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Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Hallo zusammen,

ich habe gesehen, dass es einige Themen zum Audit XCellence Master gibt, allerdings waren alle Infos noch vor der Modularisierung des WP-Examens, daher würde ich gerne wissen, wie es heute ist.

Momentan arbeite ich bei einer Big4 und mir wurde der XCellence Master nahegelegt. Bisher sehe ich den Master eher kritisch, daher würde ich einige negative Punkte aufzählen:

  • Man bindet sich an das Unternehmen. Bis zum Abschluss des Master und darüber hinaus ist man an das Unternehmen gebunden. Sollte man das Studium abbrechen oder kündigen, dann würde man eine Riesen Summe zurückzahlen müssen. Sollte man also feststellen, dass Audit oder die eigene Big4 nicht das richtige ist, kann man nicht so einfach gehen.

  • Man verdient nur 60% seines Gehaltes. Es wird schwierig, sich eine eigene Wohnung zu suchen, man müsste ggf. noch bei den Eltern oder sehr weit außerhalb wohnen, um noch einigermaßen leben zu können.

  • Man ist ständig im Stress. In der Busy Season darf man wie die anderen auch arbeiten ohne Ende und im Sommer muss man lernen und Klausuren schreiben.

  • Der Master ist keine Bestehensgarantie für das Examen.

Pro:

  • Man kann die benötigte Berufserfahrung, die die Ablage des Examens bedingt, etwas verkürzen (um ca. 2-3 Jahre)

  • Man hat durch den Master einen höheren akademischen Grad als ein Bachelor (wobei ich nicht weiß, wie dieser Audit XCellence Master abseits von Wirtschaftsprüfung und ggf. Accounting angesehen wird).

Wie seht ihr das? Würdet ihr den Master machen oder nicht?

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Lohnt sich mMn nur, wenn man einen Master haben möchte. Sonst ist es die doppelte Belastung und das geringe halt für 3,5 Jahre nicht wert.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Ich mache gerade den Xcellence Master und kann ihn sehr empfehlen. Man lernt viel, was man im WP Examen eher kompakt und zu oberflächlich lernt, und man hat den ganzen Sommer viel Zeit, wirklich nur zu lernen und nicht an die Arbeit zu denken. Und nachher kannst du gut im Accounting unterkommen, wenn du das WP Examen doch nicht bestehen solltest.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Ich mache gerade den Xcellence Master und kann ihn sehr empfehlen. Man lernt viel, was man im WP Examen eher kompakt und zu oberflächlich lernt, und man hat den ganzen Sommer viel Zeit, wirklich nur zu lernen und nicht an die Arbeit zu denken. Und nachher kannst du gut im Accounting unterkommen, wenn du das WP Examen doch nicht bestehen solltest.

Wie sieht es denn bei dir mit der Arbeitsbelastung und Freizeit aus? Hat man wirklich keine Zeit für irgendetwas und keinen Urlaub?

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Nach der Modularisierung des WP Examens würde ich den Master nicht empfehlen. Lieber normal arbeiten und sich die Prüfungsgebiete aufteilen, und dabei bekommt man weiterhin das volle Gehalt. Wenn man später WP ist, interessiert es niemanden mehr, ob man Bachelor oder Master hat. Den Master machen jetzt die Leute, für die Freizeit nicht das Wichtigste ist und die den Druck einfach brauchen. Manche wiederum machen den Master, um ein paar Jahre wieder Zeit an der Hochschule zu verbringen. Ich kann diese Leute nicht verstehen, aber jeder muss es selbst wissen. Ja man lernt sehr viel im Master, aber ob das sinnvoll ist, wenn man dabei auf seine Freizeit verzichtet und mit wenig Gehalt auskommen muss, ist mehr als fraglich.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 06.05.2020:

Ich mache gerade den Xcellence Master und kann ihn sehr empfehlen. Man lernt viel, was man im WP Examen eher kompakt und zu oberflächlich lernt, und man hat den ganzen Sommer viel Zeit, wirklich nur zu lernen und nicht an die Arbeit zu denken. Und nachher kannst du gut im Accounting unterkommen, wenn du das WP Examen doch nicht bestehen solltest.

