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Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Hallo zusammen,

unsere Situation:

  • 40h Job für mich, ca. 3.500 netto.
  • Frau ist verbeamtete; mit der Arbeitszeit sehr flexibel, aktuell bei 70% und 2.300 netto
  • Ein wundervoller Sohn mit bald 2,5 Jahren

Wir sind 34 und so schnell geht das... wir stehen natürlich demnächst vor der Entscheidung, ob wir ein zweites Kind haben wollen oder nicht...

Es ist ehrlich gesagt ganz anders als erwartet... wir sind beide absolute Familienmenschen und Karriere etc. interessiert uns gar nicht. Wir haben beide ein erfülltes Leben abseits der Arbeit und streben wirklich nicht nach beruflichem und mehr Kohle.
Kind 1 war ein absolutes Wunschkind und ich liebe das Leben mit dem Kleinen bis zum heutigen Tage absolut. Es ist eine unfassbare Bereicherung und eine sehr schöne Aufgabe. Eigentlich wollte ich immer mindestens 2 Kinder haben... daher damit ihr das korrekte Bild bekommt; Ich bin einer der Väter, die 1 Jahr Elternzeit gemacht haben und freue mich jeden Tag, nach Feierabend noch 2 Stunden mit dem Kleinen zu verbringen. Auch an den Wochenenden. Ich würde sagen, dass ich sehr großes Interesse an meinem Sohn habe.

Jetzt muss ich mir aber eingestehen, dass ich das Leben gerade einfach auch ganz schön anstrengend finde...
Ich komme um 18 Uhr nach Hause, dann essen wir zusammen, ich spiele noch 1h Mit dem Kleinen und dann wird er ins Bett gebracht. Bis er schläft, ist es meistens 20:30, of auch 21 Uhr. Früher klappt seit Monaten nicht. D.h., dass wir oft erst gegen 9 den Tisch abgeräumt und aufgeräumt haben und dann reden wir noch über das Nötigste und um 21:30 Uhr fallen wir aufs Sofa. Ganz ehrlich: Es bleibt unter der Woche einfach kaum Zeit für was anders. Weder für uns als Paar, noch für uns als Individuum. Morgens aufstehen und inkl. den kleinen fertig machen und zur Krippe fahren vergeht so viel Zeit... ich stehe um 6.30, habe einen anstrengenden Morgen und bin trotzdem erst frühestens um 8.30 an der Arbeit.

Ich muss mir eingstehen, dass ich mittlerweile schon irgendwie Zweifel habe, ob ein 2. Kind eine gute Idee wär. Ich mochte es immer, mich für das Familienleben auch irgendwo aufzuopfern - es ist voll mein Ding - aber irgendwie kommt es mir gerade auch mit "nur einem" Kind und 2 Jobs extrem vor.... Aber es ist ja auch nicht realistisch, dass einer von uns beiden ganz zu Hause bleibt......

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht???

Freue mich auf einen ernsten Austausch ohne Versuche, anderen das eigene Weltbild aufzuzwingen.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Aus eigener Erfahrung: der Grenzaufwand eines zweiten Kindes ist geringer als man vielleicht in deiner jetzigen Situation denkt. Man hat viele Skaleneffekte und wird auch im Familienleben zunehmend effizienter.

Finanziell ist es bei euch ja auch keine enorme Belastung, daher: go for it, wenn du prinzipiell Bock auf eine vierköpfige Familie hast.

Langfristig spart man sich sogar etwas "Arbeit", da die Kinder sich dann selbst miteinander beschäftigen können und man Sachen aktiv an einer der Geschwister abgeben kann (von Schule abholen mit ÖPNV/später mit Auto, Urlaub, spielen zu Hause...).

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Hallo zusammen,

unsere Situation:

  • 40h Job für mich, ca. 3.500 netto.
  • Frau ist verbeamtete; mit der Arbeitszeit sehr flexibel, aktuell bei 70% und 2.300 netto
  • Ein wundervoller Sohn mit bald 2,5 Jahren

Wir sind 34 und so schnell geht das... wir stehen natürlich demnächst vor der Entscheidung, ob wir ein zweites Kind haben wollen oder nicht...

Es ist ehrlich gesagt ganz anders als erwartet... wir sind beide absolute Familienmenschen und Karriere etc. interessiert uns gar nicht. Wir haben beide ein erfülltes Leben abseits der Arbeit und streben wirklich nicht nach beruflichem und mehr Kohle.
Kind 1 war ein absolutes Wunschkind und ich liebe das Leben mit dem Kleinen bis zum heutigen Tage absolut. Es ist eine unfassbare Bereicherung und eine sehr schöne Aufgabe. Eigentlich wollte ich immer mindestens 2 Kinder haben... daher damit ihr das korrekte Bild bekommt; Ich bin einer der Väter, die 1 Jahr Elternzeit gemacht haben und freue mich jeden Tag, nach Feierabend noch 2 Stunden mit dem Kleinen zu verbringen. Auch an den Wochenenden. Ich würde sagen, dass ich sehr großes Interesse an meinem Sohn habe.

Jetzt muss ich mir aber eingestehen, dass ich das Leben gerade einfach auch ganz schön anstrengend finde...
Ich komme um 18 Uhr nach Hause, dann essen wir zusammen, ich spiele noch 1h Mit dem Kleinen und dann wird er ins Bett gebracht. Bis er schläft, ist es meistens 20:30, of auch 21 Uhr. Früher klappt seit Monaten nicht. D.h., dass wir oft erst gegen 9 den Tisch abgeräumt und aufgeräumt haben und dann reden wir noch über das Nötigste und um 21:30 Uhr fallen wir aufs Sofa. Ganz ehrlich: Es bleibt unter der Woche einfach kaum Zeit für was anders. Weder für uns als Paar, noch für uns als Individuum. Morgens aufstehen und inkl. den kleinen fertig machen und zur Krippe fahren vergeht so viel Zeit... ich stehe um 6.30, habe einen anstrengenden Morgen und bin trotzdem erst frühestens um 8.30 an der Arbeit.

Ich muss mir eingstehen, dass ich mittlerweile schon irgendwie Zweifel habe, ob ein 2. Kind eine gute Idee wär. Ich mochte es immer, mich für das Familienleben auch irgendwo aufzuopfern - es ist voll mein Ding - aber irgendwie kommt es mir gerade auch mit "nur einem" Kind und 2 Jobs extrem vor.... Aber es ist ja auch nicht realistisch, dass einer von uns beiden ganz zu Hause bleibt......

Was für Erfahrungen habt ihr gemacht???

Freue mich auf einen ernsten Austausch ohne Versuche, anderen das eigene Weltbild aufzuzwingen.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Danke schonmal. macht mir ja schon a bissl Mut ;)

Wie alt sind deine Kinder und wie alt bist du?

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Aus eigener Erfahrung: der Grenzaufwand eines zweiten Kindes ist geringer als man vielleicht in deiner jetzigen Situation denkt. Man hat viele Skaleneffekte und wird auch im Familienleben zunehmend effizienter.

Finanziell ist es bei euch ja auch keine enorme Belastung, daher: go for it, wenn du prinzipiell Bock auf eine vierköpfige Familie hast.

Langfristig spart man sich sogar etwas "Arbeit", da die Kinder sich dann selbst miteinander beschäftigen können und man Sachen aktiv an einer der Geschwister abgeben kann (von Schule abholen mit ÖPNV/später mit Auto, Urlaub, spielen zu Hause...).

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass an dem alten Spruch "ein Kind ist kein Kind" leider etwas dran ist und dass man ihn erst versteht, wenn man ein zweites Kind hat. Denn auf Mal kann man sich nicht mehr abwechseln mit der Kinderbetreuung und einer hat seine Ruhe. Das Aufbrechen zur Kita oder zu Ausflügen etc. dauert auf mal doppelt so lange und bis BEIDE Kinder schlafen dauert es länger als bis eines schläft. Auch die nächtlichen Störungen verdoppeln sich.

Ich (2 Kinder im Alter von einem und drei Jahren) kann Deine Befürchtungen deshalb sehr gut verstehen. Während man mit einem Kind gefühlt noch ein kleines Bisschen Zeit für sich hat, ist das mit zweien deutlich schwerer (auch Babysitter, Großeltern etc tun sich schwerer auf zwei aufzupassen statt auf einen!).

ABER: Ich kann trotzdem nur empfehlen ein zweites Kind zu bekommen, denn bei Euch stimmen die Grundlagen und es wird ja mit der Zeit besser. Irgendwann sind die Kleinen ja aus dem Gröbsten raus. Zwei, drei Jahre weiter entspannt sich die Lage deshalb wieder. Da muss man durch. Auf lange Sicht würde ich jedem Kind wünschen, Geschwister zu haben. Ich denke davon profitieren Kinder enorm. Und wenn wir irgendwann (in hoffentlich ferner Zukunft) mal nicht mehr sind, haben sich die Geschwister zumindest gegenseitig. Die Vorstellung dann keine Geschwister, Neffen, Nichten etc. zu haben ist doch grausig.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Auch für mich spannend. Gibt es noch weitere Erfahrungen?

