DieManager von Morgen WiWi-TReFF.de - Zeitung & Forum für Wirtschaftsstudium & Karriere
Private HochschulenPrivathochschulen

Private Hochschulen: Zahl der Studenten hat sich seit 2005 in Deutschland verdoppelt

Das Studium an einer Privaten Hochschule ist gefragter denn je: Die Zahl der Studenten hat sich in zehn Jahren verdoppelt. In Deutschland ist das fast jeder zwölfte Studienanfänger, der sich für ein Studium an der Privathochschule entscheidet. Finanziell betrachtet gewinnen vor allem die öffentlichen Hochschulen, die durch den Hochschulpakt von den steigenden Zahlen der Studenten an privaten Hochschulen profitieren. Zu diesen Ergebnissen kommt eine aktuelle Studie des Insitituts der deutsche Wirtschaft Köln (IW).

Studenten führen eine Konversation während eines Seminars an der Universität Witten/Herdecke (UWH)

Private Hochschulen: Zahl der Studenten hat sich seit 2005 in Deutschland verdoppelt
Köln, 18.07.2016 (iw) - Ein Plus von 200 Prozent seit 2005: Die Zahl der Einschreibungen an privaten Hochschulen ist deutlich stärker gestiegen als die an den öffentlichen – sie kamen im selben Zeitraum lediglich auf einen Zuwachs von 35 Prozent. Inzwischen entscheidet sich jeder zwölfte Studienanfänger in Deutschland für eine private Alternative; rund ein Viertel aller deutschen Hochschulen ist privat – insgesamt 117. In Berlin sind es rund zwei Drittel, in Hamburg die Hälfte.

Private Hochschulen profitieren finanziell nicht vom Anstieg an Studenten
Finanziell profitieren davon jedoch vor allem die öffentlichen Hochschulen. Denn auch die steigenden Studierendenzahlen an den privaten Hochschulen fließen in den Hochschulpakt ein, über den Bund und Länder die Hochschulen finanziell fördern – je mehr zusätzliche Studenten gemessen am Jahr 2005, desto mehr Fördermittel für das jeweilige Bundesland. Die Gelder fließen dann aber fast ausschließlich an die öffentlichen Hochschulen, zeigt die IW-Studie. Gegenwärtig finanzieren sich die privaten Hochschulen zu drei Viertel aus Studiengebühren. Lediglich gut elf Prozent ihres rund 919 Millionen Euro umfassenden Budgets stammen aus Bundes- und Länderkassen.

“Dabei leisten die privaten Hochschulen einen wichtigen Beitrag zur flexiblen Hochschulausbildung“, sagt IW-Hochschulexpertin Christiane Konegen-Grenier.

Doch lediglich Schleswig-Holstein reicht die Bundesmittel aus dem Hochschulpakt komplett an seine privaten Hochschulen weiter, Baden-Württemberg, Hessen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz zumindest teilweise. In allen anderen Bundesländern gehen die Privathochschulen im Hochschulpakt leer aus, belegt die IW-Studie.

„Das muss sich dringend ändern“, fordert IW-Expertin Konegen-Grenier. „Alle Länder müssen die Bundesmittel aus dem Hochschulpakt vollständig weitergeben.“


Download  IW-Report 22/2016 [PDF, 27 Seiten - 684 KB]
http://www.iwkoeln.de/Finanzierung_der_Ausbildungsleistungen_der_privaten_Hochschulen.pdf


Bildquelle: WHU / UW/H

Im Forum zu Privathochschulen

32 Kommentare

WHU Bachelor Erfahrung

WiWi Gast

Hallo Leute, Ich gehe zur Zeit noch in die 12. Klasse, möchte jedoch nach meinem Abitur BWL, am besten an der WHU studieren. Mein Abischnitt wird vermutlich zwischen 2,0-2,5 liegen. Habe ich damit Ch ...

44 Kommentare

Re: HSG oder WHU - Wo ist das Studium ''härter''?

WiWi Gast

Wo ist das BWL-Studium ''härter''?

7 Kommentare

HHL Part time Master

WiWi Gast

Hallo, lohnt es sich einen part time Master an bspw. der HHL zu machen und über den ganzen Zeitraum konstant Praktika? Hab von dem Modell noch nichts gehört, vermutlich seh ich den Haken nur nicht wär ...