Wie sieht es denn bei dir mit der Arbeitsbelastung und Freizeit aus? Hat man wirklich keine Zeit für irgendetwas und keinen Urlaub?

Ich höre immer wieder von Kollegen, die den Master nicht machen, dass es keine Busy Season mehr gibt. Dadurch, dass viele Kollegen im Sommer in Freistellung gehen oder den Master machen, müssen die wenigen Kollegen, die noch arbeiten, die meiste Arbeit machen. Ich persönlich finde es jetzt viel entspannter an der Uni zu sein, neues zu lernen und zwischendurch auch mal Freizeit zu haben als im Sommer bei 30 Grad in einem stickigen Zimmer zu sitzen und bis spät abends Zahlen abzustimmen. Dass man weniger verdient stimmt, aber ich lerne sehr viel. Später kann ich immer noch genug verdienen.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Kann man nach dem AX Master auch erst noch den StB machen? Oder muss man direkt den WP machen?

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Kann man nach dem AX Master auch erst noch den StB machen? Oder muss man direkt den WP machen?

Natürlich kannst du den StB machen, soweit ich weiß musst du auch nicht das WP Examen schreiben. Allerdings wird bei meiner Big4 (die gelben) die Examensförderung für das StB Examen im Zuge der Modularisierung komplett eingestellt. Sprich du musst schauen, wie du genug Zeit für die Freistellung kriegst und finanziell wird das nicht mehr gefördert.

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Ceterum censeo

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 10.05.2020:

Kann man nach dem AX Master auch erst noch den StB machen? Oder muss man direkt den WP machen?

Das StB-Examen ist kein Teil des erwähnten Programms und grundsätzlich auch nicht vorgesehen. Natürlich bist du frei, das StB-Examen abzulegen, jedoch wirst du nur aufgrund deiner bisherigen Tätigkeit im Master vermutlich noch nicht die notwendigen Praxiszeiten erdient haben. Wenn du nicht gerade in den Mittelstand möchtest, ist das StB-Examen auch mEn nicht unbedingt notwendig.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Ich arbeite selbst bei einer BIG4, bin WP und StB, hatte mich persönlich damals bewusst gegen den Master entschieden, da mir persönlich das Programm nicht zusagt und zumindest bei uns am Standort die Bestehensquoten jetzt nicht wirklich besser waren als die alternativen Wege.

Wenn man rational analyisiert kommt es auf dein Ziel an was du erreichen willst, wenn der WP das Ziel ist, ist meiner Meinung nach der Modularisierung der Master wenig sinnvoll. Grund ist, dass dir die Module BWL/VWL und Recht angerechnet werden, tendenziell die Module die das geringste Problem darstellen, Prüfungswesen und Steuern bleiben, was die heftigsten sind. Abgesehen davon kann sich Prüfungswesen und BWL/VWL je nach Fragestellung sehr starkt überschneiden, daher sollte man zumoindest die Grundzüge BWL /VWL weiterhin parat haben. Durch die Modularisierung kann man des Examen besser entzerren z.B. Steuern / Recht in einem Jahr, BWL/VWLund Prüfungswesen im zweiten Jahr. Das sind Pakete die gut zu bestehen sind. Mit dem WP-Titel interessiert niemanden mehr ob da noch ein Master oder Bachelor ist, da zumindest in den BIG4 der WP Titel immer noch als der Qualitätsnachweis angesehen wird (berechtigt oder nicht).

Wenn dein primäres Ziel ist einen guten Master zu machen (wobei z.B. Mannheim bei uns keinen guten Ruf hat, da z.B. Masterarbeit in Gruppenform) und potenziell das WP-Examen anzustreben bzw. ggf. direkt in die Industrie zu wechseln, dann ist der Master die bessere Wahl.

Im Hinblick auf meinen klassischen Weg mit StB - ist jetzt nicht mehr nötig, der zusätzliche Titel ist nett (kann man auch beim Wechsel in die Industrie recht gut behalten) aber kein Game Changer, aktuell wird er zumindest bei uns noch gefördert, da es einfach ein Gesamtpaket gibt, dass du dann selbst auf StB und WP verteilen kannst bzw. nur für den WP verwenden kannst. Ich hoffe ich konnte helfen.

