DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Jobwechsel & ExitFachkarriere

Fachkarriere überhaupt möglich?

Autor
Beitrag
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Ich bin auch seit paar Jahren Senior und man hat mir die Head of Position angeboten, da mein alter Chef befördert wurde. Aber ich habe sofort abgelehnt, da es bedeutet hätte, dass ich den halben Tag nur noch in Meetings rumsitzen würde, generell länger arbeiten müsste, mehr Verantwortung hätte und mehr Verwaltungstätigkeiten. Im Gegenzug gäbe es wohl nur bisschen mehr Geld. Der effektive Stundenlohn wäre wohl fast gleich geblieben.

Ich komme mit meinem Geld super zurecht (hab schon eine selbst zusammengesparte und bar bezahlte und selbst renovierte Wohnung und momentan eine Sparquote von 80%.) Wozu also den Stress machen. Aber ja, ich mache mir grad auch Gedanken, weil ich an der Endstation angekommen bin. Nach 7 Jahren im aktuellen Job ist nun so viel automatisiert und ich bin mit allem so extrem schnell, dass meine Auslastung nur noch bei ca. 25% liegt und es wird sich auch nicht mehr ändern.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin auch seit paar Jahren Senior und man hat mir die Head of Position angeboten, da mein alter Chef befördert wurde. Aber ich habe sofort abgelehnt, da es bedeutet hätte, dass ich den halben Tag nur noch in Meetings rumsitzen würde, generell länger arbeiten müsste, mehr Verantwortung hätte und mehr Verwaltungstätigkeiten. Im Gegenzug gäbe es wohl nur bisschen mehr Geld. Der effektive Stundenlohn wäre wohl fast gleich geblieben.

Ich komme mit meinem Geld super zurecht (hab schon eine selbst zusammengesparte und bar bezahlte und selbst renovierte Wohnung und momentan eine Sparquote von 80%.) Wozu also den Stress machen. Aber ja, ich mache mir grad auch Gedanken, weil ich an der Endstation angekommen bin. Nach 7 Jahren im aktuellen Job ist nun so viel automatisiert und ich bin mit allem so extrem schnell, dass meine Auslastung nur noch bei ca. 25% liegt und es wird sich auch nicht mehr ändern.

Ja, da gibt es auch einige Nachteile mit Lead Positionen. Den Rest des Berufslebens mit wenig Auslastung und unterfordernden Aufgaben zu verbringen, ist jedoch auch keine gute Perspektive. Kann mir das überhaupt nicht vorstellen.

Gab es bei dir nicht die Möglichkeit als Team Lead zu beginnen? Das würde mich am meisten reizen, weil es noch einen Praxisbezug gibt und es überschaubar ist. Weiter oben (Head, C) ist dann nur noch Admin und Politik.

Kommt auch auf die Teamgrösse an. Bei wenigen MA macht man teilweise auch noch operative oder projektbezogene Aufgaben.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Ich bin auch seit paar Jahren Senior und man hat mir die Head of Position angeboten, da mein alter Chef befördert wurde. Aber ich habe sofort abgelehnt, da es bedeutet hätte, dass ich den halben Tag nur noch in Meetings rumsitzen würde, generell länger arbeiten müsste, mehr Verantwortung hätte und mehr Verwaltungstätigkeiten. Im Gegenzug gäbe es wohl nur bisschen mehr Geld. Der effektive Stundenlohn wäre wohl fast gleich geblieben.

Ich komme mit meinem Geld super zurecht (hab schon eine selbst zusammengesparte und bar bezahlte und selbst renovierte Wohnung und momentan eine Sparquote von 80%.) Wozu also den Stress machen. Aber ja, ich mache mir grad auch Gedanken, weil ich an der Endstation angekommen bin. Nach 7 Jahren im aktuellen Job ist nun so viel automatisiert und ich bin mit allem so extrem schnell, dass meine Auslastung nur noch bei ca. 25% liegt und es wird sich auch nicht mehr ändern.

