaftliche Veraenderungen haben schon immer Zeit gebraucht. Nach meiner Erfahrung sind es die Frauen selbst die keine Fuehrungspositionen uebernehmen wollen. Es ist einfach extrem schwierig eine Frau fuer einen Chefposten zu finden besonders im technischen Bereich. Einfach weil es kaum Bewerberinen gibt.

Die einzige andere Berufsgruppe fuer die es in Deutschland Einstellungsquoten gibt, sind Menschen mit Behinderung. Diese Menschen sind aber tatsaechlich von Natur aus oder durch unglueckliche Umstaende benachteiligt. Und ich sehe keinen Grund warum man Frauen auf die gleiche Stufe stellen sollte. Frau sein ist nun wirlich keine Behinderung. Frauen sind genauso intelligent und faehig wie maenner und mitlerweile haben sie auch genug moeglichkeiten das auch zu zeigen. Es gibt einfach nur noch nicht genug Frauen (ja auch Maenner aber ich moechte hier auch die Eigenverantwortung der Frauen betonen) die diese neue Rolle annehmen wollen. Gruendet Unternehmen! Beantragt Patente! Pruegelt euch mit Maennern und Frauen um die Chefposten in Konzernen!

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Und genau wegen solcher rückstandigen und frauenfeindlichen Männern wie dir, wird der Feminismus heute mehr gebraucht denn je.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2018:

Feminismus Anfang des letzten Jahrhunderts war gut und richtig. Der Feminismus wird mir aber langsam etwas zu extrem. Angefangen bei der Sprachdebatte um die geschlechterneutrale Ansprache ueber die Ueberspitzung der Gender Pay Gap (statistisch bereinig liegt er bei 6%, Feministinen bestehen aber auf der unbereinigten Zahl die bei 22% liegt was rational und wissenschaftlich keinen Sinn macht) Debatte und schlussendlich bei der Frauenquote wo die Argumentation einfach nur hanebuechen ist.

Normalerweise, wenn es bei mir mit dem Erfolg nicht klappt, dann suche ich den Grund erstmal bei mir und gucke wo ich mich anpassen muss/welche skills ich mir aneignen muss damit ich irgendwo reinkomme, um danach meine Vorstellungen umzusetzen (Kompromisse zu finden). Feministen geben aber die Schuld immer den anderen. Die Welt soll sich gefaelligst an sie anpassen weil sie sind perfekt so wie sie sind. Es gibt eine schoene Redewendung: "Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht". Mir ist auch kein Beispiel in der Geschichte bekannt wo eine Veraenderung auf diese Weise auf dauer erzwungen werden konnte. Wer eine Ungerechtigkeit versucht durch eine andere Ungerechtigkeit zu beseitigen verschiebt das Problem einfach nur auf spaeter. Frueher oder Spaeter werden sich die nun benachteiligten wehren indem sie z.B. Leute wie Trump waehlen. Gesellschaftliche Veraenderungen haben schon immer Zeit gebraucht. Nach meiner Erfahrung sind es die Frauen selbst die keine Fuehrungspositionen uebernehmen wollen. Es ist einfach extrem schwierig eine Frau fuer einen Chefposten zu finden besonders im technischen Bereich. Einfach weil es kaum Bewerberinen gibt.

Die einzige andere Berufsgruppe fuer die es in Deutschland Einstellungsquoten gibt, sind Menschen mit Behinderung. Diese Menschen sind aber tatsaechlich von Natur aus oder durch unglueckliche Umstaende benachteiligt. Und ich sehe keinen Grund warum man Frauen auf die gleiche Stufe stellen sollte. Frau sein ist nun wirlich keine Behinderung. Frauen sind genauso intelligent und faehig wie maenner und mitlerweile haben sie auch genug moeglichkeiten das auch zu zeigen. Es gibt einfach nur noch nicht genug Frauen (ja auch Maenner aber ich moechte hier auch die Eigenverantwortung der Frauen betonen) die diese neue Rolle annehmen wollen. Gruendet Unternehmen! Beantragt Patente! Pruegelt euch mit Maennern und Frauen um die Chefposten in Konzernen!

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Frauenfeindlich bin ich also weil ich der Meinung bin, dass "Frauen genauso intelligent und faehig wie Maenner"?