Viele Grüße

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Danke für eure Meinungen! Ich bin mir einfach unschlüssig, ob ich noch zuvor den StB machen soll oder nicht. Ich sehe mich langfristig nicht bei den Big4 sondern eher in einer kleinen/eigenen Kanzlei oder in der Industrie. Die Selbstständigkeit reizt mich schon sehr und dies soll scheinbar als StB viel einfacher sein als „nur“ mit WP. Und da man als WP sowieso die Steuerklausur schreiben muss, kann man ja auch „einfach“ für steuern sich etwas länger und intensiver vorbereiten und dann erst den StB machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass man ohne StB sondern nur mit WP sich nachher den Weg etwas zubaut...

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Danke für eure Meinungen! Ich bin mir einfach unschlüssig, ob ich noch zuvor den StB machen soll oder nicht. Ich sehe mich langfristig nicht bei den Big4 sondern eher in einer kleinen/eigenen Kanzlei oder in der Industrie. Die Selbstständigkeit reizt mich schon sehr und dies soll scheinbar als StB viel einfacher sein als „nur“ mit WP. Und da man als WP sowieso die Steuerklausur schreiben muss, kann man ja auch „einfach“ für steuern sich etwas länger und intensiver vorbereiten und dann erst den StB machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass man ohne StB sondern nur mit WP sich nachher den Weg etwas zubaut...

Wenn es dir um die Selbständigkeit geht, macht der StB schon Sinn, weil das ja das "Massengeschäft" ist und damit immer gut Geld verdient ist, nur mit den klassischen WP-Vorbehaltstätigkeiten als kleiner niedergelassener WP zu überleben ist hart und die breite Masse geht halt bei steuerlichen Fragen zum StB und nicht zum WP oder Rechtsanwalt (darf ja auch steuerlich beraten). Also wenn die eigene Kanzlei das Ziel ist, dann macht der Master auch keinen Sinn, da sind die Titel wichtiger (und wenn es nur für das Kanzleischild ist).

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

also wenn du eine eigene Kanzlei eröffnen möchtest, StB machen und dann den WP. Für Mandanten sind die Berufstitel doch wesentlich relrevanter als ein Masterabschluss. Zudem ist da die Steuerberatung das Brot- und Buttergeschäft, und hier gehen die meisten halt auch direkt zum StB und nicht zum reinen WP oder Rechtsanwalt, obwohl die beiden genauso steuerlich beraten dürfen.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Danke für eure Meinungen! Ich bin mir einfach unschlüssig, ob ich noch zuvor den StB machen soll oder nicht. Ich sehe mich langfristig nicht bei den Big4 sondern eher in einer kleinen/eigenen Kanzlei oder in der Industrie. Die Selbstständigkeit reizt mich schon sehr und dies soll scheinbar als StB viel einfacher sein als „nur“ mit WP. Und da man als WP sowieso die Steuerklausur schreiben muss, kann man ja auch „einfach“ für steuern sich etwas länger und intensiver vorbereiten und dann erst den StB machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass man ohne StB sondern nur mit WP sich nachher den Weg etwas zubaut...

Wenn du eine eigene Kanzlei haben willst oder in einer kleinen arbeiten möchtest, würde ich von den Big4 abraten. Schau doch bei den kleineren WP Gesellschaften vorbei, die regional verankert sind. Da kannst du in der Regel als StB- und WP-Assistent gleichzeitig arbeiten, bei den Big4 wirst du WP Fachidiot.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Wenn du eine eigene Kanzlei haben willst oder in einer kleinen arbeiten möchtest, würde ich von den Big4 abraten. Schau doch bei den kleineren WP Gesellschaften vorbei, die regional verankert sind. Da kannst du in der Regel als StB- und WP-Assistent gleichzeitig arbeiten, bei den Big4 wirst du WP Fachidiot.