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Das kenne ich alles. Das klingt nach einem Ringen von Kopf und Bauch. Hör auf deinen Bauch. Eigentlich weiß du längst, was richtig ist. Ich werd aber versuchen, dir die Tage hier noch ein paar mehr Einblicke in das Leben einer 4-Köpfigen Familie zu geben.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Das Thema interessiert mich auch. Bin Berater und habe einen 10 Monate alten Sohn. Ursprünglich wollten wir einmal drei Kinder, nun ist selbst das zweite unsicher. Die Erwartunshaltung meiner Frau ist, dass ich, nachdem ich die ganze Woche auf Projekt war, das Wochenende zu 100% der Familie widme. Einerseits nachvollziehbar, andererseits bleibt damit kaum Zeit für mich selber. Uns ist bewusst, dass ein Geschwister für unseren Sohn toll wäre jedoch ist uns der zusätzliche Betreuungsaufwand momentan zu groß. Außerdem sind auch die Zusatzkosten nicht zu vernachlässigen (größere Wohnung, größeres Auto, Kita/ Betreuung, teurere Urlaube, später doppelte Kosten für Kleidung, Spielzeug, Studium usw...)

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Danke :) Hast gerade keine Zeit, was?

Ja, du hast schon recht... Bauch sagt MACHEN.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Das kenne ich alles. Das klingt nach einem Ringen von Kopf und Bauch. Hör auf deinen Bauch. Eigentlich weiß du längst, was richtig ist. Ich werd aber versuchen, dir die Tage hier noch ein paar mehr Einblicke in das Leben einer 4-Köpfigen Familie zu geben.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Hier noch mal der "ein Kind ist kein Kind Poster":

Bei Euch könnte es natürlich etwas besser aussehen als bei uns, weil der Altersunterschied zwischen den Kindern dann ja fast 4 Jahre beträgt. Bei uns waren es 22 Monate. Das war so gewollt, damit die Kinder mehr miteinander anfangen können, also besser zusammen spielen können, aber Ihr hättet dann ja den ersten schon aus dem Gröbsten raus und z.B. nicht zwei Wickelkinder gleichzeitig.

Und ich schließe mich an: Hör auf den Bauch (und Deine Frau)..

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Hier der Starter dieses Themas: Naja, dass Kinder Geld kosten, ist ja klar.

Ich hab auch zu Beginn des Jobslebens 4 Jahre UB gemacht. UB und Kinder geht für mich nicth zusammen - genau aus den von dir genannten Gründen. Aber mal ne Frage: Findest du es nicht selbst bescheiden, wenn du die Woche über weg von deinem Sohn bist und am Wochenende eben zu wenig Zeit ist?! Ausstieg aus der UB ist keine Option für dich?

Ich (Mann) hab in den Lebensmonaten 9-20 Elternzeit gemacht, wir hatten den kompletten Rollentausch. Ich muss sagen: Ich kann gar nicht verstehen, wie Paare das so aufteilen wie ihr das tut. Für den der, den ganzen tag mit dem Kleinen verbring,t ist es mega gu, wenn abends der Partner nach der Arbeit kommt und den Kleinen mal 2h nimmt und man eben auch am Wochenende mal Zeit bekommt.
Es ist einfach ein riesen Unterschied, ob du mal 3h was mit einem Kleinkind machst oder ob du den ganzen Tag dafür verantwortlich bsit und den näcshten Tag wieder.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Das Thema interessiert mich auch. Bin Berater und habe einen 10 Monate alten Sohn. Ursprünglich wollten wir einmal drei Kinder, nun ist selbst das zweite unsicher. Die Erwartunshaltung meiner Frau ist, dass ich, nachdem ich die ganze Woche auf Projekt war, das Wochenende zu 100% der Familie widme. Einerseits nachvollziehbar, andererseits bleibt damit kaum Zeit für mich selber. Uns ist bewusst, dass ein Geschwister für unseren Sohn toll wäre jedoch ist uns der zusätzliche Betreuungsaufwand momentan zu groß. Außerdem sind auch die Zusatzkosten nicht zu vernachlässigen (größere Wohnung, größeres Auto, Kita/ Betreuung, teurere Urlaube, später doppelte Kosten für Kleidung, Spielzeug, Studium usw...)

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ja, das ist das krasse. Unser Sohn war ein gaaanz mieser Schläfer über lange Zeit. Da war für uns irgendwie gar nicht an Kind 2 zu denken, da wir gefühlt eher mit Überleben beschäftigt waren. Dann war das alles aber irgendwann gut, aber dann kam Hauskauf, was einen dann irgendwie auch 1 Jahr beschäftigt, bis man mal das Gröbste hinter sich hat. Und zack - beträgt der Abstand direkt fast 4 Jahre, wenn wir dieses Jahr Kind 2 in Angriff nehmen würden.

Das Argument "die sollen zusammen spielen" ist echt ein Gutes. Aber war bei uns so irgendwie nicht drin ;)

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hier noch mal der "ein Kind ist kein Kind Poster":

Bei Euch könnte es natürlich etwas besser aussehen als bei uns, weil der Altersunterschied zwischen den Kindern dann ja fast 4 Jahre beträgt. Bei uns waren es 22 Monate. Das war so gewollt, damit die Kinder mehr miteinander anfangen können, also besser zusammen spielen können, aber Ihr hättet dann ja den ersten schon aus dem Gröbsten raus und z.B. nicht zwei Wickelkinder gleichzeitig.

Und ich schließe mich an: Hör auf den Bauch (und Deine Frau)..

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ähnlich bei uns. Unser Sohn wird bald 2 und hat uns 18 Monate lang wach gehalten. Nachts war es die reinste Folter. Mittlerweile schläft er besser und wird nur wenige male nachts wach und braucht dann auch nciht mehr so viel Zuwendung.

Wir erwischen uns nun dabei dass ein zweites Kind nicht mehr so kategorisch abgelehnt wird wie in der schwierigen Zeit. Im Freundeskreis beobachten wir auch dass Paare mit einem unkomplizierten Kind schnell nachlegen während andere erstmal abgeschreckt sind.

Muss den anderen hier zustimmen, wenn der Bauch ja sagt, dann macht es auch.

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja, das ist das krasse. Unser Sohn war ein gaaanz mieser Schläfer über lange Zeit. Da war für uns irgendwie gar nicht an Kind 2 zu denken, da wir gefühlt eher mit Überleben beschäftigt waren. Dann war das alles aber irgendwann gut, aber dann kam Hauskauf, was einen dann irgendwie auch 1 Jahr beschäftigt, bis man mal das Gröbste hinter sich hat. Und zack - beträgt der Abstand direkt fast 4 Jahre, wenn wir dieses Jahr Kind 2 in Angriff nehmen würden.

Das Argument "die sollen zusammen spielen" ist echt ein Gutes. Aber war bei uns so irgendwie nicht drin ;)

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Hier noch mal der "ein Kind ist kein Kind Poster":

Bei Euch könnte es natürlich etwas besser aussehen als bei uns, weil der Altersunterschied zwischen den Kindern dann ja fast 4 Jahre beträgt. Bei uns waren es 22 Monate. Das war so gewollt, damit die Kinder mehr miteinander anfangen können, also besser zusammen spielen können, aber Ihr hättet dann ja den ersten schon aus dem Gröbsten raus und z.B. nicht zwei Wickelkinder gleichzeitig.

Und ich schließe mich an: Hör auf den Bauch (und Deine Frau)..

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ich lese ein bisschen die Befürchtung raus weniger Zeit für sich selbst zu haben bei einem zweiten Kind. Was spricht dagegen von den 100% auf 70-80% runterzugehen? Ermöglicht das der Arbeitgeber nicht?

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Ein KPMGler

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ich habe selbst 2 Kinder (5 und 3) und muss sagen, bei dem Altersunterschied fand ich den Mehraufwand bei Kind 2 eher exponentiell als linear oder sogar abnehmend.
Liegt aber auch natürlich daran, dass wir 2 gleichzeitig sehr kleine Kinder haben (unsere "Große" war bei der Geburt des "Kleinen" gerade mal 22 Monate alt), d.h. 2x Windelkinder, 2x Kinder, die sich noch nicht wirklich alleine beschäftigen können sondern beschäftigt werden wollen, 2x Kinder die noch nicht richtig selbstständig essen können und und und.

Mit einem größeren Gap und größerer Eigenständigkeit von Kind 1 geht es natürlich deutlich einfacher, aber wir haben uns bewußt dagegen entschieden, eine zu große Lücken zwischen den beiden (klar gewünschten) Kindern zu haben.

Sind sie näher beieinander, spielen sie später besser zusammen, haben gemeinsame/ähnliche Freundes- und Themenkreise und ausserdem hatten wir absolut keinen Bock darauf, aus dieser ganzen Windel/Schnuller/Füttern-Nummer erst einmal für ein paar Jahre raus zu sein und dann mit Ende 30 damit wieder anzufangen.

Ich liebe die beiden kleinen und würde es jedes Mal wieder so machen - allerdings ist auch klar, dass wir definitiv kein 3. Kind wollen. Eben weil wir jetzt - nachdem Windeln weg sind, hoher Grad an Selbstständigkeit da ist und es einfach wirklich gut läuft (und wir noch dazu extrem viel Glück hatten mit problemlosen Schwangerschaften, Geburten, keine Krankheiten usw usf) - einfach unser Glück nicht noch einmal auf die Probe stellen wollen.