Oder was genau ist deine Argumentation/Begruendung?

WiWi Gast schrieb am 18.01.2018:

Und genau wegen solcher rückstandigen und frauenfeindlichen Männern wie dir, wird der Feminismus heute mehr gebraucht denn je.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2018:

Feminismus Anfang des letzten Jahrhunderts war gut und richtig. Der Feminismus wird mir aber langsam etwas zu extrem. Angefangen bei der Sprachdebatte um die geschlechterneutrale Ansprache ueber die Ueberspitzung der Gender Pay Gap (statistisch bereinig liegt er bei 6%, Feministinen bestehen aber auf der unbereinigten Zahl die bei 22% liegt was rational und wissenschaftlich keinen Sinn macht) Debatte und schlussendlich bei der Frauenquote wo die Argumentation einfach nur hanebuechen ist.

Normalerweise, wenn es bei mir mit dem Erfolg nicht klappt, dann suche ich den Grund erstmal bei mir und gucke wo ich mich anpassen muss/welche skills ich mir aneignen muss damit ich irgendwo reinkomme, um danach meine Vorstellungen umzusetzen (Kompromisse zu finden). Feministen geben aber die Schuld immer den anderen. Die Welt soll sich gefaelligst an sie anpassen weil sie sind perfekt so wie sie sind. Es gibt eine schoene Redewendung: "Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht". Mir ist auch kein Beispiel in der Geschichte bekannt wo eine Veraenderung auf diese Weise auf dauer erzwungen werden konnte. Wer eine Ungerechtigkeit versucht durch eine andere Ungerechtigkeit zu beseitigen verschiebt das Problem einfach nur auf spaeter. Frueher oder Spaeter werden sich die nun benachteiligten wehren indem sie z.B. Leute wie Trump waehlen. Gesellschaftliche Veraenderungen haben schon immer Zeit gebraucht. Nach meiner Erfahrung sind es die Frauen selbst die keine Fuehrungspositionen uebernehmen wollen. Es ist einfach extrem schwierig eine Frau fuer einen Chefposten zu finden besonders im technischen Bereich. Einfach weil es kaum Bewerberinen gibt.

Die einzige andere Berufsgruppe fuer die es in Deutschland Einstellungsquoten gibt, sind Menschen mit Behinderung. Diese Menschen sind aber tatsaechlich von Natur aus oder durch unglueckliche Umstaende benachteiligt. Und ich sehe keinen Grund warum man Frauen auf die gleiche Stufe stellen sollte. Frau sein ist nun wirlich keine Behinderung. Frauen sind genauso intelligent und faehig wie maenner und mitlerweile haben sie auch genug moeglichkeiten das auch zu zeigen. Es gibt einfach nur noch nicht genug Frauen (ja auch Maenner aber ich moechte hier auch die Eigenverantwortung der Frauen betonen) die diese neue Rolle annehmen wollen. Gruendet Unternehmen! Beantragt Patente! Pruegelt euch mit Maennern und Frauen um die Chefposten in Konzernen!

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Der ist auch gut:
"Der Feminismus war ein Thema, als wir nichts Wichtigeres zu tun hatten, als es uns so gut ging, dass wir vor lauter Langeweile nicht wussten, worüber wir uns beschweren sollten. Als alle die, deren Hauptberuf und einzige Befähigung ist, sich über etwas zu beschweren, auf etwas zu schimpfen, sich als diskriminiert hinzustellen, nichts zu tun hatten. Manche Ärzte sagen, Allergien gegen harmlose Stoffe seien nichts anderes als Über­reaktionen eines gelang­weilten und unter­beschäftigten Immun­systems. Feminismus war schon immer nur die Beschwerde­prothese für die, die nichts haben, worüber sie sich beschweren könnten. Wer nur jammern kann, erfindet sich Probleme, wenn er keine hat."

  • Hadmut Danisch
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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich bin voll bei dir!

Guter Beitrag.