Bei den Big4 erhält man aber eine viel bessere Förderungen der Examen und viele weitere Vorteile wie eine gute Reputation und Netzwerk. Von oben nach unten zu wechseln ist immer noch möglich

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

WiWi Gast schrieb am 11.05.2020:

Danke für eure Meinungen! Ich bin mir einfach unschlüssig, ob ich noch zuvor den StB machen soll oder nicht. Ich sehe mich langfristig nicht bei den Big4 sondern eher in einer kleinen/eigenen Kanzlei oder in der Industrie. Die Selbstständigkeit reizt mich schon sehr und dies soll scheinbar als StB viel einfacher sein als „nur“ mit WP. Und da man als WP sowieso die Steuerklausur schreiben muss, kann man ja auch „einfach“ für steuern sich etwas länger und intensiver vorbereiten und dann erst den StB machen. Ich habe einfach das Gefühl, dass man ohne StB sondern nur mit WP sich nachher den Weg etwas zubaut...

Wenn du eine eigene Kanzlei haben willst oder in einer kleinen arbeiten möchtest, würde ich von den Big4 abraten. Schau doch bei den kleineren WP Gesellschaften vorbei, die regional verankert sind. Da kannst du in der Regel als StB- und WP-Assistent gleichzeitig arbeiten, bei den Big4 wirst du WP Fachidiot.

Naja das mit dem Fachidiot kommt jetzt auch stark auf den Bereich an, klar, Financial Services bringt einen da wenig weiter, aber gerade Bereiche die Mittelstand betreuen sind schon breiter aufgestellt.

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Ceterum censeo

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Wenngleich ich mich meinen Vorrednern nicht im Stil anschließen möchte ("WP Fachidiot" - so etwas bei einem Berufsexamen zu sagen, dass durchweg für seine Breite berühmt und berüchtigt ist, ist schlichtweg Kokolores), kann ich der Kernaussage größtenteils beipflichten. Im Mittelstand allgemein und in kleineren Kanzleien speziell, ist StB-Examen regelmäßig erwünscht, wenn nicht sogar gefordert. Dies hängt primär mit dem ganzheitlichen Beratungsansatz solcher Kanzleien zusammen, wo man auch als Wirtschaftsprüfer regelmäßig mit steuerlichen Fragestellungen konfrontiert wird. Wenn dies daher dein Ziel ist, kann ich das StB-Examen nur anraten.
Liebe Grüße

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Ich bin derzeit noch sehr von der Idee angetan nach meinem Bachelor im FS Audit bei einer Big4 anzufangen. Positiv dabei ist für mich zum einen die geringe Reisetätigkeit, da meist alle Mandate innerhalb von 30min mit dem Zug zu erreichen sind und zum anderen aber auch die interessanten Themen. Da aber der StB nicht mehr wirklich im Audit gefördert wird und man im Grunde nur Banken etc prüft, frage ich mich halt, ob man dann später noch zu einer kleineren WP Gesellschaft mit Mittelstandsstruktur wechseln kann oder ob man dann eher einen Exit Richtung Bank etc. anstreben sollte. Längerfristig sehe ich mich aufjedenfall in einer Mittelständischen Kanzlei oder in einem Unternehmen als AT etc und nicht im FS Bereich aber ein Einstieg im FS Audit hätte ich halt schon sicher...

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Ich bin derzeit noch sehr von der Idee angetan nach meinem Bachelor im FS Audit bei einer Big4 anzufangen. Positiv dabei ist für mich zum einen die geringe Reisetätigkeit, da meist alle Mandate innerhalb von 30min mit dem Zug zu erreichen sind und zum anderen aber auch die interessanten Themen. Da aber der StB nicht mehr wirklich im Audit gefördert wird und man im Grunde nur Banken etc prüft, frage ich mich halt, ob man dann später noch zu einer kleineren WP Gesellschaft mit Mittelstandsstruktur wechseln kann oder ob man dann eher einen Exit Richtung Bank etc. anstreben sollte. Längerfristig sehe ich mich aufjedenfall in einer Mittelständischen Kanzlei oder in einem Unternehmen als AT etc und nicht im FS Bereich aber ein Einstieg im FS Audit hätte ich halt schon sicher...