Ausserdem braucht man für 3 Kinder defintiv nen 7-Sitzer und sowas kommt mir nicht ins Haus! :)
2 Kinder bekomm ich mit Sitzerhöhungen sogar in den Porsche... :)

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein KPMGler schrieb am 10.01.2020:

Ausserdem braucht man für 3 Kinder defintiv nen 7-Sitzer und sowas kommt mir nicht ins Haus! :)
2 Kinder bekomm ich mit Sitzerhöhungen sogar in den Porsche... :)

Danke für diesen Wiwi-Treff-Moment! Große Klasse.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Hier noch ein Vater von 2 Kindern, ca 2 Jahre Abstand.
Ja, ein zweites Kind ist zu Beginn nochmal sehr hart. Man hat eben neben einem Säugling noch ein zweites Kleinkind zu versorgen. Da hat man von morgens bis abends zu tun, denn zeitgleich schlafen die tagsüber eigentlich nie. Das erste Kind muss sich auch daran gewöhnen, dass es Mama und Papa nicht mehr exklusiv hat, aber Kinder gewöhnen sich eigentlich schnell an fast alles.

Ich würde es auf jeden Fall immer wieder machen. Wir sind auch in der Situation, dass es mit dem großen (3 Jahre alt) langsam entspannter wird, da er einfach schon recht selbstständig ist und sich auch gut allein beschäftigen kann. Langsam gehen Anspannung und Stress zurück, aber die ersten 9 Monate waren echt hart.
Bei dir ist das erste Kind ja schon in einem Alter, wo man nicht mehr jede Sekunde beschäftigt ist, also wird der Peak nicht ganz so dramatisch (bis das zweite geboren ist, vergeht ja auch nochmal Zeit).

Finanziell hält sich der Zusatzaufwand am Anfang in Grenzen, sofern man noch nicht alles vom ersten Kind weggeschmissen hat. Die ganzen Anschaffungen kann man eben nochmal verwenden. Ich würde aktuell sagen, dass das zweite Kind nicht mehr Geld kostet, als es durch Kindergeld wieder reinbringt (Mehraufwand für größere Wohnung nicht einberechnet, wir hatten genug Platz).

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass an dem alten Spruch "ein Kind ist kein Kind" leider etwas dran ist und dass man ihn erst versteht, wenn man ein zweites Kind hat. Denn auf Mal kann man sich nicht mehr abwechseln mit der Kinderbetreuung und einer hat seine Ruhe. Das Aufbrechen zur Kita oder zu Ausflügen etc. dauert auf mal doppelt so lange und bis BEIDE Kinder schlafen dauert es länger als bis eines schläft. Auch die nächtlichen Störungen verdoppeln sich.

Ich (2 Kinder im Alter von einem und drei Jahren) kann Deine Befürchtungen deshalb sehr gut verstehen. Während man mit einem Kind gefühlt noch ein kleines Bisschen Zeit für sich hat, ist das mit zweien deutlich schwerer (auch Babysitter, Großeltern etc tun sich schwerer auf zwei aufzupassen statt auf einen!).

ABER: Ich kann trotzdem nur empfehlen ein zweites Kind zu bekommen, denn bei Euch stimmen die Grundlagen und es wird ja mit der Zeit besser. Irgendwann sind die Kleinen ja aus dem Gröbsten raus. Zwei, drei Jahre weiter entspannt sich die Lage deshalb wieder. Da muss man durch. Auf lange Sicht würde ich jedem Kind wünschen, Geschwister zu haben. Ich denke davon profitieren Kinder enorm. Und wenn wir irgendwann (in hoffentlich ferner Zukunft) mal nicht mehr sind, haben sich die Geschwister zumindest gegenseitig. Die Vorstellung dann keine Geschwister, Neffen, Nichten etc. zu haben ist doch grausig.

Ich habe den Spruch nie verstanden. Der kann nur von Leuten mit schlechtem Gedächtnis kommen, die nicht mehr wissen, was das erste Kind mit ihrem Leben gemacht hat.
So einen extremen "Schock" im eigenen Leben löst das zweite Kind nicht aus.
Vor dem ersten Kind ist man im Grunde so unabhängig, wie es nur geht. Man kann als Paar alles machen, worauf man Lust hat und was man sich leisten kann. Restaurantbesuche, Freunde treffen, in den Urlaub fahren geht alles sehr spontan und easy (sofern die Arbeit mitspielt).
Dann kommt das Kind und plötzlich ist da so ein hilfloses Wesen, welches 24h am Tag da ist und die meiste Zeit auch im Auge behalten werden muss (wenn es nicht gerade friedlich schläft und das Babyphone an ist). Urlaub vom Kind gibt's nicht, es ist immer da.
Für mich war die Geburt meines ersten Kindes definitiv der größte Einschnitt in meinem Leben überhaupt. Weder Abi, Uni noch Job haben mein Leben auch nur annähernd so verändert.
Das zweite Kind bedeutet mehr Arbeit, klar. Aber es verändert das Leben nicht so heftig wie das erste.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Lieber OP,

dein Zweifel an einem zweiten Kind klingt für mich nach einer Mischung aus Kurzsichtigkeit und Selbstsucht.

Warum sage ich so etwas unfreundliches? Blick doch mal kurz in die Zukunft. +35 Jahre oder irgendwas in der Richtung. Huch! Jetzt bist du ja alt! Ich nehme an, du wünschst dir mehr Zeit mit der Familie. Deine Familie besteht nun aus einem Sohn und einer Ehefrau im gleichen Alter.

Ich nehme an, du möchtest von deinem Sohn besucht werden. Und später vielleicht sogar umsorgt und ein bisschen gepflegt. Klar, den Großteil macht ja das Altersheim, aber die haben immer so wenig Leute und du fühlst dich nicht geliebt etc. etc.

Dein Sohn darf sich jetzt also allein um dich und deine Frau kümmern. Und vermutlich willst du auch noch Enkel. Dein Sohn hat aber eigentlich nur sehr wenig Zeit, also sei froh wenn es maximal ein Kind wird. Vielleicht hat dein Sohn ja auch noch weniger Zeit, weil seine Ehefrau ebenfalls sehr zögerliche Eltern hatte und daher Einzelkind blieb. D.h. dein Sohn kümmert sich auch noch ein bisschen um ihre Eltern mit. Also schon Zweifel am ersten Kind. Also gar kein Kind. Also keine Enkel. Deine Familie ist jetzt vorbei.

Wie soll das bitte weitergehen? Ich bin Einzelkind. Ich habe mir häufig Geschwister gewünscht. Und an die Zukunft denken wir jetzt besser mal gar nicht.

Die Buddenbrooks waren keine Gebrauchsanleitung. Hab das zweite Kind. Hab das dritte Kind. Überleg dir mal sehr genau, ob deine Tätigkeiten für einen internationalen Konzern und der dadurch ermöglichte Konsum dich wirklich so glücklich machen, dass es sich lohnt, keine Familie zu haben und deinem Kind später mal enorme Lasten aufzuladen.

Free Lunch gibt es bekanntlich nicht. Schon gar nicht im Altersheim.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Also zwei Kinder damit man sich in der Rente nicht so langweilt weil eines nicht genug Zeit zum Bespaßen hat?

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

Da reicht doch heute schon ein Umzug von Hamburg nach München und man sieht die Kinder 2 mal im Jahr geschweige denn kümmern und ob die da so große Lust drauf haben?

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

Da reicht doch heute schon ein Umzug von Hamburg nach München und man sieht die Kinder 2 mal im Jahr geschweige denn kümmern und ob die da so große Lust drauf haben?

Wer keine Kinder oder nur ein Kind hat wird in Alter mit hoher Wahrscheinlichkeit trotzdem weniger Sozialkontakte haben (muss ja kein persönliches Treffen sein). Stell Dir mal so eine Ein-Kind Welt vor wie in China mal vorgegeben werden sollte: Weder Du noch Deine Frau haben Geschwister und ihr habt nur ein Kind. Da wird es dann aber ganz schön einsam auf den Familienfeiern, wenn die Eltern mal nicht mehr sind ;-)

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

Da reicht doch heute schon ein Umzug von Hamburg nach München und man sieht die Kinder 2 mal im Jahr geschweige denn kümmern und ob die da so große Lust drauf haben?

Ach so, verstehe. Dann habe ich einfach keine Kinder, weil sie ja umziehen könnten. Wie dumm von mir! Nach so einem Umzug existiert man ja eigentlich auch gar nicht mehr. Aus den Augen aus dem Sinn.

Irgendwelche anderen Leute haben dann bestimmt Kinder, die den Laden am Laufen halten können. Doltsche Vita Froinde!

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Hier der OP. Danke :)

Also von Selsbtsucht bin ich gefühlt irre weit weg... aber deine Worte haben mich tatsächlich nochmal anders auch nachdenken lassen... Ich sag ja selbst solche Sachen sehr oft: Wie mies das später wär, wie einsam alles... sehe das ja bei meinen Eltern, wo 90% des Lebens mit Anfang 60 mit den 3 Kindern und mittlerweile 3 Enkeln stattfindet - meine Eltern haben das Glück, dass (mit zwischenzeitlicher Unterbrechung) alle 3 Kinder in der Heimatregion geblieben sind....

Also nochmal ein paar harte Jahre und dann gehts besser :)

Wer hat denn noch 2-Kind-Erfahrungen und wie haben ihr das mit Jobs gemacht?

Wir haben aktuell halt wie gesagt einen 2 jährigen. Ich arbeite 100%, meine Frau 65%... ich empfinde die 165% manchmal als zuviel....