WiWi Gast schrieb am 18.01.2018:

Feminismus Anfang des letzten Jahrhunderts war gut und richtig. Der Feminismus wird mir aber langsam etwas zu extrem. Angefangen bei der Sprachdebatte um die geschlechterneutrale Ansprache ueber die Ueberspitzung der Gender Pay Gap (statistisch bereinig liegt er bei 6%, Feministinen bestehen aber auf der unbereinigten Zahl die bei 22% liegt was rational und wissenschaftlich keinen Sinn macht) Debatte und schlussendlich bei der Frauenquote wo die Argumentation einfach nur hanebuechen ist.

Normalerweise, wenn es bei mir mit dem Erfolg nicht klappt, dann suche ich den Grund erstmal bei mir und gucke wo ich mich anpassen muss/welche skills ich mir aneignen muss damit ich irgendwo reinkomme, um danach meine Vorstellungen umzusetzen (Kompromisse zu finden). Feministen geben aber die Schuld immer den anderen. Die Welt soll sich gefaelligst an sie anpassen weil sie sind perfekt so wie sie sind. Es gibt eine schoene Redewendung: "Wer anderen die Schuld gibt, gibt ihnen auch die Macht". Mir ist auch kein Beispiel in der Geschichte bekannt wo eine Veraenderung auf diese Weise auf dauer erzwungen werden konnte. Wer eine Ungerechtigkeit versucht durch eine andere Ungerechtigkeit zu beseitigen verschiebt das Problem einfach nur auf spaeter. Frueher oder Spaeter werden sich die nun benachteiligten wehren indem sie z.B. Leute wie Trump waehlen. Gesellschaftliche Veraenderungen haben schon immer Zeit gebraucht. Nach meiner Erfahrung sind es die Frauen selbst die keine Fuehrungspositionen uebernehmen wollen. Es ist einfach extrem schwierig eine Frau fuer einen Chefposten zu finden besonders im technischen Bereich. Einfach weil es kaum Bewerberinen gibt.

Die einzige andere Berufsgruppe fuer die es in Deutschland Einstellungsquoten gibt, sind Menschen mit Behinderung. Diese Menschen sind aber tatsaechlich von Natur aus oder durch unglueckliche Umstaende benachteiligt. Und ich sehe keinen Grund warum man Frauen auf die gleiche Stufe stellen sollte. Frau sein ist nun wirlich keine Behinderung. Frauen sind genauso intelligent und faehig wie maenner und mitlerweile haben sie auch genug moeglichkeiten das auch zu zeigen. Es gibt einfach nur noch nicht genug Frauen (ja auch Maenner aber ich moechte hier auch die Eigenverantwortung der Frauen betonen) die diese neue Rolle annehmen wollen. Gruendet Unternehmen! Beantragt Patente! Pruegelt euch mit Maennern und Frauen um die Chefposten in Konzernen!

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Was wir heute haben ist kein Feminismus. Das sind erfolglose Frauen mit geisteswissenschaftlichem Studium die ihre Zeit auf Twitter verbringen. Problem ist, dass heute jeder noch so kleine Furz gehört wird und man somit seine Existenz als "kritische social media Stimme" rechtfertigen und von Steuergeldern leben kann.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 18.01.2018:

Der ist auch gut:
"Der Feminismus war ein Thema, als wir nichts Wichtigeres zu tun hatten, als es uns so gut ging, dass wir vor lauter Langeweile nicht wussten, worüber wir uns beschweren sollten. Als alle die, deren Hauptberuf und einzige Befähigung ist, sich über etwas zu beschweren, auf etwas zu schimpfen, sich als diskriminiert hinzustellen, nichts zu tun hatten. Manche Ärzte sagen, Allergien gegen harmlose Stoffe seien nichts anderes als Über­reaktionen eines gelang­weilten und unter­beschäftigten Immun­systems. Feminismus war schon immer nur die Beschwerde­prothese für die, die nichts haben, worüber sie sich beschweren könnten. Wer nur jammern kann, erfindet sich Probleme, wenn er keine hat."

  • Hadmut Danisch
    Jetzt hast Du jemanden von ganz Rechtsaußen zitiert - Glückwunsch.

Die nächste Person zitiert dann einen maximallinken Blogger aus dem Internet und die Diskussion hat sich komplett im Kreis gedreht...

Maximal unnötiger Beitrag.

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MMaurer

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 05.01.2018:

Bei uns in der Abteilung gibt es Frauen, die sogar stolz erzählen, dass sie viel bessere Chancen auf den Job hatten, weil sie eben eine Frau sind.