also das mit der StB Förderung hängt von der Gesellschaft ab - unsere Vereinbarung sieht einfach vor, dass du für Berufsexamina einen bestimmten Topf bekommst, den kannst du dann entweder komplett für den WP nehmen oder einen bestimmten festgelegten Teil für den StB, eine Regelung zur Freistellung gibt es auch für den StB. Was aber schon richtig ist mit Schwerpunkt FS ist man halt stark spezialisiert, das klassische mittelständische WP Geschäft hat man nicht, das FS halt komplett andere Fragestellungen hat. Im Hinblick auf einen Exit in Richtung Bank geht das halt meistens in den Bereich Accounting, ggf. Compliance oder interne Revision oder je nach SChwerpunkt Richtung Meldewesen / Aufsichtsrecht. Als alternative bieten sich halt momentan auch FinTechs an, da diese häufig gerade im Hinblick auf die Regulatorik und das Accounting Nachholbedarf haben und sich daher gerne erfahrene Leute holen - wobei das halt heist mehrjährige Berufserfahrung auch mit Projektleitungen verbunden und wirklicher fachlicher Expertise, mal 2-3 Jahre ein bissl alles geprüft zu haben geht auch, ist aber nicht der richtig sinnvolle Schritt, da kein großer Aufstieg beim Exit, sonder ein kurzfrisitg besser bezahlter Wechsel in die Linie.
Zur Einordnung, ich bin selbst WP/ StB und bei einer Big4 im FS Bereich als Prüfer tätig.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Ich beschäftige mich seit langer Zeit mit dem Master und der Modularisierung. Ich habe schon früh im Bachelor angefangen mich über das ganze zu informieren. Mir ging es genauso, dass ich nicht wusste ob AX oder Modularisierung. Lange Zeit war ich für AX aber dann haben die Vorteile der Modularisierung mich mehr überzeugt.

Meiner Meinung nach muss man sich fragen was man will. Ist mein Ziel der WP oder der Master. Wenn ich einen Master will, dann natürlich AX. Davon abgesehen, dass ich dann unabhängig von den Big4 einen Vollzeit Master in 3-4 Semestern anstreben würde.
Ist dein Ziel jedoch der WP musst du das von einer ganz anderen Seite betrachten. Ich hab mich gefragt, welcher Weg ist erfolgsversprechender? Ich habe mir diese Frage beantwortet, indem ich mit unter anderem die Bestehensquoten und den Modulkatalog der AX Studiengänge angeschaut habe.
Bei den Bestehensquoten fällt auf, dass es nicht stimmt das 80-90% bestehen, wie bspw. in Mannheim geworben wird.
DIe Bestehensquoten lagen in den letzten Jahren bei (2018) 60%, (2017) 48%, (2016) 60%. Mir ist bewusst, dass das gute Ergebnisse im Vergleich zum herkömmlichen Voll WP sind, aber im ersten Jahrgang der Modularisierung lag die Bestehensquote insgesamt bei 75%. (PW 72,5%, BWL 80%, WiRe 85%, StR 62%). Daraus wird aber auch deutlich, dass BWL und WiRe die Prüfungsgebiete sind, am wenigsten Probleme bereiten. Unter diesen Gesichtspunkten muss man sich dann vor Augen führen, dass man beim AX in Mannheim von den insgesamt 3,5 Jahren die ersten 2 Jahre fast nur BWL und WiRe macht. Man bereitet sich im Endeffekt das letzte 1 1/2 Jahr auf PW und StR vor, die dann auch noch zusammen in einem Jahr abgelegt werden müssen. Die Illusion, dass man sich 3 Jahre auf PW und StR vorbereitet und dann kurz durchläuft hat nicht mit der Realität zutun. Man muss das eher so sehen, dass der Master im Endeffekt komplett losgelöst vom WP Examen stattfindet. Klar bereitet er dich darauf vor, aber eine Bestehensgarantie ist er gemäß den Quoten nicht. Im Gegenteil denke ich mir dann, dass man das WP Examen gut bestehen kann, wenn man früh genug mit der Vorbereitung anfängt. Würde man die Prüfungsgebiete ähnlich wie im AX aufteilen und sich 1 1/2 Jahre auf BWL und WiRe vorbereiten und dann nochmal 1,5 - 2 Jahre auf PW und StR kann ich mir trotz des harten Examens nicht vorstellen, dass man nicht besteht. Hinzu kommt, das man sehr wahrscheinlich Prüfungsgebiete vor erreichen der vierjährigen Tätigkeit schreiben kann.
Ein weiterer Punkt ist, dass du nicht gebunden bist. Bei AKS kostet die gesamte Vorbereitung 16k. Das mag vielleicht viel klingen, aber man muss bedenken, dass die 16k über einen Zeitraum von 3-4 Jahren verteilt sind. Ich werde jetzt nämlich so vorgehen, dass ich alle Fernlehrgänge auf einmal kaufe. Diese kosten mir AKS Bonus Karte 5000€. Dann ist schonmal 1/3 weg und die anderen Vorbereitungskurse buche ich dann dementsprechend bei gegebener Zeit wenns Richtung Examen geht. Die Fernlehrgänge sind auch alle gegen eine Gebühr über mehrere Jahre verlängerbar. Der Vorteil dabei ist, ich bin zu keinem Zeitpunkt gebunden und kann ggf. innerhalb der Big 4 wechseln ohne Auswirkungen auf meine Examensvorbereitung.
Der letzte Punkt der gegen AX gesprochen hat war, dass man nach Ablegen des WP Examens einen Teil der vierjährigen Tätigkeit noch nachholen muss. Bei mir wären das 9 Monate gewesen. Erst dann erfolgt die Bestellung zum WP.
Insofern stimmt die Aussage auch nur bedingt, dass man mit AX am schnellsten WP wird, erst recht, wenn man Prüfungsgebiete vor erreichen der vierjährigen Tätigkeit ablegen kann. Ich glaube sogar, dass, sobald diese Änderung kommt, die Master aussterben werden. Was gibt es geileres als BWL und WiRe gleich nach einem Jahr zu schreiben und dann im vierten Steuern und PW. Eine höhere Erfolgswahrscheinlichkeit sehe ich mit keinem anderen Weg und das bei vollem Gehalt. Klar muss man lernen, das leugnet keiner und es ist viel, aber so ist es gut machbar und letztelendes bist du dann WP.