Aus Interesse (musst nicht zu konkret sein): wie viel Gehalt mehr zu deinem aktuellen Job haette die Position deiner Meinung nach gerechtfertigt? Ein Zahlenbeispiel wuerde helfen, das Ganze einzuordnen.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 30.04.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

Eben, aus diesem Grund kann es irgendwie nur in der Führungskarriere noch in allen Bereichen weitergehen. Als Fachspezialist im Marketing ist spätestens nach 35 Schluss bzw. man hat alles gesehen und gelernt und wird für neue AG zudem teuer.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

Eben, aus diesem Grund kann es irgendwie nur in der Führungskarriere noch in allen Bereichen weitergehen. Als Fachspezialist im Marketing ist spätestens nach 35 Schluss bzw. man hat alles gesehen und gelernt und wird für neue AG zudem teuer.

Kann ich aus sicht des Finanzbereichs nicht bestätigen. Der Unterschied in der Fachkenntnis zwischen einem guten Marketer und einem mittelmäßigen Produktmanager ist fließend. Ein Marketer mit 15 Jahren Erfahrung in bestimmten Finanzprodukten stellt viel weniger Rückfragen und ist viel weniger anfällig falsche Aussagen zu treffen als jemand mit 5 Jahren BE. Das entsprechende Netzwerk (zu bestimmen Agenturen, Journalisten etc.) ist zudem auch nicht weniger relevant als bei einem Vertriebler.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Es gibt Fachkarrieren die eine sehr hohe gläserne Decke haben, wie du schon meintest vor allem in Techbereich. Ich arbeite bei einem FAANMG und es gibt in der Corp vereinzelt Experten, ohne Führungsverantwortung, die 7-stellig verdienen. Beispiele außerhalb von Tech sind business experts, die wichtige Prozesse oder programs ownen oder auch entwickeln, hier ist gehaltstechnisch auch einiges machbar.

Dann gibt es sog. Industry experts, auch meist ohne Führungsverantwortung, die wie der Name schon sagt, sehr sehr tiefes Branchenwissen haben und auch im Kundenkontakt stehen, teilweise auf C-Level. Auch hier relativ einfach sechsstellige Gehälter möglich.

Dann natürlich das Thema Sales, Account Executives oder auch Specialist Sales. Sind an sich natürlich auch fachkarrieren ohne Führungsverantwortung, und ich denke hier ist jedem bewusst, dass hier einiges möglich ist.

Allgemein ist es bei uns sehr oft der Fall, dass Kollegen mehr als der eigene Manager verdienen. Das ist vor allem bei Engineers der Fall, die direkt beim Kunden unterstützen.

Solche Strukturen findest du aber in deutschen Unternehmen selten, die noch sehr hierarchisch aufgebaut sind (Chef verdient immer mehr als die Mitarbeiter in seinem Team).

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

Connections und Gehalt haben aber nichts mit der tiefe des Fahrwassers zu tun.
Bspw. Vertriebler können auch die größten Deppen sein, so lange sie einnehmend und sympathisch sind werden sie trotzdem weit überdurchschnittlich verdienen.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

kenne es aus der telco Welt dass man bei den Größen Anbietern zumindest in greifbare Nähe der 100k gelangen kann.

antworten
Carma Careers

Fachkarriere überhaupt möglich?

Hi,

in Unternehmensberatungen gibt es zumeist eine Expert-Schiene, auch für Marketing Bereiche. Dabei steuerst Du in der Regel Deine funktionale Expertise bei einem oder verschiedenen Projekten bzw. Proposals bei.

Damit kann man es sogar bis zum einer Position bringen, die ohne Personalverantwortung doch hierarchisch mit den equity Partnern(also Anteilseignern) vergleichbar ist. Das macht sich auch im Titel bemerkbar. So hat BCG etwa vor kurzem solche Positionen von "Associate Director" in "Associate Director and Partner" umbenannt.