Lieber Wiwi-Gast,
ich bin Journalist für den Stern und gerade auf Ihr Kommentar aufmerksam geworden, es interessiert mich sehr für eine Geschichte im Stern zum Thema Diversity im Personalwesen.
Könnten Sie mir einmal unter kontaktATmarcomaurer.de (AT bitte durch @ ersetzen) eine E-Mail zukommen lassen?
Mit freundlichen Grüßen und Dank,
Marco Maurer

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich finde die Quote sehr bedenklich für Frauen die wirklich qualifiziert sind. Als Mann muss man jetzt bei jeder Kollegin annehmen sie wäre nur wegen der Frauenquote hier, dementsprechend muss sich jede neue Kollegin erneut beweisen, und das bei jedem Kollegen um den selben Respekt zu geniessen. Finde ich unfair gegenüber Frauen, die wirklich was drauf haben und es verdient haben den Job zu bekommen und sich dank Feminismus jetzt mit Skepsis rumschlagen müssen.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Hallo Herr Maurer,

da man als unangemeldeter Nutzer im WiWi Treff keine Benachrichtigung erhält wenn unter einem alten Thema kommentiert wird ist die Wahrscheinlichkeit, dass sich tatsächlich der Nutzer meldet sehr gering.

Wenn sie ein gelebtes Beispiel für eine Bevorzugung von Frauen im Personalwesen suchen, finden sie diese bei den Rekruting Events und Einstellungspraktiken der (nicht nur bei BWLlern) sehr beliebten Unternehmensberatung, die ganz gezielt bevorzugt und meinem Eindruck nach mit deutlich niedrigeren Anforderungen Frauen einstellen. Ein paar Beispiele solcher Events aus der letzten Zeit sind:

  • BCG: CREATE REAL IMPACT IN THE GROUP
  • Bain Weitblick - Das Event für Frauen mit Perspektiven
  • Bain Kompass - Das Event für Frauen mit Perspektiven
  • BCG: Exclusive Woman in Business
  • BCG Unlimited
  • Oliver Wyman Women Event
  • McKinsey Start Digital
  • McKinsey Erfolgsbalance
  • AT Kearny: Women Career Lounge
antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich empfinde Gleichbehandlung und Gleichberechtigung als eine angemessene und notwendige Veränderung unserer Gesellschaft.
Sofern ich diese beiden Punkte wünsche, muss ich gewisse Vorkehrungen für diese Veränderung treffen, das bedeutet am Ende, dass ich in einer Übergangsphase Frauen in entsprechende Unternehmen "hineinspülen" muss.
Anders als über Quoten geht es nicht und das kann eben in Einzelfällen bedeuten, dass das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt werden muss.

@MMaurer: Programme dafür gibt es in ALLEN größeren Unternehmen.

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WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

Ich persönlich möchte nicht als "die Kollegin" gelten, die nur durch die Quote eine Position bekommen hat.
Habe durch Praktikas auch festgestellt, dass es durchaus Bereiche gibt, wo ich dann als Frau auch gar nicht länger arbeiten will. Es ist auch nicht realistisch, das dort irgendwann mal 50% Frauen einziehen werden.
Teilweise ist es auch abwegig, wenn ich mir als Ingenieurin immer von männlichen Kollegen dann helfen lassen muss, weil irgendwas zu schwer oder zu hoch ist. Also eine flächendeckende Frauenquote ist quatsch.
Ich will auch nicht immer wieder beweisen müssen, das ich es trotz Quote "wert" bin.

antworten
WiWi Gast

Re: Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 21.06.2019:

Ich empfinde Gleichbehandlung und Gleichberechtigung als eine angemessene und notwendige Veränderung unserer Gesellschaft.
Sofern ich diese beiden Punkte wünsche, muss ich gewisse Vorkehrungen für diese Veränderung treffen, das bedeutet am Ende, dass ich in einer Übergangsphase Frauen in entsprechende Unternehmen "hineinspülen" muss.
Anders als über Quoten geht es nicht und das kann eben in Einzelfällen bedeuten, dass das Leistungsprinzip außer Kraft gesetzt werden muss.

@MMaurer: Programme dafür gibt es in ALLEN größeren Unternehmen.

