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Corps Verbindungen Burschenschaften?!

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WiWi Gast

Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Was ist Eure Meinung dazu?

Lohnt sich das. Man wohnt ja billig und gut, feiert viel, hat viele Kontakte, lernt Soft Skills, (wird zumindest behauptet), aber gleichzeitig muss man sich doch ziemlich engagieren und einbinden lassen?!

Bringt das denn was? Und was muss ich dafür aufgeben?

Was denkt Ihr darüber?

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Lounge Gast schrieb:

Lohnt sich das?

Die Frage, ob sich die Aktivität in einer stud. Verbindung lohnt, musst Du selbst entscheiden. Wenn du Spaß an Gesellschaft, Feiern aber auch einiger organisatorischer Arbeit hast, könnte eine Verbindung Dir viel bieten.
Ein interessierter, freier und engagierter Student lohnt sich jedenfalls für jede Verbindung.

[...] muss man sich ziemlich engagieren und einbinden lassen?

Eindeutig JA, sofern du Dir einen Bund suchst, der wirklich etwas bietet und einen guten Zusammenhalt aufweist.

Bringt das was? Und was muss ich dafür aufgeben?

Falls du meinst, dass Verbindungen Jobvermittlungen sind, die an Unfähige hochkarätige Positionen abgeben, muss ich Dich leider enttäuschen. So etwas gibt es zu 99% nicht mehr. Was allerdings immer möglich/interessant ist, ist in die versch. Berufsfelder in Form von Praktika reinzuschauen. Ob du dafür etwas aufgeben musst liegt weitestgehend bei Dir.

Wenn du in der Lage bist deine Zeit zu planen/verwalten, sollte eine Verbindung Dir in wenigen Dingen im Weg stehen.
Allerdings ist bei den richtigen Verbindungen damit zu rechnen, dass du ab und zu mal Veranstaltungen mitorganisieren musst, bzw. an Veranstalten teilnehmen musst. Hierdurch werden m.M nach auch die oben genannten Soft-Skills vermittelt.

Ich selbst halte viel von Verbindungen, da ich selbst auch Verbindungsstudent bin. Ich habe in meinem Bund soweit sehr viel Freu(n)de, sowie jede Menge spannender Sachen erlebt. Ebenso gibt es stets die Möglichkeit mit anderen Älteren über versch. Themen zu diskutieren, oder sich einfach mal von einem über 90jährigen etw. über das Studium vor 70 Jahren erzählen zu lassen.

Günstig Wohnen wird da schnell zur schönen Nebeneigenschaft.

Mit freundlichen Grüßen

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Ich war auch in einer Verbindung und kann meinem Vorredner nur in allen Punkten beipflichten!

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Kann da insbesondere die Corps empfehlen!

www.die-corps.de

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Ich bin noch bei keiner Verbindung aber ich will zu einer gehen und ich frage mich, was ich dafür aufgeben muss?

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Du musst aufgeben 24 h am Tag fernseh zu gucken.
Mitglied in einer Verbindung zu sein bedeutet, Soft Skills, wie Zeitmanagement, Eventmanagement, Rhetorik, Durchsetzungsvermögen und Belastbarkeit in der Realität zu lernen.
Ich spreche hier von echten Verbindungen und nicht von Quasi-Wohnheimen, wie z.B. die meisten konfessionellen Verbindungen.
Wie einer meiner Vorposter kann ich Dir nur empfehlen in ein Corps, die älteste Verbindungsform, einzutreten. Unter www.die-corps.de kannst Du Dir die Corps an Deinem Hochschulort ansehen und einfach Kontakt aufnehmen.
Wenn jemand weitere Fragen hat, schreibe er das bitte in das Forum, dann gebe ich auch gerne meine E-Mail Adresse heraus.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Schau Dir einfach mal die Webseiten der Verbindungen an die Dich interessieren und frage Dich ob Du mit Leuten befreundet sein willst die dort propagierten Ansichten und Meinungen vertreten.

Zu Beginn meines Studiums hatte ich mcih auch für verbindungen interessiert. Dabei habei habe ich ein paar Leute getroffen die solchen Verbindungen angehörten. Nachdem ich mich mit denen über das Leben im Verbindungshaus und den Ritualen des Verbindungsstudenten-Lebens unterhalten habe, hatte ich überhaupt kein Interesse mehr zu solchen Organisationen zu gehören.

Aber mach Dir ruhig selbst ein Bild und frag den Leuten schön ein Loch in den Bauch. Dann wirst Du schon die Antworten bekommen, die Dir helfen die richtige Entscheidung zu treffen.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

verbidungen sind was für leute die nicht allein zurecht kommen und sonst zu viel Freizeit haben

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften

Ich war Mitglied einer Studentenverbindung, kann das aus Karrieresicht nicht empfehlen, man muss sich engagieren, sehr viel Zeit investieren, Alkohol etc.