Auch bezüglich der Frage StB ja oder nein habe ich mir Gedanken gemacht und bin zu folgendem Entschluss gekommen: Mein Ziel ist der WP. Früher haben die WP's den StB gemacht, um den WP zu schaffen. Heute, durch die Modularisierung macht das meiner Meinung nach wenig sinn den StB zu machen, da er alleine 10k kostet. Darüber hinaus darf der WP steuerlich beratend Tätig sein.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Vielen Dank für die vielen Meinungen!
Sind denn die Exitchancen als WP im FS in die Industrie gegeben resp. Überhaupt möglich? Bzw. Ein späterer Wechsel als WP in eine mittelständische Kanzlei auch ohne StB?

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Ceterum censeo

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Vielen Dank für die vielen Meinungen!
Sind denn die Exitchancen als WP im FS in die Industrie gegeben resp. Überhaupt möglich? Bzw. Ein späterer Wechsel als WP in eine mittelständische Kanzlei auch ohne StB?

Möglich ist es sicherlich, wenngleich ggf. nicht ganz so einfach. Die besten Chancen hat man sicherlich in mittelständischen Kanzleien mit starkem Fokus auf diesen Bereich (ja, sowas gibt es). Den Wechsel in die "klassische" mittelständische Kanzlei stelle ich mir hingegen etwas haarig vor. Der gemeine Big4-Banken-WP hat natürlich auch ein umfangreiches Wissen erlangt, welches jedoch für die mittelständische Kanzlei wenig bis gar nicht verwertbar ist. Die mangelnden steuerlichen Kenntnisse tun hier ihr übriges. Ich will nicht sagen, dass dein Weg unmöglich ist und dir hiervon abraten, ich möchte nur auf die bestehenden Schwierigkeiten hinweisen.
Liebe Grüße

antworten
WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 12.05.2020:

Vielen Dank für die vielen Meinungen!
Sind denn die Exitchancen als WP im FS in die Industrie gegeben resp. Überhaupt möglich? Bzw. Ein späterer Wechsel als WP in eine mittelständische Kanzlei auch ohne StB?