Gleichberechtigung =/ Gleichstellung

Gleichberechtigung bedeutet gleiche Startbedingungen.
Gleichstellung mit einer Quote bedeutet dass alle gleichzeitig durchs Ziele kommen.

Und das kann weder das Ziel sein noch ist es mit unserem Grundgesetz vereinbar. Nur leider scheint das in dem aktuellen Bestreben auf biegen und brechen Frauen unabhängig von ihrer Kompetenz (und auch ihren Interessen) zu fördern unterzugehen

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

Deutschland wird immer mehr zu einer sozialistischen Diktatur.

Ich werde dieses Jahr noch das Land verlassen. Genug ist genug.

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

Reisende soll man nicht aufhalten.

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Deutschland wird immer mehr zu einer sozialistischen Diktatur.

Ich werde dieses Jahr noch das Land verlassen. Genug ist genug.

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Deutschland wird immer mehr zu einer sozialistischen Diktatur.

Ich werde dieses Jahr noch das Land verlassen. Genug ist genug.

Konzern-Lobbykratie != sozialistische Diktatur

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

Die Frauen-Quote ist doch die Diskriminierung an sich. Jetzt kann sich jede Karriere-Frau, die es geschafft hat, sich immer anhören: "Bestimmt hat die den Job nur wegen der Frauenquote bekommen." Das ist für mich ein Eigentor. Zu dem ein falsches Signal, dass teilweise das Geschlecht und nicht die Leistung per Vereinbarung entscheidet, wer aufsteigt. In den großen IGM UN gibt es teilweise Vetternwirtschaft, da kommt der mit Stallgeruch rein oder mit Vitamin B. Das ist das gleiche Prinzip, nur wird hier nicht zwischen Frau und Mann unterschieden. Es gibt immer in leitende Personen, die ihre Vorlieben über die Leistung stellen.
Meiner Meinung müsste der Prozess im UN noch transparenter Laufen und es sollten Leistungspunkte geben, die einen befähigen für die nächste höhere Position und dies sollte festgehalten werden in den Jahresgesprächen. Danach sollte ein internes Gremium mit gleicher Geschlechterverteilung entscheiden nach Sichtung der Leistungsdokumentationen und einen interner Vorstellung, wer den Job bekommt. Bei Stimmgleichheit sollten die MA in der abteilung, die Möglichkeit anonym die Leistung beider zu bewerten und deren social skills.

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

WiWi Gast schrieb am 22.06.2019:

Die Frauen-Quote ist doch die Diskriminierung an sich. Jetzt kann sich jede Karriere-Frau, die es geschafft hat, sich immer anhören: "Bestimmt hat die den Job nur wegen der Frauenquote bekommen." Das ist für mich ein Eigentor. Zu dem ein falsches Signal, dass teilweise das Geschlecht und nicht die Leistung per Vereinbarung entscheidet, wer aufsteigt. In den großen IGM UN gibt es teilweise Vetternwirtschaft, da kommt der mit Stallgeruch rein oder mit Vitamin B. Das ist das gleiche Prinzip, nur wird hier nicht zwischen Frau und Mann unterschieden. Es gibt immer in leitende Personen, die ihre Vorlieben über die Leistung stellen.
Meiner Meinung müsste der Prozess im UN noch transparenter Laufen und es sollten Leistungspunkte geben, die einen befähigen für die nächste höhere Position und dies sollte festgehalten werden in den Jahresgesprächen. Danach sollte ein internes Gremium mit gleicher Geschlechterverteilung entscheiden nach Sichtung der Leistungsdokumentationen und einen interner Vorstellung, wer den Job bekommt. Bei Stimmgleichheit sollten die MA in der abteilung, die Möglichkeit anonym die Leistung beider zu bewerten und deren social skills.