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Lieber OP,

dein Zweifel an einem zweiten Kind klingt für mich nach einer Mischung aus Kurzsichtigkeit und Selbstsucht.

Warum sage ich so etwas unfreundliches? Blick doch mal kurz in die Zukunft. +35 Jahre oder irgendwas in der Richtung. Huch! Jetzt bist du ja alt! Ich nehme an, du wünschst dir mehr Zeit mit der Familie. Deine Familie besteht nun aus einem Sohn und einer Ehefrau im gleichen Alter.

Ich nehme an, du möchtest von deinem Sohn besucht werden. Und später vielleicht sogar umsorgt und ein bisschen gepflegt. Klar, den Großteil macht ja das Altersheim, aber die haben immer so wenig Leute und du fühlst dich nicht geliebt etc. etc.

Dein Sohn darf sich jetzt also allein um dich und deine Frau kümmern. Und vermutlich willst du auch noch Enkel. Dein Sohn hat aber eigentlich nur sehr wenig Zeit, also sei froh wenn es maximal ein Kind wird. Vielleicht hat dein Sohn ja auch noch weniger Zeit, weil seine Ehefrau ebenfalls sehr zögerliche Eltern hatte und daher Einzelkind blieb. D.h. dein Sohn kümmert sich auch noch ein bisschen um ihre Eltern mit. Also schon Zweifel am ersten Kind. Also gar kein Kind. Also keine Enkel. Deine Familie ist jetzt vorbei.

Wie soll das bitte weitergehen? Ich bin Einzelkind. Ich habe mir häufig Geschwister gewünscht. Und an die Zukunft denken wir jetzt besser mal gar nicht.

Die Buddenbrooks waren keine Gebrauchsanleitung. Hab das zweite Kind. Hab das dritte Kind. Überleg dir mal sehr genau, ob deine Tätigkeiten für einen internationalen Konzern und der dadurch ermöglichte Konsum dich wirklich so glücklich machen, dass es sich lohnt, keine Familie zu haben und deinem Kind später mal enorme Lasten aufzuladen.

Free Lunch gibt es bekanntlich nicht. Schon gar nicht im Altersheim.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Wir haben aktuell halt wie gesagt einen 2 jährigen. Ich arbeite 100%, meine Frau 65%... ich empfinde die 165% manchmal als zuviel....

Meine Frau und ich haben einen fast 2-jährigen Sohn. Ich arbeite 100%, meine Frau 35% bei ihrem AG und nebenberuflich ist sie mit zusätzlichen (!) 15-45h selbstständig (je nach Auftragslage). Das geht nur mit viel Abend- sowie Wochenendarbeit und ist definitiv zu viel, da bei uns die Pflege der sozialen Kontakte, unsere Beziehung und individuelle Freizeit etwa für Sport/Hobbys total auf der Strecke bleiben. Außerdem haben wir so gut wie keine Familie in Reichweite, die zeitweise für Entlastung sorgen könnten. Dennoch haben wir vor kurzem angefangen, aktiv an einem Geschwisterchen für unseren Sohn zu arbeiten. Das geht allerdings auch nur, wenn man das eigene Leben mittelfristig hinten anstellt. Für uns war von Anfang an klar, dass wir Kinder haben wollen und wir aus verschiedenen Gründen auf keinen Fall ein Einzelkind aufziehen möchten - komme was wolle. Allerdings wird meine Frau nach der Geburt des zweiten Kindes auch nicht mehr zum derzeitigen AG zurückkehren. Und wir erwägen einen Umzug näher hin zu meiner Familie. Anders würde es mit einem zweiten Kind auch nicht gehen.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Wir machen klassische Rollenverteilung (ich 100%, Frau 0%). Heute muss sich dafür ja oft rechtfertigen, aber für uns beide ist es die richtige Entscheidung (die Kinder sind mit 1 und 3 Jahren noch so klein).

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

Da reicht doch heute schon ein Umzug von Hamburg nach München und man sieht die Kinder 2 mal im Jahr geschweige denn kümmern und ob die da so große Lust drauf haben?

Ach so, verstehe. Dann habe ich einfach keine Kinder, weil sie ja umziehen könnten. Wie dumm von mir! Nach so einem Umzug existiert man ja eigentlich auch gar nicht mehr. Aus den Augen aus dem Sinn.

Ich würde mir zumindest keine zulegen um sie als einzige Vorkehrung zu sehen im Alter Gesellschaft zu haben.

Irgendwelche anderen Leute haben dann bestimmt Kinder, die den Laden am Laufen halten können. Doltsche Vita Froinde!

Die wurden schließlich sich 25 Jahre von allen Steuerzahlern mit hochgeppelt.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Wir machen klassische Rollenverteilung (ich 100%, Frau 0%). Heute muss sich dafür ja oft rechtfertigen, aber für uns beide ist es die richtige Entscheidung (die Kinder sind mit 1 und 3 Jahren noch so klein).

So machen wir das auch (Kinder 3 und 6). Viele um uns rum bei denen beide mit zwei kleinen Kindern arbeiten sind übrigens laufend krank und reden ständig davon dass ihnen das alles zuviel ist. Wir waren im letzten Jahr insgesamt 4 Wochen im Urlaub, was mit den Schulferien im Grunde nur geht weil meine Frau jederzeit losreisen kann.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Ja. Oder auch, damit es langfristig jemanden gibt, der sich um dich kümmern wird. Oder auch, damit eine Gesellschaft wie wir sie kennen überhaupt irgendwie funktionieren kann.

Ist dein Lebensmotto zufällig "nach mir die Sintflut"?

Da reicht doch heute schon ein Umzug von Hamburg nach München und man sieht die Kinder 2 mal im Jahr geschweige denn kümmern und ob die da so große Lust drauf haben?

Ach so, verstehe. Dann habe ich einfach keine Kinder, weil sie ja umziehen könnten. Wie dumm von mir! Nach so einem Umzug existiert man ja eigentlich auch gar nicht mehr. Aus den Augen aus dem Sinn.

Ich würde mir zumindest keine zulegen um sie als einzige Vorkehrung zu sehen im Alter Gesellschaft zu haben.

Irgendwelche anderen Leute haben dann bestimmt Kinder, die den Laden am Laufen halten können. Doltsche Vita Froinde!

Die wurden schließlich sich 25 Jahre von allen Steuerzahlern mit hochgeppelt.

Halt dir bitte mal einen Spiegel vor Augen. Du hinterfragst deinen eigenen biologischen Imperativ. Denkst du auch manchmal darüber nach, ob du nicht besser aufhören solltest zu essen? Was das wieder kostet! Und der Staat subventioniert das über die niedrigere Umsatzsteuer auch noch. Schlimm!

Ja, Kinder sind nicht nur dazu da, um im Alter mit dir Domino zu spielen. Leider ist das heutzutage aber eine der wenigen verbliebenen Manifestationen eines multigenerationalen Familienlebens.

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SME

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

Wir machen klassische Rollenverteilung (ich 100%, Frau 0%). Heute muss sich dafür ja oft rechtfertigen, aber für uns beide ist es die richtige Entscheidung (die Kinder sind mit 1 und 3 Jahren noch so klein).

Wir machen es auch so, eben nur mit 4 Kinder im Alter von 9,7,5 und 3. In 2-3 Jahren können wir wieder alleine was unternehmen. Da sind wir erst 33 und 31 Jahre alt :)

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Deine Frau arbeit nur 65% und trotzdem seid ihr überfordert und du hast keine Zeit für anderes? Dann lasst es lieber mit dem 2. Kind. Mit einem 2. wird das nämlich nicht einfacher. Macht ihr immer alles gemeinsam (spielen, ins Bett bringen, aufräumen)? Schon mal überlegt, das besser aufzuteilen?
Wir haben 3 Kinder trotzdem hat jeder Zeit für sich und gemeinsam.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Deine Frau ist verbeamtet (Gehalt klingt nach solidem A12) und du fragst ernsthaft , was zu tun ist?

Wenn ihr euch nicht gerade mit einer Finanzierung total überhoben habt, dann ist die beste Lösung, wenn deine Frau vorerst komplett aus dem Berufsleben ausscheidet und dann nach und nach wieder aufstockt (erst 25%, damit der Ehe- und Kinderbonus wieder fließt, dann wenn sie langsam ins Schulalter kommen 50%, irgendwann vielleicht auch wieder 100%, falls gewünscht).

Warum geht man als Frau denn sonst zum Staat? Mit Kindern kannst du da beliebig deine Arbeitszeit anpassen (zu einem Dank der Familienboni, die unabhängig von der Arbeitszeit sind, zu einem sauguten Stundenlohn) und das ohne irgendwelche Einbußen bei der Karriere (einmal Lehrer, immer Lehrer). Nicht mal um die Rente muss man sich Sorgen machen, weil die Pension eh viel höher ist und Kinder recht üppig als Arbeitszeit anerkannt werden. Ob man am Ende dann 72 oder 65 Prozent des letzten Solds bekommt, ist dann auch egal, reicht dicke. Ihr müsst halt schauen, dass ihr vorübergehend mit etwas weniger Einkommen klarkommt, aber mit euren Berufen darf die Sparquote vorübergehend durchaus auf 0 oder knapp darunter fallen. Sie kann ja danach jederzeit wieder mehr arbeiten und ihr könnt mit 100 Prozent Sicherheit planen.