Die Alten Herren sind auch nicht mehr in den Positionen von früher, das Karrierenetzwerk ist mittlerweile Mythos. Es sind sehr viele Under-Performer in den letzten Jahrzehnten Mitglied geworden, was eben auch zu einem sinken der Kontaktmöglichkeiten geführt hat.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

ich stimme dem letzten post zu. in vielen verbindungen sind eher die leute, die sonst keinen eigenen freundeskreis haben.....

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Ich kann das bestätigen: Ja, man muss sich i.d.R stark engagieren und ja nicht jede Verbindung hat exzellente Netzwerke.

Meistens korrelieren diese beiden Punkte allerdings sehr stark. Verbindungen, die sehr starkes Engagement verlangen haben auch i.d.R. erstklassige Mitglieder und insofern ein Netzwerk was man nirgendwo anders erlangen kann.

Hier ist man wieder als einzelner gefordert sich die richtige auszusuchen und dann den Mut und die Standhaftigkeit zu haben dort voll mitzuziehen.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Während des Studiums war ich Mitglied in einem Corps. Ich stand vom ersten Semester bis zu meinem Abschluss voll zu meinen Farben, habe mich engagiert, hatte viel Spaß und möchte aus diesem Blickwinkel die Zeit nicht missen.

Jetzt, nach vier Jahren im Beruf sehe ich das alles etwas nüchterner (im wahrsten Sinne des Wortes:-)). Die Soft-skills, die im Berufsleben entscheidend sind, lernt man auch anderswo. Das Netzwerk, das ich mir über eine Verbindung und Kontakten zu anderen Corpsstudenten aufgebaut habe, taugt beruflich nicht wirklich viel. Zur "aktiven" Karriereplanung dient ein Engagement im Corps also zwangsläufig nicht unbedingt (zu meinen zwei bisherigen beruflichen Stationen (Big4 und jetzt Bank) bin ich ohne Corpskontakte gekommen).

Die größten Schreihälse in den Corps (und den zwei Dachverbänden) sind leider, das musste ich in den vergangenen Jahren wiederholt feststellen, aber ausgerechnet die, die beruflich versagt haben (klar, ansonsten hätte man ja keine Zeit mehr für so etwas). Ich war es irgend wann leid, mir von Alten Herren, die auf unserem Haus Versicherungen verkauft haben, auf unseren Conventen gängeln zu lassen. Die beruflich wirklich erfolgreichen haben sich mehr und mehr zurück gezogen und sich in ihrer Freizeit um ihre Familien gekümmert.

Dieses Phänomen lässt sich bei vielen Corps beobachten.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Burschenschafter und Corps sind komische Menschen ,es sind meist in der Vergangenheit lebende Menschen,die Frauen nur als Hausfrauen haben wollen und zum Sex,sowie menschenverachtende Einstellungen haben.Insbesondere die Burschis sind oft rechtsradikal und verehren Hitler,kannte 2 Stück die rechts waren und bei einer Burschenschaft waren.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Ich war selbst in einer Vrbindung bis zum Inaktivenstatus und kann es nicht empfehlen. Zumindest für eine schlagende Verbindung gilt:

  1. Dir wird sehr viel Zeit genommen. Jeden Tag zwei Stunden auf dem Paukboden (-> Fechten).
  2. Manchen geht das mit dem Fechten, insbesondere direkt vor den Partien an die Nerven.

Dennoch war das Fechten - zumindest bei uns - eine sehr sinnvolle Sache. Jedenfalls ist dies meiner Meinung nach das einzig sinnvolle gewesen.

Für ALLE Verbindungen gilt:

  1. Du verlierst weiter sehr viel Zeit wegen Veranstaltungen, denen Du nicht nur beiwohnen, sondern diese auch mitorganisieren musst.
  2. Alkoholismus - wenn auch nicht gleich in medizinisch alarmierender Form - ist bald Bestandteil der Gruppenzwangproblematik.
  3. Bezüglich Punkt 4 sind viele Tage (Vorlesungen, Übungen, Lernzeiten) flöten!!!
  4. Es gibt sehr viele Intrigen in solchen Clubs. Man kann viele Nerven verlieren.
  5. Mitunter stößt Du auf wenig Verständnis von Deinen Brüdern (Bundes- oder Corpsbrüder), wenn sie für das Studium nicht so viel aufwenden bzw. aufwenden müssen.
  6. Es stinkt nach Versagern - Underperformer. Hohe Abbrecherquote, einige finale Nichtakademiker, Minderwertigskomplexe noch und nöcher bei profilierungssüchtigen Alten Herren, die dann auf den Conventen die Morlaapostel spielen.
  7. Du hast wenig bis gar kein Privatleben. Die Leute aus der Verbindung sind zu 98 % die Menschen, mit denen zu tun hast. Schade, dass Du kaum Kontakt zu Komilitonen haben würdest.
  8. Unschöner Umgang mit anderen Verbindungen, die nachts auf dem Haus sind oder Du bei denen. Das sollen mal Akademiker werden...

Lass es! Mein Tipp.

Vielleicht hast Du aber auch Glück mit Deinem Club, in den Du gehst. Aber sehr viele Dinge weisen daraf hin, dass das vielleicht vor 40 Jahren noch eine tolle Sache war, heute jedoch nicht mehr...