Hoffe ich konnte helfen, viel Glück!

Liebe Grüße
Johanna

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

Was sind die Job Title dieser 200-300k Verdiener? Nimmt mich wirklich wunder. Denn das verdient ja teilweise ein CMO.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Fachexperten sind meistens nicht angestellt, sondern selbstständig. Das ist der Pfad für die Fachlaufbahn, aber halt mehr Risiko.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Ich denke das "seichte Fahrwasser" bezog sich auf die akademisch Herausforderung dieses Bereichs. Klar man braucht Branchenwissen, aber ansonsten ist das hauptsächlich das richtige Näschen zu haben. Anders, wie andere Bereiche, wo es halt auf echte Hard Skills ankommt.

"Seichtes Fahrwasser" heißt aber desshalb noch lange nicht niedriger Verdienst. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass das Level an hard skills das in einem Job verlangt wird, nicht mit den Verdienstmöglichkeiten korreliert. Sonst müssten die Einkommensverhältnisse nach Studiengang betrachtet ganz anders aussehen.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Push

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Welcher Marketing-Fuzzi soll bitte 200-300k als Angestellter machen?
300k Türkische Lira vielleicht, aber sicher nicht Euro. Und auch nicht Dollar.

Welche Branche soll sowas hergeben?
Was soll das für "tiefstes Branchenwissen" sein?

Und connections helfen im Vertrieb, da kann man, wenn man entsprechend Aufträge an Land zieht sicher die 200-300k (und mehr) schaffen. Aber ganz sicher nicht als Marketing "Experte".

Das höchste der Gefühle als angestellter Marketing-Fuzzi ist es in einem IGM DAX-30 Konzern zu landen und dann irgendwo bei EG 12-15 seine Lowperformer Skillz vergolden lassen. Aber für die meisten im Marketing heißt es irgendwo unter 50k p. a. rumzuwurschteln.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ich denke das "seichte Fahrwasser" bezog sich auf die akademisch Herausforderung dieses Bereichs. Klar man braucht Branchenwissen, aber ansonsten ist das hauptsächlich das richtige Näschen zu haben. Anders, wie andere Bereiche, wo es halt auf echte Hard Skills ankommt.

"Seichtes Fahrwasser" heißt aber desshalb noch lange nicht niedriger Verdienst. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass das Level an hard skills das in einem Job verlangt wird, nicht mit den Verdienstmöglichkeiten korreliert. Sonst müssten die Einkommensverhältnisse nach Studiengang betrachtet ganz anders aussehen.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Du hast offensichtlich keine Ahnung von was du redest und kennst dich offensichtlich ausschließlich im starren deutschen Markt aus.

Ich kenne ebenfalls einen Marketer ohne Führungsverantwortung, der ~200k verdient. Er ist zuständig für das gesamte EMEA Marketing eines Software-Produkts/Moduls im FSI-Bereich und wird von den Accounts-Teams auch als “Branchenexperte” auf exec level herangezogen.
Glaube sein Titel ist “Produkt Marketing Manager” oder so ähnlich.

Für die anderen Module/Branchen gibt es entsprechende pendants.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Welcher Marketing-Fuzzi soll bitte 200-300k als Angestellter machen?
300k Türkische Lira vielleicht, aber sicher nicht Euro. Und auch nicht Dollar.

Welche Branche soll sowas hergeben?
Was soll das für "tiefstes Branchenwissen" sein?

Und connections helfen im Vertrieb, da kann man, wenn man entsprechend Aufträge an Land zieht sicher die 200-300k (und mehr) schaffen. Aber ganz sicher nicht als Marketing "Experte".

Das höchste der Gefühle als angestellter Marketing-Fuzzi ist es in einem IGM DAX-30 Konzern zu landen und dann irgendwo bei EG 12-15 seine Lowperformer Skillz vergolden lassen. Aber für die meisten im Marketing heißt es irgendwo unter 50k p. a. rumzuwurschteln.