Dass sich beide Elternteile gleich einbringen mag in manchen grünbürgerlichen Vierteln in sein, da arbeiten dann aber auch nicht selten beide Partner beim Staat.

Ach ja, ich hatte selbst zwei Geschwister und wir brauchten keinen Siebensitzer. Das ist Bequemlichkeit und Luxus, aber sicher keine Notwendigkeit.

Selbst habe ich noch keine Kinder, aber meine familiäre Situation ist ähnlich wie deine. Unser Plan ist ganz klar, dass ich durcharbeite und sie für einige Jahre kürzer tritt. Als Lehrerin wird sie sich eh viel besser um die Kinder kümmern können (immer gleich Ferien) und dann wird eben genau so viel gearbeitet wie finanzielle Notwendigkeit besteht.

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Ein KPMGler

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Kann ich bestätigen (3 Kinder). Alle Autos viel zu klein. Hatte nen T5 und jetzt einen T6. Von Urlauben mit Haufen Gepäck ganz zu Schweigen. Je nach Urlaub (Camping) sogar mit zusätzlicher Dachbox.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Wir denken auch über ein 3. Kind nach. Die Autosituation nervt. Kodiaq oder V-Klasse stehen in der engeren Wahl.
Wie macht das eine Familie mit niedrigeren Einkommen?

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Deine Frau ist verbeamtet (Gehalt klingt nach solidem A12) und du fragst ernsthaft , was zu tun ist?

Das habe ich mir auch gedacht. Das ist ein Jammern auf einem hohen Niveau! Mich würde interessieren wie eure finanziellen Verpflichtungen aussehen? Mit 6000 Netto / Monat kann man sich doch auch Hilfe im Haushalt besorgen? Die Dame kann in der Tat die Arbeit als Beamtin auch ein paar Jahre für die Kinder ruhen lassen. Ja, sie muss nichtmal privat für ihr Alter vorsorgen!

Wie so oft im Leben musst Du eine klare Entscheidung treffen: Kinder oder Karriere? Wieso gehtst Du nicht auf 50 % wenn Du nicht auf Karriere fixiert bist? Oder ist Dir Karriere doch etwa wichtiger? Sonst würdest Du ja nicht so aufopfern für den Arbeitgeber...

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Hängt vom Alter der Kinder ab. Wir waren etwas weiter auseinander, ich kann mich aber nicht erinnern meine älteren Geschwister jemals mit Kindersitz gesehen zu haben und ich selbst hatte meinen sicherlich nicht bis 10, sondern vielleicht bis 6 und auch das war dann kein riesiges Ding, sondern eher eine Schale, damit man höher saß.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Deine Frau ist verbeamtet (Gehalt klingt nach solidem A12) und du fragst ernsthaft , was zu tun ist?

Das habe ich mir auch gedacht. Das ist ein Jammern auf einem hohen Niveau! Mich würde interessieren wie eure finanziellen Verpflichtungen aussehen? Mit 6000 Netto / Monat kann man sich doch auch Hilfe im Haushalt besorgen? Die Dame kann in der Tat die Arbeit als Beamtin auch ein paar Jahre für die Kinder ruhen lassen. Ja, sie muss nichtmal privat für ihr Alter vorsorgen!

Wie so oft im Leben musst Du eine klare Entscheidung treffen: Kinder oder Karriere? Wieso gehtst Du nicht auf 50 % wenn Du nicht auf Karriere fixiert bist? Oder ist Dir Karriere doch etwa wichtiger? Sonst würdest Du ja nicht so aufopfern für den Arbeitgeber...

Als Mann in der Privatwirtschaft ist kürzer treten in der Tat nicht ideal bzw. zumindest nicht selten mit hohen Opportunitätskosten verbunden, die letztlich von der ganzen Familie zu tragen wären.

Aber als Beamtin muss sie nur kürzer treten, wobei im ersten Jahr der Lohnausfall aufgrund des Elterngeldes nicht mal besonders hoch wäre und eigentlich ohnehin üblich ist. Jahr 2 und 3 wären zu überbrücken, wobei dabei immerhin das Ehegattensplitting die Belastung etwas abmildert. Wenn das Kind dann ins Kindergartenalter kommt, kann die Arbeitszeit ja wieder beliebig hochgefahren wird. Wer nicht extreme finanzielle Belastungen (überteuertes Haus, Pflege der Eltern) hat, der sollte das mit einem Beamten in der Familie problemlos durchstehen können, da ja die Sicherheit besteht zu einem vernünftigen Gehalt wieder einsteigen zu können. Kurzfristig ins Minus zu gehen ist da okay, etwas sparsamer zu leben immerhin nur auf Zeit.

Wer dazu nicht bereit ist, dem sind schlichtweg andere Dinge (Job, Konsum, eigene Selbstverwirklichung) wichtiger als Kinder und Familienleben. Das dieses mit teils erheblichen Entbehrungen und Belastungen (physisch wie mental) einhergeht, ist nun wirklich keine Neuigkeit. Dass in den Medien der Eindruck erweckt wird, dass Kinder mit Karriere beider Elternteile problemlos vereinbar wäre, ist mir klar, nur spiegelt das leider nicht die Realität wider.

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Ein KPMGler

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Der Gesetzgeber schreibt in § 21 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vor, dass Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, nur in speziellen Rückhalteeinrichtungen zu transportieren sind.

Dummerweise passen aber selbst 3 Schalen nicht nebeneinander...

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Hängt vom Alter der Kinder ab. Wir waren etwas weiter auseinander, ich kann mich aber nicht erinnern meine älteren Geschwister jemals mit Kindersitz gesehen zu haben und ich selbst hatte meinen sicherlich nicht bis 10, sondern vielleicht bis 6 und auch das war dann kein riesiges Ding, sondern eher eine Schale, damit man höher saß.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Afaik müsste das bei den hochdachkombis als berlingo etc. Gehen...ja ich weiss ;)

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Der Gesetzgeber schreibt in § 21 der Straßenverkehrs-Ordnung (StVO) vor, dass Kinder bis zum vollendeten zwölften Lebensjahr, die kleiner als 150 cm sind, nur in speziellen Rückhalteeinrichtungen zu transportieren sind.

Dummerweise passen aber selbst 3 Schalen nicht nebeneinander...

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Hängt vom Alter der Kinder ab. Wir waren etwas weiter auseinander, ich kann mich aber nicht erinnern meine älteren Geschwister jemals mit Kindersitz gesehen zu haben und ich selbst hatte meinen sicherlich nicht bis 10, sondern vielleicht bis 6 und auch das war dann kein riesiges Ding, sondern eher eine Schale, damit man höher saß.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Okay, einigen wir uns darauf, dass ein Siebensitzer in Dreikindfamilien (heutzutage sind enge Abstände ja eher die Regel als die Ausnahme) praktisch ist. Es ginge aber durchaus auch anders, z. B. kann das kleinere Elternteil hinten in der Mitte sitzen, der Kindersitz kann nämlich auch auf dem Beifahrersitz angebracht werden. Oder man hat 2 Autos (auf dem Land eher die Regel als die Ausnahme) und man fährt bei Familienausflügen mit 2 Autos. Falls das Geld knapp ist, muss es also nicht zwingend ein neuer Siebensitzer sein.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

S Max geht (meine Wahl) oder Alhambra, sharan, Renault espace und Citroen c4 grand spacetourer gehen.

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SME

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Wir denken auch über ein 3. Kind nach. Die Autosituation nervt. Kodiaq oder V-Klasse stehen in der engeren Wahl.
Wie macht das eine Familie mit niedrigeren Einkommen?

Die kaufen alte Sharans oder Alhambras. Wir haben 4 Kinder und fahren ein V300d und zwar als extra-lang mit Hinterradantrieb, davor hatten wir ein V220 seit 2015. Der V300 hat viel Kraft und beschleunigt unfasbar gut. Wenn Ich spaß haben will, miete ich mir etwas mit viel PS. E.g. im Sommer fliegen wir in die Staaten und da nehme ich ein BMW x7 mit 523 ps.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Oh ja, in den Staaten braucht man auch einen 500ps wagen. Weil man den dort ja so gut nutzen und so viel Spaß haben kann.

SME schrieb am 11.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.01.2020:

Ein KPMGler schrieb am 11.01.2020:

Es passen _faktisch_ keine 3 Kindersitze mit Isofix nebeneinander auf die hintere Sitzbank, evtl. bei extrem breiten Autos a la Q7, GLS und X7.
X5, Range Rover, GLE gehen nicht, haben wir alle ausprobiert, sind einfach nicht breit genug.

Das hat nix mit Bequemlichkeit und Luxus zu tun, sondern mit Sicherheit.

Mag egal sein, wenn die Kinder 10+ sind, alles darunter muss aber entsprechend gesichert sein.

Aber, wie Du schreibst, selbst hast Du ja noch keine Kinder.

Wir denken auch über ein 3. Kind nach. Die Autosituation nervt. Kodiaq oder V-Klasse stehen in der engeren Wahl.
Wie macht das eine Familie mit niedrigeren Einkommen?