9 Kommentare

Verkaufe meine TAT Bücher für WHU, FS und HSG

WiWi Gast

Verkaufe meine TAT Bücher für WHU, FS und HSG... 4 Bücher für 80 Euro, einfach melden wer will.

18 Kommentare

EBS Master: Als EBS Bachelorstudent dort weiterstudieren?

WiWi Gast

Sehr geehrtes Forum, sollte man an der EBS weiterstudieren? Da ich durch meine akademischen Leistungen sehr wahrscheinlich wieder die Aussicht auf ein Stipendium hätte frage ich mich ob es sich so ...

14 Kommentare

Wert von Privat-Unis?

WiWi Gast

Hi, ich habe letztes Semester ein Auslandssemester an einer privaten Uni absolviert und bin ehrlich gesagt total enttäuscht. Ich komme von einer unbekannten deutschen Uni und meine Austausch-Uni war ...

12 Kommentare

Profil für Master in Finance

Gertrud

Wo meint ihr, hab ich ne Chance auf nen Master an den genannten Hochschulen: WHU, EBS, FSFM, ESB mein Profil: Bachelor 2,5 (FH) TOEFL 110 2-3 relevante Praktika GMAT nur 640 Engagement vorhanden 3 M ...

Artikel kommentieren

Als WiWi Gast oder Login

Zum Thema Privathochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Weiteres zum Thema Private Hochschulen

HHL Leipzig Graduate School of Management

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an privaten Hochschulen

Private Hochschulen sind für ihren Innovationsgeist im deutschen Hochschulsystem bekannt. Als nichtstaatliche Hochschulen setzen private Hochschulen auf einen starken Praxisbezug und eine internationale Ausrichtung. In enger Zusammenarbeit mit Kooperationen aus Wirtschaft und Industrie wird Studenten der Berufseinstieg schon im Studium erleichtert. Damit wächst der Attraktivitäts-Index von privaten Hochschulen für Studieninteressierte, besonders für die Studiengänge Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre und andere Management-Fächern. Mehr als 60 Prozent der privaten Hochschulen bieten aktuell Studiengänge in den Wirtschaftswissenschaften an.

Akkreditiertung International-School-of-Management

Wissenschaftsrat akkreditiert ISM - International School of Management für weitere fünf Jahre

Der Wissenschaftsrat in Köln hat die Akkreditierung der International School of Management (ISM) für weitere fünf Jahre beschlossen. Damit ist die private Hochschule mit Standorten in Dortmund, Hamburg, München, Frankfurt/Main und Köln bis 2020 staatlich anerkannt. In seinem Bericht hebt der Wissenschaftsrat die qualitativ hochwertige Lehre, die praxisnahe Ausbildung und das internationale Netzwerk der ISM hervor.

HHL Leipzig Graduate School of Management

Neuer HHL Lehrstuhl für Wirtschaftspsychologie und Leadership von Prof. Meynhardt besetzt

Prof. Dr. Timo Meynhardt ist ab dem 1. Oktober 2015 Inhaber des neuen Dr. Arend Oetker Chair of Business Psychology and Leadership an der HHL Leipzig Graduate School of Management. Der Diplom-Psychologen studierte in Jena, Oxford und Peking. Er promovierte und habilitierte an der Universität St. Gallen in Betriebswirtschaftslehre und war acht Jahre bei der Unternehmensberatung McKinsey.

Beliebtes zum Thema Studienwahl

Header Bilder der Wiwi-Studiengänge / Betriebswirtschaftslehre BWL

Wirtschaft studieren: Das Studium Betriebswirtschaftslehre (BWL)

Das Studium der Betriebswirtschaftslehre ist mit Abstand am beliebtesten in Deutschland. Nicht ohne Grund, denn BWL-Absolventen haben im Gesamtvergleich beste Job-Aussichten. Im Jahr 2013 haben 72.700 Studienanfänger und damit sechs Prozent mehr ein BWL-Studium begonnen. Dabei ist Betriebswirtschaftslehre bei Frauen und Männern gleichermaßen beliebt: Beinahe die Hälfte der Studienanfänger war weiblich. Insgesamt waren 222.600 Studierende in BWL eingeschrieben und rund 42.400 Abschlussprüfungen wurden in 2013 erfolgreich abgelegt. Mehr als zwei Drittel bestanden die Bachelor-Prüfung in BWL. Der Anteil der Masterabsolventen lag in BWL bei 21 Prozent.