WiWi Gast schrieb am 02.05.2021:

Ich denke das "seichte Fahrwasser" bezog sich auf die akademisch Herausforderung dieses Bereichs. Klar man braucht Branchenwissen, aber ansonsten ist das hauptsächlich das richtige Näschen zu haben. Anders, wie andere Bereiche, wo es halt auf echte Hard Skills ankommt.

"Seichtes Fahrwasser" heißt aber desshalb noch lange nicht niedriger Verdienst. Es sollte inzwischen jedem klar sein, dass das Level an hard skills das in einem Job verlangt wird, nicht mit den Verdienstmöglichkeiten korreliert. Sonst müssten die Einkommensverhältnisse nach Studiengang betrachtet ganz anders aussehen.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Wer Marketing als seichtes Fahrwasser bezeichnet hat keine Ahnung. Bei uns gibt es marketing Experten, die locker 200-300k verdienen, ohne Führungsverantwortung. Die sind aber absolute Experten in der Branche mit tiefsten Wissen, sowie connections und agieren teilweise auf C-Level bei unseren Kunden. Arbeite aber nicht bei einem Deutschen Unternehmen, wir sind allgemein anders aufgebaut und würdigen auch Karrieren, die nicht direkt Führungsverantwortung beinhalten.

WiWi Gast schrieb am 01.05.2021:

Hallo zusammen

Habe als Spezialist im Marketing m.E. ein Plateau erreicht, was Fachkompetenz und Lohn angeht. Dies mit gut 30 Jahren. Da ich aus diversen Gründen keine Führungskarriere anstreben will (schlechtere WLB, viel Admin, Mitarbeiterprobleme etc.), bleibt wohl nichts anderes übrig als eine Fachkarriere anzustreben. Habe ja noch über 30 Jahre Arbeitsleben vor mir.

Doch gibt es eine Fachkarriere, bis auf wenige Ausnahmen (IT, Pharma etc.) überhaupt? In meinem Bereich, der technologiegetrieben ist, kann man sich kein grossartiges Wissen aufbauen. Die einzige Weiterentwicklung ist irgendwann einen Kadervertrag und "Senior Manager" im Jobtitel zu haben. Wie seht ihr das? Habt ihr euch bewusst gegen eine Team Lead Position / Führungskarriere entschieden?

Du könntest als Fachkarriere in die Forschung gehen. Aber eine Fachkarriere zu wollen und dann mit Marketing das seichteste aller Fahrwasser zu wählen war auch nicht die sinnvollste Entscheidung. Das ist so, als würde ich im Klötzchenbauen mit meiner Tochter eine Fachkarriere anstreben wollen würde.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Jeder hat einen Cousin 8. Grades der einen Hamster hat, dem seine beste Freundin ihre Großtante einen Prinzen in Nigeria geheiratet hat. Und deren Cousin wiederum hat einen Job mit 300k als "Marketing Expert".

Märchenstunde.

Wie gesagt Vertrieb gut möglich, Marketing ausgeschlossen.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Du hast offensichtlich keine Ahnung von was du redest und kennst dich offensichtlich ausschließlich im starren deutschen Markt aus.

Ich kenne ebenfalls einen Marketer ohne Führungsverantwortung, der ~200k verdient. Er ist zuständig für das gesamte EMEA Marketing eines Software-Produkts/Moduls im FSI-Bereich und wird von den Accounts-Teams auch als “Branchenexperte” auf exec level herangezogen.
Glaube sein Titel ist “Produkt Marketing Manager” oder so ähnlich.

Für die anderen Module/Branchen gibt es entsprechende pendants.

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Welcher Marketing-Fuzzi soll bitte 200-300k als Angestellter machen?
300k Türkische Lira vielleicht, aber sicher nicht Euro. Und auch nicht Dollar.

Welche Branche soll sowas hergeben?
Was soll das für "tiefstes Branchenwissen" sein?