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Jo das stimmt viele schaffen das Studium nicht mal in diesen Verbindungen,einige werden Hartz 4 Opfer ,so schön ist das nicht ,das jeder da Karriere macht!!!

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Was Du da pauschal für ALLE Verbindungen manifestierst, stimmt definitiv nicht:

zu 3) Es kommt auf die Verbindung an, und wie man sich dort organisiert;
zu 4.) Nach zwischenzeitlich 11 Jahren Burschenschaft kann ich auf ca. fünf alkoholische Bier und zwei alkoholfreie zurückblicken. Es kommt auch hierbei darauf an, wie sich der Bund dazu stellt. Ich kenne aber kaum mehr Bünde, die wirklichen Trinkzwang ausüben.
zu 5.) Prinzipiell sollte das Studium zuvorderst stehen. Das haben zwischenzeitlich auch die meisten Verbindungen erkannt.
zu 6.) Intrigen kenne ich jetzt bei uns zumindest kaum. Wir fetzen uns offen und tragen aus, was uns stört.
zu 7.) siehe zu 5.
zu 8.) Auch das gilt nicht für alle Verbindungen. Wobei sich hinter Underperformern und Versagern meist Schnorrer verbergen, die idR keine große Zukunft im Verbindungswesen haben.
zu 9.) Hier kommt es ganz stark darauf an, ob Du auf dem Haus des Bundes wohnst, oder nicht.

MEIN TIPP: Wenn Ihr Euch prinzipiell für Studentenverbindungen interessiert, dann seht Sie Euch über einen Zeitraum hinweg an. Auch nicht nur eine, sondern mehrere.

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

In Burschenschaften sind oft komische Menschen ,viel Alkohohl,Aggressionen,rumpöbeln usw,spreche da aus Erfahrung ,und manchmal gibt es Schlägereien mit den linken bei uns in der Stadt ,die ja links sind...

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Lounge Gast schrieb:

Während des Studiums war ich Mitglied in einem Corps. Ich
stand vom ersten Semester bis zu meinem Abschluss voll zu
meinen Farben, habe mich engagiert, hatte viel Spaß und
möchte aus diesem Blickwinkel die Zeit nicht missen.

Jetzt, nach vier Jahren im Beruf sehe ich das alles etwas
nüchterner (im wahrsten Sinne des Wortes:-)). Die
Soft-skills, die im Berufsleben entscheidend sind, lernt man
auch anderswo. Das Netzwerk, das ich mir über eine Verbindung
und Kontakten zu anderen Corpsstudenten aufgebaut habe, taugt
beruflich nicht wirklich viel. Zur "aktiven" Karriereplanung
dient ein Engagement im Corps also zwangsläufig nicht
unbedingt (zu meinen zwei bisherigen beruflichen Stationen
(Big4 und jetzt Bank) bin ich ohne Corpskontakte gekommen).

Die größten Schreihälse in den Corps (und den zwei
Dachverbänden) sind leider, das musste ich in den vergangenen
Jahren wiederholt feststellen, aber ausgerechnet die, die
beruflich versagt haben (klar, ansonsten hätte man ja keine
Zeit mehr für so etwas). Ich war es irgend wann leid, mir von
Alten Herren, die auf unserem Haus Versicherungen verkauft
haben, auf unseren Conventen gängeln zu lassen. Die beruflich
wirklich erfolgreichen haben sich mehr und mehr zurück
gezogen und sich in ihrer Freizeit um ihre Familien gekümmert.

Dieses Phänomen lässt sich bei vielen Corps beobachten.

Volle Zustimmung! Bin auch Corpsstudent. Gleiche Erfahrung, gleiche Resümee.
Letztendlich hat die aktive Zeit mir persönlich viel gebracht.
Es sind - wie immer im Leben - positive als auch negative Erfahrungen. Die Erlebnisse, die ich in der aktiven Zeit gehabt habe, möchte ich aber auch nicht missen. Beruflich hat es wahrscheinlich nicht viel gebracht, aber einige Freundschaften sind schon entstanden. Die "Versicherungsvertreter" haben wir auch, aber was soll's. Persönlich bin ich dankbar für die Zeit und es ist schon sehr cool: Ein Engländer, ein Südafrikaner, ein Deutscher und noch ein Holländer als Corpsbrüder in der aktiven Zeit gehabt zu haben und dann noch fechten zu müssen. Ein gutes Netzwerk hängt ja bekanntlich von der Höhe der Eintrittschwelle ab, d.h. wenn alle das Gleiche gemacht haben - dann ist dies schon passend. Was den Bierkonsum angeht, war es sicherlich etwas abnorm - aber wenn ich meine "normale" Leute getroffen habe, war dies auch immer feucht-fröhlich.
Fazit: Karriere-Trigger ist es heute nicht mehr, aber man lernt schon einiges für später...

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WiWi Gast

Re: Corps Verbindungen Burschenschaften?!

Ist halt nur was für richtige Studenten die Soyboys von heute halten das natürlich nicht aus

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