Die kaufen alte Sharans oder Alhambras. Wir haben 4 Kinder und fahren ein V300d und zwar als extra-lang mit Hinterradantrieb, davor hatten wir ein V220 seit 2015. Der V300 hat viel Kraft und beschleunigt unfasbar gut. Wenn Ich spaß haben will, miete ich mir etwas mit viel PS. E.g. im Sommer fliegen wir in die Staaten und da nehme ich ein BMW x7 mit 523 ps.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Die Diskussion um ein grösseres Auto ist doch hier völlig am Thema vorbei. Dem TE geht es um ein 2. Kind, da hat er die Probleme nicht.

So wie ich es verstanden habe geht es auch nicht um die Finanzen, sondern lediglich um ein Zeitproblem. Verstehe ich aber nicht, wenn die Frau "nur" 65% arbeitet.

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein schöner und ehrlicher Thread mit realistischen Einschätzungen und Erfahrungen, der aber auch Mut macht. Danke dafür!

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WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 10.01.2020:

WiWi Gast schrieb am 09.01.2020:

Aus eigener Erfahrung kann ich berichten, dass an dem alten Spruch "ein Kind ist kein Kind" leider etwas dran ist und dass man ihn erst versteht, wenn man ein zweites Kind hat. Denn auf Mal kann man sich nicht mehr abwechseln mit der Kinderbetreuung und einer hat seine Ruhe. Das Aufbrechen zur Kita oder zu Ausflügen etc. dauert auf mal doppelt so lange und bis BEIDE Kinder schlafen dauert es länger als bis eines schläft. Auch die nächtlichen Störungen verdoppeln sich.

Ich (2 Kinder im Alter von einem und drei Jahren) kann Deine Befürchtungen deshalb sehr gut verstehen. Während man mit einem Kind gefühlt noch ein kleines Bisschen Zeit für sich hat, ist das mit zweien deutlich schwerer (auch Babysitter, Großeltern etc tun sich schwerer auf zwei aufzupassen statt auf einen!).

ABER: Ich kann trotzdem nur empfehlen ein zweites Kind zu bekommen, denn bei Euch stimmen die Grundlagen und es wird ja mit der Zeit besser. Irgendwann sind die Kleinen ja aus dem Gröbsten raus. Zwei, drei Jahre weiter entspannt sich die Lage deshalb wieder. Da muss man durch. Auf lange Sicht würde ich jedem Kind wünschen, Geschwister zu haben. Ich denke davon profitieren Kinder enorm. Und wenn wir irgendwann (in hoffentlich ferner Zukunft) mal nicht mehr sind, haben sich die Geschwister zumindest gegenseitig. Die Vorstellung dann keine Geschwister, Neffen, Nichten etc. zu haben ist doch grausig.

Ich habe den Spruch nie verstanden. Der kann nur von Leuten mit schlechtem Gedächtnis kommen, die nicht mehr wissen, was das erste Kind mit ihrem Leben gemacht hat.
So einen extremen "Schock" im eigenen Leben löst das zweite Kind nicht aus.
Vor dem ersten Kind ist man im Grunde so unabhängig, wie es nur geht. Man kann als Paar alles machen, worauf man Lust hat und was man sich leisten kann. Restaurantbesuche, Freunde treffen, in den Urlaub fahren geht alles sehr spontan und easy (sofern die Arbeit mitspielt).
Dann kommt das Kind und plötzlich ist da so ein hilfloses Wesen, welches 24h am Tag da ist und die meiste Zeit auch im Auge behalten werden muss (wenn es nicht gerade friedlich schläft und das Babyphone an ist). Urlaub vom Kind gibt's nicht, es ist immer da.
Für mich war die Geburt meines ersten Kindes definitiv der größte Einschnitt in meinem Leben überhaupt. Weder Abi, Uni noch Job haben mein Leben auch nur annähernd so verändert.
Das zweite Kind bedeutet mehr Arbeit, klar. Aber es verändert das Leben nicht so heftig wie das erste.

Sehr guter Beitrag. "Ein Kind ist kein Kind" kann man nur sagen, wenn man auch ohne Kind schon sehr häuslich orientiert war.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Bei uns war die Entscheidung, ob noch ein 3. Kind von meiner Seite eher finanzieller Natur.
Meine Frau auf emotionaler Ebene.

Fakt war:

  • größeres Auto (s.o. T6)
  • Speicherausbau für entsprechendes zusätzliches Zimmer
  • KiGa/Privatschulkosten
  • Urlaube teurer

Ich bereue es aber keine Sekunde. Es ist immer wieder schön ein Kind aufwachsen zu sehen. Allerdings ist es natürlich schon sehr anstrengend. Ich habe sehr häufig keine gemeinsame Zeit mehr mit meiner Frau (besonders unter der Woche), da einfach immer mind. ein Kind etwas hat. Meine Frau ist derzeit noch zu Hause und arbeitet nur auf Stundenbasis (3-4h/Woche) für ein Projekt. Mehr wäre auch organisatorisch und zeitlich nicht drin.
Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen und auf die Kinder (Schreibaby, schlecht schlafen etc) an. Das weiß man aber halt im Vorfeld nicht...

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Das Zeitproblem lässt sich aber ziemlich leicht lösen, wenn es keine finanzielle Notwendigkeit für das aktuelle Arbeitpensum gibt. Es ist schon merkwürdig, dass der TE diese Option noch nicht angesprochen hat. Falls es keine finanziellen Gründe gibt, dann ist die Beantwortung der Frage doch ganz einfach: Was ist ihm und seiner Frau wichtiger im Leben: Arbeit oder Familie? Man kann nicht alles im Leben haben, manchmal ist eine Entscheidung für oder gegen etwas notwendig.

Die Kosten für eine Privatschule, wie hier angemerkt, zähle ich allerdings nicht zu einer finanziellen Notwendigkeit, sondern zur Kategorie Luxus. Wenn ich vor der Wahl stünde, mehr zu arbeiten, damit mein Kind eine Privatschule besuchen kann, ich aber deshalb zwangsläufig weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, dann würde ich jederzeit die öffentliche Schule nehmen. Je weniger man Kinder abgibt, desto mehr kann man es prägen und auch den Lebensweg positiv beeinflussen. Bin selbst auf einer Brennpunktschule gewesen, das hat meiner Bildung sicherlich nicht geschadet. Dafür habe ich schon früh die echte Welt gesehen und wurde entsprechend "abgehärtet". Sich in eine Parallelwelt zu fliehen, um vor den Problemen der Allgemeinbevölkerung geschützt zu sein, mag möglicherweise eine bessere Lernatmosphäre im Unterricht ermöglichen, dafür bleiben dann halt andere Kompetenzen auf der Strecke.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Bei uns war die Entscheidung, ob noch ein 3. Kind von meiner Seite eher finanzieller Natur.
Meine Frau auf emotionaler Ebene.

Fakt war:

  • größeres Auto (s.o. T6)
  • Speicherausbau für entsprechendes zusätzliches Zimmer
  • KiGa/Privatschulkosten
  • Urlaube teurer

Ich bereue es aber keine Sekunde.
Es ist immer wieder schön ein Kind aufwachsen zu sehen. Allerdings ist es natürlich schon sehr anstrengend. Ich habe sehr häufig keine gemeinsame Zeit mehr mit meiner Frau (besonders unter der Woche), da einfach immer mind. ein Kind etwas hat. Meine Frau ist derzeit noch zu Hause und arbeitet nur auf Stundenbasis (3-4h/Woche) für ein Projekt. Mehr wäre auch organisatorisch und zeitlich nicht drin.
Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen und auf die Kinder (Schreibaby, schlecht schlafen etc) an. Das weiß man aber halt im Vorfeld nicht...

Das klingt doch sehr schön und realistisch. Kinder bedeuten Arbeit und Opfer. Das muss man wollen, wird aber bei Zugänglichkeit auch entsprechend belohnt dafür. Das ist sicherlich nicht für jeden Menschen etwas und hat etwas mit Prioritätensetzung zu tun.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

... und Toleranz. Manche Familien wollen halt nur ein Kind oder kein Kind auch das gilt es zu akzeptieren und nicht schlecht zu reden.
...und Reproduktion löst nicht die Probleme dieser Welt. Unsere Erde ist am Ende, platztechnisch und klimatisch. Vor diesen Hintergrund sind auch mehrere Kinder sehr egoistisch, nur um das eigene Familienbild zu fördern.

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Bei uns war die Entscheidung, ob noch ein 3. Kind von meiner Seite eher finanzieller Natur.
Meine Frau auf emotionaler Ebene.

Fakt war:

  • größeres Auto (s.o. T6)
  • Speicherausbau für entsprechendes zusätzliches Zimmer
  • KiGa/Privatschulkosten
  • Urlaube teurer

Ich bereue es aber keine Sekunde.
Es ist immer wieder schön ein Kind aufwachsen zu sehen. Allerdings ist es natürlich schon sehr anstrengend. Ich habe sehr häufig keine gemeinsame Zeit mehr mit meiner Frau (besonders unter der Woche), da einfach immer mind. ein Kind etwas hat. Meine Frau ist derzeit noch zu Hause und arbeitet nur auf Stundenbasis (3-4h/Woche) für ein Projekt. Mehr wäre auch organisatorisch und zeitlich nicht drin.
Es kommt immer auf die Rahmenbedingungen und auf die Kinder (Schreibaby, schlecht schlafen etc) an. Das weiß man aber halt im Vorfeld nicht...