Und connections helfen im Vertrieb, da kann man, wenn man entsprechend Aufträge an Land zieht sicher die 200-300k (und mehr) schaffen. Aber ganz sicher nicht als Marketing "Experte".

Das höchste der Gefühle als angestellter Marketing-Fuzzi ist es in einem IGM DAX-30 Konzern zu landen und dann irgendwo bei EG 12-15 seine Lowperformer Skillz vergolden lassen. Aber für die meisten im Marketing heißt es irgendwo unter 50k p. a. rumzuwurschteln.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Marketing ist doch keine Fachkarriere!

Chefingenieur, technische Leitung/Direktor sowas sind Fachkarrieren.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Marketing ist doch keine Fachkarriere!

Chefingenieur, technische Leitung/Direktor sowas sind Fachkarrieren.

Ist Marketing eine Leitungsposition oder ein Fachgebiet? Offensichtlich letzteres. Egal wie anspruchsvoll oder anspruchslos man Marketing findet - die Progression innerhalb des Bereichs in Marketing ist eine Fachkarriere. Das bezieht sich nicht nur auf technische Fachgebiete, die Behauptung ist absoluter Unsinn

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

Ich würde sagen, dass die sogenannte "Karriere", ausser es geht um die hierarchische aka Führungskarriere für die Mehrheit ein Mythos ist.

Nehmen wir als Beispiel eine mittelgrosse Firma. Führungskarriere: Teamlead, Abteilungsleiter, Chief Marketing Officer, CEO, VR, VRP

Fachkarriere: Praktikant/Trainee, Junior Manager, (normaler) Manager, Senior Manager und dann ev. Project Manager
Für die meisten sogenannten "Fachspezialisten" ist nach Senior Manager Schluss, ausser man sattelt auf Teamlead um, sofern man das anstrebt.

Früher hat man zu dem Ganzen einfach Berufserfahrung gesagt und als Karriere hat man die Führungskarriere bezeichnet.

antworten
WiWi Gast

Fachkarriere überhaupt möglich?

WiWi Gast schrieb am 19.08.2021:

Ich würde sagen, dass die sogenannte "Karriere", ausser es geht um die hierarchische aka Führungskarriere für die Mehrheit ein Mythos ist.

Kommt sicherlich etwas darauf an, was man darunter versteht. Karriere im Sinne von "Aufstieg" wird vermutlßich weiterhin meist als hierarchischer Aufstieg verstanden, Karriere im Sinne von mehr Verantwortung und auch mehr Gehalt geht auch rein fachlich. In manchen Bereichen geht das Gehaltsthema einfacher (z.B. Vertrieb, da haben wir bei uns welche die bei guten Abschlüssen auf 300-400k kommen), in manchen schwieriger (ich bin Controller und da ist hier bei etwa 130-140k Schluss und dafür muss man schon den richtigen Job haben und sehr viel Berufserfahrung).
Aber grundsätzlich hat es sich mittlerweile sicherlich etwas dahingehend verschoben, dass man auch Mitarbeitern Perspektiven anbietet, die keine Führungsposition anstreben, sich aber trotzdem weiterentwickeln und natürlich auch mehr verdienen wollen.

Nehmen wir als Beispiel eine mittelgrosse Firma. Führungskarriere: Teamlead, Abteilungsleiter, Chief Marketing Officer, CEO, VR, VRP

Meine Erfahrung ist eher, dass in den typischen Verwaltungspositionen das deutlich schlanker ist. Teamlead gibt es bei uns im Konzern in der Verwaltung z.B. garnicht, nur im operativen Bereich. Die allermeisten Abteilungen haben einen Chef und darüber direkt C-Level.

antworten

Artikel zu Fachkarriere

Jobwechsel ist häufigster Grund für Gehaltserhöhungen

Gehaltserhöhung: Ein Junger man im Sprung symolisiert einen Jobwechsel mit Gehaltssprung

Eine hohe Firmentreue sorgt nicht für ein Lohnplus. Bei jedem dritten Deutschen war der Grund für die letzte Gehaltssteigerung ein Jobwechsel. Das ist das Ergebnis einer aktuellen Studie mit 1.000 Arbeitnehmern des Personaldienstleisters Robert Half.