Wenn du dich für FS interessierst und dort anfangen möchtest sind im Prinzip nur die BIG4 und ggf. BDO sinnvoll, der Rest spielt in der Branche eigentlich keine Rolle, außer ggf. bei kleinst Buden. Durch die Spezialisierung auf FS ist man halt festgelegt, wenn dein Endziel der Wechsel Richtung mittelständische Kanzlei bzw. eine eigene Kanzlei ist würde ich nicht im FS starten sondern eher im Corporates / Mittelstandsbereich einer BIG4.

Exits in die Industrie aus dem FS Bereich gingen in der Vergangenheit ganz gut, wobei man hier halt auch realistisch sein muss, CFO oder Bereichsleiter bei einem größeren Unternehmen der FS-Branche wird man auch nur mit langjähriger Berufserfahrung und entsprechenden Rangstufe, je früher der Exit, desto "niedriger" die Jobs, gerade Kollegen mit 1-3- Jahren Berufserfahrung ohne Titel wechseln häufig in die Linie, der Unterschied liegt an in der TG-Einstufung. In Ausnahmefällen kann es sein - mit vorhergehender Spezialisierung - das mal Head of Compliance oder Rechnungswesen bei kleinen FI rausspringt (da halt dann ggf. mit Haftungsrisiko)

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Ich verstehe hier ehrlich gesagt nicht wirklich diese Skepsis wenn man aus FS mit WP in eine normale mittelständische Kanzlei wechseln möchte. Klar unterscheiden sich die Prüfungsschwerpunkte sehr dennoch würde ich jeden FS WP zutrauen auch ein normales Unternehmen prüfen zu können, da das WP exam sehr breit gefächert ist. Da zudem jetzt noch der starke Abgang der älteren WP dazu kommt und bereits schon Prüfungsassistenten nach 2-3 Jahren ohne WP eigenständig Mandate betreuen, sehe ich in einem Wechsel von FS zu normaler Kanzlei überhaupt keine Probleme. Klar ist das gelernte FS Wissen dann vollkommen nutzlos aber für den Anfang ist mMn ein Start im FS sehr zu empfehlen, da mMn spannendere Themen, meist höheres Gehalt und viel weniger bis kaum Reisetätigkeit wobei man die Diems auch noch bekommt.
Gerne Anregungen dazu! :-)

antworten
WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

WiWi Gast schrieb am 17.05.2020:

Ich verstehe hier ehrlich gesagt nicht wirklich diese Skepsis wenn man aus FS mit WP in eine normale mittelständische Kanzlei wechseln möchte. Klar unterscheiden sich die Prüfungsschwerpunkte sehr dennoch würde ich jeden FS WP zutrauen auch ein normales Unternehmen prüfen zu können, da das WP exam sehr breit gefächert ist. Da zudem jetzt noch der starke Abgang der älteren WP dazu kommt und bereits schon Prüfungsassistenten nach 2-3 Jahren ohne WP eigenständig Mandate betreuen, sehe ich in einem Wechsel von FS zu normaler Kanzlei überhaupt keine Probleme. Klar ist das gelernte FS Wissen dann vollkommen nutzlos aber für den Anfang ist mMn ein Start im FS sehr zu empfehlen, da mMn spannendere Themen, meist höheres Gehalt und viel weniger bis kaum Reisetätigkeit wobei man die Diems auch noch bekommt.
Gerne Anregungen dazu! :-)

Ein Unternehmen prüfen kannst du nach einem Wechsel sicherlich. Aber auch gut beraten? Im Mittelstand sind keine Spezialisten, sondern Generalisten gefragt. Steuerlich wird es trotz des Steuern-Teils im WP-Examen dann schon schwierig, eine umfassende Beratung anzubieten, denn das WP-Examen geht da verglichen mit dem StB nicht besonders tief. Du hast keine Steuerabteilung, die du einschalten kannst, kein Back Office, sondern du musst das selber alles überblicken, sonst sind Haftungsfälle vorprogrammiert. Du musst deine Mitarbeiter fachlich anleiten können und kontrollieren, ob die alles richtig machen. Wenn auffällt, dass du eigentlich überhaupt keine Ahnung hast (von dem was dort gefragt ist!), dann nimmt dich auch keiner ernst... weder Mandanten noch Mitarbeiter.