Das klingt doch sehr schön und realistisch. Kinder bedeuten Arbeit und Opfer. Das muss man wollen, wird aber bei Zugänglichkeit auch entsprechend belohnt dafür. Das ist sicherlich nicht für jeden Menschen etwas und hat etwas mit Prioritätensetzung zu tun.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Das Zeitproblem lässt sich aber ziemlich leicht lösen, wenn es keine finanzielle Notwendigkeit für das aktuelle Arbeitpensum gibt. Es ist schon merkwürdig, dass der TE diese Option noch nicht angesprochen hat. Falls es keine finanziellen Gründe gibt, dann ist die Beantwortung der Frage doch ganz einfach: Was ist ihm und seiner Frau wichtiger im Leben: Arbeit oder Familie? Man kann nicht alles im Leben haben, manchmal ist eine Entscheidung für oder gegen etwas notwendig.

Die Kosten für eine Privatschule, wie hier angemerkt, zähle ich allerdings nicht zu einer finanziellen Notwendigkeit, sondern zur Kategorie Luxus. Wenn ich vor der Wahl stünde, mehr zu arbeiten, damit mein Kind eine Privatschule besuchen kann, ich aber deshalb zwangsläufig weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, dann würde ich jederzeit die öffentliche Schule nehmen. Je weniger man Kinder abgibt, desto mehr kann man es prägen und auch den Lebensweg positiv beeinflussen. Bin selbst auf einer Brennpunktschule gewesen, das hat meiner Bildung sicherlich nicht geschadet. Dafür habe ich schon früh die echte Welt gesehen und wurde entsprechend "abgehärtet". Sich in eine Parallelwelt zu fliehen, um vor den Problemen der Allgemeinbevölkerung geschützt zu sein, mag möglicherweise eine bessere Lernatmosphäre im Unterricht ermöglichen, dafür bleiben dann halt andere Kompetenzen auf der Strecke.

Du warst länger nicht in einer öffentlichen städtisch gelegenen Schule? Sachen die man dort zwangsläufig lernt lernt man besser nicht.

Zudem profitiert man enorm vom Umfeld das färbt ab und bietet Möglichkeiten.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

... und Toleranz. Manche Familien wollen halt nur ein Kind oder kein Kind auch das gilt es zu akzeptieren und nicht schlecht zu reden.
...und Reproduktion löst nicht die Probleme dieser Welt. Unsere Erde ist am Ende, platztechnisch und klimatisch. Vor diesen Hintergrund sind auch mehrere Kinder sehr egoistisch, nur um das eigene Familienbild zu fördern.

Bin der Poster mit 3 Kindern.
Ganz ehrlich, bei der Entscheidung eines (weiteren) Kindes mache ich die Wahl garantiert nicht von irgendwelchen Klima- oder Platzgründen auf der Welt abhängig.
Wenn man das Klimaproblem in den Griff bekommen möchte, dann könnte man das auch jetzt mit dem Invest von einigen Hundert Mrd. machen. Und das sind im Vergleich zum derzeitigen Finanzmarkt Peanuts.
Es gibt viele andere Faktoren, die die Entscheidung für/gegen ein Kind beeinflussen. Jeder muss das selber entscheiden, wieviele Kinder er möchte. Das sollte jeder respektieren.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Das Zeitproblem lässt sich aber ziemlich leicht lösen, wenn es keine finanzielle Notwendigkeit für das aktuelle Arbeitpensum gibt. Es ist schon merkwürdig, dass der TE diese Option noch nicht angesprochen hat. Falls es keine finanziellen Gründe gibt, dann ist die Beantwortung der Frage doch ganz einfach: Was ist ihm und seiner Frau wichtiger im Leben: Arbeit oder Familie? Man kann nicht alles im Leben haben, manchmal ist eine Entscheidung für oder gegen etwas notwendig.

Die Kosten für eine Privatschule, wie hier angemerkt, zähle ich allerdings nicht zu einer finanziellen Notwendigkeit, sondern zur Kategorie Luxus. Wenn ich vor der Wahl stünde, mehr zu arbeiten, damit mein Kind eine Privatschule besuchen kann, ich aber deshalb zwangsläufig weniger Zeit mit meinem Kind verbringen kann, dann würde ich jederzeit die öffentliche Schule nehmen. Je weniger man Kinder abgibt, desto mehr kann man es prägen und auch den Lebensweg positiv beeinflussen. Bin selbst auf einer Brennpunktschule gewesen, das hat meiner Bildung sicherlich nicht geschadet. Dafür habe ich schon früh die echte Welt gesehen und wurde entsprechend "abgehärtet". Sich in eine Parallelwelt zu fliehen, um vor den Problemen der Allgemeinbevölkerung geschützt zu sein, mag möglicherweise eine bessere Lernatmosphäre im Unterricht ermöglichen, dafür bleiben dann halt andere Kompetenzen auf der Strecke.

Du warst länger nicht in einer öffentlichen städtisch gelegenen Schule? Sachen die man dort zwangsläufig lernt lernt man besser nicht.

Zudem profitiert man enorm vom Umfeld das färbt ab und bietet Möglichkeiten.

Natürlich gibt es viele Schulen auf die ich mein nichtvorhandenes Kind niemals schicken würde, aber zu behaupten dass jede öffentliche Schule in Städten eine Brennpunktschule sei ist schon sehr realitätsfremd.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Natürlich gibt es viele Schulen auf die ich mein nichtvorhandenes Kind niemals schicken würde, aber zu behaupten dass jede öffentliche Schule in Städten eine Brennpunktschule sei ist schon sehr realitätsfremd.

Wir reden nochmal darüber, wenn du Kinder hast und die Schule von innen gesehen hast. Selbst auf Realschulen bzw. weiterführenden Schulen ist der Migrationsanteil sehr hoch.

antworten
SME

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Natürlich gibt es viele Schulen auf die ich mein nichtvorhandenes Kind niemals schicken würde, aber zu behaupten dass jede öffentliche Schule in Städten eine Brennpunktschule sei ist schon sehr realitätsfremd.

Wir reden nochmal darüber, wenn du Kinder hast und die Schule von innen gesehen hast. Selbst auf Realschulen bzw. weiterführenden Schulen ist der Migrationsanteil sehr hoch.

Unsere 2 älteren Mädchen gingen zur einer Privatschule. Jeweils in die Erste und die zweite Klasse. Da gab es höchstens 2-3 Kinder mit Migrationshintergrund pro Klasse. Es war eine Katastrophe! Beide waren ständig traurig und depressiv. Seit September gehen die in die öffentliche Unesco Schule. Mittlerweile können die kaum noch warten, dass die Ferien vorbei sind, damit die wieder in die Schule kommen. Da ist der Anteil von Kindern mit Migrationshintergrund bei ca 35%. Hat die Leistung nachgelassen? Überhaupt nicht. Die Ältere hat im Dezember sogar den ersten Platz auf einem regionalen Mathematikwettbewerb gewonnen.

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Ein KPMGler

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Gut, dass es hier nicht das "Kotz-Emoji" gibt, auf diesen Post wäre es eigentlich die einzig angemessene Antwort.

Ist jede Brennpunktschule eine solche, weil sie einen hohen Migrationsanteil hat?
Ist ein hoher Migrationsanteil (was ist eigentlich für Dich "hoch"?) zwingend ein Negativkriterium, wenn ja, warum?
Und machst Du das am Status "Migrant" fest oder an gewissen Nationalitäten? Ich glaube, das würde unter "Rassismus" fallen.

Oder würdest Du die John F. Kennedy Schule oder die Nelson Mandela Schule in Berlin als Problemschule sehen, weil dort so viele Kinder mit Migrationshintergrund sind?

Verlogene Diskussion hier auf einmal...

WiWi Gast schrieb am 12.01.2020:

Natürlich gibt es viele Schulen auf die ich mein nichtvorhandenes Kind niemals schicken würde, aber zu behaupten dass jede öffentliche Schule in Städten eine Brennpunktschule sei ist schon sehr realitätsfremd.

Wir reden nochmal darüber, wenn du Kinder hast und die Schule von innen gesehen hast. Selbst auf Realschulen bzw. weiterführenden Schulen ist der Migrationsanteil sehr hoch.

antworten
SME

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ein KPMGler schrieb am 12.01.2020:

Gut, dass es hier nicht das "Kotz-Emoji" gibt, auf diesen Post wäre es eigentlich die einzig angemessene Antwort.

Ist jede Brennpunktschule eine solche, weil sie einen hohen Migrationsanteil hat?
Ist ein hoher Migrationsanteil (was ist eigentlich für Dich "hoch"?) zwingend ein Negativkriterium, wenn ja, warum?
Und machst Du das am Status "Migrant" fest oder an gewissen Nationalitäten? Ich glaube, das würde unter "Rassismus" fallen.

Oder würdest Du die John F. Kennedy Schule oder die Nelson Mandela Schule in Berlin als Problemschule sehen, weil dort so viele Kinder mit Migrationshintergrund sind?

Verlogene Diskussion hier auf einmal...

Ich finde das Post auch zum Kotzen. Ich beführte, dass es leider deutlich mehr Menschen mit solchen Ansichten gibt, als man denkt. Die meisten schämen sich aber selbst in einem anonymen Onlineforum solche Meinungen zu äußern.

antworten
WiWi Gast

Jobs und Familie: Entscheidung für oder gegen zweites Kind

Ist doch immer dasselbe. Die Menschen verbinden Verhalten mit Herkunft/Hautfarbe und nicht mit sozialem Setting.