Abfindung für eigene Kündigung steigert Mitarbeiterzufriedenheit

Ein Schild mit der Aufschrift "Exit - Thank you for Visiting" symbolisiert das Thema der Abfindung für die Mitarbeiterzufriedenheit.

Der Ansatz klingt zunächst unlogisch: Amazon gibt seinen Mitarbeitern in den USA die Möglichkeit, zu kündigen und dabei noch bis zu 5.000 Dollar Abfindung zu kassieren. Die einzige Bedingung: Sie dürfen sich nicht noch einmal dort bewerben. Warum der Konzern das anbietet und wieso das sinnvoll sein kann, kommentiert Sven Hennige, Senior Managing Director Central Europe & France bei Robert Half.

Headhunter of the Year Award 2017 – Die Besten der Besten

Gewinner Foto Headhunter of the Year 2017

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2017 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Candidate Experience und Client Experience sowie im Executive Search für "Boutiques & Local Players" und "Large Players & Holdings". Die Headhunter des Jahres sind: Geneva Consulting & Management Group GmbH, SELECTEAM Deutschland GmbH, Sapplier GmbH, Pentagon AG; Passion for People GmbH.

Headhunter of the Year 2016 – die Gewinner sind gekürt

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

Der „Headhunter oft the Year“-Award 2016 ist vergeben. Der Preis wurde verliehen in den Kategorien Best Newcomer, Recruiting Innovation, Best eBrand, Candidate Experience und Executive Search. Die Headhunter des Jahres sind: Pape Consulting Group AG, Dr. Terhalle & Nagel Personalberatung GmbH, MANNROTH GmbH & Co. KG, Dwight Cribb Personalberatung GmbH, Pentagon AG.

Headhunter of the Year 2016 – Nominierte stehen fest

Bildmaterial zum Headhunter of the Year-Award 2016

32 nominierte Unternehmen aus der Personalberatungsbranche haben es in die Endauswahl geschafft und hoffen am 2. Juni auf den Preis „Headhunter of the Year 2016“. Der Preis „Headhunter of the Year“ wird in den Kategorien Candidate Experience, Executive Search, Recruiting Innovation, Best eBrand und Best Newcomer vom Karrieredienst Experteer vergeben. Insgesamt haben sich 88 Unternehmen beworben.

Personalberatung in Deutschland 2014/2015 - Führungskräfte mit IT-Know-how heiß begehrt

Ein Arbeitsplatz mit Laptop, einer Kaffeetasse, zwei Stiften und zerknüllten Zetteln.

Der Branchenumsatz der Personalberatung stieg in Deutschland im Jahr 2014 um 5,7 Prozent auf 1,7 Milliarden Euro. Die Prognose für 2015 liegt bei 6,2 Prozent. Heiß begehrt sind Fach- und Führungskräfte mit Know-how in Digitaler Transformation. Jobsuchmaschinen, Expertenplattformen und Social-Media-Kanälen wie Xing oder Linkedin verändern die Branche.

Studie: Jeder zweite Deutsche unzufrieden im Job

Jobzufriedenheit Umfrage zum Arbeitsklima

Fast die Hälfte der Arbeitnehmer in Deutschland ist mit ihrem Job nicht zufrieden. 45 Prozent der Arbeitnehmer wollen in den nächsten zwölf Monaten den Job wechseln. Der Wunsch nach mehr Gehalt, Abwechslung und Anerkennung geben häufig den Ausschlag.