  • Leistung war, ist und wird auch niemals das einzige Kriterium sein, das bei Beförderungen herangezogen wird.
  • Vergleichende Durchsprachen auf Bereichsleiter- oder Vorstandsebene aller entwicklungsfähigen Mitarbeiter finden schon seit Jahren/Jahrzehnten in sämtlichen Unternehmen statt - nur eine Frage zum Grübeln: Glaubst du, wenn du Hauptabteilungsleiter bist und einen Teamleiter befördern möchtest, dass die Sachargumente deines Kollegen zählen?
  • Bei diesen Durchsprachen gibt es harte Kriterien (Ausland? Qualifikationen? Leistungsbewertung? etc.), aber bei Gleichheit oder ähnlichen Ergebnissen, geben eben die Durchsetzungsfähigkeit des Verantwortlichen sowie Soft Skills den Ausschlag.
  • Vetternwirtschaft, Stallgeruch und Vitamin B sind auch Leistung und Arbeit (Stichwort: Networking).

Wenn ihr keine Quote wollt, schreibt das doch, aber solch einen inhaltsleeren Nonsens, der schon vor 10 Jahren überholt war, ist hier einfach unangebracht.

antworten
WiWi Gast

Meinungen zur Frauenquote

-gIch verstehe das Geheule nicht. Es gibt de facto eine ungleiche Verteilung an Frauen und Männern in Führungspositionen. Aber davon mal ab ist nachgewiesen, dass unterschiedliche Teams (dazu gehören Teams aus Männern und Frauen) besser performen. Demnach ist es nur sinnvoll auch den Anteil an Frauen zu stärken. Meine Chefinnen waren übrigens, bis auf meinen Chef aktuell, viel bessere FKs, weil sie es immer besser geschafft haben die Belegschaft mitzunehmen und kooperativer "geführt" haben.
Ungleichheit braucht nunmal einen gesetzlichen Anschub, in 30 Jahren ist das Verhältnis dann so gemischt, dass man die Quote auch wieder abschaffen könnte.

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Artikel zu Frauenquote

Managerinnen-Barometer 2018: Erfolge mit Frauenquote

Die Frauenquote für Aufsichtsräte wirkt. Der Frauenanteil ist auf 30 Prozent gestiegen. Dennoch sind Frauen in Spitzengremien großer Unternehmen noch immer deutlich in der Minderheit. Die Vorstände sind weiterhin eine Männerdomäne. Besonderen Aufholbedarf haben Banken und Versicherungen. Das ergibt das aktuelle Managerinnen-Barometer 2018 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin).

Führungskräfte-Monitor 2017: Mehr Managerinnen jedoch mit Gehaltsnachteil

Frau, Boss, Chefin, Führungskraft, Managerinnen,

Der Frauenanteil unter den Führungskräften ist in den Jahren von 1995 bis 2015 um rund zehn Prozentpunkte auf etwa 30 Prozent gestiegen. Aktuell nimmt der Frauenanteil bei den Führungskräften allerdings nur noch langsam zu. Der Gehaltsnachteil von Managerinnen beträgt durchschnittlich 23 Prozent, so der „Führungskräfte-Monitor 2017“ des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Managerinnen-Barometer 2017: DAX-Vorstände bleiben weiter Männerdomäne

Die eingeführte Geschlechterquote zeigt ihre erste Wirkung: Der Frauenanteil in Aufsichtsräten, Vorständen und Gremien ist gestiegen. Dennoch sind Frauen nach wie vor unterrepräsentiert. Das ergibt das aktuelle Managerinnen-Barometer 2017 des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung (DIW Berlin). Dafür hat das DIW Berlin mehr als 500 Unternehmen untersucht.

Managerinnen-Barometer 2016: Frauenanteile in Spitzengremien großer Unternehmen steigen kaum

Ein Werbeplakat mit einer jungen Frau und der Schrift "Meine Karriereleiter bau ich lieber selbst".

Die Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten der 200 umsatzstärksten Unternehmen lagen Ende des Jahres 2015 bei gut sechs Prozent. Nur wenige Unternehmen gehen mit gutem Beispiel voran und erfüllen bereits die geplante gesetzliche Frauenquote von 30-Prozent. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

Frauen im Job fast gleichberechtigt

Firmengebäude der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) in Berlin.

Deutschland verbessert sich im PwC-„Women in Work“-Index auf Rang 7 und die Gehaltsunterschiede zwischen Frauen und Männern in Deutschland nehmen ab. Die Erwerbstätigkeit von Frauen ist besonders von der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung abhängig.

Frauen in Führungspositionen: Fortschritte in Aufsichtsräten, Stagnation bei den Vorständen

Boxen bedeutet kampfbereit und Schlagfertigkeit.

