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Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«
Berlin, 24.07.2015 (ichef) - Am Montag stellten elf Gründungsmitglieder in Berlin „Chefsache“ vor, eine Initiative für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Führungspositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Ihr Ansatz: Sie wollen das Thema in ihren eigenen Organisationen zur Chefsache machen. Im gegenseitigen Austausch wollen sie Lösungen aus der Praxis vorantreiben und Impulse für einen gesellschaftlichen Wandel in Deutschland geben.

Bundeskanzlerin Angela Merkel übernimmt die Schirmherrschaft für das neue Netzwerk. (Rede der Bundeskanzlerin zur Übernahme der Schirmherrschaft)

Zu den Gründern gehören:

Die Initiative will das gesellschaftliche Bewusstsein dafür schärfen, wie tief verankerte Rollenbilder noch immer das Kommunikations- und Entscheidungsverhalten in Wirtschaft und Gesellschaft bestimmen und so das Erreichen von Spitzenpositionen für Frauen erschweren. Die Aktivitäten des Netzwerks richten sich an Führungskräfte und damit auch an Männer. Mit speziellen Trainingsformaten und Mentoringprogrammen für Führungskräfte sowie Dialogveranstaltungen will „Chefsache“ den „Wandel gestalten – für Frauen und Männer“, so der Untertitel der Initiative. Das Netzwerk will regelmäßig die Entwicklung des Frauenanteils in Führungspositionen nachhalten.

Cornelius Baur, Deutschlandchef von McKinsey und Sprecher der Initiative: „Wir können es uns als Arbeitgeber und insgesamt als Gesellschaft nicht leisten, auf die Hälfte der gut ausgebildeten Talente zu verzichten. Die Vielfalt der Gründungsmitglieder hilft uns dabei, Lösungen auszutauschen – über die bisherigen Grenzen hinweg.“

Gruppenbild von den elf Gründungsmitglieder der Initiative „Chefsache“ mit der Schirmherrin Bundeskanzlerin Angela Merkel in Berlin.

Bei der Auftaktveranstaltung in der Bosch-Repräsentanz in Berlin diskutierten Dr. Cornelius Baur (Deutschlandchef, McKinsey & Company), Dr. Rainer Esser (Geschäftsführer, ZEIT Verlag), Martina Koederitz (Vorsitzende der Geschäftsführung, IBM Deutschland), Michael König (Vorstand Personal, Technologie und Nachhaltigkeit, Bayer), Christoph Kübel (Geschäftsführer und Arbeitsdirektor, Bosch), Janina Kugel (Vorstand HR, Siemens), Prof. Dr. Alexander Kurz (Vorstand Personal, Recht und Verwertung, Fraunhofer-Gesellschaft), Dr. Ursula von der Leyen (Bundesministerin der Verteidigung), Prälat Dr. Peter Neher (Präsident, Deutscher Caritasverband), Angelique Renkhoff-Mücke (Vorstandsvorsitzende, WAREMA Renkhoff) und Dr. Werner Zedelius (Vorstand deutschsprachige Versicherungs-Märkte, Banking und HR, Allianz).

Der Bundestag hat bereits im März 2015 mit großer Mehrheit für eine gesetzliche Frauenquote von 30 Prozent bei der Neubesetzung von Aufsichtsräten von 108 börsennotierten und mitbestimmungspflichtigen Unternehmen gestimmt. Gleichzeitig soll es künftig feste Zielvorgaben für rund 3.500 Unternehmen geben. Die 30-Prozent-Quote gilt für die Aufsichtsräte von voll mitbestimmungspflichtigen und börsennotierten Unternehmen, die ab 2016 neu besetzt werden. Ab 2018 soll der Frauenanteil auf 50 Prozent erhöht werden.

Weitere Informationen
http://www.initiative-chefsache.de

Download Broschüre zur Initiative „Chefsache“ [PDF, 12 Seiten - 878 KB ]
http://initiative-chefsache.de/files/downloads/2015/inititativechefsachebroschuere.pdf

Im Forum zu Frauenquote

29 Kommentare

Pro./Cons. Frauen bevorzugt recruten

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WiWi Gast schrieb am 17.02.2019: Letztens gab es auch dazu einen Beitrag bei ZDF oder so, der dass erklärt hat. Es gibt zu wenig weibliche Vorbilder und die ganzen Geldgeber sind männlich. Es wird ...

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-gIch verstehe das Geheule nicht. Es gibt de facto eine ungleiche Verteilung an Frauen und Männern in Führungspositionen. Aber davon mal ab ist nachgewiesen, dass unterschiedliche Teams (dazu gehören ...

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