Ist ungefähr das gleiche wie bei einem Anwalt. Der darf auch in eine mittelständische Kanzlei und da steuerlich beraten, er wird es aber in der Regel nicht können. Als "Banken-WP" ist das nicht anders. Wäre ja auch seltsam, wenn du gleichzeitig super spezialisiert bist und trotzdem in der Breite wahnsinnig gut bist.

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Natürlich kann man nicht alles dann auf Anhieb aber nach ein zwei Jahren Einarbeitung ist es denke ich kein Problem

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WiWi Gast

Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

Audit FS ist wesentlich komplizierter als Audit Industrie. Allgemein lässt sich sagen: WP bleibt WP. Auch wenn man keinen StB hat, ist ein Wechsel in die Industrie bzw Prüfung immer möglich. Bestärkt wie dies auch durch den ENORMEN Mangel an WP in den nächsten 10 Jahren!

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Unternehmensranking 2015: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Der Blick in einen Kompass.

Die 25 größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland erreichten 2014 ein Umsatzwachstum von 6,1 Prozent und erwarten dies auch in 2015. PwC wuchs um 2 Prozent und liegt mit 1,55 Milliarden Euro Umsatz auf Rang 1, gefolgt von KPMG mit 1,38 Mrd. Euro und plus 3,6 Prozent. Knapp dahinter liegt EY mit plus 8 Prozent und 1,37 Mrd. Euro Umsatz. Auf Platz 4 folgt Deloitte mit 729 Mio. Euro Umsatz und einem Zuwachs von 9,4 Prozent.

Unternehmensranking 2015: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Ein gelbes Schild an einer Wand mit den Worten: Home of Coaching.

Lünendonk hat die 10 größten deutschen Managementberatungs-Unternehmen mit ihren Gesamtumsatz- und Mitarbeiterzahlen ermittelt. Die Umsätze der Top 10 sind im Jahr 2014 im Schnitt um 9,2 Prozent gewachsen sind. Die Branche rechnet für 2016 mit zweistelligen Wachstumsraten und plant in großem Umfang Neueinstellungen.

Unternehmensranking 2015: Die Top 25 IT-Beratungen in Deutschland

Für die meisten der 25 führenden IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen war das Jahr 2014 ein Rekordjahr. Im Schnitt stiegen die Umsätze der IT-Beratungs- und Systemintegrations-Unternehmen in Deutschland um 7,2 Prozent. 10 Unternehmen wuchsen sogar um mehr als 10 Prozent. Die Top 25 Unternehmen stellten 1.700 neue Mitarbeiter in Deutschland ein.

Firmenverzeichnis - Europages.de

Screenshot der Website des Firmenverzeichnis www.europages.de

Europages ist ein Firmenverzeichnis, das 3 Millionen Unternehmen aus allen Tätigkeitsbereichen im Import und Export aus über 30 europäischen Ländern präsentiert. Europages.de ist eine europäische B2B-Plattform in 26 Sprachversionen und umfasst Herstellern, Serviceanbietern, Großhändlern und Vertriebsfirmen.

Unternehmensranking 2014: Top 25 WP-Gesellschaften und Steuerberatungen

Schriftzug mit dem Wort steuern.

Die 25 größten Wirtschaftsprüfungs- und Steuerberatungsgesellschaften in Deutschland erreichten 2013 ein Umsatzwachstum von 5,4 Prozent. PwC liegt mit mehr als 1,5 Milliarden Euro auf Position eins, gefolgt von KPMG mit 1,3 Milliarden Euro. Die Big Four legen beim Ausbau von Advisory und Consulting Services ein hohes Tempo vor.

Unternehmensranking 2014: Die Top 10 Managementberatungen in Deutschland

Lünendonk hat die 10 größten deutschen Managementberatungs-Unternehmen mit ihren Gesamtumsatz- und Mitarbeiterzahlen ermittelt, welche über 60 Prozent ihres Umsatzes mit klassischer Managementberatung erwirtschafteten. Die Branche rechnet für 2015 mit zweistelligen Wachstumsraten und plant in großem Umfang Neueinstellungen.

Antworten auf Audit Xcellence Master - für wen lohnt er sich und für wen nicht?

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