Consultingstudie: IT-Berater wechseln am häufigsten ihren Job

Jeder fünfte Mitarbeiter eines Consultingunternehmens mit dem Schwerpunkt Informationstechnologie (IT) verlässt im Jahresverlauf sein Unternehmen. Damit weisen IT-Beratungen die höchste Fluktuationsrate in der Unternehmensberatungsbranche auf.

Rivalität am Arbeitsplatz: Wenn Wettbewerb zu weit geht

Kämpfende Hirsche, die mit ihrern Geweihen aufeinander losgehen.

Eine internationale Monster Umfrage zeigt, dass jeder fünfte Befragte bereits den Job gewechselt hat, um Arbeitsplatzrivalitäten zu entfliehen. Weitere 26 Prozent haben schon eine Kündigung aus diesem Grund in Betracht gezogen.

BDU-Marktstudie: Personalberatung in Deutschland 2013/2014 - Starker Stellenmarkt

Ein Anschluß für Starkstrom mit einer roten Abdeckung sowie 3 blau abgedeckte Stromdosen.

Der Branchenumsatz der Personalberatung in Deutschland stieg 2013 verhalten um 3,2 Prozent auf 1,6 Milliarden Euro. Die Top-Manager identifizieren sich immer weniger mit ihren Unternehmen. Dies sind Ergebnisse der Marktstudie „Personalberatung in Deutschland 2012/2013“ vom Bundesverband Deutscher Unternehmensberater.

Arbeitslosigkeit belastet auch Psyche des Partners stark

Ein 30 Meter hoher Werbescreen in London warnt davor, dass 3 Millionen UK Jobs vom Handel mit der EU abhängen und durch den Brexit in Gefahr sind.

Die Gesundheitskosten einer Arbeitslosigkeit werden unterschätzt. Eine Studie des Deutschen Institut für Wirtschaftsforschung zeigt, dass die Psyche beider Partner in nahezu gleichem Maße leidet, wenn einer der beiden Lebensgefährten arbeitslos wird.

Wenig Zufriedenheit an deutschen Arbeitsplätzen

Ein Raum mit mehreren Tischen auf denen Computer, Tastaturen und Bildschirme stehen.

Deutsche Arbeitnehmer sind im Vergleich weniger glücklich mit dem Job. Insbesondere die jüngeren Arbeitnehmer zeigten sich überraschend unzufrieden. Das sind die Ergebnisse einer globalen GfK-Umfrage im Auftrag von Monster.

Jeder siebte mit Jobwechsel in diesem Jahr

Ein grünes Schild mit einem weißen, rennenden Männchen und einem Pfeil nach links mit der Bedeutung eines Notausganges.

In diesem Jahr heuert jeder siebte Deutsche bei einem neuen Arbeitgeber an. Damit liegt Deutschland unter dem europäischen Durchschnitt von 18,3 Prozent. Das geht aus einer weltweiten Studie der internationalen Unternehmensberatung Hay Group hervor.

Sorge um Arbeitslosigkeit auf historischem Tiefstand

Für die Deutschen bleibt das Thema Arbeitslosigkeit zwar auch in diesem Jahr die Sorge Nummer eins, aber die Tendenz ist weiter rückläufig. So lautet ein Ergebnis der aktuellen Studie „Challenges of Europe“ des GfK Vereins, der die Bürger Europas jährlich nach den dringend zu lösenden Aufgaben in ihrem Land befragt.

Umziehen für den Job: Jeder vierte Deutsche hat's gemacht

Jeder vierte Deutsche ist allein aus beruflichen Gründen schon mindestens einmal umgezogen. Viele von ihnen mehrfach und ein kleiner Teil sogar ins Ausland. Dies zeigt eine repräsentative Infas-Umfrage im Auftrag der Bertelsmann Stiftung.

Antworten auf Fachkarriere überhaupt möglich?

Als WiWi Gast oder Login

Forenfunktionen

Kommentare 23 Beiträge

Diskussionen zu Fachkarriere

Weitere Themen aus Jobwechsel & Exit