Wenn Kinder schlecht aufwaschen, dann werden sie eben schwierige Kinder und später im Leben eher so richtige Assis. Und das gilt für alle unabhängig von der Herkunft.

Ich war weiß Gott nicht auf Problemschulen. Aber die mit Migrationshintergrund waren immer korrekt. Die größten Assis - auch auf dem Spielplatz - waren immer die typischen deutschen Arbeiterkinder. Mit den Kurden etc. kam ich immer zurecht.

SME schrieb am 13.01.2020:

Ein KPMGler schrieb am 12.01.2020:

Gut, dass es hier nicht das "Kotz-Emoji" gibt, auf diesen Post wäre es eigentlich die einzig angemessene Antwort.

Ist jede Brennpunktschule eine solche, weil sie einen hohen Migrationsanteil hat?
Ist ein hoher Migrationsanteil (was ist eigentlich für Dich "hoch"?) zwingend ein Negativkriterium, wenn ja, warum?
Und machst Du das am Status "Migrant" fest oder an gewissen Nationalitäten? Ich glaube, das würde unter "Rassismus" fallen.

Oder würdest Du die John F. Kennedy Schule oder die Nelson Mandela Schule in Berlin als Problemschule sehen, weil dort so viele Kinder mit Migrationshintergrund sind?

Verlogene Diskussion hier auf einmal...

Ich finde das Post auch zum Kotzen. Ich beführte, dass es leider deutlich mehr Menschen mit solchen Ansichten gibt, als man denkt. Die meisten schämen sich aber selbst in einem anonymen Onlineforum solche Meinungen zu äußern.

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Artikel zu Kinder

Der Kinder-Eignungstest

Ein dunkelhäutiges Kind mit freiem Oberkörper und Brille putzt mit einem Wischer den Fußboden.

Der folgende Test soll eher der Erheiterung, denn einer wirklichen Eignungsprüfung dienen.

Führungskräfte: Das Leiden der Lebenspartner

Eine traurige Frau in einem roten Kleid lehnt sich an bei ihrem Freund im dunklen Anzug.

Manager sind es gewohnt, die Dinge im Griff zu haben. Beruf, Gesundheit, Freundschaften, die Entwicklung der Kinder – oft bleibt dabei jedoch eine Beziehung auf der Strecke: die zum Lebenspartner. Viele Ehen von besonders erfolgreichen Unternehmern und Führungskräften sind kaputt.

vaeter.de - Plattform für Männer mit Kind und Karriere

Vater, Kind, Rente, Familie,

Die Internetplattform vaeter.de richtet sich an Männer, die Familie und Beruf besser vereinbaren möchten.

Mehr Müttern und Vätern gelingt die Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Eltern mit zwei Kindern auf den Schultern am Strand. Vereinbarkeit von Beruf und Familie

Die Voraussetzungen für erwerbstätige Mütter haben sich in Deutschland verbessert. Aus der OECD-Studie „Dare to Share“ zur Partnerschaftlichkeit in Familie und Beruf geht hervor: 70 Prozent der Mütter sind erwerbstätig, davon arbeiteten mit 39 Prozent überdurchschnittlich viele Mütter in Deutschland in Teilzeit. Die hohe Teilzeitquote bei Müttern zeigt jedoch, dass eine wirklich ausgeglichene Aufteilung von bezahlter und unbezahlter Arbeit innerhalb von Familien noch nicht die Regel ist.

Elternzeit: Arbeitgeber muss Verlängerung der festgelegten Elternzeit zustimmen

Elternzeit: Ein lachendes Mädchen spielt mit ihrem weißen Teddy.

Möchte der Arbeitnehmer oder die Arbeitnehmerin nach einem Jahr die vereinbarte Elternzeit verlängern, muss dem der Arbeitgeber zustimmen. Der Arbeitgeber muss in diesem Fall nach billigem Ermessen entscheiden, hat das Bundesarbeitsgericht (BAG) entschieden.

Kind und Karriere: Jobs werden familienfreundlicher

Buchstaben und Computer-Tastatur bilden die Wörter Beruf und Familie

Die Vereinbarkeit von Kind und Karriere spielt eine immer größere Rolle auf dem Stellenmarkt. Die Unternehmen reagieren daher verstärkt auf die Ansprüche von Eltern, die ihre Elternzeit in Anspruch nehmen wollen. Wie der Adecco Stellenindex zeigt, werden insbesondere für die Bereiche Office Management und Verwaltung, die Gesundheitsberufe und das Finanz- und Versicherungswesen geeignete Kandidaten zur Elternzeitvertretung gesucht.

Elternzeit: Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit

Eine Küchenuhr in schwarz-weiß zeigt als Zeit 8 Uhr an.

Handeln Arbeitnehmer und Arbeitgeber eine Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit aus, wird diese einvernehmliche Vereinbarung nicht auf den gesetzlichen Anspruch angerechnet. Das Bundesarbeitsgericht (BAG) hat entschieden, dass der Anspruch auf zweimalige Verringerung der Arbeitszeit während der Elternzeit unabhängig vom der beschlossenen Vereinbarung gilt.

Beförderung zum Vicepresident: Schwangerschaft allein für abgelehnte Abteilungsleiterin keine Benachteiligung

Der Bauch einer schwangeren Frau im roten Kleid, die ihre Hände auf die Wölbung hält.

Allein die Tatsache, dass eine Frau schwanger ist, genügt nicht der geschlechtsspezifischen Benachteiligung beklagt zu werden. Darüber hinaus müssen weitere geschlechtsbezogene Benachteiligung bei einer Beförderung dargelegt werden.

Elternzeit-Rechner - Anspruch auf Erziehungsgeld berechnen

Ein Kleinkind mit einem Sonnenhut mit Blumen in rosa geht an einer Hand mit Uhr und Ring spazieren.

Ob und wie der Anspruch auf Elternzeit genutzt werden kann, hängt nicht zuletzt von der Einkommenssituation der Familie ab. Mit dem Elternzeitrechner vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend findet jede Familie für sich die beste Lösung in der Elternzeit.

Elternzeit: Urlaubsanspruch während des Mutterschutzes und der Elternzeit

Baby, Eltern,

Während des Mutterschutzes oder Elternzeit müssen Arbeitnehmer keinen Urlaub nehmen. Das Bundesarbeitsgericht hat entschieden, dass verbleibende Urlaubsansprüche mitgenommen und nach der Elternzeit abgegolten werden dürfen. Der Anspruch auf Erholungsurlaub darf lediglich um ein Zwölftel für jeden Kalendermonat gekürzt werden.

Karrierekiller Teilzeit: Hohe Führungspositionen meist Männern vorbehalten

Die Aufstiegschancen sind für Männer in Deutschland weiterhin deutlich besser. Obwohl fast die Hälfte der abhängig Beschäftigten Frauen sind, beträgt ihr Anteil in hohen Führungspositionen nur 31 Prozent. Der Gender Leadership Gap variiert jedoch nach Branchen stark. Fast gleichwertige Karrierechancen haben Frauen im Bereich Information und Kommunikation. Die Finanzbranche bietet dagegen zwar viele hohe Führungspositionen – davon profitieren allerdings überwiegend Männer. Das zeigt eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung.

Frauen in Führungspositionen: Bundeskanzlerin Merkel unterstützt Initiative »Chefsache«

Initiative-Chefsache Frauen Führungspositionen

Bundeskanzlerin Merkel unterstützt die neue Initiative „Chefsache“ – für ein ausgewogenes Verhältnis von Frauen und Männern in Spitzenpositionen. Dem Netzwerk gehören Top-Führungskräfte aus Wirtschaft, Wissenschaft, Sozialwirtschaft, öffentlichem Sektor und Medien an. Der Bundestag hat bereits im März 2015 eine gesetzliche Frauenquote für 2016 festgelegt.

E-Book: Familie UND Führungsposition

Cover des E-Book-Ratgebers "Familie UND Führungsposition" der Initative Erfolgsfaktor Familie

Der Leitfaden richtet sich an Beschäftigte mit Kindern oder pflegebedürftigen Angehörigen, die in einer Führungsposition sind und mehr Freiraum für die Familie brauchen. Er zeigt, wie sich Führungsaufgaben und Familie vereinbaren lassen und welche Arbeitsmodelle und Maßnahmen im Berufsalltag dabei helfen, Familie und berufliches Fortkommen unter einen Hut zu bringen.

Männer wünschen sich familienfreundlichere Unternehmen

Mann im Anzug mit Krawatte im Cafe.

Eine aktuelle A.T. Kearney-Studie zeigt, dass Männer sich mehr Zeit für die Familie wünschen, aber wenig familienfreundliche Leistungen nachfragen. Der Studie zufolge würde sogar fast ein Drittel aller Vollzeit arbeitenden Männer ihre Arbeitszeit verkürzen.

Immer mehr Erwerbstätige pflegen nebenbei Verwandte oder Bekannte

Ein blaues Auto mit einem Zeichen für ambulate Pflege in weiß.

Die Tochter und der Sohn, die neben der Arbeit ihre Eltern pflegen oder sich um ihre Nachbarin kümmern: Zwischen fünf und sechs Prozent aller Erwachsenen leisten regelmäßig solche informelle Pflege. Der Anteil der Erwerbstätigen an allen informell Pflegenden unter 65 Jahren ist von knapp 53 auf fast 66 Prozent gestiegen.

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