Wirtschaft studieren: Das BWL-Studium an der Fachhochschule (FH)

Ein Studium der Wirtschaftswissenschaften an einer Fachhochschule ist in Deutschland sehr gefragt. Der anhaltende Aufwärtstrend an einer Fachhochschule (FH) ein Studium aufzunehmen, hat vor allem einen Grund: der anwendungsbezogene Lehrunterricht. Derzeit studieren rund 63.089 Studenten an Fachhochschulen in Studiengängen aus den Fächern Recht-, Sozial- und Wirtschaftswissenschaften.

Wichtige Branchen für Wirtschaftswissenschaftler

Betriebswirtschaftslehre, Volkswirtschaftslehre, Wirtschaftsinformatik und Wirtschaftsingenieurwesen: Absolventen mit Abschlüssen in einem wirtschaftswissenschaftlichen Studienfach stehen fast alle Branche in Deutschland offen, um den Berufseinstieg zu schaffen. Einige Branchen in Deutschland sind dabei umsatzstärker als andere oder haben bessere Renditen. Es bieten sich zahlreiche Berufsfelder und Jobs an, die es zu entdecken gilt.

Screenshot Homepage freie-studienplaetze.de

freie-studienplaetze.de - Offizielle Studienplatzbörse bis Ende Oktober 2017 geöffnet

Die bundesweite Studienplatzbörse »freie-studienplaetze.de« ist seit dem 1. August 2017 wieder online. Sie informiert Studieninteressierte tagesaktuell über noch verfügbare Studienplätze für ein Bachelorstudium oder Masterstudium in Deutschland für das Wintersemester 2017/18. Das Angebot umfasst Studienplätze in zulassungsbeschränkten Fächern, die noch im Losverfahren vergeben werden und in zulassungsfreien Fächern, die einfach frei geblieben sind.

Der Kopf einer Frau mit einer Pagenfrisur.

Lebenseinkommen: Wirtschaftsstudium bringt Männern 529.000 Euro mehr als Ausbildung

Mit einem Universitätsabschluss steigt das Lebenseinkommen um durchschnittlich etwa 390.000 Euro und mit einem Fachhochschulabschluss um 270.000 Euro gegenüber einer Ausbildung. Durch ein Wirtschaftsstudium wächst das Lebenseinkommen bei Männern um durchschnittlich gut 529.000 Euro und bei Frauen um knapp 248.000 Euro. Ein Studium schützt zudem besser vor Arbeitslosigkeit. So lauten die Ergebnisse der aktuellen Bildungsstudie 2017 vom Ifo-Institut für Wirtschaftsforschung.

Die bunt angeleuchtete Oper von Sydney.

Deutsch-australischer Doppel-Abschluss Bachelor of Business Management

An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Würzburg-Schweinfurt (FHWS) profitieren Studierende von dem Double Degree-Austauschprogramm mit dem International College of Management Sydney (ICMS). Während des Studiums gehen Studierende für drei Semester nach Sydney in Australien und erlangen neben dem Bachelor of Arts an der FHWS, an der ICMS den Bachleor of Business Management (BBM).

Die Graduation Cap mit Weltkarte im Hintergrund

U-Multirank 2017: 4. Internationales Hochschulranking für VWL und BWL

Die Volkswirtschaftslehre (Economics) ist neu in der Liste der Studienfächer des internationalen Hochschulrankings »U-Multirank 2017«. Mainz, Mannheim und Frankfurt am Main führen die deutschen Universitäten im VWL-Ranking an. Die drei Spitzenplätze im BWL-Ranking (Business Studies) belegen WHU, EBS und Universitäten Mannheim. Das weltweite Hochschulranking bewertet fast 1.500 Hochschulen in 99 Ländern anhand der fünf Dimensionen Forschung, Lehre, Internationalität, Wissenstransfer und regionales Engagement.

Feedback +/-

Feedback