Der Frauenanteil in den Vorständen der 160 in den deutschen Aktienindizes notierten Unternehmen stagniert. Nur ein Fünftel der untersuchten Unternehmen kann überhaupt mit einem weiblichen Vorstandsmitglied aufwarten, in drei Vorständen gibt es zwei Frauen, mehr als zwei in keinem einzigen. Etwas besser sieht es bei den Aufsichtsräten aus.

Managerinnen-Barometer 2015: Spitzengremien großer Unternehmen in Männerhand

Die Frauenanteile in Vorständen und Aufsichtsräten verharren auf niedrigem Niveau. Nur wenige Unternehmen erfüllen bereits die geplante gesetzliche Frauenquote. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Die Frauenquote kommt: Was bedeutet das eigentlich?

Nach langen politischen Kontroversen hat die Bundesregierung nun die Frauenquote verabschiedet. Doch für wen gilt sie, und ab wann – und wie wird sie umgesetzt? Ein kurzer Statusbericht liefert die Eckdaten und eine ifo-Umfrage zeigt, welche Schwierigkeiten Personalleiter bei der Umsetzung der Frauenquote sehen.

Frauenanteil in DAX-30-Vorständen steigt 2014 wieder

Drei neue Vorständinnen erhöhen den Frauenanteil auf sieben Prozent. In den Führungsgremien der 30 größten börsennotierten Unternehmen Deutschlands sind damit aktuell 13 von 185 Vorstandsposten mit Frauen besetzt. Der Frauenanteil in den Aufsichtsräten liegt unverändert bei 24,7 Prozent.

Frauenanteil in DAX-30-Vorständen weiter gesunken

Frauen sind in Vorständen großer Unternehmen mit 5,5 Prozent in Deutschland noch immer die Ausnahme. Ende des vergangenen Jahres waren es immerhin noch 6,3 Prozent. In den Aufsichtsräten der DAX-30-Unternehmen hingegen ist der Frauenanteil weiter gestiegen – um 2,8 Prozentpunkte auf 24,7 Prozent.

Männer doppelt so häufig in Führungspositionen wie Frauen

Laut Zensus waren von 21,4 Millionen erwerbstätigen Männern 1,5 Millionen und damit 6,8 Prozent als Führungskräfte tätig. Wie das Statistische Bundesamt weiter mitteilt, betrug der Anteil der Frauen in Führungsfunktionen bei 18,2 Millionen erwerbstätigen Frauen nur 3,1 Prozent und etwa 600.000. Danach hatten Männer doppelt so häufig eine Führungsposition inne wie Frauen.

Kaum Frauen in deutschen Chefetagen

Runde Etagen in einem großen Gebäude mit Blick nach unten.

Denn Frauen haben nach wie vor deutlich schlechtere Aufstiegschancen als Männer – gerade wenn es um Führungspositionen geht. In etwa jedem zehnten deutschen Unternehmen besetzt keine Frau eine geschäftsführende Position. Das ist eines der Ergebnisse der Arbeitsmarktstudien von Robert Half, bei der 400 HR- und Finanzmanager befragt wurden.

Managerinnen-Barometer 2014: Frauenanteile in Spitzenpositionen steigen moderat

Eine Hand mit grünen Fingernägeln stützt einen Frauenkopf.

Die Vorstände und Aufsichtsräte sind weiterhin fest in Männerhand. Selbst Unternehmen mit Bundesbeteiligung sind von einer Vorbildrolle weit entfernt. Das Deutsche Institut für Wirtschaftsforschung in Berlin hat über 500 Unternehmen und Geldhäuser auf ihre Frauenquote in Spitzenpositionen hin untersucht.

Frauenanteil in DAX-30-Vorständen 2013 rückläufig

Eine umgehängte Handtasche mit einem aufgelegtem Arm.

Mehr Frauen in Führungspositionen sind kein Selbstläufer. Während der Anteil der Frauen in Aufsichtsräten um 2,5 Prozentpunkte auf 21,9 Prozent stieg, ist der Frauenanteil in den Vorständen der DAX-30-Unternehmen 2013 von 7,8 auf 6,3 Prozent zurückgegangen.

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